Und dabei leben wir in einer Welt der ständigen Erneuerung und so vieler großartiger Dinge. Trotzdem ist es diese Sehnsucht nach früher die uns umtreibt, weil das Jetzt sich oft wie der zwanghafte Versuch anfühlt in einer kulturell und emotional verklärten Version davon zu agieren, die am Ende bloß schlechte Kopie ist.
Und Kopien neigen dazu einen stets an das Original zu erinnern und damit in der Vergangenheit zu verharren. Wer in der Vergangenheit verharrt, bleibt dort gefangen und verwehrt sich selbst den Weg in eine glorreiche Zukunft. Wir sollten uns angewöhnen, die Vergangenheit in Ehren zu halten, während wir unsere Zukunft gestalten.
Ja ich weiß, leere Worte von jemandem, der an die Ewigkeit glaubt, allerdings empfehle ich jedem sich damit zu beschäftigen, ihr werdet merken, dass Zukunft, Vergangenheit, gestern, heute, morgen nur dann Sinn ergeben, wenn ihr nicht eins mit euch seid. Denn seid ihr erst Eins mit euch, sind das bloß noch Worte und alles, woran ihr denkt, euch erinnert oder vorstellen könnt ist dann gleichzeitig verfügbar und lässt einen am linearen Prinzip der Zeit zweifeln.

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