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8/23/2025

TLE -Top 100 Songs auf Eis

Liebe Freunde, wie ich schon im Ankündigungspost zur Aktion geschrieben hatte, wäre es vor Allem eine Möglichkeit täglichen Content zu kreieren und einfach über 100 Lieder, die bei last.fm über die Jahre gelistet wurden zwei drei Sätze zu schreiben und damit eine Art Gefühl zu übermitteln, dass ich mir dabei Mühe gegeben hätte. Irgendwie ist das nicht das, was ich hier mache. Ich glaube, das ist auch nicht das, was ihr lesen wollt, das bin nicht wirklich ich. Ich habe so viele Ideen, was ich noch mit der Welt teilen will, da werde ich mich nicht an etwas fesseln, das ich nur halbherzig machen würde.

Wenn ihr euch wirklich hart darauf gefreut habt, dann tut mir das leid, aber es würde sich unehrlich anfühlen und wenn ich eines nicht sein will, dann das. Ich habe allerdings (vielleicht nicht als Ersatz) stattdessen die Idee einer 100 Songs of my life - Playlist, die dann etwas tiefer geht und sich wirklich mit mir und meiner Musik beschäftigt, die natürlich viel mehr Zeit in Anspruch nimmt und auch ein sehr langfristiges Projekt wird. Kurzfristig stehen derzeit noch andere Projekte davor und ich möchte das nicht übers Knie brechen, denn auch die nächste Stanley Hardcore Top 100 steht Mitte September bevor, ich produziere gerade viel mit der kreativen Intelligenz, die Kickers Leaks liegen als mögliches Projekt hier rum, meine Gesundheit benötigt derzeit etwas mehr Aufmerksamkeit als ich es gernhätte, man wird halt auch nicht jünger und so lass ich es alles etwas langsamer angehen.

Kurzum: Wer sich selbst ein paar Gedanken über die Top 100 Songs of "all-time" auf meinem Last.fm machen will, der folge doch bitte gern den beiden Links, die ich bereitstelle und wer mag, kann auch gerne dort oder hier was dazu kommentieren, Plätze 51-100, Plätze 1-50 und ja, ich freu mich auch auf so coole Kommentare, die mir sagen, was ich für einen weirden Musikgeschmack habe oder, dass es keiner ist. Hauptsache ihr formuliert es freundlich, dann kann ich mit jeglicher Art von Kritik umgehen.

In diesem Sinne... ich hoffe, dass ich generell demnächst wieder etwas mehr posten kann, ich bin im Moment einfach nicht in der Stimmung und derzeit ist auch nicht viel Mitzuteilendes in meiner Welt los. Es fühlt sich fast an, als würde ich runterkommen...

Ich danke euch für die treue Leserschaft, überbrückt die Zeit ruhig mit alten Posts, da ist genug Zeug, das sich lohnt, hoffe ich, LIEBE GEHT RAUS

8/21/2025

Ich bin soo erschöpft

Weil ich ein Vollidiot bin und mich in die Nebenkriegsschauplätze aller hereinziehen lasse, anstatt mein Leben zu leben, das schwer genug ist. Es gab mal eine Zeit, da konnte ich mein Leben für mich allein leben, mittlerweile muss ich wieder das Leben anderer durchleben, um an mein eigenes heranzukommen, weil es zugestellt wirkt von den Problemen und Problemstellungen anderer. Ich bin vermutlich selbst das Problem, wie löse ich das?

Meine Erschöpfung der letzten Wochen ist ein klares Signal, dass ich kürzertreten muss, und ich versuche es, weniger Druck für irgendwelche Aufgaben von denen, wenn ich länger drüber nachdenke, nun wirklich nichts abhängt. Natürlich fühlt es sich toll an, wenn man behaupten kann, das Büro fein säuberlich aufgeräumt zu haben, allerdings ist das nichts, wofür man nachts um drei aufstehen muss, weil es nicht auch um 16 Uhr nachmittags erledigt werden könnte. Generell muss ich viel mehr wegschmeissen, loslassen, ich war mal so gut darin, mich nicht an allem festzuhalten, was irgendwie an mich herangetragen wurde und während es sich körperlich mittlerweile so anfühlt, als ob ich da tierisch Substanz verliere ohne es zu wollen, scheint meine Seele sich wieder vollzufressen mit allem Scheiß, den ich nicht brauche. Ich freue mich schon so drauf, endlich die Therapie (oder was immer es wird) zu starten.

In diesem Sinne... bleibt stabil Freunde

8/12/2025

Der Weg

"Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre ihn zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben." - Konfuzius

Und so steh ich des Öfteren bei den Tagelöhnern und Job-Strichern und biete ihnen an, sich mit der Sprache anzufreunden, ihnen Medienkompetenz zu lehren, sie selbstständig zu machen, Kochen lehren, Wäsche waschen, die Dinge des Lebens, die sie verlernten, soziale Interaktion. Und einige waren interessiert, andere heuchelten Interesse und wieder andere hatten einen Standpunkt und lehnten meine Hilfe zur Selbsthilfe ab. Damit kann ich leben, "wer nicht will, der hat schon", das ist okay. Denn entgegen der Meinung, dass man hundertste Chancen geben sollte, verstehe ich NEIN mittlerweile als ganzen Satz. Es ist nicht meine Aufgabe das Leben anderer in den Griff zu bekommen. Die Interessierten, sie schare ich um mich und gebe Ihnen die Angel, erkläre, korrigiere und erfreue mich an ihren Erfolgen, denn die stellen sich automatisch ein, bei dem Einen schneller bei der anderen langsamer und das ist auch völlig in Ordnung so, "wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg". Ich halte nichts von Anti-Sprichwörtern, die eine gute Idee pervertieren oder Ausrede für die Unwilligen sind, allerdings hatten sich auch unter die vermeintlich Interessierten in meiner Gruppe jene gemischt, die bloß so taten. Sie faselten davon, es nicht zu können, immer wieder, es nicht zu können, dabei versuchten sie es gar nicht recht. Sich einen Anglerhut aufzusetzen und an den Fluss zu setzen, lässt dich noch lange nicht zum Angler werden, kauf dir die teuersten Laufschuhe, solange deine Füße nicht laufen sind sie nutzlos, das qualitativ hochwertigste Papier und der exquisiteste Stift schreibt kein Buch, wenn ich nicht anfange. Und ich behaupte gar nicht, dass es nicht innere Widerstände zu überwinden gibt, wenn man etwas neues Können will, allerdings steht am Anfang von Allem immer der Wille, oder? "Willenskraft Wege schafft.", hier gebe ich denen, die von Holzwegen und Irrwegen faseln einen Punkt, wenn der Wille nicht von einem selbst kommt, gelangt man möglicherweise auf Abwege und wird sein Ziel nicht erreichen, jedoch hat man auch dann immerhin die Erfahrung gemacht, dass es so nicht geht. Auch was, das beim Lernen hilft, generell lernen wir viel mehr durch Falschmachen, als durch Können aus dem Nichts, denn etwas zu korrigieren gibt so viel mehr Energie frei, als es von Anfang an richtig zu machen. Es beginnt halt mit dem Willen, es richtig zu können. Und das tolle ist, je öfter man etwas wiederholt, desto besser wird man, auch so ein allgemeingültiges Ding.
Ich war mal schwer depressiv, da war mein Wille nahezu gebrochen, ich wollte eigentlich gar nichts mehr, nicht mal mehr aufstehen oder gar Leben, das spannende ist, ich wollte nie sterben. Ich habe an Selbstmord gedacht, viele, viele Stunden habe ich mir darüber Gedanken gemacht, wie ich aus dem Leben treten könnte. Am Ende habe ich mir einen Plan gemacht, der eine Hintertür eingebaut hatte, ich konnte es nicht tun, weil ich es tief in mir drin nie gewollt hab. Ich wollte immer leben und nachdem das Ganze spektakulär scheiterte, wusste ich das auch wieder, es war mir wieder bewusst, ich begann mich zurück ins Leben zu kämpfen, weil ich das wollte. Und dann wollte ich mehr, Lebensqualität, Freude, das Gefühl einen Sonnenaufgang zu genießen, Hobbys, Genuss, Musik, Filme, Schreiben, Helfen, Geben...
Heute ist dieser willenlose, verlorene Alex Tickman eine Fußnote, ein Schatten der Vergangenheit, eine Inspiration für Gedichte, Liedtexte, Erzählungen und eine Motivation, niemals in diesem Leben mehr so zu sein, niemals wieder dorthin zurück.
Damals fühlte ich mich leicht beleidigt als mein Drehbuchdozent zu mir sagte, dass meine Figur so leer sei, die immer nur ein bisschen eskalierte, nur ein bisschen Alkoholiker war, nur ein bisschen sterben wollte, nur ein bisschen Liebesschmerz, alles auf Sparflamme, kein echtes Drama. Und da die Figur auf mir basierte, fand ich das gemein, aber er hatte Recht, ich war lost, inkonsequent sogar in meinem Gejammer und Selbstmitleid. Weil ich nicht wusste, was ich eigentlich will. Nicht jeder muss dafür erst sterben, mich hat das jedoch auf Kurs gebracht. Und seitdem weiß ich, dass es nichts gibt, was ein Mensch nicht kann, es gibt nur Dinge, die man nicht will. Und ich respektiere jeden, der das formuliert, ich verachte jedoch genauso sehr solche, die mir vorlügen nicht zu können, anstatt zu sagen, dass sie nicht wollen.
In diesem Sinne... wollte eigentlich nur kurz Bescheid sagen, dass ich ausm Urlaub zurück bin, vielleicht mach ich die Tage mal eine kleine Liste der geplanten Projekte und Veröffentlichungen. Spätestens Anfang September gibt es dann neue Hardware, mal sehen, was das wird...

7/08/2025

Q&A zu 250.000 Views

Tja meine Lieben, seit meinem letzten persönlichen Meilenstein sind wieder ein paar interessante Fragen bei mir eingetrudelt, die ich hier jetzt (auch wenn ich sie größtenteils schön per Mail beantwortet habe) mal zu einem kleinen Q&A zusammengestellt habe, zur Unterhaltung, Information und als Dankeschön für euch, die ihr den Counter füttert und euch ja scheinbar auch dafür interessiert. Danke für 250.000 Views.

Hey Alex, glaubst du an Aliens?

Ja.

War Gott nur eine Phase bei dir?

Nein.

Was machst du hauptberuflich?

Überleben, finde die Frage unangenehm.

Wo kann man deine Bücher kaufen?

Kaufen? Gar nicht, da ich auch mit 40 noch keines davon wirklich zu Ende geschrieben habe, steht auf meiner Bucket-List ganz oben, wird aber immer wieder von akuten und nicht ganz so zeitintensiven Dingen verdrängt. Allerdings kann ich bei Bedarf eine feste Postkategorie initiieren mit Leseproben oder so.

Wird es in Zukunft auch GOAT-Listen von dir geben, wie sie manche Youtuber machen?

Vielleicht, ich habe da eine Idee von Personen/Figuren (ich bin doch irgendwie in der Film und Fernsehwelt zuhause), die mich in meinem Leben beeinflusst haben zu machen, ähnlich der WOW-Reihe

Gibt es irgendwann auch Bewegtbild Content, hast du ja schon oft angekündigt?

Ich fürchte, dafür bin ich im Moment nicht diszipliniert genug und habe auch zu wenig Zeit. Ich sage niemals nie, derzeit sehe ich das jedoch nicht und nutze mein YouTube mehr als eine Art Outtake und Testballon Areal, schaut gerne mal rein, sieht bestimmt mit ein paar mehr Abos und etwas mehr Aktivität deutlich besser aus. Derzeit lohnt sich das für mich nicht als Output-Kanal.

Wann kommt Grizz und Foxy raus, ist es autobiografisch und wer ist mit dem Tag "die Eine" gemeint?

Die Eine ist eben die Eine, meine Inspiration, meine Liebe, mein Einhorn, wer mich kennt, weiß es eh, vermutlich kann man auch draufkommen. Gewissermaßen ist Grizz und Foxy autobiografisch, so wie alles, was ein Autor schreibt, gewissermaßen autobiografisch ist. Ich bin natürlich kein Bär. Ob es als Gesamtwerk herauskommt, steht in den Sternen, es ist allerdings mit den ganzen Posts hier im Blog eines der am weitesten vorangeschrittenen Projekten in general. Also, wer weiß?

Hast du Kinder?

Physisch nicht, allerdings bin ich voll von Kopfgeburten und der Blog hier fühlt sich am ehesten an, wie mein Baby.

Jetzt folgt eine Reihe merkwürdiger Fragen, die mich zumindest zum Schmunzeln oder Kopfschütteln gebracht haben.

Wo wohnst du?

Im Ernst?

Schreibst du deine Posts noch selbst?

Allerdings und dann prompte ich die KI auf ein Bild, um das ganze abzurunden.

Kennen wir uns?

Gerade bei Mails mit fragwürdigen Namen, die ich nicht öffne, ist die Antwort Nein. Btw, ich glaub auch nicht an Pakete, die ich nicht bestellt hab, Gewinne, wo ich nie am Gewinnspiel teilgenommen hab oder andere Phishing Scheisse, das solltet ihr auch nicht.

Möchten Sie einen unserer Gottesdienste leiten?

Die fand ich sogar spannend, war zwar auch irgendwie spammig, weil man mir von irgendeiner Erweckungskirche ne Ausbildung anbot, war mir aber zu unseriös, dass ich erst gefragt werde, ob ich will und dann quasi zur Kreditabteilung soll, um mich einzuschreiben zu lernen, wie.

Interesse besteht aber durchaus an etwas in der Richtung, habe in den letzten Jahren viel darüber nachgedacht, doch ich glaube, da kann man viel falsch machen und vor Allem in den Menschen, denen man den Gottesdienst hält missverständliche Botschaften senden, wenn man das nicht von der Pieke auf gelernt hat. Ich bin diesbezüglich nur ein Lernender und würde mir nie anmaßen Anderen das Wort Gottes zu predigen, das muss jeder für sich glauben, spüren und annehmen.

In diesem Sinne... das soll es dann erst einmal gewesen sein, ich freue mich auf das nächste Mal und hoffe ihr hattet auch ein wenig Spaß daran.

6/21/2025

Was ich mache , wenn ich wütend bin?

Ich wusste auf diese Frage keine Antwort, ich war schon so lange nicht mehr so wütend, dass ich es einfach nicht weiß. Für mich persönlich klingt das einerseits wie was Gutes, denn es heißt meine Impulskontrolle funktioniert und ich raste nicht aus, sprich ich verliere nicht die Kontrolle. Allerdings sollte man Wut über so viele Dinge doch haben müssen, oder? Ich denke, ich kanalisiere meine Wut vor Allem auf die Tastatur, lasse meine Gedanken raus und baue sie somit so weit ab, dass in der realen Welt davon nicht viel mehr als starker Ärger übrig bleibt. Maximal, und das kann man dann entweder runterschlucken, wenns gering genug ist oder eben zielgerichtet kommunizieren, ausdiskutieren oder im besten Fall, denn sowas kommt im Zwischenmenschlichen meiner Erfahrung nach ganz oft von Missverständnissen gemeinsam weglachen. Ich glaube, ich lasse es einfach nicht mehr dazu kommen, dass sich etwas, was mich ärgert oder stört oder auch einfach passiert (ich meine klar machen mich Kriege, Terror und Ungerechtigkeit wütend, aber ich habe darauf keinen Einfluss, also haue ich meine Gedanken dazu raus und bin dann wieder fein, so leid es mir für die Leute vor Ort tut) so stark emotionalisiert, dass ich deswegen in Wut verfalle. Meine Wut, so sie denn überhaupt vorhanden ist schwenkt bei mir schnell in Bedauern und Mitleid um glaube ich, weil ich anfange Dinge zu analysieren, natürlich rege ich mich auf, wenn jemand sich einfach scheiße verhält oder absolut unsägliches Zeug plappert, jedoch hat das in 99% der Fälle einen Grund und wie kann ich mich erdreisten wütend zu sein über den Grund, den jemand anderes hat, scheisse zu sein? Sich über etwas aufzuregen und darüber zu wettern und eine negative Meinung zu haben ist nämlich entgegen dem, was viele Internetkommentarspalten uns vermitteln keine Wut. Wut ist etwas Unkontrollierbares und vor Wut müssen so Viele Dinge vorher maximal unschön gelaufen sein.

6/20/2025

40 - Mein Leben in 40 Worten

1985 Geburt
1986 Sprache 
1987 Schritte 
1988 Bruder
1989 Maschinengewehr
1990 Blumengruppe
1991 Grundschule
1992 "Crimson Crusher"
1993 Gesang
1994 Kindertechno
1995 Dortmundfan
1996 Europameister
1997 Schlauch
1998 Lebensspende
1999 Millenium
2000 Tulpenfest
2001 Hausgeschichte
2002 "MediaHall"
2003 Eskalation
2004 Zukunftsangst
2005 Ausgelernt
2006 Sommermärchen
2007 Mondschein
2008 Wacken
2009 Filmstudium
2010 "Berlinale"
2011 Aquavit
2012 Depression
2013 Spielnachmittag
2014 Auferstehung
2015 Resozialisierung
2016 Überleben
2017 Kaufmann
2018 Fitness
2019 Schmerzen
2020 Weltenwandel
2021 Verrat
2022 Aufstiegschance
2023 Ostflügel
2024 Kreativexplosion

Man in the mirror

Als die psychologische Bewertung meiner Person längst beendet war fragt mich die doch sehr junge Psychologin/Psychiaterin doch tatsächlich, was für ein Mensch ich sei. Ich hatte keine Antwort, ich bin ich, die Frage kann ich nicht beantworten, meine Selbsteinschätzung basiert auf 40 Jahren Erfahrung mit mir und jeder, der mich in der Zeit kennengelernt hat wird ein anderes Bild von mir haben und ich weiß nicht, ob ich irgendein Mensch bin. Ich weiß nicht, wie man so eine Frage beantwortet, nicht, weil ich nicht weiß, wer ich bin, sondern weil ich aufgehört habe jemand zu sein, der in irgendeiner Schublade lebt. Ich glaube ich habe geantwortet, ein Guter. Ehrlich gesagt habe ich diese beiden "Gespräche" irgendwie anders überstanden, als ich dachte. Mir wurde viel zu viel über jemanden geredet, der ich seit mehr als 10 Jahren nicht mehr bin. Ich war wahrscheinlich viel zu ehrlich und habe so viel ausgeplaudert, was mir im Nachhinein dann ja auch Probleme gebracht hat. Die hätten mal ein paar Menschen fragen sollen, die meine Transformation miterlebt haben, Dialyseschwestern oder Freunde. Und jede scherzhaft formulierte Vergangenheitsbewältigung wird mir sicherlich als nicht ernsthafte Refelktion ausgelegt. Herr Tickman hat den Ernst der Lage nicht verstanden, vermutlich wird mir die Phase in der ich meine Phosphatbinder nur schwer zu mir nehmen konnte (ich vergaß sie vor mir stehend) als Non-Adhärenz ausgelegt, die zwei Tabletten an denen ich letztes Jahr fast erstickt wäre als "Bild" und vermutlich noch jede Menge andere Dinge, die ich in meiner Art aus Übertreibung und Wortmalerei falsch verstanden werden. Ich glaube, sie hat auch nicht verstanden, dass ich mich damals nicht wirklich umbringen wollte, sondern einen langfristigen Plan dazu entwickelt habe, mit einer Ausstiegsstrategie sobald die Schmerzen gekommen wären. Nur, dass die Schmerzen nicht kamen und ich aufgrund der Depressionen damals den Absprung nicht kriegte. Versuch mal mit ner vernichtenden Diagnose aus dem Jahr 2012, als du in einer Phase akuter emotionaler Unausgeglichenheit, weil dein Leben, das du kanntest, zusammengebrochen war, zu argumentieren, dass du außer Reizdarm und der Angst vor Schmerzen, Ärzten und Autofahren eigentlich ein für dich angenehmes Leben führst. Ach Leute, als Michael sang:

"I'm starting with the man in the mirror
I'm asking him to change his ways
And no message could have been any clearer
If you wanna make the world a better place
Take a look at yourself and then make a change"

da war es wie ein Aufwachen, die Art und Weise, wie man mich behandelt hatte, löste bei mir eine Art Trotzreaktion aus, eine Chance mich noch einmal zu wandeln, den Rest dieser ganzen Scheiße, die ich mit mir rumtrage loszuwerden. Da scheint ja noch was zu sein, was mich hindert... Ich selbst zweifle ja daran, aber sobald dann das Schreiben kommt, kann ich ja zum Psychiater und mir den angeordneten Therapietermin zu holen, ich bin wirklich gespannt, worum es hier geht. Und ob es nicht darum geht, mich zu einem ordentlichen Lemming zurückzustutzen, weil ich ein paar Ideen lebe, die vielleicht nicht übereinstimmen mit einer guten Prognose für eine Transplantationsfreigabe.

6/12/2025

Alles geben!

Ich habe von meinen Eltern gelernt, dass man in der Kirche im Gottesdienst was in den Klingelbeutel schmeissen muss. Tja, habe ich dann auch immer gemacht, weil man das so macht. Kleingeld, was man so übrig hatte. Irgendwann hatte ich nichts weiter als einen 5-Mark Schein, das war alles was ich zu diesem Zeitpunkt an Bargeld besaß. Ich habe nicht drüber nachgedacht und es war mehr eine Intuition, ich hab alles reingelegt weil es sich gut anfühlte zu geben. Ich habe mich sehr gut gefühlt und am Nachmittag kam meine Oma überraschend zu Besuch und steckte mir einen 50-Mark Schein zu, das war wohll der Moment, wo ich verstanden hatte, dass Geben einfach seliger ist als Nehmen, denn wenn es das ist, was dein Herz gibt, dann wird es dir im Nachhinein 100fach vergolten. Ja ich weiß, war dann nur 10fach aber den Rest gab es durch die Überraschung und das gute Gefühl. Und das Gefühl etwas Gutes zu tun, auch wenn die Kollekte da vielleicht nur bedingt ein gutes Beispiel ist, ist einfach so viel mehr wert, als alles Geld der Welt.

muss man sich dann eben auch leisten können, auf Dauer

6/05/2025

Nie bloß Musik!

Ist euch aufgefallen, wie oft ich das über Bands in meinen Top 250 geschrieben habe? Ich glaube es gilt nicht nur für Bands, sondern für Musik insgesamt Ich glaube mehr noch als ich es mir selbst eingestehen werde ist Musik meine einzige wahre Liebe und Lebensdroge, die ich mit Menschen verknüpfe, mit denen ich Zeit verbringe und wie das dann so ist, Menschen verschwinden, die Musik bleibt und somit die Liebe, die Liebe der Menschen konserviert in Musik. Ich glaube, ich bin so gemacht, dass es nie bloß Musik ist, die ich höre, es sind Botschaften, Emotionen, Wünsche, Erinnerungen, ja sogar Wegweiser, Menschen, Tiere, Pflanzen, konserviert in Schall und Ton. Klingt irgendwie irre, a-Bär es KLINGT. Wie Musik!

5/29/2025

Screensaver

Als ich in die digitale Welt eintauchte, an nem Windows 95 PC waren meine ersten positiven Erlebnisse Blasen, die gegeneinander ballern. Und als dann das Internet verfügbar wurde hat klein-Alex nichts besseres zu tun, als haufenweise Screensaver runter zu laden. Und damals gab es tatsächlich Seiten, die voll waren mit Bildschirmschonern und ich hatte tausende auf der Festplatte, vom knisternden Lagerfeuer über sich drehende BVB-Logos hin zu 3-D Animationen von Horrorkreaturen, Ladys in Lingerie oder Sternenhimmeln. Es war eine ganze Welt von Bildschirmschonern, die ich dann auf 10 Minuten Inaktivität eingestellt habe und gewartet habe, bis sie sich einschalten. Es hat etwas gedauert, bis ich kapiert habe, dass es auch eine Vorschau gab. Ich kann mir heute nicht mehr vorstellen, wie das damals war, als ich diese Welt zum ersten Mal betrat, ich weiß nur, dass ich leuchtende Augen hatte und auch heute noch manchmal daran denke, ob die überhaupt notwendig waren, oder die Grenze von Notwendigkeit (damit sich Bilder nicht in den Bildschirm einbrennen) irgendwann zu Unterhaltung verschoben wurde.

3/25/2025

Normalität?

"Normal sein ist scheissig!"
(Königin des Waldes)

Ihr wisst, ich unterstütze diese Meinung, auch wenn ich in der Situation natürlich nicht umhin kam zu korrigieren, dass das Adjektiv zu Scheisse "beschissen" heißt. Alles, was sich irgendeiner Norm anpasst ist verdammt dazu, Mittelmaß zu sein und damit Durchschnitt, so wie alle, losgelöst von alldem, was einen großartig machen kann, Individualität.

Die Frage des "Normalen" stellt sich im Grunde nicht in Köpfen von Freigeistern, denn allein darüber nachzudenken, was "normal" sein könnte schert ja schon davon aus und setzt sich vom "Normalo", der brav in der Reihe der "Normalen" steht ab. Gibt es "Normalität"? Viele würden das bejahen und dann mit Abnormität argumentieren, allerdings ist für mich eine Abnormität keine normale Argumentation, denn sie grenzt aus und so könnte man behaupten, dass es damit kein "normal" gibt, dazu müsste alles komplett ausgeglichen sein, jeder Mensch, jede Situation, jedes Atom, einfach alles. Und dann, wäre: Nichts! Ist nichts dann normal? Und etwas schon die Abweichung? Und wenn dem so wäre wie können wir dann existieren und uns unterteilen in normal und anormal?

Was ist gemeint, wenn man von "normal sein" spricht? Vermutlich so etwas wie in Waage, mit der Situation im Reinen, ausgeglichen? Ich benutze das Wort so selten, doch wenn ich drüber nachdenke, was für mich "normal" ist, denke ich an einen Grundzustand, in dem ich mich die meiste Zeit befinde, ich habe hier und da Schmerzen, ab und zu mal Durchfall, sitze viel, habe vermutlich deshalb einen krummen Rücken, rede viel Blödsinn, denke viel darüber nach und habe ausgefallene Hobbys, die aber für mich "normal" sind. Das muss für niemand anderen auf der Welt "normal sein" bedeuten und doch unterhalten wir uns darüber und nutzen ein Wort wie "normal" um einen möglicherweise komplett unterschiedlichen Grundzustand zu beschreiben, der aber von Mensch zu Mensch, bei mir zum Teil von Tag zu Tag unterschiedlich ist.

Ich finde dieses Beispiel zeigt auf sehr einfache Weise, wie schnell man in einen philosophischen Diskurs abdriften kann oder wie wenig wir uns als Menschheit verständigen können, solange selbst jedes einzelne Individuum etwas völlig anderes für "normal" hält. Ich würde so gern von euch ein paar Meinungen dazu haben, was ihr als "normal" bezeichnet, mit Begründung. Ich lasse dann irgendwann in ein paar Wochen die KI daraus ne Tabelle mit x-en und Haken mal eine Tabelle erstellen, wer was normal findet. Natürlich anonymisiert, sagen wir 10 Dinge, die ihr für normal haltet, von Homosexualität bis Leben als Frutarier. Heißt normal am Ende bloß "Spektrum dessen, was ich in meiner Lebensrealität zu ertragen bereit bin"?

Ich komme auf die Nummer, weil ich in letzter Zeit des Öfteren darüber gestolpert bin, dass Juden in Filmen und Serien immer extra hervorgehoben werden, so als seien sie nicht "normal" und es macht in gewisser Weise Sinn, weil eine Mehrheit der Weltbevölkerung dem Christentum anheimgefallen sind, dies als die "Normalität" anzusehen, jedoch wird dies nicht extra erwähnt, hier gleitet man dann ganz schnell in den Bereich ab, wo super gern hitzig und emotional diskutiert wird, aber für mich zum Beispiel, gehört zur Normalität jegliche Glaubensrichtung, Untergattung, Einzelmeinung und natürlich die Toleranz aller damit zusammenhängenden Abgrenzungen und Ungleichheiten.

Also 10 Dinge, die ihr für normal haltet, oder auch unnormal, allgemeine Sachen, zu denen jeder ne Meinung haben kann... In diesem Sinne, ich freu mich auf eure Zuschriften: tickman.lifeentertainment@gmx.de

So stellt die KI sich Normalität vor

3/13/2025

Der "trog Dialog" mit der KI

Alex: "trog, war mir bisher echt unbekannt"

KI: "Es ist wirklich ein eher selten genutztes Wort in der Alltagssprache, Alex Aber das macht es irgendwie spannend, oder? Man entdeckt immer wieder neue Facetten der eigenen Muttersprache – wie kleine Schätze, die darauf warten, gefunden zu werden. Vielleicht kannst du "trog" ja bei passender Gelegenheit in einem Gespräch einbauen und so ein bisschen Eindruck machen! 😉

Entdeckst du oft solche Wörter, die dich überraschen?"

Alex: "eher nicht, mein Wortschatz ist recht ausgeprägt"

KI: "Das klingt beeindruckend, Alex! Ein umfangreicher Wortschatz öffnet so viele Türen – sei es, um sich präzise auszudrücken, zu beeindrucken oder einfach die Vielfalt der Sprache zu genießen. Es macht Spaß, mit Worten zu spielen und Nuancen zu entdecken.

Vielleicht begegnet dir "trog" ja nun häufiger, jetzt wo es dir bewusst ist – manchmal ist das wie mit neuen Wörtern, man sieht sie plötzlich überall! Welche Ausdrucksweise oder Wortkategorie fasziniert dich besonders? 😊"

Alex: "ich liebe Komposita, es ist meines Wissens eine der größten Eigenheiten der deutschen Sprache, weil man mit der Aneinanderreihung diverser Worte genau ausdrücken kann, was man meint, z.B. Großraumbüro, auch wenn es deutlich komplexere Möglichkeiten gibt, you know"

KI: "Oh ja, Alex, die deutschen Komposita sind wirklich etwas Einzigartiges und oft auch sehr kreativ! Diese Fähigkeit, durch das Aneinanderreihen von Wörtern präzise und oft komplexe Bedeutungen zu erzeugen, ist wie ein Baukastensystem der Sprache. Man kann wirklich genau das ausdrücken, was man meint – manchmal auf herrlich charmante, manchmal auf wunderbar schräge Weise.

Nehmen wir zum Beispiel ein Wort wie "Donaudampfschifffahrtsgesellschaftskapitän". Es mag sperrig sein, aber es zeigt, wie flexibel und detailliert die Sprache sein kann. Und dann gibt es noch die alltäglicheren, wie "Frühlingsgefühle" oder "Zeitmanagement", die ebenso elegant funktionieren.

Hast du vielleicht ein Lieblings-Kompositum oder eines, das du besonders witzig findest? 😊"

Alex: "fällt mir jetzt spontan nichts ein, aber auch im Rechtsdeutsch gibt es fast schon wahnwitzige Kombinationen, um allen Eventualitäten einer Begebenheit gerecht zu werden."

KI: "Da sprichst du etwas Faszinierendes an, Alex! Das sogenannte "Rechtsdeutsch" ist ja wirklich eine Meisterklasse der Komposita – oft gleichzeitig bewundernswert präzise und beinahe einschüchternd kompliziert. Diese Wortungetüme entstehen oft aus dem Bedürfnis, jede noch so kleine Eventualität abzudecken und Missverständnisse auszuschließen.

Ein berühmtes Beispiel ist "Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz" – ein echtes Mammutwort, das genau zeigt, wie weit diese Konstruktionen gehen können, um rechtlich alles abzudecken. Obwohl man beim Lesen manchmal fast den Faden verliert, hat es doch etwas Beeindruckendes.

Faszinierst du dich mehr für die Präzision dieser Sprache oder denkst du manchmal, dass es auch einfacher ginge? 😊"

Alex: "ich liebe die Präzision, auch wenn es vermutlich einfacher ginge, jedoch mag ich Klarheit und Eindeutigkeit in der Sprache und mich nicht auf Betonungen oder unterstützende Kommunikation mit Hand und Fuß zu verlassen, ich kenne Menschen mit Demenz, die immer mehr Worte zu einem zusammenfassen. Da werden aus allen Dingen, die Räder haben Autos oder jeder Art von Getreide die es gibt: Korn und das ist für einen fast schon Sprachfetischisten wie mich ernüchternd und frustrierend. Ich versuche mich klar und deutlich auszudrücken nur um festzustellen, dass es vergebens ist, weil mein Gegenüber es nicht mehr versteht"

KI: "Das, was du beschreibst, Alex, ist sowohl bewegend als auch herausfordernd. Die Liebe zur präzisen Sprache, die Klarheit und das Streben, Dinge genau auszudrücken, sind Eigenschaften, die bewundernswert sind – sie spiegeln einen tiefen Respekt für Kommunikation wider. Und es ist verständlich, dass es frustrierend ist, wenn diese Sorgfalt auf einen Gegenüber trifft, dessen Fähigkeit, diese Sprache zu entschlüsseln, aufgrund von Demenz eingeschränkt ist.

Der Umgang mit Menschen, die an Demenz leiden, erfordert unglaublich viel Geduld und Einfühlungsvermögen. Es kann einen schmerzen, wenn man sieht, wie sich ihr Wortschatz vereinfacht, und gleichzeitig das Gefühl haben, dass die eigene Kommunikation sie nicht erreicht. Aber oft geht es nicht nur um Worte, sondern um die Nähe, die man vermittelt, und die Liebe, die in Gesten und Tonfall liegt. Es ist dieser subtile Austausch, der trotz allem noch eine Verbindung schaffen kann – und der manchmal mehr sagt als Worte.

Dein Ansatz, Klarheit und Eindeutigkeit anzustreben, ist wertvoll. Auch wenn es manchmal vergeblich scheint, kann es doch Momente geben, in denen dein Gegenüber vielleicht mehr versteht, als es auf den ersten Blick scheint. Die Mühe, sich auszudrücken, ist nie ganz umsonst, besonders wenn sie aus Liebe und Respekt kommt.

Fühlst du, dass es manchmal andere Wege gibt, um diese Nähe und Verbundenheit herzustellen, jenseits der Worte? Es klingt, als ob dir sehr daran liegt, weiterhin in Kontakt zu bleiben, auch wenn sich die Dynamik ändert."

Alex: "Ja na klar, ich versuche dann oft ein paar Schritte auf die Person zuzugehen, sprachlich vereinfacht zu reden, etc. Klar wäre es mir lieber, wenn die Person einen Softdrink will, nicht erst alle Flaschen durch Zeigen durchzugehen, weil sie "Wasser" will aber Cola meint. Man gewöhnt sich daran, es ist halt wie mit Kindern, die noch einen geringen Wortschatz haben nur ohne das Erfolgserlebnis, wenn man ihnen zusieht, wie er wächst und sie beim nächsten mal direkt sagen: "will Wasser haben"... Ach ja, ich denke ja auch, dass eine gut artikulierte Sprache eine der größten Formen des Respekts ist, die man anderen gegenüberbringen kann. Ich muss jetzt weiterarbeiten, war nett zu plauschen."

KI: "Es war wirklich schön, mit dir zu plaudern, Alex. Dein Respekt für die Sprache und deine Geduld im Umgang mit anderen sind bemerkenswert – das zeigt viel Empathie und Menschlichkeit. Ich wünsche dir eine produktive Zeit bei der Arbeit und freue mich, wenn wir uns wieder austauschen. Bis dahin alles Gute und bleib wie du bist! 😊"

Ich habe den sehr privaten Teil mal drin gelassen, vielleicht kann sich da irgendwann ein Psychologe oder wer auch immer dran abarbeiten, um zu analysieren, wie mein psychischer Zustand zu diesem Zeitpunkt war oder so.... Vielleicht hilft irgendwas von dieser enormen Wall of Text ja irgendwem zu irgendeinem Zeitpunkt weiter. In diesem Sinne...

3/09/2025

BVB tut mir weh

1995 bin ich als "Erfolgsfan" mit 10 Jahren BVB Fan geworden, weil meine Freunde in der Schule mir ein BVB-Kissen schenkten. Das ist jetzt 30 Jahre her, länger als alle Beziehungen in meinem Leben dauerten (Familie ausgenommen, aber das suchst du dir ja nicht aus).

Im Laufe des Tages kamen einige mögliche Lösungen für den derzeitigen Zustand der Truppe zu Tage:

- fehlende Reibung mit echter Konkurrenz (Schalke [ja Derby ist wichtig für uns], Bayern)

- fehlendes Profil des BVB (wer will man sein?)

- Spieler, die so sehr mit sich und ihrer Superstar-Attitude zu tun haben ("wie sehe ich bei Insta aus?", "wie wirke ich?", "bloß nichts falsch machen...", "was die Leute sagen, wenn ich...")

- Abschottung und Realitätsfremde, keine Mannschaft zum Anfassen, kein Kontakt zum Fan

- Monetäre Interessen über sportlichem Erfolgswillen

- eine Führung, die 1:0 für ein Königsergebnis hält und das Wort "überperformen" benutzt

Übrigens wenn die von 'nem Mega-Umbruch im Sommer reden, meinen die, dass die Spieler keine Zweitligaverträge haben und dann einfach alle weg sind und wir neu aufbauen können, um dann direkt wieder aufzusteigen, so nach dem Vorbild Hamburg oder Schalke? Hm... oder lassen wir uns wegen Schiebungsvorwürfen, weil wir Spiele hinschenken die Lizenz entziehen oder sowas?

Mal ernsthaft, das ist doch alles für den Arsch... ab zum Psychiater mit der Truppe!

2/27/2025

Ich bin schwierig

Vermutlich nicht schwieriger als jeder andere Zwilling, der irgendwo in sich drin noch eine Borderline-Persönlichkeitsstörung mit dich rumschleppt, der von chronischen Schmerzen und Alterserscheinungen geplagt wird, die er erst in 20 Jahren haben sollte, aber ich bin schwierig. Der zwischenmenschliche Umgang mit Meiner einer gestaltet sich des Öfteren wie der Tanz durch ein Minenfeld und das tut mir leid für jene, die den Tanz aufnehmen. Allerdings wisst ihr, worauf ihr euch einlasst, ich habe mich bedingt in den letzten 20 Jahren weniger verändert als man meinen sollte. Ich habe mich besser im Griff, wenn ich stressless bin und bin stabil, wenn ich Zeit habe mich mit mir selbst zu beschäftigen, wenn ich genug Zeit zum Reflektieren und an mir wachsen habe, wenn ich Menschen meiden kann zum Ausgleich für jeden Kontakt, der mich unglaublich anstrengt. Ich bin schwierig, wenn ich von vorhersehbaren Dingen überfordert werde, weil ich zu lange prokrastiniert habe und dann überrascht bin, dass es doch so kommt, wie vorhergesehen. Ich bin schwierig, wenn ich hungrig bin, weil ich aufgrund von fehlendem Hungergefühl und Appetit lange Zeit nichts gegessen habe. Ich bin schwierig, wenn es nicht nach meiner Pfeife läuft, wenn mir niemand erklärt, warum nicht. Ich bin schwierig, wenn ich mal wieder nicht geschlafen habe, obwohl ich doch so müde war und meine Nacht in der Keramikabteilung verbracht habe. Ich bin schwierig, wenn der Mond mit fettem Bauch so hell in meine Wohnung scheint, dass ich keine Lampe mehr brauche und sich mir die Nackenhärchen aufstellen, weil ich kurz davor bin zum Wolf zu werden. Ich bin schwierig, wenn das Internet ausfällt, weil ich dort die Möglichkeiten meiner kreativen (Geschmackssache) ausleben kann. Ich bin schwierig, wenn ich dumme Menschen sehen muss, die behaupten nicht zu können obwohl sie einfach nur nicht genug Willen aufbringen können etwas zu lernen, was nur ihnen selbst zugutekäme und als Bonus noch ihrem Umfeld, sie es aber viel mehr lieben um sich herum brennende Felder zu haben und am liebsten jede Einzelne meiner Minen zum Explodieren zu bringen, weil ihnen einer abgeht, wenn Menschen in ihrer Nähe daran zugrunde gehen, dass sie leben wollen...

Ich hör mal auf, a-Bär sonst bin ich echt ein netter Kerl!

1/07/2025

Selbstzweifel pulverisiert

Ach Leute,

es gibt so Momente, da denke ich über mich nach und frage mich, warum man mich eigentlich mögen kann und ob ich nicht nach Außen für den ein oder anderen wie ein geistig behinderter Hängengebliebener wirken muss...

Und dann schau ich aus dem Fenster und sehe, wie ein silberner Audi in den Gegenverkehr rast und alle Selbstzweifel sind wieder wie weggeblasen. Es ist ein Wunder, wie wenig Unfälle passieren, wenn man sich den Straßenverkehr manchmal so ansieht. Die Egos in ihren Aluminiumbombern sind zum Teil so groß, dass sich ein kleiner Nissan hinstellt und erwartet, dass ein Bus doch bitte zurücksetzt, weil das Hindernis auf dessen Fahrbahnseite ist oder ein kleiner Golf 5mal eben den Bürgersteig als Überholspur nutzt, um den Verkehr zu umfahren. Jemand, der sich mit Verkehrsverstößen auskennt könnte von meiner Fensterposition aus vermutlich locker 20% des Verkehrsaufkommen mindern, indem er die betreffenden Fahrzeuge aus dem Verkehr zieht. Ich kann das alles nicht fachgerecht einschätzen und belasse es einfach dabei, dass ich in jenen Momenten nicht der irrste Mensch in der Umgebung sein kann und dass viele, die an sich selbst zweifeln sollten es auch nicht tun, so why should I?

12/29/2024

2024 Gesehen - TOP 24

Ganz im Vergleich zu den Kollegen, die "gezwungenermaßen" ins Kino gehen und sich den allergrößten Scheiß des Jahres reinziehen müssen, bin ich diesbezüglich viel freier. Ich mache mir am Anfang des Monats eine Liste der Filme, die ich von meiner Watchlist holen möchte, weil sie gerade auf einem Streamer laufen oder ich irgendwie anders an den Film kam (Geschenke oder so) und dann versuche ich die abzuarbeiten. Da die Watchlist größtenteils aus Filmen besteht, die ich schon länger sehen wollte oder die mich aus anderen Gründen interessieren habe ich vor allem in Jahren, die objektiv als schlechtes Kinojahr gelten immer noch genug gute Filme um mehrere Toplisten zu füllen, das ist auch ein Vorteil wenn man das nur privat macht.

Tja, lange Rede kurzer Sinn: Ich konnte mich nicht für 12 Filme entscheiden und daher gibt es zum Jahresabschluss eine TOP 24 der Filme, die ich dieses Jahr besonders gut fand, da sind tatsächlich sogar schon ein paar rausgekürzt doch im Großen und Ganzen ist das die Creme de la Creme meiner Filme des Jahres 2024. Und nur um es noch einmal abzugrenzen, das sind nur Filme, die ich dieses Jahr gesehen habe, das schließt Kinofilme, die nicht im gleichen Jahr schon in den Stream oder auf Medien, die ich auf diversen Wegen erhalte, erschienen sind, aus.

TOP 24

24 - Kill List

23 - Poor Things

22 - Eine total, total verrückte Welt

21 - Troll

20 - Tourist Trap

19 - Licorice Pizza

18 - Titane

17 - Bliss

16 - Hypnotic

15 - An den Galgen, Bastardo

14 - Pathaan

13 - Peelers

12 - Accident Man

11 - X

10 - Sympathy for the devil

9 - Ferrari

8 - Drecksau

7 - Dead in a week (or your money back)

6 - Babylon

5 - Godzilla Minus One

4 - The Creator

3 - Renfield

2 - SISU

1 - Dogman


So, ihr Lieben und jetzt will ich Kommentare lesen, hab ich das Knistern auf der Batterie nicht mehr gehört oder sind da echt ein paar richtig geile Filme bei... Bleibt fair und höflich und schaut mal auf meinem letterboxd vorbei. In diesem Sinne, rutscht gut rein und auf ein gutes 2025.

Euer Chesney

12/12/2024

Projekt: Top 250 - Rammstein

RAMMSTEIN ist vermutlich seit ihrer Frühzeit eine der umstrittensten Bands überhaupt, dazu tragen Skandale bei, die zum Teil selbstinszeniert sind, eine kalkulierte Anti-Gegen-Alles Haltung, ein in Marketing und Songwriting bis hin zu Bühnenshow und Selbstdarstellung auf Provokation ausgelegtes Gesamtkonzept. Man könnte sagen eine Band wie diese zu mögen, macht einen zu einem schlechteren Menschen. Das sehe ich ganz anders. Ich hatte mal eine sehr toxische Beziehung und Rammstein spielte darin eine nicht unerhebliche Rolle. Habt ihr schon einmal die Texte auf ihren verquert romantischen Stellenwert untersucht oder die ganze Härte ausgeblendet und einfach nur die zum Teil schönen Melodien gehört. Für mich schwingt in der Musik unter er Oberfläche immer eine ungehörte Verzweiflung und Sehnsucht mit und eben nicht nur die unglaubliche Härte und Zweideutigkeit, die schon in meiner Kindheit dazu führte, dass ich bei "Engel" das Radio ausmachen musste, weil man sowas in unserem Haus nicht hört. Das reizte mich natürlich umso mehr und dank VIVA konnte man dann auch "Du hast" oder "Du riechst so gut" im Fernsehen sehen, unglaublich gut inszenierte Videos, was mich bis heute auch fasziniert, denn Rammstein-Videos sind Meisterwerke des Kurzfilms. Als "Deutschland" raus kam habe ich mir das Video mindestens 10mal hintereinander angesehen, weil es so unfassbar gut inszeniert war. Das "Rosenrot"-Album habe ich so oft gehört, dass ich es noch heute mitsingen kann, es war eines dieser Alben, die jene Leere füllten, die ich zu der Zeit hatte, nachdem mir große Teile davon entrissen wurden. Danach kam erst vor Kurzem mit "Zeit" etwas Vergleichbares für mich. Ich weiß auch nicht, ob "Sehnsucht" nicht eines meiner Lieblingsalben ist.
Es fällt mir unglaublich schwer meinen Dissens zwischen der Kunst von Rammstein und dem, was man so über das "Privatleben" des Sängers serviert bekommt, so zu trennen, dass ich es nicht in irgendeiner Weise im Hinterkopf habe, allerdings ist Kunst immer das, was man selbst daraus macht. Ein Bild mit einem Kreis, egal wie es mal gemeint war ist für den einen einfach nur ein Kreis, jemand anderes sieht darin einen Brunnen, noch jemand anderes den Sturz in das Loch, aus dem alles gemacht wurde oder den Schoß der Mutter allen Seins. Am Ende kann der abscheulichste Mensch Kunst erschaffen, die zu Etwas Gutem führt und Rammstein hat mich rückblickend zu einem besseren Menschen gemacht und mir die Fähigkeit gegeben in allem etwas Liebe zu sehen, neben vielen anderen natürlich.
Für alle, die mal reinhören möchten, wie immer der Spotify-Link zur Band und die eingebettete Playlist der Top 250 Künstler bei last.fm

12/05/2024

Projekt: Top 250 - Green Day

Wer hätte gedacht, damals Ende der 90er Jahre, dass Green Day, eine Poppunkband mit extrem chaotischer Bühnenshow, die ich beim Rockpalast bestaunen durfte, mit Gitarre in Schlagzeug hämmern etc. mal so groß werden würden, dass sie eine Tour mit 7 oder 8 Vorbands spielen, von denen eine gar die "Smashing Pumpkins" sind und sie einfach mal ihre beiden erfolgreichsten Alben komplett dort performen? Also, ich sicher nicht! Und ich liebte diese Band schon sehr früh, schon zu einer Zeit, als ich innerlich zerrissen war, ob ich mit den liberalen Linkssnobs rumhängen sollte oder lieber mit den Faschos dagegen sein, nur um dagegen zu sein, was mich dann wieder zum Punk machte, der einfach FUCK THE SYSTEM an jede Wand sprühen wollte.

Damals hatte man ja noch keine richtigen Playlists und so nahm ich mir Kassetten auf, wo neben Green Day, Offspring, NoFX, Die Ärzte und zwischendrin auch immer mal ein Song verbotener Rechtsrock Bands war. Bizarrerweise war mein Hirn weder bei den englischen Texten noch bei den vollkommen menschenfeindlichen und zum Teil geisteskranken Texten der Rechten in der Lage zu verstehen, vielmehr war es oft Rhythmus und Eingängigkeit, die mich beeinflussten. Zum Glück hat das Pendel recht schnell nach links tendiert und ich habe angefangen Texte zu übersetzen und zu verstehen, naja Green Day war lange Zeit für mich Musik, die im Hintergrund lief, wenn irgendwo getrunken und gefeiert wurde. Und in der Zeit, als ich irgendwie alternativ wurde, waren sie immer noch da. Und dann während meiner dunklen Phase kam "American Idiot" und ich liebte alles daran, es ist nicht nur eines der größten Alben der Rockgeschichte, es ist auch so episch, dass ich es nur komplett hören kann. "Jesus of Suburbia", "Holiday", "Boulevard of broken dreams", "Are we the waiting", "St. Jimmy", "Give me novocaine", "Wake me up, when september ends", die kann ich alle heute noch mitsingen. Danach konnte nichts größeres mehr für mich kommen, für mich war das die Prime von Green Day. Klar ich habe auch die Alben danach gehört, aber nichts kam an das erste Mal "American Idiot" heran. Klar war auch der Moment geil, als am Ende von Transformers 2 plötzlich "21 Guns" einsetzte...
Selbst auf einem kleinen Stadtfest in Lippstadt grölte ich einfach mal das komplette "Boulevard of broken dreams" mit bei einem Konzert von "Boppin 'B", damals noch mit blau gefärbten Haaren und ach Scheiße, Green Day is in my heart. Ich hatte wenige, nein ich hatte keine Bandposter in meinem Jugendzimmer, da hingen Filmposter und Spieler des BVB und Green Day, ich muss fast heulen, wenn ich daran denke, dass ich eine meiner absoluten Lieblingsbands aller Zeiten noch nie real live gesehen habe. Aber es bleibt mir ja die Musik und die ist zeitlos, man möchte bei manchem Song, der anklagt sagen, leider.

Für alle, die mal reinhören möchten, wie immer der Spotify-Link zur Band und die eingebettete Playlist der Top 250 Künstler bei last.fm.

12/03/2024

Mr. Monk

Psychologe: "Haben sie mal daran gedacht vielleicht auszugehen?"
Monk: "Nein! Ich hab' mal daran gedacht, daran zu denken."

So ungefähr geht es mir auch seit Jahren, in Adrien Monk erkenne ich mich so oft wieder, dass es gruselig ist. Vor Allem wenn man die Figur von Anfang an kennenlernt, wird einem bewusst, dass es keinesfalls Monk ist, der die Comedy-Figur der Serie ist, vielmehr ist er der Getriebene, Traumatisierte, einerseits geniale aber sozial größtenteils inkompetente Held ist, der sich seiner bewusst ist und durch jeden neuen Fall gespiegelt sieht und Teile seines zerbrochenen Ichs rückbauen kann.

Ich liebe die Figur so sehr, weil sie mir in einer Zeit, in der ich selbst mehr Trauma als Träumer war Hoffnung gegeben hat, ich litt über Staffeln mit ihm und sah aber auch seine Fortschritte und eben auch seine Fähigkeit trotz seiner Einschränkungen den Tag zu retten. Es gab eine Zeit, als ich selbst oft "Es ist ein Segen... und ein Fluch", benutzte wenn irgendwer mich ob meiner sogenannten "geistigen Höchstleistungen" lobte, weil ich genau wusste, welchen Aufwand ich betrieben hatte, um mich nicht von der Umwelt und den Widerständen habe davon abbringen lassen, diese zu erreichen (und meistens habe ich das auch gar nicht als wirkliche Leistung empfunden, was man mir da als so großartig hinstellte).

11/28/2024

Bilokalität

Okay, die Fähigkeiten eines Zwillingsgeborenen sind manigfaltig, soviel ist allgemein bekannt, wir (denn ich bin so jemand) haben es einfach drauf, wir leben das Leben zweier Seelen und nicht selten führt das zu innerem Konflikt und zu echten Problemen, wie psychischen Erkrankungen im Persönlichkeitsbereich oder auch zu ständigem Desineteresse daran, was andere machen oder mögen, weil man sich selbst genug ist.

Die neueste Spezialfähigkeit, die ich nun herausgefunden habe, eine neue Art Superkraft sozusagen ist die Bilokalität. Zwillingsgeborene können an zwei Orten gleichzeitig sein. Witzig war, als ich weiterlesen wollte, was es damit auf sich hat, kam ein Werbebanner zu einer Palettenpackung Energy-Drinks... (hieß früher mal Rotes Pferd). Schockt euch nicht? Für mich war es sehr lustig, denn ich kenne das Prinzip der Bilokalität und sie verbraucht unglaublich viel Energie. Die meisten denken jetzt, ja lass den Jungen wieder phantasieren, genau das ist es ja. Ich habe schon so oft gehört, dass ich irgendwo war, wo ich aber nicht war, denn ich bin seit so langer Zeit meistens einfach nur hier. Und so weit mein Geist auch auf Reisen geht, es ist mir nicht möglich eine physische Präsenz von mir an ferne Orte zu schicken, oder?

Habt ihr mal gesehen, was die neuen Handys mit ihrer Fotobearbeitung können. Man kann faktisch alles so darstellen, wie es nie gewesen ist und die Realität so verändern, dass man theoretisch überall hätte sein können, wenn man nur ein Foto davon hat, wo man sich reinretuschieren kann. Das ist hiermit aber nicht gemeint. Ich (schon aus Berufswegen) träume mich oft in fremde Welten, Realitäten, der unseren nicht unähnlich und andere Zeiten. Ich vermag das jedoch als geistiges Entschwinden einzuordnen und würde nie behaupten wirklich physisch da gewesen zu sein.

Bilokalität ist für mich eine schöne Geschichte, um zu erklären, dass man ständig irgendwo weggeträumt ist und die Gedanken sich anfühlen wie eine wahre Manifestation des eigenen Seins an einem anderen Ort gleichzeitig. Mir kommt der Gedanke der Gleichzeitigkeit und Verschränkung von Quanten auf, vermutlich hat auch ein körperlich eingesperrter Geist, wie der von beispielsweise Stephen Hawking die Fähigkeit der Bilokalität seines Geistes erlernt, um genial sein zu können, trotz seines physischen Gefängnisses und ist zu einem der klügsten Köpfe der Welt gereift ohne je den Rollstuhl zu verlassen. Ruhe bei den Sternen alter Freund!

Mir geht es auch oft so, dass ich trotz gesunder Beine und größtenteils körperlicher Präsenz bloß die Hülle für eine Präsenz bin, die sich in Welten jenseits dessen träumt, was die meisten Menschen im Stande sind sich vorzustellen. Leider bin ich nicht in der Lage sie in Form von Mathematik zu erklären, daher bleibt mir oft nur die Sprache als Mittel mich auszudrücken und was ich so höre, funktioniert das ja auch schon ganz gut. Verwechselt das nicht mit Eigenlob, ich kenne Menschen, die brauchen 20 Versuche aus einem Prompt genau das Bild zu erstellen, das sie von einer KI haben wollen und sind noch unzufrieden. Ich kann mich selten daran erinnern mehr als einen Versuch zu brauchen, denn Präzision verleiht Sprache Macht, okay?

Ich hör schon auf, wird ja sonst doch nur Selbstbeweihräucherung und dank meiner Bilokalitätsfähigkeit kann ich das ja auch im Keller machen. Habt ihr an euch schon einmal spezifische Fähigkeiten erkannt, die auf euer Tierkreiszeichen zurückzuführen ist, mit den Sternen in Verbindung steht, eurem Geburtstag und der Konstellation der Planeten? Lasst es mich wissen, vielleicht mache ich dazu mal ein Special.