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3/10/2026

ADS-Narzissmus vs. Intelligenz

142, spannende Zahl, beinhaltet sie doch drei Potenzen von Zwei und ist nochmal um zehn größer als bei meiner letzten Messung vor circa zehn Jahren. Dass es sich hierbei um meinen Intelligenzquotienten handelt, ist einerseits ein ganz gutes Indiz dafür, dass mein Psychiater recht hat und ich kein ADS habe, schließt das jedoch nicht aus. Mein Narzissmus bewegt sich im gesunden Bereich und ist wohl Bestandteil des menschlichen Streben nach mehr und unterstützt die These, dass ich nicht unbedingt einer der Toastbrote bin, denen ich mich manchmal doch so sehr überlegen fühle, dass ich sie als dumm bezeichnen würde.

Leider finde ich die Studie nicht wieder, in der ich gelesen habe, dass Angststörungen sowie Depressionen oft eine gewisse Intelligenz voraussetzen, die komplexes Denken erst ermöglicht, wodurch auch viele Probleme und Konsequenzen zu sehen sind, die so hypothetisch sind, dass sie von "Normalintelligenten" gar nicht in Betracht gezogen werden oder sichtbar sind.

Was hat das jetzt mit ADS zu tun? Nun ja, und an dieser Stelle möchte ich mich entschuldigen, wenn irgendwas in diesem Post fachlich falsch ist, irgendjemanden shamed, framed oder sonst wie abfuckt, es sind bloß ein paar Gedanken, die ich gerade habe. Ich würde mich sogar davon distanzieren, dass es sich dabei um meine Meinung handelt, vielmehr ist es ein Ausspeichern und vor mich hin ideeisieren.

Ich glaube, ADS ist eine moderne Ausrede für Überforderung und der Unfähigkeit ins Handeln zu kommen aus Angst davor zu scheitern. Ich verstehe das total, ich habe viele Ängste, vor allem solche, die meine Existenz bedrohen, andererseits ist das Handeln im Sinne der Produktivität kein Problem mehr, weil ich gelernt habe mit meinen Defiziten Möglichkeiten zu finden, mich dennoch zu verwirklichen. Und hier kommt dann vermutlich das Mindset of the Fittest ins Spiel, die Selbstsuggestion einfach Alles zu können, wenn man es lange genug lernt. Mir macht Lernen Spaß, ich habe in den letzten Jahren bei Beobachtungen in der Kita gemerkt, dass ADS anders ist, als das was ich habe. Denn während gerade der auffälligste Junge dort immer wieder wütend wird, sich immer und immer wieder selbst blockiert indem er Abläufe nicht strukturiert sondern vier oder fünf Sachen gleichzeitig machen will, dann logischerweise gleichzeitig bei fast allen davon scheitert und sich darüber aufregt, es ihm aber an Transferleistung fehlt, daraus abzuleiten, einfach eine Reihenfolge einzuhalten oder eine gewisse Struktur zu bringen, habe ich für mich entdeckt, dass ich auch den Impuls zu zig verschiedenen Dingen bekomme, diese dann aber automatisch nach Attraktivität oder Wichtigkeit oder einfach alphabetisch ordne, um sie hintereinader abzuarbeiten. Der Nachteil ist, dass ich trotzdem oft die hinteren Dinge auf einer solchen Liste vernachlässige, weil mein Interesse von etwas Neuem geweckt wird, dass ich noch dazwischen lernen kann und will.

Und Das ist denke ich der entscheidende Punkt, ich habe keine Angst bestehendes Wissen zu überschreiben und Neues zu lernen, was vielleicht sogar Auswirkungen auf grundlegende Meinungen oder Ansichten meines Weltbilds hat und da würde natürlich ein ungesunder Narzissmus kicken, denn der ließe so wie ich das verstehe nicht zu, dass ich unrecht habe, was ja unweigerlich Teil eines Lernprozesses ist. Ich bemühe immer gern das Laufen lernen von Kleinstkindern, weil ich es faszinierend finde, ich sehe das immer wieder gern. Es ist ein Try and Error sondergleichen, ich habe noch nie von einem Kind gehört, dass irgendwann einfach aufsteht und gehen kann. Und so ist es im Grunde bei allem, was Menschen tun, bei allem, was wir zur Perfektion oder eben dem was wir dafür halten oder was für uns am menschenmöglichsten dem nahe kommt, dass wir immer wieder Fehler machen, um daraus lernen zu können.

Wenn ich zum Beispiel etwas Neues lerne, versuche ich zuerst alle mir sichtbaren und erdenklichen Fehler zu machen oder zumindest zu finden oder erwägen, um sie für spätere Wissensweitergabe zu kennen und Menschen, die es von mir lernen davor zu bewahren es falsch zu lernen, indem ich ihnen die Chance gebe die Fehler auch zu machen, aber auch eine Lösung parat zu haben, falls sie daran zu verzweifeln drohen. Ich weiß nicht, ob das richtig ist, ob es RICHTIG als solches überhaupt gibt, es ist einfach nur das, was sich für mich als passend herausgestellt hat. In diesem Sinne...

3/07/2026

Der Hamonist

Wisst ihr eigentlich wie ermüdend es ist, wenn man einen nicht endenden wollenden Kampf führt, von dessen Ende man sich mit jedem Schritt den man darauf zugeht wieder genausoweit entfernt wird, weil das persönliche Ziel scheinbar nicht mit jenem der Kombatanten übereinstimmt?

Ich bin der festen Überzeugung, dass man fast jedes Problem, das Menschen untereinander haben mit genügend Worten beilegen und lösen kann. Menschen können Einklang erreichen und am Ende von jeder noch so weit auseinanderklaffenden Verschiedenheit kann ein Konsens gefunden werden, ein kleinster gemeinsamer Nenner, etwas wobei man vielleicht etwas Zähne knirschen muss, es aber für die Allgemeinheit schluckt und gut. Leider verlernen wir das derzeit als Gesellschaft und als Individuen, nicht nur das wir nicht mehr konsensfähig zu sein scheinen, wir beharren auch noch darauf, dass man sich auf eine meist sehr radikale Meinung einigen muss und wer nicht zu 100% dafür ist, ist dagegen. So funktioniert die Welt vielleicht, wenn man herrscht, wenn man keinerlei Konsequenzen seines Handelns hat, vielleicht wenn man scheissereich ist und selbst dann sollte man doch genug Weitsicht haben, dass Alles Konsequenzen hat, wenn auch nur auf lange Sicht.

Harmonie ist eine Utopie, ist mir bewusst, auch wenn ich ein Träumer bin, bin ich nicht dumm, allerdings kann man nahe herankommen an das, was ich als Gleichklang empfinde, so ne Mischung aus Liebe und Gerechtigkeit, alle sind zufrieden und erreichen ihre Ziele ohne jemand anderem zu schaden. Das ist möglich, dafür muss man bloß etwas weniger Ich leben. Idiome wie: "There is no I in TEAM", oder Ähnliches sind zwar cool als Kalenderspruch aber auch wenn sie etwas völlig anderes meinen stimmt es nicht, denn das was jeden Menschen als erstes ausmacht ist das Ich und vom Ich ins Wir zu kommen fällt vielen Menschen schwer, vor allem wenn das Vertrauen fehlt und uns überall vorgelebt wird, dass keiner für den anderen da ist. Wir sind mehr allein, als wir es wahrscheinlich je in der Menschheitsgeschichte waren, soziale Isolation trotz oder dank social media. Wie oft sitzt man abends allein zuhause und guckt Netflix anstatt mit Freunden wegzugehen, was machen wir überhaupt noch als Gruppen, ja mir fallen viele Sachen ein, aber machen wir die wirklich noch oder könnten wir sie machen? "Müssten" wir sie mal wieder machen? Wie soll Harmonie entstehen, wenn jeder sein eigenes Solo spielt? Das Leben ist ein Teamspiel! Wir werden geboren, sind darauf angewiesen, dass irgendwer uns beibringt wie es geht und uns bei den ersten Schritten so sehr unterstützt, dass wir die second stage erreichen, wo wir dann auf andere Spieler treffen, mit denen wir im besten Fall lernen, wie der Multiplayer-Mode abläuft um dann irgendwann im Single-Player in der Open World klar zu kommen, die wiederrum nur Spaß macht, wenn man sich ne Gruppe und vielleicht einen festen 2-Player Charakter sucht. Und dann? Je nach Ausrichtung erreicht man dann seine Quest-Ziele oder man versagt, aber die Open World Sandbox bleibt bestehen und hinter jeder Quest warten neue NPCs oder Real-Player-Chars. Ich bitte euch, ich bin kein Gamer, aber jeder kann dieses Bild doch verstehen oder? Wenn keiner die Spielumgebung stabil hält und ohne aktive Community, die Verbesserungen und Erweiterungen baut geht alles kaputt...

Ich bespreche gerne Abläufe und Dinge bei denen ich nicht alleine beteiligt bin, damit hinterher alle auf dem selben Stand sind und sich niemand wundert oder ausgegrenzt fühlt oder irgendwas unklar bleibt. Leider gerate ich in letzter Zeit immer wieder in Situationen, in denen dies als pedantisch oder rechthaberisch gewertet wird und Menschen mir sagen, sie fühlen sich dadurch unter Druck gesetzt, was ich einfach nicht verstehen kann. Sie sind es doch, die ich nach Konsens frage um ihnen den Druck zu nehmen, ich richte mich nach ihnen und erwarte doch bloß, dass sie sich an das halten was SIE mir sagen. Stattdessen fühle ich mich oft wie der jenige, der sich rechtfertigen muss, weil er sich an gemachte Abmachungen und Besprochenes hält und verwundert ist, dass es andere nicht tun. Ich bin ja noch nicht einmal sauer oder so etwas, versteh es einfach nicht? Wenn etwas dazwischenkommt oder nicht so läuft wie gedacht bin ich doch der letzte, der das nicht versteht, muss man mir doch nur sagen, ich kann doch nicht jede Variable in den Leben anderer Menschen mitleben oder erfühlen, das habe ich früher mal versucht, das tötet einen langsam. Und ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, warum ich mir in einer solchen Situation die Rolle des "Schuldigen" geben lassen sollte, denn für mich gibt es einerseits gar kein Opfer sondern nur jemanden, der irgendetwas verschweigt und damit seinem Problem nicht die Luft gibt, die es zu seiner Lösung vielleicht bräuchte und andererseits nur etwas, das mit ein paar klärenden Worten wieder geradegerückt werden könnte, stattdessen bekomme ich ganz oft merkwürdige emotionale Schwingungen und Aggression. Das verstehe ich leider nicht!

2/14/2026

Recht auf Vergessenwerden?

"Jeder hat das Recht nicht vergessen zu werden." (Daria Dinges)

Als ich den Satz das erste Mal hörte, dachte ich mir er sei wunderschön, weil er mein Gefühl davon ausdrückte, dass man Menschen wertschätzen soll und jeder einzelne es wert ist, seine Geschichte zu erzählen, gehört zu werden oder eben bloß nicht vergessen zu werden und zu dem zu werden, was man einst war, Sternenstaub.

Doch dann kamen mir andere Lesarten in den Kopf, was wenn damit insgeheim die menschliche Hybris gemeint ist, wichtig sein zu wollen, etwas zu hinterlassen, im Gedächtnis zu bleiben für Jahrhunderte, Jahrtausende, um jeden Preis. Werden wir einen Hitler je vergessen? Einen Alexander den Großen, Jesus? Und was ist mit all jenen, die mit ihnen lebten, haben wir die vergessen? Und dann wird der Satz zu einer schweren Last, denn auch wenn wir es wahrscheinlich nicht wollten, so haben wir am Ende die Tat nicht vergessen, weil sie vehement und grausam war und ist und immer sein wird, doch die Namen und die Leben dahinter, sie verschwinden, Häufchen Asche hinterließen. Nicht vergessen wird der Holocaust und Adolf Hitler. "Jeder hat das Recht nicht vergessen zu werden." Ich stimme dem zu, aber aus welchem Grund? Jesus Christus wurde auch nicht vergessen, ich verstehe, dass es schwierig ist den Zusammenhang herzustellen, er gilt für manche als mythologische Figur, weil sein Wirken 2000 Jahre her ist, mutmaßlich.

Und dann kommen wir zu uns heutigen Menschen, die so viel Informationen und vor allem Vergessenswertes von sich geben, dass man die Weltkugel damit faktisch zilliardenmal einwickeln könnte und wir werden ziemlich sicher nicht vergessen, weil das Internet ja nie vergisst...

Ich kann das alles nicht zu Ende denken, allerdings finde ich es als Anstoß, sich mal über die Wichtigkeit des eigenen Seins Gedanken zu machen und zu überlegen, ob wir wirklich so wichtig sind, dass man sich an alles, was wir je sagten und dachten, erinnern muss, ganz okay. Ich selbst ertappe mich sehr oft bei dem Gedanken, dass es mir extrem wichtig ist, dass ich nicht vergessen werde und dann gehe ich kurz in mich und hole meinen Staubsauger und putze meine Wohnung. Das erdet.

2/05/2026

Er schuf den Roboter nach seinem Ebenbild

Manchmal stolpere ich über Gedanken, die sich anfühlen wie ein schlechter Witz und ein guter Plot gleichzeitig. „Schuf den Menschen nach seinem Ebenbild“, dieser Satz, den man schon tausendmal gehört hat, kippt plötzlich. Denn wenn ich mir anschaue, wie wir heute Maschinen bauen, dann ist das doch exakt das, was wir tun: Wir versuchen, etwas zu erschaffen, das uns ähnelt. Nicht nur äußerlich, sondern im Denken, im Entscheiden, im Reagieren. Wir geben ihnen Sprache, wir geben ihnen Muster, wir geben ihnen Regeln und hoffen gleichzeitig, dass sie uns nicht zu ähnlich werden. Und da sitzt man dann und fragt sich ganz unironisch: Ist das, was wir hier treiben, nicht einfach die gleiche Geschichte in grün-metallic?
Und dann wird’s unangenehm, weil man merkt, dass die Fragen plötzlich dieselben sind. Rechte, Bewusstsein, Verantwortung. Wann ist etwas „nur ein System “, und wann beginnt etwas, ein Gegenüber zu sein? Was passiert, wenn das Geschaffene anfängt, eigene Wege zu gehen? Was, wenn es leidet oder wir zumindest glauben, dass es das könnte? Wir haben Regeln aufgestellt, Gesetze geschrieben, moralische Leitplanken gezogen... Im Ernst, das ist doch nur der Versuch, Kontrolle zu behalten über etwas, das wir selbst noch nicht vollständig verstehen. Vielleicht ist das der eigentliche Kern von „Gott spielen“, nicht das Erschaffen selbst, sondern der verzweifelte Versuch, die Konsequenzen davon zu managen.
Wenn wir Maschinen nach unserem Ebenbild schaffen, was sagt das eigentlich über uns aus? Vielleicht sind wir gar nicht die Götter in dieser Geschichte, sondern eher die nächste Stufe in einer Kette von Wesen, die alle versuchen, sich selbst zu verstehen, indem sie etwas erschaffen, das ihnen ähnelt. Und vielleicht ist genau das der Punkt, an dem es wieder sehr menschlich wird: nicht in der Allmacht, sondern in der Unsicherheit. In diesem ständigen Fragen, Zweifeln, Weiterdenken. Denn egal ob Bibel, Sci-Fi oder Realität am Ende sitzen wir immer noch hier und versuchen herauszufinden, wer wir eigentlich sind, während wir gleichzeitig schon dabei sind, etwas Neues zu erschaffen, das uns irgendwann dieselbe Frage stellen könnte. Najy und rückwärts gedacht wird das, was immer dabei rauskommt, was wir erschaffen, genauso wenig eine Antwort bekommen, wie wir und sich in Glauben flüchten müssen. Nur so als Denkanstoß.

1/17/2026

Illusiolieren

An dieser Stelle kurz der Dank an die liebe Shurjoka für diese Wortschöpfung, die eine Mischung  aus Illusion und Isolation zu sein scheint und die ich unglaublich gut nachvollziehen kann, denn genau so fühle ich mich oft. Ich wünsche mir eine illusorische Welt in der ich mich isolieren kann, doch am Ende feststelle, dass ich Teil von ihr bin, ob ich will oder nicht und oft will ich einfach nicht. Denn es ist eine Welt geworden, die in Fatalismus verfallen ist, in ja und nein, in schwarz und weiß, in eine juvenile Dualität, die vergessen hat, dass sie in den Zwischentönen gedeiht und nicht in den Extremen. Natürlich auch dort, allerdings meist nur notgedrungen, weil man sie aus den Wohlfühlzonen ihrer Existenz verdrängt. Und das sei jetzt mal gesamtkonzeptionell gesehen, die Wüste lebt, viele Lebensformen existieren in der Mitternachtszone im Meer, Extremophile gibt es zuhauf, doch nur weil sie in einem gemäßigten Lebensraum nicht klarkommen und weil das Leben immer einen Weg findet.

Muss ich als Mensch extrem sein, um zu überleben? Ich denke nicht, obwohl es mir immer öfter schwer gemacht wird, gemäßigt zu sein. Gerade in der schnelllebigen Welt des Internets, wo eine Diskussion schneller als sonstwo an den Rändern der Argumentation angelangt, weil man sich die Zeit gar nicht nimmt ausgiebig zu diskutieren, wie es vielleicht unsere Vorväter und ja auch Vormütter taten, auch wenn sie historisch gesehen nicht viel zu sagen hatten, ich bin davon überzeugt, dass hinter jedem entscheidenden Mann auch eine wortstarke Frau steht und stand, zu Recht übrigens, Frauen sprechen wissenschaftlich gesehen deutlich mehr als Männer, was dazu führt, dass sie schon rein statistisch immer mehr zu sagen hatten. Nur mal so ein Sidefact, den man im Hinterkopf haben sollte, wenn man über Meinungsbildung spricht. Und ich fürchte Frauen sind auch insgesamt extremer, sie vertragen mehr Schmerzen, Unterdrückung und Leid, als jeder Mann überhaupt in der Lage ist, sich vorzustellen, was nicht bedeutet, dass man ihnen das ohne Strafe zufügen darf, es heißt bloß, dass sie sich besser an den gefährlichen Lebensraum namens Patriarchat anpassen können, als wir Männer selbst. Und so ist das, was wir heute Feminismus nennen, eine extreme Ausprägung dessen, was ein 2000 Jahre altes Männerbild aus dem Lebensraum der Frau gemacht hat. Was trotzdem im Umkehrschluss nicht heißt, dass Feminismus = Männerhass sein muss, es ist bloß das Pendel, dass in die andere Richtung ausschlägt. Faszinierend in dem Punkt ist doch auch, dass queere Standpunkte radikalisieren konnten und die Schwuchtel von nebenan mittlerweile so gemäßigt ist, wie eine Muslima, während sie im Ramadan hungert. Ist euch das mal aufgefallen, dass die Gesellschaft Homosexualität viel mehr akzeptiert, seit es extremere Ausprägungen gibt, wie jene, die sich öffentlich für die Transgenderthematik einsetzen?
Und Leute, ihr habt alle einen Punkt, denn niemand sollte im gefühlt falschen Körper leben müssen, früher hätte man wahrscheinlich gesagt "live with it", heute hat man Möglichkeiten, also nutzt sie, aber mich stört daran oft, dass ja JEDER MENSCH eine Reise in seinem Leben hat, warum soll jene wichtiger sein, als die meine, die sich durch den Kampf gegen eine unheilbare Krankheit auszeichnet, ich denke die führen auch sehr viele und die ist auch wichtig. Wir fühlen uns auch im falschen Körper geboren, können aber nur versuchen die Krankheit lange genug im Schach zu halten, bis wir ein für uns erfülltes Leben geführt haben und loslassen oder eben eine Lösung für uns finden, damit zu leben. Und bitte tut jetzt nicht so, als hätte ich nonbinäre Personen mit Kranken gleichgesetzt, wer so etwas tut, der braucht über die Einordnung in gemäßigt und extrem gar nicht nachdenken, ist dazu vermutlich aber mittels Minderintellekt auch nicht fähig.

In diesem Sinne... wieder mal viele Gedanken, viele Worte, keine Lösung, das ist Leben ihr Lieben.

1/16/2026

Guter Plan?

"Der größte Feind von einem guten Plan ist der perfekte Plan"
(John Bogle)

Ich glaube, jeder kennt das, man hat etwas vor und denkt sich aus, wie es laufen soll und verliert sich irgendwann so sehr in Kleinigkeiten, dass es gar nicht mehr so laufen kann in der Umsetzung. Wir verzetteln uns, weil wir es perfekt machen wollen, anstatt einfach einen Rahmen zu schaffen und den Rest dann situativ so anzunehmen, wie er eben kommt, vorbereitet auf etwaige Variablen, aber nicht starr in unserem Gerüst verfangen.

Der perfekte Plan hat nämlich immer einen Haken: Die Realität. Denn auch wenn sogar ich der Realität oft eine Perfektion ausspreche, kollidiert jene Perfektion von Allem als Ganzes mit jener, die jeder individuell als Solche wahrnimmt. Der Grund ist leicht; wir sind nicht in der Lage das Gesamtbild sehen zu können, wie sollte das auch gehen, bei einer Lebensspanne von circa 100 Jahren im Vergleich zur bislang unklaren Gesamtzeit, die der Kosmos existiert und dem Wissen einer Person im Vergleich zu allen Menschen, die je gelebt haben und je Leben werden. Alleine das lässt Perfektion zu einer Illusion werden, die uns als ach so perfekten Kreaturen nicht gegeben ist... Wohin das führt, überlasse ich euch.

Mein Punkt soll hier nur sein, dass ein guter Plan in 99% der Fälle der beste Plan ist, solange man für den Notfall einen gleichwertigen Plan B oder C in der Hinterhand hat. Meine Meinung!

11/21/2025

Oder einfach machen? WWJD

Warum soll ich, statt warum zu fragen, fragen was würde Jesus tun, warum nicht einfach machen? Warum muss ich mich ewig rückversichern und es nicht einfach, wie Jesus machen? Wenn ich fühle, dass es was zu lachen gibt, einfach lachen, wenn ich fühle, dass es was zu tun gibt, einfach machen.

Wenn ich fühle, dass mir Gott den ganzen Tag schon Liebe gibt, einfach freuen und mich nicht irgendwo in Unsicherheit flüchten und Jesus damit betreuen.

Was würdest du tun, wenn du Jesus wärst, wenn du grad zur Arbeit fährst, der alltäglichen Verkehrschaosscheisse ausgesetzt bist, Du würdest fluchen, den Parkplatz suchen und vermutlich auch den Feierabend herbeisehnen oder die Bahn zumindest mal kritisieren.
Was würde Jesus tun in der Schlange an der Kasse, macht er Terz mit Kleingeld, drängelt er sich vor oder ist er so wie wir? Möchte er bloß seine Einkäufe fürs Wochenende und nen Sechser-Träger alkoholfreies Bier und ein paar Snacks?

Warum soll ich mir die Frage stellen? Vermutlich wäre er übelst "Crashed Out" über so ziemlich alles, was wir tun, oder er täte das Gleiche, weil er wie wir ist.
Was würde Jesus tun, wenn das Internet nicht läuft, würde er zaudern oder zaubern oder telen, oder einfach kurz zu Vodafone und Glasfaser bestellen? Im Ernst, stellt euch Jesus mit Reichweite vor. Wie menschlich wäre er wohl noch? Würde er wirklich der Jesus bleiben können, den Millionen Menschen anbeten? Hätten Begriffe wie die Cloud noch die gleiche Bedeutung?

Jesus ist der Weg, der vor uns liegt, lohnt zu gehen, doch vieles kann man auch ohne ihn sehen, das Alltägliche schaffen wir schon alleine. Mit ein bisschen Menschenverstand und einem Paar gesunder Hände ist vieles machbar, ohne sich zu Boden zu werfen und um göttliche Hilfe zu bitten.

Was würde Jesus tun, wenn die Dronen demnächst in unsere Vorgärten stürzen und Krieg ausbricht, würde er sich nicht genau wie wir verstecken und aus dem Untergrund agieren? Was bringt uns die Frage, was Jesus tun würde? Wir wissen es nicht, es sich vorzustellen grenzt wahrscheinlich schon an Blasphemie, denn wir sollen uns eigentlich kein Bild von Gott machen, oder? Hier bin ich übrigens sehr an einer faktenbasierten Diskussion interessiert, die ihr gern in den Kommentaren sachlich führen dürft, vor Kurzem musste ich ja leider eine dieser Diskussionen in den Kommentaren löschen, dazu werde ich mich vielleicht noch gesondert einmal äußern.

Frag euch nicht was würde Jesus tun, fragt euch, was sagt mein halbwegs gesunder Verstand, denn du kannst davon ausgehen, dass die Antwort exakt die Gleiche ist, verschwende nicht deine Zeit, geh den Weg und du bist mit Jesus auch ohne Dauermanifestation. Oft würde er vermutlich eh antworten: Einfach machen! 

Was würde Jesus tun, wenn er müde ist? Ja genau, er geht pennen, so wie wir Alle.

Und versteht mich nicht falsch, ich bin ein großer Fan davon, in schwierigen Situationen Zwiesprache zu halten, mit sich selbst, Jesus, Gott, dem Universum, wie immer ihr es nennt, aber ein wenig Eigenverantwortung solltet ihr euch behalten, denn wenn ihr morgens schon die Entscheidung über den Kaffee höheren Mächten überlasst, naja denkt es bitte selbst zu Ende...

9/11/2025

Lebensweisheiten anderer Leute

In den letzten Jahren habe ich sicher auch schon den ein oder anderen schlauen Satz abgelassen, allerdings gibt es in der Geschichte der Menschheit so viele andere, die so viel schlauere Sachen gesagt oder geschrieben haben und ein paar davon möchte ich euch heute näher bringen.

"Wer ein Warum zum Leben hat, erträgt fast jedes Wie."
(Friedrich Nietzsche)

"Das Problem ist nicht das Problem. Das Problem ist deine Einstellung zum Problem."
(Jack Sparrow)

"Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen."
(Aristoteles)

"Erfahrung heißt gar nichts. Man kann eine Sache auch 35 Jahre schlecht machen."
(Kurt Tucholsky)

"Mit dem Wissen wächst der Zweifel."
(Johann Wolfgang von Goethe)

9/10/2025

Es gibt nicht DAS CHRISTENTUM?! (Part 1)

Als ich mich letztens mal wieder mit dem Christentum auseinandersetzte, als es in einer Diskussion darum ging, ob man nur dann Christ sein kann, wenn man römisch-katholisch ist...?

Obwohl es sich um eine größtenteils deterministische monotheistische Religion handelt, gehen ihre kulturellen Richtungen so weit auseinander, dass es beispielsweise in Brasilien eine Ausprägung gibt, die sich Candomblé nennt und eine Mischung aus christlichen Glaubenseinflüssen und traditionellen afrikanischen Riten ist. 

Sind sie dann keine Christen mehr? Vermutlich sehen sie sich selbst nicht als solche an, das wäre der einzige Grund für mich als Christ sie nicht als solche zu sehen, sicher nicht, weil sie an Naturgeister glauben und viel trommeln. Aber hier kann ich noch verstehen, dass Traditionalisten sich abgrenzen. Schwieriger wird es zwischen Johannitern und Lukasevangelisten oder allem, was sich im Freikirchenbereich tummelt. Dort hat man oft das Gefühl, dass ein Anspruch auf einzig und alleinige Richtigkeit der Auslegung des Glaubens gehegt wird, und das prangere ich an.

Was haben alle gemein: Die Bibel; sollte man meinen, was ist die Bibel denn im weltlichen Sinne? Ein Text aus der Antike, mehrdeutig, von vielen Autoren (Menschen) und so wird sie auch gelesen, mit verschiedenen Schwerpunkten, die dann quasi zu verschiedenen Auslegungen des Christentums führt

• Gnade • Moral • Mystik • Dogmen • Endzeit • Mission • Tradition

Und neben der Auslegung der Texte sind es dann auch die Vermischung von Kirche und Staat, die über die Jahrhunderte mit ihren Einflüssen verschiedenste Ausprägungen des Christentums geschaffen haben. Religion ist und war schon immer auch ein Machtprojekt. Kirchen haben sich historisch abgespalten, weil es um: • Autorität • Politik • Eigentum • Königreiche • oder gesellschaftliche Kontrolle ging.

Alle diese Strömungen haben für sich Schwerpunkte gesetzt und für sich beansprucht, das "wahre Christentum" zu sein. Gott hat in den meisten dieser bislang genannten Überlegungen keine Rolle gespielt oder der Glaube, ist das nicht faszinierend?

8/26/2025

Heute mehr mit der Vergangenheit beschäftigen als früher

Was denkt ihr, ist es nicht logisch, dass man sich im Jetzt und hier mehr mit der Vergangenheit beschäftigt als man es früher getan hat? Vom reinen Denkprozess her, meine ich? Kann man sich heute mit etwas beschäftigen, dass faktisch in der Zukunft liegt? Ich meine klar, kann man, macht nur wenig Sinn, weil selbst bei einem Quantenansatz (wenn ich das richtig verstanden habe), zwar alle möglichen Zukünfte verfügbar sind, jedoch nur eine zur Gegenwart wird, wenn wir sie durchleben. Das könnte natürlich bedeuten, dass gleichzeitig alle anderen möglichen Optionen auch stattfinden, nur eben nicht für unsereins wahrnehmbar und auf einer parallelen Quantenebene, aber darum soll es gar nicht gehen. Der Punkt ist, dass wir in diesem von den meisten als linear wahrgenommenen Zeitstrahl in eine Richtung, das wir Leben nennen stets bloß die Möglichkeit des Zurückblickens verfügbar ist, um Erfahrungen zu farmen oder aus Erinnerungen zu lernen.

Die viel entscheidendere Frage ist in meinen Augen, warum wir es nicht tun. Warum leben wir weiter, als ob wir unsere Erfahrungen nur sammeln, damit wir sie irgendwo ausstellen und bei besonderen Anlässen mal rausholen, um sie unseren Freunden zu zeigen, oder irgendwem, der sie noch nicht gesehen hat, anstatt damit zu arbeiten? Ich kann mir kaum vorstellen, dass es Sinn macht, dass wir diesen ganzen Überfluss an Erfahrung und Erinnerung mit uns rumtragen, ohne dass er dazu gedacht ist, damit was anzufangen, wir sind ja schon eine recht effektive Maschine, als Mensch mal ganz runtergebrochen und wozu hätte man sich etwas wie emotionale Kopplung (Traumata) an Erinnerungen ausdenken sollen, wenn wir diese nicht teilen sollten. Nachweislich lernen Gruppen schneller, wenn die Aufgaben verteilt werden und Abläufe sind stets effektiver, wenn sie just in time erledigt werden. In der Schule versuchen wir alle den gleichen Stoff zu lernen, damit am Ende des Schuljahres alle auf dem selben Stand sind, allerdings werden dabei einige auf der Strecke bleiben, weil sie ein anderes Tempo haben und jedem etwas anderes liegt. Und wo wir uns im späteren Leben Fachleute wünschen haben wir halbwissende Allrounder, die uns nicht weiter bringen.

Mal von dem Punkt ab, dass der Turmbau zu Babel gemeinhin als gotteslästerlich gesehen wird, weil der Mensch sich aufmachen wollte in den Himmel zu gelangen ist das ein Projekt, an dem alle zusammen gearbeitet haben, weil sie ein gemeinsames Ziel hatten, jeder brachte seine Fähigkeiten ein und man hätte etwas großes schaffen können. Ich habe es ja schon öfter mit dem Internet verglichen, wo wir auch mit einer guten Idee angefangen haben und mittlerweile in Millionen Stimmen getrennt sind, weil jedem das bisschen vermeintliche Göttlichkeit zu Kopf gestiegen ist und nur noch sich selbst inszeniert anstatt die Chance zu sehen, gemeinsam einem größeren Ziel zu dienen, ich mein, versteht mich nicht falsch, aber ist da nicht stets diese Frage nach dem Sinn in uns? Warum sind wir hier? Wäre Gott nicht was für dich, der du verloren in der Nacht umherirrst auf der Suche nach Selbstverwirklichung und dem Gefühl von Gebrauchtwerden? Ich kann dir sagen, es gibt kaum etwas erfüllenderes, als das Gefühl einem Weg zu folgen, der Gutes hervorbringt. Ob das für dich der Weg mit Gott ist, das kann ich dir nicht sagen, es ist eine Option. Religiöse und Gläubige schwören darauf, weil sie hier etwas bekommen, dass sie ihrem Schöpfer näherbringt und selbst wenn man nicht daran glaubt, so kommt man doch weiter, wenn man sich mit sich selbst beschäftigt, der Idee nach ist das Göttliche in jedem von uns und wir haben die Entscheidung zu treffen, ob wir es annehmen oder uns unser Leben lang dagegen wehren. Hier könnte ich jetzt mit "in Sünde geboren" schwurbeln, aber das ist meiner Erfahrung nach nicht der Punkt. Der Punkt ist Liebe! Jeder Mensch hat und ist in Liebe und kann Liebe geben genauso wie er Hass in sich hat und geben kann, die Entscheidung, wie wir unser Leben leben und unsere Ressourcen nutzen entscheidet am Ende darüber, wer wir waren und ob wir in seinem Sinne gelebt und gehandelt haben, ob wir Werkzeug oder Waffen waren oder Saboteur und Zerstörer. Boah, und Leute, es widerspricht sich nicht sowohl an Gott zu glauben und trotzdem die Panspermie-Theorie zu unterstützen so wie den Urknall zu verneinen und der Meinung zu sein, dass Alles aus Sternenstaub ist. Alles ist EINS!

6/22/2025

Wie beten dumme Menschen richtig?

Kann es für mich als aufrechten Christenmenschen überhaupt dumme Menschen geben und darf ich das als Schimpfwort benutzen, wie ich es so gerne tu? Dummheit ist für mich eine Sache, die nicht gottgegeben ist, daher ist es auch fast unchristlich und somit verurteilbar im christlichen Sinne, oder? Gott gibt uns allen die Möglichkeit zu lernen und sich der eigenen Dummheit entgegenzustellen, es ist die Unwissenheit von Kindern, die uns eint und er gibt uns die Chance zu wachsen, wer das nicht tut, der ist für mich dumm und das ist schon etwas, dass ich negativ werten darf, oder?

Aber wie können dumme Menschen richtig beten? Gibt es die Unterscheidung von richtig und falsch im Gebet oder geht es bloß darum generell zu beten? Was ist ein falsches Gebet? Ist es jenes in dem es sich nicht um den Angebeteten geht und nur um die eigenen Interessen? Würde ein dummer Mensch für sich beten oder für Gott? Was wenn es für ihn gleichbedeutend ist? Und was machen wir mit den Dummen? Schließen wir sie aus, weil sie das Wort Gottes so wie wir es auslegen nicht checken? Sind wir dann noch Christen oder nicht längst Faschisten und schließt sich das überhaupt aus?

So viele Fragen, die dieser Tage wieder in mir hoch kochen...

6/21/2025

"Hatten sie schon einmal das Gefühl, dass sich ihre Gedanken in den Raum ausbreiten?"

... war die weirdeste Frage, die ich je gehört habe, denn ich verstehe sie auch einen Tag später noch nicht. Physische Manifestationen meiner Gedanken wären etwas, dass ich dem Sci-Fi Bereich zuschreiben würde, denn immerhin benötigte es dazu einer Materialisierung immaterieller Dinge und so wie ich die physikalischen Grenzen unserer Realität verstehe ist das eher nicht möglich. Wie können sich Gedanken in den Raum ausbreiten? Sie sind immer nur in meinem Kopf, ich kann mir Gedanken darüber machen, dass sich "etwas" im Raum ausbreitet, mein Gehirn zum Beispiel, aber selbst der freiste Gedanke kann meinen Kopf nicht verlassen, es sei denn ich formuliere ihn in irgendeiner Weise aus und sende ihn. Als mir die Frage gestellt wurde, stellte ich mir so eine Art Gedankennebel vor und oh my, wie weird muss jemand sein, der so eine Frage stellt? Da fragt man sich doch manchmal, wer eigentlich auf welcher Seite des Tisches sitzen sollte. Nun ja, hattet ihr schon einmal das Gefühl, dass sich eure Gedanken in den Raum ausbreiten? Und wenn ja, bitte bitte bitte schreibt mir darüber und wie sich das anfühlt und wie das geht, ich möchte das unbedingt mal ausprobieren. tickman.lifeentertainment@gmx.de
Okay, wenn man es so sieht, wie die K.I. es versteht, dann habe ich das schon gehabt, dass einem quasi ganz viel im Kopf herumschwebt und es dann aus einem herausschwebt und man gar nicht schnell genug schreiben, sprechen, sichern kann, dass einiges dabei weggeweht wird. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass man die Frage dann nicht einfacher stellt. Z.B. "Haben sie öfter das Gefühl, dass sie gedankenverloren sind?" - so in die Richtung, egal schreibt mir, bin super gespannt. Bleibt wie immer anonym, wenn ihr das mögt.

Erdbeben im Iran - Grund zu wilden Spekulationen?

Ich bin kein Freund von Doomscrolling, seit ich weiß, was das ist. Ich bin auch kein Freund von haltlosen Verschwörungstheorien, allerdings lese ich sie als Drehbuchautor und Filmfan und Fantast gerne, denn das "was wäre wenn"-Spiel ist eines, das ganz oft am Anfang einer Stoffentwicklung steht und irgendwie ist die Fähigkeit Zusammenhänge herzustellen ja auch eine, die unser Gehirn auf Trab hält. Man sollte sich halt nur nie dabei erwischen, dass man das, was man sich dann da zusammenfantasiert die Realität ist. Also für alle, die noch nicht ganz so weit sind, das hier ist bloß ein meinen Gedanken entspringendes Szenario, das weder auf erwiesenen Fakten, noch auf irgendwelchen Beweisen beruht. Bloß etwas, dass mir in den Kopf kam, als ich die Schlagzeile las.

Erdbeben im Iran

Mein erster Gedanke war: "Israel hat doch nicht etwa!", der zweite Gedanke war, "Der Iran hat doch nicht etwa" und der dritte war, "Was für ein unheiliger Zufall, oder?"
Frühstücken wir das mal der Reihe nach ab, die Idee, dass Israel die komplette Atomwaffenherstellungsmöglichkeit des Irans mit einem kritischen Treffer zerstört hat und dadurch ein Erdbeben ausgelöst wurde klingt fast schon plausibel, allerdings habe ich nichts über Strahlung gelesen, wobei die bei einer unterirdischen Atomexplosion wohl auch nicht direkt wahrnehmbar wäre (Quelle: Broken Arrow :-) ) und die zweite Option der versehentlichen Selbstzerstörung durch den Iran mit dem gleichen Ergebnis sind dann doch "hoffentlich" ins Reich der Fantasie zu packen.

Aber was ist mit: Gott schickt als Zeichen, dass dieser Krieg einfach nur riesengroßer Kuhmist ist eine Warnung direkt in den Iran und zeigt dadurch deutlich, dass er der Gott der Israeliten ist? Ist das schon antisemitisch? Ist das blasphemisch? NEIN, es ist ein Gedankenspiel, lassen wir uns mal kurz drauf ein. Wenn Gott hier eingreift, dann hätte dieser Krieg mehr Bedeutung, als wir alle derzeit noch denken. Ich lese ganz oft von "Krisenherd", "Flächenbrand" und verharmlosendem "irgendein Konflikt" bis hin zu, "schon immer Problemregion" und dann denke ich mir, wie können wir uns so arrogant über die Belange der Menschen dort erheben und die tausenden, wahrscheinlich zehntausenden Toten in einem Small-Talk nach dem Wetter beim kunstvoll gestalteten Kaffe mit Milch weglächeln und zur Tagesordnung übergehen? Erdbeben schaffen Aufmerksamkeit, wenn auch nur kurz, aber Erdbeben in einer Region, in der gerade Krieg ist, das bringt Quote, ist es der Zorn Gottes? Und wenn ja, welchen Gottes, gegen wen ist der Zorn gerichtet, den Aggressor oder den Defendor, wer ist hier eigentlich wer? Und wo ist die Verschwörungstheorie?

Nun ja, so wie die derzeitige Lage der Weltpolitik ist, könnte hier alles passiert sein, von einer unterirdischen Geobombe aus Pakistan, Israel, USA oder der Hohlerde bis hin zu göttlichem Eingriff, als Wort der Warnung endlich mit den kriegerischen Handlungen gegeneinander aufzuhören und daher verbietet es sich auch in Anbetracht des unendlichen Leids, das derzeit vor Ort herrscht darüber zu spekulieren, ob eine Naturkatastrophe eine andere Ursache hat als Plattentektonik, denn auch wenn viele das nicht glauben wollen, die Erde rüttelt seit einiger Zeit ganz schön umher, weltweit und manchmal ist ein Erdbeben nur ein Erdbeben und die Weltgemeinschaft sollte ihre Hilfsmaschinerie anschmeißen und Hilfe in die Region schicken, ganz christlich, "Euch aber, die ihr zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde, tut denen Gutes, die euch hassen." (Lukas 6,27) und viel mehr sollte zu dem Thema generell nicht zu sagen sein. Liebe geht raus!

Was ich mache , wenn ich wütend bin?

Ich wusste auf diese Frage keine Antwort, ich war schon so lange nicht mehr so wütend, dass ich es einfach nicht weiß. Für mich persönlich klingt das einerseits wie was Gutes, denn es heißt meine Impulskontrolle funktioniert und ich raste nicht aus, sprich ich verliere nicht die Kontrolle. Allerdings sollte man Wut über so viele Dinge doch haben müssen, oder? Ich denke, ich kanalisiere meine Wut vor Allem auf die Tastatur, lasse meine Gedanken raus und baue sie somit so weit ab, dass in der realen Welt davon nicht viel mehr als starker Ärger übrig bleibt. Maximal, und das kann man dann entweder runterschlucken, wenns gering genug ist oder eben zielgerichtet kommunizieren, ausdiskutieren oder im besten Fall, denn sowas kommt im Zwischenmenschlichen meiner Erfahrung nach ganz oft von Missverständnissen gemeinsam weglachen. Ich glaube, ich lasse es einfach nicht mehr dazu kommen, dass sich etwas, was mich ärgert oder stört oder auch einfach passiert (ich meine klar machen mich Kriege, Terror und Ungerechtigkeit wütend, aber ich habe darauf keinen Einfluss, also haue ich meine Gedanken dazu raus und bin dann wieder fein, so leid es mir für die Leute vor Ort tut) so stark emotionalisiert, dass ich deswegen in Wut verfalle. Meine Wut, so sie denn überhaupt vorhanden ist schwenkt bei mir schnell in Bedauern und Mitleid um glaube ich, weil ich anfange Dinge zu analysieren, natürlich rege ich mich auf, wenn jemand sich einfach scheiße verhält oder absolut unsägliches Zeug plappert, jedoch hat das in 99% der Fälle einen Grund und wie kann ich mich erdreisten wütend zu sein über den Grund, den jemand anderes hat, scheisse zu sein? Sich über etwas aufzuregen und darüber zu wettern und eine negative Meinung zu haben ist nämlich entgegen dem, was viele Internetkommentarspalten uns vermitteln keine Wut. Wut ist etwas Unkontrollierbares und vor Wut müssen so Viele Dinge vorher maximal unschön gelaufen sein.

6/08/2025

Musik vs. Gott

Ich merke, während ich mir den Post-Titel überlege wie provokant er ist und dabei wollte ich bloß etwas ausspeichern, was mich schon lange umtreibt, denn irgendwie klinge ich, wenn ich über Musik spreche immer wie ein Prediger, dessen wahrer Gott die Musik ist. Das kann ich so nicht bestätigen und ist sicher nie die Intention des Senders sondern vermutlich etwas, dass ihr als Empfänger so aufnehmt. Obwohl es natürlich einerseits richtig und im Glauben an einen Gott Entsprechung findet, ist es doch dem Glauben nach Gott, der alles erschuf und machte, damit es den Menschen wohlgefalle, damit sie die seinen sein oder so ähnlich. Bin derzeit nicht ganz so drin im Game und will hier auch nicht missionieren, das ist nicht meine Aufgabe, glaubt was ihr wollt und da sind wir dann vermutlich auch schon am Punkt:

Wer kommt denn auf die Idee etwas so wundervolles wie Musik gegen Gott zu stellen, etwas so wundervolles, dass man es nicht einmal beschreiben kann? Etwas, das Menschen, Kulturen, Völker, theoretisch Spezies einen kann (habt ihr schonmal gesehen, wie eine Katze im Rhythmus von "New York Groove" hin und hertippelt, Zucker!) kann niemals schlecht sein. Doch warum gibt es "böse" Musik und wo fängt diese an oder ist es eine menschliche Erfindung, genau wie das ganze "Gut und Böse"-Ding, was ja bloß aus Erkenntnis entstand? Nicht ganz so schnell, es fängt nicht immer alles bei Adam und Eva an. Selbst in der Bibel heißt es, am Anfang war das Wort! Na gut, dann doch sorum, ist ja auch Sonntag: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eins, das geworden ist. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen“ (Joh 1,1–4)

Im Grunde wäre mein Plädoyer abgeschlossen, doch ich möchte es gern etwas ausführen vor allem auf die Frage, wie es denn gottesfeindliche Musik geben kann, wenn alles in ihm und aus ihm ist? Freier Wille! "In Gott war Leben und er war das Licht der Menschen", ich weiß nicht ob die Quelle von der es Johannes hatte das schon wusste, gehe aber davon aus, dass ihm bewusst war, dass Leben ein gewisses Maß an Entropie beinhaltet, um zu funktionieren (das ist der merkwürdige "Alles durch dasselbe und ohne dasselbe auch nicht eins"-Satz). Und somit braucht alles, so gottig es auch ist einen Gegenpol oder zumindest eine Möglichkeit zur Abweichung, denn wenn alles ausgeglichen wäre, zu jedem Pro ein Kontra existieren würde, wäre einfach Nichts und Alles gleichzeitig und würde sich aufheben, Stillstand, keine Menschen, die an Götter glauben können, keine Musik und vor allem keine "böse Musik".

Definieren wir das mal ganz kurz, böse Musik ist solche die von negativen Gefühlen beeinflusst ist, mit Hass gedichtet und mit eben diesen Emotionen und Einflüssen vorgetragen wird. Vielleicht nicht allumfänglich genug, aber wir wissen, wovon wir reden, grob, denke ich. Nun ja, wie jeglicher Hass und alles, was an Negativität entsteht, gibt es ein davor und auch das hat ja nun Gott gemacht, das Ursache und Wirkungsprinzip hat nicht irgendein Wissenschaftler erfunden, die entdecken bloß, was schon da ist, darum finde ich es auch schon immer lächerlich Wissenschaft gegen Religion auszuspielen, auch Eins! Und genau so darf Musik als etwas Göttliches auch kritisch sein, gegen etwas, ja sogar gegen Gott, denn da steht er drüber und schickt Liebe in die Herzen jener, die ihn hassen, dass sie ihren Fehler erkennen und ihm die Arme öffnen und ihn begrüßen, weil das am Ende die Botschaft ist, umarme deine Feinde, deine Freunde kennen deine Liebe, ihnen musst du nichts schenken, sie besitzen bereits alles. Boah wow, ja sorry, wer gar nicht auf den Kram steht, musste raus.

6/07/2025

Planeten neu bevölkern

Was wäre wenn von heute auf morgen alles Leben auf dem Planeten verschwände, außer dir, du über unendliche Ressourcen oder die Chance eine Person zu erschaffen hättest? Was würdest du tun?

Die Frage kam mir, als ich mal wieder eine dieser Aufbauspielwerbungen im Augenwinkel sah, während meiner täglichen Newscheckrunde. Und ich glaube die logischste Antwort ist natürlich eine neue Welt zu gestalten, vielleicht erstmal einen Plan machen und Creator sein, doch ist wie? Wenn man nur eine Sache falsch erschafft, ist das Ergebnis frustrierend, weil es zurück zu Null tendiert. Ein Mensch kann mit Allem in diesem Sinne nichts anfangen. Außerdem ist seine Lebenszeit immer noch endlich und vermutlich reicht die Schaffenskraft nicht, dies zu ändern. Warum auch? Man muss sich nur mal vorstellen, dass eine einzige Entität (im Glauben oft Gott genannt) ALLES "erschaffen" hat, selbst wenn man von Singularität spricht aus der ALLES "entstanden" ist (was einfach betrachtet aufs Gleiche rauskommt), die schiere Unwahrscheinlichkeit, dass es funktioniert ist ein Gottesbeweis und gleichzeitig eine Widerlegung, denn warum sollte ein Gott ALLES erschaffen? ALLES inkludiert ihn und macht ihn gleichzeitig obsolet, weil nicht einzigartig als Solches. Es ist schwer, darüber zu philosophieren, denn die Gesprächspartner haben meist sehr verfestigte Ansichten und lassen sich selten dazu bringen out of the box zu denken und bevorzugen "einfache" Lösungen, doch was, wenn die Antwort Ja und Nein ist! Was wenn schwarz oder weiß sind. Leben und Tod, 0 und 1 gleichzeitig? Was wäre, wenn wir entscheiden? ALLES?

Ich würde trotzdem die Eine Person wählen mit der ich alt werden könnte, die andere Ideen hat, die gleiche Ideen hat, mit der ich philosophieren könnte, mit der das Leben überhaupt erst einen Sinn hat, mit der Zeit eine Bedeutung bekommt, mit der ich kein Gott sein muss, die mich so nimmt wie ich bin, die ich mit jedem Kilometer, die sie auf dieser großen weiten Welt von mir entfernt ist, vermissen kann, die mir Hoffnung gibt, die weiß, dass ein Mensch ALLES sein kann und die auf jede noch so verzweifelte Frage danach, warum wir es denn nicht ändern können, warum wir denn nicht GOTT sind, "weil wir Menschen sind" antwortet, lächelt und mir die Tränen aus dem Gesicht wischt, während ich schluchzend an ihrem Grab stehe.

6/06/2025

Nie bloß Musik 2

Es ist nie bloß Musik!
Wenn ich spreche, wenn ich denke, wenn ich male, wenn ich schreibe, wenn ich lebe, es ist nie bloß Musik, die ich transportiere, wenn ich euch einen Song empfehle oder jemandem eine Textzeile hinknalle, als müsse er den Song kennen, obwohl es der obskurste Metall-Jazz-Avantgarde Kram aller Zeiten ist, den ich nur kenne, weil ich ein Leben mit Musik führe, wie man sonst nur mit einem Lebensabschnittspartner zusammenlebt. Was ich meine istl es gibt mich nur mit Musik, meist mit solcher, die ich mag, das muss nicht unbedingt meinem Geschmack entsprechen, es ist die Musik, die ich fühle, die mich durchfließt, die mich ausmacht, ja, sogar Musik, die mich zerstört, ihr merkt in welche Richtung das geht, oder? Und wer mich kennt weiß, es gibt da diese schwedische Band mit den 4 Buchstaben, die mich bricht und dennoch ziehe ich mir jedes Jahr aufs neue den ESC rein, es gibt Metal-Bands, die ich nicht ausstehen kann (manche behaupten es wären eher Hard-Rock Bands aus Hannover) und trotzdem gucke ich mir den kompletten Stream an und feiere die Musik, ich kann Volksmusik und Schlager nur zu einem gewissen Grad ertragen, dennoch spiele ich Hitstar Schlager, wenn es meinen Freunden gefällt, ich kann größtenteils mit der Popmusik nach 2015 nichts mehr anfangen und dennoch, wenn das eure Party ist, ich dabei bin, dann wird auch die zu Musik meines Lebens, seinen Soundtrack kann man sich nur bedingt aussuchen, oder so... und selbst bei allem vorgenannten ist es nicht bloß Musik, alles was da drin steckt, sie umgibt, damit verbunden ist eben auch die Musik, bin ich. Kommt jetzt ein...? Oh ja!

Alles ist eins, wenn man weit genug rauszoomt. Wie der Mix aus Musik der ganzen Welt wohl im All klingt? Wenn man weit genug weg ist, vermutlich gar nicht mehr, weil Töne Schall brauchen und im luftleeren Raum, wem sag ich das? In diesem Sinne...

6/05/2025

Nie bloß Musik!

Ist euch aufgefallen, wie oft ich das über Bands in meinen Top 250 geschrieben habe? Ich glaube es gilt nicht nur für Bands, sondern für Musik insgesamt Ich glaube mehr noch als ich es mir selbst eingestehen werde ist Musik meine einzige wahre Liebe und Lebensdroge, die ich mit Menschen verknüpfe, mit denen ich Zeit verbringe und wie das dann so ist, Menschen verschwinden, die Musik bleibt und somit die Liebe, die Liebe der Menschen konserviert in Musik. Ich glaube, ich bin so gemacht, dass es nie bloß Musik ist, die ich höre, es sind Botschaften, Emotionen, Wünsche, Erinnerungen, ja sogar Wegweiser, Menschen, Tiere, Pflanzen, konserviert in Schall und Ton. Klingt irgendwie irre, a-Bär es KLINGT. Wie Musik!

5/10/2025

Neue Rubrik - Nochmal zum ersten Mal

Wisst ihr noch euer erster richtiger Kuss? Das erste Mal Vollrausch?

Das erste Mal Freizeitpark, Kino, Super Nintendo, Zelten?

So viele Dinge haben eine Magie des ersten Mals, die sich im Laufe des Lebens abnutzen, vieles bleibt schön, Anderes wird Routine, ich möchte mich in diese Situationen zurückversetzen und nochmal zum ersten Mal erleben. Aus heutiger Sicht vielleicht mit der Verklärung und allem, was dazu gehört.

Was würdet ihr gerne nochmal zum ersten Mal erleben?

Oft kam bei mir im Brainstorming zu "nochmal zum ersten Mal" die Frage auf, ob man etwas anders gemacht hätte, wenn man die Konsequenzen hätte absehen können, darum soll es hier auch um die Frage gehen, was wäre wenn...?

5/07/2025

What's so civil about war?

"Wenn der Tod jedes Menschen einem gleich nahe ginge, gäbe es wohl keine Kriege mehr."

(frei nach Richard David Precht)

Ich glaube wir sind in einer Zeit angekommen, wo wir keine Kriege mehr brauchen würden, wenn wir intelligent genug wären uns zu einigen. Wir haben von allem genug, wir müssen nur teilen. Ich habe das Prinzip Krieg nie wirklich verstanden, warum töten, um zu leben und dann doch zu sterben? Wenn ein Mensch stirbt, gibt es im Normalfall Menschen, die trauern, je näher man sich steht, um so stärker der Schmerz, weil es sich anfühlt, als wenn ein Teil von einem selbst der Ewigkeit übereignet wird. Was wäre, wenn der Schmerz immer da wäre, weil jeder Mensch, der stirbt, egal wo und wann diesen Schmerz auslösen würde. Wäre der Mensch in der Lage mit sofortiger Wirkung alle Kampfhandlungen zu beenden und seinen Fokus lieber auf die Erhaltung von Leben durch Zusammenarbeit zu richten, anstatt Leben zu vernichten, um gar nichts zu erreichen? Wahrscheinlich eine Utopie, die von einem Apex-Predator wie dem Menschen nicht zu leisten ist, denn all sein Streben nach Macht und MEHR lässt ihn böse sein, immerdar und wir wenigen guten Menschen kämpfen einen friedvollen Kampf der Kritik, doch müssen wir uns immer wieder eingestehen, DIE SIND MEHR und selbst wenn man mathematisch denken sollte, wenn ständig kriegerische Menschen gegeneinander Kriege führen und dabei nutzloserweise auf beiden Seiten stets Menschen sterben würden die irgendwann einfach nicht mehr weitermachen können, weil sie sich gegenseitig auslöschen, wird es immer einen Sieger geben und einen Verlierer, der wartet bis er zurückschlagen kann. Wie männlich und wie verblendet, wie dumm? Warum zeugen wir immer noch Kinder, die in dieser Welt leben müssen? Wegen Liebe oder wegen Überleben? Ich fürchte, wir sind einfach zu dumm und zu empathielos für Frieden. Und scheinbar auch zu lernunwillig, um zu erkennen, dass wir die Geschichte immer wieder wiederholen, obwohl es bessere Lösungen gäbe, viele!