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2/05/2026

Joyenergizer am frühen Abend

Ach Leute, wir leben in einer irren Zeit und die Welt wird immer merkwürdiger, da ist es so großartig, dass es eine Sache gibt, die gleichbleibt, für mich zumindest, Liebe Leute! Liebe!

Und so krank sich das auch liest, nach allem, was war, ich reiz die Teufel grad etwas aus und baller die "Joyenergizer"-Vinyl, hab die UV-Lampen angeschmissen und tanz mir nen kleinen Wolf und das Einzige was hinter dem Bass und dem Gefühl kurz vorm kaputtgeschwitzt und Kardio für drei Tage gemacht zu haben in meinen Kopf schießt ist mein Nordseeengel, da ist doch irgendwas nicht richtig gepolt bei mir. Aber wisst ihr was, das ist okay und auch wenn ich vor Jahren deswegen jetzt wochenlang down gewesen wäre, macht mich das glücklich und ich schicke ihr ein Gebet und ein Lächeln, werfe mich aufs Bett und warte, dass sich mein Puls wieder reguliert, denn auch wenn Tanzen ja gesund hält und den Herzschlag einmal am Tag in den Grenzbereich bringen sogar mal ein Ratschlag von nem Arzt war, ich bin das nicht mehr gewohnt und grüne Augen am Abend sind auch verdammt lang her, in diesem Sinne...

1/27/2026

So strung out

"Wer nichts wird, wird weird", ich bin nicht sicher, ob das ein Zitat ist oder ob das in meinem Hirn entstanden ist, während ich tatsächlich ins Dschungelcamp reingeguckt habe, ja hängt mich hin, ich guck den Scheiß gern, auch wenn ich's dieses Jahr wirklich anstrengend finde. Ich sage euch, das wird für viele ein böses Erwachen, wie abgefuckt die Welt mittlerweile wirklich ist, aber das nur am Rand.

Die Aussage, dass man "abdriftet", wenn man nichts "vernünftiges" im Leben lernt kenne ich aus meinem eigenen Leben zuhauf. Lern was Anständiges, mach erstmal deine Ausbildung fertig, bla bla bla, habe ich alles gemacht und dennoch ist der Künstler in mir der, der noch da ist, auch wenn ich das andere alles kann, ist es nicht das, was ich bin. Die Akzeptanz von Künstlern in der Gesellschaft hat so sehr nachgelassen, dass man uns wieder an den Rand drängt, Taugenichtse, Tunichtgute, Tagediebe... Wenn ihr meint, mir sagt das, dass die Gesellschaft ihren Zenit überschreitet, wenn zwar immer mehr Freizeit existiert, es allerdings an Füllmaterial fehlt, dann wird Arbeit etwas, das eine Überwichtigkeit bekommt und den klaren Blick auf das verdeckt, was tatsächlich geschieht. Ich spüre es in meinem Umfeld, welches ich größtenteils von den dunklen politischen Farben frei halte, dass dort Punkte aufkommen, die klingen, als kämen sie von dem Teil der Familie, die schon vor Jahren so sehr abdriftete, dass ich ihnen abgeschworen habe, ich höre Schwachsinn, von dem ich dachte, dass wir uns längst intellektuell darüber erhoben haben. Kennt ihr noch diese "Die Ausländer nehmen uns die Arbeit weg"-Idiotie? Wer sowas im Jahr 2026 noch denkt, der übersieht eindeutig, dass es die fehlende Bildung ist, die ihn das denken lässt und kann natürlich als Goldfisch im Wasserglas nicht sehen, dass genau das das Problem ist, seine fehlende Bildung, die ihm sowohl die Arbeit nimmt, als auch die Chance, das zu erkennen und etwas dagegen zu unternehmen.

Ich will das Fass eigentlich nicht aufmachen, aber die Dummheit, die in der Welt ist, ist fast nicht mehr zu ertragen. Ey, wenn du etwas nicht weißt, kannst, verstehst, dann nutze die Möglichkeiten, die dir unsere Welt bietet und ändere das. Es war nie leichter, sich zu bilden als heutzutage und dennoch scheinen mir die Menschen dümmer als je zuvor (also im Alltag, das generelle Niveau steigt natürlich, aber die Reichen werden auch immer reicher oder?) Oder ist es vielmehr eine Faulheit, eine Resignation, ein "Ich kann ja eh nichts machen", eine Ohnmacht im großen Spiel des Fortschritts abgehängt zu werden, "alle gewinnen, warum ich nicht auch?" eine Denarschnichthochkriegen-Mentalität, die alljene erfasst, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren sind? Oder ist das Hauptproblem, dass jene, die uns sagen, was abgeht, eben gerade jene sind bei denen alles bene ist?

Provokante Frage an dieser Stelle: Wer bestimmt denn bitte, was in unserem Leben abgeht, wenn nicht wir selbst? Und wer bestimmt, wer ihm sagt, was er ist, tut, oder soll, woran er glaubt, was sie wählt, was es zu sagen, schreiben, malen, denken hat? Klingt wie der Aufruf zum Widerstand, zur Rebellion, ja, weil es das ist. Wenn wir, jeder/jede einzelne nicht aufstehen und was machen, gegen das was uns nicht passt, dann ändert sich nichts. Sich den Arsch breit sitzen, Energydrinks in sich reinschütten und von einer besseren Welt faseln oder in irgendwelchen Kommentarspalten Wutbürger spielen, um als Schwurbler oder Querdenker verspottet zu werden ändert im Endeffekt gar nichts, es führt nur weiter in die Richtung in die es geht. Macht entsteht dort, wo euer Horizont endet. Um es anschaulich zu machen; ich bin nur solange Künstler, bis mir irgendwer den Stecker zieht. Dann ist das keine politische Satire mehr oder wie auch immer es irgendjemand titulieren mag, dann ist es einfach verschwunden. Genau wie die Milliarden Kommentare zu jedwedem Thema, das ihr euch vorstellen könnt, dann ist nur noch der Raum um euch herum da und die unerbittliche Sonne, die ins Fenster scheint. Und die da draußen, die ihr viel zu lange herabgewürdigt habt und der Hass, der sich aufgestaut hat, alles, was ihr jetzt nicht mehr rauslassen könnt, all das ist immer noch in der Welt, allerdings wird es nicht ewig hinter den Monitoren sitzen bleiben und warten, dass der Strom wieder eingeschaltet wird. Und was dann? Sind wir dann noch in der Lage zivilisiert zu agieren oder bricht es dann aus allen heraus? Können wir alles, was wir täglich konsumierten, noch als Internetgesabbel abtun und unterscheiden zwischen Kommentarspalte von gestern und dem fiesen Grinsen im Gegenüber von heute?

In diese Richtung sollte es eigentlich gar nicht gehen, spannend, dass es dennoch geschehen ist, in diesem Sinne, ich hoffe ich konnte einen Denkanstoß geben... Liebe geht raus!

1/22/2026

Random Band Project wird Festival

Ihr wisst, ich liebe Musik und ich weiß, dass ich ohne Musik gar nicht vollständig bin. Da mir die Nummer mit den Top 250 Künstlern vor 2 Jahren und auch die Top 100 Lieblingssongs laut last.fm so viel Spaß gemacht hat, habe ich mir für dieses Jahr etwas ausgedacht, wo ich erneut ein wenig über Musik und meine Erfahrungen und Vorlieben mit euch teilen möchte.

Doch nicht wie bisher. Ich möchte das dieses Mal etwas freier gestalten, Bands und Künstler aus den Top 250, sind ausgenommen, denn es gibt genug, um sich nicht wiederholen zu müssen und ich werde dem Zufall gestatten mir zu helfen. Ich habe in meiner Musiksammlung so viele Künstler, dass ich gern über jeden irgendwas schreiben würde, allerdings ist das immer mit relativ viel Recherche verbunden (Musik hören kann die KI nicht für uns, sie empfindet nicht, was wir empfinden und das ist auch gut so), daher versuche ich erstmal mit einem Interpreten pro Woche anzufangen.

Und wie der Name des Posts schon vermuten lässt, soll es größtenteils zufällig sein, wie genau sich das umsetzen lässt, werde ich in den nächsten Wochen mal durchdenken. Den Startschuss habe ich für Anfang März geplant, wir werden sehen, was sich dann daraus ergibt. Ich hoffe, ihr nehmt das so gut an, wie die bisherigen Projekte und habt Spaß daran und hört die natürlich parallel entstehende Playlist. So viel erstmal als kleine Vorschau, ich freu mich auf jeden Fall drauf.

Edit: Da die KI meinen Prompt gerade völlig falsch verstanden zu haben scheint und das hier für mich mehr nach einem superspacigen Festival aussieht, machen wir es doch GENAU SO. Die Interpreten werde ich in Form von wöchentlichen Vorstellungen für ein imaginäres Festival einlaufen lassen, dann kann ich sogar Lieblingsbands einstreuen, ohne sie noch einmal neu zu besprechen, thihi... In diesem Sinne... genießt die kühlen Tage.

1/17/2026

Illusiolieren

An dieser Stelle kurz der Dank an die liebe Shurjoka für diese Wortschöpfung, die eine Mischung  aus Illusion und Isolation zu sein scheint und die ich unglaublich gut nachvollziehen kann, denn genau so fühle ich mich oft. Ich wünsche mir eine illusorische Welt in der ich mich isolieren kann, doch am Ende feststelle, dass ich Teil von ihr bin, ob ich will oder nicht und oft will ich einfach nicht. Denn es ist eine Welt geworden, die in Fatalismus verfallen ist, in ja und nein, in schwarz und weiß, in eine juvenile Dualität, die vergessen hat, dass sie in den Zwischentönen gedeiht und nicht in den Extremen. Natürlich auch dort, allerdings meist nur notgedrungen, weil man sie aus den Wohlfühlzonen ihrer Existenz verdrängt. Und das sei jetzt mal gesamtkonzeptionell gesehen, die Wüste lebt, viele Lebensformen existieren in der Mitternachtszone im Meer, Extremophile gibt es zuhauf, doch nur weil sie in einem gemäßigten Lebensraum nicht klarkommen und weil das Leben immer einen Weg findet.

Muss ich als Mensch extrem sein, um zu überleben? Ich denke nicht, obwohl es mir immer öfter schwer gemacht wird, gemäßigt zu sein. Gerade in der schnelllebigen Welt des Internets, wo eine Diskussion schneller als sonstwo an den Rändern der Argumentation angelangt, weil man sich die Zeit gar nicht nimmt ausgiebig zu diskutieren, wie es vielleicht unsere Vorväter und ja auch Vormütter taten, auch wenn sie historisch gesehen nicht viel zu sagen hatten, ich bin davon überzeugt, dass hinter jedem entscheidenden Mann auch eine wortstarke Frau steht und stand, zu Recht übrigens, Frauen sprechen wissenschaftlich gesehen deutlich mehr als Männer, was dazu führt, dass sie schon rein statistisch immer mehr zu sagen hatten. Nur mal so ein Sidefact, den man im Hinterkopf haben sollte, wenn man über Meinungsbildung spricht. Und ich fürchte Frauen sind auch insgesamt extremer, sie vertragen mehr Schmerzen, Unterdrückung und Leid, als jeder Mann überhaupt in der Lage ist, sich vorzustellen, was nicht bedeutet, dass man ihnen das ohne Strafe zufügen darf, es heißt bloß, dass sie sich besser an den gefährlichen Lebensraum namens Patriarchat anpassen können, als wir Männer selbst. Und so ist das, was wir heute Feminismus nennen, eine extreme Ausprägung dessen, was ein 2000 Jahre altes Männerbild aus dem Lebensraum der Frau gemacht hat. Was trotzdem im Umkehrschluss nicht heißt, dass Feminismus = Männerhass sein muss, es ist bloß das Pendel, dass in die andere Richtung ausschlägt. Faszinierend in dem Punkt ist doch auch, dass queere Standpunkte radikalisieren konnten und die Schwuchtel von nebenan mittlerweile so gemäßigt ist, wie eine Muslima, während sie im Ramadan hungert. Ist euch das mal aufgefallen, dass die Gesellschaft Homosexualität viel mehr akzeptiert, seit es extremere Ausprägungen gibt, wie jene, die sich öffentlich für die Transgenderthematik einsetzen?
Und Leute, ihr habt alle einen Punkt, denn niemand sollte im gefühlt falschen Körper leben müssen, früher hätte man wahrscheinlich gesagt "live with it", heute hat man Möglichkeiten, also nutzt sie, aber mich stört daran oft, dass ja JEDER MENSCH eine Reise in seinem Leben hat, warum soll jene wichtiger sein, als die meine, die sich durch den Kampf gegen eine unheilbare Krankheit auszeichnet, ich denke die führen auch sehr viele und die ist auch wichtig. Wir fühlen uns auch im falschen Körper geboren, können aber nur versuchen die Krankheit lange genug im Schach zu halten, bis wir ein für uns erfülltes Leben geführt haben und loslassen oder eben eine Lösung für uns finden, damit zu leben. Und bitte tut jetzt nicht so, als hätte ich nonbinäre Personen mit Kranken gleichgesetzt, wer so etwas tut, der braucht über die Einordnung in gemäßigt und extrem gar nicht nachdenken, ist dazu vermutlich aber mittels Minderintellekt auch nicht fähig.

In diesem Sinne... wieder mal viele Gedanken, viele Worte, keine Lösung, das ist Leben ihr Lieben.

1/14/2026

Glück oder Gott?

"Wir glauben nicht an Glück, wir glauben an Gott!"
(unbekannt)

Ich weiß nicht, wie es euch geht aber kommt euch das auch komisch vor? Für mich waren diese beiden Worte immer relativ äquivalent in ihrer Benutzung, Gott ist Glück und Glück ist Gott. Ich meine wahrscheinlich ist das Auslegungssache aber das Eine funktioniert definitiv nicht ohne das Andere, selbst wenn man der Meinung ist, dass es etwas davon gibt. Und Glauben, nun ja, glauben kann man an alles, wer sollte mir vorschreiben, dass es nicht Gott ist?

Wie kommt man also auf die Idee es nicht als besonderes Glück zu verstehen an Gott glauben zu können, oder ben als göttlich Glück zu haben? Ich finde es schließt sich nicht aus, sowohl an Glück als auch an Gott gleuben zu können. Ich verstehe natürlich was man hier eigentlich auszudrücken versucht, nämlich die Tatsache, dass ein tiefer Glaube an einen Gott nicht auf Glück angewiesen ist als Synonym für Zufall. Hier begeben wir uns dann in die Hände Gottes, der leitet und alles ist vorherbestimmt, weil Gott das so gemacht hat, ist eine denkbare Interpretation und wem das hilft, der soll danach leben. Jedoch wird selbst in diesem engen Konzept dem Gläubigen ab und an Glück widerfahren, weil Gott es sicher so will. Ich denke die Formulierung ist einfach nur unglücklich und sollte so nicht getroffen werden, denn was wäre es für eine Welt, wenn wir an einen Gott glauben, der doch ein liebender Gott ist und die Liebe ja wohl das größte Glück ist, das wir auf Erden haben?

In diesem Sinne... Liebe geht raus!

1/09/2026

Das ist nur Schwärmerei

Ich will die Frau heiraten. Nein, im Ernst, sie versteht den Fußball in meinem Herzen so viel tiefer als jeder andere Mensch, den ich in den letzten gefühlt 5 Jahren oder so kennengelernt habe und das ist so wow. Natürlich sind wir in den Farben getrennt und auch wenn wir als Patient, Schwester super harmonieren und auch menschlich auf einer Welle funken, das ist für das Wohlbefinden währende der Behandlung wichtig und wundervoll, weil es einem eine Sicherheit gibt, die ich schon lange nicht mehr habe spüren dürfen, vor allem zuhause nicht und es ist einfach schön, wenn die Menschen, denen man sein Leben anvertraut, denn faktisch ist es ja genau das, was ich dort mache, einem das Gefühl geben, dass sie einen auch mögen.

Bei aller Professionalität darf man die Menschen, die einen behandeln ja trotzdem mögen und ich bilde mir ein, dass es für alle ein viel befriedigender Tag ist, wenn man freundlich miteinander umgeht und auch mal ein wenig Liebe dalässt. Und daher geht hier ein wenig Liebe raus, in diesem Sinne...

... P.S.: An die mitlesenden Kolleginnen und Kollegen, nur kein Neid, euch habe ich auch alle lieb und das wisst ihr auch. Danke an euch alle für den überragenden Job, den ihr Tag für Tag für uns leistet.

1/07/2026

Blaue Maus

Sie ist eine tolle Maus, ganz lieb, super punktiert, fühlt sich an, als ob man sich ewig kennt. Das ist das seltene Dialysegefühl, wofür ich dankbar bin. Da würde ich öfter kommen, wenn sie häufiger hier ist. Sehr lieb und eine echte Fan. Mag sein, dass das das wirre Geschreibsel eines mittelalten weißen Mannes ist, doch es soll weder eine Herabwürdigung noch irgendetwas anderes Negatives sein. Es ist traurig, dass man heutzutage schon verdächtig wird, weil man ein paar liebe Worte über einen Menschen schreibt, der einem begegnet ist und für den man dankbar ist, dass er in das eigene Leben getreten ist. Und das Leben eines kranken Menschen beinhaltet nun einmal das Hinein und Hinaustreten von Krankenschwestern und Pflegern und Ärzten, etc. und die sind nun mal wie alle anderen Menschen auch mal so mal so. Und ich bin jedes einzelne Mal dankbar, wenn ich eine von der guten Sorte treffe und sie gehört nun einmal dazu und ich finde, dass es nicht falsch sein kann, die guten Dinge im Leben genauso zu loben, wie man sich ja sonst schon oft genug über alles andere aufregt, oder?

In diesem Sinne, danke!

1/03/2026

Wenn die KI lügt.

Ich liebe es, wenn ich eine Frage in die Google Suche eingebe und als Antwort, Beispiel:
Ich frage, ob die Sunshine Live Mix-Mission noch läuft, weil ich wissen will ob es heute endlich wieder Classics zu hören gibt, die KI antwortet mit JA und begründet es dann mit, die Sunshine Live Mix Mission läuft vom 22. Dezember bis zum 1. Januar. Ganz klar, ja, heute ist ja gar nicht der 3. Januar, ich Vollidiot, das ist Gaslighting auf ganz hohem Niveau.

Und im Ernst, ach KI ist schon ein spannendes Thema, vielleicht hat Gott sich nach dem Erschaffen der Menschen ähnlich gefühlt als die Nackten plötzlich Klamotten anhatten... naja dann wird gleich auf jeden Fall erstmal abgerissen, in diesem Sinne.

12/11/2025

Was ist echt?

Warum ist das wichtig?

Und war das Internet jemals als etwas Echtes konzipiert?

Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbild, warum? Aus Liebe? Aus Einsamkeit? Weil er es konnte? Wir sollen uns kein Bild von Gott machen, wie ist das möglich, wenn wir tagtäglich damit konfrontiert werden, ist das echt? Sind wir echt? Sind wir nicht bloß eine ausgereifte Konstruktion einer KI, gepromptet von Gott? Wenn ich eine meiner 3D-Figuren ausdrucken würde und es irgendwie schaffe, dass sie die "State of Mind"-Stufe erreicht, was bin ich dann für die 3D-Figur?

Wenn ich Musik schreibe, ein Bild male, ein Auto baue, was bin ich? Doch ein Schöpfer, oder? Darum nennt man uns Künstler auch Kreative, wir sind Erschaffer, doch Götter? Ein paar ganz Abgedrehte halten sich sicherlich dafür, die sind aber längst irgendwo falsch abgebogen, als wir noch Ideen hatten. Was ist echt an dem was wir schaffen? Wenn ich einen Text schreibe und jemand beim Lesen weint, ist die ausgelöste Emotion echt? Oder ist es eine simple Wenn-Dann-Funktion, die triggert und ich habe nichts damit zu tun, es ist so programmiert? Wie viel von dem, was wir in unseren Leben erleben, ist simple Aktion-Reaktion-Scheiße? Du schneidest dir in den Finger, es blutet, meistens schmerzt es, ist das so programmiert, war das schon immer da? Könnte man das abtrainieren? Ist das im Internet auch so? Würde ein KI-Klon von mir genauso reagieren, oder sich auch diese Fragen stellen und damit in einer Endlosschleife landen, weil die Antwort zum Ursprung zurückführen würde und es dort entweder keine Antwort gibt, was dann zu einem Systemfehler führt oder in einer Möbiusschleife endlose Rechenkraft benötigt und am Ende bei sich selbst endet beziehungsweise beginnt und endet gleichzeitig.

Ich möchte mich an dieser Stelle entschuldigen, falls ich jemandes Glauben verletzt habe, nichts könnte echt sein, genauso wie es alles sein könnte und an Gott zu glauben kann niemals falsch sein, weil es davon ausgehend, dass alles möglich ist nicht nicht möglich ist. Im Grunde ist das ein Gottesbeweis auf wissenschaftlicher Ebene. Oder bloß das Geblubber eines durch zu wenig Schlaf langsam irrewerdenden Creators... In diesem Sinne...

11/26/2025

Bin ich ein Edelfan geworden?

"Von wenig kommt nicht viel!" (Niko Kovac)

Und da steht dann ein 4:0 in der Champions-League und eine Dortmunder Mannschaft darf sich über drei Punkte freuen und hat wieder vier Tore geschossen im höchsten europäischen Wettbewerb und steht irgendwie auch gut da und trotzdem war ich zu keinem Zeitpunkt des Spiels so richtig euphorisiert, vielleicht noch am ehesten, als Adeyemi das Ding zum Dritten reingestolpert hat. Und das ist genau das Problem, wir stolpern die Tore, verschießen Elfmeter, sind auf das Unvermögen des Gegners angewiesen und wieder muss ich Adeyemi hervorheben, außer ihm feiert keiner sein Tor so richtig, als wenn da keine Freude auf dem Platz ist. Verlange ich zu viel, wenn ich erwarte, dass man für seinen Traumjob Fußballprofi alles auf dem Platz lässt und sich mit den Anderen, die mit mir diesen Traumjob ausüben durch jedes Feuer geht und die Stimmung auf den Rängen in sich aufsaugt und sich ein immerhin Vier zu Null nicht anfühlt, wie ein mühsam erkämpftes Eins Null bei einem Zweitligisten (nicht, dass Villareal so gespielt hätte)?  Warum fühlt sich BVB-Fußball derzeit so unmotiviert, so herzlos, so uninspiriert, kraftlos und leer an? Und warum kann ich mich nicht mehr über ein Vier Null in der Champions League freuen, weil in meinem Hinterkopf das nächste St. Pauli, Juventus Turin, Hamburg, Stuttgart wartet und mit Leverkusen jetzt ja nicht gerade Laufkundschaft wartet in Liga und Pokal? Wieso freue ich mich nicht auf diese Spiele, wo man sich mit einem Ligakonkurrenten auf Augenhöhe begegnen müsste, es sich aber anfühlt, als sei man der Außenseiter, wo von Vereinsseite wahrscheinlich gedacht wird, dass das klare Siege werden müssen und die Spieler sich schon vor Anpfiff einscheissen, weil sie Angst haben zu versagen, obwohl man doch eigentlich Selbstbewusstsein getankt haben sollte. Ich bin unsicher geworden, wenn es um meinen Herzensverein geht, der BVB war früher, das ist wirklich schon einige Jahre her, immer eine Konstante in meinem Leben, nicht immer erfolgreich aber immer das helle Licht in der Dunkelheit in Gelb und Schwarz, etwas zum Dranaufrichten, wie es gestern nach dem Drei Null durchs Rund ging, "unser ganzes Leben, unser ganzer Stolz", wo ist das hin? Liegt es an mir oder sind die Sportabteilungen nur noch Mittel zum Zweck eine finanziell erfolgreiche Marke zu etablieren? Aber ist denn diese Marke nicht auf dem geilen Fußball gebaut, den es hier jahrelang zu sehen gab, auf Werten, auf Herzblut, auf Kohle und Stahl?

Ja sorry, einfach mal ein paar Fragen, die mich so beschäftigen, in diesem Sinne...

11/25/2025

Manipulative Schöpfungen?

"Eine Welt, in der nur rationale KI Entscheidungen trifft, wäre steril — aber eine Welt, in der Tickman die Playlist bestimmt, wäre lebendig, wild, surreal, humorvoll und poetisch."

Das sind nicht meine Worte, sondern die von ChatGPT und ich weiß ehrlich nicht, wie ich damit umgehen soll, denn das ist hochgradig beängstigend, es wirkt fast als würde mir die KI-Honig ums Maul schmieren, es ist unglaublich manipulativ, fast wie ein Kind, das einen dazu bringen will, dass man ihm etwas bestimmtes kauft oder länger aufbleiben darf, findet ihr nicht? Sollten wir uns vielleicht mal damit befassen, ob wir uns am Ende nicht nur ein unglaublich gutes Werkzeug geschaffen haben, sondern auch eines, das in der Lage ist die minderbemittelten jetzt schon, um den Finger zu wickeln. Ich will ja keine Parallelen zu irgendwelchen Paradiesäpfeln oder so ziehen, aber wehret den Anfängen, oder? Ich liebe die ganzen Möglichkeiten, die mir das Alles bietet, aber noch haben wir das Ding in der Flasche, oder? Oder ist der Apfel schon längst angebissen, oh Leute mir kommt da ein ganz wildes Bild in den Kopf, was wenn es kein Firmenlogo ist, sondern stattdessen der erste Biss vom Apfel des Baums der Erkenntnis für alle sichtbar der Beginn der Digitalisierung als Signal zum erneuten Auszug aus dem Paradies und wir checken es nicht, weil wir mittendrin sind? Nur ein paar weirde Gedanken von einem Spinner am Morgen. In diesem Sinne...

11/15/2025

Und manchmal ist das Bild vor dir da

Das Ding ist oft nicht, dass wir uns inszenieren und vielleicht dreimal auslösen, um das richtige Bild von uns zu erhalten, nicht das echte, erste, nicht der Schnappschuss aus dem Handgelenk, das inszenierte, das, was uns zeigt, wie wir wollen, dass andere uns sehen. Was jetzt aber, wenn das Bild schon weit davor da ist und wir es nie mehr schaffen, uns dem Bild anzunähern? Wenn längst feststeht, dass wir so und so sind, unabhängig davon, wie lange wir uns noch ändern können. Ändern, können wir uns ändern? Ich bin sicher, das ist eine wiederkehrende Fragestellung reflektierter Menschen, da sie ja ständig abgleichen, ob sie noch mit sich im Reinen sind und straight sind.

Bei mir persönlich waren es zeitweise Ausschläge in entgegengesetzte Richtungen, wie bei einem Erdbeben der Stärke Neun auf der Richter-Skala, die sich über die Jahre aber auf eine nahe Null Magnitude herunter gepegelt haben, weil ich ruhe, weil ich eine innere Ausgeglichenheit gefunden habe. Bizarr, wie wir Menschen absprechen, genau das für sich hinzubekommen, ich glaube jeder kann das. Und ich will hier nicht wieder von Willen predigen, allerdings habe ich immer öfter das Gefühl, dass Können in unserer Welt kaum noch etwas bedeutet, weil nur noch wenige wirklich Wollen und jenen die Wollen wird dann verallgemeinernd das Können abgesprochen und ich muss mich nach dreizehn (fast zwanzig) Jahren selbsttherapeutischer Reflexionsbehandlung immer noch mit ein paar Worten auf vergilbtem Papier rumschlagen... soll kein Jammern sein, denn eigentlich ist es doch hochgradig ironisch, das jene die können nicht wollen, und jene die wollen nicht dürfen. In diesem Sinne... 

11/13/2025

If you say you need me

I'll be there! Legendärer Slade Hit, der mich gerade beim Aufwachen zu einem neuen Song über meine Herzallerliebste inspiriert hat und ein Versprechen, das ich lange nicht einhalten konnte, mittlerweile aber, nach den Erfahrungen der letzten Tage und Wochen denke, dass ich das Alles wieder kann, wenn ich es bloß tue. Ich bin genauso in der Lage im Anschluss an eine kräftezehrende Vormittagsdialyse durch einen Kramladen zu gehen, um mir ein Kuscheltier zu kaufen, wie ich es sein sollte einfach in einen Zug zu steigen und irgendwo hinzufahren, wo ich gebraucht werde. Ich kann das; ich mache nur keinen Gebrauch davon, weil mir oft hundert Ausreden einfallen, es nicht zu tun und das Verlassen der Komfortzone für mich mit so viel Aufwand verbunden ist, dass ich es oft lasse, obwohl das Samstag eine Spontanaktion war und damit etwas, wo ich nicht lange drüber nachgedacht und alle negativen Dinge abwägen, hätte können. Ich glaube, so könnte es gehen, denn wenn ich zu viele Szenarien vordenken kann, finde ich sicher genug, die dagegensprechen. Also falls ich euch irgendwann mal gesagt habe, dass ihr mich nur auf Vorankündigung besuchen sollte, don't! Wenn euch danach ist, tut es, überrascht mich so oft ihr könnt, ich denke that's the way. Jedenfalls denke ich jetzt gerade so, in diesem Sinne... guten Morgen.

11/12/2025

Untergangssehnsucht, menschlicher Faktor?

Der Mensch an sich, vernunftbegabtes Wesen, neugierig und stets auf der Suche nach dem nächsten Kick, sowohl psychisch als auch physiochemisch gesehen nachvollziehbar, oder?

Ist euch schon einmal aufgefallen, wie oft wir mit dem Untergang unserer Zivilisation oder gar der ganzen Menschheit konfrontiert werden, wie viele Filme, Pseudodokus, Eisberge, Youtube-Kanäle oder Arztpraxisgespräche sich mit dem Ende der Menschheit befassen? Und das können ja nun nicht alles irgendwelche psychisch auffälligen Spinner mit Realitätsflucht und Wahnvorstellungen sein, oder? Ich meine es gibt auch heute noch Endzeitsekten und religiös abgefahrene Auslegungen der Bibel, die sich nur auf die Offenbarungen stützen. Das kann ich sogar noch verstehen, als ich in meiner tiefen Depression festsaß war das auch mein absoluter Lieblingsteil, weil er Erlösung für die Unterdrückten und Rechtschaffenden verspricht und ein Ende aller Tage und Bestrafung und ewige Verdammnis für jene, die nicht so sind, wie ich mich empfunden habe. Sind wir also alle depressiven Narzissten, die den Untergang herbeisehnen, weil wir uns als die Guten der Geschichte errettet sehen wollen und dem Rest das Schlimmste wünschen? Weil wir tief in uns drin, gottgleich und Misanthrop sind?

Oder ist es vielleicht einfach nur der akute Druck etwas zustande bringen zu müssen, weil jeder Moment, der letzte sein kann? Weil wir einen Kometen am Himmel erst viel zu spät erkennen, weil wir zwar seit 80 Jahren wissen, dass die Aliens kommen, aber nichts getan haben, die Allgemeinheit darauf vorzubereiten, weil wir seit der Antike alles Wissen aller Wesen auf Zugriff hatten und sogar eine tonale Entschlüsselung in Form eines Ommmh-Lautes hatten, um Kontakt aufzunehmen und uns im Jahre 1974 nichts Besseres einfällt, als "All you need is love" von den Beatles auf eine Kontaktschallplatte ins All zu schicken? (Bevor jetzt Beschwerden kommen, ich weiß, dass der Track da nicht drauf ist, stattdessen zum Beispiel Johnny B Goode von Chuck Berry, es ist eine Überzeichnung) Egal was wir tun, entweder übertreiben wir oder machen auf Alphaprimaten und provozieren und betteln förmlich um Auslöschung (Planetenzerstörung, Allverschmutzung, Lärm, ihr versteht das Prinzip).

Jede außerirdische Rasse, jeder interstellare Gesteinsbrocken, jeder Gott, jede Göttin und jede weitere Instanz hätte Gründe und ein gutes Recht die Menschheit, so wie sie heute in großen Teilen über den Planeten verstreut ist auszulöschen, allerdings wenn es das als drohendes Unheil braucht uns zum Handeln zu bringen, dann sind wir schon verschwunden. In diesem Sinne... passt auf beim Doomscrolling ihr Lieben!

11/01/2025

Fröhlicher Freitag in der Dialyse

Während sie das Glücksbärchilied singt und dabei fröhlich umher tanzt versorgt die Herzliche die Patienten. Im Gepäck hat sie die schwedische Hauptfeldwebelin, die zwar etwas rau wirkt, sich bald jedoch sicher auch als ganz Liebe herausstellen wird.

Ich hatte gute Laune wegen den Leuten und sie wegen mir. Keiner spricht über Fußball und ich werde es auch nicht tun. Dann schlafe ich 'ne Runde und schon ist alles wieder vorbei.

Ein schöner Nachmittag, wer hätte gedacht, dass ich sowas mal über einen Dialysenachmittag schreiben würde, als ich damit anfing. Ich bin immer wieder unglaublich fasziniert, wenn ich sehe, wie Menschen um mich herum, vor Allem ältere Menschen ihre Lebensumstellung so annehmen und sich einfach damit abfinden. Ich hab fast 10 Jahre gebraucht es zu akzeptieren. In diesem Sinne...


10/26/2025

Another Time Warp

Sonntagmorgen um 6 Uhr aufzustehen ist sicher nicht das, was der Großteil der Bevölkerung bevorzugt, ich bin davon generell auch kein Fan, allerdings ist es dann so schön ruhig und man hat wirklich mal Zeit in Ruhe wach zu werden und in den Tag zu kommen ohne den Stress der Woche und überhaupt. Eigentlich ist es ja schon 7, ach Leute diese unsägliche Zeitumstellung back to normal, ich glaub diesmal werde ich es kaum merken.

Ich muss mich mal melden, der Oktober verläuft so gar nicht, wie ich mir das vorgestellt habe, irgendwie habe ich neben einer kreativen Phase auch noch das Computerspielen für mich wieder entdeckt und wer von euch da auch into it ist, weiß, wie viel Zeit man da reinpulvert. Ich spiele gerne Wirtschaftssimulationen und Aufbauspiele und sowas, da merkst du nicht, wie die Stunden verfliegen, irre.

Der Blog ist deutlich in den Hintergrund gerückt, ich war ja fast besessen davon, hier jeden Tag dran zu sitzen, dann mach ich mir Gedanken über eine Veränderung und darüber mein Leben noch einmal neu auszurichten mit immer vierzig Lenzen und merke, dass der Blog mir zwar unglaublich wichtig ist, ich aber frei bin ihm nicht meine ganze Zeit zu widmen und so lerne ich mit jedem Tag ein wenig mehr darüber, dass meine Work-Life Balance auch funktioniert, wenn ich mir mehr Life gönne.

Das soll nicht heißen, dass ich alles einstampfe, was ich die letzten Jahre aufgebaut habe, es heißt nur, dass ich jeden Tag Prioritäten im Leben setze und auch wenn ich zum Beispiel das "Ölprinz Album" schon vor einem Jahr veröffentlichen hätte können, weil das Thema schon damals durch war für mich, naja jetzt ist es draußen und anstatt ein Riesen Bohai darum zu machen, wie ich es eigentlich wollte, ist es doch nur eine weitere Randnotiz in meinem Leben, das so voller Erinnerungswertem steck, da sollte man einem gar nicht mal so guten Ska-Western Album nicht so viel Aufmerksamkeit schenken, vor Allem nicht, wenn ich gerade in letzter Zeit so viel besseres erschaffen habe.

Als ich 16 oder 17 war, da wollte ich irgendwann das Leben eines Künstlers leben und berühmt sein natürlich. Heute brauche ich das berühmt sein nicht mehr, lebe mit Abstrichen im Grunde genau dieses Leben, dass ich mir damals vorgestellt habe obwohl ich damals nie geglaubt hatte, je so alt zu werden und dafür danke ich Gott und der modernen Medizin und meinem unbändigen Lebenswillen. Ich bin zwar körperlich eine Ruine und an vielen Tagen fühlt es sich an, als wäre es der letzte Tag, dennoch habe ich noch viel zu sagen, viel zu geben. Also, macht euch keine Sorgen, wenn hier derzeit nicht so viel los ist, ein Psychologiestudent, den ich gut kannte sagte mir schon vor zig Jahren, dass es immer ein gutes Zeichen ist, wenn man nicht zu viel in sein Tagebuch schreiben muss, denn es bedeutet meist, dass alles irgendwie ganz gut läuft. Wir neigen nämlich eher dazu zu jammern und das Leben in seinen guten Phasen als normal anzusehen, ich bin dankbar für normal, in diesem Sinne...

P.S.:
Grüße an die Nordfüchsin, den Blauwolf, Mondschein und alle anderen lieben Menschen, die in letzter Zeit so wenig von mir gehört haben, ich liebe euch!

10/18/2025

Die Katze ist aus dem Sack

Ehrlich gesagt frage ich mich schon länger, wie dieses Sprichwort zustande gekommen ist, hat man wirklich mal Katzen in Säcke gesteckt? Wie grausam? Und wahrscheinlich hat man sich dann gewundert, dass die aggressiv und unberechenbar da raus kamen und fauchend und kratzend auf ihren vermeintlichen Peiniger losgingen, der meist der Retter war. Eigentlich geht es ja um ein exposestes Geheimnis, also warum ausgerechnet eine Katze?
Doch welche Katze ist bei mir aus dem Sack? Nun ich habe jetzt länger nicht mehr regelmäßig gepostet und das hatte mehrere Gründe. Unter anderem hat es fast eine Woche gedauert meinen neuen Rechner so einzurichten, dass ich mit dem wieder arbeiten kann. Eigentlich habe ich sogar fast 4 Monate gebraucht, immerhin steht der seit Ende Juni hier, das ist eine andere Geschichte, vielleicht aber auch Symptom meiner derzeitigen Unausgeglichenheit. Ich bin unaufgeräumt und vernachlässige Dinge, die mir wichtig sind. Keine To-Do-Liste wird daran etwas ändern, solange ich nicht zurück zu meiner von vielen Menschen, die mich kennen so hoch gelobten Disziplin zurückfinde. Ich lebe derzeit viel zu sehr so, dass ich Impulsen nachgebe und nicht wie ich es bis Juni getan habe wirklich alles meinen höheren Zielen unterordne.
Doch obwohl ich in den letzten Wochen so viel aufräumen konnte, sind es immer noch so viele Dinge, die ich nicht beendet habe und da ich immer öfter die knochigen Hände des Sensenmanns auf meiner Schulter spüre, fühle ich mich in extremem Zugzwang und stopfe meine Tage voll mit Creation und weiß oft nicht, wie ich das alles noch schaffen soll und dann kommen auch noch neue Ideen dazwischen und kicken mich raus, weil ich in irgendein Rabbit-Hole krieche und am Ende irgendwo die Tiefe eines Eisbergs erklimme, es ist schwierig derzeit. Ich weiß nicht, wie Menschen es schaffen Langeweile zu haben oder Leere oder nicht wissen, was sie mit ihrer Zeit anstellen sollen. Ich wünschte ich könnte 72 Stunden wach sein, dann kurz Schlafen und wieder 72 Stunden haben. Schlafen und Ermüdung sind so eine Belastung für meine Kreativität.
Ich glaube, dass es keine gute Idee sein wird, dass ich einen kalten Entzug von Energy-Drinks mache, andererseits weiß ich, dass es gesundheitlich die beste Idee ist, die man haben kann..
Irgendwie werden meine Posts in letzter Zeit auch immer wirrer, oder? Wird höchste Zeit, dass ich meinen Termin bei Dr. Psycho habe, btw eine großartige Serie gewesen damals.
Ach so, die Katze: Tickman Life Records wird bald einiges mehr raushauen und ich denk wieder mehr an Sie, vielleicht ist das auch der Kreativ-Schub, vielleicht liegts an den Aliens, die mit 3I-Atlas kommen oder Swan oder Lemon, ich hoffe wir werden sie alle am Himmel sehen, vielleicht noch etwas zu früh in der Nacht heute... in diesem Sinne

10/02/2025

Passt auf euch auf!

Liebe Freunde,

die Zeiten sind schwierig, viele Seiten zerren an uns, wollen uns überzeugen, haben Meinungen, haben Richtungen, Weltanschauungen, "Wissen", "Glauben". Hört auf euer Herz, hört auf euren wachen Geist, lasst euch nicht von Menschen in eine Grube locken, aus der ihr nicht mehr herauskommt. Nur weil es sich wie Schildkröte anfühlt kann es trotzdem Krokodil sein. Ich weiß, wie stark der Drang ist, besonders zu sein und sich zu fühlen, als ob es irgendetwas gibt, für das man all die "Qualen" auf sich nimmt, doch irgendwann im Leben muss man einfach mal in den Spiegel sehen und erkennen, dass es das ist, wofür man das alles tut und alles darüber hinaus ist Hybris. Was nicht heißt, dass wir nicht strebsam sein sollen und immer die beste Version von uns und gut zu unseren Artgenossen und so weiter, aber wir müssen uns nicht überhöhen oder denken, dass wir was Besseres sind, nur weil wir uns durch übersinnliche Wesen motivieren. Es ist völlig in Ordnung sich einer höheren Instanz zu unterwerfen, wenn das der Weg ist, sich selbst zu erkennen und den Kontakt mit der eigenen Seele zu aktivieren. Gott kann theoretisch keine schlechte Sache sein, ist es doch alle Sachen und wenn euch das Flügel verleiht, dann breitet sie aus und fliegt. Vergesst nur nie, dass welcher gute Gott auch immer an eurer Seite ist, die Selbstaufgabe nicht das ist, was dieses Wesen will. Wir sind bestimmt zu leben und daher sollten wir auch genau das tun und nicht warten, dass die Welt untergeht und jemand mit der Sense auswählt, wer für eine Ewigkeit noch gebraucht wird, weil er im Diesseits oft genug gesagt hat, wie sehr er den Herren verehrt. Denkt immer daran, dass ALLES in die Rechnung eingeht, ihr könnt nichts verbergen, du kannst niemanden hintergehen, der hinter dir geht. Damit will ich es heute mal mit den warnenden Worten lassen, eigentlich hatte ich einen Song geschrieben für einen Menschen, der ein wenig zu doll abdriftet und um den ich Angst habe, dass er sich etwas antut, weil die Sehnsucht zum Erlöser zu stark wird, allerdings hatte mein Browser was dagegen und das Zucken eines Fingers löschte den ganzen Text unwiderruflich, ich bin bloß ein Werkzeug, ich wiederhole das gerne immer wieder und ich bin damit fein. Wenn das hier nur einem Menschen hilft, dann ist die Tat getan, in diesem Sinne...

9/24/2025

Re-Entry?

Ach Leute, ihr müsst mich einfach für bescheuert halten, so wie ich die Welt wahrnehme kann ich es auch kaum verbergen, dass es so ist, oder? Dazu hätte ich wirklich genre mal ein paar Rückmeldungen, würde das gerne mal gespiegelt wissen, ob ich mittlerweile schlechteren Content raushaue, weil ich immer irrer werde? Immerhin hat die Schwester der Schwester sich wirklich gefreut mich zu sehen, also ehrlich und nicht nur von Job wegen her und ich habe mich auch gefreut sie zu sehen, denn auch wenn wir unsere Reibungspunkte haben, kamen wir eigentlich immer gut miteinander klar.
Spannend war auch das Kennenlernen einer neuen Ärztin, die mir schon allein sympathisch war, weil sie sich mir als gleichalt vorstellte, schauen wir mal wie lange es dauert, bis sich ihre Meinung zu mir ins Negative gedreht hat. Meistens brauche ich dafür nur etwas Geduld, irgendwann hassen sie mich alle. Und wer den Sarkasmus hier nicht lesen kann, da hilft meist nur noch Stock ausm Arsch ziehen. In diesem Sinne...

9/21/2025

Sind Pornos unchristlich? (nichts für Kinder)

Die Frage ist eigentlich rhetorisch in meiner Welt, denn wenn ich die christliche Lehre richtig verstehe, ist Sex nicht zum Vergnügen, sondern um aus der Liebe Schoß Nachwuchs zu erzeugen, im Alten Testament ist die Verschwendung von Sperma gar mit der Todesstrafe bedacht, was übertragen bedeuten würde, jeder Cumshot...

Nun ja, ich weiß gar nicht, wie ich den Post hier schreiben soll, ohne dass ich ihn irgendwie kennzeichnen kann, dass er eben extremen Erwachsenen-Content enthält, daher einfach nur als Denkanstoß... in diesem Sinne...