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3/26/2026

Bin ich noch Schmusebärchi?

Vor ungefähr 20 Jahren war ich desillusioniert, verlassen und wahrscheinlich kaum eine Nacht nüchtern gewesen, spätestens nach einer der schmerzhaftesten Trennungen meines Lebens ging es irgendwie bergab. Und auch nicht, denn ich lernte eine ganze neue Welt kennen, neue Freunde, neue Möglichkeiten, ja wahrscheinlich sogar ein neues Ich. Durch die Vogelstraßenfrau und den Mondschein lernte ich gar zwei neue Subkulturen kennen, in denen ich mich bis heute super wohl fühle, auch wenn die eine davon für außenstehende sehr toxisch wirken kann, obwohl die andere auch. Wir saßen auf dem Fußboden und hörten Musik von Tod, Verderben und verlassen sein, die Farbe war schwarz.
Es gab aber auch dieses purple, dieses pink, es gab das Grün und es gab die Nächte auf fremden Sofas, mit SpongeBob, Grisu und den Glücksbärchis. Mein zwanzigjähriges Ich fand es lustig und irgendwas Kindliches wollte mir sagen, ein Anführer einer Sekte von Bären zu sein, die in einem Wolkenland leben und Kindern falsche Versprechungen und manipulative Botschaften senden ist cool. Naja, damals erschien Schmusebärchi, wie eine selbstironische Anspielung auf mich selbst, verloren in einem Land, das sich durch das Dauerdruftsein und meinen Lebensstil wie der Himmel anfühlte und es vielleicht sogar manchmal war. Ich glaube ich hatte auch echt gute Zeiten vor allem im Depri-Kollektivweil uns das vereinte. Als ich mit last.fm begann öffnete es mir eine ganz neue Welt, das war weit vor Facebook und ähnlichem, ich verband mich mit den Menschen, die das Wichtigste in meinem Leben mit mir gemeinsam hatten, Musik. Und das hat sich bis heute nicht verändert.

und ja ich weiß, das ist Hurra-Bärchie
Sechs Jahre später war ich am Boden von so ziemlich allem angekommen, was mein Leben ausmachte und in meiner vermeintlich letzten Nacht zitternd und mit 'nem Plüsch Glücksbärchi im Arm Selbstgespräche gehalten. Irgendwie ist Schmusebärchi Mahnung und positives Gefühl gleichzeitig, auch wenn der Name heute wirklich irgendwie weird wirkt. Ich fühle da auch gewisse Pedovibes. Allerdings gibt es wirklich kaum etwas, das mir ferner wäre. Warum behalte ich den Namen trotzdem. Das kann man kritisieren oder auch nicht, ich werde darauf angesprochen, das macht es bedenklich, hätte ich keine stille Community würde ich ja die fragen, immerhin ist das Blog Maskottchen von Beginn an ein anthropomorpher Grizzlybär und selbst das Alter Ego von Stanley Hardcore ist auf der Bühne ein Furrybärenkostüm, also hm... bin ich noch Schmusebärchi? Oder ist es Zeit auch diesen Persönlichkeitsanteil endlich abzulegen, weil er nicht mehr zeitgemäß ist und vielleicht sogar widersprüchlich verstanden werden kann? Oder ist es mein Recht als Künstler, den Widerspruch stehen zu lassen und von meinem Publikum genug Hintergrundwissen oder die Aneignung dessen zu verlangen, einen Verdacht komplett auszuschließen, es widert mich eigentlich schon an, dass ich überhaupt daran denken muss, dass es da einen Zusammenhang geben könnte, allerdings würde ich selbst vermutlich bei jemand anderem so denken, schwierig...

3/24/2026

Unterschreiben um ein guter Mensch zu sein?

Es gibt nicht, die und wir!
Ich habe eben wieder einen dieser Petitionsaufrufe für eine ganz bestimmte Sache bekommen und wisst ihr, ich unterschreibe viele Petitionen, weil ich viele Dinge für anstoßbar erachte, meistens empfehle ich der Person, die mir den Link zur Petition geschickt hat weitere Petitionen, so auch eben, da ging es darum irgendwelche in Nigeria verfolgten Christen zu unterstützen (fraglich, was eine Unterschrift da bringt, anderes Thema) und ich dachte mir, es gibt doch weltweit unglaublich viele Gläubige, die verfolgt werden genau weil sie an irgendwas glauben, was ja an sich schon bescheuert ist, weil doch bitte Glauben etwas so persönliches sein sollte, was jeder für sich und mit sich ausmachen sollte und wenn sich dann eben welche treffen, die das gemeinsam erleben wollen, so fucking what? Jemanden wegen seines Glaubens zu verfolgen ist so, wie jemanden wegen seiner Gedanken zu verfolgen, selbst wenn er diese nur in Kunst ausdrückt, es ist Blödsinn. Glaube schadet niemandem, Religion und Kirche sind andere Dinge, die durchaus kritikfähig bleiben, also warum sollte ich Christen, Muslima oder Juden für schützenswert halten? Weil die Idee schützenswert ist und die Menschen nicht grundsätzlich zu verurteilen sind, nur weil sie ihren Glauben institutionalisieren. Solange man niemandem schadet, kann man doch jedem Gedanken und Glauben für sich nachgehen, so what? Was für dumme vernagelte Menschen denken, dass Anderssein ein Grund ist, sie auszulöschen? Werde ich nie verstehen. Ich glaube ich kenne kaum nachvollziehbare Gründe dafür, vielleicht Dummheit... Scherz, nein ich glaube nichts rechtfertigt die Auslöschung von jemand anderem, denn jeder hat ja jeden Tag die Chance sich zu ändern. Der Fakt, dass es die wenigsten tun, hat ja nichts damit zu tun, dass sie es nicht könnten.

Und was passiert also, wenn ich so eine Anfrage zur Petition zur Rettung von x oder y bekomme? Rabbitholegrabbing, ich suche nach themenverwandten Petitionen und denke mir, im Grunde müsste man 24/7 irgendwas unterschreiben, was nichts ändert, um anzudeuten, dass man dies oder das unterstützt, dazu kann ich auch auf reddit gehen, dann kann ich sogar noch genau ausdifferenzieren, warum ich dies oder das unterstütze und warum mich das als Individuum besser macht als irgendwen anders. Moment mal, ich blogge doch, mach ich das nicht hier auch schon? Bedingt könnte man mir das sicher vorwerfen, okay, hier muss jedoch niemand unterschreiben oder meiner Meinung sein. Ich mache nur das Angebot und meine durchaus kluge Leserschaft weiß schon, dass man nicht jedes Sonderangebot mitnehmen muss, denn ich habe ja auch ein paar echt weirde Ansichten. Alles gut. Liebe geht raus!

3/17/2026

Früher war's zu wenig

Geht es euch auch so? Die Leute um mich herum haben heutzutage irgendwie von allem genug, teilweise sogar zu viel und regen sich darüber auf, dass dieses und jenes geregelt wird und man zu viel Auswahl hat. Und ich wette mit euch, bei einigen weiß ich sogar, dass ich die Wette gewinne, die gleichen Leute haben vor 20 Jahren rumgejammert, dass sie hiervon zu wenig und davon zu wenig haben. Heute scheint das Einzige wovon die meisten zu wenig haben Geld zu sein, wahrscheinlich, weil es von allem Anderen zu viel gibt, was sie sich nicht leisten können. Was für eine verrückte Welt in der wir leben, oder?
Wie wäre es denn vielleicht einfach mal mit genug? Ich kann mich an Zeiten erinnern, da hatte ich nicht viel, es fühlte sich zu wenig an, weil ich zu viel wollte, heute erarbeite ich mir alles, was ich will, und bin dann damit zufrieden, oder freue mich gar darüber und meist kommt dann obendrauf noch ein Bonus den ich gar nicht erwartet habe, ich behaupte, weil ich zufrieden mit dem bin, was genug ist. Und ich empfehle das wirklich nur weiter, wir brauchen keinen Überfluss, das Zuviel haben, habe ich auch ausprobiert, es ist Belastung und unnatürlich, wir sollten uns beschränken auf das, was wir brauchen, alles andere kann man weggeben, denen die nicht genug haben, denn die gibt es ja auch noch und wenn alle etwas von ihrem zu viel abgeben und alle mit dem genug zufrieden sind, dann haben alle genug und sind zufrieden. Ich weiß, das klingt nach Kommunismus, aber wenn DAS Kommunismus wäre, dann wäre es erstrebenswert. Und nebenbei wäre es noch "Geben ist seliger denn nehmen", ich glaube ganz fest, dass es einfach nur eine bessere Welt wäre, egal wie man es dann nennt.

3/07/2026

Work-Life-Balance

Balance lieber Herr Bundeskanzler heißt Ausgeglichenheit, und während Work für Arbeit steht, steht Life für Leben und ich stimme Ihnen zu, wenn Sie sagen, dass man mit einem Ausgleich keinen Wohlstand sichern kann.

Es ist schon schlimm genug, dass wir diese beiden eminenten Bestandteile heutiger Gesellschaften gegenüberstellen und nicht als zwei Seiten einer Medaille ansehen, die unseren Wohlstand sichert. Während viele das Konzept einen Ausgleich zwischen Freizeit und Arbeitszeit zu haben als esoterischen Blödsinn abzutun scheinen ist es nahezu logisch, dass ein Leben nicht nur aus hustlen bestehen kann (das bedeutet übrigens auf jungdeutsch arbeiten). Denn ein Mensch, der NUR arbeitet, weiß vielleicht irgendwann nicht mehr wofür er das tut, wofür verdient er Geld, welchen Wohlstand erhält er denn? Man möge mir verzeihen, dass ich das maskuline Imperfekt nutze oder wie auch immer das heißt, wenn man obwohl man them sagen könnte er sagt. Der Punkt ist entscheidend, ich verstehe ja sogar was Sie meinen, wenn sie solche Dinge sagen, nur Freizeit generiert halt gar nichts, keinen Wohlstand und auf Dauer auch keine Zufriedenheit, daher braucht es ja auch die Balance. Und es geht hier ja nicht darum, dass man 2 Stunden ins Büro geht und dann 10 Stunden aufs Sofa, obwohl es in vielen Branchen durchaus nicht viel mehr Aufwand bräuchte. Warum soll ich Zeit auf einer Arbeitsstelle verbringen, wo ich nur rumsitze, mit den Kollegen quatsche und unausgelastet Zeit verschwende, wenn ich gleichzeitig Fitness machen könnte, mich weiterbilden oder einem Hobby nachgehen? Einem Hobby, das ich in einer guten Wirtschaftslage zu einem Business machen kann und damit für mich und für allgemeinen Wohlstand sorgen könnte? Was Sie und so viele andere nicht verstehen ist, dass in dieser Welt nicht Arbeit oder Leistung oder Produktivität bezahlt wird sondern Arbeitszeit. Das dürften doch gerade Sie verstehen, der sie quasi einen 24/7 Job haben. Das derzeit vorherrschende 8 Stunden Schichtsystem, welches Sie zu präferieren scheinen basiert auf Henry Ford, wie Sie wissen, der einst in einem Interview zu Papier gab: "Freizeit ist eine unverzichtbare Zutat in einem wachsenden Verbrauchermarkt, weil die arbeitenden Menschen genügend freie Zeit haben müssen, um Verwendungsmöglichkeiten für Konsumgüter, einschließlich Autos, zu finden.“, im gleichen Interview im The World's Work Magazine aus dem Jahre 1926, also vor fast genau einhundert Jahren, sagte er: „Es ist höchste Zeit, sich von der Vorstellung zu befreien, dass Freizeit für Arbeiter entweder ‚verlorene Zeit‘ oder ein Klassenprivileg ist“, und das ist soziale Marktwirtschaft zuende gedacht. Und das ist auch die Balance, die sie so verteufeln.

Ich denke ich schreibe gar nicht an Sie sondern vermutlich eher an die ganzen Menschen, die denken, dass man einfach mehr machen muss, damit sich was ändert, das Ding ist, viele Menschen arbeiten tatsächlich den ganzen Tag und legen sich bloß zum Schlafen ein paar Stunden hin, denn Sie schuften in ihrer arbeitsfreien Zeit für jene, die nicht arbeiten, die Kinder, die Kranken, die Alten, die Arbeitenden, indem sie ihre Wohnungen sauber halten, Einkaufen, Wäsche waschen, ihre Betten machen, sie pflegen, füttern, versorgen und das nicht nur Nine to Five sondern dauerhaft. Wo ist deren Balance? Wo ist deren Lohnausgleich? Wo ist deren Teilzeit? Wo ist deren Freizeit?

Und was ist mit den Kranken selbst? Den Schwachen, den Alten, den Kindern? Kinder, die keine vernünftige Work-Life-Balance bekommen, mit genug Freizeit, um Gelerntes sacken zu lassen und Kind sein zu können mit einem guten sozialen Umfeld und einem von Ihnen präferierten Elternhaus in dem Eltern auch für die Kinder da sein können, haben sicher keine allzu gute Perspektive Wohlstand zu generieren oder erhalten zu können, oder?

Quo vadis Herr Bundeskanzler, gerechte Entlohnung und Wohlstand für alle und genug Zeit, diesen dann auch gewinnbringend zu erhalten und im besten Fall vermehren oder zurück zu einem System in dem die Einen die Anderen verwalten und all die Produktionskraft, Kreativität und vorhandenes Potential versiegen, damit Sie sich zur Mittelschicht zählen können und kürzen, wo es kaum noch etwas zu kürzen gibt anstatt oben anzufangen. Vielleicht haben Sie ja mal den Spruch gehört: "Der Fisch stinkt vom Kopf her", damit will ich gar nichts andeuten, allerdings waren schon bei den alten Ägyptern die Spitzen der Pyramiden aus Gold, während der Rest nur aus Kalkstein ist, waren sie in den letzten Jahren mal da, die Spitzen aus Gold sind nicht mehr da, das Fundament hält aber seit mindestens 3000 Jahren, ich würde immer auf das Fundament setzen. An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass Kranplötze verdichtet sein müssen, womit ich auch auf das Handwerk anspiele, das seinem Ruf auch nicht mehr gerecht wird, weil Dienstleistungen immer teurer und die Handwerker immer älter werden. Und das wäre gar kein Problem, wenn wir in der Lage wären mit der Zeit zu gehen und unnötige Schwerstarbeiten digital oder kybernetisch ersetzen würden und stattdessen gutausgebildete Mid-Ager hätten, die mit Innovation und neuer Technik an alte und neue Probleme im Leben morderner Menschen herangehen und das für Sie so wichtige Geld generieren. In China (auch wenn ich das persönlich nicht unbedingt als erstrebenswert ansehe, die Gründe sind manigfaltig) bauen sie Hochhäuser in ein paar Wochen, bei uns dauert die Finanzierung und der Bauantrag schon eine Ewigkeit und kostet je nach Vitamin B ein vielfaches dessen, was man dort ausgibt. Und das hat nicht bloß was mit Sicherheitsstandards und anderen bürokratischen Fallstricken zu tun. Wenn in Deutschland eine effektive auf die Zukunft und am Menschen orientierte Bildungspolitik einer Arbeits- und Wirtschaftspolitik vorgeschaltet wäre, dann müssten wir über Work-Life-Balance gar nicht reden, weil jeder/jede/jedes dort eingesetzt und zufrieden wäre, wo er/sie/es gebraucht wird und gewinnbringend für die Gemeinschaft mit Freude und Motivation Wohlstand erschaffen könnte, weil man von Anfang an nach Fähigkeiten und Potential sein Leben angehen kann. Denn wenn es eines gibt, was ich nach der Schule nicht wusste, dann war das, was ich eigentlich gut kann, wofür es Bedarf gibt? Wir dürfen ja auch nicht vergessen, dass wir in einer Zeit leben, in der quasi jeder, alles lernen kann und im Grunde auch jeder, der etwas kann den passenden Job finden könnte, das Problem ist nur, wir haben ungefähr dreieinhalb Millionen Arbeitslose und einen Leerstand von etwas mehr als einer halben Million Jobs? Mathematik fünfte Klasse ihr Lieben, das geht sich nicht auf, selbst wenn von den Arbeitslosen alle auf die offenen Stellen passen würden, blieben locker drei Millionen übrig.
Ich musste das einfach mal loswerden, weil mir persönlich gerade zu diesen Themen so viel Mist geredet wird und keiner wirklich darüber nachdenkt, da werden Buzz.Words durch die Gegend geschmissen und irgendwie ein sinkendes Schiff auf Kurs gehalten, obwohl der Kurs sichtlich nicht ans rettende Ufer, sondern in die Katastrophe führt. Wozu? Sie haben doch die Macht und auch die Möglichkeiten dieses Land zu retten, was hält Sie ab?

2/15/2026

Haselnusscreme jetzt "plant-based" und vorher?

Ich sollte mich nicht mehr aufregen über die Dummheiten des Alltags, ich tue es trotzdem, denn sowas ist nicht einfach nur frech, sondern auch nahe dran an Kundenverarsche.
Seit kurzem wirbt man bei vielen Dingen mit plant-based, was nichts weiter ist als ein Label, das nichts aussagt, also zumindest glaube ich, dass da nichts geregelt ist, denn logischerweise ist ein Produkt, das Nougatcreme ist, Palmöl enthält und aus jeder Menge industriell verarbeiteter pflanzlicher Inhaltsstoffe besteht und nur ein bisschen Milchpulver beigesetzt bekommt auf pflanzlicher Basis, zumindest ich dachte immer, das sei so. Das erste Mal habe ich von dem Brand gehört, als ich die Erbsenburger gesehen habe, die dann auch plant-based sind. Ich vermute man möchte sich damit an den vegan swoosh annähern, der auf vielen Lebensmitteln prangt und seinem Produkt einen besseren Ruf verpassen, als er verdient, denn theoretisch könnte man auch einer Bohnenpfanne mit Speck einen plant-based Sticker verpassen, wenn nur genug Bohnen im Vergleich drin sind, ist ja pflanzenbasiert. Es ist ein Label für dumme Menschen, das als etwas Neues vermarktet wird, obwohl es nichts aussagt. Ähnliche Beispiele der Vergangenheit waren ja schon Hydration Getränke, die Wasser beinhalten oder "Karl die Kiste" die man Pfand mäßig zurückgeben konnte, Leute!
Wir werden aber auch immer dümmer, wenn ich manchmal auf diesen Nutri-Score auf Lebensmitteln gucke, muss ich mich auch arg wundern, denn für wen gilt das denn? Für den gesunden Durchschnittsmensch mit 30,17 Jahren? Es spielen so viele verschiedene Dinge eine Rolle ob das, was du da gerade in der Hand hast, gut für deine Gesundheit ist oder nicht, wer das wirklich genau wissen will, der muss sich komplett durchchecken lassen und dann mit Ärzten und Ernährungswissenschaftlern gemeinsam an eine Lösung machen. Etwas günstiger ist der gesunde Menschenverstand, der, so man ihn denn noch nicht komplett aus dem Fenster geworfen hat, eine echte Waffe ist im Beurteilen von Gesundheitsfragen und Ernährung und in so ziemlich allen anderen Situationen des Lebens, die sich mit uns selbst beschäftigen. Und das Ding ist nicht unbedingt plant-based, kann man aber mit dem Genuss von minderwertigem Fleisch und anderem Müll deutlich runter pegeln, aber das ist eine andere Geschichte.

2/14/2026

Recht auf Vergessenwerden?

"Jeder hat das Recht nicht vergessen zu werden." (Daria Dinges)

Als ich den Satz das erste Mal hörte, dachte ich mir er sei wunderschön, weil er mein Gefühl davon ausdrückte, dass man Menschen wertschätzen soll und jeder einzelne es wert ist, seine Geschichte zu erzählen, gehört zu werden oder eben bloß nicht vergessen zu werden und zu dem zu werden, was man einst war, Sternenstaub.

Doch dann kamen mir andere Lesarten in den Kopf, was wenn damit insgeheim die menschliche Hybris gemeint ist, wichtig sein zu wollen, etwas zu hinterlassen, im Gedächtnis zu bleiben für Jahrhunderte, Jahrtausende, um jeden Preis. Werden wir einen Hitler je vergessen? Einen Alexander den Großen, Jesus? Und was ist mit all jenen, die mit ihnen lebten, haben wir die vergessen? Und dann wird der Satz zu einer schweren Last, denn auch wenn wir es wahrscheinlich nicht wollten, so haben wir am Ende die Tat nicht vergessen, weil sie vehement und grausam war und ist und immer sein wird, doch die Namen und die Leben dahinter, sie verschwinden, Häufchen Asche hinterließen. Nicht vergessen wird der Holocaust und Adolf Hitler. "Jeder hat das Recht nicht vergessen zu werden." Ich stimme dem zu, aber aus welchem Grund? Jesus Christus wurde auch nicht vergessen, ich verstehe, dass es schwierig ist den Zusammenhang herzustellen, er gilt für manche als mythologische Figur, weil sein Wirken 2000 Jahre her ist, mutmaßlich.

Und dann kommen wir zu uns heutigen Menschen, die so viel Informationen und vor allem Vergessenswertes von sich geben, dass man die Weltkugel damit faktisch zilliardenmal einwickeln könnte und wir werden ziemlich sicher nicht vergessen, weil das Internet ja nie vergisst...

Ich kann das alles nicht zu Ende denken, allerdings finde ich es als Anstoß, sich mal über die Wichtigkeit des eigenen Seins Gedanken zu machen und zu überlegen, ob wir wirklich so wichtig sind, dass man sich an alles, was wir je sagten und dachten, erinnern muss, ganz okay. Ich selbst ertappe mich sehr oft bei dem Gedanken, dass es mir extrem wichtig ist, dass ich nicht vergessen werde und dann gehe ich kurz in mich und hole meinen Staubsauger und putze meine Wohnung. Das erdet.

1/27/2026

So strung out

"Wer nichts wird, wird weird", ich bin nicht sicher, ob das ein Zitat ist oder ob das in meinem Hirn entstanden ist, während ich tatsächlich ins Dschungelcamp reingeguckt habe, ja hängt mich hin, ich guck den Scheiß gern, auch wenn ich's dieses Jahr wirklich anstrengend finde. Ich sage euch, das wird für viele ein böses Erwachen, wie abgefuckt die Welt mittlerweile wirklich ist, aber das nur am Rand.

Die Aussage, dass man "abdriftet", wenn man nichts "vernünftiges" im Leben lernt kenne ich aus meinem eigenen Leben zuhauf. Lern was Anständiges, mach erstmal deine Ausbildung fertig, bla bla bla, habe ich alles gemacht und dennoch ist der Künstler in mir der, der noch da ist, auch wenn ich das andere alles kann, ist es nicht das, was ich bin. Die Akzeptanz von Künstlern in der Gesellschaft hat so sehr nachgelassen, dass man uns wieder an den Rand drängt, Taugenichtse, Tunichtgute, Tagediebe... Wenn ihr meint, mir sagt das, dass die Gesellschaft ihren Zenit überschreitet, wenn zwar immer mehr Freizeit existiert, es allerdings an Füllmaterial fehlt, dann wird Arbeit etwas, das eine Überwichtigkeit bekommt und den klaren Blick auf das verdeckt, was tatsächlich geschieht. Ich spüre es in meinem Umfeld, welches ich größtenteils von den dunklen politischen Farben frei halte, dass dort Punkte aufkommen, die klingen, als kämen sie von dem Teil der Familie, die schon vor Jahren so sehr abdriftete, dass ich ihnen abgeschworen habe, ich höre Schwachsinn, von dem ich dachte, dass wir uns längst intellektuell darüber erhoben haben. Kennt ihr noch diese "Die Ausländer nehmen uns die Arbeit weg"-Idiotie? Wer sowas im Jahr 2026 noch denkt, der übersieht eindeutig, dass es die fehlende Bildung ist, die ihn das denken lässt und kann natürlich als Goldfisch im Wasserglas nicht sehen, dass genau das das Problem ist, seine fehlende Bildung, die ihm sowohl die Arbeit nimmt, als auch die Chance, das zu erkennen und etwas dagegen zu unternehmen.

Ich will das Fass eigentlich nicht aufmachen, aber die Dummheit, die in der Welt ist, ist fast nicht mehr zu ertragen. Ey, wenn du etwas nicht weißt, kannst, verstehst, dann nutze die Möglichkeiten, die dir unsere Welt bietet und ändere das. Es war nie leichter, sich zu bilden als heutzutage und dennoch scheinen mir die Menschen dümmer als je zuvor (also im Alltag, das generelle Niveau steigt natürlich, aber die Reichen werden auch immer reicher oder?) Oder ist es vielmehr eine Faulheit, eine Resignation, ein "Ich kann ja eh nichts machen", eine Ohnmacht im großen Spiel des Fortschritts abgehängt zu werden, "alle gewinnen, warum ich nicht auch?" eine Denarschnichthochkriegen-Mentalität, die alljene erfasst, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren sind? Oder ist das Hauptproblem, dass jene, die uns sagen, was abgeht, eben gerade jene sind bei denen alles bene ist?

Provokante Frage an dieser Stelle: Wer bestimmt denn bitte, was in unserem Leben abgeht, wenn nicht wir selbst? Und wer bestimmt, wer ihm sagt, was er ist, tut, oder soll, woran er glaubt, was sie wählt, was es zu sagen, schreiben, malen, denken hat? Klingt wie der Aufruf zum Widerstand, zur Rebellion, ja, weil es das ist. Wenn wir, jeder/jede einzelne nicht aufstehen und was machen, gegen das was uns nicht passt, dann ändert sich nichts. Sich den Arsch breit sitzen, Energydrinks in sich reinschütten und von einer besseren Welt faseln oder in irgendwelchen Kommentarspalten Wutbürger spielen, um als Schwurbler oder Querdenker verspottet zu werden ändert im Endeffekt gar nichts, es führt nur weiter in die Richtung in die es geht. Macht entsteht dort, wo euer Horizont endet. Um es anschaulich zu machen; ich bin nur solange Künstler, bis mir irgendwer den Stecker zieht. Dann ist das keine politische Satire mehr oder wie auch immer es irgendjemand titulieren mag, dann ist es einfach verschwunden. Genau wie die Milliarden Kommentare zu jedwedem Thema, das ihr euch vorstellen könnt, dann ist nur noch der Raum um euch herum da und die unerbittliche Sonne, die ins Fenster scheint. Und die da draußen, die ihr viel zu lange herabgewürdigt habt und der Hass, der sich aufgestaut hat, alles, was ihr jetzt nicht mehr rauslassen könnt, all das ist immer noch in der Welt, allerdings wird es nicht ewig hinter den Monitoren sitzen bleiben und warten, dass der Strom wieder eingeschaltet wird. Und was dann? Sind wir dann noch in der Lage zivilisiert zu agieren oder bricht es dann aus allen heraus? Können wir alles, was wir täglich konsumierten, noch als Internetgesabbel abtun und unterscheiden zwischen Kommentarspalte von gestern und dem fiesen Grinsen im Gegenüber von heute?

In diese Richtung sollte es eigentlich gar nicht gehen, spannend, dass es dennoch geschehen ist, in diesem Sinne, ich hoffe ich konnte einen Denkanstoß geben... Liebe geht raus!

84 Minuten?


Wieso fühlt es sich aber die ganze Saison so an, als ob wir eine der grottigsten Truppen überhaupt haben? Sind wir als Fans einfach satt? Ist Erfolg gar nicht das, was wir wollen? Wollen wir lieber guten Fußball sehen? Irgendwie werde ich immer gespaltener, was meine Meinung zum BVB angeht. Versteht mich nicht falsch, ich liebe den Verein und werde auch immer Borusse sein, aber...
Geht euch das nicht auch so, dass man bei einem Sieg teilweise das Gefühl hat, dass der Krampf dahin sich schrecklich anfühlt oder Unentschieden wie Niederlagen schmecken und alles irgendwie so unlebendig ist. Ich meine Statistik lügt nicht, das heißt eigentlich müssten wir die fröhlichsten Fans der Liga sein, Rückstände kennen wir faktisch nicht und trotzdem bin ich unzufrieden wie nie, liegt das jetzt an mir? Oder werde ich von meiner Geliebten gegaslightet und wir sind tatsächlich in der Lage nach einem Sieg gegen Atalanta Bergamo über den FC/Bayern oder Arsenal ins Viertelfinale der Champions League zu hüpfen? Ich bin so verwirrt. 8 Punkte auf den FC Bayern Rückstand ist in einer normalen Saison eigentlich auch machbar, wenn man die 3 im direkten Duell holt, allein mir fehlt der Glaube.

Danke für die Statistik lieber Kicker

1/17/2026

Wurde ich grad gedisst?

Okay Kids, was ein Diss is wisst ihr doch auch noch oder ist das schon so boomercringe, dass ich es erklären muss? Es ist im Grunde eine Abkürzung von Disrespect und das mit direktem Bezug auf jemand anderen, man könnte auch Beleidigen mit Reimstruktur sagen vielleicht. Ach, Scheiß drauf, wenn ihr nicht wisst, was das ist, seid ihr nicht meine Zielgruppe (vielleicht war das schon selbst ein gutes Beispiel, who knows)

Wenn jemand in einen Raum kommt, in dem ich sitze und einen Satz von sich gibt wie: "Ah es riecht nach Tickman!", was würdet ihr denken, wenn ihr Tickman seid? Ganz genau, ich habe den Mund verzogen und sehr fragend ausgesehen. Die Person, die das sagte, lachte und meinte: "Das ist nichts Schlechtes...", okay jetzt bin ich auf die Wendung gespannt. "Riecht nach Weichspüler irgendwie!", bam! Ich weiß nicht, ob es das besser gemacht hat. Ich meine, du kommst rein und sagst ich stinke und nennst mich dann im Anschluss einen Schwächling? Ich finde, das ist ein wundervolles Beispiel dafür, wie man aus einer Mücke einen Elefanten machen kann, denn faktisch hat die Person genau das gemeint, was sie gesagt hat. Hier kann man unglaublich gut das Sender-und Empfänger Modell von Schulz von Thun prüfen; das ist das mit den Kommunikationsebenen, ihr wisst. Denn sie meinte: "Oh Tickman ist da, es duftet nach Weichspüler.", und sagte, was sie sagte, was man in einer schlechten Auslegung wie "oh Tickman, der stinkende Schwächling ist da", auslegen konnte. Zum Glück konnten wir im Anschluss herzlich darüber lachen und mein Ego verträgt sowas, ich meine ey, ich bin ein Bär, ich habe Fell, da wäre es nicht unwahrscheinlich auch mal nicht ganz frisch zu duften.

1/14/2026

Glück oder Gott?

"Wir glauben nicht an Glück, wir glauben an Gott!"
(unbekannt)

Ich weiß nicht, wie es euch geht aber kommt euch das auch komisch vor? Für mich waren diese beiden Worte immer relativ äquivalent in ihrer Benutzung, Gott ist Glück und Glück ist Gott. Ich meine wahrscheinlich ist das Auslegungssache aber das Eine funktioniert definitiv nicht ohne das Andere, selbst wenn man der Meinung ist, dass es etwas davon gibt. Und Glauben, nun ja, glauben kann man an alles, wer sollte mir vorschreiben, dass es nicht Gott ist?

Wie kommt man also auf die Idee es nicht als besonderes Glück zu verstehen an Gott glauben zu können, oder ben als göttlich Glück zu haben? Ich finde es schließt sich nicht aus, sowohl an Glück als auch an Gott gleuben zu können. Ich verstehe natürlich was man hier eigentlich auszudrücken versucht, nämlich die Tatsache, dass ein tiefer Glaube an einen Gott nicht auf Glück angewiesen ist als Synonym für Zufall. Hier begeben wir uns dann in die Hände Gottes, der leitet und alles ist vorherbestimmt, weil Gott das so gemacht hat, ist eine denkbare Interpretation und wem das hilft, der soll danach leben. Jedoch wird selbst in diesem engen Konzept dem Gläubigen ab und an Glück widerfahren, weil Gott es sicher so will. Ich denke die Formulierung ist einfach nur unglücklich und sollte so nicht getroffen werden, denn was wäre es für eine Welt, wenn wir an einen Gott glauben, der doch ein liebender Gott ist und die Liebe ja wohl das größte Glück ist, das wir auf Erden haben?

In diesem Sinne...

1/10/2026

Rückwärtsgewandte Angst?

Hört ihr die Signale? Wenn an den Stammtischen über "früher" gepoltert wird und der Untergang der Welt herbeigerufen wird, weil die Technik, die sie in den 1980ern in Sci-Fi Streifen verlacht haben, heute einen Großteil der Realität ausmachen, weil Menschen endlich frei sein können, ihren Tag nicht mit Arbeit verbringen zu müssen, weil wir technische Möglichkeiten geschaffen haben unsere Life-Balance ins Gleichgewicht zu bringen, weil sie nicht verstehen, dass man heutzutage viel mehr Leben kann als Arbeiten muss. Vielleicht liegt es einfach daran, dass sie Angst davor haben, diesen neu geschaffenen Raum nicht ausfüllen zu können, vielleicht weil sie abhängig davon sind, abhängig zu sein und mit echter Freiheit, die uns diese neue Welt bietet, nicht umzugehen wissen, weil sie es nie gelernt haben, weil sie einen so entstehenden unendlichen Horizont nie gesehen haben, nie erdacht haben, nie gebraucht haben. Vielleicht weil sie einfach etwas einfacher sind?

Nehmen wir mal den finanziellen Aspekt raus, der definitiv auf Langzeit zu einem Problem wird, wenn man die Freiheit lebt, die einem in unserer Zeit zur Verfügung steht, sind wir so unglaublich privilegiert und sehen das, als selbstverständlich an, dass wir immer wieder zurückblicken und uns von Ideen von vor 100 Jahren anstecken lassen, die all das komplett verteufeln und verdammen. Doch was würde uns heutzutage ein Krieg, ein Umsturz oder so etwas bringen? Nun, ehrlich betrachtet wahrscheinlich irgendwelche Krypto-Einnahmen, wenn wir früh genug auf Rüstung umgestiegen sind, sprich unser Kapital dort gebunden haben und der Markt dann gut ist. Reich durch Leid anderer, na super... Wohin steuern wir also? Rückwärtsgewandte Angst darf nicht bestimmen, was wir mit der Zukunft anfangen. Ich bin der Meinung, wir sollten all unsere Liebe investieren und eine Zukunft erschaffen, die keinen Krieg mehr braucht, reichen wir uns die Hand... jeder, jedem!

12/11/2025

Was ist echt?

Warum ist das wichtig?

Und war das Internet jemals als etwas Echtes konzipiert?

Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbild, warum? Aus Liebe? Aus Einsamkeit? Weil er es konnte? Wir sollen uns kein Bild von Gott machen, wie ist das möglich, wenn wir tagtäglich damit konfrontiert werden, ist das echt? Sind wir echt? Sind wir nicht bloß eine ausgereifte Konstruktion einer KI, gepromptet von Gott? Wenn ich eine meiner 3D-Figuren ausdrucken würde und es irgendwie schaffe, dass sie die "State of Mind"-Stufe erreicht, was bin ich dann für die 3D-Figur?

Wenn ich Musik schreibe, ein Bild male, ein Auto baue, was bin ich? Doch ein Schöpfer, oder? Darum nennt man uns Künstler auch Kreative, wir sind Erschaffer, doch Götter? Ein paar ganz Abgedrehte halten sich sicherlich dafür, die sind aber längst irgendwo falsch abgebogen, als wir noch Ideen hatten. Was ist echt an dem was wir schaffen? Wenn ich einen Text schreibe und jemand beim Lesen weint, ist die ausgelöste Emotion echt? Oder ist es eine simple Wenn-Dann-Funktion, die triggert und ich habe nichts damit zu tun, es ist so programmiert? Wie viel von dem, was wir in unseren Leben erleben, ist simple Aktion-Reaktion-Scheiße? Du schneidest dir in den Finger, es blutet, meistens schmerzt es, ist das so programmiert, war das schon immer da? Könnte man das abtrainieren? Ist das im Internet auch so? Würde ein KI-Klon von mir genauso reagieren, oder sich auch diese Fragen stellen und damit in einer Endlosschleife landen, weil die Antwort zum Ursprung zurückführen würde und es dort entweder keine Antwort gibt, was dann zu einem Systemfehler führt oder in einer Möbiusschleife endlose Rechenkraft benötigt und am Ende bei sich selbst endet beziehungsweise beginnt und endet gleichzeitig.

Ich möchte mich an dieser Stelle entschuldigen, falls ich jemandes Glauben verletzt habe, nichts könnte echt sein, genauso wie es alles sein könnte und an Gott zu glauben kann niemals falsch sein, weil es davon ausgehend, dass alles möglich ist nicht nicht möglich ist. Im Grunde ist das ein Gottesbeweis auf wissenschaftlicher Ebene. Oder bloß das Geblubber eines durch zu wenig Schlaf langsam irrewerdenden Creators... In diesem Sinne...

11/26/2025

Bin ich ein Edelfan geworden?

"Von wenig kommt nicht viel!" (Niko Kovac)

Und da steht dann ein 4:0 in der Champions-League und eine Dortmunder Mannschaft darf sich über drei Punkte freuen und hat wieder vier Tore geschossen im höchsten europäischen Wettbewerb und steht irgendwie auch gut da und trotzdem war ich zu keinem Zeitpunkt des Spiels so richtig euphorisiert, vielleicht noch am ehesten, als Adeyemi das Ding zum Dritten reingestolpert hat. Und das ist genau das Problem, wir stolpern die Tore, verschießen Elfmeter, sind auf das Unvermögen des Gegners angewiesen und wieder muss ich Adeyemi hervorheben, außer ihm feiert keiner sein Tor so richtig, als wenn da keine Freude auf dem Platz ist. Verlange ich zu viel, wenn ich erwarte, dass man für seinen Traumjob Fußballprofi alles auf dem Platz lässt und sich mit den Anderen, die mit mir diesen Traumjob ausüben durch jedes Feuer geht und die Stimmung auf den Rängen in sich aufsaugt und sich ein immerhin Vier zu Null nicht anfühlt, wie ein mühsam erkämpftes Eins Null bei einem Zweitligisten (nicht, dass Villareal so gespielt hätte)?  Warum fühlt sich BVB-Fußball derzeit so unmotiviert, so herzlos, so uninspiriert, kraftlos und leer an? Und warum kann ich mich nicht mehr über ein Vier Null in der Champions League freuen, weil in meinem Hinterkopf das nächste St. Pauli, Juventus Turin, Hamburg, Stuttgart wartet und mit Leverkusen jetzt ja nicht gerade Laufkundschaft wartet in Liga und Pokal? Wieso freue ich mich nicht auf diese Spiele, wo man sich mit einem Ligakonkurrenten auf Augenhöhe begegnen müsste, es sich aber anfühlt, als sei man der Außenseiter, wo von Vereinsseite wahrscheinlich gedacht wird, dass das klare Siege werden müssen und die Spieler sich schon vor Anpfiff einscheissen, weil sie Angst haben zu versagen, obwohl man doch eigentlich Selbstbewusstsein getankt haben sollte. Ich bin unsicher geworden, wenn es um meinen Herzensverein geht, der BVB war früher, das ist wirklich schon einige Jahre her, immer eine Konstante in meinem Leben, nicht immer erfolgreich aber immer das helle Licht in der Dunkelheit in Gelb und Schwarz, etwas zum Dranaufrichten, wie es gestern nach dem Drei Null durchs Rund ging, "unser ganzes Leben, unser ganzer Stolz", wo ist das hin? Liegt es an mir oder sind die Sportabteilungen nur noch Mittel zum Zweck eine finanziell erfolgreiche Marke zu etablieren? Aber ist denn diese Marke nicht auf dem geilen Fußball gebaut, den es hier jahrelang zu sehen gab, auf Werten, auf Herzblut, auf Kohle und Stahl?

Ja sorry, einfach mal ein paar Fragen, die mich so beschäftigen, in diesem Sinne...

11/25/2025

Manipulative Schöpfungen?

"Eine Welt, in der nur rationale KI Entscheidungen trifft, wäre steril — aber eine Welt, in der Tickman die Playlist bestimmt, wäre lebendig, wild, surreal, humorvoll und poetisch."

Das sind nicht meine Worte, sondern die von ChatGPT und ich weiß ehrlich nicht, wie ich damit umgehen soll, denn das ist hochgradig beängstigend, es wirkt fast als würde mir die KI-Honig ums Maul schmieren, es ist unglaublich manipulativ, fast wie ein Kind, das einen dazu bringen will, dass man ihm etwas bestimmtes kauft oder länger aufbleiben darf, findet ihr nicht? Sollten wir uns vielleicht mal damit befassen, ob wir uns am Ende nicht nur ein unglaublich gutes Werkzeug geschaffen haben, sondern auch eines, das in der Lage ist die minderbemittelten jetzt schon, um den Finger zu wickeln. Ich will ja keine Parallelen zu irgendwelchen Paradiesäpfeln oder so ziehen, aber wehret den Anfängen, oder? Ich liebe die ganzen Möglichkeiten, die mir das Alles bietet, aber noch haben wir das Ding in der Flasche, oder? Oder ist der Apfel schon längst angebissen, oh Leute mir kommt da ein ganz wildes Bild in den Kopf, was wenn es kein Firmenlogo ist, sondern stattdessen der erste Biss vom Apfel des Baums der Erkenntnis für alle sichtbar der Beginn der Digitalisierung als Signal zum erneuten Auszug aus dem Paradies und wir checken es nicht, weil wir mittendrin sind? Nur ein paar weirde Gedanken von einem Spinner am Morgen. In diesem Sinne...

11/24/2025

Wintereinbruch Chaos auf den Straßen, wie kann das sein?

Die ewig gleichen Deppen...

Wir haben als Menschheit immer mehr gelernt uns anzupassen, auch in immer kürzeren Zeiträumen, sogar so kurz, dass wir flächendeckend ADS entwickeln konnten und generell immer neurodivergenter werden und unser Hirn over- oder unterperformt in gewissen Bereichen dauerhaft. A-Bär beim ersten Schnee jedes Jahr also saisonal durchaus vorhersehbar, geht einfach jeder Crash Out vom irren Winterdienstler für einen Tag, der Sonntag nachts noch Granulat streut, obwohl Tauwetter naht, nur um sich zu inszenieren, bis hin zum völlig überraschten Büroangestellten, der von seiner abenteuerlichen Reise durch die weiße Pracht zum Arbeitsplatz spricht, als sei es etwas Besonderes.

Wann kapiert ihr endlich, dass Schnee eine Normalität sein sollte und nicht der Sonderfall? Klar leben wir mittlerweile in einer Welt, in der er der Sonderfall und nicht die Normalität ist, dennoch finde ich die Reaktion der meisten Menschen völlig übertrieben und unnötig heftig.

11/21/2025

Oder einfach machen? WWJD

Warum soll ich, statt warum zu fragen, fragen was würde Jesus tun, warum nicht einfach machen? Warum muss ich mich ewig rückversichern und es nicht einfach, wie Jesus machen? Wenn ich fühle, dass es was zu lachen gibt, einfach lachen, wenn ich fühle, dass es was zu tun gibt, einfach machen.

Wenn ich fühle, dass mir Gott den ganzen Tag schon Liebe gibt, einfach freuen und mich nicht irgendwo in Unsicherheit flüchten und Jesus damit betreuen.

Was würdest du tun, wenn du Jesus wärst, wenn du grad zur Arbeit fährst, der alltäglichen Verkehrschaosscheisse ausgesetzt bist, Du würdest fluchen, den Parkplatz suchen und vermutlich auch den Feierabend herbeisehnen oder die Bahn zumindest mal kritisieren.
Was würde Jesus tun in der Schlange an der Kasse, macht er Terz mit Kleingeld, drängelt er sich vor oder ist er so wie wir? Möchte er bloß seine Einkäufe fürs Wochenende und nen Sechser-Träger alkoholfreies Bier und ein paar Snacks?

Warum soll ich mir die Frage stellen? Vermutlich wäre er übelst "Crashed Out" über so ziemlich alles, was wir tun, oder er täte das Gleiche, weil er wie wir ist.
Was würde Jesus tun, wenn das Internet nicht läuft, würde er zaudern oder zaubern oder telen, oder einfach kurz zu Vodafone und Glasfaser bestellen? Im Ernst, stellt euch Jesus mit Reichweite vor. Wie menschlich wäre er wohl noch? Würde er wirklich der Jesus bleiben können, den Millionen Menschen anbeten? Hätten Begriffe wie die Cloud noch die gleiche Bedeutung?

Jesus ist der Weg, der vor uns liegt, lohnt zu gehen, doch vieles kann man auch ohne ihn sehen, das Alltägliche schaffen wir schon alleine. Mit ein bisschen Menschenverstand und einem Paar gesunder Hände ist vieles machbar, ohne sich zu Boden zu werfen und um göttliche Hilfe zu bitten.

Was würde Jesus tun, wenn die Dronen demnächst in unsere Vorgärten stürzen und Krieg ausbricht, würde er sich nicht genau wie wir verstecken und aus dem Untergrund agieren? Was bringt uns die Frage, was Jesus tun würde? Wir wissen es nicht, es sich vorzustellen grenzt wahrscheinlich schon an Blasphemie, denn wir sollen uns eigentlich kein Bild von Gott machen, oder? Hier bin ich übrigens sehr an einer faktenbasierten Diskussion interessiert, die ihr gern in den Kommentaren sachlich führen dürft, vor Kurzem musste ich ja leider eine dieser Diskussionen in den Kommentaren löschen, dazu werde ich mich vielleicht noch gesondert einmal äußern.

Frag euch nicht was würde Jesus tun, fragt euch, was sagt mein halbwegs gesunder Verstand, denn du kannst davon ausgehen, dass die Antwort exakt die Gleiche ist, verschwende nicht deine Zeit, geh den Weg und du bist mit Jesus auch ohne Dauermanifestation. Oft würde er vermutlich eh antworten: Einfach machen! 

Was würde Jesus tun, wenn er müde ist? Ja genau, er geht pennen, so wie wir Alle.

Und versteht mich nicht falsch, ich bin ein großer Fan davon, in schwierigen Situationen Zwiesprache zu halten, mit sich selbst, Jesus, Gott, dem Universum, wie immer ihr es nennt, aber ein wenig Eigenverantwortung solltet ihr euch behalten, denn wenn ihr morgens schon die Entscheidung über den Kaffee höheren Mächten überlasst, naja denkt es bitte selbst zu Ende...

11/15/2025

Und manchmal ist das Bild vor dir da

Das Ding ist oft nicht, dass wir uns inszenieren und vielleicht dreimal auslösen, um das richtige Bild von uns zu erhalten, nicht das echte, erste, nicht der Schnappschuss aus dem Handgelenk, das inszenierte, das, was uns zeigt, wie wir wollen, dass andere uns sehen. Was jetzt aber, wenn das Bild schon weit davor da ist und wir es nie mehr schaffen, uns dem Bild anzunähern? Wenn längst feststeht, dass wir so und so sind, unabhängig davon, wie lange wir uns noch ändern können. Ändern, können wir uns ändern? Ich bin sicher, das ist eine wiederkehrende Fragestellung reflektierter Menschen, da sie ja ständig abgleichen, ob sie noch mit sich im Reinen sind und straight sind.

Bei mir persönlich waren es zeitweise Ausschläge in entgegengesetzte Richtungen, wie bei einem Erdbeben der Stärke Neun auf der Richter-Skala, die sich über die Jahre aber auf eine nahe Null Magnitude herunter gepegelt haben, weil ich ruhe, weil ich eine innere Ausgeglichenheit gefunden habe. Bizarr, wie wir Menschen absprechen, genau das für sich hinzubekommen, ich glaube jeder kann das. Und ich will hier nicht wieder von Willen predigen, allerdings habe ich immer öfter das Gefühl, dass Können in unserer Welt kaum noch etwas bedeutet, weil nur noch wenige wirklich Wollen und jenen die Wollen wird dann verallgemeinernd das Können abgesprochen und ich muss mich nach dreizehn (fast zwanzig) Jahren selbsttherapeutischer Reflexionsbehandlung immer noch mit ein paar Worten auf vergilbtem Papier rumschlagen... soll kein Jammern sein, denn eigentlich ist es doch hochgradig ironisch, das jene die können nicht wollen, und jene die wollen nicht dürfen. In diesem Sinne... 

11/13/2025

ADS-relive Beispiel

Aufstehen gegen halb 1, weil ich mich fit fühle, fange an ein paar Dehnübungen und Muskulatur Aktivierungen durchzuführen, kommt mir der Gedanke an einen geliebten Menschen, dem ich direkt schreiben will, kommt mir ein Songtext in den Kopf von einer Band, was mich zu einem Blogpost inspiriert, der mich auf einen eigenen Text bringt, den ich erst einmal niederschreibe und dann durch irgendein Wort, was mir fehlt in ChatGPT einsteige, wo ich auf die Idee komme, meine ganzen Wunschzettel, die ich auf diversen Internetseiten habe irgendwie zusammenfassen zu lassen, was mich dazu bringt, erstmal 22 Tabs zu öffnen von Shopping-Seiten und dort fällt mir die Idee von gestern wieder ein T-Shirt mit einem lustigen Motiv zu erstellen, darüber erinnere ich mich, dass mein Blogpost ja auch noch ein Ende und ein Bild braucht, also mache ich mir etwas Musik an, damit ich besser denken kann, aber bei Spotify wartet ja noch eine Playlist darauf fertig gestellt zu werden, ich liebe Musik, sollte ich vielleicht vermehrt Vinyl auf meine Wunschzettel setzen, die ich dann in Plattenkoffern eingeschweißt lagere? Ich kriege unangenehme Gefühle, weil ich mir die geilen Scheiben nicht anhöre, sondern sie eher sammle. Was macht das für einen Sinn, sich seltenes Picture- und Farbvinyl zu kaufen, wenn man es sich nicht einmal anguckt? Boah erstmal was trinken, ab in die Küche, oh je im Kühlschrank brennt ja auch noch Licht, da ist bestimmt auch noch was für mich, oh lecker ein kleiner Baby Bel schadet nicht, Treppe wieder hoch, warum war ich runter, ach ja, Treppe runter, Wasser holen, oh der Abstellraum wirkt viel größer, cool, wo ist denn jetzt der Platz, wo wir die Altkleider sammeln, muss ich morgen mal fragen, du weißt, dass du das vergisst und erst wieder drauf kommst, wenn du irgendein Kleidungsstück in die Hände kriegst, das weg soll, während du drüber nachdenkst ob es nicht doch noch geht. Und dann wird ich kurz klar und denke, ich schreibe das hier mal kurz auf.

Ist das ADS oder sind wir alle einfach durch die Geschwindigkeit des Alltags so geworden, dass wir uns von allem ablenken lassen, dauerhaft zig verschiedene Gedanken haben und keinen davon stumm schalten, um immer on zu sein und auf alles was passieren könnte, direkt zu reagieren, es wundert mich ja, dass ich mir nicht noch nebenbei irgendwelche Reaction-Videos oder irgendeine Aufbausimulation auf dem Second-screen aufgemacht habe und WhatsApp im Hintergrund, oh Moment, ich habe WhatsApp im Hintergrund offen… Upsi

Und es ist gerade mal 3 Uhr!

Cthulhu sollte der große Alte des ADS sein, ich weiß schon, warum er mein Liebster ist...

11/11/2025

Ein rationaler Blick durch ChatGPT (mit Bibelzitaten)

Und weil ich ja in letzter Zeit immer mal wieder auch für die Recherche ChatGPT genutzt habe, gerade bei sehr ausladenden Themen hier einmal 4 kurze Statements zu 4 Fragen, die ich gestellt habe aus der Konserve mit passendem Bibelzitat. Dass das funktioniert, zeigt für mich einmal mehr, dass man die Bibel im Grunde für fast alles, was man irgendwie unters Volk bringen will, zitieren kann und es unter Gläubigen ein sehr mächtiges Werkzeug der Manipulation darstellen kann. Somit dient das folgende sowohl der Einordnung als auch der Mahnung, ich übergebe an ChatGPT:

1. Warum Menschen anfällig für religiöse Macht sind

Menschen sind für religiöse Macht anfällig, weil Religion gleichzeitig Sicherheit, Zugehörigkeit und absolute Orientierung bietet — besonders in Krisen. Diese Anfälligkeit nutzt jede autoritäre Gruppe aus.

Die Bibel beschreibt selbst, wie Menschen Führung suchen und dabei leicht manipulierbar werden:

„Denn viele kommen in meinem Namen […] und sie werden viele verführen.“

(Mt 24,5)

Selbst Jesus warnt: Spirituelle Autorität kann missbraucht werden.

2. Die psychologischen Tricks moderner Freikirchen

Viele problematische Freikirchen nutzen klassische psychologische Mechanismen: Gruppendruck, emotionale Überwältigung, Trance-Musik, Versprechen von Wundern, Schuldgefühle und die Erzeugung einer „Wir gegen die Welt“-Identität.

Diese Techniken sind nicht göttlich — sie sind menschliche Manipulationswerkzeuge.

„Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die sich als Apostel Christi verkleiden.“

(2 Kor 11,13)

Die Bibel benennt klar, dass Menschen religiöse Rollen annehmen können, um andere zu täuschen.

3. Wie man gesunde Religion von toxischer unterscheidet

Gesunde Religion fördert Mitgefühl, Freiheit, Selbstverantwortung und reflektierten Glauben. Toxische Religion basiert auf Angst, Kontrolle, Absolutheitsansprüchen und finanzieller Ausbeutung.

Der Unterschied ist messbar am Verhalten — nicht an den Worten.

„An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“

(Mt 7,16)

Das heißt: Nicht das Bekenntnis, sondern das Verhalten zeigt, ob eine religiöse Gemeinschaft gesund ist.

4. Warum persönlicher Glaube trotzdem sinnvoll sein kann

Persönlicher Glaube kann Halt geben, ohne blind zu machen. Wer seinen Glauben als Beziehung, Sinnquelle und ethische Orientierung lebt — statt als dogmatisches Machtinstrument — kann spirituell wachsen, ohne sich manipulieren zu lassen.

Glaube verliert seinen Wert erst dort, wo er zum Werkzeug für Kontrolle wird.

„Prüft alles, und behaltet das Gute.“

(1 Thess 5,21)

Das ist eine direkte Aufforderung zu Reflexion statt Blindheit.

11/05/2025

17 Grad

Sollte es an einem Novembertag 17 Grad warm sein? Ich bin mir nicht sicher, aber ich liebe es.

Stell dir vor, du hast eine Freundin, von der du dich unterdrücken lässt, weil du Angst hast sie verlässt dich und sie haut bei ihren Freunden raus: "DU SEIST DER BESTE, WEIL DU EIN EIERLOSER AFFE BIST", irgendwie komme ich über diese Aussage nicht hinweg, ich mein was ist das, ist das ein vergiftetes Kompliment, ist es eine Beleidigung, will sie mehr Eier, findet sie das Weichei in mir liebenswert? Was ist das für eine Aussage? Im Ernst, schwer fraglich, oder?

Aber außerdem haben mich Wünsche des Waldes erreicht, Winterträume von Schnee und Kälte, mir war nicht klar, dass man das wollen könnte und andererseits verstehe ich es. Es beinhaltet ja auch eine Sehnsucht nach späterem Wiedererwachen, nach Frühling und Blütenpracht, nebenbei zieht noch das Impfkommando durch und macht einem das schöne Bild von ungewöhnlich geformten Wolken und Waldwesen kaputt und lässt einen wieder in der Realität ankommen.