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8/13/2026

Bibel Blubbern mit Chat Tschibidi - Melchisedek

Melchisedek - wie Jesus?

Recherche nötig

Theorien ???

So ungefähr begann meine Reise in das Thema und ganz ehrlich, war die Nod Nummer für mich noch echt nahezu selbsterklärend und mit ein wenig Textstellen Approval machbar ist das hier ne harte Nuss. Tschibidi hat mir satte 2400 Wörter ausgekotzt und mehrere Theorien und mir dann am Ende noch die jüdische Sichtweise angedeutet., die wieder einmal in Richtung Präastronautik geht. Zum Glück konnte ich Chattie dazu bringen, das ganze auf einen Satz einzukürzen, den ich bei Interesse gerne in den Kommentaren oder in einer weiteren Sitzung ausdiskutiere. Im Ernst das Maß an Informationen hat mich echt gecracked, hier also die klitzekleine Zusammenfassung mit Verweis auf mehr, wenn ich wieder denken kann. In diesem Sinne...

"Melchisedek: geheimnisvoller König-Priester aus Genesis, der Abraham segnet und dessen Herkunft und Tod unerwähnt bleiben; später Urbild des ewigen Priestertums Jesu. Theorien reichen vom gewöhnlichen König über eine himmlische Gestalt bis zum präexistenten Christus – die Gleichsetzung mit dem Heiligen Geist existierte ebenfalls, hat aber kaum Rückhalt im Bibeltext." (ChatGPT)

Bibel Blubbern mit Chat Tschibidi - Kain und Abel und die Bruderschaft von Nod

Die Geschichte von Kain und Abel stellt einige Fragen, Fakt ist Kain erschlägt Abel, weil Gott nicht gefallen hat, was Kain ihm opfert, jedoch das Opfer von Abel. Woran es lag, dass es Gott nicht gefallen hat, da kann man nur mutmaßen, vielleicht hatte er Bock auf Fleisch und daher war die Ernte ihm weniger wert als das erste Vieh, darum solls nicht gehen. Denn obwohl man meinen könnte, Kain erschlug Abel aus Neid oder Eifersucht, wird der Grund in der Bibel nicht genannt. Soweit bin ich alleine gekommen.

Kains Verbannung ist eigentlich keine, Gott sagt ihm nur, dass er alles, was er an seinem jetzigen Standpunkt anfangen wurde, zunichte macht und lässt ihm quasi die Wahl, woraufhin Kain beschließ in das Land Nod zu ziehen. Jedem ist klar, dass er kaum ne andere Wahl hatte, als Eden zu verlassen und so wurde er zu einem Wanderer im Land des Umherwanderns, Nod heißt im althebräischen wandern Umherziehen, daher... 

Jetzt wird es spannend, Kain hat Angst von anderen Menschen elsewhere getötet zu werden, geht dennoch nach Nod, trifft eine Frau und sein Sohn gründet eine Stadt und das ist spannenderweise Henoch (also der Sohn), der den Präastronauten unter uns den ein oder anderen feuchten Traum beschert, um den es hier aber nicht gehen soll. Aber wo kam die Frau her? Begrenzter Genpool, nein danke, wenn man aufmerksam liest, steht in Genesis 5,4 eindeutig, dass Adam weitere Söhne und Töchter gehabt. Und einer davon wird der Brudermörder dann gut genug gewesen sein.

Und dann gab es da in meinem Kopf noch den Zusammenhang mit der Bruderschaft von NOD in Command & Conquer, Leute habe ich das als Kind nicht gecheckt, wie deep das ist: 
Kane ≈ Cain/Kain - der mysteriöse Anführe der Brotherhood
"Und Westwood setzte noch einen drauf: Im ursprünglichen Command & Conquer wird Kane mit einer Interpol-Akte „GEN 4:16“ in Verbindung gebracht – also genau Genesis 4,16, dem Vers, in dem Kain ins Land Nod geht. Diese Referenz ist auch in erhaltenen/transkribierten Unterlagen zum ursprünglichen Spiel dokumentiert." (reddit) Außerdem heißt Kanes rechte Hand im ersten Spiel ausgerechnet Seth. Im Buch Genesis ist Seth der Sohn von Adam und Eva, der nach Abels Tod geboren wird. Und C&C: Renegade spielt noch stärker mit der Vorstellung: Im Tempel von Nod finden sich Hinweise auf Abel und Darstellungen, die Kain und Abel nahelegen.

Manchmal hilft es sich das Ganze mal unters Brennglas zu legen, richtig zu lesen und goodfaith an die Sache ranzugehen und "wer suchet der findet" und "die Antworten sind alle da". Am Ende soll das hier ja kein Beweis von Bibel Blödsinn sein, sondern Unterhaltung oder?

6/16/2026

Klimawandel = Gottes Wille?

Immer wieder höre ich die Frage: Ist der Klimawandel menschengemacht oder Gottes Wille?
Vielleicht ist das die falsche Frage.
Denn die Bibel beginnt nicht mit einem Auftrag zur Ausbeutung, sondern mit einem Auftrag zur Verantwortung. Im ersten Buch Mose heißt es:

„Gott nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaue und bewahre.“
(Genesis 2,15)

Bebauen und bewahren. Nicht plündern und wegwerfen.
Die Schöpfung ist in der Bibel kein Lagerhaus, sondern ein Geschenk. Und wer ein Geschenk liebt, geht sorgsam damit um.
Der Prophet Hosea beschreibt eine Welt, die unter menschlichem Fehlverhalten leidet:

„Darum vertrocknet das Land, und alle seine Bewohner schwinden dahin; auch die Tiere des Feldes und die Vögel des Himmels vergehen.“
(Hosea 4,3)

Schon damals wurde verstanden, dass menschliches Handeln Folgen für die ganze Schöpfung hat.
Paulus schreibt später:

„Die ganze Schöpfung seufzt und liegt in Wehen.“
(Römer 8,22)

Vielleicht klingt das heute erschreckend aktuell.
Aber Liebe fragt nicht zuerst nach Schuldigen.
Liebe fragt: Was kann ich tun?
Die größte christliche Tugend ist nicht Rechthaberei, sondern Liebe.
Liebe zur Schöpfung bedeutet, den eigenen Verbrauch zu hinterfragen, verschwenderische Gewohnheiten zu überdenken und die Welt so zu hinterlassen, dass auch kommende Generationen darin leben können. Liebe bedeutet aber auch, Menschen nicht gegeneinander auszuspielen. Weder diejenigen, die große Sorgen haben, noch diejenigen, die skeptisch sind.
Denn Angst allein rettet nichts.
Liebe schafft Veränderung.
Und dann bleibt da noch die Frage, die wahrscheinlich einige von uns kennen:
Warum reden alle von Rekordhitze, während ich nachts mit Wärmflasche schlafe?
Nun, Wetter und Klima sind nicht dasselbe.
Wenn ich im Dezember einen warmen Tag habe, ist deshalb noch kein Sommer. Und wenn ich im Juni friere, ist deshalb noch kein Winter.
Außerdem sind wir Menschen verschieden. Manche sitzen bei 30 Grad im Schatten und schwitzen.
Andere holen die Strickjacke heraus und fragen sich, ob jemand das Fenster zugemacht hat.
Gott hat uns unterschiedlich geschaffen.
Die Wahrheit über das Klima entscheidet sich nicht daran, ob ich nachts eine Wärmflasche brauche. Und die Wahrheit über einen Menschen entscheidet sich nicht daran, ob er friert oder schwitzt.
Vielleicht liegt darin sogar eine kleine geistliche Erkenntnis:
Wir erleben dieselbe Welt oft völlig unterschiedlich.
Deshalb brauchen wir Demut.
Und deshalb brauchen wir Liebe.
Denn Liebe hört zu, bevor sie urteilt.
Liebe bewahrt, was ihr anvertraut wurde.
Liebe übernimmt Verantwortung.
Und Liebe erinnert uns daran, dass wir Gäste in Gottes Schöpfung sind - nicht ihre Besitzer.

Amen.

11/11/2025

Ein rationaler Blick durch ChatGPT (mit Bibelzitaten)

Und weil ich ja in letzter Zeit immer mal wieder auch für die Recherche ChatGPT genutzt habe, gerade bei sehr ausladenden Themen hier einmal 4 kurze Statements zu 4 Fragen, die ich gestellt habe aus der Konserve mit passendem Bibelzitat. Dass das funktioniert, zeigt für mich einmal mehr, dass man die Bibel im Grunde für fast alles, was man irgendwie unters Volk bringen will, zitieren kann und es unter Gläubigen ein sehr mächtiges Werkzeug der Manipulation darstellen kann. Somit dient das folgende sowohl der Einordnung als auch der Mahnung, ich übergebe an ChatGPT:

1. Warum Menschen anfällig für religiöse Macht sind

Menschen sind für religiöse Macht anfällig, weil Religion gleichzeitig Sicherheit, Zugehörigkeit und absolute Orientierung bietet — besonders in Krisen. Diese Anfälligkeit nutzt jede autoritäre Gruppe aus.

Die Bibel beschreibt selbst, wie Menschen Führung suchen und dabei leicht manipulierbar werden:

„Denn viele kommen in meinem Namen […] und sie werden viele verführen.“

(Mt 24,5)

Selbst Jesus warnt: Spirituelle Autorität kann missbraucht werden.

2. Die psychologischen Tricks moderner Freikirchen

Viele problematische Freikirchen nutzen klassische psychologische Mechanismen: Gruppendruck, emotionale Überwältigung, Trance-Musik, Versprechen von Wundern, Schuldgefühle und die Erzeugung einer „Wir gegen die Welt“-Identität.

Diese Techniken sind nicht göttlich — sie sind menschliche Manipulationswerkzeuge.

„Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die sich als Apostel Christi verkleiden.“

(2 Kor 11,13)

Die Bibel benennt klar, dass Menschen religiöse Rollen annehmen können, um andere zu täuschen.

3. Wie man gesunde Religion von toxischer unterscheidet

Gesunde Religion fördert Mitgefühl, Freiheit, Selbstverantwortung und reflektierten Glauben. Toxische Religion basiert auf Angst, Kontrolle, Absolutheitsansprüchen und finanzieller Ausbeutung.

Der Unterschied ist messbar am Verhalten — nicht an den Worten.

„An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“

(Mt 7,16)

Das heißt: Nicht das Bekenntnis, sondern das Verhalten zeigt, ob eine religiöse Gemeinschaft gesund ist.

4. Warum persönlicher Glaube trotzdem sinnvoll sein kann

Persönlicher Glaube kann Halt geben, ohne blind zu machen. Wer seinen Glauben als Beziehung, Sinnquelle und ethische Orientierung lebt — statt als dogmatisches Machtinstrument — kann spirituell wachsen, ohne sich manipulieren zu lassen.

Glaube verliert seinen Wert erst dort, wo er zum Werkzeug für Kontrolle wird.

„Prüft alles, und behaltet das Gute.“

(1 Thess 5,21)

Das ist eine direkte Aufforderung zu Reflexion statt Blindheit.

9/21/2025

Sind Pornos unchristlich? (nichts für Kinder)

Die Frage ist eigentlich rhetorisch in meiner Welt, denn wenn ich die christliche Lehre richtig verstehe, ist Sex nicht zum Vergnügen, sondern um aus der Liebe Schoß Nachwuchs zu erzeugen, im Alten Testament ist die Verschwendung von Sperma gar mit der Todesstrafe bedacht, was übertragen bedeuten würde, jeder Cumshot...

Nun ja, ich weiß gar nicht, wie ich den Post hier schreiben soll, ohne dass ich ihn irgendwie kennzeichnen kann, dass er eben extremen Erwachsenen-Content enthält, daher einfach nur als Denkanstoß... in diesem Sinne...

9/13/2025

Krone der Schöpfung?

Darf der Mensch, alles, was er kann? Und wo endet "sich die Erde untertan machen"? Sind wir Götter, weil wir wie Ameisen ein paar kranke Experimente mit unseren Artgenossen machen? Ist es nicht immer wieder unglaublich wie überheblich wir uns selbst "Krone der Schöpfung "nennen? Ich meine, es ist ja nicht so, dass irgendwo eine Konferenz der Tiere stattfindet, die uns dazu gewählt hätten, weil sie erkannt haben, dass wir einfach von allen die BESTEN sind, oder?

Im ersten Schöpfungsbericht (Genesis 1,26–31) heißt es:

Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen, als unser Abbild, uns ähnlich. [...] Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch, füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische des Meeres, die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, das sich auf der Erde regt."

Findet ihr auch immer, dass es so merkwürdig klingt, wenn Gott im Plural spricht? Ich denke dann immer, königliches Wir oder gibt es da wirklich nicht nur den Einen, wie die Präastronauten denken. Ich habe das mit der Krone der Schöpfung mal in die Suche auf dem Bibelserver eingegeben und siehe da, NÜSCHT, allerdings steht in Psalm 8:

„Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.“

Sprachlich interpretierbar, hier wird zwar von Krönung gesprochen, jedoch ist es vermutlich eher ein Wort, ihre Stellung als positive Wesen zu betonen. Könnte aber auch genau das heißen, was weiß ich schon?

7/02/2025

Prä-Adamiten

Was ist das wieder für eine kranke Teufelei, Tickman?

Ach Leute, es gibt so viel mehr zwischen Himmel und Erde, als wir uns vorstellen können, selbst wenn es einfache Erklärungen gibt, die man uns anbietet und die wir gerne glauben wollen. Die Sache ist, ich bin nicht sicher und ich weiß es nicht und neben einem Mann des Glaubens wäre ich eben auch gerne jemand, der Dinge weiß und hier wird es jetzt wieder schwierig. Ich nehme meine Bibel her und lese von der Erschaffung der Welt, da ist die Rede von der Erschaffung von Mann und Frau, die Geschichte mit Adam und Eva kommt danach und schließlich werden sie aus dem Paradies vertrieben und so sehr ich in Biologie auch nicht aufgepasst habe (ja ich weiß, hier darf man das wieder nicht wörtlich nehmen mit Gottes Kindern), es muss andere Menschen gegeben haben, denn...

"Kain bekommt Angst, dass ihn „jemand erschlagen könnte“, nachdem er Abel getötet hat" (Gen 4,14). Wer genau sollte ihn töten, wenn es nur seine Eltern gäbe?

"Kain nimmt sich eine Frau" (Gen 4,17), ohne dass vorher andere Kinder Adams erwähnt wurden. Woher stammt sie?

"Kain gründet eine Stadt namens Henoch" (Gen 4,17), was auf eine existierende Bevölkerung schließen lässt.

Und darum geht es beim Präadamismus, der auch von Präastronauten für ihre Theorien über Außerirdische als eigentliche Ureinwohner der Erde herhält. Wir können es nicht wissen und so glauben wir, obwohl die Schrift selbst uns Worte der Wahrheit bereitstellt. Ich habe Fragen.

6/21/2025

Erdbeben im Iran - Grund zu wilden Spekulationen?

Ich bin kein Freund von Doomscrolling, seit ich weiß, was das ist. Ich bin auch kein Freund von haltlosen Verschwörungstheorien, allerdings lese ich sie als Drehbuchautor und Filmfan und Fantast gerne, denn das "was wäre wenn"-Spiel ist eines, das ganz oft am Anfang einer Stoffentwicklung steht und irgendwie ist die Fähigkeit Zusammenhänge herzustellen ja auch eine, die unser Gehirn auf Trab hält. Man sollte sich halt nur nie dabei erwischen, dass man das, was man sich dann da zusammenfantasiert die Realität ist. Also für alle, die noch nicht ganz so weit sind, das hier ist bloß ein meinen Gedanken entspringendes Szenario, das weder auf erwiesenen Fakten, noch auf irgendwelchen Beweisen beruht. Bloß etwas, dass mir in den Kopf kam, als ich die Schlagzeile las.

Erdbeben im Iran

Mein erster Gedanke war: "Israel hat doch nicht etwa!", der zweite Gedanke war, "Der Iran hat doch nicht etwa" und der dritte war, "Was für ein unheiliger Zufall, oder?"
Frühstücken wir das mal der Reihe nach ab, die Idee, dass Israel die komplette Atomwaffenherstellungsmöglichkeit des Irans mit einem kritischen Treffer zerstört hat und dadurch ein Erdbeben ausgelöst wurde klingt fast schon plausibel, allerdings habe ich nichts über Strahlung gelesen, wobei die bei einer unterirdischen Atomexplosion wohl auch nicht direkt wahrnehmbar wäre (Quelle: Broken Arrow :-) ) und die zweite Option der versehentlichen Selbstzerstörung durch den Iran mit dem gleichen Ergebnis sind dann doch "hoffentlich" ins Reich der Fantasie zu packen.

Aber was ist mit: Gott schickt als Zeichen, dass dieser Krieg einfach nur riesengroßer Kuhmist ist eine Warnung direkt in den Iran und zeigt dadurch deutlich, dass er der Gott der Israeliten ist? Ist das schon antisemitisch? Ist das blasphemisch? NEIN, es ist ein Gedankenspiel, lassen wir uns mal kurz drauf ein. Wenn Gott hier eingreift, dann hätte dieser Krieg mehr Bedeutung, als wir alle derzeit noch denken. Ich lese ganz oft von "Krisenherd", "Flächenbrand" und verharmlosendem "irgendein Konflikt" bis hin zu, "schon immer Problemregion" und dann denke ich mir, wie können wir uns so arrogant über die Belange der Menschen dort erheben und die tausenden, wahrscheinlich zehntausenden Toten in einem Small-Talk nach dem Wetter beim kunstvoll gestalteten Kaffe mit Milch weglächeln und zur Tagesordnung übergehen? Erdbeben schaffen Aufmerksamkeit, wenn auch nur kurz, aber Erdbeben in einer Region, in der gerade Krieg ist, das bringt Quote, ist es der Zorn Gottes? Und wenn ja, welchen Gottes, gegen wen ist der Zorn gerichtet, den Aggressor oder den Defendor, wer ist hier eigentlich wer? Und wo ist die Verschwörungstheorie?

Nun ja, so wie die derzeitige Lage der Weltpolitik ist, könnte hier alles passiert sein, von einer unterirdischen Geobombe aus Pakistan, Israel, USA oder der Hohlerde bis hin zu göttlichem Eingriff, als Wort der Warnung endlich mit den kriegerischen Handlungen gegeneinander aufzuhören und daher verbietet es sich auch in Anbetracht des unendlichen Leids, das derzeit vor Ort herrscht darüber zu spekulieren, ob eine Naturkatastrophe eine andere Ursache hat als Plattentektonik, denn auch wenn viele das nicht glauben wollen, die Erde rüttelt seit einiger Zeit ganz schön umher, weltweit und manchmal ist ein Erdbeben nur ein Erdbeben und die Weltgemeinschaft sollte ihre Hilfsmaschinerie anschmeißen und Hilfe in die Region schicken, ganz christlich, "Euch aber, die ihr zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde, tut denen Gutes, die euch hassen." (Lukas 6,27) und viel mehr sollte zu dem Thema generell nicht zu sagen sein. Liebe geht raus!

6/19/2025

Top 5 der schockierendsten Bibelstellen (Triggerwarnung)


1. 2. Könige 2,23–24 – Die Bären und die Kinder

Und er ging von dort nach Bethel. Und als er des Weges hinaufging, kamen kleine Knaben aus der Stadt und verspotteten ihn und sprachen zu ihm: ‚Komm herauf, du Kahlkopf!‘
Da wandte er sich um, verfluchte sie im Namen des HERRN.
Da kamen zwei Bären aus dem Wald und zerrissen zweiundvierzig von den Kindern.

Kontext: Der Prophet Elisa wird verspottet. Die Szene ist drastisch – ob symbolisch oder historisch gelesen, sie bleibt schwer nachvollziehbar.


2. 5. Mose 21,18–21 – Steinigung des ungehorsamen Sohnes

(siehe oben) – Ein rebellischer Sohn soll vor der Stadt gesteinigt werden.
Diese Stelle ist ein Paradebeispiel für die strengen Rechtsvorschriften im alten Israel.


3. Richter 19 – Die verstümmelte Nebenfrau

Ein Mann gibt seine Nebenfrau einer gewalttätigen Menge zur Vergewaltigung.
Am nächsten Morgen ist sie tot. Er zerstückelt ihren Körper in zwölf Teile und schickt sie durchs Land.

Wortlaut (Auszug):

„Er zerlegte sie Glied für Glied in zwölf Stücke und sandte sie in alle Gebiete Israels.“ (Richter 19,29)

Diese Geschichte ist einer der düstersten und brutalsten Berichte in der Bibel.


4. Psalm 137,9 – Kinder gegen Felsen

„Wohl dem, der deine jungen Kinder nimmt
und sie am Felsen zerschmettert!“ (Psalm 137,9)

Kontext: Der Psalmist beklagt das babylonische Exil – in einer extremen Mischung aus Schmerz, Hass und Vergeltungsfantasie.
Diese Racheaussage ist poetisch – aber schwer zu ertragen.


5. 2. Mose 12,29 – Tötung der Erstgeborenen Ägyptens

„Und in der Mitte der Nacht schlug der HERR alle Erstgeburt im Lande Ägypten: vom Erstgeborenen des Pharao [...] bis zum Erstgeborenen des Viehs.“ (2. Mose 12,29)

Kontext: Die 10. Plage – Gottes Gericht über Ägypten.
Es ist ein Akt göttlichen Eingreifens zur Befreiung Israels, aber mit massivem Kollateralschaden.


🧠 Warum so viel Gewalt – und warum lässt Gott das zu, obwohl er allmächtig ist?

Das ist die klassische Theodizee-Frage:

Wenn Gott gut ist und allmächtig – warum gibt es dann so viel Leid, Bosheit und Gewalt (auch im Namen Gottes und von ihm ausgehend)?

🕊️ Mögliche theologische Erklärungen:

1. Freier Wille

  • Menschen sind frei, auch zum Bösen.

  • Gott will keine Roboter – er lässt Raum zur Entscheidung, sogar zum Fehlverhalten.

2. Erziehung statt Zwang

  • Die Bibel (besonders das Alte Testament) beschreibt einen Gott, der mit einem „halsstarrigen Volk“ ringt.

  • Die Strafen sollen aufrütteln, nicht vernichten – vergleichbar mit strenger Erziehung.

3. Die Texte sind menschlich gefärbt

  • Viele moderne Theologen sagen: Die Bibel ist Gottes Wort in Menschenwort – das heißt, es spiegelt auch die damalige Kultur und Mentalität wider.

  • Gewalt wird nicht immer gutgeheißen, sondern oft nüchtern berichtet, um zu zeigen, wie schlimm Dinge werden können, wenn Gott vergessen wird.

4. Apokalyptische Sprache

  • Viele der heftigsten Stellen sind symbolisch oder poetisch – Ausdruck extremer Emotion (wie Psalm 137), keine moralische Anleitung.


Zusammengefasst:

  • Die Bibel enthält teils grausame Szenen, weil sie das echte (und oft kaputte) Menschsein schildert.

  • Gott erscheint manchmal als strafend – aber im größeren Bogen der Bibel geht es immer wieder um Versöhnung, Neuanfang und Gnade.

  • Das Christentum sieht im Tod und der Auferstehung Jesu den Wendepunkt: Der Gott, der einst Gerichte brachte, trägt nun selbst das Leid, um Frieden zu ermöglichen.


Und jetzt frage ich euch, Meinungen, Stellungnahmen, Erklärungen? Vielleicht Ergänzungen, Kritik ist keine Blasphemie Leute und wir sollten uns immer vor Augen führen, dass unser guter Gott will, dass wir uns entfalten, lernen und verstehen und trotzdem oder gerade deswegen an ihn glauben. In diesem Sinne...

Rauch und Fleisch für die Götter?

Rauchopfer im Alten Testament – Gottes Nase?

Ja, tatsächlich!

Im Alten Testament wird mehrfach erwähnt, dass Gott den Duft von Opferfleisch liebt. Hier ein Beispiel:

„Und der HERR roch den lieblichen Geruch…“
(Genesis 8,21) – nach Noahs Brandopfer

Auch bei den Tempelopfern (z. B. im 3. Buch Mose) wird betont, dass das aufsteigende Fett und Fleisch als „wohlgefälliger Geruch“ zu Gott steigt.

Worum ging es wirklich?

  • Es ist keine wörtliche Nase Gottes gemeint.

  • Der Geruch steht symbolisch für die Annahme des Opfers – ein Zeichen: Gott ist zufrieden.

  • Das Verbrennen = Verwandlung → das Irdische steigt ins Göttliche auf.

Hintergrund:

  • In der antiken Welt (auch bei Babyloniern, Griechen, Römern) galten Rauchopfer als Verbindung zur Götterwelt.

  • „Geruch“ = unmittelbares Zeichen der Anwesenheit (auch im Tempel z. B. durch Weihrauch).


Herzensopfer bei Inka & Maya – brutale Hingabe?

Ja, es gab rituelle Menschenopfer, z. B. bei den Azteken, Inka und Maya. Besonders spektakulär: das Herausreißen des Herzens bei lebendigem Leib, oft oben auf Tempelpyramiden.

Aber warum?

  • Kosmischer Kreislauf:
    Die Götter hatten einst ihr eigenes Blut geopfert, um die Welt zu erschaffen.
    → Die Menschen geben nun ihr Blut, um die Sonne am Leben zu erhalten.

  • Herz = Sitz der Lebenskraft
    → Es wurde dem Sonnengott dargebracht, um seine tägliche „Reise“ zu sichern.

Wichtige Aspekte:

  • Es war nichts Sadistisches, sondern ein religiöses Pflichtopfer.

  • Oft wurden Fremde, Kriegsgefangene oder Freiwillige geopfert.

  • Das Opfer wurde als heilig angesehen, manchmal sogar als Auserwählter.


Kinderopfer – z. B. Karthago, Moab, Ägypten

Auch in anderen Kulturen (u. a. Phönizier, Moabiter, Kanaaniter) gab es Kinderopfer, z. B. an den Gott Moloch (vgl. Levitikus 18,21 und Jeremia 7,31).

Warum?

  • In existenziellen Krisen (Dürre, Krieg, Ernteausfall) galt das Opfer des „Wertvollsten“ (ein Kind!) als letzte Hoffnung.

  • Man glaubte, die Götter gnädig zu stimmen – durch das Höchste, was man geben konnte.


Was sagt die Bibel dazu?

Die hebräische Bibel lehnt Kinderopfer klar und scharf ab:

„So etwas habe ich nie befohlen, es ist mir nie in den Sinn gekommen.“
(Jeremia 7,31)

Und die Geschichte von Abraham und Isaak (Gen 22) zeigt, dass Gott keine Menschenopfer will, sondern Gehorsam und Vertrauen.


Gemeinsamkeiten in all dem?

  • Opfer = Brücke zwischen Mensch und Gottheit

  • Je kostbarer das Opfer, desto größer die Wirkung (Blut, Herz, Kind)

  • Rauch, Blut, Fleisch sind in vielen Religionen „Medien“, durch die Menschen das Göttliche berühren wollen

  • Aber: Kulturen unterscheiden sich massiv in der Wertigkeit des Lebens und dem, was sie als „heilig“ ansehen

3 Fragen zu Fronleichnam

Warum heißt Fronleichnam auf Englisch manchmal "Happy Cadaver"?

Ganz einfach: Das ist eine humorvolle (und etwas respektlose) Fehlübersetzung.

 "Fronleichnam" kommt aus dem Mittelhochdeutschen:

  • "fron" = des Herrn

  • "lichnam" = Leib/Körper (nicht Leiche!)

Es bedeutet also: "Fest des Leibes Christi"nicht "froher Leichnam" oder gar "Happy Cadaver" (was auf Englisch "fröhliche Leiche" heißen würde).

Diese Übersetzung taucht gern im Internet oder in Satire auf, ist aber falsch gemeint und verstanden – ein Missverständnis durch den Sprachwandel.

Feiern Katholiken wirklich, dass sie Jesus "essen"?

Die kurze Antwort:

Ja – aber nicht als Kannibalismus!

Die theologische Erklärung:

  • Beim Abendmahl (Eucharistie) wird die Hostie zum Leib Christi – so glauben es Katholiken.

  • Aber: Nicht im biologischen Sinn, sondern im sakramentalen, geheimnisvollen Sinn.
    Die äußere Gestalt bleibt Brot – der "Wesenskern" ist Christus.

Das nennt sich Transsubstantiation:

Brot und Wein werden gewandelt, aber sehen immer noch wie Brot und Wein aus.
Es ist kein Kannibalismus, weil Jesus nicht „zerteilt“ oder „getötet“ wird – er ist verherrlicht und lebendig gegenwärtig.

Warum wirkt es trotzdem seltsam?

Weil es für Außenstehende wirklich schräg klingen kann, wenn jemand sagt:

„Das ist der Leib Christi, den ich esse.“

In den ersten Jahrhunderten wurde den Christen deshalb sogar vorgeworfen, sie seien Kannibalen – genau wegen dieser Worte.

Aber in der Theologie ist klar:

Es ist eine geistige Speise, keine physische Zerstörung eines Körpers.

„Trinket alle daraus, das ist mein Blut.“
(Mt 26,27-28)

Die Sprache der Eucharistie ist symbolisch aufgeladen, dabei aber in der katholischen Tradition real gemeint, nur eben nicht materiell/blutig. Das ist ein schmaler Grat – und genau deshalb finden viele das Thema so faszinierend (oder verstörend).

6/13/2025

Judas, der wahre Held der Geschichte?

Judas war seit meiner Kindheit immer der Böse, er hat Jesus verraten aus Geldgier und weil er charakterschwach war, bei Wes Craven wurde er zur Strafe zu einem Untoten und wenn jemand uns unvermittelt den Rücken kehrt und sich als mieser Verräter herausstellt nennen wir ihn Judas. Was wäre, wenn das alles auf Mißverständnissen fusst und in Wirklichkeit Judas Iscariot der Held der biblischen Erzählung ist, weil er von Gott auserkoren war, Jesus auszuliefern, um dessen Opferung zur Erlösung der Menschheit erst möglich zu machen? Was wenn es keinen Verrat im eigentlichen Sinne gab, sondern bloß einen Plan, dessen Werkzeug Judas war.
Ich weiß, dass ich vor langer Zeit schon einmal über das Judasevangelium gespottet habe, allerdings habe ich mittlerweile Blicke hineingeworfen und obwohl es sehr befremdlich erscheint, dass Judas sich selbst als Opfer darstellt, so ist es doch eine interessante Sichtweise, dass Jesus ihn quasi auserwählt hat, ihn zu befreien (und damit faktisch die Menschheit von der Sünde). 
"Jesus spricht zu Judas: Du aber wirst sie alle übertreffen. Denn du wirst den Menschen opfern, der mich kleidet." (Judas 33-34)
Hier spricht Jesus ihm direkt die Rolle desjenigen zu, der verantwortlich für seine Entmenschlichung sein wird, im Weiteren folgt: "Judas fragt ihn: Wann wirst du mir diese Dinge erzählen, und wann wird der große Tag des Lichts anbrechen? Jesus antwortet: Dein Stern hat dich irregeleitet, Judas." (Judas 37-38), das ist für mich auf zwei Arten interpretierbar, einerseits ist die Frage nach dem Tag des Lichts und der Bezug zum Stern möglicherweise eine Anspielung auf den Morgenstern, Satan und dessen Ankunft am jüngsten Tag und der Irrleitung, dass Judas es als etwas schlechtes ansieht, Jesus zu verraten, der schließlich freiwillig für die Sünden der Menschen seine menschliche Existenz opfert, andererseits kann es auch sein, dass Judas den Tag des Lichts, als eben jenen Tag bezeichnet, an dem die Sünden der Menschen vergeben werden und ihm Jesus sagt, dass der Stern der Juden ihn irregeleitet hat und an jenem Tag etwas Neues (Das Christentum) entstehen soll, immerhin ist das Judasevangelium nach wissenschaftlichen Quellen ungefähr im 2. Jahrhindert nach Christus entstanden und konnte damit schon ersehen, dass sich das Christentum etablieren wird. Möglicherweise spricht auch antisemitisches Gedankengut mit, das kann ich nicht verifizieren.
"Jesus sagte zu Judas: Du wirst verflucht sein von den anderen, doch du wirst über sie herrschen. In den letzten Tagen werden sie dich verfluchen und dich für das Opfer beschuldigen." (Judas 56ff)
Hier gibt es noch einmal eine Legitimierung von Jesus selbst, der Judas Opfer hervorhebt, das er für die gesamte Menschheit bringt und es ihm niemals vergolten wird, im Gegenteil, er dafür für alle Zeit als der Verräter Jesu in die Geschichte eingeht. Natürlich bleibt die Frage offen, ob es, wenn aus irgendeinem Grund Judas einen freien Willen gehabt hätte und sich gegen den Willen Gottes stellen hätte können keinen toten Jesus gegeben hätte, oder ob er einfach nur tragisches Werkzeug des Plans Gottes gewesen ist, der aber durch jeden x-beliebigen hätte ersetzt werden können, aber das ist etwas für eine andere Gedankensitzung.

6/08/2025

Musik vs. Gott

Ich merke, während ich mir den Post-Titel überlege wie provokant er ist und dabei wollte ich bloß etwas ausspeichern, was mich schon lange umtreibt, denn irgendwie klinge ich, wenn ich über Musik spreche immer wie ein Prediger, dessen wahrer Gott die Musik ist. Das kann ich so nicht bestätigen und ist sicher nie die Intention des Senders sondern vermutlich etwas, dass ihr als Empfänger so aufnehmt. Obwohl es natürlich einerseits richtig und im Glauben an einen Gott Entsprechung findet, ist es doch dem Glauben nach Gott, der alles erschuf und machte, damit es den Menschen wohlgefalle, damit sie die seinen sein oder so ähnlich. Bin derzeit nicht ganz so drin im Game und will hier auch nicht missionieren, das ist nicht meine Aufgabe, glaubt was ihr wollt und da sind wir dann vermutlich auch schon am Punkt:

Wer kommt denn auf die Idee etwas so wundervolles wie Musik gegen Gott zu stellen, etwas so wundervolles, dass man es nicht einmal beschreiben kann? Etwas, das Menschen, Kulturen, Völker, theoretisch Spezies einen kann (habt ihr schonmal gesehen, wie eine Katze im Rhythmus von "New York Groove" hin und hertippelt, Zucker!) kann niemals schlecht sein. Doch warum gibt es "böse" Musik und wo fängt diese an oder ist es eine menschliche Erfindung, genau wie das ganze "Gut und Böse"-Ding, was ja bloß aus Erkenntnis entstand? Nicht ganz so schnell, es fängt nicht immer alles bei Adam und Eva an. Selbst in der Bibel heißt es, am Anfang war das Wort! Na gut, dann doch sorum, ist ja auch Sonntag: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eins, das geworden ist. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen“ (Joh 1,1–4)

Im Grunde wäre mein Plädoyer abgeschlossen, doch ich möchte es gern etwas ausführen vor allem auf die Frage, wie es denn gottesfeindliche Musik geben kann, wenn alles in ihm und aus ihm ist? Freier Wille! "In Gott war Leben und er war das Licht der Menschen", ich weiß nicht ob die Quelle von der es Johannes hatte das schon wusste, gehe aber davon aus, dass ihm bewusst war, dass Leben ein gewisses Maß an Entropie beinhaltet, um zu funktionieren (das ist der merkwürdige "Alles durch dasselbe und ohne dasselbe auch nicht eins"-Satz). Und somit braucht alles, so gottig es auch ist einen Gegenpol oder zumindest eine Möglichkeit zur Abweichung, denn wenn alles ausgeglichen wäre, zu jedem Pro ein Kontra existieren würde, wäre einfach Nichts und Alles gleichzeitig und würde sich aufheben, Stillstand, keine Menschen, die an Götter glauben können, keine Musik und vor allem keine "böse Musik".

Definieren wir das mal ganz kurz, böse Musik ist solche die von negativen Gefühlen beeinflusst ist, mit Hass gedichtet und mit eben diesen Emotionen und Einflüssen vorgetragen wird. Vielleicht nicht allumfänglich genug, aber wir wissen, wovon wir reden, grob, denke ich. Nun ja, wie jeglicher Hass und alles, was an Negativität entsteht, gibt es ein davor und auch das hat ja nun Gott gemacht, das Ursache und Wirkungsprinzip hat nicht irgendein Wissenschaftler erfunden, die entdecken bloß, was schon da ist, darum finde ich es auch schon immer lächerlich Wissenschaft gegen Religion auszuspielen, auch Eins! Und genau so darf Musik als etwas Göttliches auch kritisch sein, gegen etwas, ja sogar gegen Gott, denn da steht er drüber und schickt Liebe in die Herzen jener, die ihn hassen, dass sie ihren Fehler erkennen und ihm die Arme öffnen und ihn begrüßen, weil das am Ende die Botschaft ist, umarme deine Feinde, deine Freunde kennen deine Liebe, ihnen musst du nichts schenken, sie besitzen bereits alles. Boah wow, ja sorry, wer gar nicht auf den Kram steht, musste raus.

6/07/2025

Jette Nietzard, Mia Goth und Giulia Gwinn

Was haben diese drei Frauen gemeinsam? Nun sie waren heute quasi die bestimmenden Nachrichten in meinem Nachrichtenfeed, was sagt das über mich aus?

Interessiere ich mich vielleicht einfach für Politik, Filme und Fußball? Lese ich mir die Nachrichten durch? Wozu? Reißerische Überschriften, vermeintlich inhaltsleere auf emotionale Trigger setzende Texte dahinter sollen bei mir doch bloß eine Meinung erzeugen, die sich ins "Wir gegen Die"-Spiel einreiht. Und morgen werden drei neue Kühe durchs Dorf getrieben, "ein anderer Tag, ein anderes Hobby, Elba Warden...", oder so ähnlich murmelt es Roger Murtaugh vor sich hin, als er auf der Suche nach einem Namen ist, den er im Kopf hat. Und vielmehr bleibt doch bei uns auch nicht hängen, wenn wir wieder irgendwelche Namen von Politikerinnen, Filmstars oder Fußballstars lesen, denn in der Zeit, in der wir mittlerweile leben sind sie längst keine vollwertigen Personen mehr in der Wahrnehmung der meisten, sondern vielmehr Projektionsfläche für Ideen und Meinung. Und da frage ich mich, ist das nicht eine fatale Entwicklung? Ich meine hey, selbst ich (und ich bitte vielmals um Entschuldigung dafür) benutze diese Namen als Locküberschrift, um auf ein Thema hinzuweisen, dass die drei zwar direkt betrifft, jedoch nichts mit ihren Inhalten zu tun hat. Empören wir uns kurz, zwischen dem Frühstück und der ersten Zigarette auf dem Klo, wo wir das Fenster aufmachen, damit es keiner riecht. Interessieren uns die Inhalte? Oder fallen wir auf die perfide PR herein? Ist es noch von allgemeinem Interesse, was die wahrscheinlich sehr komplexe Geschichte hinter vermeintlichen antisemitischen Aussagen vermeintlich linker Jungpolitiker/innen ist? Oder geht es nur darum, Aufmerksamkeit zu erschaffen und jemanden zu haben, dem man die Feindbildplakette aufdrücken kann? Und ist es nicht unglaublich passend, dass diese Person all dem entspricht, wovor der gewöhnliche weiße Mitvierziger mit Eigentumswohnung Angst hat, gleichzeitig aber anziehend fände, wenn er nicht familiär gebunden wäre? Läuft es am Ende auf eine Kampagne gegen die emanzipierte hübsche junge Frau und deren Herabwürdigung auf eine Sexualisierung hinaus, die das Patriarchat einmal laut grölen lässt und die Themen und deren Diversität und Komplexität von Anfang an keine Rolle spielten?

Im Kindergarten war es auch schon egal, worum es ging, wenn irgendein Kind dem anderen das Förmchen wegnimmt oder die Figur im Sand kaputt macht ist das Ausdruck von: Wir haben ein Problem miteinander, sind aber nicht in der Lage darüber gesittet und zivilisiert zu quatschen, um alle Seiten des Problems zu beleuchten und es auszuräumen, zu verstehen, dass man anderer Meinung sein kann, ohne deswegen ewige Feindschaft zu schwören und den anderen herabzuwürdigen. Ich hatte zu Grundschulzeiten zwei Freunde, die hatten ein Problem miteinander, Nachbarn, ich weiß bis heute nicht was da los war. Sie lösten ihr Problem so, dass sie beide nicht zu meinem Geburtstag kommen konnten, der eine weil er ne Plastikschaufel im Gesicht stecken hatte und der Andere, weil er sich an dessen Krankenbett entschuldigen wollte. Die Nachricht, die mich damals erreichte war: Der eine hat dem anderen ne Schaufel ins Auge gerammt. Keine Ahnung, warum ich jetzt darauf komme, aber mir erscheint unser gesellschaftlicher Umgang so, wie der von Grundschülern, die eben gar keine Sozialisation mehr erfahren haben, die nicht miteinander sondern direkt übereinander reden, die Nachrichten weitergeben ohne deren Inhalt zu prüfen, wo Wahrheit eine Betrachtungsweise ist und nicht mehr gegebener Grundsatz des Zusammenleben. Wo jedes Wort, jeder Satz, jede Geste, der in oder aus der Emotion heraus entsteht nicht mehr gefiltert wird, auf seinen Zusammenhang oder was davor war, es wird stets von durchdachter Intention ausgegangen und als sei man kollektiv verhaftet direkt "alles was man sagt kann und wird gegen einen verwendet werden". Ich frage mich abschließend, ob das noch demokratisch ist oder nicht längst einer Form von Anarchie gleicht, die selbst deren Idee nicht mehr ernst nimmt, sondern vielmehr ein Chaos der Selbstjustiz und Verurteilung durch Medien und anonyme Stimmen aus einem weltweiten Murmeln ist, welches sich über unseren Planeten erstreckt und wie eine stille Seuche dazu führt, dass wir all diesen Stimmen ausgesetzt krank werden und Nullen und Einsen aus News und Fake News bestimmen lassen wer wir sind, Team Red Pill oder Team Blue Pill.

ICH will nicht urteilen, ich bleibe meinungsoffen und ertrage gerne den Spott zwischen den Stühlen, für mich gibt es für jede Reaktion eine vorhergehende Aktion, für jede Wirkung eine Ursache und es gibt Fehler, die man macht, aus denen man lernt. Ich behaupte, wer keine Fehler macht, hat in seinem Leben noch nichts gelernt, es ist Teil des Prozesses und "wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein..." (müsste Johannes 8, Vers 7 sein). Und hier bitte ich noch einmal um Entschuldigung, dass ich auf christliche Werte zurückgreife, jedoch würde ich behaupten, dass diese Wendung Allgemeingültigkeit hat und nicht auf irgendwelche Glaubensgemeinschaften beschränkt ist, wie so vieles, was aus den verschiedensten Religions- und Glaubenslehren stammt. Man sollte mal bedenken, dass es mal die Grundpfeiler vieler Zivilisationen waren, die damit einen geregelten Umgang miteinander erschufen. Und so liberal und freiheitlich ich das alles selbst sehe, ist eine Gesellschaft ohne ein gewisses Maß an Regeln, wie man miteinander umgeht, keine Gesellschaft mehr sondern vielmehr eine Gruppe Wilder, die gegen eine andere Gruppe um Ressourcen kämpft. Nur dass die Ressource scheinbar die Wahrheit geworden ist und die kann man nicht schürfen, sie nicht verkaufen oder handeln, sie ist kein Spielball, sondern das, was wir draus machen und wenn wir in der Lage sind jede ausgesprochene Wahrheit einer Meinung gleichzumachen und jede Meinung in den Augen anderer eine Lüge sein kann, ach Leute, dann sind wir verloren.

Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen sind reiner Zufall

6/06/2025

Not judging, a-Bär!

Ich bin niemand, der andere judged, denn das ist nicht meine Aufgabe, A-BÄR mich hat gestern, dieses hier erreicht:

" Denn wer sich an sein Leben klammert, der wird es verlieren. Wer aber sein Leben für Mich und für Gottes rettende Botschaft aufgibt, der wird es für immer gewinnen."
(Markus 8,35)

gefolgt von:

"Wenn du das Gefühl hast, alles stürzt über dir zusammen, du verlierst den Halt im Leben und du bist müde vom Leben, nimm deine Bibel und fang an das Johannesevangelium zu lesen und frag nach Gott, bitte ihn dass er sich dir zeigt."

Und ich finde es schwierig! Wer immer das geschrieben hat, zitiert Markus und empfiehlt Johannes. Das mal als Erstes (Zeichensetzung judge ich nicht), außerdem hilft bei einer hier durch die Blume geäußerten vermeintlichen Todessehnsucht meist langfristig kein Bibellesen, es sei denn du bist so into it, dass du dir damit eine psychische Erkrankung, wie Depression oder Ähnliches selbstsuggestiv ausreden kannst. Ich persönlich würde wohl zuerst einen Freund anrufen oder mit jemandem den ich lieb hab reden, denn darum hat Gott sie mir an die Seite gestellt, Ich brauche nicht für jeden kleinen Mist, den ich im Leben habe direkt den Boss der Bosse. So wichtig bin ich einfach nicht. Und das ist okay und kein Grund direkt in eine Lebenskrise zu verfallen. Man stelle sich vor, jeder mit 'ner kleinen Schnittwunde vom Kochen würde den Chefchirurgen herbeirufen, um sich nähen zu lassen. Die Verhältnismäßigkeit von depressiver Verstimmung und "mein Leben macht keinen Sinn mehr, weil ich Alles verloren habe und nicht mehr weiterweiß", sehe ich nicht und ich fürchte es ist wie mit dem Feuer, wenn man stets bei Rauch um Hilfe ruft, wird keiner mehr kommen, wenn es brennt.

Gott ist immer da, du musst ihn nicht sehen, wenn es dir schlecht geht, dann wird es einen Grund haben, denn er will es so. Vielleicht um dich darauf hinzuweisen, dass du da was zu tun hast, damit es dir besser geht, eine Warnung, ein Hinweis, ein Aufrütteln. Nicht darauf zu hören und die Bibel in die Hand zu nehmen und zu hoffen, dass man da was findet, was man nicht schon bei sich hat ist so, als würde man nicht zuhören und nachfragen, ob man nicht noch ne zweite Meinung haben kann. Bei mir ist es oft so, dass ich nicht suchen muss, um etwas zu finden, außer in mir selbst. Da wo man in sich ist, da ist Gott, das klingt zwar weird, ist aber intense Glauben. Und manchmal ist Gottes Antwort übrigens auch einfach: Geh zum Arzt!

Amen

5/26/2025

Moral und Gott - Muss das?

Könnt ihr euch ein göttliches Wesen vorstellen, das moralisch sein muss?

Eben drum sagt Gott auch nie: "Seid wie ich!", oder doch? Und ob

Ich habe da mal ein paar Bibelstellen, in denen Gott fordert, wie er zu sein:


Ihr sollt heilig sein, denn ich, der HERR, euer Gott, bin heilig.

3. Mose 19,2

Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!

Lukas 6,36

Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe. “

1. Johannes 4,8

Liebt einander, wie ich euch geliebt habe.

Johannes 15,12


... und dennoch ist immer wieder die Rede davon, dass wir nicht danach streben sollen göttlich zu sein, vielleicht eine andere Geschichte aber dennoch eine Frage wert, oder?

Nun ja und dann die Sache mit der Moral, das ist etwa ähnlich schwierig, denn einerseits ist Gott ja die Quelle der Moral, weil sein Wille definiert, was gut ist und keinem weiteren Maßstab unterworfen ist, andererseits gab es schon vor der Bibel die Idee davon, dass selbst ein Gott sich an eine übergeordnete Wahrheit oder einer Idee des Guten halten muss, was seinen Zorn als fragwürdige Eigenschaft erscheinen lässt, denn ein Gott des reinen Guten dürfte kaum etwas wie Wut verspüren und Reue über eigenes Versagen.


"Und der HERR sprach: Ich will die Menschen, die ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln unter dem Himmel; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe.

1. Mose 6, 6-7

„Und der HERR sprach zu Mose: Ich habe dies Volk gesehen, und siehe, es ist ein halsstarriges Volk. Und nun lass mich, dass mein Zorn über sie entbrenne und sie verzehre; dich aber will ich zu einem großen Volk machen.“

2. Mose 32, 9-10

„Und das Volk klagte vor dem HERRN, dass es so übel ergangen sei. Und als der HERR das hörte, entbrannte sein Zorn, und das Feuer des HERRN entbrannte unter ihnen und fraß am Rand des Lagers. Da schrie das Volk zu Mose; und Mose bat den HERRN, da erlosch das Feuer. “

4. Mose 11, 1-2


Für Gläubige ist Gottes Charakter gleichzeitig Vorbild, Maßstab und Ziel menschlichen Handelns. In diesem Sinne sollten wir hingehen und Gutes tun im Namen des HERRN immerdar, oder?

Amen