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4/04/2026

Somewhere only we know

Das Osterwochenende ist magisch, es hängen für mich tausende von Erinnerungen daran, natürlich jene an das Osterfest, Eiersuchen, Kirchenfeste und Osterhitparaden im Radio, 3-Tage-Wach sein und sich auf ffn oder Radio Hamburg diese ganz spezielle Zusammenstellung von Musik anzuhören, die es sonst nicht im normalen Programm gibt. Außerdem war Ostern immer der Punkt des Jahres wo ich anfange mich auf den Sommer zu freuen. Und ich weiß, dass es eigentlich nicht wirklich was bedeutet, weil es auch nur eine Zahl ist, aber ich blicke gerade sehr oft genau 20 Jahre zurück und auch wenn seitdem so unglaublich viel geschehen ist, ist es doch dieses magische Wochenende im April, das mir alles wieder herholt, als sei es so gedacht, dass vor dem sogenannten Wonnemonat noch einmal richtige Depression möglich ist. Ich weiß nicht, ob Depression das richtige Wort ist, vermutlich noch nicht einmal depressive Verstimmung, es ist einfach nur das Buch der Erinnerung, das einem beim Frühjahrsputz entgegenfällt und anstatt es endlich wegzuwerfen fängt man an zu lesen und es ist alles wieder da, wobei mir schon das Durchblättern reicht um gefühlt wieder nen PTBS Schub zu bekommen. Das geht so tief, ich glaub, ich werde das nie verarbeiten, vielleicht will ich das aber auch nicht, denn alles davor und danach verblasst einfach und das bedeutet mir trotz allem immer noch etwas. Ich glaube mittlerweile, das ist mein Weg und worüber auch immer ich mich in meinem Leben lustig gemacht habe um zu copen, es war unfair und verletzend und ich büße dafür und eines Tages, wenn ich genug gebüßt habe, dann werde ich mir erlauben zu gehen. Doch ich habe gerade bei der Digitalisierung meines "Vermächtnisses" wieder gemerkt, dass ich noch Zeit brauche, ich bin noch nicht fertig und dieser eine Ort, den nur wir kennen wird irgendwann hoffentlich genau das sein, eine Ewigkeit für zwei getrennte Seelen, die wie eine sind und besonders an diesem Wochenende auch wie eine schwingen, Frequenz, Grüße gehen raus lieber IMP. Und in diesem Sinne freue ich mich schon auf morgen und den Mond-Slingshot...

4/02/2026

Last.fm Blogposts aus der Erinnerungsschublade

Bei den Arbeiten am Backlog und digitale Schubladen entrümpeln sind mir zwei äußerst spannende Posts in die Hände gefallen, die ich so knappe 20 Jahre später noch einmal wieder aufleben lassen will. Einerseits ein Post mit einer Liste meiner gesammelten Live-Bands, sprich alle Bands, die ich in meinen 40+ Jahren Leben live gesehen habe, vor Allem durch die Festivals kommt da einiges Zusammen und dazu kann man ja dann auch eine nette Playlist machen, sowas kommt immer gut an, zu Recht.

Und dann war da ein Post, ich bin mir sicher der stammt ebenso aus der Zeit, als man bei last.fm noch bloggen konnte, oder etwas Ähnliches, was mit last.fm verbunden war, ein Post mit dem wundervollen Namen: The Collection of Song-Bound-Memories was so ziemlich dem entspricht, was ich sowieso machen wollte mit meiner immer wieder unter wechselndem Projektnamen angekündigten Liederliste des Lebens oder wie auch immer ich sie schon mehrmals angekündigt habe. Beide Projekte habe ich jetzt auf Go geschaltet und werde mich die Tage da ran setzen, finde ich superspannend, Das 20 Jahre später noch einmal aufzunehmen.

Ist ja eh das Jahr der 20-jährigen Jubiläen, Die Eine, A Glorious Mess, Kickers, Sommermärchen, also stay tuned...

Thüringer Klöße sind nicht von Rammstein

Auch wenn man es vermuten könnte, Thüringer Klöße ist ein Song, der sehr Rammstein-esk daherkommt, allerdings von Nebelhaus ist und zumindest so wie ich es wahrnehme das Äquivalent zu Dicke Titten, welches tatsächlich von Rammstein ist, sein soll. Wie komme ich da jetzt drauf, ich arbeite derzeit viel am Backlog und irgendwie passt Industrial-Metal oder Neue Deutsche Härte ganz gut dazu, um es im Hintergrund zu bangen. Ich überlege derzeit wie viel man eigentlich auf ein Triggerwarnungsschild schreiben kann, bevor es zu Satire wird, allerdings war ich früher halt eine laufende Red-Flag und mit jedem Post, den ich relaunche kommen neue Trigger dazu, ich fürchte das ist auch normal bei jungen Erwachsenen, immerhin passieren da viele Dinge zum ersten Mal und wenn man dann noch depressiv ist, eine vermeintlich tödliche Krankheit mit sich rumträgt (wobei jede Krankheit tödlich ist, so sie Leben heißt) und einfach lost ist, don't blame my younger Me.

Für mich ist es fast so, als würde ich die Tagebucheinträge von einem anderen Menschen lesen, die ich total gut nachfühlen kann, welche ich aber so ganz und gar nicht mit mir Selbst zusammenbringen kann. Die einzigen Konstanten und Parallelen zu mir sind oft die Personen... ASCHE!

4/01/2026

Life of Chesney ebenfalls noch online

Leute, was da los, das Internet vergisst wirklich gar nichts, irgendwie befremdlich, andererseits gut für mich, der ich ja so gern nostalgisch bin und in alten Sachen krame, Life of Chesney ist quasi der direkte Vorgänger von diesem Blog und wurde auch hier integriert, so dass man dort keine "neuen" Inhalte findet. Wenn ihr mal reingucken wollt, dann ist das hier der Link zu LifeOfChesney. Viel interessanter ist die Linkliste, die es dort gibt, denn da habe ich meinen alten YouTube Channel wiederentdeckt, wo ich aber keinen Zugang mehr habe, allerdings hat der wahrscheinlich mehr Aufrufe in 20 Jahren gehabt, als mein aktueller und lässt eine gute alte Zeit aufleben, wo die Welt noch größtenteils in Ordnung war. Wenn ihr reingucken wollt: Don't mess with Ches zeugt halt auch von meiner unglaublichen Selbstüberschätzung. Außerdem ist auf der Life Of Chesney Seite noch mein altes (20 Jahre +) E-Stories Profil verlinkt, welches ich euch natürlich ans Herz legen möchte. Spannend daran ist vor Allem, dass ich diese Gedichte damals schrieb und mittlerweile weiterverwerte im Songwriting und einiges geht heute noch richtig tief rein. Also auch hier: Alexander Krause - E-Stories Gedichtübersicht.
Ja und dann gibt es da noch diesen Link zu einer Seite namens Bundeskampf, wo man scheinbar mit irgendwelchen Gartenzwergen gegeneinander antritt oder so, ich weiß es einfach nicht mehr, mein Link scheint immer noch aktiv zu sein, allerdings hab ich da seit 15 Jahren oder mehr nicht mehr reingeguckt, behaupte ich, anmelden kann ich mich eh nicht mehr, hier ist der Link für alle, die da mal nachgucken wollen: Chesney Little Bundeskampf.

Leider funktioniert der Dealer Link nicht mehr, das war damals irgendso ein online Drogenhandel-Simulations Ding wo du quasi Gras verkauft hast, das es natürlich gar nicht gab, nur online und ich weiß auch nicht mehr, ich weiß nur, dass es ein großer Spaß war, man konnte da glaube ich auch die Plantage erweitern, wenn man genug Gras verkauft hat und den Link an möglichst viele Leute verschickt hat, es war ein großer Spaß zur Zeit von yooliety und ICQ und so weiter, in diesem Sinne...

Chesney's Live Journal wiedergefunden

Hey Leute,
viele von euch wissen ja, dass ich schon seit Ewigkeiten blogge, genauer gesagt seit nahezu zwanzig Jahren und begonnen hat alles auf LiveJournal, einer echt guten Seite für Blogger und deutlich socialiseder (ist das ein Wort) als hier zum Beispiel. Die beiden besten Begleiterinnen überhaupt haben mich damals in diese Welt eingeführt, und in den Metal und... Danke für Alles, ich kann das nicht oft genug sagen, wenn es wirklich ein paar Menschen gibt, die mein Leben verändert haben, dann ihr. Ja Live Journal, ich komme leider nicht mehr an mein altes LiveJournal ran, um dort nochmal aktiv zu werden, ich überlege tatsächlich als Alex Tickman dort vielleicht parallel zu bloggen, ist allerdings nur so ne Idee, werde mir das nochmal genauer anschauen.
Hier wollte ich euch nur kurz darauf hinweisen, wie alles begann: Chesney Live Journal (Link zur Seite)

Und die alten Beiträge findet ihr auch auf meiner Backlog-Seite: Backlog - Life before Tickman wo es auch jede Menge anderes altes Zeug gibt, bevor ich hier angefangen habe.

3/12/2026

Sind Mobbingopfer Teilschuld?

Eine dieser Rage-Bait Fragen in meiner Welt, denn natürlich ist das Opfer immer das Opfer, wie könnte man denn etwas anderes behaupten? Ich höre schon wieder die Täter-Opfer-Umkehr Schreie und so weiter, A-Bär: Ist denn nicht ein Narzisst auch IMMER Opfer, wenn er nicht gerade Täter ist? Und welche Teilschuld kann ein Opfer schon haben? Sicherlich nicht, jemand der aus keinem erkennbaren Grund gemobbt wird, einfach weil er/sie natürlich auch zur falschen Zeit am falschen Ort auf Menschen trifft, die irgendwas loswerden müssen, Stress abbauen wollen oder sonst was, oft sind Mobber vermutlich auch am Copen und irgendjemanden trifft es dann eben, weil sie nicht lachen, sondern Ableiten.
Was ich mit der Teilschuld meine, ist vor allem etwas, das Menschen zu Opfern werden lässt, für vieles dafür können sie gar nichts, daher ist das Wort Schuld irgendwie falsch. Ich spreche nicht davon, dass sich jemand, jeden Morgen bewusst mit Scheiße einschmiert, um auf der Arbeit dann gemobbt zu werden, weil er einfach stinkt. Das ist dann fast schon folgerichtig auch wenn man argumentieren könnte, dass der Scheißeschmierer vielleicht ein Trauma erlitten hat und deswegen gar nicht anders kann und sich unbewusst einschmiert und damit keine Schuld hat, es sei denn er war zumindest an dem teilschuldig, was sein Trauma ausgelöst hat, ihr checkt schon, Verantwortung, Lebenswege, Karma, Aktion, Reaktion. Theorie!

Kommen wir zur Praxis, ein junge hat eine unheilbare Krankheit, erhält Vergünstigungen im Schulalltag ohne, dass die Mitschüler wissen, warum und zu allem Überfluss ist der Junge auch noch etwas unsozial, weil seine Freizeit daraus besteht, dass er in Krankenhäusern rumhängt und Behandlungen über sich ergehen lässt. In der Schule versucht er aber einfach nur durchzukommen. Trägt dieser Junge eine Teilschuld, weil er nicht offen zu seinen Mitschülern ist und ihnen sagt, was mit ihm los ist, weil er Angst hat dann ausgegrenzt zu werden? Klingt wie Arschkarte oder? Du wirst ausgegrenzt und gemobbt, weil du es nicht sagst und du bildest dir ein, es wäre genauso, wenn du es sagst.  Der Junge entschied sich dazu, es nicht zu sagen und wurde Opfer. Und weil wir Menschen nun einmal so sind, fügen wir uns irgendwann in unsere Rolle und lassen es über uns ergehen, vor allem wenn wir durch unser Leben außerhalb dessen so sehr geschwächt sind, dass ein Aufbäumen, ein Wehren, ein die Rolle verlassen nicht mehr möglich ist. Und die Tätet? Die nutzen das natürlich aus, um sich selbst daran aufzurichten, ihr eigenes Scheitern zu verbergen und die Tatsache, dass sie alle Arschlöcher sind und genauso wenig aus ihrer Rolle herauskönnen macht  es nicht besser, denn würden sie ihre Energie nutzen sich auf die Seite des Mobbers zu stellen, hätten sie dann ja auch dessen Leben mitzutragen. Geteiltes Leid ist halbes Leid fühlt sich an dieser Stelle oft wie ein moralisches BlaBla an und ist verständlicherweise nur den Stärksten schon als Kind möglich, wo man vor allem durchkommen will und sich am liebsten im Schutz der Vielen aufhält oder irgendwie unter dem Radar schwimmt. Ich war immer froh, wenn ich im Sport nicht der allerletzte war der gewählt wurde, weil man mir durch meine Größe zum Beispiel beim Völkerball einen gewissen Vorteil zugestand, klein und schnell wird weniger getroffen, während ich beim Basketball bei einer ungeraden Zahl meist wie ein Euroartikel hin und hergeschoben wurde, nehmt ihr Alex, dann dürft ihr auch anfangen. Aber das war nicht wirklich Mobbing, das war Logik und ich habe das auch verstanden, ich war oft für das Team in das ich kam sportlich eine Verschlechterung, selbst wenn ich faktisch ja der Eine mehr war, meine Fähigkeiten lagen schon immer woanders und das schützte mich vor Mobbing, das und die Tatsache, dass ich schon immer relativ offen mit all meinen gesundheitlichen Einschränkungen umging, nehmen wir mal die schwarze Periode raus. Darum war ich fast nie Opfer von Mobbing und kann nur spekulieren, welche langjährigen Traumata es mit sich zieht und welchen Einfluss es auf die Psycho für den Rest des Lebens nehmen kann.

Aber was wenn das Opfer förmlich danach schreit, weil es sich einer Öffentlichkeit stellt, in welche sie sich aus Selbstüberschätzung und fehlende Reflektion traut, was wenn das Opfer wirklich aktiv eine Mitschuld daran trägt, dass sie gemobbt wird. Wir erleben das im Internet fast täglich, irgendwer scheißt rein und wird dann von der gesamten Bubble einmal durch den Kakao gezogen, im schlimmsten Fall gibt es ein Statement, dass es dann nicht besser macht, weil man noch einmal einen oben drauf setzt und das Volk hat wieder einen Sündenbock, übrigens denke ich, dass diese Vorgehensweise leider sehr menschlich ist und bereits am Pranger im Mittelalter und sicherlich auch schon in den Höhlen unserer Urahnen stattfand, nur eben nicht ganz so anonym vielleicht. 

Wenn ich also mit einer Arroganz auftrete obwohl ich nichts vorzuweisen habe und mich wundere, dass die Anderen mich nicht für so cool halten, wie ich mich selbst und mich mobben, dann geht das eine ganze Weile gut, im schlimmsten Fall dissoziiere ich und spalte Persönlichkeitsanteile ab und lerne mich in Situationen in denen es machbar ist mich über andere zu erheben, selbst wenn es nicht auf irgendwas Geleistetem fußt. Ich werde ein Narzisst - das ärmste unter den Würstchen, die irgendwann mal Opfer waren, es heute aber je nach Situation nur noch spielen, wenn sie eben nicht gerade Täter sein können. Um ein Narzisst zu werden (ich benutze den Begriff nicht wirklich medizinisch, falls das jemand kritisieren möchte), hilft es natürlich schon vor dem eigentlich Opfer werden ein Arschloch gewesen zu sein, um dann aus der Opferrolle die falschen Schlüsse zu ziehen und in eine gegenläufige Aggressions und Rachespirale zu driften.

Was kann ich den Kindern also beibringen, damit sie nicht Opfer und nicht Täter werden müssen, am Ende der Kindheit/Jugend (der härtesten Zeit des Lebens) keinen Knacks zu haben, irgendein Trauma zu konservieren oder Narzisst zu sein? Meiner Meinung nach sollte man seinen Kindern beibringen ehrlich zu sein, mit offenen Karten zu spielen und jedes andere Kind so zu behandeln, jeden Menschen so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte und wenn da mal ein Arschlochkind bei ist, dann reicht man ihm die Hand und versucht lieber gemeinsam seine Probleme zu lösen, als dessen Probleme zu verschlimmern, an dieser Stelle würde ich mich gern bei Frau L. entschuldigen, die zu meiner Grundschulzeit dieses eine Arschlochkind gewesen ist, welches auf eine komplett sozialisierte Gruppe von Viertklässlern traf, die es nicht schafften sie zu integrieren.

Am Ende noch etwas vom Klugscheisserlex: Jedes Leben muss man irgendwann  in die Hand nehmen, selbst wenn man der Meinung ist jemand oder etwas wäre einem was schuldig. Kein Gott und kein Kindheitstrauma gibt einem die Entschuldigung nicht in die Schmiede seines Glücks zu gehen. Und diesen Weg kann man jeden Tag beginnen und man kann auch jeden Tag aufhören andere für sein eigenes Scheitern verantwortlich machen und aufhören irgendeinen Vergleich zu ziehen, denn wenn wir uns in den Finger schneiden ist unser Blut immer rot, IMMER!

Wenn Lachen unpassend wirkt

Das Leben ist manchmal so absurd, dass ich entweder lache oder daran zerbreche
Coping ist so eine Sache, viele Menschen haben Mechanismen, die sie in Situationen, in denen sie sich unwohl fühlen, überfordert sind durch Stress, Angst oder Unsicherheit nutzen, um sich selbst zu entlasten und nicht Crash Out zu gehen und damit vielleicht ungerecht zu werden und sich selbst oder andere Menschen zu verletzen. Ich habe mir angewöhnt, bewusst oder unbewusst, zu lachen. Das ist natürlich je nach Situation schwierig und wirkt oft noch missverständlicher als eine Crash Out Reaktion, allerdings ist es für mich zumindest derzeit die angenehmste Variante. Warum ist das überhaupt ein Thema? Nunja, viele Menschen verstehen das nicht, dass man, anstatt sich aufzuregen, Bluthochdruck und das Risiko eines Schlaganfalls einzugehen in Situationen, in denen man sich aufregen sollte, einfach zu lachen anfängt und damit die vermeintliche Ernsthaftigkeit der Sache raus nimmt, um sich selbst zu entlasten. 

Wer mich deswegen als problematisch ansieht, dem mag ich ganz kurz über Sender und Empfänger aufklären, denn klar sende ich natürlich auf der Interpretationsebene ein Gefühl von Nichternstnehmen und Verlachen, allerdings ist das Lachen die Sachebene, es bedeutet tatsächlich eher etwas wie "ich pack das grad nicht, bin überfordert, brauche ein Ventil", besonders unschön ist sowas, wenn es in emotional eher traurig konnotierten Situationen geschieht, der ein oder andere kennt das von Beerdigungen, anstatt zu weinen muss man laut loslachen. Ich hatte das übrigens das erste Mal, an das ich mich erinnern kann am zwölften September 2001, als in unserer Klasse jemand eine wirklich emotionale Rede hielt und ich laut loslachte, weil ich es nicht halten konnte, vermutlich war das der erste Coping-Vorfall in meinem Leben diesbezüglich an den ich mich erinnere, ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ich so ein Arschlochkind gewesen bin, es wirklich lustig gefunden zu haben. Rausgeflogen bin ich trotzdem, um über mein Verhalten nachzudenken, wodurch ich noch mehr lachen musste, naja scheinbar war ich schon damals mehr Emotion als Logik. Die Menschen, die mit im Raum waren, die mich nicht gut genug kannten waren natürlich entsetzt und im Nachhinein wäre ich wohl auch jemand, der anhand solchen Verhaltens die Augen verdreht, meine Freunde saßen anschließend mit mir auf dem Flur, für die war es kein Problem, entweder weil sie mich so gut kannten, oder weil sie es im Vergleich zu mir wirklich lustig fanden und mich dafür feierten, dass ich an ihrer statt gelacht habe, was dann aber wieder bedeuten würde, dass sie die Arschlochkinder waren, was sie in meinen Augen definitiv nicht waren, sondern loyale Freunde bis heute.

Schwierig ohne Kontext zu verstehen, was jemand sendet und es so zu empfangen wie es gemeint ist. Daher bin ich für viele wahrscheinlich auch ein sehr nerviger Gesprächspartner, wenn ich bei Unklarheiten oder Nichtübereinstimmung von Körperhaltung, Gesichtsausdruck und Gesagtem, nachfrage, wie etwas wirklich gemeint ist. Zum Beispiel habe ich Sonntags oft einen Käpt'n vor mir sitzen, der guckt, als wolle er jemanden töten, eine Tonfarbe als hätte man ihm seine Förmchen geklaut und eine Körperhaltung wie jemand, der eigentlich auf gar nichts Bock hat und lieber ins Bett will. So jemand sagt einem dann: "Ich würde gerne mitmachen!", was denkt ihr, sagt dieser Mensch die Wahrheit? Und wenn man ihn fragt, weil er ja den Konjunktiv verwendet, der eine Bedingung herausfordert, was dafür erfüllt werden müsste, reagiert er mit Aggression, was würdet ihr sagen, möchte er wirklich mitmachen? Das war nur ein kleiner Ausflug in das Sender und Empfänger Leben of mine, Probleme mit kleinen und großen Kindern in meinem Alltag.

nochmal Entschuldigung an alle, die damals dachten, ich lache tatsächlich über den Tod von über 3000 Menschen und wäre respektlos gewesen aus purer Bosheit heraus.

2/26/2026

(M)Ein Kunstbegriff

Personifizieren wir Kunst um der Künstler Willen oder passen wir Künstler unserer Industrie an und verlieren als Künstler unsere Kunst und ist das vielleicht der Grund AI zu haten, die als Werkzeug so mächtig ist die Industrie zu überspringen, die sonst ja das Geld abschöpft, dass die Kunst erzeugt.

Nur ein paar Gedanken eines Möchtegernmusikers, der nie etwas mit der Musikindustrie zu tun hatte, hobbymäßig ein kleines Label führt und eigene Musik schreibt und mit der Hilfe von neuronalen Netzwerken in die Welt bringt. Ich verstehe den Punkt, den Künstler haben, Bands, die durch echte Scheiße gehen, die so viel aufgeben, um ihren Lebenstraum zu leben und damit dann auch echt Kohle machen, davon leben können. Ich verstehe, dass es sich wie Diebstahl anfühlen muss, wenn der kleine Weirdo in seiner abgetanzten Wohnung sich mit zwei drei Prompts einen Song basteln lässt, der im Stil seiner Idole ist und er hat nebenbei vielleicht noch was anderes gemacht, ich verstehe heute sogar Metallica, dass sie damals Napster abschalten lassen wollten, verstehen ja und ihr ahnt es A-BÄR:

Kunst passiert im Kopf, vorrangig jedenfalls, was dann auf Leinwand, Bühne oder Papier ankommt, kommt aus den Gehirnen von Menschen, meist traumainduziert oder als Reaktion auf Etwas, das diesen Menschen geschehen ist. Ich finde wir müssen hier wirklich unterscheiden zwischen digitaler Kunst und durch AI umgesetzte Kunst, denn natürlich ist es keine Kunst, wenn ich am Ende des Posts wieder irgendein Bild, was ich im Kopf habe prompte und hier drunter klatsche, genauso wenig sehe ich Lieder prompten als Kunst an, denn das kann wirklich jeder, der den IQ eines Toastbrots gerade übersteigt. Noch schlimmer finde ich ja diese Leute, die denken es sei Kunst existierende Musik zu covern, ja das kann funny sein, interessant, klar und gerade für angehende Bands und Künstler eine Möglichkeit daraus einen eigenen Stil zu entwickeln, im Ernst so fangen wir alle an, ich habe als Kind versucht englisch zu singen, das muss ein Kauderwelsch sondergleichen gewesen sein, schmerzhaft für die Ohren eines Jeden, der das gehört hat. Leider habe ich nach der Zeit im Jungenchor und dem Stimmbruch nicht weiter gemacht, wer weiß was aus mir hätte werden können... irgendwann dann diese kurze Zeit mit "A Glorious Mess" im ehemaligen Hühnerhaus, ich kann nicht singen, ich spiele kein Instrument und ich bekomm es auch nicht hin, das Einzige, was ich schon immer konnte und worin ich mich für echt talentiert halte, ist schreiben. Und mein Gehirn ist eine Ideenmaschine, die Vorstellungskraft endet dort, wo sie wieder von vorne beginnt und... ja Möbiusschleife, Grüße an Peachie Boy...

Ich bin sozial isoliert und habe damit insgesamt auch echt kein großes Problem, es lässt mich ein Leben führen, das für mich genau richtig ist, es schützt mich vor der Eskalation und der zerstörerischen Kraft meiner Persönlichkeit, derer ich mir durchaus bewusst bin, dass sie da ist. Ich bin ein guter Mensch, allerdings nur in kleinen Dosen, ich fürchte ich bin nicht wirklich an anderen Menschen interessiert, es interessieren mich ihre Geschichten, ihre Besonderheiten, ihre Abgründe, ihr Musikgeschmack. Unsere Band schweißte damals eine einzige Sache zusammen, Schmerz, wir waren alle irgendwie Misfits und wollten das gemeinsam weniger spüren. Ich bin noch immer mit allen Mitgliedern in Kontakt, allerdings sind seitdem 20 Jahre vergangen und ich bin der mittellose Künstler geblieben/geworden, den ich damals vielleicht einfach nur performt habe. Ich habe damals mein ganzes Leben performt, ich glaube das einzig echte war meine unsterbliche Liebe zu der Einen. Man könnte behaupten, ich war mein Leben lang eine Kunstfigur und Künstler sein ist alles was ich kann. Nun ja und was macht man im Jahr 2024, wenn man plötzlich ein mächtiges Werkzeug bekommt, was sich erst anfühlt wie ein Spielzeug, man aber im Laufe der Zeit entdeckt, welche Möglichkeiten es bietet in der Kombination mit dem eigenen Erfindergeist. Endlich alles, was seit Jahrzehnten in einem schlummert aus den Schubladen holen und loslegen, das Leben der Schmerzen und Krankheit, der körperliche Verfall rückt ein wenig in den Hintergrund wenn ich komponiere, wenn ich schreibe, wenn ich uralte Gedichte lese und bemerke, dass sie in englischer Sprache wie Punksongs klingen, die schwarze Periode meines Lebens plötzlich zu Gothic-Opern werden können, die ganzen Sprachaufnahmen auf Musikkassetten ein unglaublicher Schatz sind, angefangene Autobiografien so viel Potential haben, endlich das Licht der Öffentlichkeit zu erblicken, mein Leben endlich so darzustellen, wie ich es gelebt habe und nicht darauf vertrauen, was Andere über mich sagen.

Kurz runterfahren, am Ende ist es nur ein Hobby, ich bin kein Leonardo Da Vinci oder ein Wolfgang Amadeus Mozart, noch nicht mal ein Johann Wolfgang von Goethe, ich bin nur der Typ von nebenan, der mit einem Schicksal geboren wurde, damit die ein oder andere Schlacht schlägt und in der Musik seine beste Ausdrucksform gefunden hat. Dass mir dabei neuronale Netzwerke helfen, ist für mich genauso, wie mir Maschinen dabei helfen, zu überleben, denn nichts anderes ist es dreimal die Woche zur Dialyse zu gehen... puh, das war jetzt ein wilder Ritt, oder? Impulsives Schreiben nennt man das glaube ich, keine Ahnung, ob ihr da was für euch mitnehmen könnt, für mich war es sehr erquickend, in diesem Sinne erstmal, Liebe geht raus!

2/18/2026

So verliert man auch die letzten ESC Fans

Ich bin ESC-Fan seit der Zeit von Guildo Horn, Scooter und Knorkator in den Vorentscheiden, den Zeiten, als die Musik im Vordergrund stand und der Vorentscheid ein echtes Event war, ich habe die Casting Reise von Lena mitgemacht und auch die letzten 15 Jahre der mehr oder weniger Bedeutungslosigkeit des ESC für Deutschland.

Und jetzt hat man vollmundig den Neubeginn ausgerufen, indem man den Sender gewechselt hat, der die Verantwortung zeichnet und macht den gleichen Fehler der Vorjahre wieder und wieder und wieder. Ich meine hey, man sollte vorsichtig sein mit Vorverurteilungen, aber (ihr wisst jetzt kommt nix Gutes) die Wahrheit ist, ein Panel mit 7 mehr oder weniger unbekannten Newcomern und einer Casting-Show Gewinnerin und einer doch schon als Prominente zu bezeichnenden hinzustellen und dann doch wieder eine Jury aus dem Hut zu zaubern, obwohl man dem Publikum doch Veränderung versprochen hat, nur um seine Stars auch sicher in den zweiten Teil des Votings zu hieven, ach kommt schon... wir sind doch alle lang genug dabei, dass wir verstehen wie lineares Fernsehen funktioniert und oder selbst die Telefonanrufsache.

Wahrscheinlich guck ich mir die Scheiße dann trotzdem an, nachdem der BVB gegen die Bayern endgültig wieder auf seinen Platz verwiesen wurde und deprimiere mit Schöneberger und Brugger (die ich ja entgegen öffentlicher Meinung zu ihr sehr lustig finde) durch den Abend nur um dann am Ende Sarah Engels zum nächsten vorletzten Platz zu schicken, wobei man ja vermutlich nicht 26. werden kann, weil genug Länder aussetzen, dass man nur 20 Finalisten haben wird oder so. Wir sollten auch mal aussetzen für ein paar Jahre.

Es ist so schade, dass auch der ESC, der früher immer ein echter Spaß war, den ich mit meiner Mutter einmal im Jahr feierte zu einem Fiebertraum verkommen ist, bei dem man seit Lena nicht mehr dem eigenen Land die Daumen drückt, ist fast so wie bei der Fußballweltmeisterschaft, ich guck mir vielleicht noch das Turnier in pieces an, aber ich würde nicht für ein Deutschlandspiel Termine um schieben oder sonst was und das im Grunde schon seit 2010 (und ja mir ist klar, dass wir 2014 Weltmeister wurden, hat mich aber bis heute nicht gejuckt, weil damals der von mir meistgehasste Fußballer überhaupt das entscheidende Tor gemacht hat) und das ist bei vielen Großveranstaltungen so, es juckt einfach nicht mehr, superschade.

8/12/2025

Der Weg

"Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre ihn zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben." - Konfuzius

Und so steh ich des Öfteren bei den Tagelöhnern und Job-Strichern und biete ihnen an, sich mit der Sprache anzufreunden, ihnen Medienkompetenz zu lehren, sie selbstständig zu machen, Kochen lehren, Wäsche waschen, die Dinge des Lebens, die sie verlernten, soziale Interaktion. Und einige waren interessiert, andere heuchelten Interesse und wieder andere hatten einen Standpunkt und lehnten meine Hilfe zur Selbsthilfe ab. Damit kann ich leben, "wer nicht will, der hat schon", das ist okay. Denn entgegen der Meinung, dass man hundertste Chancen geben sollte, verstehe ich NEIN mittlerweile als ganzen Satz. Es ist nicht meine Aufgabe das Leben anderer in den Griff zu bekommen. Die Interessierten, sie schare ich um mich und gebe Ihnen die Angel, erkläre, korrigiere und erfreue mich an ihren Erfolgen, denn die stellen sich automatisch ein, bei dem Einen schneller bei der anderen langsamer und das ist auch völlig in Ordnung so, "wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg". Ich halte nichts von Anti-Sprichwörtern, die eine gute Idee pervertieren oder Ausrede für die Unwilligen sind, allerdings hatten sich auch unter die vermeintlich Interessierten in meiner Gruppe jene gemischt, die bloß so taten. Sie faselten davon, es nicht zu können, immer wieder, es nicht zu können, dabei versuchten sie es gar nicht recht. Sich einen Anglerhut aufzusetzen und an den Fluss zu setzen, lässt dich noch lange nicht zum Angler werden, kauf dir die teuersten Laufschuhe, solange deine Füße nicht laufen sind sie nutzlos, das qualitativ hochwertigste Papier und der exquisiteste Stift schreibt kein Buch, wenn ich nicht anfange. Und ich behaupte gar nicht, dass es nicht innere Widerstände zu überwinden gibt, wenn man etwas neues Können will, allerdings steht am Anfang von Allem immer der Wille, oder? "Willenskraft Wege schafft.", hier gebe ich denen, die von Holzwegen und Irrwegen faseln einen Punkt, wenn der Wille nicht von einem selbst kommt, gelangt man möglicherweise auf Abwege und wird sein Ziel nicht erreichen, jedoch hat man auch dann immerhin die Erfahrung gemacht, dass es so nicht geht. Auch was, das beim Lernen hilft, generell lernen wir viel mehr durch Falschmachen, als durch Können aus dem Nichts, denn etwas zu korrigieren gibt so viel mehr Energie frei, als es von Anfang an richtig zu machen. Es beginnt halt mit dem Willen, es richtig zu können. Und das tolle ist, je öfter man etwas wiederholt, desto besser wird man, auch so ein allgemeingültiges Ding.
Ich war mal schwer depressiv, da war mein Wille nahezu gebrochen, ich wollte eigentlich gar nichts mehr, nicht mal mehr aufstehen oder gar Leben, das spannende ist, ich wollte nie sterben. Ich habe an Selbstmord gedacht, viele, viele Stunden habe ich mir darüber Gedanken gemacht, wie ich aus dem Leben treten könnte. Am Ende habe ich mir einen Plan gemacht, der eine Hintertür eingebaut hatte, ich konnte es nicht tun, weil ich es tief in mir drin nie gewollt hab. Ich wollte immer leben und nachdem das Ganze spektakulär scheiterte, wusste ich das auch wieder, es war mir wieder bewusst, ich begann mich zurück ins Leben zu kämpfen, weil ich das wollte. Und dann wollte ich mehr, Lebensqualität, Freude, das Gefühl einen Sonnenaufgang zu genießen, Hobbys, Genuss, Musik, Filme, Schreiben, Helfen, Geben...
Heute ist dieser willenlose, verlorene Alex Tickman eine Fußnote, ein Schatten der Vergangenheit, eine Inspiration für Gedichte, Liedtexte, Erzählungen und eine Motivation, niemals in diesem Leben mehr so zu sein, niemals wieder dorthin zurück.
Damals fühlte ich mich leicht beleidigt als mein Drehbuchdozent zu mir sagte, dass meine Figur so leer sei, die immer nur ein bisschen eskalierte, nur ein bisschen Alkoholiker war, nur ein bisschen sterben wollte, nur ein bisschen Liebesschmerz, alles auf Sparflamme, kein echtes Drama. Und da die Figur auf mir basierte, fand ich das gemein, aber er hatte Recht, ich war lost, inkonsequent sogar in meinem Gejammer und Selbstmitleid. Weil ich nicht wusste, was ich eigentlich will. Nicht jeder muss dafür erst sterben, mich hat das jedoch auf Kurs gebracht. Und seitdem weiß ich, dass es nichts gibt, was ein Mensch nicht kann, es gibt nur Dinge, die man nicht will. Und ich respektiere jeden, der das formuliert, ich verachte jedoch genauso sehr solche, die mir vorlügen nicht zu können, anstatt zu sagen, dass sie nicht wollen.
In diesem Sinne... wollte eigentlich nur kurz Bescheid sagen, dass ich ausm Urlaub zurück bin, vielleicht mach ich die Tage mal eine kleine Liste der geplanten Projekte und Veröffentlichungen. Spätestens Anfang September gibt es dann neue Hardware, mal sehen, was das wird...

Mera Luna 2025

Wie schon die letzten Jahre bin ich aus diversen Gründen nicht vor Ort gewesen und habe mein KK2 Entertainment Center genutzt, um es mir im Heimkino festivalisch zu machen, inklusive Gewandung und ein wenig Deko, das passende Festival-Food und dazu den Stream von "arte concert"

Weil es beim Wacken Stream so hervorhebenswert war, die Stream-Regie und Information während des Events war gelinde gesagt fraglich, die Konzerte waren mir teilweise viel zu nah an den Menschen auf der Bühne, also wirklich nah, da wurde nach allen Regeln der Kunst ins Gesicht gezoomt, ständig, viele Auftritte wirkten dadurch viel hektischer als nötig und ließen auch die Stimmung nicht ganz rüberkommen, das Ganze war unglaublich leise, während die Zwischenmusik von arte selbst viel zu laut war und um mal direkt in medias res zu gehen,

"Stimmgewalt" ist ja wohl das Unerträglichste, was an das Innenohr gelangen kann, ich schalte selten Musik einfach aus, aber DAS war Katzenjammer in laut, Schändung eines jeglichen Songs, welchen sie gecovert haben, haben sie gecovert, ich habe nur das gekrächzte Krabat herausgehört und sonst nur Schrilles und Schreie, da gab es in der Vergangenheit bessere A Capella Projekte, fand ich schrecklich! Den Rest habe ich falls möglich mit den auf arte Concert abrufbaren Videos verlinkt, falls ihr selbst mal reinschauen wollt.

Null Positiv

Richtig positiv, die Dame hat mich richtig motiviert, super sympathisch und tolle Stimme, Habe ich dann direkt auf meinen Albumstapel gelegt und kurz reingehört, nur um festzustellen, dass das Live-Erlebnis deutlich besser ist, als das was von Platte rüberkommt, also klare Empfehlung, wenn ihr die mal sehen könnt - hingehen!

Heimataerde

Sänger kommt mit Rüstung und großem Schild auf die Bühne, Gitarrist in Kapuze und alle in dunkler Templergewandung. Tanzbares Set, das Spaß gemacht hat, auch wenn ich mich teilweise gefragt hab, wo gewisse Sounds herkamen bei nur 4 Personen auf der Bühne, ich mag die ja eh, hier tendiere ich dann aber doch zur Platte statt live, irgendwie kommt da nicht viel rüber.

Tanzwut

Die Tanzwut war geil, auch wenn es stimmlich etwas schräg war, ist halt live oder relive. Großartige Musik und Stimmung bei einer Band, die ich jetzt auch schon in den absoluten Olymp dieser Musik heben würde, da fehlt nicht viel nach ganz oben, vor Allem die wunderschönen Balladen sind Zucker.

OST+FRONT

Kapitalismuskritik auf 'nem komplett durchkommerzialisierten Festival mit blutüberströmter Fleischerschürze und dem Namen? Schwierige Darbietung, musikalisch großartig haben sie das Publikum auch im Griff, ich find sie schwierig, weil sowohl Texte als auch Darstellung unglaublich grenzwertig und zum Teil schwer zu ertragen sind. Vielleicht auch einer der Gründe, warum es nicht als VoD verfügbar ist.

Universum25

Ich weiß ja nicht wer die Texte schreibt, aber irgendwie wirkt das, als würden reiche Boomer Punker spielen ohne den Hintergrund und damit weder das eine noch das andere sein. Irgendwie so eine Art "Wutbürger für eine Nacht". Ich kann das so nicht kaufen, ist mir zu plakativ irgendwie, obwohl ich's inhaltlich und musikalisch schon selbst so sehe, aber passt halt nicht, wenn das eine Supergroup aus erfolgreichen Musikern präsentiert.

Faun

Esoterik in Musik und ich bin verliebt. Was für schöne Menschen und ein echtes Runterkommen. Tolles 5.1 und ich habe wieder was für den Albumstapel, sind mir nie als hörbar aufgefallen. Nette Überraschung

Witt

Einfach nur Legende der Mann, ich weiß nicht, was ich da mehr zu sagen soll, es ist unglaublich, wie er in seinem Alter noch abliefert, während seines Sets war ich so dankbar, dass er noch einer ist, der noch da ist von meinen Helden.

Eisbrecher

Wie Universum25 nur mit dem Unterschied, dass er schon immer so war und ich das eher kaufe, weil es sich echter anfühlt...

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Am zweiten Tag habe ich mir nur Versengold, Subway To Sally (zu denen habe ich aber an anderer Stelle schon genug geschrieben) und And One (da kommt demnächst noch was) angeguckt,  und das war so sehr Flashback-Tango, das halte ich im Herzen... Grüße gen Norden! In diesem Sinne...

8/08/2025

Schmetterlingstest

Sie hat ja die meisten Kosenamen durchgemacht in meiner langen Zeit mit ihr, eine Zeitlang war sie ob ihres Verhaltens für mich ein kleiner gelber Schmetterling, ihr flatterhaftes Verhalten, die Freiheitsliebe und gleichzeitige Besessenheit sich dem Licht zu verschreiben und immer wieder die gleichen Fehler zu machen erinnerten mich immer wieder an die Motten, die sich im Sommer oft mal ins Haus verirren und deren Schönheit oft nicht wahrgenommen wird, weil sie sich kaum am Tag zu erkennen geben.

Oder gönnt euch mal diesen Artikel zum "gelben Schmetterling" mit Bedeutung und spirituellem Input, vielleicht hilft euch das irgendwie weiter, würde mich freuen!


Wie findet ihr die neue Funktion von Google, irgendwelche Dinge mit 'ner Suche zu verknüpfen? Macht es das leichter zu verstehen oder triggert das in euch auch das Aufmerksamkeitsdefizit und ihr müsst alle Links in Tabs öffnen? Sorry, falls dem so ist.

7/19/2025

TLE - Top 100 Songs

Letztes Jahr gab es ja eine ausgiebige Playlist mit den Top 250 Künstlern of all Time bei last. fm, ich dachte da dieses Jahr mal etwas mehr an eine Liste der Top Songs of all times und da die 250 letztes Jahr wirklich eine zum Ende hin anstrengende Angelegenheit waren, werde ich das ganze dieses Jahr etwas verkürzen und nur die 100 meistgehörten Songs in Kurzposts besprechen. Natürlich nehme ich als Basis die Daten von last.fm, wodurch es zu einem Ungleichgewicht kommen kann, zu dem was ich analog in den letzten 12 Jahren gehört habe, denn manche Songs gibt es halt nicht bei Spotify oder in digitaler Form. Ich denke, da werde ich dann noch irgendwas Dementsprechendes nachschießen, wie letztes Jahr "die verlorenen 7". Möglicher Titel ist "Nur analog ist legal" in Anlehnung an alte Zeiten, als der Käpt'n noch echt cool war. Einen Song weiß ich da definitiv schon, wobei das ist, schon 20+ Jahre her, der lief einen kompletten Nachmittag im Repeat, weil ich ihn beim Weggehen vergessen hatte abzuschalten und bei 3 Minuten Tracklänge sind das bei 6 oder 7 Stunden, die ich weg war, mal locker 130 Rotationen, das ist sicher schon im Bereich, Top Songs... wobei, hm bin sehr gespannt, wie sich das entwickelt und ob ich zu jedem Song was zu erzählen habe. Ich werde das dieses Mal auf 100 Tage verteilen, jeden Tag ein Song, dann muss ich nicht on Block arbeiten und kann jedem Song genau die Zeit widmen, die er braucht. Auch wenn dann jeder Tag ein Song Name ist, werde ich die zwar mit "Wer Lieder lebt" taggen, sie wandern aber nicht in die Playlist mit dem Soundtrack zum Blog. Aber jetzt genug von den ganzen technischen Erklärungen, wann startet denn der Spaß? Das Ganze soll am 23. August starten und damit am 30. November enden, wenn ich mich nicht wieder verzählt habe, sind das 100 Tage. Ja, ich freu mich drauf, ich hoffe ihr habt Spaß dran, ansonsten habe ich eine tolle Form gefunden, täglichen Content rauszuhauen.

Natürlich gibt es eine Playlist dazu, die ich dann vermutlich in unregelmäßigen Abständen aktualisiere, ihr kennt das, man muss auch Pausen gönnen. In diesem Sinne...

7/02/2025

2 Tage Sommer klingen aus

Ich weiß nicht, wie das mit euch ist, ichpersönlich bin ein absoluter Sonnenanbeter, mag daran liegen, dass es an richtig heißen Tagen für mich die einzige Chance ist, mal nicht zu frieren und das Gefühl zu haben, dass der ganze Körper lebendig ist, weil warm (obwohl, ob ihr es glaubt oder nicht mein Bäuchlein fühlt sich kühl an). Vom Gefühl her würde ich sagen, dass es in dem kleinen Wetterloch in dem ich wohne bislang die heißesten Tage des Jahres waren und die ersten beiden, die sich weit jenseits der 30 befanden. Für mich ist das okay, klar anstrengend für all jene, die raus müssen, ich konnte mit meinem altbewährten Turbantrick, ihr wisst schon T-Shirt nass machen und dann um den Kopf wickeln ohne große Kreislaufprobleme bis hierhin durch die Tage kommen. Unangenehm werden jetzt die Stunden des Warten auf Abkühlung, dass man mal durchschnaufen kann, denn dauerhaft ist diese Wetterlage auch für mich grenzwertig. Erinnert ihr euch an 2019, ich muss bei Extremwetterlagen immer daran denken, dass meine Ma nach einem langen Tag in Münster heimkam aus dem Auto stieg und meinte, gegen 23 Uhr: "Hier ist aber deutlich frischer...", da waren es laut Thermometer 29 Grad Celsius. Jetzt rauscht erstmal das erwartete Gewitter durch, der Wind ist schon da, je nachdem wie schnell die Zelle zieht kann sich das bis Mitte der Nacht hinziehen, bis es dann wirklich möglich ist die Fenster für Kühlung aufzuschmeissen. Das sind die schwersten Stunden, wenn der Druckausgleich stattfindet. Na ja, soviel zu Horrorhitze und auf die Sonnencremeverschwörung, ja sowas gibt es mittlerweile, fragt einfach eure KI der Wahl oder ganz oldschool bei Google, gehe ich gar nicht erst drauf ein.

Kommt gut durch und viel Spaß mit dem dann folgenden typischen deutschen Sommer, "ich hab da ein ganz mieses Gefühl"...

6/26/2025

Ruffy & Steve - Der Ölprinz - Album Ankündigung

Im Grunde war und ist der Ölprinz nur eine Art Projektionsfläche für mich und meinen kreativen Umgang mit einem der verheerendsten Vertrauensbrüche meines Lebens, der sich heute kaum noch erfühlen lässt, weil Gleichgültigkeit an seine Stelle getreten ist. Dennoch finde ich es spannend, wie einer meiner absoluten Lieblingsbösewichte zum Sinnbild dessen geworden ist, was einer meiner Lieblingsbösewichte im realen Leben scheinbar schon immer war.

Wie auch immer, als Quelle für gewissermaßen wütend wuchtigen Ska-Punk sollte ich vielleicht sogar dankbar sein, diese Lebenserfahrung gemacht zu haben. Ich bin es nicht, denn das wäre, als wäre man dankbar für Peitschenhiebe am Marterpfahl oder angekotet zu werden (wobei das im Special-Interest Bereich sicher nochmal was anderes ist)

Kurzum, das Ölprinz Album ist so gut wie fertig und hat eine VÖ. Auch wenn ich anfangs den heutigen Tag auserwählt hatte, gibt es heute stattdessen die erste Singleauskopplung (Ölprinz verrecke) und dann zum 23. Oktober 2025 das komplette Album, dann auch bei Spotify und Deezer und allen anderen bekannten Plattformen. Und dann streiche ich auch "Ein Musik-Album veröffentlichen" von meiner Bucket-Liste. Hier ist schonmal das Promo--Poster zum kommenden Album. Viel Spaß mit dem Song und teilt ihn gerne rauf und runter, so wie ich es auch auf allen Kanälen tun werde.

6/24/2025

Albumstapel-Entdeckung - Ricky Lestat

Das hatte ich so gar nicht geplant, allerdings zwingt mich die Großartigkeit dieses Albums dazu eine neue Kategorie aufzumachen, ich hatte ja früher schonmal so was Ähnliches hier im Blog unter dem Tag: Stanley Hardcore präsentiert..., wo ich Alben empfohlen habe, die in der Woche rauskamen. Hier wird es jetzt etwas anders laufen, ich habe ja schon das ein oder andere Mal von meinem Albumstapel geschrieben, da liegen meist bis zu 50 Alben drauf, die ich übers Jahr ansammle und dann irgendwann mal durchhöre, meist Monate nach dem eigentlichen Erscheinen der Alben, habe auch mal versucht das auf "Rate Your Music" zu bewerten, komme da dann aber oft drüber weg, weil ich während des Durchhörens noch nebenbei andere Dinge tue. Ich kann nicht versprechen, dass diese Kategorie hier jetzt länger bleibt, ihr kennt mich, I'm so free minded (um nicht zu sagen, dass meine Gedanken sich gerne im Raum ausbreiten).

Jetzt zu dem Album, was mich weg geflasht hat, das Ding heißt "Valentinstag - Nichts für schwache Herzen (Teil 2)" von Ricky Lestat und musikalisch ist das eher so gar nicht meins, aber es berührt mich, es fühlt sich an, als wäre es etwas, das wir alle schon durchgemacht haben, so ehrlich, so durchzogen von jugendlichem Schmerz, von Liebeskummer und juveniler Trauer, wie das eben ist, wenn man erwachsen wird. Einfach krass und sollte definitiv ne Trigger Warnung haben und gleichzeitig eine Empfehlung von Musikmagazinen, denn das ist, selbst wenn es Musik ist, die mit der Hilfe neuronaler Netzwerke entstanden ist, textlich und musikalisch genau das, was Jugend ist. Jugend ist mal verträumt, mal hart, mal schnell, romantisch, voller Nachhall des Glücks und voller Sehnsucht, die vielen ersten Malen wieder erleben zu dürfen. Hört es euch einfach an und lasst euch davon fangen, der Typ, der hinter dem Projekt steckt, ist ein absoluter Meister seines Fachs. Lasst euch nicht hinters Licht führen, wenn sich alles anfangs anhört wie Tagebuch mit Musik, das ist tiefes Seelenecho, das jeder von uns schon einmal gefühlt hat. Fünf Sterne! 



6/21/2025

Was wurde eigentlich aus meinem Lieblingsdeutschlehrer

Sehr geehrter Herr R.,

ich möchte mich zu Beginn bedanken, dass Sie mir die Finesse der deutschen Sprache nähergebracht haben und den Spaß an der Wortakrobatik gelehrt haben, mir als Zukunftsvision damals eine Karriere im Journalismus oder in der schreibenden Zunft prophezeiten. Ich bin nicht sicher, ob Sie das hier im Sinne hatten, aber Sie waren derjenige, der mir eine kreative Schreibe mit einer guten Note bewertete, obwohl ich faktisch am Thema vorbeigeschrieben habe. Sie waren mein bester Deutschlehrer und ich profitiere heute noch so oft von den ausschweifenden (die Jugend von heute würde es Sidetracks nennen) Lebenslehren im Deutsch LK, die viel mehr waren als Unterricht, es war die wahre Essenz dessen, was man in der Schule lernt. Es dauert ein Weilchen, bevor man sich bewusstwird, dass einem nicht nur Stoff aus irgendwelchen Büchern beigebracht wird, es ist das Verstehen des Wissens, was bereits vorhanden ist, das Weitergeben von nicht Erlernbarem. Sie waren kauzig und... naja sehr kauzig und vor allem ein Lehrer in Menschengestalt, Sie konnten mich dazu bringen mir die verdammte Hauptstadt von Australien zu merken, weil sie mir die Eselsbrücke mit Cranberry Saft gebaut haben, und sowas prägt sich in einen Erfahrungsbericht verpackt hundertmal eher ein als in der Unterrichtssituation oder durch pures Auswendiglernen. Legendär war Ihr Gemurmel in den eigenen Bart, wenn Sie feststellten, dass Sie Klassenbucheinträge vergessen hatten, "Teufel auf dich, du hast es ja nicht eingetragen!" oder die Wahl der Leselektüre mit "Schlafes Bruder", ich bin mir bis heute nicht sicher, ob das wirklich LK-Stoff war oder wir das nur gelesen haben, weil Sie das Buch so mochten, ich habe es auch bis heute nicht wirklich verstanden in seiner teilweise ekelhaften Bildsprache. Und wenn ich an Sie denke, dann denke ich auch an unseren unglaublich harmonischen Deutsch LK, bei ihnen hätte ich sicher in Deutsch mein Abi gemacht und wäre den Weg Richtung Journalismus über Studium gegangen, ich denke mein Leben wäre doch ein wenig anders gelaufen... was sie wohl gerade machen?

6/20/2025

40 - Mein Leben in 40 Worten

1985 Geburt
1986 Sprache 
1987 Schritte 
1988 Bruder
1989 Maschinengewehr
1990 Blumengruppe
1991 Grundschule
1992 "Crimson Crusher"
1993 Gesang
1994 Kindertechno
1995 Dortmundfan
1996 Europameister
1997 Schlauch
1998 Lebensspende
1999 Millenium
2000 Tulpenfest
2001 Hausgeschichte
2002 "MediaHall"
2003 Eskalation
2004 Zukunftsangst
2005 Ausgelernt
2006 Sommermärchen
2007 Mondschein
2008 Wacken
2009 Filmstudium
2010 "Berlinale"
2011 Aquavit
2012 Depression
2013 Spielnachmittag
2014 Auferstehung
2015 Resozialisierung
2016 Überleben
2017 Kaufmann
2018 Fitness
2019 Schmerzen
2020 Weltenwandel
2021 Verrat
2022 Aufstiegschance
2023 Ostflügel
2024 Kreativexplosion

6/12/2025

Alles geben!

Ich habe von meinen Eltern gelernt, dass man in der Kirche im Gottesdienst was in den Klingelbeutel schmeissen muss. Tja, habe ich dann auch immer gemacht, weil man das so macht. Kleingeld, was man so übrig hatte. Irgendwann hatte ich nichts weiter als einen 5-Mark Schein, das war alles was ich zu diesem Zeitpunkt an Bargeld besaß. Ich habe nicht drüber nachgedacht und es war mehr eine Intuition, ich hab alles reingelegt weil es sich gut anfühlte zu geben. Ich habe mich sehr gut gefühlt und am Nachmittag kam meine Oma überraschend zu Besuch und steckte mir einen 50-Mark Schein zu, das war wohll der Moment, wo ich verstanden hatte, dass Geben einfach seliger ist als Nehmen, denn wenn es das ist, was dein Herz gibt, dann wird es dir im Nachhinein 100fach vergolten. Ja ich weiß, war dann nur 10fach aber den Rest gab es durch die Überraschung und das gute Gefühl. Und das Gefühl etwas Gutes zu tun, auch wenn die Kollekte da vielleicht nur bedingt ein gutes Beispiel ist, ist einfach so viel mehr wert, als alles Geld der Welt.

muss man sich dann eben auch leisten können, auf Dauer

6/01/2025

Fotografen (Songtext)

Hey Freunde, hier schon mal vorab der Songtext zu "Fotografen", zu dem ich dann morgen mal ein improvisiert geschnittenes Video raushaue, viel KI und so, ich probiere mich noch aus, habt etwas Geduld. Und mir geht's im Moment auch nicht so. Liebe geht raus!

Fotografen

Die Welt ist groß, doch ich bin klein Doch nie allein – ihr lasst mich dabei sein Durch eure Augen seh ich mehr Drum kommt der Dank von Herzen her


Danke Freunde an der Nordsee An der Ostsee Im geliebten Dänemark Danke Freunde In Italien Und Spanien Und in Griechenland Ihr seid meine Fotografen Ihr seht für mich die Welt Ich kann dreimal so gut schlafen, Wenn euch der Trip gefällt

Danke Freunde In Kroatien In der Türkei Und im schönen Portugal Danke Freunde In den Bergen In der Schweiz Oder auch in Österreich Ihr seid meine Fotografen Ihr seht für mich die Welt Ich kann dreimal so gut schlafen, Wenn euch der Trip gefällt Danke Freunde In den USA In Thailand Und in Australien Danke Freunde In Norwegen In Schweden Und im wilden Kanada (Oh-Oh-Oh) (Danke Freunde) (Oh-Oh-Oh) (Danke Freunde) Danke Allen in Fern und Nah von der Arktis bis Afrika von hier bis zum Mo-oh-oh-nd Ihr seid meine Fotografen Ihr seht für mich die Welt Ich kann dreimal so gut schlafen, Wenn euch der Trip gefällt Wo ihr auch seid – ich bin dabei Eure Bilder machen mich frei Ich sag es nochmal mit Gefühl: Danke euch – so viel, so viel

(Text: ATK)