Posts mit dem Label Danke werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Danke werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

5/07/2026

Situativer Abschied für eine Weile

Liebe Freunde, Leute, Mitlesende, liebe Schwestern, liebe Lieben, liebe Nordlichter,

leider geht es mir in letzter Zeit noch schlechter, als ich mir das eingestehen werde oder jemals nach außen zeigen werde, ja wahrscheinlich sogar deutlich schlechter als ich wahrscheinlich selbst weiß, denn in all den Jahren war es immer das Gefühl, zu wissen, dass da Liebe ist, die mich aufrecht hält, die mich durchhalten lässt und die mir jeden Morgen neu Leben schenkt. Ich versuche so gut ich kann, dieses Gefühl von Liebe weiterzugeben, auch in dunklen Zeiten, in denen es sich anfühlt, als gäbe es ausnahmslos Widerstände auf meinem Weg, ausnahmslos Schmerz und die Dunkelheit ermächtigt sich meiner Seele. Die Nächte dauern ewig, mein Licht vergeht, die Kälte umarmt mich, die fahlen Augen fahnentreuer Soldaten begegnen mir auf dem Weg an die Front, ich begleite sie ein Stück, leide mit und unter ihnen und schreibe ihre Briefe, gebe ihre Geschichten weiter, ihre Liebe, ihre sterbenden Seelen, weil sie vergaßen, wer sie waren, die Schwestern, die Brüder, die Väter, die Mütter, weil sie vergaßen, wofür sie kämpften, weil sie einst lebten. So wie ich und ich will verdammt sein, wenn ich dieses Ziel aus den Augen verliere, es gibt diese Momente, in denen auch ich schwach bin, so stark der Sturm auch sein mag, auf jeden Regen folgt Sonnenschein, wie endlos sich die Phasen auch anfühlen mögen, Glaube muss stärker als Angst sein. IMMER

Ich werde jetzt mal für eine Weile meine Wunden lecken und meine Seele ein wenig baumeln lassen, man könnte sagen, ich mache Urlaub und Reha oder wie man das so nennt, wenn man sich davon erholt, dass der Körper einem gesagt hat, dass man Pause machen muss, Nervenzusammenbruch, Burn-Out, Kreislaufzusammenbruch, was weiß denn ich, was mit mir los ist, es ist schwieriger in diesem Land zum richtigen Zeitpunkt den passenden Arzt zu erwischen als ach keine als was, es ist scheiße schwer, will mich nicht wieder aufregen. Ich wollt nur sagen, dass ich mal eine Weile kürzertrete und Pause mache, wahrscheinlich lest ihr erstmal länger nix von mir, kann sein, dass ich trotzdem weiter Musik veröffentliche oder hier und da mal eine Statusnachricht raushaue, vielleicht auch auf den anderen Kanälen. Macht euch keine Sorgen um mich, ich bin wie eine Kakerlake, ich komm schon durch. Und wenn ihr mir was Gutes tun wollt, schreibt mir Nachrichten, Briefe, ruft mal an, kommt mal vorbei, ich freu mich bestimmt, auch wenn es sich vielleicht erst nicht so anfühlt. Ich liebe euch alle, das tief in euch drin, das ist es, was uns alle eint, Sternenstaub ihr Lieben.

4/25/2026

Heulen bei Zarella

Ey, ihr könnt mir über deutsche Fernsehunterhaltung erzählen, was ihr wollt, darüber, dass lineares Fernsehen so alt ist, wie die Acts auf der Bühne und das dieser ganze Schlagerblödsinn komplett labubu ist und unecht und ach fuck am Ende singen wir alle die Scheiße mit und kriegen gute Laune, ich heule, weil ich einen 80jährigen auf der Bühne sehe, der alles das lebt und genau deswegen 80 Jahre alt ist. Ich heule, weil ich mich erinnere, an die Zeit, als ich jung war, an die Zeit, als ich jedes Wochenende geliebt habe, jedes Wochenende gefühlt habe, jedes Wochenende gelebt habe, als würde es das heute niemals geben. Ich muss hier einfach mal grad ein wenig Liebe ausspeichern, denn ich bin so dankbar, dass es langsam wieder bergauf geht und ich Tränen der Freude an die Stelle jener der Verzweiflung setzen darf. Und warum nicht einfach mal einen Abend Party Pur und Aussteigen aus dem, was unsere Welt derzeit so finster macht. Ich gönne, weil ich es verdiene! LIEBE GEHT RAUS! Danke!

4/24/2026

Fist of Justice 2026

Nicht nur heute sondern immer gilt es zu streiten für unsere Rechte für unsere Freiheit und für einen Frieden, den es nicht umsonst gibt, der in den Köpfen errungen werden muss und nicht auf Schlachtfeldern dieser Erde, ich weiß, dass dieses Album sehr kontrovers verstanden werden kann, es ist das bisher persönlichste Album, das ich euch gebe, ich hoffe ihr versteht es so, wie ich es meine und dass wir Liebe brauchen, Gitarren sind nicht der Feind und manchmal braucht es Baseballschläger mit Stacheldraht um Liebe zu verkünden, wir sind die Fist of Justice und das schon seit 20 Jahren, danke!
Und weil der erste Mai dieses Jahr auf einen Freitag fällt, gab es für mich kein besseres Datum für die VÖ, hier habe ich vorab schon einmal die Trackliste, das Album findet ihr dann ab nächste Woche auf nahezu allen Online-Streamern, lasst Liebe da!

4/01/2026

Chesney's Live Journal wiedergefunden

Hey Leute,
viele von euch wissen ja, dass ich schon seit Ewigkeiten blogge, genauer gesagt seit nahezu zwanzig Jahren und begonnen hat alles auf LiveJournal, einer echt guten Seite für Blogger und deutlich socialiseder (ist das ein Wort) als hier zum Beispiel. Die beiden besten Begleiterinnen überhaupt haben mich damals in diese Welt eingeführt, und in den Metal und... Danke für Alles, ich kann das nicht oft genug sagen, wenn es wirklich ein paar Menschen gibt, die mein Leben verändert haben, dann ihr. Ja Live Journal, ich komme leider nicht mehr an mein altes LiveJournal ran, um dort nochmal aktiv zu werden, ich überlege tatsächlich als Alex Tickman dort vielleicht parallel zu bloggen, ist allerdings nur so ne Idee, werde mir das nochmal genauer anschauen.
Hier wollte ich euch nur kurz darauf hinweisen, wie alles begann: Chesney Live Journal (Link zur Seite)

Und die alten Beiträge findet ihr auch auf meiner Backlog-Seite: Backlog - Life before Tickman wo es auch jede Menge anderes altes Zeug gibt, bevor ich hier angefangen habe.

3/27/2026

Release Freitag - Cream Bay - She's a ten

Hey Freunde,

endlich ist es soweit und das Album, an dem ich theoretisch 20 Jahre gearbeitet habe kommt raus, in Wirklichkeit lag es natürlich 19 Jahre davon auf Eis und die Texte sind von damals, die Möglichkeit zur Umsetzung bot sich mir erst seit letztem Jahr und ich habe euch ja versprochen, etwas mehr darüber zu sagen, nun es geht hauptsächlich um einen ganz besonderen Menschen, eine quasi stille Begleiterin, aber auch um das Zeitgefühl Anfang der 2000er und wie wir so lebten, ganz stilecht im Poppunk Gewand dieser Zeit. Es ist einerseits eine Huldigung an die Bands, die ich damals liebte, wie an die Frauen, lach, die ich damals liebte oder die Eine, das überlass ich ganz dem Zuhörer. Wie auch immer, ich wünsche euch viel Spaß beim Reinhören und Weiterempfehlen, haut mir Kritik um die Ohren auf allen Kanälen, nur bleibt sachlich, sonst kann niemand daraus lernen. In diesem Sinne wünsche ich schon einmal ein schönes Wochenende ihr Lieben. Danke an all die Zehnen in meinem Leben!

3/26/2026

Bin ich noch Schmusebärchi?

Vor ungefähr 20 Jahren war ich desillusioniert, verlassen und wahrscheinlich kaum eine Nacht nüchtern gewesen, spätestens nach einer der schmerzhaftesten Trennungen meines Lebens ging es irgendwie bergab. Und auch nicht, denn ich lernte eine ganze neue Welt kennen, neue Freunde, neue Möglichkeiten, ja wahrscheinlich sogar ein neues Ich. Durch die Vogelstraßenfrau und den Mondschein lernte ich gar zwei neue Subkulturen kennen, in denen ich mich bis heute super wohl fühle, auch wenn die eine davon für außenstehende sehr toxisch wirken kann, obwohl die andere auch. Wir saßen auf dem Fußboden und hörten Musik von Tod, Verderben und verlassen sein, die Farbe war schwarz.
Es gab aber auch dieses purple, dieses pink, es gab das Grün und es gab die Nächte auf fremden Sofas, mit SpongeBob, Grisu und den Glücksbärchis. Mein zwanzigjähriges Ich fand es lustig und irgendwas Kindliches wollte mir sagen, ein Anführer einer Sekte von Bären zu sein, die in einem Wolkenland leben und Kindern falsche Versprechungen und manipulative Botschaften senden ist cool. Naja, damals erschien Schmusebärchi, wie eine selbstironische Anspielung auf mich selbst, verloren in einem Land, das sich durch das Dauerdruftsein und meinen Lebensstil wie der Himmel anfühlte und es vielleicht sogar manchmal war. Ich glaube ich hatte auch echt gute Zeiten vor allem im Depri-Kollektivweil uns das vereinte. Als ich mit last.fm begann öffnete es mir eine ganz neue Welt, das war weit vor Facebook und ähnlichem, ich verband mich mit den Menschen, die das Wichtigste in meinem Leben mit mir gemeinsam hatten, Musik. Und das hat sich bis heute nicht verändert.

und ja ich weiß, das ist Hurra-Bärchie
Sechs Jahre später war ich am Boden von so ziemlich allem angekommen, was mein Leben ausmachte und in meiner vermeintlich letzten Nacht zitternd und mit 'nem Plüsch Glücksbärchi im Arm Selbstgespräche gehalten. Irgendwie ist Schmusebärchi Mahnung und positives Gefühl gleichzeitig, auch wenn der Name heute wirklich irgendwie weird wirkt. Ich fühle da auch gewisse Pedovibes. Allerdings gibt es wirklich kaum etwas, das mir ferner wäre. Warum behalte ich den Namen trotzdem. Das kann man kritisieren oder auch nicht, ich werde darauf angesprochen, das macht es bedenklich, hätte ich keine stille Community würde ich ja die fragen, immerhin ist das Blog Maskottchen von Beginn an ein anthropomorpher Grizzlybär und selbst das Alter Ego von Stanley Hardcore ist auf der Bühne ein Furrybärenkostüm, also hm... bin ich noch Schmusebärchi? Oder ist es Zeit auch diesen Persönlichkeitsanteil endlich abzulegen, weil er nicht mehr zeitgemäß ist und vielleicht sogar widersprüchlich verstanden werden kann? Oder ist es mein Recht als Künstler, den Widerspruch stehen zu lassen und von meinem Publikum genug Hintergrundwissen oder die Aneignung dessen zu verlangen, einen Verdacht komplett auszuschließen, es widert mich eigentlich schon an, dass ich überhaupt daran denken muss, dass es da einen Zusammenhang geben könnte, allerdings würde ich selbst vermutlich bei jemand anderem so denken, schwierig...

3/24/2026

Freundeskreise - kleines Essay

Sie heißen so, weil sie so funktionieren. Doch fangen wir ganz einfach an.
Der Freundeskreis bezeichnet alle Menschen, die in einer gewissen Nähe zu einem selbst stehen, was uns zu dessen Mittelpunkt macht.


Am Anfang unseres Lebens sieht ein Freundeskreis so aus:
Er ist diffus, wir wissen noch nicht, was Freunde sind und wir differenzieren nicht.
Manche Menschen lernen diese Fähigkeit nie und werden immer einen diffusen Freundeskreis behalten. Das sind nicht die Freunde, die ich hier meine.



In meinem Freundes- und Bekanntenkreis gab es früher eine hohe Fluktuation.
Ich habe viele kennengelernt und manche blieben, andere gingen wieder.


Und dann irgendwann wird einem klar, dass es nicht ein Kreis ist, sondern eher eine Art Schnecke, in der die Freunde einem mal näher, mal ferner sind und man durch Überlappungen auch in anderen Freundeskreisen unterwegs ist.



Und mittlerweile, so mit Mitte dreißig, nachdem man den ein oder anderen Kreis hinter sich hat, sind Freunde ein so wertvolles Gut, dass man sie in seiner Mitte hat, bei seinem Herzen.
Und ganz egal wo in der Welt die Freunde nun sind, im Herzen bleiben sich Freunde stets nah.

Das führt oft dazu, dass man das Gefühl hat, seine Freunde entfernen sich und man macht nichts mehr zusammen. Die Freundschaft lebt von den Erinnerungen. Doch ist es nicht Zeit, die uns verbindet? Zeit, die wir gemeinsam sind? Zur Not am Telefon, in Gedanken, regen Austausch, vielleicht sitzend am Schreibtisch und handschriftlich einen Brief schreibend, etwas bastelnd. Selbst einer gemeinsamen Berufung nachzugehen, sich auszutauschen, kleine Momente des Lebens, der Freude, des Leidens zu teilen kann Freundschaft sein.


Heutzutage ist Freundschaft für mich vor allem eins → EHRLICH Und diese Ehrlichkeit macht dann einen Freund auf lange Sicht zum Herzmenschen. Und die erheben sich aus den Freunden. Das sind die, die du mitten in der Nacht anrufst, die sich nen Kaffee aufsetzen und bis zum Morgen mit dir sind, wenn du sie wirklich brauchst.

Ich bin ganz ehrlich, ich war mal so für alle und jeden, ich war immer da. Leider muss ich gestehen, dass es mir auch heute schwerfällt, Menschen, die ich mag, abzuwimmeln, weil ich selbst vielleicht zu fertig bin.
Aber auch da lernt man dazu, wenn Freundschaft eine eingleisige Veranstaltung ist, ist es keine. Denn irgendwann steht man dann alleine auf dem Gleis und der andere sitzt im Zug.

Freundschaftskreise verändern sich. Darauf haben die Freunde Einfluss, die Freunde von Freunden, Partner, Familie und man selbst natürlich auch. Ich habe einmal einen Geburtstag an drei Tagen gefeiert, weil Freund X und Freund Y nicht miteinander konnten und beide nicht mit Z klarkamen, sie mir aber alle zu wichtig waren, auch nur Einen einfach wegzulassen. Und mit ihnen die subkulturverbundenen Freundeskreise.

Damals war ich noch nicht so weit, von anderen zu erwarten, mir zuliebe für ein paar Stunden ein wenig Frieden zu halten. Ich wurde auch oft eingeladen auf Feste, wo ich wusste, dass dort Leute sein würden, mit denen ich Probleme habe. Ich gehe dort hin: für den Freund und nicht wegen Anderen nicht. Dem Freund zur Freude, wer lädt jemanden ein, über dessen Anwesenheit er sich nicht freut? Ziemlich dumm sowas, oder? Mein derzeitiger Freundeskreis sieht ungefähr so aus:

Und ich bin damit vollkommen zufrieden. Einen inneren Kreis mit Herzmenschen zu haben ist viel wichtiger als hundert falsche Freunde, die im Ernstfall dann doch bloß Bekannte sind, die keine Zeit haben. Und der Rest ist halt Fluktuation, portionierte Freunde, ein Kommen und Gehen auf dem Boulevard meiner gebrochenen Träume.
Ich liebe alle meine Freunde und ich hoffe auf Gegenseitigkeit, nur erwarte ich sie nicht mehr. Und das ist auch eine Form von Freiheit, in diesem Sinne... Liebe geht raus!


der Text stammt von 22.07.2023, ist aber heute noch genauso wahr wie damals

Danke für weiteren Kanalausbau

Meine Leserschaft gibt mir persönliches Feedback, ich schmelze dahin. Vielen lieben Dank, ich kann doch so schlecht mit Lob umgehen. Meinen Schreibstil explizit zu erwähnen ist halt genauso als würde ich die Punktierungsfähigkeit einiger jedesmal loben, es ist halt ne Kernkompetenz, die zur Jobbeschreibung gehört und ich kann das Kompliment für die meisten nur zurückgeben. Und da sind wir dann auch schon im aktuellen Thema. Montags kommt es mir normalerweise darauf an, das anstrengende Wochenende aus den Klamotten zu schütteln, eine entspannte Zeit zu haben und zu überleben. In letzter Zeit komme ich immer etwas überwässert an und habe daher vor allem DAS im Sinn, wenn ich mich in die Sonne lege. Zum Glück (denke ich) gibt es ein paar nette Menschen, die auch noch meine langfristige Funktionalität im Blick haben, sprich der Meinung sind, dass es Sinn macht, meine Überlebensader auszubauen oder sowas, ich versteh dieses Fachchinesisch eh nicht :-)

Ja naja und wenn man mich dann noch mit Small Talk ablenkt, um meinen Blutdruck dann auf über 180 zu ballern, weil ich sehr starke Schmerzen empfinde und eine Überaufregung trotz Beruhigungsmedikation, dass etwas schiefgehen könnte, Leute ich habe einfach so viel Angst davor, dass ausgerechnet bei mir irgendwas schiefgeht...
Gut, dass es dann noch Kuchen zur Knusperstange gab, wer allerdings auf die Idee kam, Schlagsahne auf den Teller zu klatschen, nett gemeint, aber eklig! Naja, und am Ende des Nachmittags waren es ja nur ungefähr 2 Stunden, die der ganze Arm geschmerzt hat, irgendwann habe ich mich entweder dran gewöhnt oder der Nerv war abgestorben oder so, wenn es mir langfristig hilft, ist es das ja wert.
Mir wurden auch Schmerzmittel angeboten, allerdings habe ich gerne das komplette Körpergefühl, Schmerzmittel sind für mich immer das Allerletzte Mittel, denn da geht dann ja meist als Nebenwirkung noch der Blutdruck runter und normalerweise bin ich während der Behandlung durch die vorherige Sedierung eh schon etwas duselig und kriege von Novalgin, dem Stoff, den man vorrätig hat, meist relativ akuten Durchfall. Und das ist ein Thema, das ich schon zu viel und zu lange und zu oft besprochen und durchlebt habe, da bin ich um jeden Tag, den das nicht Thema ist, glücklich und werde einen Teufel tun, das auch noch wissentlich herbeizuführen (ja ich weiß, ist auch eine Möglichkeit der Entwässerung, ne lass ma!).
Liebe geht raus!

3/21/2026

Depri-Sehnsucht

Manchmal so wie heute abend sehne ich sie mir wieder herbei und schaffe es fast mich selbst so sehr runterzuziehen, dass ich das Gefühl von Depression bekomme. Das Hauptproblem ist, dass ich mich nicht mehr fallen lassen will, weil das Gefühl allein einfach nur unangenehm ist und keinen Spaß macht, wenn niemand da ist, der das mit dir fühlt. Und da fallen mir dann das Vogelstraßenmädchen und der Mondschein ein und ich muss lachen, denn die beiden sind auf ihre Weise so etwas wie Konstanten in meinem Leben und ich bin so dankbar, denn viel mehr wollte ich eigentlich nie haben, nur ein paar Konstanten.

Und Alter habe ich früher gute Lieder geschrieben, das ist schon fast ekelhaft gut, was da herauskam. Vielleicht ist es auch der Likör, der mir zu Kopf steigt und die Melancholie, der Time-Tango das Karma-Karussell, der Blick zurück an einem sich sehr einsam anfühlenden Abend. Ich weiß es nicht, irgendwas ist komisch heute Abend und ich mag es irgendwie, schade, dass ich es nicht mit jener Einen teilen kann, der ich schon seit Ewigkeiten mein Meer aus Tränen übergeben will.

In diesem Sinne... Liebe geht raus!

3/19/2026

Nierenwerte schlecht

Wenn deine behandelnde Ärztin einen Witz über deine Werte macht, dann ist eigentlich alles in Ordnung, wenn sie dann noch sagt, außer, dass du von einer Maschine abhängig bist, sei man gesund, nun ja. Genau mein Humor. Aber im Ernst, derzeit geht's mir relativ gut, die Schmerzen sind nur noch dann und wann präsent, ich bin produktiv und die meiste Zeit tiefenentspannt, von dem komischen Tinnitus, der an manchen Tagen in meinem Ohr pocht, der Sehschwäche nach 10 Stunden Bildschirmzeit und dem Zahnstatus mal abgesehen bin ich insgesamt auch mit mir zufrieden. Und das mit dem Phosphat bekommen wir auch noch in den Griff, die Idee es einfach nach Tageszeit zu nehmen finde ich spannend und erscheint mir wie etwas, das ich in eine Routine bringen kann.

Ich markiere den heutigen Tag mal, als einen Anfang diesbezüglich! Danke für die Hoffnung...

3/10/2026

"Du siehst aus wie'n Textmarker"

Ehrlich gesagt war das vermutlich das Merkwürdigste, das je jemand in diesen Hallen zu mir gesagt hat, was für ein unglaublich toller Mensch. So ehrlich und vor Leben sprudelnd, dass man gleich angesteckt ist. Ich kläre das gleich auf, dann werdet ihr verstehen, warum sie nicht ganz unrecht hatte, das ist eine ihrer Spezialfähigkeiten, sie macht dir gute Laune, lässt dich vergessen, dass du Schmerzen hast. Sie ist wie ein Wasserfall, aus dem unkontrolliert Worte herauspurzeln, während sie wie ein Wirbelwind durch die Gegend rotiert und dabei alles im Griff hat. Tage wie dieser, wo ich mich nach der Dialyse besser fühle als vorher sind der Grund weiterzumachen, der herzliche Service sogar danach gefragt zu werden, Gold. Aber genug der Lobhudelei, Stein des Anstoßes war mein Hardstyle T-Shirt in Neongelb, ich habe dann im Laufe des Nachmittags mal die Künstlerische Intelligenz rangelassen und e voila!

1/17/2026

Illusiolieren

An dieser Stelle kurz der Dank an die liebe Shurjoka für diese Wortschöpfung, die eine Mischung  aus Illusion und Isolation zu sein scheint und die ich unglaublich gut nachvollziehen kann, denn genau so fühle ich mich oft. Ich wünsche mir eine illusorische Welt in der ich mich isolieren kann, doch am Ende feststelle, dass ich Teil von ihr bin, ob ich will oder nicht und oft will ich einfach nicht. Denn es ist eine Welt geworden, die in Fatalismus verfallen ist, in ja und nein, in schwarz und weiß, in eine juvenile Dualität, die vergessen hat, dass sie in den Zwischentönen gedeiht und nicht in den Extremen. Natürlich auch dort, allerdings meist nur notgedrungen, weil man sie aus den Wohlfühlzonen ihrer Existenz verdrängt. Und das sei jetzt mal gesamtkonzeptionell gesehen, die Wüste lebt, viele Lebensformen existieren in der Mitternachtszone im Meer, Extremophile gibt es zuhauf, doch nur weil sie in einem gemäßigten Lebensraum nicht klarkommen und weil das Leben immer einen Weg findet.

Muss ich als Mensch extrem sein, um zu überleben? Ich denke nicht, obwohl es mir immer öfter schwer gemacht wird, gemäßigt zu sein. Gerade in der schnelllebigen Welt des Internets, wo eine Diskussion schneller als sonstwo an den Rändern der Argumentation angelangt, weil man sich die Zeit gar nicht nimmt ausgiebig zu diskutieren, wie es vielleicht unsere Vorväter und ja auch Vormütter taten, auch wenn sie historisch gesehen nicht viel zu sagen hatten, ich bin davon überzeugt, dass hinter jedem entscheidenden Mann auch eine wortstarke Frau steht und stand, zu Recht übrigens, Frauen sprechen wissenschaftlich gesehen deutlich mehr als Männer, was dazu führt, dass sie schon rein statistisch immer mehr zu sagen hatten. Nur mal so ein Sidefact, den man im Hinterkopf haben sollte, wenn man über Meinungsbildung spricht. Und ich fürchte Frauen sind auch insgesamt extremer, sie vertragen mehr Schmerzen, Unterdrückung und Leid, als jeder Mann überhaupt in der Lage ist, sich vorzustellen, was nicht bedeutet, dass man ihnen das ohne Strafe zufügen darf, es heißt bloß, dass sie sich besser an den gefährlichen Lebensraum namens Patriarchat anpassen können, als wir Männer selbst. Und so ist das, was wir heute Feminismus nennen, eine extreme Ausprägung dessen, was ein 2000 Jahre altes Männerbild aus dem Lebensraum der Frau gemacht hat. Was trotzdem im Umkehrschluss nicht heißt, dass Feminismus = Männerhass sein muss, es ist bloß das Pendel, dass in die andere Richtung ausschlägt. Faszinierend in dem Punkt ist doch auch, dass queere Standpunkte radikalisieren konnten und die Schwuchtel von nebenan mittlerweile so gemäßigt ist, wie eine Muslima, während sie im Ramadan hungert. Ist euch das mal aufgefallen, dass die Gesellschaft Homosexualität viel mehr akzeptiert, seit es extremere Ausprägungen gibt, wie jene, die sich öffentlich für die Transgenderthematik einsetzen?
Und Leute, ihr habt alle einen Punkt, denn niemand sollte im gefühlt falschen Körper leben müssen, früher hätte man wahrscheinlich gesagt "live with it", heute hat man Möglichkeiten, also nutzt sie, aber mich stört daran oft, dass ja JEDER MENSCH eine Reise in seinem Leben hat, warum soll jene wichtiger sein, als die meine, die sich durch den Kampf gegen eine unheilbare Krankheit auszeichnet, ich denke die führen auch sehr viele und die ist auch wichtig. Wir fühlen uns auch im falschen Körper geboren, können aber nur versuchen die Krankheit lange genug im Schach zu halten, bis wir ein für uns erfülltes Leben geführt haben und loslassen oder eben eine Lösung für uns finden, damit zu leben. Und bitte tut jetzt nicht so, als hätte ich nonbinäre Personen mit Kranken gleichgesetzt, wer so etwas tut, der braucht über die Einordnung in gemäßigt und extrem gar nicht nachdenken, ist dazu vermutlich aber mittels Minderintellekt auch nicht fähig.

In diesem Sinne... wieder mal viele Gedanken, viele Worte, keine Lösung, das ist Leben ihr Lieben.

1/15/2026

Warum muss es erst Abend sein?

Warum muss es erst Abend sein, wenn die Ärztin, die ja irgendwie auch für dein Leben zuständig ist Zeit für dich hat und dir mal wirklich zuhört? Warum muss ich dann schon oder noch total benebelt sein von der verdammten Tavor, die ich brauche, um überhaupt dieses Gespräch führen zu können, ohne in absoluter Panik wegzulaufen, whatever, endlich mal jemand, der die merkwürdigen Verzurrungen meines Körpers versteht, weil selbst kennt, Magnesium und Vitamin D? Sollte es so einfach sein? Ich bin super gespannt, ob das was bringt und bin unglaublich dankbar, dass sie mir zugehört haben. Danke!

1/09/2026

Das ist nur Schwärmerei

Ich will die Frau heiraten. Nein, im Ernst, sie versteht den Fußball in meinem Herzen so viel tiefer als jeder andere Mensch, den ich in den letzten gefühlt 5 Jahren oder so kennengelernt habe und das ist so wow. Natürlich sind wir in den Farben getrennt und auch wenn wir als Patient, Schwester super harmonieren und auch menschlich auf einer Welle funken, das ist für das Wohlbefinden währende der Behandlung wichtig und wundervoll, weil es einem eine Sicherheit gibt, die ich schon lange nicht mehr habe spüren dürfen, vor allem zuhause nicht und es ist einfach schön, wenn die Menschen, denen man sein Leben anvertraut, denn faktisch ist es ja genau das, was ich dort mache, einem das Gefühl geben, dass sie einen auch mögen.

Bei aller Professionalität darf man die Menschen, die einen behandeln ja trotzdem mögen und ich bilde mir ein, dass es für alle ein viel befriedigender Tag ist, wenn man freundlich miteinander umgeht und auch mal ein wenig Liebe dalässt. Und daher geht hier ein wenig Liebe raus, in diesem Sinne...

... P.S.: An die mitlesenden Kolleginnen und Kollegen, nur kein Neid, euch habe ich auch alle lieb und das wisst ihr auch. Danke an euch alle für den überragenden Job, den ihr Tag für Tag für uns leistet.

1/07/2026

Blaue Maus

Sie ist eine tolle Maus, ganz lieb, super punktiert, fühlt sich an, als ob man sich ewig kennt. Das ist das seltene Dialysegefühl, wofür ich dankbar bin. Da würde ich öfter kommen, wenn sie häufiger hier ist. Sehr lieb und eine echte Fan. Mag sein, dass das das wirre Geschreibsel eines mittelalten weißen Mannes ist, doch es soll weder eine Herabwürdigung noch irgendetwas anderes Negatives sein. Es ist traurig, dass man heutzutage schon verdächtig wird, weil man ein paar liebe Worte über einen Menschen schreibt, der einem begegnet ist und für den man dankbar ist, dass er in das eigene Leben getreten ist. Und das Leben eines kranken Menschen beinhaltet nun einmal das Hinein und Hinaustreten von Krankenschwestern und Pflegern und Ärzten, etc. und die sind nun mal wie alle anderen Menschen auch mal so mal so. Und ich bin jedes einzelne Mal dankbar, wenn ich eine von der guten Sorte treffe und sie gehört nun einmal dazu und ich finde, dass es nicht falsch sein kann, die guten Dinge im Leben genauso zu loben, wie man sich ja sonst schon oft genug über alles andere aufregt, oder?

In diesem Sinne, danke!

12/31/2025

Ich wünsch mir Regen und Glätte

Silvesterabend und ich verstehe nicht mehr, warum ich mich vor 20 Jahren hab volllaufen lassen und im Anschluss die Nachbarschaft terrorisiert habe und mit lebensgefährlichen Stoffen das neue Jahr eingeleitet habe, um dessen ersten Tag direkt mal zu verpennen und mit Katerschmerzen zu verbringen. Eben auf dem Weg nach Hause habe ich mich fast gefreut, dass es regnete und ich nicht schon den ganzen Tag von Leuten belästigt werde, die nicht verstehen, wofür diese ganze Knallerei gedacht ist und dass es sicherlich reichen würde eine Rakete, um kurz nach 12 zu zünden um das neue Jahr zu begrüßen. Stattdessen werden Batterien abgefeuert und ein Lärm erzeugt, der völlig konträr zur allseits verbreiteten Kriegsangst zu sein scheint. Denn man stelle sich einfach nur vor, diese Geräuschkulisse wäre der Normalzustand, der Spaß würde den meisten ganz schnell vergehen und von dem Geld, der in ein paar Stunden verpulvert wird hätte man so viele gute Dinge tun können. Sollten wir uns nicht vielleicht langsam an Ländern wie China oder Australien ein Beispiel nehmen und auf diese antiken Rituale verzichten und Lichtshows auf Basis von grüner Energie feiern. Das Niveau ist mittlerweile so gut, wie alkoholfreie Getränke, die man auch am heutigen Abend feiern sollte, denn zumindest meine Generation konnte schon früher ohne Alkohol feiern, es war immer schon der gesellschaftliche Aspekt des Mitmachens, der zu katastrophalen Blackouts und nahezu degenerierten Eskapaden führte.

Das zu begreifen hat mich ein paar Minuten gekostet irgendwann Mitte 20 und ihr wollt mir mit 50+ erzählen, dass ihr das Geballer braucht? Denkt nochmal nach!

Allen von euch, die verstehen, dass man nicht an Silvester sondern an jedem anderen Tag ein neues Jahr für sich persönlich beginnen kann und seinen Vorsätzen nachgehen kann wünsche ich ein erfolgreiches Übersetzen und Liebe und Gesundheit und all das, was ihr euch wünscht. Rutscht gut rein, falls es glatt wird und seit nachsichtig mit den Anderen, die brauchen einfach noch ein wenig Zeit, um es zu verstehen.

Danke für alle, die mir ermöglichen, dass ich diesen nächsten Übergang auch wieder erleben darf und diese klugen Worte an euch aussenden kann. LIEBE geht raus.

10/26/2025

Another Time Warp

Sonntagmorgen um 6 Uhr aufzustehen ist sicher nicht das, was der Großteil der Bevölkerung bevorzugt, ich bin davon generell auch kein Fan, allerdings ist es dann so schön ruhig und man hat wirklich mal Zeit in Ruhe wach zu werden und in den Tag zu kommen ohne den Stress der Woche und überhaupt. Eigentlich ist es ja schon 7, ach Leute diese unsägliche Zeitumstellung back to normal, ich glaub diesmal werde ich es kaum merken.

Ich muss mich mal melden, der Oktober verläuft so gar nicht, wie ich mir das vorgestellt habe, irgendwie habe ich neben einer kreativen Phase auch noch das Computerspielen für mich wieder entdeckt und wer von euch da auch into it ist, weiß, wie viel Zeit man da reinpulvert. Ich spiele gerne Wirtschaftssimulationen und Aufbauspiele und sowas, da merkst du nicht, wie die Stunden verfliegen, irre.

Der Blog ist deutlich in den Hintergrund gerückt, ich war ja fast besessen davon, hier jeden Tag dran zu sitzen, dann mach ich mir Gedanken über eine Veränderung und darüber mein Leben noch einmal neu auszurichten mit immer vierzig Lenzen und merke, dass der Blog mir zwar unglaublich wichtig ist, ich aber frei bin ihm nicht meine ganze Zeit zu widmen und so lerne ich mit jedem Tag ein wenig mehr darüber, dass meine Work-Life Balance auch funktioniert, wenn ich mir mehr Life gönne.

Das soll nicht heißen, dass ich alles einstampfe, was ich die letzten Jahre aufgebaut habe, es heißt nur, dass ich jeden Tag Prioritäten im Leben setze und auch wenn ich zum Beispiel das "Ölprinz Album" schon vor einem Jahr veröffentlichen hätte können, weil das Thema schon damals durch war für mich, naja jetzt ist es draußen und anstatt ein Riesen Bohai darum zu machen, wie ich es eigentlich wollte, ist es doch nur eine weitere Randnotiz in meinem Leben, das so voller Erinnerungswertem steck, da sollte man einem gar nicht mal so guten Ska-Western Album nicht so viel Aufmerksamkeit schenken, vor Allem nicht, wenn ich gerade in letzter Zeit so viel besseres erschaffen habe.

Als ich 16 oder 17 war, da wollte ich irgendwann das Leben eines Künstlers leben und berühmt sein natürlich. Heute brauche ich das berühmt sein nicht mehr, lebe mit Abstrichen im Grunde genau dieses Leben, dass ich mir damals vorgestellt habe obwohl ich damals nie geglaubt hatte, je so alt zu werden und dafür danke ich Gott und der modernen Medizin und meinem unbändigen Lebenswillen. Ich bin zwar körperlich eine Ruine und an vielen Tagen fühlt es sich an, als wäre es der letzte Tag, dennoch habe ich noch viel zu sagen, viel zu geben. Also, macht euch keine Sorgen, wenn hier derzeit nicht so viel los ist, ein Psychologiestudent, den ich gut kannte sagte mir schon vor zig Jahren, dass es immer ein gutes Zeichen ist, wenn man nicht zu viel in sein Tagebuch schreiben muss, denn es bedeutet meist, dass alles irgendwie ganz gut läuft. Wir neigen nämlich eher dazu zu jammern und das Leben in seinen guten Phasen als normal anzusehen, ich bin dankbar für normal, in diesem Sinne...

P.S.:
Grüße an die Nordfüchsin, den Blauwolf, Mondschein und alle anderen lieben Menschen, die in letzter Zeit so wenig von mir gehört haben, ich liebe euch!

9/29/2025

Auf speziellen Wunsch hin

Wenn ich ein Punktesystem hätte, dann wäre das heute die volle Punktzahl für Lieblingsschwester (Trommelwirbel): ...

Erratet ihr's?

Es gibt Menschen, die betreten einen Raum, und plötzlich ist alles anders. Heller. Wärmer. Freundlicher. So jemand ist sie. Sie hat diese einzigartige Gabe, laut zu sein – aber nicht so, dass man die Augen verdreht, sondern so, dass man aufhorcht, lächelt und sich denkt: Gut, dass sie da ist.

Sie hat dieses besondere Talent, das selbst den düstersten Saal, das dunkelste Krankenzimmer und die schwerste Stimmung mit Licht füllt. Und ich meine nicht nur das Licht der Deckenlampe, sondern dieses unsichtbare, das einem in Herz und Kopf springt.

Ihr Name klingt wie eine kurze Melodie, wie ein helles Lachen. Wenn man den Namen übersetzt, heißt er „Gott ist Fülle“. Und ich glaube, Gott war sehr großzügig, als er ihr diese Mischung aus Fürsorge, Humor und großem Herzen mitgegeben hat.

Egal, was sie anpackt – sie macht es gut. Möglicherweise herausragend. Man spürt, dass sie nicht einfach nur einen Job macht, sondern eine Berufung lebt. Sie ist da, wenn man sie braucht. Sie sagt, was gesagt werden muss, und sie tut, was getan werden muss – und trotzdem bleibt immer Platz für ein Lächeln, einen kleinen Scherz oder ein paar aufmunternde Worte.

Als Patient kann ich nur sagen: Danke. Danke für jede Minute, die heller war, weil es dich gibt. Danke, dass aus Angst Zuversicht wurde und aus Stille manchmal sogar Lachen. Danke, dass sie das Licht ist, das man in solchen Momenten braucht.

Ihr könnt ja in den Kommentaren raten.

9/13/2025

Wir sagen es nicht oft genug

Das Leben ist wertvoll, es dauerte eine ganze Weile, bis ich das nicht nur verstanden, sondern wirklich leben konnte. Es klingt wie eine Phrase, wenn man sagt, dass man erst weiß, was man verlor, wenn es nicht mehr da ist, so war das mit meinem Leben und ich bin unendlich dankbar für diese Erfahrung (der Weg zu dieser Erkenntnis hätte nicht mich nicht umbringen müssen, aber wenn das seine Art war es mir ins Hirn zu prügeln, dann sei es so). Was machen wir mit unserem Geschenk? Viel zu oft nehmen wir es als gegeben und verschwenden einfach weiter, Zeit, Liebe, Wissen.

Man sagt mir nach, ich sei ein sehr eloquenter Gesprächspartner und es gibt da draußen auch Menschen, die mich für intelligent halten, ich bin mir da nicht so sicher und ich weiß auch nicht, ob das wichtig ist, aber Dankbarkeit in den Augen eines Menschen zu sehen, weil man dessen Leistung würdigt, das ist etwas, das kann einem ein schönes Wochenende bereiten ohne irgendwelche weiteren Worte. Und so bin auch ich einmal mehr dankbar, dass neben den vielen gesundheitlichen Unwägbarkeiten in meinem Leben die Mädels, die für uns sorgen stets dafür sorgen, dass ich mit einem Lächeln gehe.

Danke

9/04/2025

Mut - Zitate

Ich habe in den letzten Wochen ziemlich viel aufgeräumt und dabei sind mir diverse Schriftstücke in die Hände gefallen, unter anderem eine Sammlung mit Zitaten zum Thema "Mut" und ich denke, ich habe die damals wohl gebraucht und vielleicht kann ich dem ein oder anderen da draußen auch ein wenig Motivation mitgeben, wenn ich ein paar daraus weitergebe, von viel weiseren Menschen, als ich einer bin zum Thema:

"Zwischen Hochmut und Demut steht ein drittes, dem das Leben gehört, und das ist Mut."
(Theodor Fontane)

"Ich habe gelernt, dass Mut nicht die Abwesenheit von Furcht ist, sondern der Triumph darüber."
(Nelson Mandela)

"Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen."
(Franz Kafka)

"Fallen ist weder gefährlich noch eine Schande. Liegenbleiben ist beides."
(Konrad Adenauer)

"Ein Pfund Mut ist mehr wert als eine Tonne Glück."
(James Abram Garfield)

Wie ist das mit euch, seid ihr mutig? Ich persönlich arbeite jeden neuen Tag daran, den Mut aufzubringen, gänzlich und vor aller Augen stets ich selbst zu sein. Wer das mal versucht hat, wird wissen, welche Aufgabe das ist. Kennt ihr gute Zitate zum Thema, die Kommentare sind offen.