9/26/2024

Projekt: Top 250 - Megadeth

„Schade, wie leider nur ohne H“, sagte einer meiner sehr speziellen Freunde während des Studiums immer, wenn man ihn nach seinem Namen fragte. Ein kauziger Typ, der morgens seine Pflanzen mit Namen grüßte, und nachts zu den Klängen von Metallica und Megadeth durch die WG flanierte, als sei er Teil der Bandgeschichte. Ich hab’s damals nicht verstanden, weder das Pflanzenreden noch Megadeth. Vielleicht lag es am fehlenden THC-Pegel, vielleicht auch einfach an meinen Ohren.

Zweimal habe ich’s probiert – die komplette Discografie durch, auf der Suche nach dem berühmten Aha-Moment. Der blieb aus. Der Zugang zu dieser Art von Thrash Metal war mir immer irgendwie versperrt, obwohl ich die Leidenschaft, die da transportiert wird, natürlich anerkenne. Nur eben nicht fühle.

Lieblingslieder? Keine. Lieblingsalbum? Auch keins. Dafür eine schöne Erinnerung an meinen alten Geranienfreund, der Megadeth lebte, wo ich nur konsumierte. Vielleicht ist es ja am Ende genau das, was zählt: Die Musik, die bleibt, weil sie Teil eines Lebensabschnitts war – auch wenn sie selbst nicht hängen geblieben ist.

Für alle, die mal reinhören möchten, gibt es hier, wie immer den Spotify-Link zur Band und für mehr Infos den last.fm-Link zur Band.

Dazu die wöchentlich um 20 Titel wachsende Playlist mit je 2 Titeln pro Top 250 Künstler:

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