Status Quo – das war früher eine der absoluten Lieblingsbands meines Vaters. Und wie das so ist, läuft sowas dann auch bei einem selbst regelmäßig im Hintergrund mit. Ich hab sie tatsächlich mal live auf dem Wacken gesehen und war überrascht, wie viele Songs ich kannte… und irgendwie sogar mitsingen konnte. Das war fast wie Autoplay im Kopf. Diese Art Musik, die sich unbemerkt einfräst, weil sie irgendwo immer dudelt. Aber so richtig meine Band waren sie nie. Dafür war es mir zu viel Radiogedudel, zu gleichförmig, zu „meh“. Status Quo war für mich immer so ein bisschen wie der verbeulte Opel Kadett von nebenan – er läuft, er tut, was er soll, aber man träumt halt trotzdem vom Mustang.
Ein Song ploppt im Gedächtnis auf: „Whatever You Want“. Wohl einer der bekanntesten, einer der lautesten, vielleicht auch nur durch die Scooter Collabo in meinem Gedächtnis abgespeichert. Und weil es mein Vater aus irgendeinem Grund nicht mag, liebe ich "Pictures of a matchstick man". Ja und wenn man dann drüber nach denkt, kommt da der ein oder andere Gassenhauer. Ich fand zum Beispiel: "In the army now" immer klasse, weil es sich etwas von dem normalen Gedudel der band abhebt. Und irgendwie schwirrt mir da noch was im Kopf rum… waren die nicht mal die Tormusik von Schalke 04? Vielleicht liegt’s auch daran, dass ich Status Quo immer ein wenig mit meinen blauen Freunden in Verbindung bringe – für die war die Band gefühlt mehr als nur musikalisches Beiwerk.
Für alle, die mal reinhören möchten, gibt es hier, wie immer den Spotify-Link zur Band und für mehr Infos den last.fm-Link zur Band.
Dazu die wöchentlich um 20 Titel wachsende Playlist mit je 2 Titeln pro Top 250 Künstler:

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