4/30/2026

Lernt zu lernen!

Was ich seit Jahren predige, wird langsam Realität, KI ersetzt nur die, die nicht bereit sind immer neu zu denken, es sind Werkzeuge, so wie wir Werkzeuge Gottes sind und Gott liebt seine Werkzeuge, warum lieber wir also nicht unsere Schöpfungen und haben am Ende gar Angst vor ihnen? Oh, wie lange habe ich diesen Gedanken nicht mehr gedacht: "Weil wir Menschen sind!", und die Macht, die diese Worte speziell für mich haben überwältigt mich, aber so ist es. Wir wissen, dass wir damals im Paradies Mist gebaut haben, wir sind die, die es unbedingt wissen wollten "weil wir Menschen sind", wir sind die, die es geschafft haben einen Brudermord hinzubekommen, der ausschließlich mit "weil wir Menschen sind" erklärbar ist, wir haben es geschafft einen Gott so sehr zu erzürnen, dass er uns tilgen wollte von seinem Erdball, "weil wir Menschen sind", wissentlich seinen Sohn getötet "weil wir Menschen sind", die Geschichte geht immer so weiter "weil wir Menschen sind" und doch sind wir in der Lage etwas zu erschaffen, das uns dient, vermeintlich glaubt, uns aber auch anwidert, weil es uns zu ähnlich werden könnte oder wir die Kontrolle verlieren "weil wir Menschen sind".

Die einzige Chance, wie wir dem "Fluch" des Menschseins entgehen und eines Tages stolz sagen können, DAS haben wir geschafft "WEIL WIR MENSCHEN SIND" ist es zu lernen, wie man lernt, die für viele als Zeitebene hinter uns liegende Vergangenheit zu nutzen, um sie nicht zu wiederholen, vermeintliche Fehler nicht wieder zu begehen und endlich zu akzeptieren, dass unsere Schöpfung kein Freifahrtschein zur Gottwerdung war, sondern ein Akt der grenzenlosen Liebe. In diesem Sinne...

4/25/2026

Heulen bei Zarella

Ey, ihr könnt mir über deutsche Fernsehunterhaltung erzählen, was ihr wollt, darüber, dass lineares Fernsehen so alt ist, wie die Acts auf der Bühne und das dieser ganze Schlagerblödsinn komplett labubu ist und unecht und ach fuck am Ende singen wir alle die Scheiße mit und kriegen gute Laune, ich heule, weil ich einen 80jährigen auf der Bühne sehe, der alles das lebt und genau deswegen 80 Jahre alt ist. Ich heule, weil ich mich erinnere, an die Zeit, als ich jung war, an die Zeit, als ich jedes Wochenende geliebt habe, jedes Wochenende gefühlt habe, jedes Wochenende gelebt habe, als würde es das heute niemals geben. Ich muss hier einfach mal grad ein wenig Liebe ausspeichern, denn ich bin so dankbar, dass es langsam wieder bergauf geht und ich Tränen der Freude an die Stelle jener der Verzweiflung setzen darf. Und warum nicht einfach mal einen Abend Party Pur und Aussteigen aus dem, was unsere Welt derzeit so finster macht. Ich gönne, weil ich es verdiene! LIEBE GEHT RAUS! Danke!

4/24/2026

Fist of Justice 2026

Nicht nur heute sondern immer gilt es zu streiten für unsere Rechte für unsere Freiheit und für einen Frieden, den es nicht umsonst gibt, der in den Köpfen errungen werden muss und nicht auf Schlachtfeldern dieser Erde, ich weiß, dass dieses Album sehr kontrovers verstanden werden kann, es ist das bisher persönlichste Album, das ich euch gebe, ich hoffe ihr versteht es so, wie ich es meine und dass wir Liebe brauchen, Gitarren sind nicht der Feind und manchmal braucht es Baseballschläger mit Stacheldraht um Liebe zu verkünden, wir sind die Fist of Justice und das schon seit 20 Jahren, danke!
Und weil der erste Mai dieses Jahr auf einen Freitag fällt, gab es für mich kein besseres Datum für die VÖ, hier habe ich vorab schon einmal die Trackliste, das Album findet ihr dann ab nächste Woche auf nahezu allen Online-Streamern, lasst Liebe da!

4/23/2026

Einer der ganz oben ist

Was sind wir nur für Gläubige, wir verallmächtigen den Allerheiligsten, weil wir uns nicht eingestehen können, dass wir eigentlich nichts zu geben bereit sind, außer mal in seinem Namen, wenn es andre sehen und die restliche Zeit verlangen und erbeten wir seine Liebe, alles, was wir brauchen, wenn es uns grad schlecht geht und vergessen dabei völlig, dass es ohne Ihn kein Wir gibt und ohne uns eben auch kein Ihn. Klingt blasphemisch ist aber eher eine logische Überlegung von Ursache und Wirkung, hätte Gott den Menschen nicht geschaffen könnte der nicht an ihn glauben und würde der Mensch nicht an ihn glauben, naja dann hätte er ihn gar nicht erschaffen können, richtig?

Auf der Basis dieses Gedankens sollten wir uns alle mal hinterfragen, ob unsere ganzen Lobpreisungen und Gesänge und Flehungen nicht eigentlich bloß unserem Selbstzweck dienen. Hilf mir hier, hilf mir da, gib mir dies, gib mir das, lass mich dies, lass mich das und dann wieder gib mir Kraft und Liebe trallala, damit ich dir folgen kann in eine komplett unklare Zukunft, in die ich auch alleine gehen würde und in der ich auch alleine bin.

Wenn man mit Menschen spricht, die Nahetoderlebnisse hatten, dann fällt auf, dass sie nicht wirklich erlebtes erzählen, sondern eine lyrisch ausgeschmückte Version davon, mit Licht und Signalfarben, tiefen inneren Ansichten, Sehnsüchten und irgendwelchen Gründen, warum sie das jetzt erzählen können. Ich fand es äußerst spannend, eine solche Geschichte vor kurzem von jemandem zu hören, der keinerlei religiöse Vorbildung hatte und die Geschichte klang genauso wie die von denen, die eine solche haben und im Kern auch wie meine eigene, geprägt von der tiefen Sehnsucht geliebte Menschen wieder zu sehen, die aus welchen Gründen auch immer nicht mehr in Reichweite sind.

Ich verliere langsam, aber sicher mein Augenlicht, das ist unangenehm und für mich als Filmfan wirklich wie eine Strafe, aber ist es ein fairer Tausch dem Leben gegenüber, ein hundertprozentiges Ja, klar ist das ein Verlust von Selbstständigkeit und auch davon die Welt selbst wahr zu nehmen, ich liebe sie einfach und das wird immer so sein, Statement!

4/19/2026

Die an Gott glauben...

Entweder sind diese Menschen unglaublich dumm, oder unglaublich weise, lasst mich das kurz aufdröseln. Stumpf könnte man sagen, wer an etwas glaubt, was es nicht gibt, der ist dumm. Ist ne Meinung, die ich akzeptieren kann, von jemandem dessen Horizont aber auch an der nächsten Leitplanke endet. Wir alle glauben an etwas, das größer ist als wir, unweigerlich und sei es nur die Bedeutung des eigenen Lebens. An einen Gott zu glauben, der ALLES ordnet und bestimmt ist vielleicht schwierig und im Rahmen eines selbstbestimmten Lebens, welches ja doch nur durch sogenannte Zufälle bestimmt wird, die sich auf subatomarer Ebene abspielen schwer, jedoch erlangt man Weisheit ja auch nicht, wenn man 100 Bände Mickey Maus liest, oder?

Eigentlich ist es genauso wahrscheinlich, dass es einen Gott gibt, wie dass es keinen gibt, wenn wir jetzt aber Glauben als Währung benutzen, der uns Menschen übrigens meines Wissens einzig ist (ich habe noch kein Schwein beten sehen) muss es einen Gott geben (zumindest einen), denn nahezu weltweit wird an überirdische Wesen geglaubt und im Namen derer gelebt. Ich glaube, wir sollten uns nicht so viele Gedanken machen, welcher Gott der Richtige ist, wir sollten nicht alles labeln, wir sollten leben, wie es gut ist, alles und jeden um uns herum so behandeln, wie wir behandelt werden wollen und Gott wachen lassen, er hat unsere Anbiederung nicht nötig, er ist kein Chef, der uns im Büro ne Bewertung gibt, er ist Alles und wir sind dadurch automatisch so, wie wir sein sollen. Und auch wenn das ein Hot Take ist, selbst das vermeintliche Böse ist göttlich, wenn man der Theorie folgt und vielleicht im Plan inbegriffen, denn wenn ein Wesen oder eine Entität meinetwegen allmächtig ist, dann gibt es keinen Zufall und wenn es ihn gäbe, wäre er gewollt. Wir vergessen immer, dass Jemand oder Etwas außerhalb der Zeit Ereignissen, die wir für wichtig halten unendlich wenig Wichtigkeit beimessen und nur das große Ganze sehen können, weil ihnen die Begrenztheit unseres Denkens fehlt.

Nur mal so ein paar Gedanken, die ich kürzlich hatte, in diesem Sinne....

4/11/2026

Ich kann bald nicht mehr

Die Welt ist so am Arsch, ne?
Und ich komm hier mit unerschütterlicher Liebe daher und versuche immer noch Alles und Jeden heile zu machen, obwohl ich das weiß? JA, weil es sich lohnt, es ist der einzige Kampf, der sich lohnt, auch wenn es manchmal bedeutet die Waffen niederzulegen und den Sieg zu schenken. Wenn wir alle in der Lage wären, Kämpfe nicht zu führen, sondern wieder miteinander zu sprechen, emotional in die Sichtweise des Gegenübers eintauchen könnten, dann wären wir dem was ich als Frieden empfinde näher als wir es je waren.

Warum können so viele Menschen keinen Kontakt zu ihren Emotionen aufnehmen und verstehen, wie andere fühlen, warum können wir nicht mehr zuhören, ohne darauf zu warten, dass wir dran sind mit sprechen? Warum habe ich ein ganz mieses Gefühl bei der Sache, wenn ich mich wieder in die Nähe der toxischsten Person in meinem Umfeld begebe. Und warum bin ich nicht in der Lage mich abzugrenzen und sie einfach untergehen zu lassen, warum versuche ich auch nach all den Jahren, in denen es mich zerstört immer noch zu helfen und zu glauben, dass es etwas bringt.

Weil ich an die Liebe glaube, weil ich glaube dass es mehr gibt als nur Hass und Machtspielchen, weil ich wahrscheinlich genau so dumm bin, wie der Typ mit der Mauer nur auf eine viel positivere Weise. Ich will einfach nicht glauben, dass jemand am Leid anderer so viel Spaß hat und so viel Energie aus der Zerstörung anderer zieht, dass er sich selbst aufrechterhalten kann, ich werde nie verstehen, wie man so sein kann und sich dabei wohlfühlt. Und warum steht man nicht dazu, denn das Schlimmste ist ja, dass genau diese Personen sich als Opfer sehen und so tun, als ob sie die guten in der Geschichte sind. Ich weiß nicht, wie lange ich das alles noch durchhalte...

4/09/2026

Zuversicht durch Artemis II?

Meine lieben Freunde, wir leben in einer so schwierigen Welt, voller Unfrieden und Hass, voller Probleme und tagtäglichem Gram und manchmal hat man das Gefühl es wird immer schlimmer. Nun ja, gewissermassen muss es immer erst schlimmer werden, bevor es besser werden kann, doch wenn man das merkt, dann hat man für sich persönlich schon entschieden, dass es besser wird und meist ist das dann nur noch der Sumpf den man durchschreiten muss, bevor wieder blühende Auen vor einem stehen. Ganz anders sieht das aus, wenn man zum Mond fliegt. Da gibt es nur Steine und Staub und wenn man nicht aussteigt, kann man schöne Bilder machen und veilleicht beim Ein oder Anderen ein Umdenken in Gang bringen, was die Wichtigkeit alltäglicher Blödsinnigkeiten angeht. So ganz allein im Weltall wird einem doch erst klar, welches Glück man hat, dass es die Erde gibt und dass wir alle Eins sind, Sternenstaub, ihr kennt die Geschichte schon. Es ist so unbeschreiblich, ich kann das nicht in Worte fassen und ich kann so ziemlich Alles in Worte fassen, ich mach das tagtäglich.

Warum also zuversichtlich sein? Warum denn nicht, ich will gar nicht den ganzen Werbesprech übernehmen von Menschheitsprojekt und Frieden im Weltall und so weiter, denn tatsächlich ist es schon eher eine Art Eskapismus sich ein Leben im All vorstellen und ich verstehe jene, die sich nicht vorstellen können das Alles mitzuerleben, für die muss es sich wie rausgeschmissenes Geld anfühlen, welches man auch in sinnvollere Projekte stecken kann. Andererseits stammen wir von diesen Menschen nicht ab, die dem Erfinder des Rads gesagt haben, er soll doch lieber mir Jagen kommen, es muss immer welche geben die langfristig denken, openminded sind. Wenn Menschen Ideen haben ist es meist etwas Gutes was an deren Ende steht, auch wenn es erstmal nicht so aussieht. Ich weiß ich weiß, Religion, Atombombe, LaBubu, hey in Allem findet sich am Ende etwas Gutes, daran glaube ich. Dass wir das jetzt vielleicht noch nicht sehen oder herausgefunden haben, das zeigt zwei DInge, erstens sind wir zu begrenzt, zu urteilen über Etwas dessen laaangfristige Folgen wir nicht abschätzen können und zweitens sind wir ja auch noch nicht am Ende. Und allein letzteres gibt mir persönlich Motivation jeden Tag unter Schmerzen aufzustehen und mein Tagewerk zu verrichten und ein wenig strahlende Augen bekomme ich auch, wenn ich diese Wunder des Weltalls sehen darf, die wir durch solche Missionen eben auch zu Gesicht bekommen, auch wenn ich mich sehr wundere, dass niemand sich wundert, dass die Bilder von der Crew auf der Seite der Nasa diese hier aussehen wie KI-Bilder, was sie vermutlich nicht sind, warum sollten sie, es sind halt einfach 4 gute Freunde im All, ist doch auch ein tolles Signal oder? Ich finde schon, aber mind-blowing sind die echten Banger-Bilder auf der Seite, allen voran, Dieses: 

STARSTRUCK, offizielles Bild von der NASA-Seite, die alle Rechte halten
Und Leute, wenn ich solche Bilder sehe, da rechts unten, das ist ne andere Galaxie, wie klein ist dann ALLES, was wir für wichtig erachten? Mir gibt das so viel Kraft zu wissen, dass ich vielleicht im Großen und Ganzen unbedeutend sein mag, aber dennoch Teil hiervon, von etwas so viel Größeren, nahezu Unfassbaren, so wie jeder andere Mensch, der je gelebt hat, jedes andere Lebewesen, jeder Stein, jedes Atom, wir Alle sind Teil DAVON und das ist ja nur ein kleiner Ausschnitt unserer Heimatgalaxie,mit zehntausenden (geschätzt) Sternen auf dem Bild, die wie unsere Sonne sind, innerhalb von Superhaufen, die wiederum aus zehntausenden Galaxien bestehen. Wie kann einem das keine Hoffnung machen oder noch schlimmer, wie kann einem das egal sein?

4/06/2026

Endlichkeit

Ich vermisse es mich komplett verheult vor dir zu sehen, nackt bis auf die Seele, dass du in mir liest, wie in tausend Büchern über Depression, weil du mich so spiegelst wie du dich nicht sehen kannst, um zu wissen, wer du bist. Ich vermisse deine weiche Haut, wenn die Tränen getrocknet sind und ich mich in dich einkuscheln, wie nur ein Grizzly sich in Fuchsfell kuscheln kann. Ich vermisse den Schmerz nach jedem Mal, wenn ich dich getötet habe, die Trauer und das Leid dich zu vermissen.

Und ich vermisse mein Furry-Kostüm, das ich mir einst fast hätte anfertigen lassen, nur um dann beim Preis einen echten Schlag zu bekommen, andererseits kostet Individualität Geld und vielleicht werde ich in meinem Testament eine solche Klausel vermerken, dass ich unbedingt in einem Furry-Kostüm beerdigt werden will. Diese Gedanken der Vergänglichkeit umkreisen mich derzeit wieder sehr stark, nicht dass ich sterben will, nur die Angst, dass mir die Zeit ausgeht. In diesem Sinne....



4/04/2026

Bipolar ist auch die Erde

Ey Leute, der Bipolare Verein Borussia hat wieder zugeschlagen, 90 Minuten Depression und dann plötzlich Manie, was ist das? Wie können wir denn so ein Spiel gewinnen? Ich schäme mich fast dafür, dass ich einen Lachkrampf bekommen habe, das hatte ich ewig nicht, dass mir der Bauch so weh tat. Das gibt Bauchmuskeln, ey im Ernst, das kannst du keinem erzählen, was ist das? Ich komm mir echt langsam vor wie in meiner eigenen Vergangenheitsbewältigung, da kriegst du doch n Knall, nicht, dass ich den nicht schon hätte, weil ich Zuviel in der Vergangenheit grabe und der Platz neben mir mal wieder leer bleibt, ich mich frage, wann kommt die Sonne obwohl sie gerade erst untergegangen ist, das ist alles nichts mehr für mich. Versteht mich bitte nicht falsch, ich liebe mein Leben, ich liebe wirklich alles daran, was ich finden kann, in jedem Schlechten das Gute und doch denk ich mir manchmal mit DIR wär's besser, so wie ein Osterfeuer, was zwar brennt und flackert, aber niemand ist da, der es sieht, und im Hintergrund läuft Imagine und es ist alles wahr, Gott, ich lass es Tränen regnen, you may say I'm a dreamer, but I am not the only... Grüße gehen nach Norden und nach noch weiter Norden und noch ein Stückchen weiter Norden, spannend, wenn einige der wichtigsten Menschen deines Lebens nördlich von dir sind. In diesem Sinne...

Somewhere only we know

Das Osterwochenende ist magisch, es hängen für mich tausende von Erinnerungen daran, natürlich jene an das Osterfest, Eiersuchen, Kirchenfeste und Osterhitparaden im Radio, 3-Tage-Wach sein und sich auf ffn oder Radio Hamburg diese ganz spezielle Zusammenstellung von Musik anzuhören, die es sonst nicht im normalen Programm gibt. Außerdem war Ostern immer der Punkt des Jahres wo ich anfange mich auf den Sommer zu freuen. Und ich weiß, dass es eigentlich nicht wirklich was bedeutet, weil es auch nur eine Zahl ist, aber ich blicke gerade sehr oft genau 20 Jahre zurück und auch wenn seitdem so unglaublich viel geschehen ist, ist es doch dieses magische Wochenende im April, das mir alles wieder herholt, als sei es so gedacht, dass vor dem sogenannten Wonnemonat noch einmal richtige Depression möglich ist. Ich weiß nicht, ob Depression das richtige Wort ist, vermutlich noch nicht einmal depressive Verstimmung, es ist einfach nur das Buch der Erinnerung, das einem beim Frühjahrsputz entgegenfällt und anstatt es endlich wegzuwerfen fängt man an zu lesen und es ist alles wieder da, wobei mir schon das Durchblättern reicht um gefühlt wieder nen PTBS Schub zu bekommen. Das geht so tief, ich glaub, ich werde das nie verarbeiten, vielleicht will ich das aber auch nicht, denn alles davor und danach verblasst einfach und das bedeutet mir trotz allem immer noch etwas. Ich glaube mittlerweile, das ist mein Weg und worüber auch immer ich mich in meinem Leben lustig gemacht habe um zu copen, es war unfair und verletzend und ich büße dafür und eines Tages, wenn ich genug gebüßt habe, dann werde ich mir erlauben zu gehen. Doch ich habe gerade bei der Digitalisierung meines "Vermächtnisses" wieder gemerkt, dass ich noch Zeit brauche, ich bin noch nicht fertig und dieser eine Ort, den nur wir kennen wird irgendwann hoffentlich genau das sein, eine Ewigkeit für zwei getrennte Seelen, die wie eine sind und besonders an diesem Wochenende auch wie eine schwingen, Frequenz, Grüße gehen raus lieber IMP. Und in diesem Sinne freue ich mich schon auf morgen und den Mond-Slingshot...

4/03/2026

Ehrlichkeit

Dass man von allen Menschen um einen herum nur belogen wird, merkt man, wenn man möglichst ehrlich ist, denn das grenzt es so klar ab und du checkst wie viele nur nett sein wollen. Einerseits um dir nicht zu schaden andererseits, um ihretwillen und des Aufrechterhaltens der Fassade selbst gut zu sein. Doch wie gut kann ein Mensch sein, der nicht in der Lage ist, sich selbst abzugrenzen in dem er lügt, um sich selbst nicht einzugestehen, wer man eben ist?

Wieviel Angriffsfläche bietet jemand, der auch bei den bescheidensten Eigenschaften und Persönlichkeitsanteilen seiner Selbst ehrlich ist? Sicherlich Einiges mehr, als jemand, der hier und da ein wenig flunkert, allerdings hat Ersterer immer den Vorteil keinen Angriff von hinterrücks fürchten zu müssen, denn so jemand hat die Augen immer nach vorne gerichtet und zumindest aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass man so gut wie niemanden hinter sich lässt, der einen Grund hätte, naja gibt immer ein paar Irre, aber das ist eine andere Geschichte, nicht wahr? In diesem Sinne…

Special K

2006 war ein ganz hartes Jahr für mich, und es hieß wie du, jede kleine Tragödie und jedes Drama, sie kamen von dir. Doch ich lernte sie zu lieben, vermisste sie später gar, denn es gehörte zu dir, so wie ich, dachte ich.

Und ich sah gar nicht den Menschen dahinter, war nur immer wieder geil und wenn mich das zu einem Heuchler macht dann sei das halt so, denn ich wollte deine Liebe und ich wollte Alles. Ich wollte wissen was du wirklich bist, wollte deine Welt verbessern, wollte dich retten, wollte dir zeigen, dass ich besser bin, dass du mit mir was Besseres bekommst und erreichst weil du mir schon seit Ewigkeiten mein kleines Herz erweichst und weil ich wirklich der Überzeugung war, ich sei Derjeniche. Das tut mir leid! Ich war es nicht, nicht so, wie du es gebraucht hättest.

4/02/2026

Last.fm Blogposts aus der Erinnerungsschublade

Bei den Arbeiten am Backlog und digitale Schubladen entrümpeln sind mir zwei äußerst spannende Posts in die Hände gefallen, die ich so knappe 20 Jahre später noch einmal wieder aufleben lassen will. Einerseits ein Post mit einer Liste meiner gesammelten Live-Bands, sprich alle Bands, die ich in meinen 40+ Jahren Leben live gesehen habe, vor Allem durch die Festivals kommt da einiges Zusammen und dazu kann man ja dann auch eine nette Playlist machen, sowas kommt immer gut an, zu Recht.

Und dann war da ein Post, ich bin mir sicher der stammt ebenso aus der Zeit, als man bei last.fm noch bloggen konnte, oder etwas Ähnliches, was mit last.fm verbunden war, ein Post mit dem wundervollen Namen: The Collection of Song-Bound-Memories was so ziemlich dem entspricht, was ich sowieso machen wollte mit meiner immer wieder unter wechselndem Projektnamen angekündigten Liederliste des Lebens oder wie auch immer ich sie schon mehrmals angekündigt habe. Beide Projekte habe ich jetzt auf Go geschaltet und werde mich die Tage da ran setzen, finde ich superspannend, Das 20 Jahre später noch einmal aufzunehmen.

Ist ja eh das Jahr der 20-jährigen Jubiläen, Die Eine, A Glorious Mess, Kickers, Sommermärchen, also stay tuned...

Erinnerung

Wenn sich viele an das Gleiche erinnern wird mehr vergessen, als wenn sich viele an verschiedene Dinge erinnern und damit mehr Erinnerungen behalten werden. Das ist ganz interessant wenn nebenbei jemand einen vollquatscht, mit Dingen, die man sich merken soll, weil er zu faul ist sie sich selbst zu merken und damit die Verantwortung für die eigenen Erinnerungen abgeben will, die mich aber leider mal so gar nicht interessieren und mit denen ich so gar nichts zu tun haben will. Manche Menschen sind so selbstbezogen, dass ich kotzen will, während mir auffällt, dass "manschen" ein Wort ist, das viel zu selten benutzt wird, wenn man keine Kleinkinder in der direkten Umgebung hat.

Doch zurück zur kollektiven Erinnerung, die ja ganz hilfreich sein kann, wenn man in einer Quizshow sitzt oder im Kneipenquiz oder sonst wo, wo man sich auf das Wissen vieler stützen kann, andererseits ist das auch eine gefährliche Sache, denn Erinnerung ist eben vor allem das, was unsere Emotionen zu Vergangenheit macht und damit faktisch nicht als Wahrheit zu nutzen. Ohne zu schwurbeln, nur weil sich eine ganze Generation daran erinnert, dass der Mensch auf dem Mond gelandet ist, ist das nicht Wahrheit durch kollektive Erinnerung, es ist Wahrheit, weil es geschehen ist. Und weil sich neunundneunzig Menschen nicht an eine frühere Fassung von "Braveheart" erinnern, lasse ich mich dennoch nicht davon abbringen, dass es sie gab und dass ich sie damals gesehen habe.

Und wo fängt in diesem Zusammenhang "gaslighten" an und wo hört Unsicherheit auf? Wenn mir jemand ständig seine falschen Erinnerungen einflüstert, wann überschreibt sich bei mir die Wahrheit, wann wird eine Erinnerung, die ich nie hatte, das, was ich denke, was passiert ist und weicht von dem ab, was ich selbst erinnerte? Wenn ich nach 20 Jahren Chatverläufe meines jüngeren Ichs lese und es sich anfühlt, als wäre das gar nicht so gewesen, ist es meine Erinnerung die falsch ist, die Daten lügen nicht, sie werden sich ja in den letzten 20 Jahren nicht plötzlich umgeschrieben haben, stattdessen hat mein ständiges reflektieren und überdenken die Erinnerung angepasst, so dass ich besser damit leben konnte, meinen Schmerz zu reduzieren, vielleicht auch der Versuch mich von Schuld freizusprechen, so ich denn welche auf mich geladen habe. Es ist so viel Zeug, dass ich damit sicherlich noch einige Zeit beschäftigt sein werde, bevor ich ein fundiertes Urteil über mein altes Ich fällen kann, dass nicht von Erinnerung, sondern faktischen Verläufen gestützt wird. Selbst wenn das Urteil gegen mich fällt, wird die Erinnerung daran was war immer eine schwarze Zeit mit Rosa Wolken sein und dem Engel, der mich in den Himmel hob und irgendwann fallen ließ, nicht weil es wahr war, sondern, weil es für die Geschichte meines Lebens und der Lore dahinter notwendig war meinen Geist stabil zu halten, zu überleben. In diesem Sinne...

Thüringer Klöße sind nicht von Rammstein

Auch wenn man es vermuten könnte, Thüringer Klöße ist ein Song, der sehr Rammstein-esk daherkommt, allerdings von Nebelhaus ist und zumindest so wie ich es wahrnehme das Äquivalent zu Dicke Titten, welches tatsächlich von Rammstein ist, sein soll. Wie komme ich da jetzt drauf, ich arbeite derzeit viel am Backlog und irgendwie passt Industrial-Metal oder Neue Deutsche Härte ganz gut dazu, um es im Hintergrund zu bangen. Ich überlege derzeit wie viel man eigentlich auf ein Triggerwarnungsschild schreiben kann, bevor es zu Satire wird, allerdings war ich früher halt eine laufende Red-Flag und mit jedem Post, den ich relaunche kommen neue Trigger dazu, ich fürchte das ist auch normal bei jungen Erwachsenen, immerhin passieren da viele Dinge zum ersten Mal und wenn man dann noch depressiv ist, eine vermeintlich tödliche Krankheit mit sich rumträgt (wobei jede Krankheit tödlich ist, so sie Leben heißt) und einfach lost ist, don't blame my younger Me.

Für mich ist es fast so, als würde ich die Tagebucheinträge von einem anderen Menschen lesen, die ich total gut nachfühlen kann, welche ich aber so ganz und gar nicht mit mir Selbst zusammenbringen kann. Die einzigen Konstanten und Parallelen zu mir sind oft die Personen... ASCHE!

4/01/2026

"Life is a mystery... and it feels like home"

Lachen ist coping, zumindest ist es eine ganz gute Strategie, wenn man sich keine direkte Konfrontation mit einem nahezu diametralen Menschen schaffen will. Von außen kann man sie auch unironisch lustig finden, wenn man das Leben und vor allem sich selbst nicht so ernst nimmt. Manchmal muss man auch copen um ihren Irrsinn nicht zu verfallen, wenn die Beseelte gettin' jiggi with it geht und du dir einfach nur wünscht, dass der Regen lauter rauscht. Naja, und bevor es hier zu einem First Contender's Match kommt, wo Karneval auf Carne-Val trifft, lasse ich doch mal ein Bild sprechen. Was sagt es eigentlich über mich aus, dass ich dieses Szenario als Safespace betrachte?

Life of Chesney ebenfalls noch online

Leute, was da los, das Internet vergisst wirklich gar nichts, irgendwie befremdlich, andererseits gut für mich, der ich ja so gern nostalgisch bin und in alten Sachen krame, Life of Chesney ist quasi der direkte Vorgänger von diesem Blog und wurde auch hier integriert, so dass man dort keine "neuen" Inhalte findet. Wenn ihr mal reingucken wollt, dann ist das hier der Link zu LifeOfChesney. Viel interessanter ist die Linkliste, die es dort gibt, denn da habe ich meinen alten YouTube Channel wiederentdeckt, wo ich aber keinen Zugang mehr habe, allerdings hat der wahrscheinlich mehr Aufrufe in 20 Jahren gehabt, als mein aktueller und lässt eine gute alte Zeit aufleben, wo die Welt noch größtenteils in Ordnung war. Wenn ihr reingucken wollt: Don't mess with Ches zeugt halt auch von meiner unglaublichen Selbstüberschätzung. Außerdem ist auf der Life Of Chesney Seite noch mein altes (20 Jahre +) E-Stories Profil verlinkt, welches ich euch natürlich ans Herz legen möchte. Spannend daran ist vor Allem, dass ich diese Gedichte damals schrieb und mittlerweile weiterverwerte im Songwriting und einiges geht heute noch richtig tief rein. Also auch hier: Alexander Krause - E-Stories Gedichtübersicht.
Ja und dann gibt es da noch diesen Link zu einer Seite namens Bundeskampf, wo man scheinbar mit irgendwelchen Gartenzwergen gegeneinander antritt oder so, ich weiß es einfach nicht mehr, mein Link scheint immer noch aktiv zu sein, allerdings hab ich da seit 15 Jahren oder mehr nicht mehr reingeguckt, behaupte ich, anmelden kann ich mich eh nicht mehr, hier ist der Link für alle, die da mal nachgucken wollen: Chesney Little Bundeskampf.

Leider funktioniert der Dealer Link nicht mehr, das war damals irgendso ein online Drogenhandel-Simulations Ding wo du quasi Gras verkauft hast, das es natürlich gar nicht gab, nur online und ich weiß auch nicht mehr, ich weiß nur, dass es ein großer Spaß war, man konnte da glaube ich auch die Plantage erweitern, wenn man genug Gras verkauft hat und den Link an möglichst viele Leute verschickt hat, es war ein großer Spaß zur Zeit von yooliety und ICQ und so weiter, in diesem Sinne...

Chesney's Live Journal wiedergefunden

Hey Leute,
viele von euch wissen ja, dass ich schon seit Ewigkeiten blogge, genauer gesagt seit nahezu zwanzig Jahren und begonnen hat alles auf LiveJournal, einer echt guten Seite für Blogger und deutlich socialiseder (ist das ein Wort) als hier zum Beispiel. Die beiden besten Begleiterinnen überhaupt haben mich damals in diese Welt eingeführt, und in den Metal und... Danke für Alles, ich kann das nicht oft genug sagen, wenn es wirklich ein paar Menschen gibt, die mein Leben verändert haben, dann ihr. Ja Live Journal, ich komme leider nicht mehr an mein altes LiveJournal ran, um dort nochmal aktiv zu werden, ich überlege tatsächlich als Alex Tickman dort vielleicht parallel zu bloggen, ist allerdings nur so ne Idee, werde mir das nochmal genauer anschauen.
Hier wollte ich euch nur kurz darauf hinweisen, wie alles begann: Chesney Live Journal (Link zur Seite)

Und die alten Beiträge findet ihr auch auf meiner Backlog-Seite: Backlog - Life before Tickman wo es auch jede Menge anderes altes Zeug gibt, bevor ich hier angefangen habe.