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9/19/2026

Mal nicht abdrücken!

Jeder Dialysepatient hat schon mal daran gedacht, was passieren würde, wenn er den Finger wegnimmt, nicht abdrückt und laufenlässt, sicherlich. Doch das ist ein neues Niveau, sich zu fragen, wo das überall landet und dann auch noch zu fragen, wieviel Blut man denn so im Körper hat, das ist schon fast kindlich naiv aber zeigt auch, wie ernst man die eigene Lage analysiert hat, nur um dann ein "Hauptsache es kümmert sich wer drum" einzuschieben, was ja wohl ein Lebensmotto zu sein scheint, wenn man den Reiner so reden hört, "Ja bei uns ham se das auch gemacht... ham DIE sich drum gekümmert, ist immer das wichtigste das sich wer kümmert" (nur nicht man selbst ne?) Was wäre das für eine Welt, wenn alle so denken würden, ach ja, wahrscheinlich die Welt, die wir gerade haben, wo jeder die Verantwortung einfach weiterschiebt und keiner es gewesen will, wenn sich Geschichte wiederholt und alles wieder den Bach runtergeht, ja? Man Reiner, ich wünsch dir echt Erkenntnis und dass es dich nicht zu hart trifft, wenn du es begreifst.

Je nach körperlichem Gesamtzustand sind 2 Liter Blutverlust akut lebensgefährlich, ich würde es nicht ausprobieren, wie schnell du die verlierst, gerade als Dialysepatient solltest du darauf achten, vernünftig abzudrücken und dem Körper helfen die Gerinnung anzuregen. Sollte es mal unschön werden, Daumen drauf und dann rufen! Nicht andersrum, man glaubt nicht, wie schnell Blut aus Wunden schießt, vor Allem arteriellen. Manche Menschen können einen Liter Blut verlieren, bevor die Systeme beginnen zu kollabieren, anderen wir schon bei 200 Millilitern schlecht, das komplette Volumen von ca. 5 Litern zu verlieren ist mit dem sicheren Tod zu einem deutlich früheren Zeitpunkt verbunden, also ist dringend davon abzuraten und Fragen, Gedanken, so sie denn ernst gemeint sind in diese Richtung dringend einer psychologisch geschulten Fachkraft mitzuteilen!

9/15/2026

Efilismus und Pro-Mortalisten (enthält möglicherweise Trigger!)

Vorab nochmal ne kurze Warnung, ich benutze zum Teil anstößiges Wortmaterial, sehr kontroverse Ideen und äußere meine Meinung, es geht hier um Mord, Tod, Selbstmord und anderes morbides Zeug, wenn ihr derzeit eher instabil seid, bitte lest das nicht!

Was kommt jetzt? Der Typ, der immer von Liebe und Leben als höchste Maxime schreibt, will plötztlich was über das genaue Gegenteil schreiben? Nunja, so "plötzlich" ist das eigentlich gar nicht, wenn man mal zurückblättert und feststellt, dass ich tief im Inneren ein absoluter Menschenfeind bin, weil ich so Vieles, was Menschen tun, wie sie es tun, striktens ablehne. Ja, ich hatte auch mal eine Phase, wo ich im Internet hätte falsch abbiegen können und wäre genau bei diesen Leuten gelandet und meine Weltvernichtungsphantasien hätten nicht bei einem Virus gestoppt, der nur die Dummen auslöscht und eine Evolution der Menschheit durch "Reinigung" von Dummheit, ich bin ehrlich, ich war tatsächlich irgendwann auch an dem Punkt, dass ich wie diese Menschen Dinge dahergefaselt habe, dass es für mein Leben keinen Konsens gibt. "Niemand hat mich gefragt, ob ich leben will.", was klingt wie Emo-Mimimi habe ich wirklch mal gefühlt, jeder oder? Das waren dann die Emo-Phasen, die wir damals Depri-Phasen nannten, weil niemand ein Emo sein wollte, im Ernst, ich glaube als Jugendlicher denkt man unweigerlich irgendwann mal an die Vergänglichkeit und den Sinn des Lebens und solcherlei, und wenn es dann mal nicht so läuft, dann wird das ganz schnell fatalistisch. Im Normalfall wächst sich das raus, oder? Bei mir persönlich wurde das zum Schutzschild, als ich wirklich depressiv war konnte man sich so die ganzen Schulterklopfer und "Lächel mal"-Sager vom Laib halten und in der dunklen Szene machte es einen noch trver, Blackmetal hören, das ganze Erscheinungsbild schreit Hass und keiner stellt mehr dumme Fragen, ja ich hab auch diese Zeit dieser Mischung aus gemeinsamer Todessehnsucht, die ein Schrei nach Liebe war und alle Schuld im Aussen suchen genossen, doch das was daraus entstand waren im besten Fall Gedankenexperimente. Keiner von den Leuten mit denen ich mich umgeben habe, sah darin mehr als eine Art Cosplay für die Welt außerhalb der Subkultur, im Alltag in Schwarz rumzulaufen und Menschen mit hasserfüllten Blicken zu strafen war da schon das höchste der Gefühle für viele. Denn das war ja das Ding, wir waren ja schlau genug, zu kapieren, dass man es sich am Ende leisten können muss, auf alles zu scheißen.

Aber mal zurück zu den wirklich weirden Efilisten, die das Leben einfach ablehnen, aus den verrücktesten Gründen, am Besten gefiel mir der, dass es nicht natürlich sei, darüber könnte man sicher auch länger philosophieren, will ich an dieser Stelle nicht tun, aber ist ein Ansatz, den ich fast nachvollziehen kann. Sammelt euch, sprecht euch aus und bemerkt irgendwann, dass Leben weitergeht und selbst im größten Scheißhaufen ein Klumpen Gold versteckt sein kann, isso, egal was ihr jetzt denkt. Und hey, wenn du wirklich der Meinung bist, das Leben nicht verdient zu haben oder nicht dein Einverständnis gegeben zu haben, leben zu wollen, ey es gibt ne Tür, die führt in die Geschlossene, da helfen die DIR, die machen das beruflich! Und wenn die Gedanken zu laut werden, 116117 oder statt auf die nächste Apokalypsen-Seite im Internet einfach mal nach nem Seelsorge-Bot suchen oder Hilfe, es gibt Auswege, wenn man sich festgefahren hat in seinem Denken.

Kein Ausweg ist es, sich Pro-Mortalisten anzuschließen, die der Meinung sind, es wäre gut Menschen zu töten, weil man ihr Leid damit beendet, BEENDE ERSTMAL DEIN EIGENES LEID, dann wirst du sehen, dass die meisten gar nicht leiden und selbst wenn sie es tun, es ihr ganz eigenes Leid ist, das ist nicht deine Aufgabe, keiner hat das Recht einen anderen Menschen zu töten, aus welchem Grund auch immer. Auch wenn ich merke, dass im Hinterkopf mein innerer Religiot zu Wort kommen will, das ist vollkommen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder was man sich sonst noch einreden kann, wo man anders wäre. Leben ist Leben (klar auch da kann man wieder abstufen, aber wir reden hier von "eigentlich gesunden Menschen", die einfach nur der Meinung sind, das Leben muss weg)

Ihr werdet hier kein "Bring dich um!", lesen, denn das würde ja allem widersprechen, was für das Leben ist. "Das Leben findet immer einen Weg", es ist also ganz und gar sinnlos zu argumentieren, dass man die Menschheit als ganzes auslöschen will, um den Planeten zu sterilisieren indem man eine Geburtsklinik in die Luft sprengt. Das ist für mich eher ein Beweis dafür, dass wir die Dummheit "rauszüchten" müssen, denn selbst wenn einige dieser Vollpfosten sowas als Anfang feiern, wieviele Mesnchenleben habt ihr damit genommen oder verhindert: 100-150? Wisst ihr wieviele Menschen es weltweit gibt? Ich glaube wir sind mehr! 9 Milliarden roundabout? Das ist ne Zahl mit 9 Nullen, ziehen wir mal 150 ab, ist das immer noch ne Zahl mit Zehn Stellen. Es ist nicht nur sinnlos, verachtenswert und falsch, es ist eben vor Allem noch DUMM. Und genau das ist die ganze Idee, auch wenn ich wie bereits erwähnt, den Gedanken durchaus nachvollziehen kann, dass es dem Planeten ohne UNS besser gehen würde, wer weiß das schon wirklich und wer bist du einer von 9 Milliarden darüber zu entscheiden?

Ich hätte tatsächlich einen Weg in diese Richtung, den ich respektieren würde, mach eine Umfrage, frag jeden Menschen, ob er leben will und wenn du viereinhalb Milliarden Menschen gefragt hast, dann fälle dein Urteil, ich würde behaupten, dann hast du ein erfülltes Leben gehabt und so viel gelernt, wie es in deinem begrenzten Umfeld von Weltschmerzlern nicht möglich ist, du wirst das Leben finden und auch wenn wir es viel zu oft vor Augen geführt bekommen, es ist gut, das Leben im Großen und Ganzen ist gut.

9/06/2026

Als würde man unterschiedliche Spiele spielen

Kennt ihr auch solche Leute, die sich weigern den Alltag wegzulegen und sich mal für eine gewisse Zeit wegzuträumen, um zu entspannen, Spaß dran zu haben, ein wenig zu spinnen und einfach mal in eine andere Welt einzutauchen? Gehören solche Leute zu eurer Brettspielgruppe, falls ihr sowas habt? Tja, zu meiner gehört leider so jemand, der sich mit an den Tisch setzt und durch das oft unglaublich detaillierte Spielmaterial mit speziellen Namen für jeden Kartenstapel und jedes noch so kleine besondere Holzteil eigentlich genau so into it sein, wie unsereins, es vermutlich aber einfach nicht fühlt, oder die Logik des Alltags nicht abschalten kann, oder keine Verbindung herstellt zwischen einem klassischen Herstellungsbetrieb in der "realen" Welt und einem Bienenstock, der Honig herstellt und verkauft. Oder Drachen, die in einer Stadt verschiedene Läden besuchen, sich Zutaten zusammensammeln, um mächtige Zauber anzuwenden, die dann für Tugend ausgegeben werden. Oder halb so abstrakt, den Mars terraformen und das relativ wissenschaftsgetreu, einen Zoo nach Artenschutzaspekten aufzuziehen, ein Reservat für Wildtiere einzurichten oder Schafe/Rinder durchs Land zu treiben und dann zu verkaufen, um sich ein Imperium aufzubauen, eine Expedition zu einer verloren Insel, ich könnte ewig so weiter machen. Für ihn sind es Karten und Klötzchen, alle heißen Karten und Klötzchen und er macht DAS damit DIES passiert. So leid es mir tut, aber dann kannst du auch Solitaire spielen. Vielleicht bin ich ja ein Spinner, die Immersion spielt so eine große Rolle und ich will mich ja in einem Spiel verlieren und die Welt erkunden, die das Autorenteam und die ganzen Creator, die das hergestellt haben da für mich erschaffen haben, ich lese ja auch kein Buch nur um mich nicht zu langweilen, da tauche ich doch auch in eine Welt ein, die nicht meiner Lebensrealität entspricht, um Eskapismus zu betreiben, oder Filme, Gemälde, Musik, generell Zerstreuung. Wenn ich das nicht will, dann sollte ich es nicht tun, meine Meinung. Und vor allem sollte ich dann denen, die es wollen ihre Entspannung gönnen und nicht immer wieder versuchen, auf deren Phantasie herumzutrampeln. Spiel halt Domino oder Mau Mau.

Musste ich mal loswerden, weil mir bei einer unserer neuesten Errungenschaften auffiel, dass wir zwar am selben Tisch sitzen, dieselben Regeln gehört haben und in dieselbe knuffige Welt entführt wurden, das Ergebnis jedoch so aussah

Wer mir den Namen des Spiels sagen kann, den lade ich auf 'nen Früchtetee ein

Ein guter Lehrer wird langsamer

Die Frage bleibt, ob das für die Klasse gut ist?
Ich halte mich für einen guten Lehrer, ich nehme mir Zeit für meine Schüler, erkläre lieber alles zehnmal für den Hinterletzten, um nicht das Gefühl zu haben, dass ich auch nur einen zurücklasse. Manchmal denke ich mir dann, dass ich dadurch jene vernachlässige, die den Stoff schneller auffassen, aber die bräuchten mich eh nicht, weil sie intrinsisch lernen, sie wollen wissen, sie können differenzieren, was wirklich wichtig ist und lernen den Rest dann eben nebenbei, falls sie mal kurz nicht hingehört haben. Leider fördere ich das auch noch, wenn ich mich mit den Schwächeren beschäftige, weil ich meine Energie nicht in der Verbesserung der eh schon guten stecke, was natürlich die motivierende und erfolgversprechendere Aufgabe ist, ich investiere meine Energie in die, die Probleme haben und so gar keine Lust selbst was zu investieren, um sie zu lösen.

Ich reibe mich auf, ich verzweifle und es ist fast, als würden sie mir durch ihr nicht Lernen unbeholfen klar machen wollen, dass ich sie doch zurücklassen soll, aber das kann ich nicht. Ich kann nicht glauben, dass jemand nicht lernen will, nicht wissen will, nicht partizipieren will, nicht strebsam ist, nicht besser sein will, als er gerade ist, ich will das nicht glauben, es widerspricht meinem Naturell und dem Naturell fast aller Menschen, mit denen ich klarkomme. Doch was kann es noch bedeuten, wenn jemand so langsam und verständnisvoll ich auch bin, die gleichen Fehler und alle anderen möglichen machbaren immer wieder begeht, es fühlt sich an wie Absicht, wie der psychische Schlag in die Fresse, wie die absolute Demütigung und der Disrespekt demgegenüber was ich tue und wofür ich stehe und ich will nicht glauben, dass man das nicht ohne Absicht machen kann, vor allem warum würde man jedes Mal wieder so tun, als ob? Jedes Mal habe ich Hoffnung und freue mich Wissen zu teilen, neues zu lernen, denn selbst beim Lehren lernt man so viel mit und jedes Einzelne Mal werde ich enttäuscht, im Grunde bin ich selbst der Dumme, dass ich ein nicht ausgesprochenes klar vernehmbares NEIN nicht höre und vielleicht auch anderen zuliebe niemals aufgebe und dabei schlussendlich zugrunde gehe...

Naja, in diesem Sinne...

8/24/2026

Schopenhauer Re-Read geplant

"Intelligenz ist eine Anomalie"
Schopenhauer

"Gegen Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens"
Schopenhauer

"Zweifel benötigt Intelligenz"
Schopenhauer

In letzter Zeit höre ich immer wieder vom Dunning-Kruger-Effekt und überlege dann, ob ich nicht vielleicht selbst der Jeniche bin, verwerfe den Gedanken dann meist mit dem Argument, dass ich ja hinterfrage, ob ich vielleicht nicht der Intelligenteste im Raum bin. Ist das nicht genau die Definition von Dunning-Kruger? Du checkst halt einfach nicht, dass du dumm bist und hältst dich für den Klügsten. Wäre das hier YouTube käme jetzt Patrick von Spongebob rein und würde es auf den Punkt bringen:

7/31/2026

Thermophobie

Als Mensch, der sich leidenswerterweise mit Ängsten auskennt bin ich immer interessiert daran, welche Ängste es noch so gibt und in einem Umfeld von Kranken und Gestressten findet man oft mehr Ängste vor, als den Personen selbst bewusst ist. Gerade bei den Gestressten ist es oft Kontrollverlustangst oder die Angst davor, trotz besseren Wissens etwas falsch zu machen. Andere denken, dass es problematisch sei, wenn man ihre wahre Person erkennen würde, sorry längst geschehen. Menschen in meinem Umfeld haben Angst davor nicht genug geliebt zu werden. Die vielen kleinen verdeckten Ängste, denen man die meiste Zeit ausweichen kann mal ausgenommen (davon kann ich echt ein Liedlein singen), sind meist jene, die die eigene Persönlichkeit und Zukunft im allgemeinen bedrohen. Ich zum Beispiel habe viele Ängste abgelegt, besiegt von mir aus oder einfach überwunden, ein paar sind übrig und die sind wahrscheinlich auf Dauer lebensbedrohlich, also werde ich mich auch denen stellen. Thermophobie gehört übrigens nicht dazu, auch wenn ich selbst unter einer Art Psychrophobie leide und es gewissermaßen nachvollziehen kann, jedoch bedroht Kälte mein fragiles Immunsystem tatsächlich, während ich die Angst vor 28 Grad als wirklich problematisch und behandelnswert erachte. Ich mein klar, es gibt eine gewisse Wetterfühligkeit, die habe ich selbst und ich merke es im Körper, wenn es kälter wird und ich kann auch Temperaturen über 33 Grad nicht mehr so gut knacken wie früher, ja mein Gott, stellt man sich drauf ein und fertig, was habe ich davon, wenn ich mir den Kopf mache, dass in spätestens 3 Monaten wieder Temperaturen jenseits der 20 Grad sein werden, also darunter und dann an jedem Tag wo Frost ist im Bett bleibe? Ich will niemandem gesundheitliche Probleme absprechen, wirklich nicht, A-BÄR, wenn du Kreislaufprobleme in warmen Räumen bekommst, behandle keine Patienten im ersten Stock! Wenn du eine Belastungsstörung hast, dann schieb es nicht aufs Wetter sondern such dir einen Psychologen oder bekomm es in den Griff. Generell, tu was du WILLST und such keine Ausreden, weil du nicht in der Lage bist, deine Schwäche einzugestehen. Meine ist, dass ich nicht in der Lage bin aktiv mir selbst zu helfen und ich mit dem Status Quo zufrieden bin, was sicherlich schwer zu verstehen ist, bei dem Potential was viele in mir sehen. Dazu muss man eben immer sagen, dass ich im Vergleich nicht gesund bin (was als Ausrede immer gut herhalten kann, trotzdem kein Grund sein sollte).

Menschen mit Thermophobie haben Angst vor dem Sommer, davor, was passieren könnte, wenn es zu warm wird. Sie steigern sich in alle möglichen Szenarien bis der Körper selbst es ihnen abkauft. Sie reden sich ein, dass es ihnen schlecht geht, wenn das Thermometer es ihnen sagt, wenn der Wetterbericht von 35 Grad spricht, dann ist Tilt-Alarm und man könnte sterben, weil alte und kranke Menschen gefährdet sind, wenn sie sich längere Zeit in der Sonne aufhalten würden. Durch das Vermeiden von eben diesen Witterungsbedingungen passiert aber etwas anderes, der Körper wird tatsächlich dafür anfällig, weil er nicht die Gelegenheit bekommt sich damit auseinander zu setzen. Das ist das Ding, warum Kinder, die nicht mit anderen Kindern spielen häufiger als Erwachsene krank sind, weil die Antikörper fehlen. Man kann sich gegen so ziemlich alles abhärten, wenn man sich dem aussetzt. Die andere Möglichkeit ist konsequente Flucht, vor der Kälte im Winter kann ich nicht fliehen, da mussten dann eben Lösungen her, ich habe zig verschiedene Möglichkeiten, Arme und Beine zu bedecken, meinen Hals und Kopf warm zu halten, etc. Und ich behaupte, wenn man sucht oder nachdenkt gibt es das gleiche für den Sommer, ich zum Beispiel nutze seit einigen Jahren den T-Shirt Turban oder Stirnbänder, die mach ich nass und behalte dadurch einen kühlen Kopf. In einem reichen Land, wie unserem hat man nahezu ständig Zugriff auf Wasser und kann es zum Kühlen nutzen, außerdem sorgt die Bewegung, sich das zuzuführen, denn Trinken ist natürlich auch essentiell dafür, dass der Kreislauf am Laufen bleibt, sich drei Tage ins Bett zu legen halte ich für kontraproduktiv, denn man baut zusätzlich zur Belastung auch noch Kraft und Reaktionsfähigkeit ab. Mal für ne Stunde in nen dunklen Raum legen, dagegen ist nichts zu sagen... Ach was rege ich mich auf, ich fühle mich in letzter Zeit einfach nur noch von Primadonnen umgeben, zu warm, zu kalt, zu klein, zu groß, zu langsam, zu schnell, mimimi, ernsthaft, wenn ihr mit eurer Situation unzufrieden seid, ändert sie und auch hier will ich wieder niemandem einen Vorwurf machen, aber ehrlich sein mit sich selbst wäre ein guter Anfang. Und wenn du keinen Bock hast, was zu machen bleib im Bett und gesteh es dir ein, anstatt alle mit deinem ständigen Scheitern und Halbversuchen zur Weißglut zu bringen, weil die Verantwortung am Ende bei Anderen liegen bleibt. Übernehmt die Verantwortung und tragt die verdammten Konsequenzen für euer Handeln, es sind nicht die Anderen Schuld an eurer Situation, nicht das Wetter, nicht der Körper, nicht Gott. Am Ende ist jeder seines Glückes Schmied und mach sich selbst unglücklich, also fuckt mich nicht ab mit eurem Scheiß!!!

7/30/2026

Neue Nachbarn

Mir wurde zugetragen, dass die neuen Nachbarn etwas speziell sind, es wohl auch schon Ärger gab, weil bis halb vier mitten in der Woche gefeiert wurde, allerdings die speziellste Geschichte erzählte mir die gute Freundin Emma. Man stelle sich vor, es wird Abend, man ist so auf seiner letzten Tour durch die Wohnung, Rollos an den Fenster zumachen und gegebenenfalls die Fenster schließen und man sieht auf dem Parkplatz hinter dem Haus etwas Rotes umherhuschen. Was zur? Kurzer Check auf den Zeiger, 22:30, ähm ja.

Um sich zu vergewissern, was wirklich los ist geht Emma noch einmal nach draußen und was muss sie da sehen, eine Frau im roten Abendkleid tänzelt auf dem Parkplatz umher, ein Handy am Ohr. Sie wirkte, als wäre nicht alles okay bei ihr weshalb Emma mal nachfragte und als Antwort nur ein: Nix deutsch, nix deutsch bekam. Soweit okay, sie versuchte auf Englisch zu erfahren, was los war, scheinbar aber auch erfolglos. Immerhin brachte sie die Dame dann dazu nicht mehr auf unserem Parkplatz, sondern vor dem Haus der Nachbarn weiterzutanzen und ging ins Bett.

Davon, dass die fast jeden Abend den Grill anschmeissen und unsäglich stinkendes Zeug da draufschmeissen hatte ich ja schon berichtet, der Grill wirft arge Flammen, ist des Öfteren unbewacht und raucht sicher bis in die frühen Morgenstunden, weshalb es mittlerweile noch schwerer geworden ist, die Wohnung runterzukühlen für die noch zu erwartenden warmen Tage. Irgendwas ist ja immer, warum nicht mal Nachbarn aus einem Land, das keine der gängigen Sprachen sprechen möchte.

7/24/2026

Das war wirklich da

Während ich ja letzte Woche noch ein eingebildetes Ufo auf der kleinen Fahrt zur Dialyse gesehen habe, gab es heute dann mal was ganz Neues für mich, mit der Bohrmaschine die Mülltonne reinigen und ey, ich weiß nicht, ob ich das alles einfach nur mehr wahrnehme, weil ich wieder deutlich aufmerksamer für meine Umwelt bin, seit ich nicht mehr von meinen Ängsten gesteuert werde, oder ob die Welt wirklich durchdreht. A-Bär, wer zur Hölle kommt auf die Idee die Scheiß Tonne fast auf die Straße zu schieben, während er sie reinigt mit einer BOHRMASCHINE, nicht mal die KI konnte das glauben und hat sich was mit ner Konstruktion ausgedacht, in der Realität war es nur ne Bohrmaschine, kein Wasser und kein Lappen... ich schwör.

und der hat echt nur zufällig blau-weiß an!!!

6/10/2026

Wo ist denn euer Hitzesommer

Wann kommt denn der Hitzesommer, meine Heizung hätte gerne jetzt mal langsam Urlaub, Wärmflasche auf Bauch und Bein, das sollt im Juni nicht mehr sein. Und ich frier mich von Tag zu Tag und lese von Hitzewellen mit 35 Grad und bestelle aus lauter Verzweiflung noch nen Langarmkapu, damit ich warme Klamotten zum Wechseln habe, weil ich den Raum nicht stabil auf 20 Grad halten kann. Ich gestehe natürlich, dass es noch 10 Tage sind, bis wir offiziell Sommer haben, dennoch... in diesem Sinne!

kleine Karikatur von der KI

3/22/2026

Herr Lehmann wird nie mehr der Selbe sein

... und sowas find ich Scheiße, im Endeffekt ist es eine Figur aus einem Buch von Sven Regener und die ist auch ohne den ihn spielenden Schauspieler großartig und liebenswert, doch so wie wir Menschen eben sind, verbinden wir sie durch die Darstellung eben mit dem, der ihn im Film gespielt hat.
Und dass der sich jetzt als ein echter Nullleiter und ekelhafter Mensch herausstellt, ist nicht nur traurig, es tut mir auch für seine Opfer so unglaublich leid, die wahrscheinlich, zumindest auf seine Frau trifft das mutmaßlich zu, jahrelang unter ihm gelitten haben. Ich verstehe solche Menschen einfach nicht, sie haben einen fantastischen Ruf, sie haben eine der schönsten und sympathischsten Frauen der Welt geheiratet, eine großartige Karriere, wahrscheinlich auch keinerlei Geldprobleme und dann was? Reicht das nicht? Wo switcht der Schalter von, wow was habe ich für ein geiles Leben zu, "bring den Vorschlaghammer mit" und lass uns das mal komplett in Schutt und Asche legen?
Ich meine, ich verstehe bis zu einem gewissen Grad, dass man an allem irgendwann satt ist, das kann sogar die Liebe sein, das können Menschen sein, Geld, Ruhm, einfach alles macht einen irgendwann übersatt, das verstehe ich... bis zu einem gewissen Grad. Was ich nicht verstehe, ist, dass man anderen Leid zufügt und denkt, dass es einfach eine gute Idee ist sich nicht einfach von dem zu trennen, was einen belastet, sich Hilfe sucht oder einfach mal reflektiert an welchem Punkt man falsch abgebogen ist und versucht daraus die Konsequenz zieht.
Wir tun uns sehr leicht damit Urteile über Menschen zu fällen, die Fehler machen und die gewaltig reinscheissen, weil wir uns selbst für moralisch überlegen halten, dabei hat jeder seine Leichen im Keller und irgendwelchen unsäglichen Mist in seiner Biographie, doch der Unterschied zwischen denen, die dazu stehen, reflektieren, sich entschuldigen, es nie wieder tun und jenen, die ihren ganzen Mist nehmen, ihn projizieren und andere für ihr Versagen verantwortlich machen ist himmelweit. Ich will nicht urteilen, leider fällt es mir sehr schwer nicht immer auf der Seite der Opfer zu stehen, denn das Pendel der Gerechtigkeit schlägt fast immer eine lange Zeit in die Richtung von Tätern aus und selten weit genug zurück, dass es irgendwann in der Mitte wieder in Ruhe gelangt. Daher möchte ich diesen prominenten Fall nutzen, um allen Opfern von Gewalt, vor allem psychischer und/oder sexualisierter Gewalt alle Kraft der Welt zu wünschen und feiere jeden Menschen, der es schafft, darüber zu reden, sich zu befreien und womöglich ihren Tätern einer gerechten Strafe zuzuführen. Inwieweit es überhaupt eine gerechte Strafe im Namen des Gesetzes geben kann, ist hier ein komplett anderes Thema, denn das kann niemand ermessen, da bin ich leider auch sehr alttestamentarisch eingestellt (ist Auge um Auge nicht fast Karma [etwas direkter vielleicht]?).
Am Ende bin ich einfach nur unglaublich enttäuscht, ja das ist die richtige Formulierung. Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich mich dazu äußere, denn eigentlich erscheint mir das Thema ja wie Blätterwald-Gossip, doch es passiert ja leider immer wieder und eben nicht nur in der High-Society oder bei den "Stars", sondern mutmaßlich hinter so vielen verschlossenen Türen und ich kotze, wenn ich daran denke, dass Menschen nicht in der Lage sind, friedlich, zivilisiert und vor Allem gewaltfrei miteinander zu leben. Meine Fresse, die Konsequenz ist, dass wir uns gegenseitig hassen und ausrotten und am Ende fragen wir uns dann, warum im Nahen Osten Menschen so schnell bereit sind aus welchen "Gründen" auch immer anzufangen sich gegenseitig von heute auf morgen abzuschlachten und keinen juckts? Ekelhaft! In diesem Sinne... habt einen angenehmen und friedfertigen Sonntag voller Liebe und schließt ruhig auch mal die Opfer, die man nicht sieht in eure Gebete ein, ob ihr glaubt oder nicht.

3/07/2026

Der Hamonist

Wisst ihr eigentlich wie ermüdend es ist, wenn man einen nicht endenden wollenden Kampf führt, von dessen Ende man sich mit jedem Schritt den man darauf zugeht wieder genausoweit entfernt wird, weil das persönliche Ziel scheinbar nicht mit jenem der Kombatanten übereinstimmt?

Ich bin der festen Überzeugung, dass man fast jedes Problem, das Menschen untereinander haben mit genügend Worten beilegen und lösen kann. Menschen können Einklang erreichen und am Ende von jeder noch so weit auseinanderklaffenden Verschiedenheit kann ein Konsens gefunden werden, ein kleinster gemeinsamer Nenner, etwas wobei man vielleicht etwas Zähne knirschen muss, es aber für die Allgemeinheit schluckt und gut. Leider verlernen wir das derzeit als Gesellschaft und als Individuen, nicht nur das wir nicht mehr konsensfähig zu sein scheinen, wir beharren auch noch darauf, dass man sich auf eine meist sehr radikale Meinung einigen muss und wer nicht zu 100% dafür ist, ist dagegen. So funktioniert die Welt vielleicht, wenn man herrscht, wenn man keinerlei Konsequenzen seines Handelns hat, vielleicht wenn man scheissereich ist und selbst dann sollte man doch genug Weitsicht haben, dass Alles Konsequenzen hat, wenn auch nur auf lange Sicht.

Harmonie ist eine Utopie, ist mir bewusst, auch wenn ich ein Träumer bin, bin ich nicht dumm, allerdings kann man nahe herankommen an das, was ich als Gleichklang empfinde, so ne Mischung aus Liebe und Gerechtigkeit, alle sind zufrieden und erreichen ihre Ziele ohne jemand anderem zu schaden. Das ist möglich, dafür muss man bloß etwas weniger Ich leben. Idiome wie: "There is no I in TEAM", oder Ähnliches sind zwar cool als Kalenderspruch aber auch wenn sie etwas völlig anderes meinen stimmt es nicht, denn das was jeden Menschen als erstes ausmacht ist das Ich und vom Ich ins Wir zu kommen fällt vielen Menschen schwer, vor allem wenn das Vertrauen fehlt und uns überall vorgelebt wird, dass keiner für den anderen da ist. Wir sind mehr allein, als wir es wahrscheinlich je in der Menschheitsgeschichte waren, soziale Isolation trotz oder dank social media. Wie oft sitzt man abends allein zuhause und guckt Netflix anstatt mit Freunden wegzugehen, was machen wir überhaupt noch als Gruppen, ja mir fallen viele Sachen ein, aber machen wir die wirklich noch oder könnten wir sie machen? "Müssten" wir sie mal wieder machen? Wie soll Harmonie entstehen, wenn jeder sein eigenes Solo spielt? Das Leben ist ein Teamspiel! Wir werden geboren, sind darauf angewiesen, dass irgendwer uns beibringt wie es geht und uns bei den ersten Schritten so sehr unterstützt, dass wir die second stage erreichen, wo wir dann auf andere Spieler treffen, mit denen wir im besten Fall lernen, wie der Multiplayer-Mode abläuft um dann irgendwann im Single-Player in der Open World klar zu kommen, die wiederrum nur Spaß macht, wenn man sich ne Gruppe und vielleicht einen festen 2-Player Charakter sucht. Und dann? Je nach Ausrichtung erreicht man dann seine Quest-Ziele oder man versagt, aber die Open World Sandbox bleibt bestehen und hinter jeder Quest warten neue NPCs oder Real-Player-Chars. Ich bitte euch, ich bin kein Gamer, aber jeder kann dieses Bild doch verstehen oder? Wenn keiner die Spielumgebung stabil hält und ohne aktive Community, die Verbesserungen und Erweiterungen baut geht alles kaputt...

Ich bespreche gerne Abläufe und Dinge bei denen ich nicht alleine beteiligt bin, damit hinterher alle auf dem selben Stand sind und sich niemand wundert oder ausgegrenzt fühlt oder irgendwas unklar bleibt. Leider gerate ich in letzter Zeit immer wieder in Situationen, in denen dies als pedantisch oder rechthaberisch gewertet wird und Menschen mir sagen, sie fühlen sich dadurch unter Druck gesetzt, was ich einfach nicht verstehen kann. Sie sind es doch, die ich nach Konsens frage um ihnen den Druck zu nehmen, ich richte mich nach ihnen und erwarte doch bloß, dass sie sich an das halten was SIE mir sagen. Stattdessen fühle ich mich oft wie der jenige, der sich rechtfertigen muss, weil er sich an gemachte Abmachungen und Besprochenes hält und verwundert ist, dass es andere nicht tun. Ich bin ja noch nicht einmal sauer oder so etwas, versteh es einfach nicht? Wenn etwas dazwischenkommt oder nicht so läuft wie gedacht bin ich doch der letzte, der das nicht versteht, muss man mir doch nur sagen, ich kann doch nicht jede Variable in den Leben anderer Menschen mitleben oder erfühlen, das habe ich früher mal versucht, das tötet einen langsam. Und ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, warum ich mir in einer solchen Situation die Rolle des "Schuldigen" geben lassen sollte, denn für mich gibt es einerseits gar kein Opfer sondern nur jemanden, der irgendetwas verschweigt und damit seinem Problem nicht die Luft gibt, die es zu seiner Lösung vielleicht bräuchte und andererseits nur etwas, das mit ein paar klärenden Worten wieder geradegerückt werden könnte, stattdessen bekomme ich ganz oft merkwürdige emotionale Schwingungen und Aggression. Das verstehe ich leider nicht!

3/05/2026

Workflow zu langsam?

Warum reden wir uns ständig irgendeine Unzulänglichkeit ein? Ich habe in den letzten beiden Monaten eine Datenbank erstellt, in der ich alle meine bisherigen Songs katalogisiert habe, damit ich einen Überblick über mein Schaffen habe, ich arbeite derzeit daran, meine ganzen kreativen Ergüsse zu ordnen und zu katalogisieren, um im Falle des Falles wirklich etwas zu hinterlassen und nicht bloß Datenmüll, sondern etwas, womit man auch was anfangen kann.
Ich weiß gar nicht, ob ich da alleine bin und ob das vielleicht der Grund ist, warum ich das Gefühl habe, nie Zeit zu haben, aber ich erschaffe Tag für Tag etwas, ich sitze ständig und schreibe Notizen auf, formuliere herum oder schreibe mir selbst bei WhatsApp To-Do's und Erinnerungen, was ich als Nächstes anfangen sollte. Wenn die Menschen um mich herum sowas nicht tun, dann würde das erklären, warum sie Zeit nicht so wertschätzen, warum es Menschen gibt, die Langeweile haben können, ich verstehe das Prinzip der Langeweile nicht.

Ich könnte tagelang weitermachen, ich käme nie zu einem Ende, denn aus drei abgeschlossenen Dingen entsteht immer direkt etwas Neues, ich hänge einem Gedanken nach und entwickle zwanzig Neue, wie funktionieren Menschen, die nicht denken? Ich habe mir diese Frage nie gestellt, weil es in meiner Welt nie dieses Leben auf Pause gab? Mein Geist war stets auf der Suche und jeglicher Leerraum wurde mit Etwas gefüllt. Selbst meine tiefe Phase der inneren Leere ist im Nachhinein betrachtet eine Phase der Kreativität gewesen, thematisch sehr düster, das gebe ich zu, aber auch so voller Erkenntnis und Selbsterfahrung. Ich sehe manchmal Menschen stundenlang Spazierengehen, allein mit sich und danach frage ich sie, was sie denn jetzt Neues über die Welt wissen, über sich, welche Ideen sie bekommen haben und ihre Antwort ist: Nein. Versteh ich nicht.
Jemand lässt den Tag an sich vorbeiziehen und sieht in die Wolken, hört vielleicht ein wenig Musik, was für eine wundervolle Vorstellung den Geist zum Fliegen zu bringen, Gedanken anzuregen, Ideen zu entwickeln, Nein. Versteh ich nicht.
Büroarbeit, sich ständig wiederholende Tätigkeiten, selbst Knochenarbeit, die sich stets wiederholt, dabei ist das Gehirn auf Durchzug, sucht es sich nich etwas, damit es ON bleibt, Nein? Ich versteh es nicht, wirklich nicht.

Ich sag es euch ganz ehrlich, ich muss mich mit Beruhigungstabletten vollstopfen, um überhaupt mal nicht groß zu denken, ich denke immer noch bis ich einpenne, aber ich schlafe durch sie meistens ein paar Stunden. Aber auch das, wie kann man Schlafen als etwas entspannendes akzeptieren, ich versteh schon, dass der Körper als Maschine die Erholung und Wiederaufladezeitraum, das braucht aber im Prozess des Erschaffens ist es verlorene Zeit, jede Stunde, die ich schlafe, kann ich weder schreiben, reden, noch denken, wobei letzteres noch nicht bewiesen ist, denn Träumen kann durchaus wie eine Art Denkprozess verstanden werden im weitesten Sinne,
In letzter Zeit frage ich mich immer mehr, wie weit ich von der Norm abweiche mit meiner Art zu leben und wie viel Zeit mir noch bleibt. Dadurch stellt sich mir dann die Frage nach dem zu langsamen Workflow wenn ich jeden zweiten Tag einen kompletten halben Tag verliere, weil meinem Körper Behandlung zu Teil wird. Aus der Erfahrung der Vergangenheit ist das aber vielleicht genau das, was mit downt, damit ich nicht überdrehe, genau die Zwangspause damit ich nicht wieder overpowere und brenne bis die Flammen sich selbst fressen und keine Luft mehr haben. Maybe.

ADS-Gedanken? Maybe ihr Lieben, ich glaube wir sind nicht zu langsam, ich glaube wir sich einfach nur noch nicht optimiert, ich sehe da eine große Chance in unserer Zeit, wie wir Abläufe und Dinge, die uns unnötig Zeit kosten, die aber notwendig sind digitalisieren können, just-in-timiger in unsere Abläufe einbinden und / oder mehrere Dinge gleichzeitig machen können. Für mich hat sich zum Beispiel mit Anschaffung eines Heimtrainers die Zeit für Sport ergeben, wenn ich "Fernsehe", so Serien und YouTube Kram. Perfekt ist auch Hausputz und dabei Musik-Alben-Stapel durchhören, naja und dann die vielen Sachen, die ich eh gleichzeitig mache, weil ich mich nicht auf eine Sache konzentrieren kann.... Zocken, Schreiben, Musik machen, analysieren, katalogisieren, kommentieren, reviewen, sozialisieren, telefonieren, Essen, Trinken... Es ist bezeichnend, dass mein Magen knurrt, während ich diese beiden Dinge ans Ende der Auflistung setze.
In diesem Sinne...

1/25/2026

Beeing Ryan Reynolds?

Warum spielt Ryan Reynolds mich im Traum?
Ein Typ, der in einem geklauten Auto in einer fremden Stadt auf einem Parkplatz Gyros bestellt und dann einen Copa trifft, den er scheinbar von früher kennt. Dann folgen eine wilde Verfolgungsjagd und ich kann plötzlich Parcours laufen, oder was? Park, Kirche, Irrenanstalt und dann ein plötzlicher Stopp und ich sehe im Spiegel, dass ich fucking Ryan Reynolds bin, der durch einen Maulwurfstunnel krabbelt und im Anschluss dann auf meinen Jeans Anzug Kacke kotze, die nach Senf schmeckt. Was sind das für Träume?

Muss ich mir wieder Sorgen machen, dass es ernst wird, wenn ich solche Träume habe und der Senf-Geschmack immer noch im Mund ist, wenn ich aufwache. Ich bin wirklich verwirrt, erstmal wach werden... Und warum denke ich eigentlich seit dem Aufwachen daran, dass ich mal wieder "Party Animals" gucken muss?

11/18/2025

Zwangsinternetpause

Ich glaube ehrlich gesagt, es ist eine gute Sache, dass ich derzeit aufgrund eines Problems bei "Cloudfare" auf einige meiner wichtigsten Internetseiten, die ich für meinen Workflow brauche, nicht zugreifen kann, allerdings fühlt es sich nicht so an. Ich bin nicht in der Lage mich über die Pause zu freuen, weil ich weitermachen will. Ein Workflow ist etwas, dass erst durch den Fluss überhaupt funktionabel ist, wird dieser gestört... Ach, wem erzähl ich das, ich bin unglaublich unzufrieden nicht weiter machen zu können, dabei hatte ich fast das gesamte Album an einem Tag fertig, andererseits merke ich, dass mein System schon nicht mehr sonderlich gut läuft und ich eigentlich Nahrung zuführen müsste, stattdessen habe ich mir Chips geholt und Cola, gesund ist anders, hoffentlich laufen wenigstens die Pornoseiten!

So oder so ähnlich stellen sich wohl die meisten den Job eines Content Creators vor, die Tatsache, dass selbst ich mir den Job so vorstelle, spricht Bände. Wenn ich dann manchmal diese Tiffen sehe, die sich irgendwelche Salben oder Pflegemittel ins Gesicht schmieren, während sie jammern, wie hart ihr Leben ist, weil sie ja keine wirkliche Freizeit neben den ganzen Selfies und Streams haben, dann bin ich kurz vor dem Speihen, ihr habt es euch selbst ausgesucht, ist ein freies Land, macht was anderes, wenn ihr das nicht wollt. Ich will nicht davon reden, dass man auch richtig arbeiten gehen kann, denn das wäre ja ein wenig Glashaus, wenn auch die Gründe andere sind, trotzdem. "Keiner sollte am Grill stehen, wenn er die Hitze nicht verträgt", oder so ähnlich.

Ich werde jedenfalls mit meiner Zwangsinternetpause jetzt erst einmal einen Spaziergang machen und etwas aufräumen in der schon wieder vollkommen verwahrlosten Kreativzentrale hier. Sorry für die relative Inhaltslosigkeit meiner Posts derzeit. Liebe geht raus!

9/13/2025

Erklär mir einer Zensur und TikTok!

Kennt ihr das, ihr wollt nur mal grad ein kleines witziges Bildchen prompten, um einem Menschen in eurem Bekanntenkreis ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und ChatGPT stellt sich tierisch an mit unangemessenem Inhalt und mimimi?

Der Grund ist of, dass zu viele Begriffe mittlerweile mit sexualisierten Inhalten verknüpft sind, das macht es selbst für Menschen mit einem großen Wortschatz und viel Kreativität schwer gut zu prompten. Sind wir nun aber übersexualisiert oder einfach schon immer eine primitive Spezies, die auch in der Sprache nur an Sex und Fressen denkt und damit das sprachbasierte Internet ein Moloch ist?
Es ist leider auch so, dass Gewalt und gewisse Darstellungen davon, selbst wenn sie ironisch oder satirisch gemeint sind, nicht machbar sind. Das Schlimme daran finde ich nicht einmal, dass es nicht möglich ist, sondern dass es nicht möglich ist, weil der spätere Betrachter nicht in der Lage ist zu filtern, dass das Bild, was er da sieht ohne Kontext überhaupt keine Bedeutung hat und der Kontext vom Ersteller stammen sollte. Und um zu verhindern, dass der schlimmste anzunehmende Unfall passiert und der Betrachter denkt, der Ersteller sei pervers oder eben der Betrachter radikalisiert sich, läuft amok oder sonst was, zensieren wir uns die Welt zurecht zu einer comichaften Digitalparade, während in den Kriegsgebieten dieser Welt der wahre Graus eine Anziehungskraft erhält, weil er echte Greuel zeigt. Eine kranke Welt und Freiheit wird im Internet mit Wattebäuschchen und Zensur verteidigt, und in der Ukraine mit Drohnen und Lenkraketen, erklärt es mir.

Ich habe schon vor zwanzig Jahren große Probleme damit gehabt, die Zensur in der Kunst zu akzeptieren und ich hatte eigentlich das Gefühl wir waren auf einem guten Weg der totalen Offenheit allem gegenüber, doch scheinbar ist die Menschheit dafür nicht intelligent genug, wie anders ist zu erklären, dass ein frei drehendes X zu einem Sumpf allen Schlechten geworden ist, TikTok ein Paradies des Hirnlosen und Bösen geworden ist und vieles mehr und Millionen Menschen DAS Unterhaltung nennen und zwar unironisch, das ist wild, erklärt es mir.

Originalprompt: paradiesischer Dschungel mit Zombies im Dickicht, düster, TikTok Style

Bin ich zu alt? Erklärt es mir! Bitte!

9/10/2025

Karneval am Mittwoch

Mit ein wenig Hilfe bei der Übersetzung heute mal op kölsch:

"Boah, do weed mer ja jeck. Dat janz hee is widder son chaotesche Zirkus met de Jetränke. Do stelle se dir ene Kaffee hin, un ehe de wat saache kanns, hauen se vier Stück Zucker erin – vier! Dat es doch total verröckt, oder? Wat för ne irre Nummer.

Un dä Schwester Karneval, herrjot, dat Mädsche es hochbegabt un trotzdem janz schön drüber. Do kütt se aan un verzällt dir e Jonges kütt: vom Nachmittachsprogramm, vun früher früher, als alles noch ne Stunde früher früher wor – un üvver Zucker, Zucker un Konfetti, als wenn dat dat Wichtigste op dä Welt es. Aber wat soll mer saache? Op Kölsch jitt et immer jet ze laache un zur Not jevv mer einfach e fröhlich Bützje, dann weed alles widder joot.

Zohus hätt se jetz ene Saugroboter – „großartig!“, saht se. „Besonders wenn de lang nit doheim bess un immer nur op de Beene.“ Un do schwebt dat Dings über de Flure, macht Wisch wisch wisch, un alles blenkt. Für die Einen de Himmel, für die Andere nur noch eine Maschine, die mehr weiß als de Familie.

Un dann is et widder soweit: Karneval! Nach dem Saufen kütt die Büttenrede, du stehs’ do un versöhks noch einzel Sätz zusammenzukrieje. Un trotzdem: Mer hält de Liebste un de Patientche immer op dem neuste Stand – egal wie jeck et zujeht. Dat es Köln. Dat es Heimat. Dat es Lääve."

Und wer es jetzt immer noch nicht verstanden hat, warum ich diese "Sprache" nicht mag, es gibt eine Millionenstadt, die nach euch ruft...

6/20/2025

Man in the mirror

Als die psychologische Bewertung meiner Person längst beendet war fragt mich die doch sehr junge Psychologin/Psychiaterin doch tatsächlich, was für ein Mensch ich sei. Ich hatte keine Antwort, ich bin ich, die Frage kann ich nicht beantworten, meine Selbsteinschätzung basiert auf 40 Jahren Erfahrung mit mir und jeder, der mich in der Zeit kennengelernt hat wird ein anderes Bild von mir haben und ich weiß nicht, ob ich irgendein Mensch bin. Ich weiß nicht, wie man so eine Frage beantwortet, nicht, weil ich nicht weiß, wer ich bin, sondern weil ich aufgehört habe jemand zu sein, der in irgendeiner Schublade lebt. Ich glaube ich habe geantwortet, ein Guter. Ehrlich gesagt habe ich diese beiden "Gespräche" irgendwie anders überstanden, als ich dachte. Mir wurde viel zu viel über jemanden geredet, der ich seit mehr als 10 Jahren nicht mehr bin. Ich war wahrscheinlich viel zu ehrlich und habe so viel ausgeplaudert, was mir im Nachhinein dann ja auch Probleme gebracht hat. Die hätten mal ein paar Menschen fragen sollen, die meine Transformation miterlebt haben, Dialyseschwestern oder Freunde. Und jede scherzhaft formulierte Vergangenheitsbewältigung wird mir sicherlich als nicht ernsthafte Refelktion ausgelegt. Herr Tickman hat den Ernst der Lage nicht verstanden, vermutlich wird mir die Phase in der ich meine Phosphatbinder nur schwer zu mir nehmen konnte (ich vergaß sie vor mir stehend) als Non-Adhärenz ausgelegt, die zwei Tabletten an denen ich letztes Jahr fast erstickt wäre als "Bild" und vermutlich noch jede Menge andere Dinge, die ich in meiner Art aus Übertreibung und Wortmalerei falsch verstanden werden. Ich glaube, sie hat auch nicht verstanden, dass ich mich damals nicht wirklich umbringen wollte, sondern einen langfristigen Plan dazu entwickelt habe, mit einer Ausstiegsstrategie sobald die Schmerzen gekommen wären. Nur, dass die Schmerzen nicht kamen und ich aufgrund der Depressionen damals den Absprung nicht kriegte. Versuch mal mit ner vernichtenden Diagnose aus dem Jahr 2012, als du in einer Phase akuter emotionaler Unausgeglichenheit, weil dein Leben, das du kanntest, zusammengebrochen war, zu argumentieren, dass du außer Reizdarm und der Angst vor Schmerzen, Ärzten und Autofahren eigentlich ein für dich angenehmes Leben führst. Ach Leute, als Michael sang:

"I'm starting with the man in the mirror
I'm asking him to change his ways
And no message could have been any clearer
If you wanna make the world a better place
Take a look at yourself and then make a change"

da war es wie ein Aufwachen, die Art und Weise, wie man mich behandelt hatte, löste bei mir eine Art Trotzreaktion aus, eine Chance mich noch einmal zu wandeln, den Rest dieser ganzen Scheiße, die ich mit mir rumtrage loszuwerden. Da scheint ja noch was zu sein, was mich hindert... Ich selbst zweifle ja daran, aber sobald dann das Schreiben kommt, kann ich ja zum Psychiater und mir den angeordneten Therapietermin zu holen, ich bin wirklich gespannt, worum es hier geht. Und ob es nicht darum geht, mich zu einem ordentlichen Lemming zurückzustutzen, weil ich ein paar Ideen lebe, die vielleicht nicht übereinstimmen mit einer guten Prognose für eine Transplantationsfreigabe.

6/15/2025

Man kann alles übertreiben

Star Wars Fans sind religiöse Extremisten. Sie dulden keine Verwechslungen, Kritik an Dingen, die sie mögen und sehen alles davon als Wahrheiten an und nicht als Filme und Serien, die mal weniger und mal mehr schlecht umgesetzt sind. Aber wie wenig Aufmerksamkeit muss man etwas entgegenbringen, wenn man ganze Handlungsstränge ignoriert oder klar gekennzeichnete Backstorys nicht checkt und als Argumentation herholt, den Film noch in Erinnerung zu haben... Welchen Film...es ist, als würde man über die Interpretation von Bibeltexten quatschen, irre!

Solange man einer Meinung ist, geht alles klar. Weicht man ab, wird mit dem Grimm Gottes gedroht und die Stimmung kippt auf hasserfülltes Herunterpredigen und Erniedrigen wegen falschem Glauben. Wenn man dann argumentiert, dass es doch nur eine Geschichte ist, die sich irgendjemand ausgedacht hat,... Die Hölle wird sich über euch ergießen und der Tod ist noch das Netteste, was euch erwartet.

Ich kenn das sonst nur vom Versuch argumentativ mit Gotteskriegern zu diskutieren oder berechtigte Kritik an religiösen Texten zu üben. Wild!

6/07/2025

Paragraph 188 StGB - Gewichtung und Missbrauch

Paragraph 188 StGB

"(1) Wird gegen eine im politischen Leben des Volkes stehende Person öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten eines Inhalts (§ 11 Absatz 3) eine Beleidigung (§ 185) aus Beweggründen begangen, die mit der Stellung des Beleidigten im öffentlichen Leben zusammenhängen, und ist die Tat geeignet, sein öffentliches Wirken erheblich zu erschweren, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe. Das politische Leben des Volkes reicht bis hin zur kommunalen Ebene.

(2) Unter den gleichen Voraussetzungen wird eine üble Nachrede (§ 186) mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren und eine Verleumdung (§ 187) mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren bestraft."

Habe den für die bessere Verständlichkeit einfach mal rauskopiert, what the fuck? Ich meine wir müssen nicht über Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung reden, das ist strafbar und auch völlig okay so. Da ist es meiner Meinung nach auch völlig egal, ob, wie und wen es trifft, jeder hat das Recht so einen kommunikativen Griff ins Klo anzuzeigen und wer so was macht hat mit Strafe zu rechnen. Einzelfälle sind natürlich wieder eine andere Sache, Entschuldigungsangebote sind in meinen Augen strafmildernd zu bewerten, etc. ist hier gar nicht das Thema.

Im 188er geht es ja nun darum, dass explizit Politiker geschützt werden, wobei der wichtigste Passus wohl ist, dass die benannte Tat im Umfang geeignet ist sein öffentliches Wirken erheblich zu erschweren. Und ist das nicht genau die Verantwortung eines Politikers, sich gegen den vielleicht auch entgleisten Widerstand so stark aufzustellen, dass sein Wirken nicht von einem "Sie Scheiss-Arschloch!" so weit erschüttert werden sollte, dass er nicht mehr seiner "Arbeit" (Wirken) nachgehen kann? Ich frage für einen Freund? Im Ernst, ich bin zwar keine öffentliche Person, A-Bär wenn ich mich jedes Mal, wenn ich irgendwo meine Meinung vertrete von 20 Leuten, die mich durchbeleidigen an meinem Wirken hindern ließe, dann hätte ich wohl den falschen Job, immerhin kann man ein höfliches Arschloch hier und da durchaus gebrauchen, um sich bewusst zu machen, dass man nicht über den Dingen steht. Alles, was natürlich wirklich in die Richtung geht, die dann wirklich das öffentliche Wirken einschränken, kann man das in meinen Augen schon so machen. Allerdings würde ich den Damen und Herren und All-In-Between Politikern mal empfehlen sich ein Trikot anzuziehen und mal über einen Dorffußballplatz zu rennen, da kriegste in 90 Minuten so viel Hatespeech, das reicht für langjährige Therapien, wenn du das nicht abkannst. Und wie muss sich das erst für die Millionäre vor 80.000 Leuten anfühlen. Also, weiß nicht, wieviel Mimimi dabei ist und wieviel davon Echo nicht vertragen ist... in general halt!

5/28/2025

Was sich liebt...

Also manchmal weiß ich nicht, ob es gut ist, wenn Menschen zusammenarbeiten, die sich eher weniger gut verstehen. Zur Farce wird das Ganze, wenn sie es offen ausleben und dann aber so tun, als ob es das Gegenteil wäre. Ach Leute, wenn das Ganze dann noch zur Belustigung der Patienten dient, dann kann ich das nicht verurteilen, warum sollte ich. Am Ende ist es euer Ding und ich habe nicht das geringste Recht, das zu verurteilen, ist halt nur merkwürdig von außen mit anzusehen...