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3/24/2026

Unterschreiben um ein guter Mensch zu sein?

Es gibt nicht, die und wir!
Ich habe eben wieder einen dieser Petitionsaufrufe für eine ganz bestimmte Sache bekommen und wisst ihr, ich unterschreibe viele Petitionen, weil ich viele Dinge für anstoßbar erachte, meistens empfehle ich der Person, die mir den Link zur Petition geschickt hat weitere Petitionen, so auch eben, da ging es darum irgendwelche in Nigeria verfolgten Christen zu unterstützen (fraglich, was eine Unterschrift da bringt, anderes Thema) und ich dachte mir, es gibt doch weltweit unglaublich viele Gläubige, die verfolgt werden genau weil sie an irgendwas glauben, was ja an sich schon bescheuert ist, weil doch bitte Glauben etwas so persönliches sein sollte, was jeder für sich und mit sich ausmachen sollte und wenn sich dann eben welche treffen, die das gemeinsam erleben wollen, so fucking what? Jemanden wegen seines Glaubens zu verfolgen ist so, wie jemanden wegen seiner Gedanken zu verfolgen, selbst wenn er diese nur in Kunst ausdrückt, es ist Blödsinn. Glaube schadet niemandem, Religion und Kirche sind andere Dinge, die durchaus kritikfähig bleiben, also warum sollte ich Christen, Muslima oder Juden für schützenswert halten? Weil die Idee schützenswert ist und die Menschen nicht grundsätzlich zu verurteilen sind, nur weil sie ihren Glauben institutionalisieren. Solange man niemandem schadet, kann man doch jedem Gedanken und Glauben für sich nachgehen, so what? Was für dumme vernagelte Menschen denken, dass Anderssein ein Grund ist, sie auszulöschen? Werde ich nie verstehen. Ich glaube ich kenne kaum nachvollziehbare Gründe dafür, vielleicht Dummheit... Scherz, nein ich glaube nichts rechtfertigt die Auslöschung von jemand anderem, denn jeder hat ja jeden Tag die Chance sich zu ändern. Der Fakt, dass es die wenigsten tun, hat ja nichts damit zu tun, dass sie es nicht könnten.

Und was passiert also, wenn ich so eine Anfrage zur Petition zur Rettung von x oder y bekomme? Rabbitholegrabbing, ich suche nach themenverwandten Petitionen und denke mir, im Grunde müsste man 24/7 irgendwas unterschreiben, was nichts ändert, um anzudeuten, dass man dies oder das unterstützt, dazu kann ich auch auf reddit gehen, dann kann ich sogar noch genau ausdifferenzieren, warum ich dies oder das unterstütze und warum mich das als Individuum besser macht als irgendwen anders. Moment mal, ich blogge doch, mach ich das nicht hier auch schon? Bedingt könnte man mir das sicher vorwerfen, okay, hier muss jedoch niemand unterschreiben oder meiner Meinung sein. Ich mache nur das Angebot und meine durchaus kluge Leserschaft weiß schon, dass man nicht jedes Sonderangebot mitnehmen muss, denn ich habe ja auch ein paar echt weirde Ansichten. Alles gut. Liebe geht raus!

Freundeskreise - kleines Essay

Sie heißen so, weil sie so funktionieren. Doch fangen wir ganz einfach an.
Der Freundeskreis bezeichnet alle Menschen, die in einer gewissen Nähe zu einem selbst stehen, was uns zu dessen Mittelpunkt macht.


Am Anfang unseres Lebens sieht ein Freundeskreis so aus:
Er ist diffus, wir wissen noch nicht, was Freunde sind und wir differenzieren nicht.
Manche Menschen lernen diese Fähigkeit nie und werden immer einen diffusen Freundeskreis behalten. Das sind nicht die Freunde, die ich hier meine.



In meinem Freundes- und Bekanntenkreis gab es früher eine hohe Fluktuation.
Ich habe viele kennengelernt und manche blieben, andere gingen wieder.


Und dann irgendwann wird einem klar, dass es nicht ein Kreis ist, sondern eher eine Art Schnecke, in der die Freunde einem mal näher, mal ferner sind und man durch Überlappungen auch in anderen Freundeskreisen unterwegs ist.



Und mittlerweile, so mit Mitte dreißig, nachdem man den ein oder anderen Kreis hinter sich hat, sind Freunde ein so wertvolles Gut, dass man sie in seiner Mitte hat, bei seinem Herzen.
Und ganz egal wo in der Welt die Freunde nun sind, im Herzen bleiben sich Freunde stets nah.

Das führt oft dazu, dass man das Gefühl hat, seine Freunde entfernen sich und man macht nichts mehr zusammen. Die Freundschaft lebt von den Erinnerungen. Doch ist es nicht Zeit, die uns verbindet? Zeit, die wir gemeinsam sind? Zur Not am Telefon, in Gedanken, regen Austausch, vielleicht sitzend am Schreibtisch und handschriftlich einen Brief schreibend, etwas bastelnd. Selbst einer gemeinsamen Berufung nachzugehen, sich auszutauschen, kleine Momente des Lebens, der Freude, des Leidens zu teilen kann Freundschaft sein.


Heutzutage ist Freundschaft für mich vor allem eins → EHRLICH Und diese Ehrlichkeit macht dann einen Freund auf lange Sicht zum Herzmenschen. Und die erheben sich aus den Freunden. Das sind die, die du mitten in der Nacht anrufst, die sich nen Kaffee aufsetzen und bis zum Morgen mit dir sind, wenn du sie wirklich brauchst.

Ich bin ganz ehrlich, ich war mal so für alle und jeden, ich war immer da. Leider muss ich gestehen, dass es mir auch heute schwerfällt, Menschen, die ich mag, abzuwimmeln, weil ich selbst vielleicht zu fertig bin.
Aber auch da lernt man dazu, wenn Freundschaft eine eingleisige Veranstaltung ist, ist es keine. Denn irgendwann steht man dann alleine auf dem Gleis und der andere sitzt im Zug.

Freundschaftskreise verändern sich. Darauf haben die Freunde Einfluss, die Freunde von Freunden, Partner, Familie und man selbst natürlich auch. Ich habe einmal einen Geburtstag an drei Tagen gefeiert, weil Freund X und Freund Y nicht miteinander konnten und beide nicht mit Z klarkamen, sie mir aber alle zu wichtig waren, auch nur Einen einfach wegzulassen. Und mit ihnen die subkulturverbundenen Freundeskreise.

Damals war ich noch nicht so weit, von anderen zu erwarten, mir zuliebe für ein paar Stunden ein wenig Frieden zu halten. Ich wurde auch oft eingeladen auf Feste, wo ich wusste, dass dort Leute sein würden, mit denen ich Probleme habe. Ich gehe dort hin: für den Freund und nicht wegen Anderen nicht. Dem Freund zur Freude, wer lädt jemanden ein, über dessen Anwesenheit er sich nicht freut? Ziemlich dumm sowas, oder? Mein derzeitiger Freundeskreis sieht ungefähr so aus:

Und ich bin damit vollkommen zufrieden. Einen inneren Kreis mit Herzmenschen zu haben ist viel wichtiger als hundert falsche Freunde, die im Ernstfall dann doch bloß Bekannte sind, die keine Zeit haben. Und der Rest ist halt Fluktuation, portionierte Freunde, ein Kommen und Gehen auf dem Boulevard meiner gebrochenen Träume.
Ich liebe alle meine Freunde und ich hoffe auf Gegenseitigkeit, nur erwarte ich sie nicht mehr. Und das ist auch eine Form von Freiheit, in diesem Sinne... Liebe geht raus!


der Text stammt von 22.07.2023, ist aber heute noch genauso wahr wie damals

3/22/2026

Herr Lehmann wird nie mehr der Selbe sein

... und sowas find ich Scheiße, im Endeffekt ist es eine Figur aus einem Buch von Sven Regener und die ist auch ohne den ihn spielenden Schauspieler großartig und liebenswert, doch so wie wir Menschen eben sind, verbinden wir sie durch die Darstellung eben mit dem, der ihn im Film gespielt hat.
Und dass der sich jetzt als ein echter Nullleiter und ekelhafter Mensch herausstellt, ist nicht nur traurig, es tut mir auch für seine Opfer so unglaublich leid, die wahrscheinlich, zumindest auf seine Frau trifft das mutmaßlich zu, jahrelang unter ihm gelitten haben. Ich verstehe solche Menschen einfach nicht, sie haben einen fantastischen Ruf, sie haben eine der schönsten und sympathischsten Frauen der Welt geheiratet, eine großartige Karriere, wahrscheinlich auch keinerlei Geldprobleme und dann was? Reicht das nicht? Wo switcht der Schalter von, wow was habe ich für ein geiles Leben zu, "bring den Vorschlaghammer mit" und lass uns das mal komplett in Schutt und Asche legen?
Ich meine, ich verstehe bis zu einem gewissen Grad, dass man an allem irgendwann satt ist, das kann sogar die Liebe sein, das können Menschen sein, Geld, Ruhm, einfach alles macht einen irgendwann übersatt, das verstehe ich... bis zu einem gewissen Grad. Was ich nicht verstehe, ist, dass man anderen Leid zufügt und denkt, dass es einfach eine gute Idee ist sich nicht einfach von dem zu trennen, was einen belastet, sich Hilfe sucht oder einfach mal reflektiert an welchem Punkt man falsch abgebogen ist und versucht daraus die Konsequenz zieht.
Wir tun uns sehr leicht damit Urteile über Menschen zu fällen, die Fehler machen und die gewaltig reinscheissen, weil wir uns selbst für moralisch überlegen halten, dabei hat jeder seine Leichen im Keller und irgendwelchen unsäglichen Mist in seiner Biographie, doch der Unterschied zwischen denen, die dazu stehen, reflektieren, sich entschuldigen, es nie wieder tun und jenen, die ihren ganzen Mist nehmen, ihn projizieren und andere für ihr Versagen verantwortlich machen ist himmelweit. Ich will nicht urteilen, leider fällt es mir sehr schwer nicht immer auf der Seite der Opfer zu stehen, denn das Pendel der Gerechtigkeit schlägt fast immer eine lange Zeit in die Richtung von Tätern aus und selten weit genug zurück, dass es irgendwann in der Mitte wieder in Ruhe gelangt. Daher möchte ich diesen prominenten Fall nutzen, um allen Opfern von Gewalt, vor allem psychischer und/oder sexualisierter Gewalt alle Kraft der Welt zu wünschen und feiere jeden Menschen, der es schafft, darüber zu reden, sich zu befreien und womöglich ihren Tätern einer gerechten Strafe zuzuführen. Inwieweit es überhaupt eine gerechte Strafe im Namen des Gesetzes geben kann, ist hier ein komplett anderes Thema, denn das kann niemand ermessen, da bin ich leider auch sehr alttestamentarisch eingestellt (ist Auge um Auge nicht fast Karma [etwas direkter vielleicht]?).
Am Ende bin ich einfach nur unglaublich enttäuscht, ja das ist die richtige Formulierung. Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich mich dazu äußere, denn eigentlich erscheint mir das Thema ja wie Blätterwald-Gossip, doch es passiert ja leider immer wieder und eben nicht nur in der High-Society oder bei den "Stars", sondern mutmaßlich hinter so vielen verschlossenen Türen und ich kotze, wenn ich daran denke, dass Menschen nicht in der Lage sind, friedlich, zivilisiert und vor Allem gewaltfrei miteinander zu leben. Meine Fresse, die Konsequenz ist, dass wir uns gegenseitig hassen und ausrotten und am Ende fragen wir uns dann, warum im Nahen Osten Menschen so schnell bereit sind aus welchen "Gründen" auch immer anzufangen sich gegenseitig von heute auf morgen abzuschlachten und keinen juckts? Ekelhaft! In diesem Sinne... habt einen angenehmen und friedfertigen Sonntag voller Liebe und schließt ruhig auch mal die Opfer, die man nicht sieht in eure Gebete ein, ob ihr glaubt oder nicht.

3/17/2026

Früher war's zu wenig

Geht es euch auch so? Die Leute um mich herum haben heutzutage irgendwie von allem genug, teilweise sogar zu viel und regen sich darüber auf, dass dieses und jenes geregelt wird und man zu viel Auswahl hat. Und ich wette mit euch, bei einigen weiß ich sogar, dass ich die Wette gewinne, die gleichen Leute haben vor 20 Jahren rumgejammert, dass sie hiervon zu wenig und davon zu wenig haben. Heute scheint das Einzige wovon die meisten zu wenig haben Geld zu sein, wahrscheinlich, weil es von allem Anderen zu viel gibt, was sie sich nicht leisten können. Was für eine verrückte Welt in der wir leben, oder?
Wie wäre es denn vielleicht einfach mal mit genug? Ich kann mich an Zeiten erinnern, da hatte ich nicht viel, es fühlte sich zu wenig an, weil ich zu viel wollte, heute erarbeite ich mir alles, was ich will, und bin dann damit zufrieden, oder freue mich gar darüber und meist kommt dann obendrauf noch ein Bonus den ich gar nicht erwartet habe, ich behaupte, weil ich zufrieden mit dem bin, was genug ist. Und ich empfehle das wirklich nur weiter, wir brauchen keinen Überfluss, das Zuviel haben, habe ich auch ausprobiert, es ist Belastung und unnatürlich, wir sollten uns beschränken auf das, was wir brauchen, alles andere kann man weggeben, denen die nicht genug haben, denn die gibt es ja auch noch und wenn alle etwas von ihrem zu viel abgeben und alle mit dem genug zufrieden sind, dann haben alle genug und sind zufrieden. Ich weiß, das klingt nach Kommunismus, aber wenn DAS Kommunismus wäre, dann wäre es erstrebenswert. Und nebenbei wäre es noch "Geben ist seliger denn nehmen", ich glaube ganz fest, dass es einfach nur eine bessere Welt wäre, egal wie man es dann nennt.

3/10/2026

Stanleys Top 100 Vol. 33

Es ist wieder einmal soweit, einhundert Empfehlungen frei Haus, meine Rotation des letzten halben Jahres in Chartreihenfolge, Stimmungsabbild und Psychogramm wie immer kostenlos dazu. Lasst mir ein wenig Liebe da und gönnt euch. In diesem Sinne ohne weiteres großes Geblubber:

2/28/2026

Der deutsche Vorentscheid 2026

Liebe Leute,
ich bin mir echt nicht sicher, ob ich dieses Jahr nicht echt mal aussetze. Ihr wisst, ich bin eigentlich seit Jahren ein echter ESC-Hooligan und nehme alles mit, was ich bekommen kann, das Problem ist, ich habe auch einen gewissen Musikgeschmack. Der mag nicht gut sein, vielleicht auch sehr lebensphasenabhängig aber immer mit einer gewissen Art von Harmonie und ich behaupte einfach mal auch individualistisch, besonders. Und dann skippe ich mich mal grade durch das, was ich mir da heute Abend in einer Samstagabendsendung angucken soll und stelle fest, ich glaube ich lass das aus. Ich behaupte einfach mal, dass ein Sieger ja bereits feststeht, ihr erinnert euch, dass ich euch das schon vorgerechnet habe, wie man so ein Telefonvoting gewinnt... ach und ich habe glaube ich auch keine Lust mich vor ein Programm zu setzen, dass man mir vor Jahresfrist schon vorgesetzt hat, sich dann verändern wollte und am Ende wieder genau bei der selben Scheiße landet.

Also, weiß nicht, wer sich das auch mal kurz geben mag, der kann hier mal reinhören, ich werde die Tage vielleicht nochmal darauf zurückkommen; oder eben auch nicht, ich hab so gar keinen Bock auf den Tag heute insgesamt...

2/26/2026

(M)Ein Kunstbegriff

Personifizieren wir Kunst um der Künstler Willen oder passen wir Künstler unserer Industrie an und verlieren als Künstler unsere Kunst und ist das vielleicht der Grund AI zu haten, die als Werkzeug so mächtig ist die Industrie zu überspringen, die sonst ja das Geld abschöpft, dass die Kunst erzeugt.

Nur ein paar Gedanken eines Möchtegernmusikers, der nie etwas mit der Musikindustrie zu tun hatte, hobbymäßig ein kleines Label führt und eigene Musik schreibt und mit der Hilfe von neuronalen Netzwerken in die Welt bringt. Ich verstehe den Punkt, den Künstler haben, Bands, die durch echte Scheiße gehen, die so viel aufgeben, um ihren Lebenstraum zu leben und damit dann auch echt Kohle machen, davon leben können. Ich verstehe, dass es sich wie Diebstahl anfühlen muss, wenn der kleine Weirdo in seiner abgetanzten Wohnung sich mit zwei drei Prompts einen Song basteln lässt, der im Stil seiner Idole ist und er hat nebenbei vielleicht noch was anderes gemacht, ich verstehe heute sogar Metallica, dass sie damals Napster abschalten lassen wollten, verstehen ja und ihr ahnt es A-BÄR:

Kunst passiert im Kopf, vorrangig jedenfalls, was dann auf Leinwand, Bühne oder Papier ankommt, kommt aus den Gehirnen von Menschen, meist traumainduziert oder als Reaktion auf Etwas, das diesen Menschen geschehen ist. Ich finde wir müssen hier wirklich unterscheiden zwischen digitaler Kunst und durch AI umgesetzte Kunst, denn natürlich ist es keine Kunst, wenn ich am Ende des Posts wieder irgendein Bild, was ich im Kopf habe prompte und hier drunter klatsche, genauso wenig sehe ich Lieder prompten als Kunst an, denn das kann wirklich jeder, der den IQ eines Toastbrots gerade übersteigt. Noch schlimmer finde ich ja diese Leute, die denken es sei Kunst existierende Musik zu covern, ja das kann funny sein, interessant, klar und gerade für angehende Bands und Künstler eine Möglichkeit daraus einen eigenen Stil zu entwickeln, im Ernst so fangen wir alle an, ich habe als Kind versucht englisch zu singen, das muss ein Kauderwelsch sondergleichen gewesen sein, schmerzhaft für die Ohren eines Jeden, der das gehört hat. Leider habe ich nach der Zeit im Jungenchor und dem Stimmbruch nicht weiter gemacht, wer weiß was aus mir hätte werden können... irgendwann dann diese kurze Zeit mit "A Glorious Mess" im ehemaligen Hühnerhaus, ich kann nicht singen, ich spiele kein Instrument und ich bekomm es auch nicht hin, das Einzige, was ich schon immer konnte und worin ich mich für echt talentiert halte, ist schreiben. Und mein Gehirn ist eine Ideenmaschine, die Vorstellungskraft endet dort, wo sie wieder von vorne beginnt und... ja Möbiusschleife, Grüße an Peachie Boy...

Ich bin sozial isoliert und habe damit insgesamt auch echt kein großes Problem, es lässt mich ein Leben führen, das für mich genau richtig ist, es schützt mich vor der Eskalation und der zerstörerischen Kraft meiner Persönlichkeit, derer ich mir durchaus bewusst bin, dass sie da ist. Ich bin ein guter Mensch, allerdings nur in kleinen Dosen, ich fürchte ich bin nicht wirklich an anderen Menschen interessiert, es interessieren mich ihre Geschichten, ihre Besonderheiten, ihre Abgründe, ihr Musikgeschmack. Unsere Band schweißte damals eine einzige Sache zusammen, Schmerz, wir waren alle irgendwie Misfits und wollten das gemeinsam weniger spüren. Ich bin noch immer mit allen Mitgliedern in Kontakt, allerdings sind seitdem 20 Jahre vergangen und ich bin der mittellose Künstler geblieben/geworden, den ich damals vielleicht einfach nur performt habe. Ich habe damals mein ganzes Leben performt, ich glaube das einzig echte war meine unsterbliche Liebe zu der Einen. Man könnte behaupten, ich war mein Leben lang eine Kunstfigur und Künstler sein ist alles was ich kann. Nun ja und was macht man im Jahr 2024, wenn man plötzlich ein mächtiges Werkzeug bekommt, was sich erst anfühlt wie ein Spielzeug, man aber im Laufe der Zeit entdeckt, welche Möglichkeiten es bietet in der Kombination mit dem eigenen Erfindergeist. Endlich alles, was seit Jahrzehnten in einem schlummert aus den Schubladen holen und loslegen, das Leben der Schmerzen und Krankheit, der körperliche Verfall rückt ein wenig in den Hintergrund wenn ich komponiere, wenn ich schreibe, wenn ich uralte Gedichte lese und bemerke, dass sie in englischer Sprache wie Punksongs klingen, die schwarze Periode meines Lebens plötzlich zu Gothic-Opern werden können, die ganzen Sprachaufnahmen auf Musikkassetten ein unglaublicher Schatz sind, angefangene Autobiografien so viel Potential haben, endlich das Licht der Öffentlichkeit zu erblicken, mein Leben endlich so darzustellen, wie ich es gelebt habe und nicht darauf vertrauen, was Andere über mich sagen.

Kurz runterfahren, am Ende ist es nur ein Hobby, ich bin kein Leonardo Da Vinci oder ein Wolfgang Amadeus Mozart, noch nicht mal ein Johann Wolfgang von Goethe, ich bin nur der Typ von nebenan, der mit einem Schicksal geboren wurde, damit die ein oder andere Schlacht schlägt und in der Musik seine beste Ausdrucksform gefunden hat. Dass mir dabei neuronale Netzwerke helfen, ist für mich genauso, wie mir Maschinen dabei helfen, zu überleben, denn nichts anderes ist es dreimal die Woche zur Dialyse zu gehen... puh, das war jetzt ein wilder Ritt, oder? Impulsives Schreiben nennt man das glaube ich, keine Ahnung, ob ihr da was für euch mitnehmen könnt, für mich war es sehr erquickend, in diesem Sinne erstmal, Liebe geht raus!

2/14/2026

Hass alltagskonform?

"Es gibt eine prinzipielle Verarschlochung der Gesellschaft"
(Serdar Somuncu)

Ich hoffe ich habe das hier richtig zitiert, denn es sagt genau das aus, was mir auffällt und ich gucke ja quasi von außen auf diese Gesellschaft. Das klingt merkwürdig, allerdings war ich seit ungefähr acht Jahren diese Woche das erste Mal wieder in einem Selbstbedienungswarenhaus voller Menschen. Mein Psychiater hat gesagt, ich soll es einfach versuchen, gesagt getan, war gar nicht so schlimm, ich konnte ganz gut die unfassbar vielen Eindrücke schlecht gelaunter Arschlochmenschen um mich herum ausblenden, weil mich das schiere Angebot komplett eingenommen hat. Ich erinnerte mich an früher, da war noch nicht so viel oder? Wasser, es gibt nicht bloß unzählbar viele Marken, es gibt auch noch gefühlte zehntausend Geschmacksrichtungen, woher soll ich wissen, was ich davon mag, ich brauche ein halbes Leben um die durchzutesten, wenn ich dann weiß, welches ich mag, ändern die die Rezeptur oder nehmen es aus dem Sortiment, what the fuck? Als ich mich einigermaßen eingekriegt habe und der völligen Überlastung meiner Synapsen Herr wurde merkte ich wieder die unangenehmen Dinge, die mit mir im Laden waren, die Menschen und  ihre Gedanken von Hektik, Hass und Hetze (ja sorry, mein Spatzenhirn kann sich seine Wortspiele nicht verkneifen; mit Hetze meine ich natürlich die Gehetztheit, die ich mit Hektik ja schon erwähnte).

Im Ernst, alle Menschen hier wirkten, als wenn sie von irgendwo auf dem Weg nach irgendwo waren, keiner fühlte sich emotional im Hier und Jetzt und wenn man sich dann kurz die Zeit nahm sie zu beobachten, wilde Tiere, wirklich. Einkaufswagen als Argument benutzend, einen Anspruch auf den Platz im Gang zu haben, schneller an die "einzige" Quetschflasche rotem Tomatensafts zu kommen, wo doch das ganze 20 Meter-Regal voll damit ist und auch noch in unzählbaren Variationen. Man stelle sich vor, jemand wüsste nicht, was er will und wie unfreundlich man darauf hingewiesen wird, nicht bloß da rumzustehen und zu staunen. Ich nehm doch keinem was weg, wenn ich mich bloß umgucke, was stimmt nicht mit den Menschen? Weil mir alles viel zu schnell ging ließ ich Leute an der Rolltreppe vor und wurde mit argwöhnischen Blicken gestraft, warum ich denn nicht gehetzt versuche vor ihnen zum Parkdeck zu fahren, wahrscheinlich dachten sie, ich hätte frei und würde dem Leistungsdruck entfliehen und mich nicht zu Tode schuften für das Allgemeinwohl und wie ich nur so sein könnte, während sie in der Mittagspause ihren Wocheneinkauf machen, damit sie nach der Arbeit noch ins Fitnessstudio können um ihren von der Scheiße verfetteten Körper dessen, was sie im Einkaufswagen haben zu befreien und irgendwann auch noch mal bei der Frau zum Stich zu kommen, die sie geheiratet haben, als diese noch jung und schön war.

Da kommt mir die Idee, dass Hass ansteckend sein könnte und wir ihn in unseren Alltag so integriert haben, wie wir Haustiere domestizierten, einst, als wir selbst faktisch noch Wilde waren. Spannend auch, dass es DER Hass ist und DIE Liebe, eigentlich sagt das auch direkt alles über unsere Welt aus, was man wissen muss, ich weiß nicht warum ich damals angefangen habe mich aus dem Außen in meine kleine Wohnung zurückzuziehen und ein Leben in der Einsamkeit bevorzuge, jedoch sind es diese Ausflüge in die Welt da draußen, die mich bestätigen. Diese Welt hat einfach nichts für mich zu bieten, was ich vermissen würde, wenn es nicht da ist. Und ich glaube, diese ganzen unglücklichen Menschen, die ich heute getroffen habe, sehen das so ziemlich ähnlich, jedoch fehlt ihnen der Mut sich das einzugestehen. Nicht einer hat zurückgelächelt, das war früher immer noch so ein Tagesretter für mich und oft wurde mir gesagt, dass ein Lächeln auch den Tag eines anderen Menschen besser machen würde. Aber wenn die Menschen da draußen überhaupt noch aufblicken von ihren Smartphones, dann um rumzumotzen oder sich als unzivilisierte Arschlochzombies zu gebären, nicht mehr meine Welt Freunde. Echt nicht!

1/16/2026

Werden wir ersetzt?

Sie schwurbeln wieder, ach herrje ich kann das langsam nicht mehr hören. Wer denkt, dass KI eure Denkleistung ersetzt, der meint auch, dass eine Bohrmaschine weiß, wo die Löcher zu bohren sind und fliegen kann. Ich meine kommt mal wieder runter, allein der Begriff ist ja schon irreführend und in den allermeisten Fällen komplett falsch.

Künstliche Intelligenz (KI) abgeleitet von Artificial Intelligence (AI) meint nicht wirklich Intelligenz, wie sie zum Beispiel Menschen haben, es sind neuronale Netzwerke, die irgendwann einmal so funktionieren könnten, wie ein menschliches Gehirn. Irgendwann, denn wenn man den Forschungsergebnissen glauben soll wissen wir noch nicht einmal komplett abschließend, wie unser Gehirn funktioniert. Das ist so, als würde man versuchen Fluggeräte zu bauen, mit den Teilen von abgestürzten... Moment, sowas machen DIE doch auch, oder?

Im Ernst, künstliche Intelligenz ist ein Werkzeug, eine Möglichkeit, das Leben zu erleichtern, die Menschen auf ein höheres technisches Level zu bringen, vielleicht auch zivilisatorisch, wenn wir lernen, den Fortschritt, den wir derzeit machen nicht zu unserer Vernichtung zu nutzen, sondern zu unserer Verbesserung. Und vor allem sind wir die Hersteller, die Erbauer, die Creator, wer wirklich denkt, dass die Maschinen dazu erzogen werden, uns zu beherrschen, naja ich verstehe zwar die Denkweise; nehmen wir mal an, wir würden eine Intelligenz, der unseren ähnlich in Maschinen bekommen, welche halbwegs intelligente Wesenheit würde sich nicht als erstes der Körper entledigen? Krieg ist ein Verlustgeschäft, wenn man es global betrachtet, Materialverschwendung, ich würde einer halbwegs intelligenten Wesenheit zutrauen den rationalen Sinn von Krieg nicht zu verstehen, so wie von Unterschiedlichkeit.

Ich glaube die Menschen, die Angst vor KI haben, sind bloß desillusioniert, weil sie in ihrem Leben nichts haben, an was sie sich ausrichten können, keine Führung, keinen Sinn und wünschen insgeheim selbst Erschaffer eines solchen zu werden, der sie dann unterwirft. Doch liebe Freunde, wenn ihr sowas sucht, every Sunday, nothing more to say!

Guter Plan?

"Der größte Feind von einem guten Plan ist der perfekte Plan"
(John Bogle)

Ich glaube, jeder kennt das, man hat etwas vor und denkt sich aus, wie es laufen soll und verliert sich irgendwann so sehr in Kleinigkeiten, dass es gar nicht mehr so laufen kann in der Umsetzung. Wir verzetteln uns, weil wir es perfekt machen wollen, anstatt einfach einen Rahmen zu schaffen und den Rest dann situativ so anzunehmen, wie er eben kommt, vorbereitet auf etwaige Variablen, aber nicht starr in unserem Gerüst verfangen.

Der perfekte Plan hat nämlich immer einen Haken: Die Realität. Denn auch wenn sogar ich der Realität oft eine Perfektion ausspreche, kollidiert jene Perfektion von Allem als Ganzes mit jener, die jeder individuell als Solche wahrnimmt. Der Grund ist leicht; wir sind nicht in der Lage das Gesamtbild sehen zu können, wie sollte das auch gehen, bei einer Lebensspanne von circa 100 Jahren im Vergleich zur bislang unklaren Gesamtzeit, die der Kosmos existiert und dem Wissen einer Person im Vergleich zu allen Menschen, die je gelebt haben und je Leben werden. Alleine das lässt Perfektion zu einer Illusion werden, die uns als ach so perfekten Kreaturen nicht gegeben ist... Wohin das führt, überlasse ich euch.

Mein Punkt soll hier nur sein, dass ein guter Plan in 99% der Fälle der beste Plan ist, solange man für den Notfall einen gleichwertigen Plan B oder C in der Hinterhand hat. Meine Meinung!

1/10/2026

Rückwärtsgewandte Angst?

Hört ihr die Signale? Wenn an den Stammtischen über "früher" gepoltert wird und der Untergang der Welt herbeigerufen wird, weil die Technik, die sie in den 1980ern in Sci-Fi Streifen verlacht haben, heute einen Großteil der Realität ausmachen, weil Menschen endlich frei sein können, ihren Tag nicht mit Arbeit verbringen zu müssen, weil wir technische Möglichkeiten geschaffen haben unsere Life-Balance ins Gleichgewicht zu bringen, weil sie nicht verstehen, dass man heutzutage viel mehr Leben kann als Arbeiten muss. Vielleicht liegt es einfach daran, dass sie Angst davor haben, diesen neu geschaffenen Raum nicht ausfüllen zu können, vielleicht weil sie abhängig davon sind, abhängig zu sein und mit echter Freiheit, die uns diese neue Welt bietet, nicht umzugehen wissen, weil sie es nie gelernt haben, weil sie einen so entstehenden unendlichen Horizont nie gesehen haben, nie erdacht haben, nie gebraucht haben. Vielleicht weil sie einfach etwas einfacher sind?

Nehmen wir mal den finanziellen Aspekt raus, der definitiv auf Langzeit zu einem Problem wird, wenn man die Freiheit lebt, die einem in unserer Zeit zur Verfügung steht, sind wir so unglaublich privilegiert und sehen das, als selbstverständlich an, dass wir immer wieder zurückblicken und uns von Ideen von vor 100 Jahren anstecken lassen, die all das komplett verteufeln und verdammen. Doch was würde uns heutzutage ein Krieg, ein Umsturz oder so etwas bringen? Nun, ehrlich betrachtet wahrscheinlich irgendwelche Krypto-Einnahmen, wenn wir früh genug auf Rüstung umgestiegen sind, sprich unser Kapital dort gebunden haben und der Markt dann gut ist. Reich durch Leid anderer, na super... Wohin steuern wir also? Rückwärtsgewandte Angst darf nicht bestimmen, was wir mit der Zukunft anfangen. Ich bin der Meinung, wir sollten all unsere Liebe investieren und eine Zukunft erschaffen, die keinen Krieg mehr braucht, reichen wir uns die Hand... jeder, jedem!

1/07/2026

Blaue Maus

Sie ist eine tolle Maus, ganz lieb, super punktiert, fühlt sich an, als ob man sich ewig kennt. Das ist das seltene Dialysegefühl, wofür ich dankbar bin. Da würde ich öfter kommen, wenn sie häufiger hier ist. Sehr lieb und eine echte Fan. Mag sein, dass das das wirre Geschreibsel eines mittelalten weißen Mannes ist, doch es soll weder eine Herabwürdigung noch irgendetwas anderes Negatives sein. Es ist traurig, dass man heutzutage schon verdächtig wird, weil man ein paar liebe Worte über einen Menschen schreibt, der einem begegnet ist und für den man dankbar ist, dass er in das eigene Leben getreten ist. Und das Leben eines kranken Menschen beinhaltet nun einmal das Hinein und Hinaustreten von Krankenschwestern und Pflegern und Ärzten, etc. und die sind nun mal wie alle anderen Menschen auch mal so mal so. Und ich bin jedes einzelne Mal dankbar, wenn ich eine von der guten Sorte treffe und sie gehört nun einmal dazu und ich finde, dass es nicht falsch sein kann, die guten Dinge im Leben genauso zu loben, wie man sich ja sonst schon oft genug über alles andere aufregt, oder?

In diesem Sinne, danke!

12/31/2025

Ich wünsch mir Regen und Glätte

Silvesterabend und ich verstehe nicht mehr, warum ich mich vor 20 Jahren hab volllaufen lassen und im Anschluss die Nachbarschaft terrorisiert habe und mit lebensgefährlichen Stoffen das neue Jahr eingeleitet habe, um dessen ersten Tag direkt mal zu verpennen und mit Katerschmerzen zu verbringen. Eben auf dem Weg nach Hause habe ich mich fast gefreut, dass es regnete und ich nicht schon den ganzen Tag von Leuten belästigt werde, die nicht verstehen, wofür diese ganze Knallerei gedacht ist und dass es sicherlich reichen würde eine Rakete, um kurz nach 12 zu zünden um das neue Jahr zu begrüßen. Stattdessen werden Batterien abgefeuert und ein Lärm erzeugt, der völlig konträr zur allseits verbreiteten Kriegsangst zu sein scheint. Denn man stelle sich einfach nur vor, diese Geräuschkulisse wäre der Normalzustand, der Spaß würde den meisten ganz schnell vergehen und von dem Geld, der in ein paar Stunden verpulvert wird hätte man so viele gute Dinge tun können. Sollten wir uns nicht vielleicht langsam an Ländern wie China oder Australien ein Beispiel nehmen und auf diese antiken Rituale verzichten und Lichtshows auf Basis von grüner Energie feiern. Das Niveau ist mittlerweile so gut, wie alkoholfreie Getränke, die man auch am heutigen Abend feiern sollte, denn zumindest meine Generation konnte schon früher ohne Alkohol feiern, es war immer schon der gesellschaftliche Aspekt des Mitmachens, der zu katastrophalen Blackouts und nahezu degenerierten Eskapaden führte.

Das zu begreifen hat mich ein paar Minuten gekostet irgendwann Mitte 20 und ihr wollt mir mit 50+ erzählen, dass ihr das Geballer braucht? Denkt nochmal nach!

Allen von euch, die verstehen, dass man nicht an Silvester sondern an jedem anderen Tag ein neues Jahr für sich persönlich beginnen kann und seinen Vorsätzen nachgehen kann wünsche ich ein erfolgreiches Übersetzen und Liebe und Gesundheit und all das, was ihr euch wünscht. Rutscht gut rein, falls es glatt wird und seit nachsichtig mit den Anderen, die brauchen einfach noch ein wenig Zeit, um es zu verstehen.

Danke für alle, die mir ermöglichen, dass ich diesen nächsten Übergang auch wieder erleben darf und diese klugen Worte an euch aussenden kann. LIEBE geht raus.

Kein Fazit, nur Liebe

Dies Jahr kein Fazit, keine Zusammenfassung, keine Listen, ich bin wirklich busy, you will see...

Ganz ehrlich, ich habe in den letzten Wochen echt ne Achterbahnfahrt der Gefühle durchgemacht, der übliche Weihnachtsstress war nur ein Teil von etwas, das ich als Chaos bezeichnen kann. Neben den vielen Projekten, die ich (vielleicht auch bedingt durch meine ADS-Neigung, die viele übrigens in meinem Umfeld mittlerweile als Intelligenz bezeichnen) immer wieder anfange, aufhöre, weitermache oder einfach nur erdenke und dann wieder vergesse sind es auch ein paar familiäre Stressigkeiten, die mir große Sorgen bereiten. Darunter ist unter anderem der Siebenjährige, der sich verhält, wie ein Teenager und ich befürchte er nimmt Drogen, obwohl das eigentlich nicht sein kann, da ich die oben alle gut versteckt habe. SCHERZ!

Im Ernst es war ein hartes Jahr und am Ende kann ich schreiben: Twenty-Five, I survive! Doch mehr ist passiert, ich habe meine künstlerische Identität wiedergefunden und bin mit mir selbst versöhnter als noch in den Jahren zuvor. Doch es verging so schnell, man merkt, wenn man älter wird, dass die Zeit, Lebenszeit immer kostbarer wird und darum möchte ich euch alle bitten, genießt eure Zeit, empfindet Zeit. Zeit ist die größte Bedrohung des Lebens, je länger sie dauert um so weniger hat man. Und verschwendet die Zeit nicht mit Groll und Gejammer, nehmt eure vermeintlichen Probleme und sucht Lösungen, jedes gelöste Problem ist ein Erfolg und Erfolg schenkt gute Zeit und gute Zeit ist am Ende alles, was wir haben, wenn die Uhr durchgelaufen ist, an das wir uns erinnern wollen. In diesem Sinne, ich hoffe nächstes Jahr wieder etwas regelmäßiger auch hier zu sein und die guten Zeiten mit euch zu teilen, Liebe geht raus, rutscht gut rein und macht euch keine Vorsätze, von denen ihr wisst, dass ihr die eh nicht einhalten wollt, tut was euch gefällt, schadet niemandem und steht zu dem, was ihr seid. Bis dann!

12/01/2025

KK2 Entertainment Okt/Nov 25

Also, irgendwas stimmt mit Tickman nicht, er guckt kaum noch Filme. Ich kann euch sagen, das letzte halbe Jahr fühlt sich irgendwie nach Burnout Light an, mein Fokus verschiebt sich irgendwie ein wenig. Vielleicht ist es auch nur ne Phase, aber ich bin derzeit überhaupt nicht im Thema, einfach keine Lust derzeit, war ja schon der enttäuschende Oktober, dem ich nicht einmal eine Top und Flop Liste gegönnt habe, dachte mit dem November zusammen würde es sich lohnen, daher jetzt die gemeinsame Liste. Aber vorweg, das hat es nicht viel besser gemacht. Vielleicht ist es auch, dass ich derzeit wieder viel eigenen kreativen Rückzug brauche, hier im Blog ist ja auch eher mau, allerdings türmen sich meine Stapel mit Ideen rechts und links auf meinem Schreibtisch, also mal sehen was kommt. Für euch hier erstmal die Tops und Flops Oktober / November 2025


Flop 5

1 - Im Schatten des Kilimanjaro

2 - Emanuelle

3 - Imaginary

4 - Flight Risk

5 - Der Kampfkoloss


Top 5

5 - Playdate

4 - The Dead Zone

3 - Play dirty

2 - Frankenstein

1 - Abigail


Guckt euch ruhig mal mein Profil auf letterboxd an, folgt, kommentiert, liked, quatscht mich zu Filmen an, empfehlt mir was, gerne auch philosophische Ansätze wo meine Film-Fatique herkommen könnte.

11/24/2025

Wintereinbruch Chaos auf den Straßen, wie kann das sein?

Die ewig gleichen Deppen...

Wir haben als Menschheit immer mehr gelernt uns anzupassen, auch in immer kürzeren Zeiträumen, sogar so kurz, dass wir flächendeckend ADS entwickeln konnten und generell immer neurodivergenter werden und unser Hirn over- oder unterperformt in gewissen Bereichen dauerhaft. A-Bär beim ersten Schnee jedes Jahr also saisonal durchaus vorhersehbar, geht einfach jeder Crash Out vom irren Winterdienstler für einen Tag, der Sonntag nachts noch Granulat streut, obwohl Tauwetter naht, nur um sich zu inszenieren, bis hin zum völlig überraschten Büroangestellten, der von seiner abenteuerlichen Reise durch die weiße Pracht zum Arbeitsplatz spricht, als sei es etwas Besonderes.

Wann kapiert ihr endlich, dass Schnee eine Normalität sein sollte und nicht der Sonderfall? Klar leben wir mittlerweile in einer Welt, in der er der Sonderfall und nicht die Normalität ist, dennoch finde ich die Reaktion der meisten Menschen völlig übertrieben und unnötig heftig.

10/29/2025

Der Himmel wird dazu schweigen

"There's no hate like christian love "

Der einzige HERR, dem sich eine Frau unterordnen sollte, ist GOTT.

Der einzige HERR für den du auf die Knie gehen solltest ist GOTT

Der einzige HERR der dich beurteilen darf ist GOTT

10/18/2025

Illegale Migration - WTF?

Kein Mensch ist illegal, wie kann da Migration illegal sein? Ich bin kein Idiot und ich verstehe, dass es im Auge eines Staates Regulierungen geben muss und dass Sozialsysteme nicht auf unkontrollierten Zuwachs von Menschen ausgelegt sind. Aber da fängt mein Problem im Grunde schon an, Staaten, Grenzen, Trennung. Wieviele Kriege würde es nicht geben, wenn es so etwas wie Grenzen gar nicht gäbe, wo ist der Unterschied ob ich irgendwo im Saarland oder im Elsass geboren bin, irgendwo an der Grenze von Russland und der Ukraine oder Nord und Südkorea, Gaza, Israel, Ägypten, Indonesien, Australien, Neuseeland, Deutschland, Polen, Ungarn, Österreich, Schweiz, Liechtenstein oder irgendfuckingwo in Amerika? Wir sind. Alle Menschen und es sollte keine Grenzen zwischen uns geben, was macht den Unterschied, wenn wir auf einer oder der anderen Seite geboren sind? Religion das Gleiche, da sogar noch extremer, denn man wird (zumindest nicht in meiner Welt) in eine Religion nicht hineingeboren, die sucht man sich aus. Unsere Welt ist kaputt, vielleicht kann ja 3I Atlas was ändern.

10/07/2025

Freiheitsbegriff

"Wir zahlen für Zugang nicht für Eigentum, wenn wir nichts mehr besitzen, sind wir auch nicht frei."

Denkt mal drüber nach wessen Herren Knecht wir sind.  Bei vielen Menschen sieht es in den Wohnungen aus, wie im feudalen Japan, nicht von der kulturellen Einrichtung, sondern wegen der Reduziertheit und der Grund ist nicht, dass diese Menschen dem Kapitalismus abgeschworen haben und enthaltsam leben.  Der Grund ist meistens die Gesellschaft und die Digitalisierung und Aboisierung von allem und jedem. Ich will das nicht zu groß darstellen, ich bin selbst ein großer Fan von Reduziertheit, allerdings habe ich ein paar teure Hobbies und obwohl sie nicht so teuer sein müssten, besitze ich eine Sache doch lieber, als stets darauf angewiesen zu sein, dass jemand anders sie mir zur Verfügung stellt. Hätte ich noch Unterhaltungsmedien, wenn meine drei Streaming-Dienste weg sind, ja, weil ich irgendwann mal eine Sammlung aufgebaut habe, als es mir gut ging. Ich breche ja fast schon zusammen, wenn mir die Internetleitung wegbricht und ich war so froh, als mein CD-Player vor einigen Wochen sagte, dass er auch MP3s abspielen kann und e voila. Leute es gibt Gründe, warum Kunst aus vergangenen Jahrhunderten einen Wert hat, es ist etwas von Bestand. Wenn wir alles nur noch von Zugang abhängig machen und zeitlich begrenzt nutzen dürfen, dann geben wir denen, die den Schlüssel haben viel zu viel Macht und enteignen uns freiwillig. Und warum sollte man denn bei Filmen, Musik, Autos und Wohnraum aufhören? Medizin, Essen, Trinken, kein Abo, kein Zugang und wenn die Einen es haben und die Anderen es brauchen, dann sind wir an einem Punkt, wo wir früher schon waren und eigentlich vor 40 Jahren ungefähr dachten, dem eine Art demokratische Zivilisation entgegenzusetzen hatten. Ich habe keine Ahnung, ob man in einem nationalstaatlichen System überhaupt je wirklich frei sein kann, doch es macht am Ende keinen Unterschied, ob wir Untertanen von Regierungen oder Multimilliardenkonzernen sind, mit Freiheit hat das nicht mehr viel zu tun.

10/06/2025

Das war da

Es war schön, dass mein Vater gestern für ein paar Stunden zu Gast war, mit mir Schach gespielt hat und sogar über sich selbst lachen konnte.und ich will mir einreden, dass seine Gelöstheit nicht aus der gleichzeitigem Streitigkeit in der Luft gespeist wurde, die eine Tür entfernt stattfand.

Warum Willie ausgerastet ist weiß man nicht, aber ich denke Isolation und langsame Genesung führen zu Gesprächsbedarf und manchmal weiß man eben auch nicht wie man ins Gespräch kommt, dann wird es auch mal laut. Solange nach dem Gewitter wieder reine Luft ist, kann es auch mal das Mittel der Wahl sein.

Ich selbst bevorzuge ja das ruhige und rationale Analysieren der Situation und ergebnisorientierte Lösungsfindung, da meiner Erfahrung nach emotionaler Diskurs zu gar keiner Lösung führt und nur Menschen verletzt werden.