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10/01/2026

Oktobär 2026 - Road to Halloween, 31(33) Horrorfilmempfehlungen

Wer Bock hat, dem empfehle ich dieses Jahr 31(33) Horrorfilme auf dem Weg zu Halloween.
Dazu gehören für mich auch Subgenres, wie Action-Horror, Horrorkomödien oder -Dramen.

Diese Liste könnte kontrovers sein, weil ich teilweise einen sehr weirden Geschmack habe, es gibt verschiedene Gründe warum ich einen Film empfehle oder er auf dieser Liste, die zwar irgendwie gerankt ist, aber vor allem auf den Bewertungen bei letterboxd basierend, ist.

Natürlich muss ich euch warnen, das ist größtenteils absolut NICHTS für Kinder und geht zum Teil wirklich an die Substanz, daher achtet drauf, was sich eure Kids reinziehen und habt ein bisschen ein Auge drauf. In diesem Sinne... unter dem Bild geht's los! Freue mich, auch wenn ihr Kommentare da lasst, Empfehlungen, den üblichen letterboxd Kram eben. Hier ist der Link zur kompletten Octobärs Road to Halloween-Liste

01.10 The collection

02.10 Resident Evil: The final Chapter

03.10 Baskn (Kurzfilm)

03.10 I am not a serial killer

04.10 mother!

05.10 I saw the devil

06.10 Eraserhead

07.10 Alien: Covenant

08.10 The Babysitter

09.10 The house that Jack built

10.10 Dark House

11.10 Midsommer

12.10 Train to Busan

13.10 Animas

14.10 Ein andalusischer Hund (Kurzfilm)

14.10 Yakuza Apocalypse

15.10 Wyrmwood - Road of the dead

16.10 The Lesson

17.10 Like dogs

18.10 Dread

19.10 Meat Grinder

20.10 Hagazussa

21.10 Last night in Soho

22.10 Lords of Chaos

23.10 Hereditary

24.10 The return of the living dead

25.10 Renfield

26.10 Octalus - Der Tod aus der Tiefe

27.10 Infinity Pool

28.10 Alien

29.10 Freddy vs. Jason

30.10 Martyrs

31.10 Mandy

9/30/2026

KK2 Entertainment Center T&Fs September 2026

24 Filme im September, ich habe zwar nicht ganz mein Pensum geschafft, was ich mir selbst setze, bin aber doch recht zufrieden endlich wieder mehr Filme zu gucken und mir auch die Zeit dafür zu nehmen, generell mir wieder mehr Zeit für mich zu nehmen und nicht bloß für alle anderen diese zu opfern oder mich in irgendeiner Fantasie eines Künstlerlebens zu verlieren, die am Ende nur ein weiteres Rabbithole aufmacht. Spannend ist besonders zu sehen, dass es keinen Rewatch gab, so dass alle 24 Filme komplett neu für mich waren. Die gesamte Monatsübersicht gibt es im Film-Diary auf letterboxd. Wie gewohnt folgen jetzt die Tops und Flops und meine Kurzreview hinter den Links.

Flop 5

1 - Black as night

2 - Bloodrayne - Deliverance

3 - Keiner kommt hier lebend raus

4 - The last king

5 - Pearl

...

Top 5

5 - Romeo is bleeding

4 - Heavenly creatures

3 - Final Destination: Bloodlines

2 - Gaia

1 - Bring her back

Was habt ihr euch im September gegeben, welchen Film habe ich komplett falsch eingeschätzt, nicht verstanden oder komplett deranged? Sagt es mir gerne auf meinem letterboxd-Profil und lasst ein wenig Liebe da.


Ist das noch menschlich?

Die spooky season hat begonnen und auch wenn mir das sicher viele als Bodyshaming auslegen werden, so ist es nicht gemeint, ich stelle mir nur wirklich einige Fragen, wenn ich so etwas sehe: Link zum Artikel

Es geht sich um Nick Walker, den neuen Mr. Olympia. Man kann vom Bodybuilden halten was man will, eine meiner großen Vorbilder ist Bodybuilderin und es ist unglaublich, wie diszipliniert diese Menschen sind, alles hinten anstellen um ein persönliches Ziel zu erreichen, keine Frage. Und wie gesund das ist, das sollen andere beurteilen, ich frage mich ganz oft, wie es sich anfühlt in so einem Körper zu stecken und ob es nicht ständig irgendwo wehtun muss, wenn man quasi nur noch aus Muskeln besteht? Hat man dann nicht ständig irgendwo einen Krampf? Wenn ich mir vorstelle am Tag fast 6000kcal zu mir zu nehmen, nur um die nötige Energie zum Verbrennen zu haben, das ist ca. das Vierfache von dem, was ich brauche, ist das am Ende dann nicht nur noch Essen, Pumpen, Schlafen und Repeat? Im Artikel steht, dass er 600.000 US-Dollar Preisgeld bekommt, ist es das wert? Ich weiß nicht, ob meine Lieblingsbodybuilderin hier mitliest, ich würde zu gern mal ein Interview mit ihr machen, wie das Leben als Bodybuilderin ist, auch noch aus dem Aspekt des Frau-Seins, denn sie ist für mich immer noch sexy trotz Muskelmasse und das schaffen auch nicht Viele. Zur Sexyness von Männern kann ich nicht viel sagen, da fehlt mir irgendwie der Blick, beim ersten Hingucken auf das Bild dachte ich, die haben den Kopf einfach auf eine komplette Kampfmaschine gesetzt, einerseits beeindruckend, irgendwie aber auch total beängstigend, wie schläft man mit so einem Körper, gibt es da überhaupt noch Körperfett, wie ist der Stoffwechsel, ich habe so viele Fragen.

Das war mein erster Eindruck (ist natürlich ein KI-Bild, in echt sieht er noch krasser aus)

Elevated Horror?

In der Recherche zu meinem diesjährigen Horroctober bin ich ganz oft auf einen Begriff gestoßen: Elevated Horror, was ein Quatsch! Es gibt einfach in jedem Genre gute und schlechte Filme und die Idee von Kritikern, wie ich ja selbst auch einer bin über Horrorfilme zu philosophieren, die weil irgendwem eingefallen ist, dass es nicht nur Slasher gibt und man ihnen ja auch Handlung geben könnte, diese als erhöht zu betrachten ist so typisch für unsere Zeit. Am schlimmsten ist, dass selbst Filmemacher anfangen das als eigenes Genre anzupreisen, weil ihre Horrorfilme jetzt intelligenter sind, als die guten intelligenten und herausragenden Horrorfilme, die es zwischendurch immer gab, die schon immer mehr Drama, Crime oder irgendein anderes Genre waren und dann mit Gewaltgrad physisch oder psychisch in Richtung Horror tendierten. Viele halten bis heute den großartigen Thriller "Das Schweigen der Lämmer" für einen Horrorfilm, ist das dann nicht elevated, weil er vom Niveau her weit über einem "Friday the 13th" rangiert?

Ist "Mandy" elevated Horror oder "Martyrs", weil sie essentielle Fragen stellen und künstlerisch anspruchsvoll sind, warum akzeptieren wir nicht, dass jedes Genre Ausreißer nach oben hat, die herausragend sind und wir gerade in einer Zeit leben, wo sich der Horrorfilm entwickelt in eine mehr story-drivene Richtung, was gut sein kann, jedoch nicht muss und was ihn vor allem nicht besser macht, in den meisten Fällen wirken diese Filme dann verkopft und können ihre wahre Stärke, den Zuschauer emotional anzugreifen durch schockieren und unter die Haut kriechen und mit Dingen konfrontieren, die es so nicht gibt. Sobald ich anfange alles zu psychologisieren bewege ich mich in meinen Augen in das Genre des Dramas und das ist ja nicht schlimm, es gibt viel zu wenige Dramas, die wirklich hardcore dahin gehen wo es weh tut, doch das ist dann noch kein Horror. Wenn ich das zum Teil grausame Leben von Kindern in Pflegefamilien zeige, wie sie es aus ihrer Sicht empfinden, wird das vermutlich sehr unschön und wahrscheinlich oft brutal und durchzogen von unterschwelliger seelischer Gewalt und führt wahrscheinlich zu Bildern, die man sonst aus Horrorfilmen kennt und selbst wenn da dann Übernatürliches und Monströses auftaucht bleibt es Drama. Die Figuren und ihre Geschichten entscheiden, was es ist, so scheinen die Filmemacher zu denken, in Wirklichkeit entscheidet ganz am Ende das breite Publikum. Nicht die Kritiker, nicht die Künstler selbst entscheiden, wie das Dargebotene ankommt, sie können zwar eine Empfehlung geben, eine Einordnung, wie ihre Kunst wahrgenommen werden soll und welche Intention sie hatten, doch am Ende schmeckt Nuss-Nougat-Creme so, wie man es empfindet und nicht, wie es auf dem Etikett steht.

Wann kommt irgendwer auf die Idee "John Wick" elevated Action zu nennen, weil es ja so viel hochwertiger ist, als die Actioner der 90er (wobei das nicht meine Meinung ist). Es gibt gute und schlechte Filme, das ist Fakt, sagt aber nichts darüber aus, wie sehr er Menschen gefällt, oder würdet ihr "Terminator 2" als elevated Sci-Fi einstufen, nur weil er vermeintlich einer der besten Sci-Fi-Actioner aller Zeiten ist?
Ich denke mein Punkt wird klar, es gibt keinen ELEVATED HORROR!

9/18/2026

Er ist so nah dran

Neulich auf der Bugatti Party gegenüber, "die mit ihren 100.000€ Autos". Ich wollte erst ganz laut husten und korrigieren, wo er den so einen Billig-Bugatti gesehen hätte? Eine kurze Suche auf autoscout24 bringt Realität und zeigt, wie wenig wir doch vom Leben der "Reichen" wissen. Andererseits reicht das ja scheinbar schon für den Neid des Reiners, da er sich genötigt fühlt sich darüber auszulassen. Das Spannende für mich ist daran, mitzuerleben, wie jemand, der die Ungerechtigkeit schon benennen kann, sie sieht, seinen Gap dazu versteht, den letzten Schritt zum Klassenbewusstsein nicht gehen kann, weil er sich dann eingestehen müsste, dass das, was er als gut bürgerlich ansieht für diese Menschen an der Armutsgrenze kratzt und immer noch weniger als 1% aller 99% des Vermögens besitzen, während sich die anderen 99% um das übrige Prozent prügeln und gegenüber findet gerade ein Empfang statt, bei dem pervers Reiche Menschen, Champagner in den Abfluss kippen, um nicht zu beschwipst zu werden. In diesem Sinne... "Wir schaffen das!"

dies ist eine karikaturistische Darstellung und soll weder Marke noch Menschen herabwürdigen

9/16/2026

An der Tanke

Es gab nur eine ganz kurze Zeit in meinem Leben, wo ich mir gewünscht hätte einen Führerschein zu haben, dann hätte ich vermutlich nicht so viel gesoffen in meiner Feierphase, andererseits habe ich schon ganz oft gedacht, dass es so viele Vorteile hat, kein Auto zu besitzen, weshalb ich mein erstes damals auch verschenkt habe, andere Geschichte...
"Zehn Cent Tankrabatt, die spinnen doch!"
Allgemein würde ich Reiner ja recht geben, denn das, was unsere Regierung derzeit an Idee zu diversen Themen auf den Tisch legt, ist gelinde gesagt großes Makaka für die meisten, derer, die sie gewählt haben. A-Bär im Detail, sind zehn Cent mehr als nix, wenn ich jedes Mal, wenn ich zur Dialyse gehe 10 Cent bekomme, dann summiert sich das auf 14,40€ im Jahr, okay, es ist nix, Reiner du hast Recht.
"Wenn die Das durchkriegen, bricht hier die Hölle los ", by the way habe ich nirgendwo was von 10 Cent gehört oder gelesen, es soll wohl eher eine Preisobergrenze eingerichtet werden, so wie damals bei der Mietpreisbremse, hat ja auch so super funktioniert. Ich müsste das mal überprüfen, kommen diese merkwürdigen Dinge immer mit nem Kompositum aus drei Wörtern daher?
Übrigens Reiner, keiner wird was machen, 2,60€ sind nur so lange zu teuer, bis man den Preis auf 2,70€ erhöht, der Deutsche ist ein Beuger, man gewöhnt sich, hat am Stammtisch was zu meckern, knurrt, meckert irgendwen an und zahlt dann trotzdem, weil man es ja muss. Tatsache ist, wer das nicht zahlen will, der fährt Bus, das würde dann auch Geld freimachen für den Ausbau des ÖPNV, in den nicht ausgebauten Gegenden und ganz im Stile des Kapitalismus dafür sorgen, sich neue Ideen für eine Lösung einfallen zu lassen, vom Rohöl loszukommen. Denn wie in jedem Markt gilt auch beim Benzinpreis, Angebot und Nachfrage. Solange die Nachfrage auf einem ungesunden Niveau ist und das Angebot immer weiter künstlich verknappt wird, steigt der Preis, das ist einfachste BWL.
Lustig, wie ich mich mehr über die Dummheit von Autofahrern aufregen kann, als darüber, dass hier was gewaltig schiefläuft, wo ist jetzt dir Abwrackprämie, um auf E-Mobilität umzustellen? Wo sind die solarbetriebenen Autos, wo sind jetzt die ganzen Zukunftsenergien? Manchmal komm ich mir wirklich vor, als würde ich miterleben, wie Deutschland zu einem Schwellenland wird, weil zwar alle schuften sollen, Ideen aber streng verboten sind und bloß nicht innovativ sein. Manchmal wirkt es, als würde man es drauf anlegen.
Also Reiner, ab zur Tanke, Wutbürger werden, volltanken und dann irgendwo jammern, dass man dich abzieht. In diesem Sinne...

9/15/2026

Efilismus und Pro-Mortalisten (enthält möglicherweise Trigger!)

Vorab nochmal ne kurze Warnung, ich benutze zum Teil anstößiges Wortmaterial, sehr kontroverse Ideen und äußere meine Meinung, es geht hier um Mord, Tod, Selbstmord und anderes morbides Zeug, wenn ihr derzeit eher instabil seid, bitte lest das nicht!

Was kommt jetzt? Der Typ, der immer von Liebe und Leben als höchste Maxime schreibt, will plötztlich was über das genaue Gegenteil schreiben? Nunja, so "plötzlich" ist das eigentlich gar nicht, wenn man mal zurückblättert und feststellt, dass ich tief im Inneren ein absoluter Menschenfeind bin, weil ich so Vieles, was Menschen tun, wie sie es tun, striktens ablehne. Ja, ich hatte auch mal eine Phase, wo ich im Internet hätte falsch abbiegen können und wäre genau bei diesen Leuten gelandet und meine Weltvernichtungsphantasien hätten nicht bei einem Virus gestoppt, der nur die Dummen auslöscht und eine Evolution der Menschheit durch "Reinigung" von Dummheit, ich bin ehrlich, ich war tatsächlich irgendwann auch an dem Punkt, dass ich wie diese Menschen Dinge dahergefaselt habe, dass es für mein Leben keinen Konsens gibt. "Niemand hat mich gefragt, ob ich leben will.", was klingt wie Emo-Mimimi habe ich wirklch mal gefühlt, jeder oder? Das waren dann die Emo-Phasen, die wir damals Depri-Phasen nannten, weil niemand ein Emo sein wollte, im Ernst, ich glaube als Jugendlicher denkt man unweigerlich irgendwann mal an die Vergänglichkeit und den Sinn des Lebens und solcherlei, und wenn es dann mal nicht so läuft, dann wird das ganz schnell fatalistisch. Im Normalfall wächst sich das raus, oder? Bei mir persönlich wurde das zum Schutzschild, als ich wirklich depressiv war konnte man sich so die ganzen Schulterklopfer und "Lächel mal"-Sager vom Laib halten und in der dunklen Szene machte es einen noch trver, Blackmetal hören, das ganze Erscheinungsbild schreit Hass und keiner stellt mehr dumme Fragen, ja ich hab auch diese Zeit dieser Mischung aus gemeinsamer Todessehnsucht, die ein Schrei nach Liebe war und alle Schuld im Aussen suchen genossen, doch das was daraus entstand waren im besten Fall Gedankenexperimente. Keiner von den Leuten mit denen ich mich umgeben habe, sah darin mehr als eine Art Cosplay für die Welt außerhalb der Subkultur, im Alltag in Schwarz rumzulaufen und Menschen mit hasserfüllten Blicken zu strafen war da schon das höchste der Gefühle für viele. Denn das war ja das Ding, wir waren ja schlau genug, zu kapieren, dass man es sich am Ende leisten können muss, auf alles zu scheißen.

Aber mal zurück zu den wirklich weirden Efilisten, die das Leben einfach ablehnen, aus den verrücktesten Gründen, am Besten gefiel mir der, dass es nicht natürlich sei, darüber könnte man sicher auch länger philosophieren, will ich an dieser Stelle nicht tun, aber ist ein Ansatz, den ich fast nachvollziehen kann. Sammelt euch, sprecht euch aus und bemerkt irgendwann, dass Leben weitergeht und selbst im größten Scheißhaufen ein Klumpen Gold versteckt sein kann, isso, egal was ihr jetzt denkt. Und hey, wenn du wirklich der Meinung bist, das Leben nicht verdient zu haben oder nicht dein Einverständnis gegeben zu haben, leben zu wollen, ey es gibt ne Tür, die führt in die Geschlossene, da helfen die DIR, die machen das beruflich! Und wenn die Gedanken zu laut werden, 116117 oder statt auf die nächste Apokalypsen-Seite im Internet einfach mal nach nem Seelsorge-Bot suchen oder Hilfe, es gibt Auswege, wenn man sich festgefahren hat in seinem Denken.

Kein Ausweg ist es, sich Pro-Mortalisten anzuschließen, die der Meinung sind, es wäre gut Menschen zu töten, weil man ihr Leid damit beendet, BEENDE ERSTMAL DEIN EIGENES LEID, dann wirst du sehen, dass die meisten gar nicht leiden und selbst wenn sie es tun, es ihr ganz eigenes Leid ist, das ist nicht deine Aufgabe, keiner hat das Recht einen anderen Menschen zu töten, aus welchem Grund auch immer. Auch wenn ich merke, dass im Hinterkopf mein innerer Religiot zu Wort kommen will, das ist vollkommen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder was man sich sonst noch einreden kann, wo man anders wäre. Leben ist Leben (klar auch da kann man wieder abstufen, aber wir reden hier von "eigentlich gesunden Menschen", die einfach nur der Meinung sind, das Leben muss weg)

Ihr werdet hier kein "Bring dich um!", lesen, denn das würde ja allem widersprechen, was für das Leben ist. "Das Leben findet immer einen Weg", es ist also ganz und gar sinnlos zu argumentieren, dass man die Menschheit als ganzes auslöschen will, um den Planeten zu sterilisieren indem man eine Geburtsklinik in die Luft sprengt. Das ist für mich eher ein Beweis dafür, dass wir die Dummheit "rauszüchten" müssen, denn selbst wenn einige dieser Vollpfosten sowas als Anfang feiern, wieviele Mesnchenleben habt ihr damit genommen oder verhindert: 100-150? Wisst ihr wieviele Menschen es weltweit gibt? Ich glaube wir sind mehr! 9 Milliarden roundabout? Das ist ne Zahl mit 9 Nullen, ziehen wir mal 150 ab, ist das immer noch ne Zahl mit Zehn Stellen. Es ist nicht nur sinnlos, verachtenswert und falsch, es ist eben vor Allem noch DUMM. Und genau das ist die ganze Idee, auch wenn ich wie bereits erwähnt, den Gedanken durchaus nachvollziehen kann, dass es dem Planeten ohne UNS besser gehen würde, wer weiß das schon wirklich und wer bist du einer von 9 Milliarden darüber zu entscheiden?

Ich hätte tatsächlich einen Weg in diese Richtung, den ich respektieren würde, mach eine Umfrage, frag jeden Menschen, ob er leben will und wenn du viereinhalb Milliarden Menschen gefragt hast, dann fälle dein Urteil, ich würde behaupten, dann hast du ein erfülltes Leben gehabt und so viel gelernt, wie es in deinem begrenzten Umfeld von Weltschmerzlern nicht möglich ist, du wirst das Leben finden und auch wenn wir es viel zu oft vor Augen geführt bekommen, es ist gut, das Leben im Großen und Ganzen ist gut.

9/07/2026

Boomercringe am Nachmittag

Boomer, jeder kennt sie und alle lächeln irgendwie über sie, weil sie in einer Selbstsicherheit von früher reden, wie nur sie es können, "uns ging es ja gut", ich versuche es in letzter Zeit häufiger ohne den A-Bär, jedoch hier; stellt euch mein Kopfschütteln vor, als der Paulanergarten heute öffnete und ich mir anhören musste, dass jemand die "Super 8 Zeit" zurücksehnt und scheinbar noch hinter meinem stehengeblieben ist und in einer Zeit lebt, als mein Lieblingsnephrologe noch ein junger euphorischer Arzt mit Witz und Charme war. Was beschwer ich mich, ich mochte mal Iron-Man und zack ist 2026 und der gleiche Typ spielt Doktor Doom, verrückt.

Den Vogel abgeschossen hat für mich aber seine Aussage über die Arbeitsbedingungen in China, hast du bei der Bundestagswahl auch die Null gewählt oder was stimmt da nicht, eine Aussage wie "Die haben Arbeitsmoral, die sind für ihre Chefs da!", kann ich nur als Sarkasmus deuten, den ich aber auf eine Entfernung von 10 Metern und ohne den Gesichtsausdruck oder ein anschließendes Lachen nur erhoffen kann. Wobei ich jedem seine Meinung gönne, manche Meinungen erscheinen mir persönlich nur ganz schön bescheuert, a-Bär das ist dann wiederum meine Meinung, in diesem Sinne...

9/06/2026

Als würde man unterschiedliche Spiele spielen

Kennt ihr auch solche Leute, die sich weigern den Alltag wegzulegen und sich mal für eine gewisse Zeit wegzuträumen, um zu entspannen, Spaß dran zu haben, ein wenig zu spinnen und einfach mal in eine andere Welt einzutauchen? Gehören solche Leute zu eurer Brettspielgruppe, falls ihr sowas habt? Tja, zu meiner gehört leider so jemand, der sich mit an den Tisch setzt und durch das oft unglaublich detaillierte Spielmaterial mit speziellen Namen für jeden Kartenstapel und jedes noch so kleine besondere Holzteil eigentlich genau so into it sein, wie unsereins, es vermutlich aber einfach nicht fühlt, oder die Logik des Alltags nicht abschalten kann, oder keine Verbindung herstellt zwischen einem klassischen Herstellungsbetrieb in der "realen" Welt und einem Bienenstock, der Honig herstellt und verkauft. Oder Drachen, die in einer Stadt verschiedene Läden besuchen, sich Zutaten zusammensammeln, um mächtige Zauber anzuwenden, die dann für Tugend ausgegeben werden. Oder halb so abstrakt, den Mars terraformen und das relativ wissenschaftsgetreu, einen Zoo nach Artenschutzaspekten aufzuziehen, ein Reservat für Wildtiere einzurichten oder Schafe/Rinder durchs Land zu treiben und dann zu verkaufen, um sich ein Imperium aufzubauen, eine Expedition zu einer verloren Insel, ich könnte ewig so weiter machen. Für ihn sind es Karten und Klötzchen, alle heißen Karten und Klötzchen und er macht DAS damit DIES passiert. So leid es mir tut, aber dann kannst du auch Solitaire spielen. Vielleicht bin ich ja ein Spinner, die Immersion spielt so eine große Rolle und ich will mich ja in einem Spiel verlieren und die Welt erkunden, die das Autorenteam und die ganzen Creator, die das hergestellt haben da für mich erschaffen haben, ich lese ja auch kein Buch nur um mich nicht zu langweilen, da tauche ich doch auch in eine Welt ein, die nicht meiner Lebensrealität entspricht, um Eskapismus zu betreiben, oder Filme, Gemälde, Musik, generell Zerstreuung. Wenn ich das nicht will, dann sollte ich es nicht tun, meine Meinung. Und vor allem sollte ich dann denen, die es wollen ihre Entspannung gönnen und nicht immer wieder versuchen, auf deren Phantasie herumzutrampeln. Spiel halt Domino oder Mau Mau.

Musste ich mal loswerden, weil mir bei einer unserer neuesten Errungenschaften auffiel, dass wir zwar am selben Tisch sitzen, dieselben Regeln gehört haben und in dieselbe knuffige Welt entführt wurden, das Ergebnis jedoch so aussah

Wer mir den Namen des Spiels sagen kann, den lade ich auf 'nen Früchtetee ein

Ein guter Lehrer wird langsamer

Die Frage bleibt, ob das für die Klasse gut ist?
Ich halte mich für einen guten Lehrer, ich nehme mir Zeit für meine Schüler, erkläre lieber alles zehnmal für den Hinterletzten, um nicht das Gefühl zu haben, dass ich auch nur einen zurücklasse. Manchmal denke ich mir dann, dass ich dadurch jene vernachlässige, die den Stoff schneller auffassen, aber die bräuchten mich eh nicht, weil sie intrinsisch lernen, sie wollen wissen, sie können differenzieren, was wirklich wichtig ist und lernen den Rest dann eben nebenbei, falls sie mal kurz nicht hingehört haben. Leider fördere ich das auch noch, wenn ich mich mit den Schwächeren beschäftige, weil ich meine Energie nicht in der Verbesserung der eh schon guten stecke, was natürlich die motivierende und erfolgversprechendere Aufgabe ist, ich investiere meine Energie in die, die Probleme haben und so gar keine Lust selbst was zu investieren, um sie zu lösen.

Ich reibe mich auf, ich verzweifle und es ist fast, als würden sie mir durch ihr nicht Lernen unbeholfen klar machen wollen, dass ich sie doch zurücklassen soll, aber das kann ich nicht. Ich kann nicht glauben, dass jemand nicht lernen will, nicht wissen will, nicht partizipieren will, nicht strebsam ist, nicht besser sein will, als er gerade ist, ich will das nicht glauben, es widerspricht meinem Naturell und dem Naturell fast aller Menschen, mit denen ich klarkomme. Doch was kann es noch bedeuten, wenn jemand so langsam und verständnisvoll ich auch bin, die gleichen Fehler und alle anderen möglichen machbaren immer wieder begeht, es fühlt sich an wie Absicht, wie der psychische Schlag in die Fresse, wie die absolute Demütigung und der Disrespekt demgegenüber was ich tue und wofür ich stehe und ich will nicht glauben, dass man das nicht ohne Absicht machen kann, vor allem warum würde man jedes Mal wieder so tun, als ob? Jedes Mal habe ich Hoffnung und freue mich Wissen zu teilen, neues zu lernen, denn selbst beim Lehren lernt man so viel mit und jedes Einzelne Mal werde ich enttäuscht, im Grunde bin ich selbst der Dumme, dass ich ein nicht ausgesprochenes klar vernehmbares NEIN nicht höre und vielleicht auch anderen zuliebe niemals aufgebe und dabei schlussendlich zugrunde gehe...

Naja, in diesem Sinne...

9/03/2026

Schnee, kein Wetterpost

... und nein, kein vorzeitiger Wintereinbruch, sondern eine klare Warnung an alle, die denken die neue Atzenfett sei eine Aufforderung zum Konsum, klar ist es ein Erlebnis mal druff zu sein, allerdings ist es bei vielen Substanzen illegal sie zu beschaffen und in den allermeisten Fällen sehr schlecht für Körper und Geist. Außerdem birgt das meiste, was ballert auch Suchtrisiken und ist im Stande das Leben, um viele Jahre bis zum Nullpunkt zu verkürzen. Daher ist auf der Rückseite auch eine auffällige Leerfläche bei den Vor-Ab Covers, die ich euch hier zeige. Das ist der beste Platz, um euch ne Line zu ziehen, besser als ein dreckiger Tisch, nein Joke natürlich, ich hatte nur zum Zeitpunkt der Erstellung die Nummern für bundesweite Sucht- und Drogenberatung nicht parat, die an der Stelle bei den physischen Schallplattenhüllen drauf sind. Und noch als persönliche Anmerkung, Die beste Droge ist immer noch Musik, in jeder Lebenslage und sie ist praktisch kostenlos und überall verfügbar und völligst legal. In diesem Sinne... viel Spaß!

8/31/2026

KK2 Entertainment Center T&Fs August 2026

Der August, klassischerweise Festivalmonat und Sommer, tatsächlich hatten wir 2 Wochen, die nahe an der 20 Grad rumgekrebst haben bei uns und ich mich ins Bett gekuschelt habe und Filme geguckt habe, satte 21 mal flimmerte die Kiste, davon zwei Rewatches und somit 19 Neusichtungen mit echten Highlights. Was soll ich euch erzählen, ihr wollt eh nur die Flop 5 to the Top 5, ansonsten gönnt euch mein August-Diary auf letterboxd. Hinter den Links findet ihr meinen meist sehr kurzen Senf zu den einzelnen Filmen und damit geht's direkt los.

Flop 5

1 - Alien Invasion

2 - Dragon Wars

3 - Clara und der magische Drache

4 - Momo

5 - Tampopo

...

Top 5

5 - Nur die Pflanze war Zeuge

4 - The Drownsman

3 - Sinnliche Täuschung

2 - Lisa Frankenstein

1 - Rite here, Rite now

Ich überlege tatsächlich, ob ich demnächst noch eine Kategorie hinzufüge mit, größte Überraschung +/- oder das meiste Potential verschenkt, wobei das ja auch ne Überraschung sein kann, wenn man nicht darauf vorbereitet war, den Sonderpreis würde ich diesen Monat auf jeden Fall an Jurassic World Rebirth vergeben, denn den muss ich unbedingt erwähnen, der war überraschend nicht schlecht genug um schlecht zu sein aber auch nicht so weit über den Erwartungen, dass er auch nur ansatzweise gut genug für ne Top 5 war.
Wer mehr Interesse an meinem letterboxd-Profil hat, einfach mal rüberskippen und Liebe dalassen.

8/30/2026

Was unterscheidet KI-Slop von KI-Kunst?

Eigentlich wollte ich euch nur dieses Bild zeigen und euch damit allein lassen, denn ihr checkt schon!

A-Bär, dann würde ich mich ja der Auseinandersetzung entziehen und dann könnte ich das hier auch nicht mit Meinung taggen, denn:

Der Unterschied liegt für mich nicht darin, ob KI benutzt wurde, sondern darin, welche Funktion der Mensch im Entstehungsprozess noch hat.
KI-Slop ist im Grunde massenproduzierter Output: Prompt rein, Bild/Text/Song raus, kurz angeguckt, veröffentlicht, nächstes. Häufig erkennt man daran eine gewisse Austauschbarkeit: übertriebene Effekte, bekannte Klischees, inkonsistente Details, bedeutungsschwangere Oberfläche ohne viel dahinter. Das Ziel ist oft Quantität, Aufmerksamkeit oder billige Content-Produktion.
KI-Kunst entsteht dagegen, wenn jemand die KI tatsächlich als Werkzeug innerhalb eines eigenen gestalterischen Prozesses benutzt. Da gibt es eine Idee, Auswahlentscheidungen, Verwerfen, Überarbeiten, eine bestimmte Bildsprache und vor allem einen Grund, warum etwas so dargestellt wird.
Ein brauchbarer Test wäre:

Die KI hat die Pixel produziert. Das Konzept kam aber nicht aus einem Zufallsgenerator.

Und ganz ehrlich Leute, da ist was dran, Kunst kann hässlich sein, einem nicht gefallen, aber sie hat in den meisten Fällen eine Intention, während ein noch so schönes KI-Bild, dass durch einen zufälligen Prompt entsteht, die einzige Intention hat, die Faulheit des Erstellers zu befriedigen, dessen Verantwortung zu übernehmen und günstige Vervielfältigung zu garantieren. Ich würde sagen, KI-Slop ist Masse statt Klasse. Am Ende entscheidet der Anwender, was es sein soll und wofür er die Technik nutzt. Gibt genug Leute, die malen einen Strich auf ein weißes Blatt und nennen das Kunst, ich will das nicht entscheiden, vielleicht hatte er ja eine Intention, auch wenn er das Bild dann unter den Kopierer legt und es an hundert verschiedene Galerien als sein ultimatives Meisterwerk verschickt. Je nach Intention würde ich das wirklich als Kunst anerkennen, wenn damit zum Beispiel die Reproduktion von Nichts in einer komplett kulturverwaisten Gesellschaft gezeigt werden soll und es als Kunstprojekt genau das aufzeigen soll. Ist es nur ein Strich und soll auch nichts anderes sein und will man damit einen schnellen Schilling machen - SLOP.

Ich glaub das ist meine Meinung dazu, derzeit!

8/28/2026

Stanleys Top 100 Vol. 34

Leute, habe ich euch diesmal warten lassen, ich muss gestehen, ich habe mich richtig in dem Rabbithole meiner eigenen Produktionen verloren und der Albumstapel ist immer weiter gewachsen, den habe ich mittlerweile wenigstens auf März 26 vorgearbeitet und es sin immer noch über 70 Stunden abzuhören, die deutschen Charts sind ne Katastrophe und Festivals waren diesbezüglich auch nicht sehr ergiebig dies Jahr, allerdings finde ich, ich habe ne ganz geile Playlist zusammengestellt, die euch wieder mal einen Einblick in mein Leben der letzten Monate gibt. In diesem Sinne... viel Spaß beim Reinhören und genießen.

There's no business...

like Showbusiness.

Ich war gestern abend unglaublich in Stimmung und habe satte 5 Songs geschrieben für das neue Broken Hair Album. Als Inspirationsquelle diente mir neben dem wohl zweitbesten Coming of Age Film aller Zeiten "Detroit Rock City" (der erste Platz ist unumstritten vergeben an "Can't hardly wait") der experimentelle Konzertfilm "Rite here - Rite now", von Ghost gewesen, die Entertainment einfach durchgespielt haben. Ich war schon ein riesiger Fan ihrer Musik und der ganzen Show, doch gestern Abend hatte ich das Gefühl ich habe es verstanden, was für eine wunderbare Vermischung von gesellschaftlich geächteten Motiven, um sich versteckt hinter all dem einen Motivationslobpreis anzusehen.

Super spannend, dass ich generell von solcher Musik angezogen werde, die kritisch ist, hinterfragt und ganz klar trennt in Bühnenidentität(en) und persönliche Meinung und dazu religiöse und mythische Verblendung nutzt um einen Spiegel denen vorzuhalten, die es eh nicht verstehen werden, während alle anderen eine richtig motivierende Party haben, nur weil ich es jetzt schon angekratzt habe, "Die Apokalyptischen Reiter"; "Subway To Sally"; "Powerwolf"; ja gar "Unheilig" gehörte früher in diese Kategorie, früher "Alice Cooper"; "KISS"; "King Diamond", ich denke ich könnte so weiter machen, doch "Ghost" sind schon noch mal einen drüber.

Generell möchte ich hier warnen, Kunst als das wahrzunehmen, wie es wirkt und sich nicht mehr damit beschäftigen, denn dann könnte man schließlich auch die Welt in Schwarz-Weiß anmalen und wer schon mal gelebt hat, der weiß, das ist nicht die Welt da draußen, denn die ist bunt und facettenreicher als das Auge einer Fliege. Ich jedenfalls bin wirklich dankbar, diesem Erlebnis beigewohnt zu haben und einmal mehr die Faszination von Sender-Empfänger Modellen zu verstehen. Wir sind einfach alle so sehr Teil vom Ganzen, das ist schon crazy.

8/26/2026

Fahrer und Ärzte

Wenn man auf eine medizinische Behandlung angewiesen ist, um das eigene Überleben noch etwas herauszuzögern, wobei man ja eigentlich das Ableben herauszögert (oh oh, Wortklauberei), dann ist man in großen Teilen seines Lebens auf Andere angewiesen. Und ich weiß gar nicht, wer den Anfang machen sollte, in der Überschrift stehen die jenigen mit der meisten Verantwortung, denn wenn der Fahrdienst dich nicht zur Behandlung bringt und der Arzt diese Behandlung nicht anweist, dann stirbst du, selbst wenn die Maschine und die professionelle Schwesternschaft dir gerne das Leben retten würden, was sie ja zum Glück auch regelmäßig tun (gibt ja auch noch den unterlassene Hilfeleistungsparagraphen und den Hippokratischen).

Laber, worauf will ich eigentlich hinaus? Fahrer und Ärzte haben Gemeinsamkeiten, die man so gar nicht vermuten würde, beispielsweise sind beide ungeduldig und haben wenig Zeit sich um den Einzelnen zu kümmern, beides geht zumeist auf den Nacken der Person, denen sie "schutzbefohlen" sind und denen, die die Handjobs (das Handwerk? Ist Krankenschwester ein Handwerk? Irgendwie schon, oder man macht sehr viel mit der Hand, wuchtet schwere Dinge durch die Gegend, bedienst Maschinen... da werde ich die Tage mal mit Chattie und Betroffenen sprechen, sehr interessant). Naja jedenfalls kann ich es aus Schwesternsicht verstehen, dass es nervt, wenn ständig irgendwelche Fahrer in den Behandlungsräumen rumlungern und fragen, wie lange noch, das ist vermutlich so, wie die Teilnehmer einer Expedition ständig fragen: "Wie weit noch Papa Schlumpf?", doch Ärzte sind noch schlimmer, die nehmen sich 3 Minuten für den ans Bett gefesselten Patienten um dann der behandelnden Schwester (ja das ist absichtlich so formuliert) die restlichen 7 Minuten seiner Patientenzeit irgendwelche Anweisungen in die Akte zu kritzeln, die diese widerum dazu zwingen Kontakt mit ihnen aufzunehmen, weil sie es nicht lesen können (ich überspitze absichtlich).

Der einzige Vorteil von Ärzten ist, die kannst du ignorieren, die Fahrer bleiben da, bis du weg bist, der Arzt geht wenn du schläfst, der Fahrer weckt dich, weil er dich von seinem Zettel streichen muss, der Arzt gibt den Job einfach weiter. Ja, mag sein, dass ich meine Ärzte hier wirklich unterschätze (es gibt ja auch Ausnahmen), doch meine Krankengeschichte ist leider durchzogen von Assistenzärzten und Quacksalbern, Studenten ohne den Willen zu Höherem und titellosen Medizinern, die Paracelsus zitieren (was noch einen gewissen Charme hat). Wenn ich entscheiden müsste, wem ich von den vier Teilen der Überlebenskette am meisten vertrauen sollte, wären es an allererster Stelle die Maschinen denke ich, im Anschluss denen, die sie bedienen, die mich zu ihnen bringen und erst dann denen, die wissen müssten, warum ich an diesen Maschinen hänge. Vielleicht sollte ich demnächst noch die ketzerische Frage stellen, warum eigentlich 3 Schwestern 26 Menschen managen können, während es einer der mindestens das Dreifache verdient, nicht schafft, sich um die Hälfte zufriedenstellend zu kümmern? Vielleicht war das jetzt schon wieder viel zu viel Wut und unangemessene Schelte für völlig überarbeitete Akademiker und geht mit seiner recht allgemein gestreuten Kritik auch zu 90% in die falsche Richtung, aber hey so ist das mit Streubomben und dem Gesundheitswesen, "ein bisschen Schwund ist immer!"

KI-Slop (welcher normale Mensch würde so viele offensichtliche Aussagen als Sätze da reinhaun?)

8/22/2026

"Wenn ich den Rat von einem Arschloch brauche, frag ich mein Eigenes"

Fargo, großartige Serie nach einem großartigen Film der Coen Brüder, soll es jetzt gar nicht drum gehen, passte aber wie die Faust aufs Auge heute, denn ganz ehrlich, es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen meinen sie hätten das Recht auf eine Meinung zum Leben eines Anderen und die Berechtigung diese mit voller Vehemenz auch so zu vertreten, als sei es die einzig Richtige. Früher dachte ich immer, man sollte diesen Leuten mal ein paar Schläge auf den Hinterkopf verpassen, damit die Gedanken wieder in den Frontallappen rutschen und sie von Klarheit beseelt werden, dann gab es eine Phase, wo ich dachte man müsse die Füße waschen, damit der Dreck aus dem Hirn nachrutschen könne, der das Denken verhindert, mittlerweile bin ich genauso anatomisch dysfunktional der Meinung, dass man kein fremdes Arschloch braucht, sich beraten zu lassen, denn das eigene hat genug Kommentare auf Lager zu fast jeder Situation (kennt ihr "Human Centipede"?)  und am Ende ist es wenigstens meine Scheiße, die daraus kommt, für die ich mich dann auch rechtfertigen kann, wenn es nötig würde.

Die Menschheit driftet echt langsam ab, wir wollten individueller werden, werden aber immer mehr zu einem Klumpen Schleim, der wie ein Einheitsgehirn gleichgeschaltet auf den kleinsten gemeinsamen Nenner runterrechnet, das habe ich schon in der Schule gehasst und ich weigere mich das auch heute noch zu tun, denn ich bin die dreistellige Primzahl in eurem Fabelbruch und ich sehe das als eine der wichtigsten Aufgaben in meinem Leben an, "dancing with the rebels" und gegen das Imperium der Arschlöcher da draußen anzutreten. Ist euch mal aufgefallen, wie das Logo des Imperiums bei Star Wars mit ein wenig Nachgrübeln aussieht. Ich hoffe ich mach euch da jetzt nichts kaputt und ihr könnt es irgendwann wieder nicht sehen, mir fällt es unglaublich schwer, liegt aber bei mir eher an "Community", einer der besten Serien der letzten 50 Jahre, erstmal genug für heute... muss ja auch noch zur Therapie

8/20/2026

Bibel Blubbern mit Chat Tschibidi - Monopol auf Übernatürliches

Spiritisten zu verurteilen ist das eine, aber was ist mit: Heilern, Zauberkundigen und Orakeln?

Fangen wir mit den Hexen an, die wir laut Bibel nicht am Leben lassen sollen (Exodus 22,18)
Das hebräische Wort mekhashefa bezeichnet eine weibliche Person, die Zauberei/Sorcery betreibt
Soweit ich weiß, und Chattie hat mir das bestätigt, kommt erst in der berühmten King-James Bibelübersetzung faktisch das Wort "WITCH" in den Kanon. Ist dann fraglich, ob hiermit wirklich alle Frauen mit roten Haaren und ein wenig Plan von Kräuterkunde gemeint sind?

Spiritisten und Totenbeschwören mag die Bibel gar nicht.
Kontaktaufnahme mit Toten, Medien und Geisterbefragung werden ausdrücklich verboten. Die Frau von En-Dor in 1. Samuel 28 ist genauso eine Totenbeschwörerin bzw. ein Medium, nicht unbedingt eine „Hexe“ im späteren Märchensinn. Saul lässt durch sie Samuel heraufbeschwören. (Bible Odyssey)
Spannend ist vor allem, dass die Bibel es untersagt, nicht dass es als unmöglich dargestellt wird.

Heilkunst ist nicht grundsätzlich verboten.
In 2. Könige 20 lässt der Prophet Jesaja auf Hiskias Geschwür einen Feigenumschlag legen, woraufhin er sich erholt. Das ist ziemlich handfeste Therapie. (BibleGateway)
Noch deutlicher wird das deuterokanonische Buch Jesus Sirach 38:
Der Arzt soll geehrt werden; Heilmittel stammen aus der Erde, und medizinisches Wissen wird als Gabe Gottes dargestellt. Katholische und orthodoxe Bibeltraditionen enthalten diesen Text, protestantische Bibeln meist nicht im regulären Kanon. (BibleGateway)
Im Neuen Testament wird außerdem Lukas in Kolosser 4,14 ausdrücklich als Arzt bezeichnet. (BibleGateway)

Und wenn wir bei dem Orakel ankommen, dann landen wir beim Kern der Sache, denn was hier wie Widerspruch wirkt, ist eine Sache der Autorität. So wie wir unseren Kindern Dinge verbieten, die man selbst macht, um sie zu schützen, weil sie gefährlich sind oder einfach aus Kontrollsucht sind im Grunde alle übernatürlichen Dinge in der Bibel, Gott darf Dinge tun und die denen er es erlaubt, ansonsten sind sie größtenteils untersagt
Der Aufbau von 5. Mose 18 ist dafür extrem aufschlussreich:
Zuerst:
Keine Wahrsager, Zauberer, Totenbefrager usw.
Und unmittelbar danach:
Gott wird euch Propheten senden.
Für mich ist die Aussage klar, bevor ich mich an den Rohren meines Klos zu schaffen mache, lasse ich das den Klempner machen und Gott kennt die Besten und schickt mir Röhrich (das könnte mir dann wohl auch ne Lektion erteilen, ich schweife ab).

Fakt ist, dass im Grunde die Entscheidungsgewalt nur bei Gott liegt, der als unangefochtene Autorität über den Einsatz von generell verbotenen Praktiken herrscht, sprich: Wenn du's dir mit Gott verkackst, dann kannst du zwar Zaubern und Heilen, es ist halt nur seelenlos und führt zur dunklen Seite. Hier geht's um Glauben und Gehorsam, Dinge, die weltlich nicht vollkommen greifbar sind. Ich glaube aber mit dem Beispiel vom Kind habe ich es schon ganz gut getroffen: Feuerwerk ist nichts für Kinder, sie können es zwar benutzen aber auf eigenes Risiko und verantwortungsvolle Eltern würden es nie zulassen... in diesem Sinne, wir haben die Atombombe erfunden!

Ist digitale Fotografie nicht immer noch Fotografie?

Als ich so ungefähr 16 Jahre alt war gab es in Handys noch keine eingebaute Kamera, für Musik hatten wir MP3-Player und Internet gab es nur am heimischen PC, wenn die Telefonleitung frei war. Wir haben überlebt und uns was ausgedacht. Wenn ich nochmal 30 Jahre zurückgehe, dann gab es kaum Digitalität. Unterwegs Musik hören konntest du auf Kassetten im Auto, Fotos machen war ein teures Hobby mit Film kaufen und entwickeln lassen und du hattest 36 Bilder pro Film, das ist so viel, wie ich an manchem Tag einfach lösche, bevor ich mein Motiv einmal richtig gut im Sucher hatte.

Bei all der Begeisterung für KI-Bilder und den Möglichkeiten der heutigen Zeit frage ich mich manchmal, was würden meine Großeltern denken, wenn ich denen Bilder schicke, wo ich in New York, Rio, Tokyo bin, was ich wohl beruflich mache, wenn ich mich mit irgendwelchen Prominenten, Wildtieren oder Wahrzeichen auf Fotos prompten würde? Ist das echt, bin das dann noch ich? Nein, ich glaube nicht, es ist fake it till you make it, ich bin mir nicht sicher ob ich diesen Menschen das erklären könnte, wo der Reiz daran liegt, die Fantasie in Bilder umzusetzen, möglicherweise würde ich sie unterschätzen. Für mich ist klar, es wäre nicht echt und auch wenn ich hier und da mal darauf zurückgreife, sind es meist eher Fantasy-Shots oder eben Geistgeburten die ich mit der KI entwickle, es ist für mich kein Werkzeug der Täuschung, es ist ein Werkzeug, das umzusetzen, was ich selbst nicht hinbekomme.

Darum sollte es eigentlich gar nicht gehen, vielmehr darum ob digitale Fotografie, so wie ich sie mit 16 angefangen habe mit meiner kleinen Coolpix das gleiche ist wie die Fotografie auf Film mit einer Ultra-Dupa Spiegelreflex Kamera, was heute fast jedes Handy kann (was muss das für ein Gefühl sein für Menschen, die früher in die Natur gefahren sind und gewartet haben, bis sich irgendein Tier bewegt hat, um es zu shooten und klick war der Film voll, wo du heute einfach 100 Aufnahmen durchrollen lässt mit dem Handy ungefähr in die Richtung gezeigt und das beste auswählst?). 

Ich denke meine Generation und ich sind privilegiert, da wir den Wechsel miterlben, von einer nahezu gänzlich analogen Welt, über eine digitalisierte Welt hin zu einem KI-Zeitalter in der wir nichts mehr können müssen, außer uns präzise auszudrücken. Gut, das ist für viele meiner Mitmenschen noch so sehr eine Hürde, dass ich das Gefühl habe, denen hilft auch keine KI zu ihrer Verwirklichung, denn die Idee muss ja immer noch vom Menschen kommen. "Mach mir ein Bild" prompten bringt bei den meisten Modellen gar nichts oder ein Random Bild und hat so viel Kreativität wie ein Marmeladenbrot. Fotografie ist nicht bloß Bilderknipsen, es ist Komposition, Bildausschnitt, Zeitpunkt, es ist Kunst und das ist etwas Erhabenes, dessen bin ich mir bewusst. Und dennoch kann KI Kunst, dann nämlich wenn sie von einem Künstler genutzt wird. Ich will mich nicht aufschwingen, ich bin Künstler, ja, ich schreibe vor allem, das Malen war mir nie vergönnt, ich habe früher zwei drei richtig tolle Sonnenuntergänge fotografiert, möglicherweise habe ich ein szenisches Auge und nen vehementen Wortschatz, bin ich deshalb besser als wer anders, der KI benutzt, um das gleiche Ergebnis zu erzielen, nein, es ist nur eine andere Passion, im Grunde kann man es noch weiter herunterbrechen. Es geht um Gefühle. Der eine fotografiert um Momente festzuhalten, fühlt aber nicht den Augenblick und darum ist seine Bildkomposition so unpräzise, dass er jedes seiner Bilder erklären muss, der andere wartet den ganzen Abend, bis er das sieht, was er sehen wollte und drückt auf den Auslöser wenn er es fühlt.

Mancher promptet zwanzig Sätze und beschreibt alles haargenau und heraus kommt das perfekte Bild, was er haben wollte, doch jeder erkennt, dass es KI ist, ein anderer kann sich in die Worte hereinfühlen und beginnt mit einer Idee und bearbeitet diese so lange, bis er zu dem Ergebnis kommt, dass er vor seinem inneren Auge hatte. Und am Ende ist es komplett egal, da beides leider für die meisten fast-content ist, den man konsumiert und wegwirft, minimale Dopaminsnacks für die Augen. Was würden die großen Maler alter Zeiten denken, die Wochen, Monate an ihren Werken arbeiteten, sie immer wieder überarbeiteten... in diesem Sinne erstmal.

Impressionistische Flusslandschaft mit Dorfkirche

8/19/2026

Naturwissenschaftler können nur falsifizieren

Vielleicht ist das, das größte Problem zwischen uns, dass ich mich tief innen drin immer noch als Forscher erkenne und durch Ausschließen von Zweifeln, Glauben erlangen will, der aber schon im Wortsinn keine Falsifizierung zulässt. Es ist leicht zu behaupten, dass vor den Menschen schon zig Millionen Jahre früher Zivilisationen auf diesem Erdball gelebt haben könnten, denn selbst wenn wir wollten, könnten wir es nicht beweisen, weil durch die Aktivität der Erde selbst längst alles hunderte Kilometer tief unter unseren Füßen zermahlen worden wäre. Es zu glauben ist also deutlich leichter, als den Beweis zu geben, dass es nicht so ist. Und so ist das bei ganz vielen Glaubensdingen, es ist leicht zu behaupten, dass wir allein im All sind, die Mathematik, im speziellen die Wahrscheinlichkeitsrechnung spricht dagegen, doch wir können die Aussage nicht falsifizieren, genauso wenig, wie wir beweisen könnten, dass es keine hochzivilisierte Alien Rasse da draußen gibt, wir nur ein Experiment sind, es einen Gott gibt, wir in einer Simulation leben und so weiter. Es ist einfach nicht möglich das Gegenteil zu beweisen, wer Bock hat, kann ja immer noch glauben. In diesem Sinne...