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9/21/2026

Alzheimertag (Demenzwoche) ... und etwas Theorie

Es gibt so viel unsichtbare Probleme in unserem Land, auf die immer mal wieder an speziellen Tagen ein großes Licht fällt, die aber für den Rest des Jahres nahezu totgeschwiegen und aus den Medien ferngehalten werden. Betroffene und Angehörige können sich diese Scheuklappen leider oft nicht erlauben und sind immer mittendrin und leiden meistens mit. Ich habe der Einfachheit halber mal die Seite Deutsche Alzheimer und die DZNE-Stiftung verlinkt, da kann man sich gut einlesen und auch Anlaufstellen finden.

Ihr wisst ja, dass ich seit Jahren selbst mehr oder weniger betroffen bin und es nur so semi schaffe, damit klar zu kommen, dass Betroffene oft nicht einmal in der Lage sind, die eigene Wesensveränderung und den Verfall an sich selbst zu erkennen und daher auch keinen Anreiz haben irgendetwas dagegen zu unternehmen und teilweise gekränkt und angegriffen reagieren, wenn man ihnen Angebote zur Verfügung stellt, die nicht nur der Beschäftigung dienen sondern auch die Gehirngesundheit aktiv fördern würden, wenn richtig angewendet. Gestern erst erfuhr ich, dass ich seit Jahren auf der richtigen Spur war, wenn es darum geht, wie man die Welt mit dieser Erkrankung wahrnimmt. Alles scheint darauf ausgerichtet, Erinnerungen wachzuhalten, um die Realität zu bauen und das festzuhalten, was man hat. Wenn man das in einem Bild darstellen würde, wäre das z.B. jemand, der auf einem schmelzenden Eisberg sitzt. So sehr er auch versucht nichts zu tun, irgendwann wird er im kalten Wasser dessen, worauf er einst stand, ertrinken, wenn er nicht vorher an Unterkühlung stirbt. Viel klüger wäre es, wenn er sich damit beschäftigen würde sich zu retten, auch wenn es aussichtslos erscheint und man dafür vielleicht viel Fantasie braucht.

"Vielleicht ist Fantasie tatsächlich eine Art Training für den Kopf. Wissenschaftlich vorsichtiger formuliert: Menschen, die ihr Gehirn regelmäßig mit geistig anspruchsvollen und kreativen Tätigkeiten beschäftigen, etwa Schreiben, Musizieren, Malen, Lesen, Spielen oder Lernen , zeigen in mehreren Langzeitstudien und Metaanalysen im Durchschnitt eine bessere kognitive Entwicklung und teilweise ein geringeres Demenzrisiko. Das beweist nicht, dass Kreativität vor Demenz schützt. Aber es spricht ziemlich deutlich dagegen, Fantasie und kreatives Herumspinnen als nutzlosen Leerlauf des Gehirns abzutun."

Und es unterstützt meine These, die ich jedem kostenlos an die Hand gebe, sie auszuprobieren, mehr als nicht funktionieren kann sie nicht, denn selbst dann würde sie nicht widerlegt werden: "Use it or loose it", auch wenn das Hirn kein Muskel im eigentlichen Sinne ist, ist das etwas, was man trainieren muss und je älter man wird, desto mehr muss man machen, um sein Niveau zu halten und auch wenn Lesen  in vielen Studien als hirnanregend genannt wird, ist pures Lesen so, als würde ich behaupten "Stehen" ist Muskeltraining. Ihr checkt? Mit Lesen ist hier vermutlich der eskapistische Akt gemeint sich in eine Welt zu begeben, die der eigenen möglichst fern ist, damit die Synapsen richtig feuern, immer den gleichen Text zu lesen kann zwar zu einem Einprägen führen, kann aber auch einfach mal gar nichts machen, weil das Hirn auf Lehrlauf schaltet, weil es das schon kennt. Im Grunde ist es eine Maschine, die süchtig nach neuen Impulsen ist und wenn man sie langweilt einfach ausschaltet und sich zurückentwickelt.

Das einmal verstanden zu haben sollte einem eigentlich klar machen, warum in unserer Welt so viel schiefläuft, es wird robottet, Millionen Menschen machen, was man ihnen sagt, damit vorhersehbare Dinge geschehen und sich nichts ändert, alles immer gleichbleibt. Das ist jetzt kein Aufruf zur Rebellion, es schadet allerdings nicht, verschiedene Wege zur Arbeit zu nehmen, vielleicht mal den Ablauf zu ändern bei langweiliger Büroarbeit, wenn zulässig ein Hörbuch zu hören, die Freizeit nicht nur im Gym und vor Netflix zu verbringen, sondern vielleicht auch einfach mal selbst was zu erschaffen, zur Not tut es vermutlich für den Anfang sogar eine Kritzelei auf der Serviette oder dem Post-It im Büro. Auch in den Berufen, die hart arbeiten, zum Beispiel im Stahlgewerbe, bei denen sich immer wiederholende Tätigkeiten schnell in Unzufriedenheit ummünzen kann, es eine Option sein den Geist abschweifen zu lassen, er tut es von ganz alleine, wenn er merkt, dass er nicht gebraucht wird, weil ein Mindestmaß an Konzentration auf die Aufgabe völlig ausreicht. Doch viele reden sich ein, sie müssten bei immergleichen Bewegungsabläufen konzentriert bleiben, weil sonst was schiefgeht. Ich behaupte, das Hirn hat den Bewegungsablauf nach kurzer Zeit verinnerlicht und das weitere darauf konzentrieren ist kontraproduktiv, weil es wider die Natur dessen ist, was es tut. Vielleicht bin ich da auch die Ausnahme, ich kann mich nicht länger auf einen Ablauf konzentrieren, bis ich ihn aus dem FF kann, dann verlasse ich mich darauf und kann nebenbei schon wieder neue Synapsen schaffen und halte die Konzentration oben, weil ich das System komplett auslaste. Versteht ihr, was ich meine? Wenn ich mich künstlich zwinge einer Aufgabe, für die ich nicht mehr nachdenken muss, weil ich die Lösung im Schlaf kenne, Ressourcen zuzuteilen, nehme ich mir die Chance mit den eigentlich verfügbaren Mitteln zu wachsen und weitere Aufgaben zu lösen oder zumindest schon einmal vorzuarbeiten, weil am Ende haben wir ja nur zwei Arme, alles gleichzeitig zu machen, wäre dann wirklich kontraproduktiv, wenn ich an der Säge im Baumarkt stehe und nebenbei meinen Einkauf mache oder irgendwas wozu ich die Arme brauche.

Ich kenn da ja so einen Spezi, der macht sich das Leben besonders schwer, weil er, nachdem er einmal gelernt hat, was zu lernen ist für sich selbst die Regeln immer wieder ändert, um es dann wieder neu lernen zu müssen, für mich ein klares Zeichen der Unterforderung. Ich lerne eine Sache einmal, bis ich es kann. Dann wende ich das Gelernte an, wenn ich das aus dem FF kann, brauche ich die nächste Aufgabe zum Lernen, Wiederholung ist in meinen Augen der Anfang vom Ende, zumindest, wenn man es übertreibt, ich wurde nie besser in der Schule, wenn ich die gleichen Aufgaben immer und immer wiederholt habe, ohne dazwischen eine Pause zu haben, wo es sacken kann. Ach Leute, das ist alles schon zigmal von mir in anderen Posts abgehandelt, abschließend bleibt wohl vor allem die Bitte neugierig zu bleiben, damit ist schon viel getan und lasst euch niemals sagen, dass man zu neugierig sein kann. Keiner schneidet euch die Nase ab, wenn ihr Sachen wissen wollt, die euch nichts angehen, respektiert Grenzen Anderer, doch wenn ihr Wissen wollt, dann seid neugierig, denn wer nichts weiß, der wird auch nie genug Macht haben, sein Leben im Griff zu haben. In diesem Sinne... schon wieder viel zu lang. 

9/11/2026

Manchmal braucht es etwas Wunderliches

Ich muss ja gestehen, dass ich meine Blutwerte eher wie eine nervige Begleiterscheinung der Therapie gesehen habe seit einiger Zeit, weil sie so oft genau entgegen dem herauskamen, wie ich meinen gesundheitlichen Zustand selbst empfand und vor allem der ein oder andere Wert eskalierte regelmäßig und ich habe schon oft dafür plädiert, Blut in der Mitte der Woche abzunehmen und nicht nach der Phase, wo Menschen vielleicht wahrscheinlicher Mal über die Stränge schlagen. Ich kann mindestens drei dieser "Werte" mit Veranstaltungen auf einem Sonntag erklären und irgendwann nimmt man es einfach als gegeben hin, dass die Werte absolut nicht den Lebenswandel widerspiegeln, sondern wie ein Schlag in die Fresse immer wieder sagen: "Du betrügst dich selbst!", möglich!

Dieser Mittwoch war jedoch anders, die Art und Weise, mit welcher persönlichen Missachtung, ja fast Angewidertheit mir mein behandelnder Arzt den Zettel mit meinen Werten hingeschmissen hat, garniert mit einem: "Werte sind schlecht und chaotisch, ich gebe auf!", und dann direkt weiterging zum nächsten und übernächsten, wo er ähnlich angepisst war und am Ende sogar fast mit einer vernichtenden Generalkritik begonnen hätte, erinnerte mich sehr stark daran, wie es in der Schulzeit war, wenn es Lateinarbeiten zurück gab, Klassenschnitt 4,9 und der schlechteste wurde noch herausgehoben, ich kannte das Gefühl also. Der Unterschied ist bloß, dass ich es damals komplett gerechtfertigt fand und es sich eher wie eine Adelung anfühlte, weil keiner irgendwas für die Klausuren tun konnte, es war einmal im Quartal die Möglichkeit unseres Lateinlehrers seine Abneigung und Verachtung unserer Klasse gegenüber auszukosten und etwas zurückzugeben, ich versteh das alles, wir waren diesbezüglich eine mafiöse Versagertruppe und das Schlimmste stolz drauf.

Doch diese Schelte traf mich ins Mark, weil ich seit Jahren mit diesen Werten kämpfe und ja vielleicht habe ich dieses Jahr irgendwie auch aufgegeben gehabt, andererseits hätte ich ihm gern erklärt, dass es der Anfang von einem neuen Anlauf war in dem ich alles wegließ, was irgendwie Einfluss auf den Wert gehabt hätte und einfach nur unkontrolliert gegessen habe, um einen Wert dafür zu bekommen, wie schlimm es ist, wenn ich NICHTS tue, kann er nicht wissen, da wir nicht drüber reden konnten, naja. Seit vorgestern ist der Diszi-Modus jetzt wieder eingeschaltet und ich zähle wirklich zu allem, was ich esse nicht nur die Kalorien, sondern vor allem die den betreffenden Wert beeinflussenden Inhaltsstoffe und dabei fiel mir direkt nach 2 Tagen auf, dass ich mal auf nem guten Weg war, weil ich mich eine lange Zeit von gewissen Dingen fern gehalten habe, dann aber mehr und mehr in alte Muster gefallen bin und es irgendwie außer Kontrolle geraten ist, weil ich auch wenn ich mich die ganze Woche zusammenhielt ausgerechnet am Wochenende meinen unbewussten Cheat-Day nahm und aß, wonach mir war, vielleicht auch, weil es der Tag der Woche ist, wo ich in der Kita bin und kein geregelter Ablauf in meinem Essen ist, da muss es dann ein halber Camembert sein, die Portion Pommes und am besten noch mit einem ganzen Paket hart verarbeiteten Schinken, Schokolade und am Abend noch ein halber Liter Cola um wach zu bleiben, weil man es ja nicht umsonst gekauft haben will, für die zwei drei Mal im Jahr, wo der Blutdruck soweit absackt, dass man die wirklich braucht.

Was jetzt geschieht ist eine dokumentierte und mit der Unterstützung von Küchenpersonal und künstlicher Intelligenz Kontrolle der Inhaltslisten von ALLEM, was ich in meinen Tempel lasse und die Lebensmittelindustrie ist diesbezüglich nicht unbedingt hilfreich, doch wenn man das Wissen der ganzen Welt anzapfen kann, kommt man auf erstaunliche Ergebnisse. Nicht nur, dass ich dank dieses Arztes seit mindestens 6 Wochen täglich eine Paprika esse, um wenigstens meinen Vitamin C Mangel im Griff zu haben, ich habe diverse Supplements angeschafft, weil ich weiß, dass ich sie nicht mit der Nahrung bekomme, bzw., dass mein Stoffwechsel sie einfach nicht benutzt oder sonstwas damit anstellt. Man lernt unglaublich viel über Lebensmittelchemie und industrielle Herstellungsverfahren, dass man eigentlich komplett aufhören will zu essen, was ich mir jedoch auch nicht leisten kann, da die Therapie allein so viel Energie schluckt, dass es ein stetes Austarieren von Gleichgewichten ist, nicht zu viele "Schadstoffe", dennoch "energiereich" und dem Körper alles zuführen, was man durch Nahrung nicht bekommt in Form von Tabletten. Dazu noch eine hier tatsächlich mal hilfreiche vermeintliche Laktoseintoleranz, die ich auch viel zu lange ignoriert habe. Am Ende normalisiert sich noch mein Stuhlgang, dann raste ich aber aus.

Der einzige Nachteil, den ich bislang erkenne ist, dass die ganze Nummer unglaublich viel Zeit frisst, durch die ganze Abgleicherei und Lebensmittel prüfen, da muss man manchmal viermal das gleiche Produkt von anderen Anbietern gegeüberhalten, damit man nicht aus Versehen das nimmt, das maximal in die falsche Richtung geht und damit all die guten Ansätze in Keim erstickt, oder die Tagesbilanz mit einer unbedacht aus dem Kühlschrank gesnackten Scheibe Käse komplett in den roten Bereich schiebt, jeder der mal mit Kalorienzählen abgenommen hat, kennt den Spaß, da ist es gerade nicht hilfreich, dass die Schilddrüse den Funny van Dannen macht und bedenklich in die Unterfunktion rutscht, weil sie seit vor 4 Wochen eine bedenkliche Überfunktion bestand nur noch die Hälfte an Hormonen zugegeben wird und meine Stimmung sich langsam aber sicher immer wieder zwischen tief melancholisch und komplett wasted befindet und ich bei 26 Grad drei Schichten Kleidung trage, schwitze und mir trotzdem kalt ist als würde ich von H entwöhnen. Sorry, wenn das für den Ein oder Anderen zuviel Innenleben war, so geht's mir grade und ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel, dass ich derzeit nicht sehr viel auf E-Mails antworte oder mich kaum melde, irgendwann wird sich das eingespielt haben und dann bin ich wieder voll da, soweit das eben möglich ist mit dem kaputten Ding, in dem ich lebe.

Abschließend möchte ich Danke sagen, für die vielen kleinen Wunder und auch für Menschen, die den Schuß vor'n Bug unbewusst so gezielt setzen, dass selbst so ein Schlafschaf wie ich nochmal wach werden und einen neuen Anlauf wagen, denn ich kann ja nicht ständig, Leben, Liebe und Willen predigen, mich aber selbst komplett vernachlässigen, also "ASCH HU", in diesem Sinne...

8/28/2026

There's no business...

like Showbusiness.

Ich war gestern abend unglaublich in Stimmung und habe satte 5 Songs geschrieben für das neue Broken Hair Album. Als Inspirationsquelle diente mir neben dem wohl zweitbesten Coming of Age Film aller Zeiten "Detroit Rock City" (der erste Platz ist unumstritten vergeben an "Can't hardly wait") der experimentelle Konzertfilm "Rite here - Rite now", von Ghost gewesen, die Entertainment einfach durchgespielt haben. Ich war schon ein riesiger Fan ihrer Musik und der ganzen Show, doch gestern Abend hatte ich das Gefühl ich habe es verstanden, was für eine wunderbare Vermischung von gesellschaftlich geächteten Motiven, um sich versteckt hinter all dem einen Motivationslobpreis anzusehen.

Super spannend, dass ich generell von solcher Musik angezogen werde, die kritisch ist, hinterfragt und ganz klar trennt in Bühnenidentität(en) und persönliche Meinung und dazu religiöse und mythische Verblendung nutzt um einen Spiegel denen vorzuhalten, die es eh nicht verstehen werden, während alle anderen eine richtig motivierende Party haben, nur weil ich es jetzt schon angekratzt habe, "Die Apokalyptischen Reiter"; "Subway To Sally"; "Powerwolf"; ja gar "Unheilig" gehörte früher in diese Kategorie, früher "Alice Cooper"; "KISS"; "King Diamond", ich denke ich könnte so weiter machen, doch "Ghost" sind schon noch mal einen drüber.

Generell möchte ich hier warnen, Kunst als das wahrzunehmen, wie es wirkt und sich nicht mehr damit beschäftigen, denn dann könnte man schließlich auch die Welt in Schwarz-Weiß anmalen und wer schon mal gelebt hat, der weiß, das ist nicht die Welt da draußen, denn die ist bunt und facettenreicher als das Auge einer Fliege. Ich jedenfalls bin wirklich dankbar, diesem Erlebnis beigewohnt zu haben und einmal mehr die Faszination von Sender-Empfänger Modellen zu verstehen. Wir sind einfach alle so sehr Teil vom Ganzen, das ist schon crazy.

7/04/2026

"Etwas zu tun, das nichts wert ist, ist einfach"

In der Tat, ich glaube es war Edison, der von vielen Methoden herauszufinden, wie etwas nicht geht sprach, nur um eine herauszufinden, die funktioniert. Tja und dann sehe ich Fußballspiele und Mannschaften, die versuchen ständig Flanken zu schlagen, obwohl sie gar keinen Zentrumsstürmer haben, der damit was anfangen kann. Oder mittelalte Männer, die immer dieselbe Taste drücken und erwarten, dass etwas anderes passiert als das, wofür diese Taste gedacht ist. Oder, oder, oder... Fluss!

Und um der Überschrift gerecht zu werden, viele Menschen tun unnötige Dinge, weil sie das Gefühl brauchen etwas zu tun, es geht leicht von der Hand, man muss es nicht zu Ende bringen und man hat dennoch ds Gefühl etwas getan zu haben, jedoch ist es wertlos. Wenn man sich nicht komplett einer Sache verschreibt, sie mit Herz angeht, dem intrinsischen Willen es gut zu machen, dann braucht man in meinen Augen gar nicht erst anfangen, denn dann wird das Ergebnis wertlos oder sogar gegensinnig zu dem sein, was man erreichen wollte oder eben nicht wollte, weil man es nur tat, um etwas getan zu haben.

"Sterben können wir alle, nur wenige können leben.", oder so ähnlich, die Aussage ist aber klar, wer sein Leben nicht in die Hand nimmt, ist verdammt über dessen gesamte Dauer zu sterben und ich weiß nicht, wie das mit euch so ist, A-Bär ich halte Sterben für eine schmerzhafte und quälende Art zu leben.

4/09/2026

Zuversicht durch Artemis II?

Meine lieben Freunde, wir leben in einer so schwierigen Welt, voller Unfrieden und Hass, voller Probleme und tagtäglichem Gram und manchmal hat man das Gefühl es wird immer schlimmer. Nun ja, gewissermassen muss es immer erst schlimmer werden, bevor es besser werden kann, doch wenn man das merkt, dann hat man für sich persönlich schon entschieden, dass es besser wird und meist ist das dann nur noch der Sumpf den man durchschreiten muss, bevor wieder blühende Auen vor einem stehen. Ganz anders sieht das aus, wenn man zum Mond fliegt. Da gibt es nur Steine und Staub und wenn man nicht aussteigt, kann man schöne Bilder machen und veilleicht beim Ein oder Anderen ein Umdenken in Gang bringen, was die Wichtigkeit alltäglicher Blödsinnigkeiten angeht. So ganz allein im Weltall wird einem doch erst klar, welches Glück man hat, dass es die Erde gibt und dass wir alle Eins sind, Sternenstaub, ihr kennt die Geschichte schon. Es ist so unbeschreiblich, ich kann das nicht in Worte fassen und ich kann so ziemlich Alles in Worte fassen, ich mach das tagtäglich.

Warum also zuversichtlich sein? Warum denn nicht, ich will gar nicht den ganzen Werbesprech übernehmen von Menschheitsprojekt und Frieden im Weltall und so weiter, denn tatsächlich ist es schon eher eine Art Eskapismus sich ein Leben im All vorstellen und ich verstehe jene, die sich nicht vorstellen können das Alles mitzuerleben, für die muss es sich wie rausgeschmissenes Geld anfühlen, welches man auch in sinnvollere Projekte stecken kann. Andererseits stammen wir von diesen Menschen nicht ab, die dem Erfinder des Rads gesagt haben, er soll doch lieber mir Jagen kommen, es muss immer welche geben die langfristig denken, openminded sind. Wenn Menschen Ideen haben ist es meist etwas Gutes was an deren Ende steht, auch wenn es erstmal nicht so aussieht. Ich weiß ich weiß, Religion, Atombombe, LaBubu, hey in Allem findet sich am Ende etwas Gutes, daran glaube ich. Dass wir das jetzt vielleicht noch nicht sehen oder herausgefunden haben, das zeigt zwei DInge, erstens sind wir zu begrenzt, zu urteilen über Etwas dessen laaangfristige Folgen wir nicht abschätzen können und zweitens sind wir ja auch noch nicht am Ende. Und allein letzteres gibt mir persönlich Motivation jeden Tag unter Schmerzen aufzustehen und mein Tagewerk zu verrichten und ein wenig strahlende Augen bekomme ich auch, wenn ich diese Wunder des Weltalls sehen darf, die wir durch solche Missionen eben auch zu Gesicht bekommen, auch wenn ich mich sehr wundere, dass niemand sich wundert, dass die Bilder von der Crew auf der Seite der Nasa diese hier aussehen wie KI-Bilder, was sie vermutlich nicht sind, warum sollten sie, es sind halt einfach 4 gute Freunde im All, ist doch auch ein tolles Signal oder? Ich finde schon, aber mind-blowing sind die echten Banger-Bilder auf der Seite, allen voran, Dieses: 

STARSTRUCK, offizielles Bild von der NASA-Seite, die alle Rechte halten
Und Leute, wenn ich solche Bilder sehe, da rechts unten, das ist ne andere Galaxie, wie klein ist dann ALLES, was wir für wichtig erachten? Mir gibt das so viel Kraft zu wissen, dass ich vielleicht im Großen und Ganzen unbedeutend sein mag, aber dennoch Teil hiervon, von etwas so viel Größeren, nahezu Unfassbaren, so wie jeder andere Mensch, der je gelebt hat, jedes andere Lebewesen, jeder Stein, jedes Atom, wir Alle sind Teil DAVON und das ist ja nur ein kleiner Ausschnitt unserer Heimatgalaxie,mit zehntausenden (geschätzt) Sternen auf dem Bild, die wie unsere Sonne sind, innerhalb von Superhaufen, die wiederum aus zehntausenden Galaxien bestehen. Wie kann einem das keine Hoffnung machen oder noch schlimmer, wie kann einem das egal sein?

3/12/2026

Sind Mobbingopfer Teilschuld?

Eine dieser Rage-Bait Fragen in meiner Welt, denn natürlich ist das Opfer immer das Opfer, wie könnte man denn etwas anderes behaupten? Ich höre schon wieder die Täter-Opfer-Umkehr Schreie und so weiter, A-Bär: Ist denn nicht ein Narzisst auch IMMER Opfer, wenn er nicht gerade Täter ist? Und welche Teilschuld kann ein Opfer schon haben? Sicherlich nicht, jemand der aus keinem erkennbaren Grund gemobbt wird, einfach weil er/sie natürlich auch zur falschen Zeit am falschen Ort auf Menschen trifft, die irgendwas loswerden müssen, Stress abbauen wollen oder sonst was, oft sind Mobber vermutlich auch am Copen und irgendjemanden trifft es dann eben, weil sie nicht lachen, sondern Ableiten.
Was ich mit der Teilschuld meine, ist vor allem etwas, das Menschen zu Opfern werden lässt, für vieles dafür können sie gar nichts, daher ist das Wort Schuld irgendwie falsch. Ich spreche nicht davon, dass sich jemand, jeden Morgen bewusst mit Scheiße einschmiert, um auf der Arbeit dann gemobbt zu werden, weil er einfach stinkt. Das ist dann fast schon folgerichtig auch wenn man argumentieren könnte, dass der Scheißeschmierer vielleicht ein Trauma erlitten hat und deswegen gar nicht anders kann und sich unbewusst einschmiert und damit keine Schuld hat, es sei denn er war zumindest an dem teilschuldig, was sein Trauma ausgelöst hat, ihr checkt schon, Verantwortung, Lebenswege, Karma, Aktion, Reaktion. Theorie!

Kommen wir zur Praxis, ein junge hat eine unheilbare Krankheit, erhält Vergünstigungen im Schulalltag ohne, dass die Mitschüler wissen, warum und zu allem Überfluss ist der Junge auch noch etwas unsozial, weil seine Freizeit daraus besteht, dass er in Krankenhäusern rumhängt und Behandlungen über sich ergehen lässt. In der Schule versucht er aber einfach nur durchzukommen. Trägt dieser Junge eine Teilschuld, weil er nicht offen zu seinen Mitschülern ist und ihnen sagt, was mit ihm los ist, weil er Angst hat dann ausgegrenzt zu werden? Klingt wie Arschkarte oder? Du wirst ausgegrenzt und gemobbt, weil du es nicht sagst und du bildest dir ein, es wäre genauso, wenn du es sagst.  Der Junge entschied sich dazu, es nicht zu sagen und wurde Opfer. Und weil wir Menschen nun einmal so sind, fügen wir uns irgendwann in unsere Rolle und lassen es über uns ergehen, vor allem wenn wir durch unser Leben außerhalb dessen so sehr geschwächt sind, dass ein Aufbäumen, ein Wehren, ein die Rolle verlassen nicht mehr möglich ist. Und die Tätet? Die nutzen das natürlich aus, um sich selbst daran aufzurichten, ihr eigenes Scheitern zu verbergen und die Tatsache, dass sie alle Arschlöcher sind und genauso wenig aus ihrer Rolle herauskönnen macht  es nicht besser, denn würden sie ihre Energie nutzen sich auf die Seite des Mobbers zu stellen, hätten sie dann ja auch dessen Leben mitzutragen. Geteiltes Leid ist halbes Leid fühlt sich an dieser Stelle oft wie ein moralisches BlaBla an und ist verständlicherweise nur den Stärksten schon als Kind möglich, wo man vor allem durchkommen will und sich am liebsten im Schutz der Vielen aufhält oder irgendwie unter dem Radar schwimmt. Ich war immer froh, wenn ich im Sport nicht der allerletzte war der gewählt wurde, weil man mir durch meine Größe zum Beispiel beim Völkerball einen gewissen Vorteil zugestand, klein und schnell wird weniger getroffen, während ich beim Basketball bei einer ungeraden Zahl meist wie ein Euroartikel hin und hergeschoben wurde, nehmt ihr Alex, dann dürft ihr auch anfangen. Aber das war nicht wirklich Mobbing, das war Logik und ich habe das auch verstanden, ich war oft für das Team in das ich kam sportlich eine Verschlechterung, selbst wenn ich faktisch ja der Eine mehr war, meine Fähigkeiten lagen schon immer woanders und das schützte mich vor Mobbing, das und die Tatsache, dass ich schon immer relativ offen mit all meinen gesundheitlichen Einschränkungen umging, nehmen wir mal die schwarze Periode raus. Darum war ich fast nie Opfer von Mobbing und kann nur spekulieren, welche langjährigen Traumata es mit sich zieht und welchen Einfluss es auf die Psycho für den Rest des Lebens nehmen kann.

Aber was wenn das Opfer förmlich danach schreit, weil es sich einer Öffentlichkeit stellt, in welche sie sich aus Selbstüberschätzung und fehlende Reflektion traut, was wenn das Opfer wirklich aktiv eine Mitschuld daran trägt, dass sie gemobbt wird. Wir erleben das im Internet fast täglich, irgendwer scheißt rein und wird dann von der gesamten Bubble einmal durch den Kakao gezogen, im schlimmsten Fall gibt es ein Statement, dass es dann nicht besser macht, weil man noch einmal einen oben drauf setzt und das Volk hat wieder einen Sündenbock, übrigens denke ich, dass diese Vorgehensweise leider sehr menschlich ist und bereits am Pranger im Mittelalter und sicherlich auch schon in den Höhlen unserer Urahnen stattfand, nur eben nicht ganz so anonym vielleicht. 

Wenn ich also mit einer Arroganz auftrete obwohl ich nichts vorzuweisen habe und mich wundere, dass die Anderen mich nicht für so cool halten, wie ich mich selbst und mich mobben, dann geht das eine ganze Weile gut, im schlimmsten Fall dissoziiere ich und spalte Persönlichkeitsanteile ab und lerne mich in Situationen in denen es machbar ist mich über andere zu erheben, selbst wenn es nicht auf irgendwas Geleistetem fußt. Ich werde ein Narzisst - das ärmste unter den Würstchen, die irgendwann mal Opfer waren, es heute aber je nach Situation nur noch spielen, wenn sie eben nicht gerade Täter sein können. Um ein Narzisst zu werden (ich benutze den Begriff nicht wirklich medizinisch, falls das jemand kritisieren möchte), hilft es natürlich schon vor dem eigentlich Opfer werden ein Arschloch gewesen zu sein, um dann aus der Opferrolle die falschen Schlüsse zu ziehen und in eine gegenläufige Aggressions und Rachespirale zu driften.

Was kann ich den Kindern also beibringen, damit sie nicht Opfer und nicht Täter werden müssen, am Ende der Kindheit/Jugend (der härtesten Zeit des Lebens) keinen Knacks zu haben, irgendein Trauma zu konservieren oder Narzisst zu sein? Meiner Meinung nach sollte man seinen Kindern beibringen ehrlich zu sein, mit offenen Karten zu spielen und jedes andere Kind so zu behandeln, jeden Menschen so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte und wenn da mal ein Arschlochkind bei ist, dann reicht man ihm die Hand und versucht lieber gemeinsam seine Probleme zu lösen, als dessen Probleme zu verschlimmern, an dieser Stelle würde ich mich gern bei Frau L. entschuldigen, die zu meiner Grundschulzeit dieses eine Arschlochkind gewesen ist, welches auf eine komplett sozialisierte Gruppe von Viertklässlern traf, die es nicht schafften sie zu integrieren.

Am Ende noch etwas vom Klugscheisserlex: Jedes Leben muss man irgendwann  in die Hand nehmen, selbst wenn man der Meinung ist jemand oder etwas wäre einem was schuldig. Kein Gott und kein Kindheitstrauma gibt einem die Entschuldigung nicht in die Schmiede seines Glücks zu gehen. Und diesen Weg kann man jeden Tag beginnen und man kann auch jeden Tag aufhören andere für sein eigenes Scheitern verantwortlich machen und aufhören irgendeinen Vergleich zu ziehen, denn wenn wir uns in den Finger schneiden ist unser Blut immer rot, IMMER!

12/31/2025

Ich wünsch mir Regen und Glätte

Silvesterabend und ich verstehe nicht mehr, warum ich mich vor 20 Jahren hab volllaufen lassen und im Anschluss die Nachbarschaft terrorisiert habe und mit lebensgefährlichen Stoffen das neue Jahr eingeleitet habe, um dessen ersten Tag direkt mal zu verpennen und mit Katerschmerzen zu verbringen. Eben auf dem Weg nach Hause habe ich mich fast gefreut, dass es regnete und ich nicht schon den ganzen Tag von Leuten belästigt werde, die nicht verstehen, wofür diese ganze Knallerei gedacht ist und dass es sicherlich reichen würde eine Rakete, um kurz nach 12 zu zünden um das neue Jahr zu begrüßen. Stattdessen werden Batterien abgefeuert und ein Lärm erzeugt, der völlig konträr zur allseits verbreiteten Kriegsangst zu sein scheint. Denn man stelle sich einfach nur vor, diese Geräuschkulisse wäre der Normalzustand, der Spaß würde den meisten ganz schnell vergehen und von dem Geld, der in ein paar Stunden verpulvert wird hätte man so viele gute Dinge tun können. Sollten wir uns nicht vielleicht langsam an Ländern wie China oder Australien ein Beispiel nehmen und auf diese antiken Rituale verzichten und Lichtshows auf Basis von grüner Energie feiern. Das Niveau ist mittlerweile so gut, wie alkoholfreie Getränke, die man auch am heutigen Abend feiern sollte, denn zumindest meine Generation konnte schon früher ohne Alkohol feiern, es war immer schon der gesellschaftliche Aspekt des Mitmachens, der zu katastrophalen Blackouts und nahezu degenerierten Eskapaden führte.

Das zu begreifen hat mich ein paar Minuten gekostet irgendwann Mitte 20 und ihr wollt mir mit 50+ erzählen, dass ihr das Geballer braucht? Denkt nochmal nach!

Allen von euch, die verstehen, dass man nicht an Silvester sondern an jedem anderen Tag ein neues Jahr für sich persönlich beginnen kann und seinen Vorsätzen nachgehen kann wünsche ich ein erfolgreiches Übersetzen und Liebe und Gesundheit und all das, was ihr euch wünscht. Rutscht gut rein, falls es glatt wird und seit nachsichtig mit den Anderen, die brauchen einfach noch ein wenig Zeit, um es zu verstehen.

Danke für alle, die mir ermöglichen, dass ich diesen nächsten Übergang auch wieder erleben darf und diese klugen Worte an euch aussenden kann. LIEBE geht raus.

Kein Fazit, nur Liebe

Dies Jahr kein Fazit, keine Zusammenfassung, keine Listen, ich bin wirklich busy, you will see...

Ganz ehrlich, ich habe in den letzten Wochen echt ne Achterbahnfahrt der Gefühle durchgemacht, der übliche Weihnachtsstress war nur ein Teil von etwas, das ich als Chaos bezeichnen kann. Neben den vielen Projekten, die ich (vielleicht auch bedingt durch meine ADS-Neigung, die viele übrigens in meinem Umfeld mittlerweile als Intelligenz bezeichnen) immer wieder anfange, aufhöre, weitermache oder einfach nur erdenke und dann wieder vergesse sind es auch ein paar familiäre Stressigkeiten, die mir große Sorgen bereiten. Darunter ist unter anderem der Siebenjährige, der sich verhält, wie ein Teenager und ich befürchte er nimmt Drogen, obwohl das eigentlich nicht sein kann, da ich die oben alle gut versteckt habe. SCHERZ!

Im Ernst es war ein hartes Jahr und am Ende kann ich schreiben: Twenty-Five, I survive! Doch mehr ist passiert, ich habe meine künstlerische Identität wiedergefunden und bin mit mir selbst versöhnter als noch in den Jahren zuvor. Doch es verging so schnell, man merkt, wenn man älter wird, dass die Zeit, Lebenszeit immer kostbarer wird und darum möchte ich euch alle bitten, genießt eure Zeit, empfindet Zeit. Zeit ist die größte Bedrohung des Lebens, je länger sie dauert um so weniger hat man. Und verschwendet die Zeit nicht mit Groll und Gejammer, nehmt eure vermeintlichen Probleme und sucht Lösungen, jedes gelöste Problem ist ein Erfolg und Erfolg schenkt gute Zeit und gute Zeit ist am Ende alles, was wir haben, wenn die Uhr durchgelaufen ist, an das wir uns erinnern wollen. In diesem Sinne, ich hoffe nächstes Jahr wieder etwas regelmäßiger auch hier zu sein und die guten Zeiten mit euch zu teilen, Liebe geht raus, rutscht gut rein und macht euch keine Vorsätze, von denen ihr wisst, dass ihr die eh nicht einhalten wollt, tut was euch gefällt, schadet niemandem und steht zu dem, was ihr seid. Bis dann!

9/04/2025

Mut - Zitate

Ich habe in den letzten Wochen ziemlich viel aufgeräumt und dabei sind mir diverse Schriftstücke in die Hände gefallen, unter anderem eine Sammlung mit Zitaten zum Thema "Mut" und ich denke, ich habe die damals wohl gebraucht und vielleicht kann ich dem ein oder anderen da draußen auch ein wenig Motivation mitgeben, wenn ich ein paar daraus weitergebe, von viel weiseren Menschen, als ich einer bin zum Thema:

"Zwischen Hochmut und Demut steht ein drittes, dem das Leben gehört, und das ist Mut."
(Theodor Fontane)

"Ich habe gelernt, dass Mut nicht die Abwesenheit von Furcht ist, sondern der Triumph darüber."
(Nelson Mandela)

"Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen."
(Franz Kafka)

"Fallen ist weder gefährlich noch eine Schande. Liegenbleiben ist beides."
(Konrad Adenauer)

"Ein Pfund Mut ist mehr wert als eine Tonne Glück."
(James Abram Garfield)

Wie ist das mit euch, seid ihr mutig? Ich persönlich arbeite jeden neuen Tag daran, den Mut aufzubringen, gänzlich und vor aller Augen stets ich selbst zu sein. Wer das mal versucht hat, wird wissen, welche Aufgabe das ist. Kennt ihr gute Zitate zum Thema, die Kommentare sind offen.

8/12/2025

Der Weg

"Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre ihn zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben." - Konfuzius

Und so steh ich des Öfteren bei den Tagelöhnern und Job-Strichern und biete ihnen an, sich mit der Sprache anzufreunden, ihnen Medienkompetenz zu lehren, sie selbstständig zu machen, Kochen lehren, Wäsche waschen, die Dinge des Lebens, die sie verlernten, soziale Interaktion. Und einige waren interessiert, andere heuchelten Interesse und wieder andere hatten einen Standpunkt und lehnten meine Hilfe zur Selbsthilfe ab. Damit kann ich leben, "wer nicht will, der hat schon", das ist okay. Denn entgegen der Meinung, dass man hundertste Chancen geben sollte, verstehe ich NEIN mittlerweile als ganzen Satz. Es ist nicht meine Aufgabe das Leben anderer in den Griff zu bekommen. Die Interessierten, sie schare ich um mich und gebe Ihnen die Angel, erkläre, korrigiere und erfreue mich an ihren Erfolgen, denn die stellen sich automatisch ein, bei dem Einen schneller bei der anderen langsamer und das ist auch völlig in Ordnung so, "wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg". Ich halte nichts von Anti-Sprichwörtern, die eine gute Idee pervertieren oder Ausrede für die Unwilligen sind, allerdings hatten sich auch unter die vermeintlich Interessierten in meiner Gruppe jene gemischt, die bloß so taten. Sie faselten davon, es nicht zu können, immer wieder, es nicht zu können, dabei versuchten sie es gar nicht recht. Sich einen Anglerhut aufzusetzen und an den Fluss zu setzen, lässt dich noch lange nicht zum Angler werden, kauf dir die teuersten Laufschuhe, solange deine Füße nicht laufen sind sie nutzlos, das qualitativ hochwertigste Papier und der exquisiteste Stift schreibt kein Buch, wenn ich nicht anfange. Und ich behaupte gar nicht, dass es nicht innere Widerstände zu überwinden gibt, wenn man etwas neues Können will, allerdings steht am Anfang von Allem immer der Wille, oder? "Willenskraft Wege schafft.", hier gebe ich denen, die von Holzwegen und Irrwegen faseln einen Punkt, wenn der Wille nicht von einem selbst kommt, gelangt man möglicherweise auf Abwege und wird sein Ziel nicht erreichen, jedoch hat man auch dann immerhin die Erfahrung gemacht, dass es so nicht geht. Auch was, das beim Lernen hilft, generell lernen wir viel mehr durch Falschmachen, als durch Können aus dem Nichts, denn etwas zu korrigieren gibt so viel mehr Energie frei, als es von Anfang an richtig zu machen. Es beginnt halt mit dem Willen, es richtig zu können. Und das tolle ist, je öfter man etwas wiederholt, desto besser wird man, auch so ein allgemeingültiges Ding.
Ich war mal schwer depressiv, da war mein Wille nahezu gebrochen, ich wollte eigentlich gar nichts mehr, nicht mal mehr aufstehen oder gar Leben, das spannende ist, ich wollte nie sterben. Ich habe an Selbstmord gedacht, viele, viele Stunden habe ich mir darüber Gedanken gemacht, wie ich aus dem Leben treten könnte. Am Ende habe ich mir einen Plan gemacht, der eine Hintertür eingebaut hatte, ich konnte es nicht tun, weil ich es tief in mir drin nie gewollt hab. Ich wollte immer leben und nachdem das Ganze spektakulär scheiterte, wusste ich das auch wieder, es war mir wieder bewusst, ich begann mich zurück ins Leben zu kämpfen, weil ich das wollte. Und dann wollte ich mehr, Lebensqualität, Freude, das Gefühl einen Sonnenaufgang zu genießen, Hobbys, Genuss, Musik, Filme, Schreiben, Helfen, Geben...
Heute ist dieser willenlose, verlorene Alex Tickman eine Fußnote, ein Schatten der Vergangenheit, eine Inspiration für Gedichte, Liedtexte, Erzählungen und eine Motivation, niemals in diesem Leben mehr so zu sein, niemals wieder dorthin zurück.
Damals fühlte ich mich leicht beleidigt als mein Drehbuchdozent zu mir sagte, dass meine Figur so leer sei, die immer nur ein bisschen eskalierte, nur ein bisschen Alkoholiker war, nur ein bisschen sterben wollte, nur ein bisschen Liebesschmerz, alles auf Sparflamme, kein echtes Drama. Und da die Figur auf mir basierte, fand ich das gemein, aber er hatte Recht, ich war lost, inkonsequent sogar in meinem Gejammer und Selbstmitleid. Weil ich nicht wusste, was ich eigentlich will. Nicht jeder muss dafür erst sterben, mich hat das jedoch auf Kurs gebracht. Und seitdem weiß ich, dass es nichts gibt, was ein Mensch nicht kann, es gibt nur Dinge, die man nicht will. Und ich respektiere jeden, der das formuliert, ich verachte jedoch genauso sehr solche, die mir vorlügen nicht zu können, anstatt zu sagen, dass sie nicht wollen.
In diesem Sinne... wollte eigentlich nur kurz Bescheid sagen, dass ich ausm Urlaub zurück bin, vielleicht mach ich die Tage mal eine kleine Liste der geplanten Projekte und Veröffentlichungen. Spätestens Anfang September gibt es dann neue Hardware, mal sehen, was das wird...

5/01/2025

Save a star to save your life - Challenge

Erinnert ihr euch noch an die Pink-Whale Challenge, ich berichtete vor einem knappen Jahr davon, dass ich so etwas in der Art auch anbieten möchte und hier ist sie nun, die 50 Tage Challenge zu einem besseren Ich oder So:

Anleitung zum Strahlen und Brennen
Sternenstaub und Ascheregen - Save a star to save your life: 

Tag 1-10: Entdecke den Kosmos in dir

  • Tag 1: Beobachte nachts den Sternenhimmel und schreibe deine Gedanken auf.

  • Tag 2: Schreibe einen Brief an einen geliebten Menschen in der Ferne.

  • Tag 3: Erkenne dein inneres schwarzes Loch – finde heraus, was dich Energie kostet, und notiere es.

  • Tag 4: Denke über deinen letzten Erfolg nach und feiere ihn auf deine Weise.

  • Tag 5: Mache einen Spaziergang in der Natur und spüre die Welt um dich herum.

  • Tag 6: Augen schließen und sich ganz in einer Musik verlieren, die du magst.

  • Tag 7: Schreibe einen Liedtext oder ein Gedicht für jemanden, den du liebst.

  • Tag 8: Überlege dir drei Dinge, für die du dankbar bist, und teile sie mit jemandem.

  • Tag 9: Erkenne deine Supernova – was bringt dich zum Strahlen? Notiere es.

  • Tag 10: Verschenke jemandem ein Kompliment und beobachte die Reaktion.

Tag 11-20: Werde zum Sternenforscher

  • Tag 11: Erstelle einen Sternenhimmel für dein Zimmer mit leuchtenden Sternen.

  • Tag 12: Schreibe über eine inspirierende Persönlichkeit und was du von ihr lernen kannst.

  • Tag 13: Erstelle eine Playlist mit Liedern, die dich glücklich machen, und teile sie mit jemandem.

  • Tag 14: Schreibe deine Ziele für die nächste Woche auf.

  • Tag 15: Mach etwas, das du noch nie zuvor getan hast.

  • Tag 16: Setze dich mit einem Problem auseinander und suche nach Lösungen.

  • Tag 17: Erkenne deine Meteoritenschauer – welche unerwarteten Ereignisse haben dir geholfen?

  • Tag 18: Schreibe einen Liedtext oder ein Gedicht über das, was du gerade fühlst.

  • Tag 19: Mach einen Tag offline und genieße die Zeit ohne elektronische Geräte.

  • Tag 20: Setze dir ein neues, erreichbares Ziel und plane die Schritte, die du dafür unternehmen musst.

Tag 21-30: Sterne und Planeten

  • Tag 21: Lerne etwas Neues über das Universum und teile es mit jemandem.

  • Tag 22: Schreibe einen Brief an dein zukünftiges Selbst.

  • Tag 23: Finde heraus, was dir in schwierigen Zeiten hilft, und teile es.

  • Tag 24: Mach einen Spaziergang und sammle kleine Naturfunde als Andenken.

  • Tag 25: Tanze zu deinem Lieblingssong und genieße den Moment.

  • Tag 26: Reflektiere über eine Herausforderung, die du gemeistert hast.

  • Tag 27: Erkenne deine Sternenexplosionen – wann hattest du einen Höhepunkt in deinem Leben?

  • Tag 28: Schreibe ein Gedicht über die Natur oder das Universum.

  • Tag 29: Höre dir ein Musikstück an, das du noch nie gehört hast, und reflektiere darüber.

  • Tag 30: Setze dir ein langfristiges Ziel und plane die ersten Schritte.

Tag 31-40: Kosmische Entdeckungen

  • Tag 31: Lies ein inspirierendes Buch oder einen Artikel und schreibe deine Gedanken dazu.

  • Tag 32: Triff dich mit einem Freund und tausche euch über eure Träume aus.

  • Tag 33: Erstelle eine Visionstafel mit deinen Wünschen und Zielen.

  • Tag 34: Schreibe ein Manifest darüber, wie du dein bestes Leben führen willst.

  • Tag 35: Identifiziere eine schlechte Gewohnheit und arbeite daran, sie zu ändern.

  • Tag 36: Singe laut zu einem deiner Lieblingslieder mit und lass die Emotionen frei.

  • Tag 37: Erkenne deine Sternenstaub-Momente – wann fühltest du dich verbunden mit dem Universum?

  • Tag 38: Mach eine kreative Aktivität wie Zeichnen oder Malen.

  • Tag 39: Schreibe über einen Traum, den du verwirklichen willst.

  • Tag 40: Reflektiere über die ersten 40 Tage und was du gelernt hast.

Tag 41-50: Auf zum Sternenstaub

  • Tag 41: Teile deine Challenge-Erfahrungen mit jemandem und höre auch seine Geschichten.

  • Tag 42: Entwickle eine neue Routine, die dich täglich motiviert.

  • Tag 43: Mach etwas Gutes für jemanden ohne Gegenleistung.

  • Tag 44: Schreibe eine Kurzgeschichte über einen fiktiven Stern oder Planeten.

  • Tag 45: Nimm dir Zeit, um dich zu entspannen und deine Gedanken schweifen zu lassen.

  • Tag 46: Reflektiere über deinen inneren Kosmos – was hast du über dich selbst gelernt?

  • Tag 47: Verschenke ein Buch oder einen Gegenstand, der dich inspiriert hat.

  • Tag 48: Teile ein Lied, das dir viel bedeutet, mit jemandem und erzähle ihm, warum es dir wichtig ist.

  • Tag 49: Schreibe einen Brief an jemanden, den du um Verzeihung bitten möchtest.

  • Tag 50: Feiere deinen Erfolg und setze dir neue Ziele für die Zukunft.


Berichtet mir gerne von euren Erfahrungen! "tickman.lifeentertainment@gmx.de" oder ballert's in die Kommentare. Ich werde natürlich selbst auch versuchen die Challenge anzunehmen und jeden Tag darüber berichten. Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns dann ja nach der Challenge auf meinem Geburtstag kurz. Liebe geht raus ihr Schnuckelchen!

11/28/2024

Ein Auswärtssieg!

Ich sehe schon, wie sie jetzt wieder durch die Foren ziehen, die unbesiegbaren Dortmunder, jetzt auch auswärts, wohin kann das noch führen und wie hoch kann man fliegen, bevor die Flügel schmelzen?

REALITÄTSCHECK: Am Wochenende kommen die Bauern und die sind der einzige Gratmesser, den ich bei der Leistungsbewertung gelten lasse. Denn wenn du da untergehst, dann ist egal, was du vorher vermeintlich für Leistungssteigerungen und Explosionen gesehen hast null und nichtig, denn dann wirst du einfach nicht Deutscher Meister und wirst es auch schwer haben dich gegen Topmannschaften durchzusetzen, weil dir der Punch fehlt, Heimstärke hin oder her. Nach zwei gewonnen Spielen (unter anderem einem Auswärtsspiel gegen eine schwache kroatische Mannschaft in der Champions League) sind wir aus keiner Krise raus und es gibt auch noch keine Tendenz in irgendeine Richtung, auch wenn das im schnelllebigen Tagesgeschäft schnell ausgerufen ist. Nach einer 6 Spiele Serie, da kann man von einer Entwicklung reden, in welche Richtung auch immer, abwarten und Dinge langfristig einzuschätzen scheint in unserer Zeit ein unglaublich schwieriges Unterfangen zu sein.

Wenn Weihnachten ist, dann sehen wir, was unterm Baum liegt. Und bis dahin sind noch ein paar Bretter zu bohren, dann kommt die Rückserie und danach haben wir dann Abschlusstabellen und was für die Vitrine oder eben nicht. Was wir dann definitiv haben, ist ein klares Gesamtbild, wohin das, was wir jetzt immer wieder in Einzelbildern Spieltag für Spieltag sehen, schlussendlich geführt hat.

Und so schwer selbst mir das fällt, wir sollten auch bereit sein so lange zu warten. So viel Geduld sollte man schon aufbringen und selbst wenn wir damit gegen den Trend des Geschäfts handeln, sein wir doch einfach mal die, die nicht vom Fluss mitgerissen werden und sind am Ende der dunklen Gasse die GELBE WAND von der sie alle schwärmen.

11/05/2024

Deep Talk Döner

Leute, ich hatte gerade eine geniale Idee, Döner verkaufen, die so lang sind und so viel Erlebnis mitbringen, dass man sie zu einem Deep Talk nutzen kann. Einfach mal Zeit nehmen sich auszusprechen und nicht möglichst schnell wegfuttern, um das Gespräch zu beenden. Im Grunde das, was man sich reinzieht, wenn man sich datet, nur ohne schickes Restaurant und Etikette, wo man sich schon generell nicht gibt wie man ist. Und bei Döner ist man einfach man selbst. Döner-Date mit Deep-Talk-Döner sozusagen. Ich will DAS!

10/17/2024

Überraschende Erkenntnis, Naturstein soll bei fast jeder Krankheit helfen

Ohne Scheiß Leute, ca. 150 Gramm Salz pro Tag (ha ha) reichen, einen erwachsenen Menschen zu töten und ihn damit von allen Krankheiten zu befreien. Und das Zeug ist frei verkäuflich, die Medizin will nicht, dass ihr das wisst, denn ein Paket Salz ist mit das günstigste, was man im Supermarkt bekommt. Wichtig ist bloß eine hohe Dosierung und dann war es das.

Leider konnten keine Studien zu einem wahren Heilungsprozess vorgenommen werden, da die Patienten starben und somit die meisten Krankheiten abrupt mit aus dem Leben schieden.

Klarstellung, dies ist ein sarkastischer Beitrag und Kommentar zu diversen Beiträgen, die derzeit mit Wundermitteln durchs Internet spuken, bei denen man sich ebenfalls denkt, dass sie natürlich das Leid des Patienten beenden, weil sie ihn töten.

Hört auf mit der Scheisse und erfindet lieber echten Scheiß, auf dass wir alle wieder länger leben können.



10/03/2024

Alte Kopfgeburten

Hallo Freunde,

Ich habe derzeit Urlaub und krame in alten Aufzeichnungen, da sind jede Menge Romananfänge, Storyideen und irgendwann aufgehörte Werke, die danach schreien mal wieder in das Zentrum meiner Bemühungen zu rücken.

Als erstes werde ich mir allerdings die Geschichten vornehmen, die ich einst in linierte Schulhefte schrieb, als ich aufs Gymnasium wechselte, in denen es um zwei gegensätzliche Brüder geht, die zu den Beschützern von Recht und Ordnung in ihrer Heimatstadt werden, nachdem bei einem Anschlag die komplette Polizei ausgelöscht wurde. Inspiriert von Bond und Batman, sowie dem Vorabendprogramm von Super RTL in den späten 90ern und den ersten Actionfilmen, die Klein-Alex damals sah entstanden interessante Geschichten, die sich für mich heute lesen, als könnte Michael Bay daraus etwas machen.
Im Moment stellt sich mir nur die Frage der Veröffentlichung, vermutlich beginne ich irgendwann an eben dieser Stelle mit Leseproben oder als Fortsetzungsgeschichten, aber das weiß ich noch nicht. Der klassische Groschenroman ist ja mehr oder weniger ausgestorben und ich habe auch keine finanziellen Mittel in dieser Richtung aktiv zu werden. Da habe ich hier meine 25-30 Stammleser und wenn es von denen 2 oder 3 gibt, denen mein Zeug gefällt reicht mir das auch. Seid also gespannt.

Bis dahin...

P.S.: Wenn ihr zufällig Verleger oder sowas seid, irre Drehbücher für ne Serie sucht, irgendwas mit der Idee eines Edge-Lords aus seiner Jugend anfangen könnt, wen kennt, der wen kennt, seid so gut, haut was in die Kommentare oder schreibt mich direkt an, Mail-Adresse ist bekannt: tickman.lifeentertainment@gmx.de

9/25/2024

Lügen ist nicht Gott gegeben!!!

Jedes Schulkind weiß auch heute noch, in einer immer unaufgeklärteren Welt, so es denn eine einigermaßen gute Kinderstube hatte, dass Lügen scheiße ist! Und doch behaupten Forscher und Psychologen, dass jeder Mensch lügt und das sogar bis zu 200-mal am Tag.

Es gibt zwei Dinge in meinem Leben, die mir unfassbare Angst und Abscheu verursachen und den Hass aufdrehen können, wenn ich auch sonst echt ein umgängliches Kerlchen bin. Das eine sind Nadeln und die damit verbundenen Schmerzen. Aber die ertrage ich durch jahrelanges Abhärten immer besser, da ich ihr notwendiges Übel in meinem Leben anerkenne. Unehrlichkeit dagegen ist für mich inakzeptabel und da rede ich von, "Es ist kein Eis mehr da", obwohl noch was da ist, bis hin zu "Ich habe dich nie angelogen", von Menschen, die sich irgendwie eine Ausrede hinbiegen, dass sie nur nicht die ganze Wahrheit gesagt hätten, als sie z.B. fremdgegangen sind, weil man ja irgendwie durchaus behaupten könnte, mit dem Sekretär zu schnaxeln sei gleichbedeutend mit "Ich war noch mit den Kollegen weg!"...

PFUI PFUI PFUI...

Ich finde in diesem Sinne eben auch die Aussage, dass wir 200-mal am Tag lügen fragwürdig, der Meister der Lügen ist ein intriganter Bursche, der als das Urböse wahrgenommen wird, dabei ist er anfangs nur jemand, der keine Antworten auf seine Fragen bekommt und dann ein fehlgeleitetes Unrechtsbewusstsein entwickelt und beginnt hinterrücks zu agieren.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich, der ich früher wohl mal in einem sehr toxischen Umfeld gelernt habe, dass man vieles deutlich leichter erreicht, wenn man die Wahrheit dehnt oder lügt und betrügt, um an sein Ziel zu gelangen, der Richtige bin Lügen zu verurteilen, allerdings halte ich mich für "geläutert" oder zumindest "achtsam" und vermeide in den meisten Lebenslagen den einfachen Weg, die Notlüge oder halt Auslassung und Verschweigen von Wahrheiten. Es macht mich zu einem sehr schwierigen Gesprächspartner, wenn man nicht in der Lage ist mit ungefilterter Wahrheit klarzukommen, denn die ist oft verletzend und wirkt gemein, kostete mich schon viele soziale Kontakte und ist sicher auch nichts, dass mich reich und erfolgreich gemacht hat. Es lässt mich abends ins Bett gehen, nach oben zu blicken und hoffen, dass ich mir nichts weiter hab zu Schulden kommen lassen. 

Mir ist jedoch aufgefallen, dass Menschen sobald man sie mit Wahrheit konfrontiert oder unbequemen Aussagen, sie diese lieber gar nicht hören wollen, als sich dem zu stellen, was im Endeffekt ja bloß eine Spiegelung ihres Versäumnisses darstellt, von Anfang an ehrlich mit mir gewesen zu sein. Niemand wird gern ertappt, dem kann man entgehen, indem man einfach nichts geheim hält. Ja, jeder hat eine Privatsphäre, jeder gibt nur von sich preis, was er mag, doch wenn jemand, der einstmals Alles mit einem geteilt hat, jeden Gedanken und es keine Grenzen des Vertrauens gab plötzlich ohne erkennbaren Grund sein Verhalten ändert, dann ist das für sensible Menschen ein Zeichen und sie wittern Betrug. In 99% aller Fälle, die ich bisher erlebt habe, hat sich immer, wenn auch manchmal erst nach Jahren, herausgestellt, dass oft ganze Kartenhäuser aus Lügen dahintersteckten, und das fühlt sich für mich immer an, als würde eine alte Wunde wieder aufgehen, oder hätte sich über die Jahre unbemerkt entzündet und schmerzt dann noch einmal wie Hölle. Früher war es eher eine Genugtuung, "siehste, hatte ich doch Recht, dass das eine von der Sorte war!", heute erschüttert es mich, denn ich wähle mittlerweile so unglaublich vorsichtig aus, wem ich vertraue, da ist der Dolchstoß von hinten immer mal wieder wie ein durchtrenntes Rückgrat, zumindest wenn ich nicht stabil bin. Ich kann nicht sagen, man gewöhnt sich an die Falschheit der Menschen, ich will das gar nicht, viel mehr will ich ihnen Liebe schenken, damit sie keine Lügen mehr brauchen. Wir sind alle Geschöpfe der Liebe und die Lüge ist die Verführung, dieser Liebe nicht getreu zu sein. Mit jeder Lüge verlieren wir ein Stück unseres Glanzes, ein Stück des Menschseins, ein Stück unserer in uns verschränkten Kraft unseres Schöpfers, nennt es Sternenstaub, wenn ihr es weniger sakral wollt.

Achtet mal drauf, wenn ihr euch unter Menschen begebt, wie viele mit gesenktem Kopf, leeren Augen oder einer Art von Unsichtbarkeit in ihren Mobilgeräten versinken und wie wenige aufrecht mit einem Strahlen umhergehen. Ganz selten nur wird ein Lächeln auch erwidert, weil es den Hauch von Unehrlichkeit versprüht, ist es doch eines der leichtesten Mittel, einfach ein wenig Liebe zu geben, ohne etwas zu verlangen, keine Bedingung, nur Schöpferkraft. In diesem Sinne, lächeln wir die nächsten 3 Personen, die wir heute noch treffen einfach mal ganz ohne Hintergedanken an und zeigen ihnen, dass wir die Glut noch haben, die Liebe noch scheint, verschenken wir etwas und unser eigenes Geschenk wird uns dankbar machen, dass wir es geben konnten.

8/10/2024

BVB - Saison 2024/2025

Hey Leute,

ich muss sagen, die Sommeraktivitäten bei unserem Verein haben mich in eine Art neue Hoffnung Stimmung gebracht, so als ob sich beim BVB wirklich was getan hat und wir einmal die Reset Taste gedrückt haben. Das Personal und auch die Berichterstattung um den BVB machen mir Mut, dass da was gehen kann, dieses Jahr. Und so habe ich mich auch nochmal hingesetzt und lasse mir die Spieltage wieder heilig werden und dafür eine gibt es die passende Playlist, die quasi eine Best-Of der letzten Jahre Spieltagsheißmacher ist und auch für mich ein kleiner Neuanfang mit unserem Verein ist, der mir in den letzten Jahren immer egaler geworden sit, was ich sehr traurig fand.

Bin sehr gespannt! Wenn ihr mal reinhören wollt, gebt euch!


8/04/2024

Zu späte Würdigung

Ist euch mal aufgefallen, dass wir im Alltag oft viel mehr als selbstverständlich hinnehmen, als eigentlich wirklich selbstverständlich ist, nämlich gar nichts. Ich las grad einen alten Artikel über eine meiner Lieblingsschwestern, die fast nie Erwähnung fand, obwohl sie so oft einen mittelmäßigen bis schlechten Nachmittag in einen großartigen verwandeln konnte. Erst zu ihrer Verabschiedung habe ich einen Lobesartikel über sie verfasst und eben dies erwähnt. Sollten wir nicht viel öfter Menschen, die uns gut tun, die unser Leben verbessern, unsere Tage aufhellen dieses auch kund tun?

Ja, das sollten wir und ich verbinde das hier jetzt auch mit dem Aufruf an euch und an mich selbst, das auch zu tun. Sagt den Menschen, danke, sagt ihnen schön, dass du da bist, sagt ihnen, du hast meinen Tag ein bisschen besser gemacht, auch wenn es nur eine nettte Bedienung an der SB-Warenhaus Kasse ist, oder jemand, der einem den Einkaufswagen überlässt, die Vorfahrt schenkt, das Krankenbett aufschüttelt, Brötchentalk mit einem hält, bei der Arbeit neben einem sitzt oder gegenüber. Liebe ist für alle da, sie vermehrt sich, wenn man sie teilt. Legen wir los!

7/08/2024

Laufziel klar verfehlt

Ja Leute,

das war wohl nichts, der Schrittzähler ist irgendwann ähnlich eingefroren, wie die Temperaturen und ich hab es absolut nicht durchgezogen, es kam immer wieder was dazwischen und meine Disziplin macht derzeit auch Urlaub, einerseits ärgert mich das maßlos, andererseits gibt es dann derzeit einfach auch ein paar Dinge in meinem Leben, denen ich mehr Priorität einräume, unter anderem eine etwas ausgeglichenere Ernährung und ein paar gesundheitliche Dinge, die ich noch optimieren kann. Und da es zum Glück nicht so ist, dass ich NUR rumsitze sondern angefangen bin mir absichtlich Wege zu schaffen, die ich dann eben einfach auch gehen muss, ich glaube ich bin auf einem guten Weg... Kleine Schritte, das Ziel war dann wohl doch in der Euphorie ein wenig zu hoch gesteckt, keine Sorge, ich gebe nicht auf, nur mal für den Moment nen Schluck aus der Blumenvase.

6/14/2024

Inside Out - Self-challenge

Während der geneigte Fußball-Fan, zu denen zähle ich bekanntlich auch, an einem EM-Spieltag vermutlich mehrere Stunden vor dem Fernseher sitzt und vermeintlich ungesundes konsumiert, möchte ich diese Zeit nutzen, um wieder ein wenig in Form zu kommen, denn ich habe die letzten Wochen arg geschwächelt und wenig auf mich Acht gegeben. Ein direktes Ziel habe ich mir nicht gesetzt, erst wollte ich 10.000 Schritte für jedes Spiel der deutschen Mannschaft ausgeben, aber ich fürchte, da würde ich scheitern, am Ende gehen die ins Finale und haben dann 7 Spiele, 70.000 Schritte in 4 Wochen, hm klingt dann doch gar nicht so viel, das pack ich! Das sind durchschnittlich 2.500 Schritte am Tag, ziehe ich die Dialysetage ab, ja das machen wir.

Kleines Ziel für kleine Erfolge. Und die ersten 1.000 kann ich heute schon vermelden und damit zum eigentlichen Thema kommen. Ist euch mal aufgefallen, dass eure Schrittzähler im Freien, also draußen deutlich mehr Schritte zählen als zuhause? Obwohl ihr euch zuhause wahrscheinlich auch die Hacken wund rennt. Mir ist das schon aufgefallen, als ich noch in der Bretterbude gewohnt habe, damals, die App hat einfach mal jeden dritten Schritt geschluckt, wenn ich aufgrund von schlechtem Wetter meine Trainingsläufe auf dem Flur abgehalten habe. Hier mit einem massiven Dach und Stockwerk über mir kommt es mir vor, dass gerade einmal jeder dritte Schritt überhaupt gezählt wird. Ganz anders draußen, da lauf ich kurz in die Stadt und bekomme nicht nur 3.000 Schritte auf die Uhr, sondern auch mal direkt Kardio-Punkte, obwohl mir gar nicht aufgefallen ist, dass ich Puls hatte.

Nun ja, und darum erhöhe ich mein Ziel auf 150.000 Schritte während der EM, wenn das Wetter mitspielt sollte das machbar sein, dass ich auch mal öfter an die Luft kann, denn bei derzeitigem Wetter friert es mich zu sehr und ich fühle mich bescheuert, wenn ich in Winterklamotten joggen gehe, um dann zu schwitzen und mir was einzufangen bei 13 Grad. IM JUNI, fuck the Millenium, bei unserem Glück kommt dann morgen über Nacht die Saharapeitsche und wir schwitzen bei 35 Grad und ich hab deswegen wieder ne Ausrede. Ich werde mal die erste Woche gucken, wie gut das Alles klappt und euch davon berichten. Gewicht runter müssen noch 4-5 Kilo Fett/Wasser und dann kann das Muskeltraining beginnen und erstmal wieder ein bisschen laufen, scheint mir ein guter Anfang. Nicht, dass ich nur vor der Glotze sitze und Fußball gucke..., obwohl heute Abend bestimmt! Anstoß ist 21 Uhr!