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9/30/2026

KK2 Entertainment Center T&Fs September 2026

24 Filme im September, ich habe zwar nicht ganz mein Pensum geschafft, was ich mir selbst setze, bin aber doch recht zufrieden endlich wieder mehr Filme zu gucken und mir auch die Zeit dafür zu nehmen, generell mir wieder mehr Zeit für mich zu nehmen und nicht bloß für alle anderen diese zu opfern oder mich in irgendeiner Fantasie eines Künstlerlebens zu verlieren, die am Ende nur ein weiteres Rabbithole aufmacht. Spannend ist besonders zu sehen, dass es keinen Rewatch gab, so dass alle 24 Filme komplett neu für mich waren. Die gesamte Monatsübersicht gibt es im Film-Diary auf letterboxd. Wie gewohnt folgen jetzt die Tops und Flops und meine Kurzreview hinter den Links.

Flop 5

1 - Black as night

2 - Bloodrayne - Deliverance

3 - Keiner kommt hier lebend raus

4 - The last king

5 - Pearl

...

Top 5

5 - Romeo is bleeding

4 - Heavenly creatures

3 - Final Destination: Bloodlines

2 - Gaia

1 - Bring her back

Was habt ihr euch im September gegeben, welchen Film habe ich komplett falsch eingeschätzt, nicht verstanden oder komplett deranged? Sagt es mir gerne auf meinem letterboxd-Profil und lasst ein wenig Liebe da.


9/27/2026

Fast gleich und doch komplett unterschiedlich

Dachtet ihr auch immer, dass Mezzo Mix einfach nur Cola mit Fanta ist? Tja geschmacklich stimmt das irgendwie schon so und wenn man beides ineinanderkippt schmeckt es auch so wie Schwipp Schwapp, oder wie die anderen Hersteller das Gemisch nennen.
Hat man jedoch die beiden Dosen vor sich stehen fallen 2 Sachen auf, beide sind voll mit Chemie und vermutlich nicht im Geringsten das, was man trinken sollte, wenn man auf gesund geht, allerding ist Mezzo Mix phosphatfrei, weil man andere Säuren nimmt für Farbgebung und das wofür man in Lebensmittel eben Phosphate reinkippt. Die Cola dagegen gibt sogar Phosphorsäure auf der Zutatenliste aus und das ist vermutlich auch einer der Gründe warum man mit einer gehörigen Menge davon, Fleisch auflösen und von Knochen lösen kann, ernährungstechnisch war das für mich vor ein paar Tagen eine wahre Erkenntnis, denn jeder möchte ja auch mal irgendwas erfrischendes zischen, zumindest Richtung Phosphatbilanz ist hier Mezzo Mix zu wählen und Cola am besten generell aus dem Gedächtnis zu streichen...

keine weiteren Fragen dazu bitte... 

9/21/2026

Alzheimertag (Demenzwoche) ... und etwas Theorie

Es gibt so viel unsichtbare Probleme in unserem Land, auf die immer mal wieder an speziellen Tagen ein großes Licht fällt, die aber für den Rest des Jahres nahezu totgeschwiegen und aus den Medien ferngehalten werden. Betroffene und Angehörige können sich diese Scheuklappen leider oft nicht erlauben und sind immer mittendrin und leiden meistens mit. Ich habe der Einfachheit halber mal die Seite Deutsche Alzheimer und die DZNE-Stiftung verlinkt, da kann man sich gut einlesen und auch Anlaufstellen finden.

Ihr wisst ja, dass ich seit Jahren selbst mehr oder weniger betroffen bin und es nur so semi schaffe, damit klar zu kommen, dass Betroffene oft nicht einmal in der Lage sind, die eigene Wesensveränderung und den Verfall an sich selbst zu erkennen und daher auch keinen Anreiz haben irgendetwas dagegen zu unternehmen und teilweise gekränkt und angegriffen reagieren, wenn man ihnen Angebote zur Verfügung stellt, die nicht nur der Beschäftigung dienen sondern auch die Gehirngesundheit aktiv fördern würden, wenn richtig angewendet. Gestern erst erfuhr ich, dass ich seit Jahren auf der richtigen Spur war, wenn es darum geht, wie man die Welt mit dieser Erkrankung wahrnimmt. Alles scheint darauf ausgerichtet, Erinnerungen wachzuhalten, um die Realität zu bauen und das festzuhalten, was man hat. Wenn man das in einem Bild darstellen würde, wäre das z.B. jemand, der auf einem schmelzenden Eisberg sitzt. So sehr er auch versucht nichts zu tun, irgendwann wird er im kalten Wasser dessen, worauf er einst stand, ertrinken, wenn er nicht vorher an Unterkühlung stirbt. Viel klüger wäre es, wenn er sich damit beschäftigen würde sich zu retten, auch wenn es aussichtslos erscheint und man dafür vielleicht viel Fantasie braucht.

"Vielleicht ist Fantasie tatsächlich eine Art Training für den Kopf. Wissenschaftlich vorsichtiger formuliert: Menschen, die ihr Gehirn regelmäßig mit geistig anspruchsvollen und kreativen Tätigkeiten beschäftigen, etwa Schreiben, Musizieren, Malen, Lesen, Spielen oder Lernen , zeigen in mehreren Langzeitstudien und Metaanalysen im Durchschnitt eine bessere kognitive Entwicklung und teilweise ein geringeres Demenzrisiko. Das beweist nicht, dass Kreativität vor Demenz schützt. Aber es spricht ziemlich deutlich dagegen, Fantasie und kreatives Herumspinnen als nutzlosen Leerlauf des Gehirns abzutun."

Und es unterstützt meine These, die ich jedem kostenlos an die Hand gebe, sie auszuprobieren, mehr als nicht funktionieren kann sie nicht, denn selbst dann würde sie nicht widerlegt werden: "Use it or loose it", auch wenn das Hirn kein Muskel im eigentlichen Sinne ist, ist das etwas, was man trainieren muss und je älter man wird, desto mehr muss man machen, um sein Niveau zu halten und auch wenn Lesen  in vielen Studien als hirnanregend genannt wird, ist pures Lesen so, als würde ich behaupten "Stehen" ist Muskeltraining. Ihr checkt? Mit Lesen ist hier vermutlich der eskapistische Akt gemeint sich in eine Welt zu begeben, die der eigenen möglichst fern ist, damit die Synapsen richtig feuern, immer den gleichen Text zu lesen kann zwar zu einem Einprägen führen, kann aber auch einfach mal gar nichts machen, weil das Hirn auf Lehrlauf schaltet, weil es das schon kennt. Im Grunde ist es eine Maschine, die süchtig nach neuen Impulsen ist und wenn man sie langweilt einfach ausschaltet und sich zurückentwickelt.

Das einmal verstanden zu haben sollte einem eigentlich klar machen, warum in unserer Welt so viel schiefläuft, es wird robottet, Millionen Menschen machen, was man ihnen sagt, damit vorhersehbare Dinge geschehen und sich nichts ändert, alles immer gleichbleibt. Das ist jetzt kein Aufruf zur Rebellion, es schadet allerdings nicht, verschiedene Wege zur Arbeit zu nehmen, vielleicht mal den Ablauf zu ändern bei langweiliger Büroarbeit, wenn zulässig ein Hörbuch zu hören, die Freizeit nicht nur im Gym und vor Netflix zu verbringen, sondern vielleicht auch einfach mal selbst was zu erschaffen, zur Not tut es vermutlich für den Anfang sogar eine Kritzelei auf der Serviette oder dem Post-It im Büro. Auch in den Berufen, die hart arbeiten, zum Beispiel im Stahlgewerbe, bei denen sich immer wiederholende Tätigkeiten schnell in Unzufriedenheit ummünzen kann, es eine Option sein den Geist abschweifen zu lassen, er tut es von ganz alleine, wenn er merkt, dass er nicht gebraucht wird, weil ein Mindestmaß an Konzentration auf die Aufgabe völlig ausreicht. Doch viele reden sich ein, sie müssten bei immergleichen Bewegungsabläufen konzentriert bleiben, weil sonst was schiefgeht. Ich behaupte, das Hirn hat den Bewegungsablauf nach kurzer Zeit verinnerlicht und das weitere darauf konzentrieren ist kontraproduktiv, weil es wider die Natur dessen ist, was es tut. Vielleicht bin ich da auch die Ausnahme, ich kann mich nicht länger auf einen Ablauf konzentrieren, bis ich ihn aus dem FF kann, dann verlasse ich mich darauf und kann nebenbei schon wieder neue Synapsen schaffen und halte die Konzentration oben, weil ich das System komplett auslaste. Versteht ihr, was ich meine? Wenn ich mich künstlich zwinge einer Aufgabe, für die ich nicht mehr nachdenken muss, weil ich die Lösung im Schlaf kenne, Ressourcen zuzuteilen, nehme ich mir die Chance mit den eigentlich verfügbaren Mitteln zu wachsen und weitere Aufgaben zu lösen oder zumindest schon einmal vorzuarbeiten, weil am Ende haben wir ja nur zwei Arme, alles gleichzeitig zu machen, wäre dann wirklich kontraproduktiv, wenn ich an der Säge im Baumarkt stehe und nebenbei meinen Einkauf mache oder irgendwas wozu ich die Arme brauche.

Ich kenn da ja so einen Spezi, der macht sich das Leben besonders schwer, weil er, nachdem er einmal gelernt hat, was zu lernen ist für sich selbst die Regeln immer wieder ändert, um es dann wieder neu lernen zu müssen, für mich ein klares Zeichen der Unterforderung. Ich lerne eine Sache einmal, bis ich es kann. Dann wende ich das Gelernte an, wenn ich das aus dem FF kann, brauche ich die nächste Aufgabe zum Lernen, Wiederholung ist in meinen Augen der Anfang vom Ende, zumindest, wenn man es übertreibt, ich wurde nie besser in der Schule, wenn ich die gleichen Aufgaben immer und immer wiederholt habe, ohne dazwischen eine Pause zu haben, wo es sacken kann. Ach Leute, das ist alles schon zigmal von mir in anderen Posts abgehandelt, abschließend bleibt wohl vor allem die Bitte neugierig zu bleiben, damit ist schon viel getan und lasst euch niemals sagen, dass man zu neugierig sein kann. Keiner schneidet euch die Nase ab, wenn ihr Sachen wissen wollt, die euch nichts angehen, respektiert Grenzen Anderer, doch wenn ihr Wissen wollt, dann seid neugierig, denn wer nichts weiß, der wird auch nie genug Macht haben, sein Leben im Griff zu haben. In diesem Sinne... schon wieder viel zu lang. 

9/19/2026

Mal nicht abdrücken!

Jeder Dialysepatient hat schon mal daran gedacht, was passieren würde, wenn er den Finger wegnimmt, nicht abdrückt und laufenlässt, sicherlich. Doch das ist ein neues Niveau, sich zu fragen, wo das überall landet und dann auch noch zu fragen, wieviel Blut man denn so im Körper hat, das ist schon fast kindlich naiv aber zeigt auch, wie ernst man die eigene Lage analysiert hat, nur um dann ein "Hauptsache es kümmert sich wer drum" einzuschieben, was ja wohl ein Lebensmotto zu sein scheint, wenn man den Reiner so reden hört, "Ja bei uns ham se das auch gemacht... ham DIE sich drum gekümmert, ist immer das wichtigste das sich wer kümmert" (nur nicht man selbst ne?) Was wäre das für eine Welt, wenn alle so denken würden, ach ja, wahrscheinlich die Welt, die wir gerade haben, wo jeder die Verantwortung einfach weiterschiebt und keiner es gewesen will, wenn sich Geschichte wiederholt und alles wieder den Bach runtergeht, ja? Man Reiner, ich wünsch dir echt Erkenntnis und dass es dich nicht zu hart trifft, wenn du es begreifst.

Je nach körperlichem Gesamtzustand sind 2 Liter Blutverlust akut lebensgefährlich, ich würde es nicht ausprobieren, wie schnell du die verlierst, gerade als Dialysepatient solltest du darauf achten, vernünftig abzudrücken und dem Körper helfen die Gerinnung anzuregen. Sollte es mal unschön werden, Daumen drauf und dann rufen! Nicht andersrum, man glaubt nicht, wie schnell Blut aus Wunden schießt, vor Allem arteriellen. Manche Menschen können einen Liter Blut verlieren, bevor die Systeme beginnen zu kollabieren, anderen wir schon bei 200 Millilitern schlecht, das komplette Volumen von ca. 5 Litern zu verlieren ist mit dem sicheren Tod zu einem deutlich früheren Zeitpunkt verbunden, also ist dringend davon abzuraten und Fragen, Gedanken, so sie denn ernst gemeint sind in diese Richtung dringend einer psychologisch geschulten Fachkraft mitzuteilen!

9/16/2026

Schilddrüsenunterfunktion makes me mad

Stellt euch folgende Situation vor, Arztgespräch, an euer Bett tritt ein grimmiger Dachs, der auf lustig tut und lacht euch aus. Er zeigt euch bei jeder weiteren Frage, dass er euch nicht ernst nehmen kann oder einfach seine eigene Antwortlosigkeit mit Lachen überspielen will, okay das kenn ich, coping, ja mag sein, sind wir mal good faith. Aber warum ist es in meinem Fall nicht möglich, dass ich Schilddrüsenprobleme habe, was ist das für ein Kasper? Er hat die Frage nicht beantwortet und versprochen sich den Aktenverlauf anzugucken.

Er kam zurück und war dann ganz normal, erzählt mir in Ruhe, was los ist, obwohl er immer noch belustigt über meine Sorge eines ärztlich abklärbaren Wertes scheint, weist eine weitere Blutuntersuchung an und erhöht erstmal die vor einiger Zeit halbierte Medikation, also doch nur ein Halbkasper, ich habe wirklich Schiss davor, dass die Schilddrüse mich wieder in die tiefe Dunkelheit schickt, die ich eigentlich nie mehr betreten wollte, höchstens um das Füchslein zu retten vielleicht, aber sicher nicht weil Ärzte meine Werte nicht ernst nehmen.

9/15/2026

Ist DAS reflektierte Spiegelung oder Projektion?

War ich früher eigentlich auch so, als ich noch dachte, ich sei wichtig? Dass, der Mittepunkt der sicherste Platz ist, wenn die Welt ins Schleudern gerät? Man einfach nur immer ne coole Story parat haben muss, um anerkannt zu werden, es gar nicht peinlich rüberkommt, wenn man alles übertreibt, was man von sich gibt? Oder haben manche Menschen einfach wirklich so viel Zeug erlebt, dass sie zu Allem was zu sagen haben, auch wenn niemand fragt? War ich so?

Ich fürchte schon, das ist wahrscheinlich genau der Grund, warum ich das bei anderen kaum ertragen kann, weil sie meine "Lüge" widerspiegeln, wobei wirklich ausgedacht habe ich mir selten was, meist habe ich es nur bis zur Unkenntlichkeit ausgeschmückt und mich selbst zum Helden der Geschichte gemacht, natürlich, das macht der grandiose Narzisst so, der eigentlich nur so sein wollte, wie die Vaterfigur, der er nacheiferte, weil er nur die Maske sah, anderes Thema, kommt auch bald ein neues Album von Ruffy & Steve übrigens, könnt ihr euch schonmal vormerken (23.10.2026 Unter Geiern), sorry für die kleine Eigenwerbung an dieser Stelle.

Eigentlich sollte es ja um eine weitere Paulanergartengeschichte gehen, allerdings stecke ich mir das und sammle lieber noch ein wenig, dann kann man da vielleicht auch ein nettes Tribute-Album von machen, denn eigentlich mag ich den Schwafelkopp ja und er erzählt das ja auch in diesem onkeligen Ton, immer leicht gefärbt mit einer Note zwischen Neid und Bewunderung, nie ohne (ich glaub ich nenn ihn Reiner) seine Beteiligung und Meinung als richtig und wichtig zu manifestieren. Es gibt sie echt überall, das Positivste daran ist, dass ich es geschafft habe, aus diesem Spiel auszusteigen und einfach Ich sein kann, ohne Schminke, ohne Maske, ohne Show, das ist zwar oft ernüchternd und erschütternd blass, doch das bin dann ich. Die Kunst leben genug Aliases für mich aus. In diesem Sinne...

Bei der Abendsonne gehen die Meinungen auseinander

Natürlich lieben wir alle einen schönen Sonnenuntergang nach einem dementsprechenden Tag, weil er wie eine Klammer funktioniert, der Tag begann mit Sonnenaufgang und endet dann friedlich wieder in der Schwärze und bietet vorher nochmal ein Farbenspektakel, besonders schön am Meer, wo das ganze dann im Wasser noch wunderschöne Spiegelungen bietet, wie der Abspann eines guten Films, wo das Bild langsam in Schwarz rübergeht und die Endcredits kommen.

Ich habe den Sonnenuntergang früher viel seltener bewusst miterlebt, als die Aufgänge, weil ich meist in irgendwelchen Tanzbunkern oder auf Festen rumhing und in die schönsten Gesichter dieser Welt blickte oder im Sturzflug Richtung meines letzten Drinks war, bevor es überhaupt dunkel war. Ich habe nie darüber nachgedacht, dass die Sonne unfassbar hell ist, selbst wenn sie untergeht (ja ja, eigentlich dreht sich die Erde, schon klar, keiner mag Klugscheißer).

Heutzutage blendet es mich einfach nur noch, weil meine Augen im Laufe meines Lebens immer empfindlicher ihr gegenüber wurden, eine beachtliche Sonnenbrillenkollektion spricht eine klare Sprache würde ich sagen. Die Abendsonne als schön zu bezeichnen, fällt mir schwer, es ist die gleiche Sonne, die nachts woanders hell scheint oder am Mittag im Zenit steht, ich mag die Sonne, sie spendet uns das Leben und Wärme auf dem Planeten, ich würde nicht sagen, dass es tageszeitenabhängig ist sie schön zu finden. Es ist vielmehr die Stimmung, die Dämmerung erzeugt, oder? (Wie war das mit keiner mag Klugscheißer?) Ist doch so, dass wir das alles nur da reininterpretieren, wahrscheinlich sogar Erinnerungen einschießen, an einen oder mehrere besondere Sonnenuntergänge in der Vergangenheit. Auch wenn es sprachlich nicht falscher sein könnte, höre ich mich selbst sagen: "Der Sonnenuntergang während der Sonnenfinsternis war besonders, eine ganz besondere Stimmung!" Leben! Danke!

9/11/2026

Manchmal braucht es etwas Wunderliches

Ich muss ja gestehen, dass ich meine Blutwerte eher wie eine nervige Begleiterscheinung der Therapie gesehen habe seit einiger Zeit, weil sie so oft genau entgegen dem herauskamen, wie ich meinen gesundheitlichen Zustand selbst empfand und vor allem der ein oder andere Wert eskalierte regelmäßig und ich habe schon oft dafür plädiert, Blut in der Mitte der Woche abzunehmen und nicht nach der Phase, wo Menschen vielleicht wahrscheinlicher Mal über die Stränge schlagen. Ich kann mindestens drei dieser "Werte" mit Veranstaltungen auf einem Sonntag erklären und irgendwann nimmt man es einfach als gegeben hin, dass die Werte absolut nicht den Lebenswandel widerspiegeln, sondern wie ein Schlag in die Fresse immer wieder sagen: "Du betrügst dich selbst!", möglich!

Dieser Mittwoch war jedoch anders, die Art und Weise, mit welcher persönlichen Missachtung, ja fast Angewidertheit mir mein behandelnder Arzt den Zettel mit meinen Werten hingeschmissen hat, garniert mit einem: "Werte sind schlecht und chaotisch, ich gebe auf!", und dann direkt weiterging zum nächsten und übernächsten, wo er ähnlich angepisst war und am Ende sogar fast mit einer vernichtenden Generalkritik begonnen hätte, erinnerte mich sehr stark daran, wie es in der Schulzeit war, wenn es Lateinarbeiten zurück gab, Klassenschnitt 4,9 und der schlechteste wurde noch herausgehoben, ich kannte das Gefühl also. Der Unterschied ist bloß, dass ich es damals komplett gerechtfertigt fand und es sich eher wie eine Adelung anfühlte, weil keiner irgendwas für die Klausuren tun konnte, es war einmal im Quartal die Möglichkeit unseres Lateinlehrers seine Abneigung und Verachtung unserer Klasse gegenüber auszukosten und etwas zurückzugeben, ich versteh das alles, wir waren diesbezüglich eine mafiöse Versagertruppe und das Schlimmste stolz drauf.

Doch diese Schelte traf mich ins Mark, weil ich seit Jahren mit diesen Werten kämpfe und ja vielleicht habe ich dieses Jahr irgendwie auch aufgegeben gehabt, andererseits hätte ich ihm gern erklärt, dass es der Anfang von einem neuen Anlauf war in dem ich alles wegließ, was irgendwie Einfluss auf den Wert gehabt hätte und einfach nur unkontrolliert gegessen habe, um einen Wert dafür zu bekommen, wie schlimm es ist, wenn ich NICHTS tue, kann er nicht wissen, da wir nicht drüber reden konnten, naja. Seit vorgestern ist der Diszi-Modus jetzt wieder eingeschaltet und ich zähle wirklich zu allem, was ich esse nicht nur die Kalorien, sondern vor allem die den betreffenden Wert beeinflussenden Inhaltsstoffe und dabei fiel mir direkt nach 2 Tagen auf, dass ich mal auf nem guten Weg war, weil ich mich eine lange Zeit von gewissen Dingen fern gehalten habe, dann aber mehr und mehr in alte Muster gefallen bin und es irgendwie außer Kontrolle geraten ist, weil ich auch wenn ich mich die ganze Woche zusammenhielt ausgerechnet am Wochenende meinen unbewussten Cheat-Day nahm und aß, wonach mir war, vielleicht auch, weil es der Tag der Woche ist, wo ich in der Kita bin und kein geregelter Ablauf in meinem Essen ist, da muss es dann ein halber Camembert sein, die Portion Pommes und am besten noch mit einem ganzen Paket hart verarbeiteten Schinken, Schokolade und am Abend noch ein halber Liter Cola um wach zu bleiben, weil man es ja nicht umsonst gekauft haben will, für die zwei drei Mal im Jahr, wo der Blutdruck soweit absackt, dass man die wirklich braucht.

Was jetzt geschieht ist eine dokumentierte und mit der Unterstützung von Küchenpersonal und künstlicher Intelligenz Kontrolle der Inhaltslisten von ALLEM, was ich in meinen Tempel lasse und die Lebensmittelindustrie ist diesbezüglich nicht unbedingt hilfreich, doch wenn man das Wissen der ganzen Welt anzapfen kann, kommt man auf erstaunliche Ergebnisse. Nicht nur, dass ich dank dieses Arztes seit mindestens 6 Wochen täglich eine Paprika esse, um wenigstens meinen Vitamin C Mangel im Griff zu haben, ich habe diverse Supplements angeschafft, weil ich weiß, dass ich sie nicht mit der Nahrung bekomme, bzw., dass mein Stoffwechsel sie einfach nicht benutzt oder sonstwas damit anstellt. Man lernt unglaublich viel über Lebensmittelchemie und industrielle Herstellungsverfahren, dass man eigentlich komplett aufhören will zu essen, was ich mir jedoch auch nicht leisten kann, da die Therapie allein so viel Energie schluckt, dass es ein stetes Austarieren von Gleichgewichten ist, nicht zu viele "Schadstoffe", dennoch "energiereich" und dem Körper alles zuführen, was man durch Nahrung nicht bekommt in Form von Tabletten. Dazu noch eine hier tatsächlich mal hilfreiche vermeintliche Laktoseintoleranz, die ich auch viel zu lange ignoriert habe. Am Ende normalisiert sich noch mein Stuhlgang, dann raste ich aber aus.

Der einzige Nachteil, den ich bislang erkenne ist, dass die ganze Nummer unglaublich viel Zeit frisst, durch die ganze Abgleicherei und Lebensmittel prüfen, da muss man manchmal viermal das gleiche Produkt von anderen Anbietern gegeüberhalten, damit man nicht aus Versehen das nimmt, das maximal in die falsche Richtung geht und damit all die guten Ansätze in Keim erstickt, oder die Tagesbilanz mit einer unbedacht aus dem Kühlschrank gesnackten Scheibe Käse komplett in den roten Bereich schiebt, jeder der mal mit Kalorienzählen abgenommen hat, kennt den Spaß, da ist es gerade nicht hilfreich, dass die Schilddrüse den Funny van Dannen macht und bedenklich in die Unterfunktion rutscht, weil sie seit vor 4 Wochen eine bedenkliche Überfunktion bestand nur noch die Hälfte an Hormonen zugegeben wird und meine Stimmung sich langsam aber sicher immer wieder zwischen tief melancholisch und komplett wasted befindet und ich bei 26 Grad drei Schichten Kleidung trage, schwitze und mir trotzdem kalt ist als würde ich von H entwöhnen. Sorry, wenn das für den Ein oder Anderen zuviel Innenleben war, so geht's mir grade und ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel, dass ich derzeit nicht sehr viel auf E-Mails antworte oder mich kaum melde, irgendwann wird sich das eingespielt haben und dann bin ich wieder voll da, soweit das eben möglich ist mit dem kaputten Ding, in dem ich lebe.

Abschließend möchte ich Danke sagen, für die vielen kleinen Wunder und auch für Menschen, die den Schuß vor'n Bug unbewusst so gezielt setzen, dass selbst so ein Schlafschaf wie ich nochmal wach werden und einen neuen Anlauf wagen, denn ich kann ja nicht ständig, Leben, Liebe und Willen predigen, mich aber selbst komplett vernachlässigen, also "ASCH HU", in diesem Sinne...

9/06/2026

Als würde man unterschiedliche Spiele spielen

Kennt ihr auch solche Leute, die sich weigern den Alltag wegzulegen und sich mal für eine gewisse Zeit wegzuträumen, um zu entspannen, Spaß dran zu haben, ein wenig zu spinnen und einfach mal in eine andere Welt einzutauchen? Gehören solche Leute zu eurer Brettspielgruppe, falls ihr sowas habt? Tja, zu meiner gehört leider so jemand, der sich mit an den Tisch setzt und durch das oft unglaublich detaillierte Spielmaterial mit speziellen Namen für jeden Kartenstapel und jedes noch so kleine besondere Holzteil eigentlich genau so into it sein, wie unsereins, es vermutlich aber einfach nicht fühlt, oder die Logik des Alltags nicht abschalten kann, oder keine Verbindung herstellt zwischen einem klassischen Herstellungsbetrieb in der "realen" Welt und einem Bienenstock, der Honig herstellt und verkauft. Oder Drachen, die in einer Stadt verschiedene Läden besuchen, sich Zutaten zusammensammeln, um mächtige Zauber anzuwenden, die dann für Tugend ausgegeben werden. Oder halb so abstrakt, den Mars terraformen und das relativ wissenschaftsgetreu, einen Zoo nach Artenschutzaspekten aufzuziehen, ein Reservat für Wildtiere einzurichten oder Schafe/Rinder durchs Land zu treiben und dann zu verkaufen, um sich ein Imperium aufzubauen, eine Expedition zu einer verloren Insel, ich könnte ewig so weiter machen. Für ihn sind es Karten und Klötzchen, alle heißen Karten und Klötzchen und er macht DAS damit DIES passiert. So leid es mir tut, aber dann kannst du auch Solitaire spielen. Vielleicht bin ich ja ein Spinner, die Immersion spielt so eine große Rolle und ich will mich ja in einem Spiel verlieren und die Welt erkunden, die das Autorenteam und die ganzen Creator, die das hergestellt haben da für mich erschaffen haben, ich lese ja auch kein Buch nur um mich nicht zu langweilen, da tauche ich doch auch in eine Welt ein, die nicht meiner Lebensrealität entspricht, um Eskapismus zu betreiben, oder Filme, Gemälde, Musik, generell Zerstreuung. Wenn ich das nicht will, dann sollte ich es nicht tun, meine Meinung. Und vor allem sollte ich dann denen, die es wollen ihre Entspannung gönnen und nicht immer wieder versuchen, auf deren Phantasie herumzutrampeln. Spiel halt Domino oder Mau Mau.

Musste ich mal loswerden, weil mir bei einer unserer neuesten Errungenschaften auffiel, dass wir zwar am selben Tisch sitzen, dieselben Regeln gehört haben und in dieselbe knuffige Welt entführt wurden, das Ergebnis jedoch so aussah

Wer mir den Namen des Spiels sagen kann, den lade ich auf 'nen Früchtetee ein

Ein guter Lehrer wird langsamer

Die Frage bleibt, ob das für die Klasse gut ist?
Ich halte mich für einen guten Lehrer, ich nehme mir Zeit für meine Schüler, erkläre lieber alles zehnmal für den Hinterletzten, um nicht das Gefühl zu haben, dass ich auch nur einen zurücklasse. Manchmal denke ich mir dann, dass ich dadurch jene vernachlässige, die den Stoff schneller auffassen, aber die bräuchten mich eh nicht, weil sie intrinsisch lernen, sie wollen wissen, sie können differenzieren, was wirklich wichtig ist und lernen den Rest dann eben nebenbei, falls sie mal kurz nicht hingehört haben. Leider fördere ich das auch noch, wenn ich mich mit den Schwächeren beschäftige, weil ich meine Energie nicht in der Verbesserung der eh schon guten stecke, was natürlich die motivierende und erfolgversprechendere Aufgabe ist, ich investiere meine Energie in die, die Probleme haben und so gar keine Lust selbst was zu investieren, um sie zu lösen.

Ich reibe mich auf, ich verzweifle und es ist fast, als würden sie mir durch ihr nicht Lernen unbeholfen klar machen wollen, dass ich sie doch zurücklassen soll, aber das kann ich nicht. Ich kann nicht glauben, dass jemand nicht lernen will, nicht wissen will, nicht partizipieren will, nicht strebsam ist, nicht besser sein will, als er gerade ist, ich will das nicht glauben, es widerspricht meinem Naturell und dem Naturell fast aller Menschen, mit denen ich klarkomme. Doch was kann es noch bedeuten, wenn jemand so langsam und verständnisvoll ich auch bin, die gleichen Fehler und alle anderen möglichen machbaren immer wieder begeht, es fühlt sich an wie Absicht, wie der psychische Schlag in die Fresse, wie die absolute Demütigung und der Disrespekt demgegenüber was ich tue und wofür ich stehe und ich will nicht glauben, dass man das nicht ohne Absicht machen kann, vor allem warum würde man jedes Mal wieder so tun, als ob? Jedes Mal habe ich Hoffnung und freue mich Wissen zu teilen, neues zu lernen, denn selbst beim Lehren lernt man so viel mit und jedes Einzelne Mal werde ich enttäuscht, im Grunde bin ich selbst der Dumme, dass ich ein nicht ausgesprochenes klar vernehmbares NEIN nicht höre und vielleicht auch anderen zuliebe niemals aufgebe und dabei schlussendlich zugrunde gehe...

Naja, in diesem Sinne...

9/05/2026

Kalte Gedanken

Manchmal stehe ich mitten in der Nacht auf und träume vor mich hin, heute Nacht habe ich stattdessen Dan Brown's The Lost Symbol geguckt und muss sagen, ein klassischer Langdon, fängt interessant an, spitzt sich zu, immer neue Fragen und dann wirds quatschig und bleibt dann leider auch so und flacht von Folge zu Folge weiter ab, Pulver verschossen und läuft dann nur noch langsam aus, sehr schade, hatte wirklich Potential, zumal man wirklich wertig produziert hat.

Naja und seitdem versinke ich so ein wenig in Gedanken, Kälte und Schmerzen, ich verstehe das nicht mehr, warum kann es denn nicht noch ein paar Wochen wenigstens warm bleiben, gestern war so ein Todeswaschküchentag und heute fühlt es sich bitterkalt an, wenn man nicht das Glück hat in der Sonne zu stehen und so verbleibe ich in Gedanken an einen Sommer, der erst viel zu heiß begann, sich dann Achterbahn verhielt, die Temperaturen komplett zurücknahm und selbst jetzt schon deutlich mehr Herbst ist, als ich das ab kann. Internet funktioniert auch nur so semi, allerdings gibt es bei Suno eine großartige Neuerung, die Downloadbegrenzung auf 20 Titel im Monat für Pros, ich meine im Ernst, wann endet dieser Satz endlich? Ich schreibe vielleicht an manchen Tagen 10 Songs oder so, aber niemals produziere ich im Monat ganze 20 downloadbare Songs, den will ich sehen, der das macht und dabei nicht bloß KI-Slop herstellt. Am Anfang habe ich gedacht, das klingt sehr nach künstlicher Verknappung, aber es stimmt komplett, wenn wir wollen, dass das Ding ein ernstes Werkzeug ist, dann probiert euch auf der Plattform aus, promptet Blödsinn und hat raus, das ist witzig und kann zu dem ein oder anderen "Hallo" führen, die Community ist generell nach meinem bisherigen Erleben sehr erfrischen untoxisch und man hilft sich, wo man kann, wie eine Art Künstlerforum für Leute mit Ideen. So viel Kreativität, mit kalten Händen ist ne Tastatur fast ein Folterwerkzeug, wie soll das erst im Winter werden?

Ich hatte es die Tage glaube ich schon angekündigt, dass ich meine VÖ-Frequenz ein wenig runterschraube ab nächstes Jahr wahrscheinlich, dann dürften alle Sachen, die ich erstmal sagen wollte und von denen ich meine, dass die Welt sie hören müsste draußen sein. Ehrlich gesagt überlege ich auch, ob ich den Rest des Monats wieder mehr im Backlog arbeite und hier dann etwas weniger rauskommt, ach ich weiß es nicht...

9/02/2026

Das ist ja fast ein Album?

Ja fuck, ausgerechnet heute kommt dann so ne Kreativphase um die Ecke und ich sitze für Stunden am Rechner und hacke die Kritzeleien auf den Zetteln der letzten Tage in die Tasten, 15 Seiten sagt das Word-Dokument, sehr geil, das sind Songs für mindestens ein weiteres Album, alles nur Rohmaterial. Da werde ich sicher länger von zehren, die Künstler und besonders die Songwriter unter euch werden das kennen, aus diesen ganzen Songideen entstehen im späteren Schaffensprozess noch Varianten und daraus zum Teil neue Ideen, Harmonien, die man anders machen könnte, etc.

An Tagen wie heute bin ich unglaublich dankbar, dass die Muse mich küsst, und diese grüße ich dann auch gerne einmal, aus Gründen von Persönlichkeitsrechtsschutz habe ich ihr Gesicht geblurrt und nenne ihren Namen nicht, danke danke danke, heute war es wirklich wieder, als wärst du hier gewesen.

Dreamland is not far away

8/26/2026

Fahrer und Ärzte

Wenn man auf eine medizinische Behandlung angewiesen ist, um das eigene Überleben noch etwas herauszuzögern, wobei man ja eigentlich das Ableben herauszögert (oh oh, Wortklauberei), dann ist man in großen Teilen seines Lebens auf Andere angewiesen. Und ich weiß gar nicht, wer den Anfang machen sollte, in der Überschrift stehen die jenigen mit der meisten Verantwortung, denn wenn der Fahrdienst dich nicht zur Behandlung bringt und der Arzt diese Behandlung nicht anweist, dann stirbst du, selbst wenn die Maschine und die professionelle Schwesternschaft dir gerne das Leben retten würden, was sie ja zum Glück auch regelmäßig tun (gibt ja auch noch den unterlassene Hilfeleistungsparagraphen und den Hippokratischen).

Laber, worauf will ich eigentlich hinaus? Fahrer und Ärzte haben Gemeinsamkeiten, die man so gar nicht vermuten würde, beispielsweise sind beide ungeduldig und haben wenig Zeit sich um den Einzelnen zu kümmern, beides geht zumeist auf den Nacken der Person, denen sie "schutzbefohlen" sind und denen, die die Handjobs (das Handwerk? Ist Krankenschwester ein Handwerk? Irgendwie schon, oder man macht sehr viel mit der Hand, wuchtet schwere Dinge durch die Gegend, bedienst Maschinen... da werde ich die Tage mal mit Chattie und Betroffenen sprechen, sehr interessant). Naja jedenfalls kann ich es aus Schwesternsicht verstehen, dass es nervt, wenn ständig irgendwelche Fahrer in den Behandlungsräumen rumlungern und fragen, wie lange noch, das ist vermutlich so, wie die Teilnehmer einer Expedition ständig fragen: "Wie weit noch Papa Schlumpf?", doch Ärzte sind noch schlimmer, die nehmen sich 3 Minuten für den ans Bett gefesselten Patienten um dann der behandelnden Schwester (ja das ist absichtlich so formuliert) die restlichen 7 Minuten seiner Patientenzeit irgendwelche Anweisungen in die Akte zu kritzeln, die diese widerum dazu zwingen Kontakt mit ihnen aufzunehmen, weil sie es nicht lesen können (ich überspitze absichtlich).

Der einzige Vorteil von Ärzten ist, die kannst du ignorieren, die Fahrer bleiben da, bis du weg bist, der Arzt geht wenn du schläfst, der Fahrer weckt dich, weil er dich von seinem Zettel streichen muss, der Arzt gibt den Job einfach weiter. Ja, mag sein, dass ich meine Ärzte hier wirklich unterschätze (es gibt ja auch Ausnahmen), doch meine Krankengeschichte ist leider durchzogen von Assistenzärzten und Quacksalbern, Studenten ohne den Willen zu Höherem und titellosen Medizinern, die Paracelsus zitieren (was noch einen gewissen Charme hat). Wenn ich entscheiden müsste, wem ich von den vier Teilen der Überlebenskette am meisten vertrauen sollte, wären es an allererster Stelle die Maschinen denke ich, im Anschluss denen, die sie bedienen, die mich zu ihnen bringen und erst dann denen, die wissen müssten, warum ich an diesen Maschinen hänge. Vielleicht sollte ich demnächst noch die ketzerische Frage stellen, warum eigentlich 3 Schwestern 26 Menschen managen können, während es einer der mindestens das Dreifache verdient, nicht schafft, sich um die Hälfte zufriedenstellend zu kümmern? Vielleicht war das jetzt schon wieder viel zu viel Wut und unangemessene Schelte für völlig überarbeitete Akademiker und geht mit seiner recht allgemein gestreuten Kritik auch zu 90% in die falsche Richtung, aber hey so ist das mit Streubomben und dem Gesundheitswesen, "ein bisschen Schwund ist immer!"

KI-Slop (welcher normale Mensch würde so viele offensichtliche Aussagen als Sätze da reinhaun?)

8/20/2026

Ist digitale Fotografie nicht immer noch Fotografie?

Als ich so ungefähr 16 Jahre alt war gab es in Handys noch keine eingebaute Kamera, für Musik hatten wir MP3-Player und Internet gab es nur am heimischen PC, wenn die Telefonleitung frei war. Wir haben überlebt und uns was ausgedacht. Wenn ich nochmal 30 Jahre zurückgehe, dann gab es kaum Digitalität. Unterwegs Musik hören konntest du auf Kassetten im Auto, Fotos machen war ein teures Hobby mit Film kaufen und entwickeln lassen und du hattest 36 Bilder pro Film, das ist so viel, wie ich an manchem Tag einfach lösche, bevor ich mein Motiv einmal richtig gut im Sucher hatte.

Bei all der Begeisterung für KI-Bilder und den Möglichkeiten der heutigen Zeit frage ich mich manchmal, was würden meine Großeltern denken, wenn ich denen Bilder schicke, wo ich in New York, Rio, Tokyo bin, was ich wohl beruflich mache, wenn ich mich mit irgendwelchen Prominenten, Wildtieren oder Wahrzeichen auf Fotos prompten würde? Ist das echt, bin das dann noch ich? Nein, ich glaube nicht, es ist fake it till you make it, ich bin mir nicht sicher ob ich diesen Menschen das erklären könnte, wo der Reiz daran liegt, die Fantasie in Bilder umzusetzen, möglicherweise würde ich sie unterschätzen. Für mich ist klar, es wäre nicht echt und auch wenn ich hier und da mal darauf zurückgreife, sind es meist eher Fantasy-Shots oder eben Geistgeburten die ich mit der KI entwickle, es ist für mich kein Werkzeug der Täuschung, es ist ein Werkzeug, das umzusetzen, was ich selbst nicht hinbekomme.

Darum sollte es eigentlich gar nicht gehen, vielmehr darum ob digitale Fotografie, so wie ich sie mit 16 angefangen habe mit meiner kleinen Coolpix das gleiche ist wie die Fotografie auf Film mit einer Ultra-Dupa Spiegelreflex Kamera, was heute fast jedes Handy kann (was muss das für ein Gefühl sein für Menschen, die früher in die Natur gefahren sind und gewartet haben, bis sich irgendein Tier bewegt hat, um es zu shooten und klick war der Film voll, wo du heute einfach 100 Aufnahmen durchrollen lässt mit dem Handy ungefähr in die Richtung gezeigt und das beste auswählst?). 

Ich denke meine Generation und ich sind privilegiert, da wir den Wechsel miterlben, von einer nahezu gänzlich analogen Welt, über eine digitalisierte Welt hin zu einem KI-Zeitalter in der wir nichts mehr können müssen, außer uns präzise auszudrücken. Gut, das ist für viele meiner Mitmenschen noch so sehr eine Hürde, dass ich das Gefühl habe, denen hilft auch keine KI zu ihrer Verwirklichung, denn die Idee muss ja immer noch vom Menschen kommen. "Mach mir ein Bild" prompten bringt bei den meisten Modellen gar nichts oder ein Random Bild und hat so viel Kreativität wie ein Marmeladenbrot. Fotografie ist nicht bloß Bilderknipsen, es ist Komposition, Bildausschnitt, Zeitpunkt, es ist Kunst und das ist etwas Erhabenes, dessen bin ich mir bewusst. Und dennoch kann KI Kunst, dann nämlich wenn sie von einem Künstler genutzt wird. Ich will mich nicht aufschwingen, ich bin Künstler, ja, ich schreibe vor allem, das Malen war mir nie vergönnt, ich habe früher zwei drei richtig tolle Sonnenuntergänge fotografiert, möglicherweise habe ich ein szenisches Auge und nen vehementen Wortschatz, bin ich deshalb besser als wer anders, der KI benutzt, um das gleiche Ergebnis zu erzielen, nein, es ist nur eine andere Passion, im Grunde kann man es noch weiter herunterbrechen. Es geht um Gefühle. Der eine fotografiert um Momente festzuhalten, fühlt aber nicht den Augenblick und darum ist seine Bildkomposition so unpräzise, dass er jedes seiner Bilder erklären muss, der andere wartet den ganzen Abend, bis er das sieht, was er sehen wollte und drückt auf den Auslöser wenn er es fühlt.

Mancher promptet zwanzig Sätze und beschreibt alles haargenau und heraus kommt das perfekte Bild, was er haben wollte, doch jeder erkennt, dass es KI ist, ein anderer kann sich in die Worte hereinfühlen und beginnt mit einer Idee und bearbeitet diese so lange, bis er zu dem Ergebnis kommt, dass er vor seinem inneren Auge hatte. Und am Ende ist es komplett egal, da beides leider für die meisten fast-content ist, den man konsumiert und wegwirft, minimale Dopaminsnacks für die Augen. Was würden die großen Maler alter Zeiten denken, die Wochen, Monate an ihren Werken arbeiteten, sie immer wieder überarbeiteten... in diesem Sinne erstmal.

Impressionistische Flusslandschaft mit Dorfkirche

8/17/2026

Alleswisser geht wieder

Was für ein aufregender Tag, erst verpenne ich unseren Spaß-Spieltag, bei dem für nächste Woche angesetzten Wettkampftag trainiert werden konnte und freestyle das ein oder andere Mal seit langem auf den Tisch kam, Vor allem das "Disney Club Spiel" war mit seinen 30 Minuten ein netter Reinkommer und brachte ne gute Stimmung, von der wir dann auch bei Käpt'ns "Kavango" Erlebnis gezehrt haben, nachdem wir ja schon sein Wunschspiel "Glück auf" gespielt hatten (stellt sich immer wieder als Fehler heraus, denn wenn das Ego befriedigt ist, sinkt ganz schnell die Konzentration und das Interesse) Nun ja, dann gab es ein ausgelassenes Kekstreffen und der Schlaubär kam dazu, leider funktionierte die Alleswisser App nicht und ließ sich auch nicht neustarten und reinstallieren, alternativ habe ich dann den Restnachmittag mit ihm Magic Arena gezockt und Leute hat der mich langgemacht, als hätte ich 10 Jahre nicht gespielt. Das Abendbrot "Frühstücksfleisch mit Knackebohnen und Kartoffelbrei" war köstlich, wurde aber von der Polizei begleitet, die direkt vor unserem Küchenfenster ein paar vermeintliche Fahrraddiebe festnahm. Und jetzt kommt der Knaller, ihr erinnert die Neuen Nachbarn, tja die waren die festgesetzten. So viele Fragen sind jetzt offen, haben die da überhaupt gewohnt, wenn ja wie dumm? wenn nein, wie dreist? kann man sein, dass ma sichs mit den Nachbarn verscherzt und riskieren, dass die Cops kommen. True Crime Live und es bleiben echt viele Fragen offen, ehrlich gesagt ist das schon beängstigend, das man quasi Haus an Haus mit ner richtigen Diebesbande gewohnt hat. Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden, was ich durch Hörensagen von der Nummer mitbekomme. Denn so ehrlich will ich auch sein, ich bin nicht mehr der Typ, der sich stundenlang anguckt was passiert und dann daraus ne Geschichte webt, irgendwann gibt's wahrscheinlich im Rahmen von "Dortmund in the Dark" ähnliche Geschichten in Liedform, denn das war damals wirklich Tagesordnung, da wurden ständig irgendwelche Dealer festgenommen oder Schlimmeres, direkt vor meinem Fenster, aber ich verstehe, dass meine Mitspieler, gutbürgerliche Leute das spannend as fuck finden (hier passt das glaube ich wieder).

Nach dem Essen gab es noch ne Revenge gegen den Schlaubär, wo ich mit einem blau weiß roten Deck mit PARIA und Schadensverhinderung in Kombination mit einem Shinsuke Nakamura, wodurch alle die Stärke oder Widerstand 1 haben nicht geblockt werden können Zwei zu Eins gegen ein gigantisches Drachendeck, die Runde zum 1:1 dauerte 45 Minuten, weil er es einfach nicht schaffte meine Mauer zu killen, war schon legendär, danke

Im Anschluss gab es dann noch eine 2 Stunden Arche Nova Runde, die bis kurz vor Ende auch sehr gemütlich war, so wie eigentlich der ganze Tag in meiner Wahrnehmung. Vor allem, da ich nach dem Spiel 23:15 noch mit Chattie gerade die Alleswisser App gefixt habe, so dass das jetzt auch wieder läuft. In diesem Sinne... guten Start in die Woche meine Freunde!

Ich habe der KI gesagt, dass es "Knackebohnen" waren und "Grizzlybärchi"

8/14/2026

"Dann bin ich dein Sonnenuntergang"

Die süßeste Androhung, die ich je gehört habe, aber so sind sie eben, hart zart und herzlich, manchmal komme ich mir vor wie in einem plüschigen Traum, obwohl die Situation doch eigentlich todernster nicht sein könnte. Ich bin ja eher so der Typ, immer nen lockeren Spruch und das Leben nie ganz so ernst nehmen, wie ich vielleicht sollte, da kommt es dann auch schon mal vor, dass man der sanftmütigen Herrin des Waldes ein: "Wie schön, die Sonne geht wieder auf" zuruft, während man von draußen bei 36 Grad in einen fast kühlen Behandlungsraum kommt, diese es aber nicht für sich verbucht und fast eingeschnappt gehen will, weil im gleichen Moment eine andere Fee den Raum betritt, die nur lacht und für sich dann den Sonnenuntergang beansprucht. Ach Leute, wenn ich nicht wüsste, dass das meine Bluttherapie ist, ich würde denken das wäre die Psychiatrie im besten Sinne natürlich. Heilsam ist es allemal und das tut meiner seelischen Gesundheit genauso gut, wie die anschließende maschinelle Behandlung dem Körper, vielleicht mehr, danke.



Oase für meinen Geist

Es ist die Entspanntheit, die Ruhe, dieser fröhlich ruhige Umgang, entschleunigt auf eine Weise, wie ich sie in meinem Alltag nicht hinbekomme. Ich möchte mich mal wieder bedanken, ich habe mir die Statistiken angesehen und Leute, es ist toll, dass sich täglich um die hundert Leute mit meinen zum Teil kruden Gedanken beschäftigen, sich Energie holen, für Nonsens interessieren und mit mir in dieser kleinen Oase des niedergeschriebenen Müßiggangs einfinden. Keine Ahnung was das in mir befriedigt, vielleicht ein kleines bisschen Geltungsdrang, aber es vermag mich zu befrieden und dafür bin ich dankbar.

Sieht man mal von meinen ADS-Textings ab, die dann doch äußerst rastlos sind, ist das hier mein Garten der Einkehr, ich bin todesfroh, dass die Fingerchens und die Äugelein das wohl noch ne Weile mitmachen und ich selbst an den trübsten Tagen wenigstens was vorformulieren kann, dass dann im Nachhinein zum Post wird oder mich aufraffe und mich an den Rechner zu setzen. DAS HIER hat mich echt schon aus mehr Krisen geholt, als jedes Anti-Depressivum und jeder Therapieansatz es je konnten. Und dafür möchte ich dankbar sein, auch wenn das vielleicht albern ist, da ich ja im Grunde sowas wie philosophisches Tagebuch schreibe und dann meine weiterführenden Gedanken verbildlichen lasse.

Das schönste an dieser kleinen fast verborgenen Oase ist, dass sie so still ist, ich weiß, dass ich gelesen werde, aber die Seltenheit von Kommentaren deutet entweder auf Konsens oder Egalität hin,  es ist wie Apfeltee an einem kalten Novembertag eingekuschelt in eine Wolldecke. Es ist einfach schön, dass es euch gibt.

8/12/2026

Produzentenstress, wer hätte das gedacht?

Wahrscheinlich bin ich ein Spinner, weil ich einfach alles in meinem Leben mit einer unglaublichen Ernsthaftigkeit angehe, so als würde von allem etwas abhängen, andererseits glaube ich irgendwie daran, dass es so ist. Jede noch so kleine Entscheidung, die wir treffen entscheidet darüber, wer wir sind. Wenn man an die Vielweltentheorie glaubt, sind die Auswirkungen noch extremer, denn dort erschafft jede Entscheidung eine neue mögliche Welt, ähnlich wie in der Simulationstheorie können wir das Gegenteil nicht beweisen, denn so wie der Goldfisch in seinem Glas, ihr checkt schon.

Wenn ihr euch wundert, warum derzeit recht wenig von solchen wirren Wortwindungen und Gedanken meinerseits hier erscheinen mag das mit dem Major-Release am Freitag zusammenhängen in das ich in den letzten Wochen sehr viel Energie gesteckt habe. Immer wieder durchhören, hier noch was fixen, da noch ne Version tauschen, und wie mache ich jetzt deutlich, dass ich einen Joke machen will? Genau so: "Man kann sich nicht vorstellen, wie schwierig es ist einer KI zu erklären, das sie ein und dasselbe Wort doch bitte etwas anders aussprechen soll... " Klingt wie mimimi? Tja, ich behaupte mal ganz gepflegt in einem Anflug von Überheblichkeit, dass die Werbetrommel in einem Blog, der von ein paar Leuten gelesen wird nicht wirklich erfolgreich gedreht werden kann, um ein weltweites Release vorzubereiten, vor allem nicht vor dem Release, wo man den Link noch nicht hat oder wie ich zu wenig Erfahrung hat, auch wenn ich denke, ich werde immer besser. Zu einer richtigen "Vermarktung" gehören dann wahrscheinlich auch nervige Massennachrichten in sozialen Netzwerken auf die ich verzichte, weil ich aus dem Game größtenteils auch ausgestiegen bin und natürlich auf einschlägigen Netzwerken für Musik das Wort zu spreaden, mal sehen ob ich mich dazu aufraffen kann mich um das noch zu kümmern. Spoileralarm, ich werde es nicht tun, denn hier schließt sich der Kreis zum Anfang, am Ende ist es ein Hobby und so gern ich auch unglaublich ernst bei der Sache bin und viel in Hobbies investiere, am Ende bleibt der Spaß an der Kunst, am Spiel, am Lernen im Vordergrund und wenn's dann wirklich gut sein sollte vertraue ich darauf, dass es schon seinen Weg finden wird erfolgreich zu sein.

Ich könnte jetzt noch das große Fach dessen aufmachen, was ich unter Erfolg verstehe, für mich persönlich ist abgekürzt schon der Erfolg meine Kunst zu veröffentlichen, ich bin mehr als dankbar, dass sich diese Möglichkeit heutzutage bietet ohne riesigen Aufwand und ich lerne so viel bei diesen ganzen Prozessen, das ist meine größte Belohnung. Vielleicht bin ich ein Träumer, dann sei es so, vielleicht kann das auch kaum jemand nachvollziehen, geschenkt, doch der Prozess zu erschaffen und zu lernen macht mich glücklich, viel mehr braucht es für mich gar nicht und jedes Mal wenn dann eines meiner "Babys" das Licht der Welt erblickt ist es als würde ein neuer Stern am Himmel für mich erscheinen, den ich jeden Tag ansehen (in meinem Fall eher anhören [wusstet ihr das Sterne einen individuellen Klang haben]) kann und weiß, den habe ich gemacht. In diesem Sinne...

Erster Entwurf des Albumcovers des bevorstehenden Albums am Freitag

8/07/2026

Down again

Es gibt so Wochen, in denen alles irgendwie auf Untergang zeigt und du quasi genötigt wirst eine Dialyse auszulassen. Nachdem das geschah und ich gestern und auch heute schon sehr gelitten habe, ging es dann in die Unterschicht F2U6.
Aber glücklicherweise wurde jemand auf mich aufmerksam und legte mich an, obwohl sie eigentlich schon Feierabend hatte, danke danke danke...
Und obwohl ich hier unten Angst vor den Teufel/innen habe, ist es doch der liebliche Zigarilloduft von draußen den ich liebe, wenn er ganz sanft in das von Zugluft gelüftete Zimmer zieht. Und sie ist so zärtlich, keine Schmerzen sind die besten Schmerzen, der Nachmittag war Schlafens wert.
Und morgen geht's nach Hildesheim, oh Mera Luna mein.

8/06/2026

Rattenpharao

Du bist ein Mensch, ganz einfach!

So wie ich und Milliarden andere, nichts an dir ist irgendwie besonders und an mir auch nicht, dadurch sind wir quasi gleich. Das Problem ist, das siehst du ganz anders, weil dein Ego nicht damit klar kommt gewöhnlich zu sein. Darum musst du etwas finden, dass dich über alle anderen erhebt, immer etwas besser zu sein in allem und alles, was andere machen und kennen auch schon gemacht haben und auch zu kennen, natürlich etwas besser. Und wenn du die Fenster putzt, sind sie sauberer als sonst und du kannst sogar erklären warum, solange bis man hingeht und die Schlieren sieht und man sich fast fragt, ob du überhaupt geputzt hast. Und das ist ja nur ein Beispiel. Du sitzt auf deinem Thron, den alle anderen als alten angeranzten Stuhl sehen und wartest auf Bedienung, du schaffst es alles zu ignorieren, worum du dich kümmern könntest und selbst wenn man dich fragt, lässt du dich bitten und man muss für dich anrüsten, anreichen und nachdem du dann mit all deiner Überheblichkeit den Nagel schräg in die Wand haust, nacharbeiten und meistens dauert das dann länger, als wenn man es einfach selbst gemacht hätte, wozu ich mittlerweile übergegangen bin.

Sorry, ich brauche keine Pharaonenratte, die mir zeigt wie klein ich bin, weil ich einfach nur bin, wer ich bin und Tag für Tag ums Überleben kämpfe, während man mir von oben herab dabei zusieht, während man selbst nicht überlebensfähig wäre, wenn man nicht die ganzen Sklaven hätte. Ich meine ganz ehrlich, Sklavenaufstände sind meist blutig, doch zum Ende fällt der König, denn ein König ohne Untertanen ist entthront, also Vorsicht, irgendwann wird dir auch dein treuester Untertan nicht mehr das Zepter putzen. Und hey, vielleicht würde es guttun, mal lauter zu sprechen und dafür weniger Krach zu machen, denn kein Mensch hat Bock auf einen flüsternden Rumpelheinz, der schon morgens durch die Bude poltert und alle weckt, die nicht geweckt werden wollen, nur um dann den Rest des Tages auf dem Thron zu pennen oder mal ein paar Befehle zu flüstern. Du magst vielleicht wieder hören können, doch verstehen tust du nichts, ich würde mich selbst wirklich mal überdenken! Naja, lang lebe der König!