10/27/2026

Die Horrorwoche beginnt

Das Leben macht mir im Moment im Großen und Ganzen sehr viel Spaß, ich treffe liebe Menschen, kann kreativ sein, bin lange wach und fleißig, wären da nicht diese kleinen Stolpersteine. Vergangen ist der Montag, ich habe es doch tatsächlich im dritten Anlauf geschafft das neue Orakel nach Dibella zu bringen und das Hauptproblem war nicht die Quest selbst sondern die Aggro-Priesterinnen im Tempel selbst, die mich zweimal angriffen und von Marcurio dann komplett zerlegt wurden, nach dem zweiten Durchgang neugeladen und ihn oben an der Treppe warten lassen und alles ging gut. Naja sowas kennt ja jeder, manche Menschen machen andere Menschen einfach aggressiv.
Und andere besänftigen ein aufgeheiztes Gemüt, obwohl sie selbst völlig überdreht sind. Aus irgendeinem Grund stand ich gegen Mittag völlig neben mir, Schwindel, Zitterknie und Elend, ich habe mich selten zur Therapie hereingeleiten lassen, gestern war es nötig, danke an dieser Stelle der tapferen Emma. Vor Ort schwappte mir die bekannte Herzlichkeit entgegen und ich muss sagen, vermutlich war es einfach nur Schwäche. Am Ende der Behandlung ging es mir nicht nur körperlich wieder wundervoll.
ihr kennt das sicher auch, es gibt einfach Menschen, die einen heilen. Und praktischerweise arbeiten an einem Ort wie diesem, wo man als Kranker hingeht richtig viele davon und das ist ja dann auch schon was.
Und dann werde ich jetzt gerade wach und seh mir meine To-Do-Liste bis November an und oha, da ist noch ganz schön was zu gehen. Heute Abend heißt des vermutlich erstmal leiden mit dem BVB, Heimspiel gegen Bremen, die Halstabletten habe ich immerhin schon, ach was jammer ich, erstmal abwarten was wird, was wird (ist auch schon lange nicht mehr lustig, oder?).

Eigentlich bezog sich der Titel ja auf den letzten Countdown Richtung Halloweenparty am Samstag. Wer mag kann sehr gern unten vorsingen. Vermutlich gibt es dann auch was von Grommel in die Tüte, wenn der euch durchlässt, könnt ihr's ja versuchen, ich werde im schwarzgelben Dress im KK2 Entertainment Center sitzen und den Horrormonat mit einer Non-Stop Horrornacht beenden, beginnend mit dem Bundesligaschocker gegen die Bayern. Alles danach ist mehr oder weniger zufällig und wird erst kurz vor Beginn ausgehängt.

Bis dahin habe ich noch a long way to go, ich wünsche euch allen eine wunderschöne spooky week.

10/20/2026

Karma ist 'ne **tch

Sarin gehört zu den gefährlichsten chemischen Nervenkampfstoffen der modernen Geschichte. Seine Entwicklung sollte Irgendwann militärische Vorteile schaffen, führte jedoch stattdessen zu einem Symbol dafür, wie gefährlich wissenschaftlicher Fortschritt ohne ethische Grenzen werden kann. Historische Ereignisse holt man sich deshalb immer wieder ins Gedächtnis, denn nur wer die Folgen kennt, kann Verantwortung für die Zukunft übernehmen. Gerade die internationale Gemeinschaft versucht seit Jahrzehnten, durch Verträge und Kontrollen sicherzustellen, dass sich ähnliche Tragödien nicht wiederholen. Die Vergangenheit mahnt eindringlich, technische Möglichkeiten niemals über den Schutz des menschlichen Lebens zu stellen.

Internationale Abkommen richten sich deshalb an jene, die politische oder militärische Verantwortung tragen. Kein Staat sollte ein Interesse daran haben, chemische Waffen als legitimes Mittel zu betrachten. Vielmehr gilt die Erkenntnis, dass ihre Folgen unterschiedslos Zivilisten und Einsatzkräfte treffen können. Deshalb nicht nur Wissenschaft, sondern auch Diplomatie und Aufklärung spielen eine entscheidende Rolle bei der Verhinderung solcher Katastrophen.

Geschichte zeigt, dass Gesellschaften aus schmerzhaften Erfahrungen lernen können, wenn sie bereit sind, sich ehrlich mit ihnen auseinanderzusetzen. Verantwortung entsteht nicht allein durch Wissen, sondern vor allem durch ihrem bewussten Umgang damit. Wer ethische Grenzen achtet, zeigt Handeln statt bloßer Absichtserklärungen. So lernen auch kommende Generationen, warum internationale Zusammenarbeit unverzichtbar bleibt. Nur wollten. viele Menschen früher glauben, dass Abschreckung allein Sicherheit schaffen könne – die Geschichte hat diese Hoffnung mehrfach widerlegt.

10/14/2026

"Alter, halt die Fr...!"

Ihr kennt mich als ruhigen, analytischen, vielleicht manchmal sogar witzigen kleinen Tickman, doch ich habe echt Probleme mit Dummschwätzern, nicht solche die einfach Blödsinn reden oder keine Ahnung haben, wobei die schon grenzwertig sind. Ich habe ein Problem mit Menschen, die Alles, was sie im Leben erlebt haben, als Groschenroman jedem erzählen müssen, den sie treffen mit sich selbst in der Hauptrolle und so übertrieben, dass man auch denken könnte, der Groschenroman wäre nur nacherzählt und mitnichten die eigene Erfahrung. Wer einem Menschen mit Höhenangst einen Fallschirmsprung als das ultimative Erlebnis verkaufen will, nach dem man drei Tage Adrenalin hat, der soll sich gerne mal bei mir melden, dann bring ich ihn fünfmal am Tag in die Dropzone bei meinem alltäglichen Todestanz. Man hat ir vor Kurzem schon vorgeworfen, ich würde Menschen ihren Spaß nicht gönnen und die Freude auf Ereignisse vermiesen. Dann sehe ich in das Gesicht eines Engels, der die Augen verdreht und bin mir mit ihr einig, dass Gott uns Flügel gegeben hätte, wenn wir aus Flugzeugen springen sollten, andere Geschichte.
Was ist mit diesen übersteigerten Egos, es ist schockierend, dass ich scheinbar auch mal so war. Heute kann ich zugeben, dass ich überall auf der Welt schon war (in Filmen) und schon unfassbar viele Erfahrungen gemacht habe (in Filmen), zumindest alles, was mit Action und richtigen Abenteuern zu tun hat. Man macht sich lächerlich, wenn man das Leben von vor 20 Jahren so verkauft, als wäre es das jetzige und sich immer noch als den Maincharakter in seinem eigenen Leben wahrnimmt. Im Grunde genommen sind wir alle NPCs in einem laufenden Spiel. Ich habe mich irgendwann vor 20 Jahren mal vier Wochen für den absoluten Maincharakter gehalten, weil ich ein paar Sekunden mit Licht beschienen war und ich habe davon sehr lange gezehrt, das Problem war, ich habe den Einstieg ins Flugzeug und das Rausspringen ohne Fallschirm kilometerweit an der Dropzone und den Aufschlag bis heute nicht verkraftet. Das ist die Realität der meisten Maincharaktere, in diesem Sinne...

10/10/2026

Kurzes Statement zu meiner Abwesenheit

So langsam hören die vorproduzierten Posts auf euch noch weiter zu unterhalten, wenn dem so ist, es gibt es großes Archiv mit jeder Menge Themen und Möglichkeiten der Zeitüberbrückung, nein mal ernst grade.

Ich arbeite viel zu lange am Stream of Sentiment Album und habe auch schon den VÖ-Termin verschoben auf den 27.11., der Grund sind in beiden Fällen sogenannte persönliche Gründe, sobald ich damit klar komme, werde ich euch wie immer natürlich Einlass in mein Seelenleben geben, derzeit muss ich das erstmal mit mir selbst ausmachen und dabei kann ich mir nur eine gewisse Portion Trauer-Tech geben, denn ihr wisst ja, wie sich manchmal aus einem Nachtschmetterling und seinem fröhlichen Todestanz ein ernster Schicksalsschlag entwickelt, der dann die ganze Welt so ein wenig anders darstellt. Mehr erstmal nicht dazu...

10/08/2026

Haben Zombies noch Gefühle?

Wann sonst als im Oktober würde so eine Frage passender sein. Der Herbst zieht langsam ins Land, alles um uns herum stirbt und hinterlässt dabei unglaublich schönes Farbenkleid, welches trotzdem von Tod kündet und doch stirbt nichts richtig. Der Prozess ist nur der Beginn einer Erneuerung, der in 6 Monaten dann wieder mit dem farbenfrohen Frühling die jetzt möglicherweise Betrauerten ins Leben zurückholt. Warum haben Zombies einen so schlechten Ruf, warum ist es unnatürlich als Mensch einen Prozess der Erneuerung zu durchlaufen und als etwas anderes wieder zu kommen nach dem Tod? Sind Zombies noch Menschen? Waren Menschen schon immer Zombies? Und sind sie aufgrund ihrer Triebe gezwungen kannibalistisch zu sein (wobei sie ja nicht jene ihrer eigenen Art fressen, oder?) Leiden Zombies an ihrem Hunger, können sie verhungern, Liebe empfinden, sind sie gar nicht die dummen Toten, sondern nur wahnsinnig, weil sie plötzlich nicht mehr steuern können, ob sie geliebte Menschen töten? Könnten wir Zombies in unsere Gesellschaft reintegrieren, da sie grob gesehen ja bloß verwesende Menschen sind, die weiterführende Fähigkeiten des Gehirns verloren haben? Die Fortbewegung funktioniert ja meistens noch und alleine Essen bekommen sie auch hin, so hart das klingt, das ist mehr als die meisten Intensivpatienten können und um die kümmern wir uns auch. Das Argument, dass es faktisch keine Zombies gibt, lasse ich nicht gelten, guckt euch mal in eurem Umfeld um, ihr werdet verstehen, was ich meine.

Aber im Ernst, haben Zombies noch Gefühle, denn wenn ich das richtig verstehe, sind Gefühle etwas, dass tiefer im Nervensystem verankert ist, als Körperkontrolle, mag sein, dass das meine romantisierte Fassung vom Verständnis des Körpers ist, ich erinnere mich daran, als ich auf Intensiv war und meine Beine nicht bewegen konnte, keine Kontrolle über meine Muskeln hatte, die Gefühle von Angst und Liebe waren immer da.

Und wenn DAS das Leben eines Zombies ist, dann will ich kein Zombie werden, die romantisierte Vorstellung des Untoten, der neben dem Gedanken an Fressen nur noch Gefühl ist, klingt für mich grausam und abscheulich. Weiß nicht, musste mal raus...

10/06/2026

Es ist nicht nur die Sprachbarriere

Die Idee, KI zu nutzen, um Tiersprachen zu übersetzen und damit potenziell unser Verhältnis zu Tieren, auch in Bezug auf den Fleischkonsum, radikal zu verändern, ist faszinierend und schockierend zugleich. Ich meine ganz ehrlich, wir sollten an dem Punkt angelangt sein, dass es uns möglich sein sollte, anhand der zig-Milliarden Tonbeispiele aus der Tierwelt Muster zu erkennen und etwas wie Sprache daraus abzuleiten, das unserer Kommunikation gleich kommt. Möglicherweise handelt es sich eher um simplere Sprachcodecs, doch genau das können doch LLMs, nicht wahr? Ich habe mal ein wenig "geforscht" (mit ChatGPT Webseiten durchsuchen und Links besuchen und mir Forschungsberichte und Studien zusammenzufassen ist viel zu lang, um es immer wieder hinzuschreiben).

Tatsächlich wird weltweit zu diesem Thema geforscht. Es wird behauptet, dass es fundamentale biologische, linguistische und technische Hürden gibt, klingt für mich, als wüsste man schon Bescheid, will es aber nicht veröffentlichen, weil es unsere Welt in den Grundfesten erschüttern würde. Man stelle sich vor, das grausame Winseln von Schweinen und Rindern, die zur Schlachtbank getrieben werden, wäre durchsetzt mit Worten der Angst, einem Betteln um Gnade und Gebeten zum gemeinsamen Schöpfergott. Tiere, die wir als Schlachtvieh bezeichnen würden von Objekten zu Subjekten und etwas, das man versteht, ist viel schwerer zu töten. Andererseits hält Menschen so etwas ja auch nicht ab Menschen zu töten, oder?

Die Argumente der Forscher sind:
"Keine echte „Sprache“ im menschlichen Sinne: Menschliche Sprache basiert auf Grammatik, Syntax und unendlicher Kombination von Wörtern. Die meisten Tiere kommunizieren nicht in diesem strukturierten Format. Ihre Kommunikation ist stark kontextabhängig und oft eine unmittelbare Reaktion auf Reize (Angst, Paarungsbereitschaft, Hunger)."
Also so wie bei Kleinkindern und Babys, die können wir doch aber auch verstehen und die lernen sehr schnell durch Hände und Füße zu kommunizieren, mit Mimik und später mit der Sprache, die man ihnen anerzieht, sehe ich nicht als richtiges Argument.

"Multimodale Kommunikation: Tiere „sprechen“ nicht nur mit Tönen. Eine Katze oder ein Hund kommuniziert massiv über Körpersprache, Pheromone (Gerüche), Ohrenstellung und Schwanzbewegungen. Eine KI müsste all diese Kanäle gleichzeitig perfekt erfassen und kombinieren, um die echte „Bedeutung“ zu verstehen."
Ja, wie bei Babys und Kleinkindern eben, mit genug Rechenaufwand und Lernbeispielen ergeben sich hundert pro Muster, die man analysieren kann und versteht (wir Menschen arbeiten doch auch mit Körpersprache, Mimik und Schwanzstellung in der nonverbalen Kommunikation)

Fehlen von Referenzdaten (Ground Truth): Um eine KI von Sprache A nach Sprache B übersetzen zu lassen (z. B. Deutsch zu Englisch), füttert man sie mit Millionen Texten, die bereits von Menschen übersetzt wurden. Bei Tieren haben wir diese „Bauanleitung“ nicht. Wir müssen mühsam erraten und per Video/Audio korrelieren, was ein bestimmtes Geräusch in einer bestimmten Situation bedeutet.

Klingt mir eher nach einem Menschen-Problem, einem Problem von Zeit, dieses Problem ist ja genau das, was eine KI minimiert, indem es Prozesse in Bruchteilen dessen durchrechnet, welches ein Forscherteam brauchen würde. Ich versteh den Punkt mit der Referenz, musste da direkt an Mars Attacks denken, wo die Kommunikation unsere Vernichtung einleitet (obwohl die eh aggro waren).

Und dann habe ich mir mal raussuchen lassen, ob es schon Projekte gibt, die es trotzdem versuchen und e voila:
- Earth Species Project (ESP): Eine Non-Profit-Organisation nutzt maschinelles Lernen, um Muster in den Lauten aller Tiere zu finden, ohne auf menschliche Übersetzungen angewiesen zu sein. Und wow, guckt da mal rein, das ist beeindruckend.
- Project CETI (Cetacean Translation Initiative): Hier wird speziell versucht, die Klicklaute von Pottwalen mithilfe von fortschrittlicher KI und Sprachmodellen zu knacken.

Ich bin mit sprechenden Tieren aus Zeichentrickfilmen groß geworden und war bei meinem ersten Zoobesuch als Kind böse enttäuscht und habe geweint, dass keiner geantwortet hat auf mein freundlich euphorisches "Hallo".

In einer perfekten Welt könnten Menschen und Tiere zusammenarbeiten und ihr Wissen über den Planeten teilen, um die Ressourcen und Lebensräume ideal zu nutzen und es müsste keiner mehr sterben, nur weil der andere Hunger hat und dann schießt mir das Löwenrudel vor die Linse, dass eine Gazelle zerreißt und die tiefe Stimme des Erzählers sagt: "Auch das ist die Natur, Fressen und gefressen werden, der Stärkere überlebt!", wie deprimierend...

10/02/2026

Stream Of Sentiment - Herkunft, Backcover und Ankündigung

Weil ich sehr positives Feedback auf den Song "Stream Of Sentiment" bekommen habe, muss ich euch dazu jetzt was erzählen, den Song habe ich 2006 angefangen mit einer 30 Sekunden Aufnahme auf meinem damaligen PC, das war noch zur Zeit von "A Glorious Mess" (der Link führt zum 20 Years Tribute Album),doch der Song ist nie fertig geworden, vielleicht veröffentliche ich irgendwann noch mal so ein Album mit Demoschnipseln von Songs, die ich später veröffentlicht habe (so klassisches Rare Diamonds Zeug), wie die ganz Großen oder so.

Ich muss so lachen, während ich das hier schreibe, weil ich mich immer noch an das Krächzen erinnere, was ich oben beschreibe, wie auch immer, ich wollte eigentlich nur ein wenig Promo machen, doch irgendwie ist "Stream of Sentiment" so viel mehr für mich. Darum ist es auch so lustig, das es als erstes als Happy Hardcore, Dance-Nummer an die Öffentlichkeit kommt. Es war einer meiner Vorschläge eines Bandnamens damals, weil wir ja schon so ein bisschen Emo drauf waren, dann kam die Lied Idee, dann die Depression und viele abgründige Texte über das Vergehen und ewige Liebe und so ein Zeug, die ich in einem Ordner namens "Stream of Sentiment" auf meiner Festplatte gesammelt habe, über Jahre.

Seit ich mittlerweile durch das Werkzeug künstlerischer Intelligenz die Chance bekam, mich noch einmal therapeutisch an einer Reflektion meines Lebens zu versuchen ist das Ding nochmal aufgeploppt und obwohl es quasi der erste Cluster war, unter dem ich veröffentlichen wollte, das meiste so in Richtung schwarze Szene, und auch einer der ersten registrierten Künstler, die ich für Tickman Life Records gesigned hatte, ist es jetzt über den Umweg von Stanley's Tanzblümchen Album über die Remixe an der Zeit den Fokus auf sie zu richten. Ich wollte halt kein Gothic-Album im Frühling oder Sommer veröffentlichen und irgendwie waren mir letztes Jahr im Herbst/Winter ein paar andere Dinge wichtiger in die Welt zu posaunen.

Ja keine Ahnung, wen das interessiert, ich knall euch hier gleich die Rückseite von der Remixplatte rein und nächste Woche kommt dann das Album des Projekts, das so heißt wie der Song, den ich vor zwanzig Jahren schrieb. Wusstet ihr, dass Trottoir = Bürgersteig und nicht Toilette heißt? Ja nächste Woche wird's dann etwas deeper. In diesem Sinne...

10/01/2026

Oktobär 2026 - Road to Halloween, 31(33) Horrorfilmempfehlungen

Wer Bock hat, dem empfehle ich dieses Jahr 31(33) Horrorfilme auf dem Weg zu Halloween.
Dazu gehören für mich auch Subgenres, wie Action-Horror, Horrorkomödien oder -Dramen.

Diese Liste könnte kontrovers sein, weil ich teilweise einen sehr weirden Geschmack habe, es gibt verschiedene Gründe warum ich einen Film empfehle oder er auf dieser Liste, die zwar irgendwie gerankt ist, aber vor allem auf den Bewertungen bei letterboxd basierend, ist.

Natürlich muss ich euch warnen, das ist größtenteils absolut NICHTS für Kinder und geht zum Teil wirklich an die Substanz, daher achtet drauf, was sich eure Kids reinziehen und habt ein bisschen ein Auge drauf. In diesem Sinne... unter dem Bild geht's los! Freue mich, auch wenn ihr Kommentare da lasst, Empfehlungen, den üblichen letterboxd Kram eben. Hier ist der Link zur kompletten Octobärs Road to Halloween-Liste

01.10 The collection

02.10 Resident Evil: The final Chapter

03.10 Baskn (Kurzfilm)

03.10 I am not a serial killer

04.10 mother!

05.10 I saw the devil

06.10 Eraserhead

07.10 Alien: Covenant

08.10 The Babysitter

09.10 The house that Jack built

10.10 Dark House

11.10 Midsommer

12.10 Train to Busan

13.10 Animas

14.10 Ein andalusischer Hund (Kurzfilm)

14.10 Yakuza Apocalypse

15.10 Wyrmwood - Road of the dead

16.10 The Lesson

17.10 Like dogs

18.10 Dread

19.10 Meat Grinder

20.10 Hagazussa

21.10 Last night in Soho

22.10 Lords of Chaos

23.10 Hereditary

24.10 The return of the living dead

25.10 Renfield

26.10 Octalus - Der Tod aus der Tiefe

27.10 Infinity Pool

28.10 Alien

29.10 Freddy vs. Jason

30.10 Martyrs

31.10 Mandy

9/30/2026

KK2 Entertainment Center T&Fs September 2026

24 Filme im September, ich habe zwar nicht ganz mein Pensum geschafft, was ich mir selbst setze, bin aber doch recht zufrieden endlich wieder mehr Filme zu gucken und mir auch die Zeit dafür zu nehmen, generell mir wieder mehr Zeit für mich zu nehmen und nicht bloß für alle anderen diese zu opfern oder mich in irgendeiner Fantasie eines Künstlerlebens zu verlieren, die am Ende nur ein weiteres Rabbithole aufmacht. Spannend ist besonders zu sehen, dass es keinen Rewatch gab, so dass alle 24 Filme komplett neu für mich waren. Die gesamte Monatsübersicht gibt es im Film-Diary auf letterboxd. Wie gewohnt folgen jetzt die Tops und Flops und meine Kurzreview hinter den Links.

Flop 5

1 - Black as night

2 - Bloodrayne - Deliverance

3 - Keiner kommt hier lebend raus

4 - The last king

5 - Pearl

...

Top 5

5 - Romeo is bleeding

4 - Heavenly creatures

3 - Final Destination: Bloodlines

2 - Gaia

1 - Bring her back

Was habt ihr euch im September gegeben, welchen Film habe ich komplett falsch eingeschätzt, nicht verstanden oder komplett deranged? Sagt es mir gerne auf meinem letterboxd-Profil und lasst ein wenig Liebe da.


Dreams are my reality

Luzides Träumen beschreibt den Zustand, in dem man während eines Traums erkennt, dass man träumt und diesen Traum teilweise bewusst beeinflussen kann. Besonders intensive oder extrem realistische Träume können dabei zunächst beängstigend wirken, gerade wenn sie in Horror, Verlust oder Hilflosigkeit kippen. Typische Motive wie nicht schreien können, eine Telefonnummer nicht richtig wählen oder sich trotz offensichtlicher Widersprüche nicht aus dem Traum lösen zu können, zeigen, wie überzeugend das Gehirn im Schlaf ganze Wirklichkeiten konstruiert. Wer jedoch lernt, bestimmte Traumzeichen zu erkennen, kann dieses Erleben teilweise verändern: Aus einem Albtraum wird dann nicht zwangsläufig etwas Angenehmes, aber zumindest eine Situation, in der man nicht mehr vollkommen ausgeliefert ist.

Spannend wird es dort, wo Träume sich wie Vorahnungen oder Abschiede anfühlen. Menschen berichten immer wieder davon, kurz vor dem Tod eines Angehörigen oder Freundes ungewöhnlich intensive Träume von dieser Person gehabt zu haben. Wissenschaftlich lässt sich daraus allerdings kein verlässlicher Blick in die Zukunft ableiten. Plausibler ist, dass unser Gehirn im Hintergrund viel mehr verarbeitet, als uns bewusst ist: kleine Veränderungen im Verhalten, Krankheit, Sorgen, Gespräche oder die eigene Angst vor Verlust. Im Traum werden solche Eindrücke weitergedacht und zu Geschichten zusammengesetzt. Dass ein späteres Ereignis zu einem vorherigen Traum passt, kann dadurch trotzdem erschreckend präzise wirken. Gerade deshalb sollte man Träume ernst nehmen, ohne ihnen automatisch eine übernatürliche Bedeutung zuzuschreiben.

Für mich liegt ihr Wert inzwischen weniger darin, die Zukunft vorherzusagen, sondern darin, Dinge zu verarbeiten. Ein Traum kann Angst, Trauer, Erinnerungen oder Gedanken durchspielen, die im Wachzustand keinen Platz bekommen. Dabei hilft es, nach dem Aufwachen bewusst in die Realität zurückzukehren: Licht an, Wasser trinken, aufstehen, orientieren und den Traum aufschreiben. Ein Traumtagebuch macht nicht nur wiederkehrende Muster sichtbar, sondern kann aus etwas Verstörendem auch etwas Kreatives machen: eine Geschichte, einen Song, einen Gedanken für später. Entscheidend ist vermutlich, sich nicht im „Traumland“ zu verlieren. Träume können ein bemerkenswerter Zugang zur eigenen Psyche sein, aber das Wachleben bleibt der Ort, an dem wir entscheiden, was wir daraus machen.
naja, es sei denn wir glauben an die Simulationstheorie, denn dann wird das mit der Realität etwas schwieriger und die Frage, was Träume wirklich sind wird auch um einiges spannender, aber das ist eine andere Geschichte. In diesem Sinne...