12/29/2009

Played-a-life

Früher habe ich immer viel gespielt, Brettspiele, Kartenspiele, an der Konsole, am PC, draußen weniger, aber gespielt. Jetzt wo ich nur noch an den Wochenenden manchmal zu Hause bin passiert es doch des Öfteren, dass wir uns Sonntagnachmittags mal Hinsetzen und ein Spiel aus dem Schrank holen...

Das ist eine willkommene Abwechslung zum Dauerdruck des Studiums und meiner sonstige sozialen Verpflichtungen. Hier ein paar Kurzresis von Spielen, die wir im vergangenen Jahr auf dem Tisch hatten. Wer wie wir Spaß an Brettspielen hat, kann ja mal auf die Seite der Community auf BoardGameGeek gehen.

Rheingold

Einfach zu erlernendes Strategiespiel bei dem man den Gegner im Auge behalten muss und eine gehörige Portion Würfelglück braucht. Wegen dieser Glückslastigkeit nicht bei jedem Mitspieler beliebt in unserer Runde...

Ich mag es irgendwie, ist ein guter kleiner Einstieg, wenn man sich noch etwas mit deutlich mehr Spieltiefe für den Abend vorgenommen hat.

Elfenland

Ebenfall eher ein Familienspiel, bei dem es auf clevere Routenplanung angeht und dieses Mal kann man den Glücksfaktor durch schnelles Reagieren auf Spielsituationen und Anpassen der eigenen Strategie minimieren. Auch hier ist es von Vorteil darauf zu achten, was die Mitspieler machen, da man immer wieder daraus Profit schlagen kann.

Viele Möglichkeiten und eine geringe Lernhürde machen es auch für Einsteiger schnell zum Erfolg am Tisch.

Malefiz

Muss man eigentlich nicht viel zu sagen, mag man oder mag man nicht, Sperren, Schlagen, ab zum Ziel. Reines Fun-Ärger-Glücksspiel, das ein perfekter Rausschmeisser zum Abschluss ist.

Ich persönlich mag es nicht so sehr, weilich schlechte Erfahrung mit Mitspielern gemacht habe, die gar niemals das Ziel haben zu gewinnen, sondern einfach nur möglichst viele gegnerische Stadels rauszuhauen und riesiege Barrieren zu bauen.

Tycoon

Der Bau von Hotels in verschiedenen Städten verlangt ein gewisses Maß an Planung und Finanzmanagement. Hier kommt es nur auf Strategie und schnelles Reagieren auf neue Situationen an. Wer hier zu weit vorausplant und seine Mitspieler nicht im Blick hat, verliert.
Ich habe irgendwann eine nahezu unschlagbare Strategie entwickelt, die in 9 von 10 Spielen zum überragenden Sieg und sehr unzufriedenen/ungläubigen Mitspielern führt. Daher wollen diese nicht mehr mit mir Tycoon spielen, dabei macht es auch ohne God-Mode großen Spaß.

Löwenherz

Ein etwas komplexeres Strategiespiel bei dem viele Möglichkeiten zum Sieg führen und jede Runde das Spiel drehen kann. Wichtig ist vor Allem natürlich, dass man sich nicht verzettelt und "Grenzen setzen" nicht mit "Grenzen verschieben" oder "Gebiet erweitern" verwechselt.

Hat in den Runden, mit denen ich gespielt habe immer sehr viel Spaß gemacht, auch wenn eine Person sich von Tag 1 schwer damit getan hat, weil er ständig alles durcheinander brachte, was ich eben schon erwähnte. Man sollte allerdings ein wenig Zeit mitbringen, da die einzelnen Spielzüge gerade bei Anfängern doch etwas dauern können.

Deutschlandreise

Das klassische Reiseplanungsspiel aus den 80ern, sogar noch mit DDR-Grenze, eigentlich ein kleiner feiner Rausschmeisser, der in 5 Minuten erklärt ist. Außerdem eines der Lieblingsspiele unseres Problemspielers, weil er genau weiß, wie es geht. Problem: Er sieht sehr schlecht und seine geografischen Kenntnisse der Karte sind auch eher mangelhaft, so dass es immer wieder zu fragenden Blicken in der Runde kommt...

Trotzdem macht die wilde Hatz, die auf Würfelglück und Planungsgeschick basiert eigentlich immer wieder Spaß, auch wenn die Downtime durch das in jeder Runde aufs neue einsetzende Suchen seiner Zielstädte von Mister X den Spielspass etwas reduziert.

Das sollte dann erstmal reichen für dieses Jahr, ich wünsche euch allen einen guten Rutsch, wir lesen uns in 2010 ihr Lieben!
















12/22/2009

Merry Christmas (I don't wanna fight tonight)

Tja, das Jahr neigt sich dem Ende zu, höchste Zeit für ein Resumee, aber erst ne kurze Zusammenfassung der letzten Tage...

Donnerstag 17.12. Hannover...
JBO Konzert, eine Vorband (Beatallica), von der ich mehr erwartet hatte und eine gut aufgelegte Rosa Armee Fraktion ham den Abend mit meinem Besten zu nem richtig guten gemacht.

Freitag 18.12. Bünde
Party bei Joe, ach ja so ein schönes Fest. Hab wirklich lange nicht mehr so ausgelassen mit freundlichen netten jungen Menschen ohne irgendwelchen Stress gefeiert. Auch wenn ich bei -18 Grad durch die Nacht heim musste, hat es sich wirklich gelohnt. Ich habe viele tolle Menschen kennen gelernt und freue mich, dass ich die Tingelei auf mich genommen habe. Ich werde mich noch lange an den 21. Geburtstag meiner besten Freundin auf Erden erinnern.

Samstag 19.12. Dortmund
100 Jahre BVB, nach ein paar Stunden Schlaf und einer gewohnt zu langen Zugfahrt kam ich ins Stadion und nach einem ungefährdeten 1:0 der Borussia aus Dortmund wurde dann bei -12 Grad gefeiert. Es war so kalt, dass der Glühwein auf dem Weg zurück zum Platz kalt war. Naja, aber auch die abendliche Festivität war ein Augenschmauß. Auf die nächsen hundert sag ich mal. Nur der BVB, unser ganzes Leben, unser ganzer Stolz.

Sonntag 20.12. Düsseldorf
Die Toten Hosen Konzert oder auch - Die Geschichte vom Schnee auf Schienen, begann ganz gechillt mit der Fahrt zum Bahnhof. Am Bahnhof erfährt man dann das Ausmaß des Ganzen so langsam. Zug fährt 70 Minuten verspätet los und nach einer weiteren Stunde Warten vorm Essener Bahnhof und einigen Weichenproblemen kam ich dann so circa 4 Stunden nach Fahrtantritt in Düsseldorf ein, wo ich erfuhr, dass das Konzert später anfinge. Erleichtert gings dann Richtung Arena, wo ich wie immer ein gutes Konzert erlebte, mit viel Lokalpatriotismus. Dann spielte Fortuna auch noch auf der Heimreise mit und ich erwischte die S-Bahn nach Dortmund, die 30 Minuten verspätet kam, so dass ich keine 3 Stunden am Bahnhof habe warten müssen.
Montag 21.12. Bünde
Irgendwann in den frühen Morgenstunden kam ich dann endlich im sicheren Hafen der Heimat an und hier bleib ich jetzt erstmal ne Weile. Weihnachtsfeeling macht sich breit und ich bin immer noch von den Eindrücken des Wochenendes getragen.

Ich wünsche euch schöne Feiertage, jemand der euch liebt, den ihr liebt und Gesundheit, das sind doch die wichtigsten Dinge, die ein Mensch haben kann.

12/14/2009

Do they know it's christmas time?

Dank der Bekanntschaft einiger netten Mädels war der heutige Ausflug zum Weihnachtsmarkt ein recht teures Vergnügen, aber das war es wert. Ich bin jetzt in vorzüglicher Weihnachtsstimmung und... "Schaut auf diesen Baum!" "Süßer die Glocken nie klingen... ihr Lieben!"

10/25/2009

Unscharf an den Rändern

... sind meine Gedanken in Bezug auf die Sonne. Brauch man Sonnenstrahlen zum Überleben? Wahrscheinlich, aber muss man dazu immer auf die Sonne warten? Ist sie nicht auch nur ein Stern am Himmel, der nur weil wir ihr so nah sind so hell ist? Können wir uns von ihr abwenden und trotzdem glücklich sein? Ich frage mich das, weil ich derzeit über eine Abkehr von meiner Sonne denke. Kann ich in der Nacht überleben? Ist es überhaupt Nacht, wenn ich die Sonne nur nicht mehr wahrnehmen will, weil sie neben all den guten Gefühlen, die sie in mir auslöst auch Schattenseiten hat?
Sie verbrennt mich wenn ich sie umarmen will und macht mich blind, wenn ich sie zulang anstarre, sie nimmt mir den Verstand, wenn ich zulang in ihrem Schein liege. Was wenn ich sie liebe, obwohl ich all das weiß? Obwohl ich weiß, dass ich nur einer von vielen bin, der sie anhimmelt... einer den sie zwar gern hat, aber mit dem es niemals eine Supernova geben kann, weil sie nicht bereit ist sich mit einem anderen Stern einzulassen?
Stattdessen sucht sie sich lieber abgehalfterte, dreckige, zukunftslose Planeten aus, die sie wärmen kann und denen sie ihr Licht schenken kann und die genauso blind werden wie ich es bin. Es macht mich einfach traurig zu sehen, wie sie ihr Licht an diesen wertlosen Müllhaufen verschwendet. Ich würd tausendmal erblinden, nur um sie davor bewahren zu können. Wenn sie dann mal wieder ausgebrannt ist, steh ich mitm Feuerzeug da und geb ihr den Funken, den sie zum Überleben braucht. Dabei sterbe ich dann jedesmal tausend Tode um ihr das Feuer zu geben, das sie als Sonne braucht. Dann bleib ich erkaltet und traurig zurück und werde zu Mondgestein nur um wenigstens ab und an Mal in ihrem Schein zu sein.
Es bleibt die Frage ob die Sonne gut für mich ist oder ob sie mich nicht umbringt, wie einen Schneemann beim ersten Frühlingserwachen. Aber wie sagt man als kleiner unbedeutender Stern einer Sonne, dass man sie braucht, aber ohne sie vielleicht besser dran wäre? Vor allem wie sagt man das einer Sonne, die man trotz allem liebt?
Ich bin mir nichtmal sicher ob es mir ohne Sonne besser ginge? Bisherige Versuche haben alles nur noch schlimmer gemacht. Wenn ich mir die Frage stellte, was ich ohne Sonne täte, dann käme ich auf tausend Dinge mir was anzutun... es ist müßig!
Vielleicht wäre eine Therapie tatsächlich das richtige um die Sonne zum erlischen zu bringen für mich, auch wenn das einen Teil meiner Persönlichkeit mit erlöschen ließe. Wär schön wenn die Sonne da was zu sagen könnte, aber is wie mit Gott, sie hört zwar immer zu, aber die Antwort muss man sich im Grunde genommen selbst geben.



10/23/2009

It's time

Aufzuhören, das verdammte Rauchen endlich aufzugeben, habe mal die Schachteln der letzten paar Wochen gesammelt, um mich selbst zu überprüfen...
Höchste Zeit, aufzuhören, wenn man mich fragt!
Die Stapel sind bis zu 5 Schachteln hoch, wenn man die BigPacks reinrechnet sind das durchschnittlich 4,50€ pro Schachtel, das sind fast 20 Stapel zu je 4 Schachteln, also 80 Schachteln zu je 4,50€, das sind 360€, die ich für was Besseres hätte ausgeben können...
Höchste Zeit!!!

10/09/2009

The nightfly

... ist eine Schnecke und ja ich weiß, wie kann man ein so langsames Tier nicht scharf fotografieren. Im Kameraunterricht gäbe es jetzt sicher was auf die Finger, weil man seine Belichtungszeit falsch eingestellt hat, aber so ne kleine Digitalkamera für Anfänger macht es nunmal nicht besser und wahrscheinlich habe ich auch noch gezittert, trotzdem ein wunderschönes Tier, welches da des Nachts auf der Fensterbank auftauchte.




10/03/2009

Wenn Krieg ist...

... ist ja nun bekanntermaßen der Arbeitstitel des Nächte verschlingenden Langfilmdrehbuchs, bei dem ich mich immer mehr frage, ob es sich wirklich lohnt das zu verfilmen, denn im Grunde ist die Geschichte von 2 Brüdern, die sich im Krieg suchen und das Ganze im zweiten Weltkrieg irgendwie ARD und die suchen sicher keine zweitklassigen Filmstudenten, mir kommt das Ganze Ding irgendwie so inhaltsleer vor. Und da ich keine großen Massenszenen oder teure Kriegsaction reinschreiben kann, frustriert mich das langsam aber sicher, mal die Tage mit dem Co-Autor quatschen

10/02/2009

Words on paper

Das Drehbuchschreiben ist eine Kunstform für sich, die vor allem eines in Anspruch nimmt: Zeit; und die vor allem eines braucht: Ruhe. Beides finde ich vor Allem in der beschaulichen kleinen Gästeunterkunft in meiner alten Heimat, wo ich mir das fertige Script mit dem Arbeitstitel: "Wenn Krieg ist..." noch einmal vornehme.

9/15/2009

Fußball, Grillen, Pokern

Diese Tage wie heute liebe ich, wohliges Hobbyfußballen mit der Storkrau-Truppe, anschließend in großer Runde Grillen und bei einem Bierchen die Nationalmannschaft gucken, unsere Jungs haben 2-0 gegen Südafrika gewonnen, Tore durch Gomez und Özil in einem überschaubaren Spiel, das aber ja auch meistens nur dazu dient, die Kicker zusammen zu halten und gemeinsam mit dem Maestro einen zu heben. Doch heute entstand im Nachgang noch eine Pokerrunde, zu der ich dann im Getränk umstieg und mir mit einem meiner Bestis eine unglaubliche Heads-Up Partie lieferte, die er schlussendlich mit 'nem Coinflip AK gegen QQ gewann. Crazy game of poker...





9/03/2009

After the war

Wie heißt die Redewendung so bitterböse: "Nach dem Krieg, ist vor dem Krieg!", genau in diesem Sinne suchte ich ein Motiv, welches die Stimmung und den Tonfall unseres aktuellen Filmprojekts mit dem Arbeitstitel "Wenn Krieg ist..." einfängt und bin in der Nähe meiner alten Heimat fündig geworden, dazu noch ein paar Filter und die Helligkeit raus... Tada, ich kann mir direkt vorstellen, wie von rechts die Panzer ins Bild fahren oder eine unheilige Stille über das Land weht.

8/15/2009

Auch Spass kann weh tun

Nicht nur im Zwischenmenschlichen holt man sich des Öfteren mal ein paar Kratzer, auch beim spaßigen Hobbyfußballen kann man sich echt weh tun. Aber zum Glück gibt es ja nach dem Spiel genug Betörendes und Betäubendes. Leider darf ich von der Betörenden (Grüße) keine Bilder zeigen, daher nur Schmerz und Bier!



8/04/2009

Fist of Justice - (M)ein Manifest


„Geboren um zu sterben, Lämmer für die Schlachtbank, namenloser Herren!“ (1)
Was sind wir? Wir als Menschen, als Kollektiv von Individuen? Gezwungen Teil einer Gesellschaft, die sich selbst überlebt hat. Eine Gesellschaft, deren Bestreben nach mehr immer mehr zu Lasten derer geht, die nur Rädchen einer Uhr sind, die schon lange nicht mehr richtig tickt. Eine Gesellschaft die mit jedem Tag weiter auseinanderdriftet, wie ein Meer, dessen Ufer immer weiter voneinander entfernt sind.
Und wir? „Wir sind wie das Meer, wie die schäumende Gischt, die den Sand überspült, und die Spuren verwischt. Wir sind wie der Sturm, wie die Schreie im Wind, wie das Herz eines Narren, der zu tanzen beginnt.“ (2) Aber niemand nimmt uns wahr. Es kommt uns vor als wären wir die einzigen auf dem Meer und keins der beiden Ufer kann uns geben, was wir wollen. Verloren auf hoher See und dennoch frei. Frei zu tun, was wir wollen, solange wir nicht mit den Ufern in Berührung kommen, wo sie warten mit ihren Regeln und Problemen, die uns nicht interessieren. Wo sie stehen, mit gezücktem Zeigefinger, mit ihrer aufgesetzten Pseudomoral immer nur unser bestes zu wollen und dabei doch nur unsere Freiheit zu beschneiden. Will man in einem Hafen eine Crew anheuern, ist man gleich Pirat oder Terrorist und wird davon gejagt oder im Kollektiv eingesperrt. Unorganisiert treiben wir auf dem Meer unserer Ideen und Wünsche umher, bis wir den Kurs ganz verlieren und es kein Zurück mehr gibt, wir ertrinken oder bis sie uns in ihrer endlosen Gnade wieder zurück holen, um uns in ihrer Welt wie Ausgestoßene zu behandeln. Man verwehrt uns die Mitgliedschaft in einer Gesellschaft, die wir nicht wollen, so als wäre es eine Strafe nicht Teil davon zu sein, was wir doch eh verachten. Wir sind die, die keiner will, Schmuddelkinder mit Brandzeichen, deren Leben schon verpfuscht ist, ohne dass man uns je die Chance gab. Wir wollen nicht anders sein. Wir sind es, weil sie es sagen, wir sind bloß wir. Wir sind, wie wir sind und laufen nicht blind einem falschen Ideal hinterher, welches sie nicht einmal hinterfragen. Sie sind genauso allein wie wir, nur dass sie es nicht bemerken, weil sie sich selbst so weichspülen, bis sie dem Fluss keinen Widerstand mehr bieten. Wir sind allein, weil wir sind wie wir sind.
„Jeder ist allein, muss seinen Weg allein gehen. Das ist so schon hart genug und erfordert ums zu überstehen so viel Wärme, so viel Kraft, die kein Mensch alleine hat. Lasst uns unser Licht vereinen,
lasst die Wärme, die wir spüren, lasst uns doch zusammen scheiden, lasst uns wieder glühen.
Wir sind allein über Millionen Sternen, wenn wir zusammen scheinen können wir die Welt erhellen. Sind wir auch klein, sieht man uns doch von Ferne, wenn wir zusammen scheinen durchs dunkle Tor der Welt.“ (3)
Wir wollen den Frieden, wir sind nicht die, die Krieg führen, um uns Macht zu sichern, oder Geld oder andere materielle, immaterielle oder Status bestätigende Dinge. Frieden ist ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen. Vom inneren Frieden hängt die Psyche eines jeden ab, doch wie kann er inneren Frieden haben, wenn die Welt um ihn herum kriegerisch ist? Eine Welt in der Menschen wie gleichgeschaltet nur hinter Geld und Macht her rennen, als würde es sie glücklich machen. Es steht fest, dass Geld das Leben ungemein erleichtert und gewisse Probleme verschwinden, aber was nutzt alles Geld der Welt, wenn man nicht weiß, worauf es wirklich ankommt? Was nutzt alle Macht der Welt, wenn man damit nichts bewirken kann? Was ist ein Mensch, der es geschafft hat, gegen ein Dorf sterbender Kinder in Armutsländern? Warum werden Menschen, die reich sind nur noch reicher und während denen die Zinsen als Klopapierersatz dienen können sterben Menschen in Industrienationen, in sogenannten reichen Ländern auf der Straße an Hunger? Was stimmt da nicht? Generell ist das natürlich eine Moralfrage, aber ist es nicht heutzutage so, dass man Moral kaufen kann? Ist es nicht eine Frage, was man dafür bekommt seine Moral über Bord zu werfen? Kann man denn darauf stolz sein durch Inkaufnahme mitschuldig zu sein am Verfall der Menschheit, denn auf kurz oder lang ist es genau das, was es auslöst, nur um zu sagen: ICH habe es geschafft!? Es ist jedoch eine generelle Frage über die Schieflage in der Welt, wenn man bedenkt, dass 2 % aller Menschen, das Geld der restlichen 98 % in Händen halten? Ist womöglich der Kapitalismus an sich der Feind des Friedens in einer aus den Fugen geratenen Welt?
Sicher ist, dass sie aus den Fugen geraten ist und es nur eine Handvoll Menschen gibt, die sich darum scheren. Es geht dabei um Fragen der Humanität, des Schutzes des Planeten und auch des Schutzes von Menschenrechten, wobei jene zu hinterfragen sind, die selbst in den hochzivilisierten ach so demokratischen Industrienationen mit Füßen getreten werden. Selbstverständlich ist es ein schmaler Grat zwischen gelebtem Individualismus und dem Zusammenhalt einer Gesellschaft, die immer mehr aus unterdrückten Individualisten besteht. Jene Unterdrückte könnten die Gesellschaft so ungemein stärken, wenn man sie denn nach ihrem Können und ihren Fähigkeiten integrieren würde, ihnen den Freiraum geben und sie nach ihrem Streben leben ließe. Es birgt sicherlich Gefahren Menschen zu viel Selbstverwaltung zu überlassen, allerdings birgt eine Gleichschaltung und unerkannte Siebung, wie wir sie derzeit erleben eine noch wesentlich größere. Die Geschichte lehrt uns, dass man Menschen nur bis zu einem gewissen Punkt die Meinung und ihren eigenen Willen vorenthalten kann. Es war zu keiner Zeit leichter Menschen unbewusst Inhalte und Meinungen aufzuzwängen. In einer Welt der Reizüberflutung mit den omnipräsenten und allesbeherrschenden Medien unserer Zeit ist es schwer sich selbst zu finden und viel einfacher einfach eine bereits bestehende Ideologie, eine vorgegebene Schablone auf sich selbst zu legen und solange an der eigenen Persönlichkeit herum zu werkeln, bis sie genau darauf passt, so dass man immer schön eingeordnet werden kann. Nehmen wir nur mal die sogenannten Untergrundkulturen der 80er Jahre, wie z.B. Gothic oder Punk, sieht man sich Fernsehsendungen über jene Subkulturen an entsteht ein immer gleiches Bild, meist wird sich nicht einmal die Mühe gemacht eine Hinterfragung zu forcieren, nein es sind Freaks, Aussätzige, Andersdenker, Taugenichtse, der Gesellschaft entrückte, dabei sind wir heute im Jahre 2009 soweit, dass wir nach außen toleranter tun. Homo-Ehen, große Szenen jeglicher Richtung sind offiziell gesellschaftlich anerkannt.
Das ist jedoch nicht wahr, in Wirklichkeit ist es nur so, dass die Abneigung, das Unverständnis und die Anfeindungen jener „Anderen“ in Ignoranz umgeschlagen sind. Kennen wir nicht, interessiert uns nicht, das ist das Hauptproblem unserer Gesellschaft, jeder zieht sich in bekannte Gefilde zurück und hofft von dem was um ihn herum geschieht ja nichts mitzubekommen. Alles was wir nicht kennen ist eine potenzielle Gefahr, das ist vermutlich noch aus der Steinzeit übrig geblieben und ein gesamtmenschliches Problem. Kann man nicht einfach akzeptieren, dass alle Menschen verschieden sind, jeder für sich und jeden so nehmen, wie er nun einmal ist. Das ganze Einzigartigkeitsgeschwafel ist doch ohne eine Akzeptanz, ohne Toleranz nichts weiter als eine weitere Form der Doppelmoral. Und wenn man schon mit alle Menschen sind gleich argumentiert, dann doch nur so, dass alle gleich zu behandeln sind, denn so war es zu Zeiten, als dieser Leitspruch ausgerufen wurde gedacht. Niemand sollte nur weil er sich anders kleidet, eine andere Hautfarbe hat, anders spricht, anders denkt auch anders behandelt werden. Jeder hat das Recht auf seine Einzigartigkeit. Dazu gehört auch, dass er solange er niemandem Schaden zufügt, so sein kann wie er ist, in jeglicher Hinsicht.
Die Religiösen nennen es Seele, die einen Menschen ausmacht, einige sagen, dass diese Seele sogar die menschliche Hülle überdauert aber wenn man den Menschen darauf reduziert, wie er ist und dies verurteilt, ist das mit der Entwertung der Seele als solches gleichzusetzen. Einen Großteil dieser Entwertung trägt der Kapitalismus und Geld im Allgemeinen. Würden wir nicht Tag für Tag hinter Geld her rennen um uns Kleidung zu kaufen, etwas zu essen zu haben, wären wir alle wesentlich friedlicher und hätten die Chance das zu tun, was wir können, was wir wollen und könnten damit dann in Tauschhandel gehen und wären dennoch zufrieden, vermutlich zufriedener als jemand der einen Job macht, den er hasst, der seiner Meinung nach schlecht entlohnt wird, den er aber nicht aufgibt, weil er Angst hat, dann nie wieder einen Job zu bekommen, nur um sein Leben zu finanzieren. Es muss einen Weg geben, der weg führt von den Fesseln des Geldes, den unsichtbaren Fesseln, die jedem von Kind auf sagen: Geld = Leben. In einer geldlosen Welt gäbe es sicher einige, die wie sie es schon heute tun nichts täten, die kriminell wären, denen alles am Arsch vorbei ginge, aber für diese Menschen sollte man ganz sicher nicht an einem System fest halten, welches einen Großteil der Menschen innerlich unglücklich macht. Wenn jeder tun könnte, wonach er die Fähigkeiten hat und sich von klein auf darauf spezialisieren könnte, dann wäre die Gesellschaft als solche reicher. Selbst der einzelne könnte Gewinn daraus ziehen, dass er etwas kann, dass jemand anderes nicht kann. Die Menschen würden sich wieder näher kommen, sie würden wieder wissen, was es heißt einander zu helfen. Sie würden nicht mehr nur in ihrer eigenen kleinen Welt leben müssen.
Das Leben in einer Großstadt: Man wohnt in einer Wohnung mit 10 weiteren Mietern und man sieht sich vielleicht einmal im Jahr zufällig im Treppenhaus. Wie schön muss das früher gewesen sein, als man mal zum Nachbarn ging um zum Beispiel Zucker für einen Kuchen zu erfragen. Dann backte man den Kuchen und ging zum Nachbarn um ein Stückchen anzubieten. Heute hat man an der Ecke einen Discounter und der Weg ist leichter, weil anonymer und man muss niemanden ansprechen. Das kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Jeder lebt so vor sich hin und nur in Zeiten von Katastrophen oder wenn einmal etwas schlimmes passiert halten die Menschen zusammen? Es passiert gerade. Wir sind mitten in einer Katastrophe, wir verlieren uns aus den Augen. Dem Planeten ist das alles relativ egal, der erhöht mal eben die Temperatur um ein paar Grad, lässt ein paar Arten sterben, aktiviert seine Wetterkapriolen, sein Immunsystem und putzt uns von der Platte, der hat dann seine Ruhe. All das Gerede von der Krone der Schöpfung und der Intelligenz, die wir haben sollen ist Blech, wenn man sich vor Augen führt, dass wir als Menschen nicht intelligent genug sind miteinander auszukommen. Wir sind die Zukunft der Menschheit, wir haben es in der Hand etwas zu tun. Die Rettung des Planeten steht nicht in der Macht der Menschen, die Macht ihn zu zerstören besitzen wir bereits, jedoch ist die einzige Rettung des Planeten die Zerstörung der Menschheit selbst und da sind wir auf dem besten Wege. Das klingt jetzt natürlich sehr pessimistisch, aber die Wahrheit ist ein Klimaschutz um die Erde in ihrem jetzigen Stadium zu halten ist nichts weiter als ein Menschenschutz und ein Eingriff in den Lebenszyklus den Planeten, der schon so lange existiert und immer wieder mal ein wenig zu warm, ein wenig zu kalt für Leben war. Wie können wir selbst auf globaler ja fast universeller Ebene so naiv sein, dass wir einfach ignorieren, was wir längst wissen. Die Zeit des Menschen ist endlich. Es ist die typische Ignoranz des Menschen, die uns unserem Untergang entgegen treibt. Auf globaler Ebene, auf lokaler Ebene und im zwischenmenschlichen! Wir müssen endlich lernen, dass Toleranz Leben ermöglicht und nur Toleranz Frieden ermöglicht, Frieden zwischen Mensch und Natur, zwischen Mensch und Mensch auf religiöser, staatlicher und persönlicher Ebene und einen inneren Frieden eines jeden einzelnen Menschen.
“We are the world, we are the children, we are the ones who make a brighter day. So let's start giving, there's a choice we're making, we're saving our own lives. It's true we'll make a better day, just you and me.” (4)
Wir müssen zusammen stehen, zusammen gehen, zusammen leben und einander Liebe, Hoffnung, Hilfe schenken. Wir müssen gerecht sein zu allen Menschen, eine Welt und nur eine Zukunft. Wir sind alle anders aber alle sind wir gleich!

(1) Böhse Onkelz – Exitus
(2) Tanzwut – Meer
(3) Letzte Instanz – Wir sind allein
(4) Michael Jackson – We are the world

8/03/2009

Im Osten 3/3

Ja, das war eine harte Nacht. Leider sind alle Bilder vom Unwetter beschissen, weil eben Nacht und so, aber ihr könnt mir glauben, ich bin ein großer Fan solcher Gewitter, aber das war schon übel, zumindest übel genug nicht im Zelt zu schlafen und sich lieber im Bungalow auf dem Boden schlafend von Mücken zerstechen zu lassen. Kein guter Abschied, aber das Wochenende war insgesamt trotzdem MEGA! Vielen Dank!



8/02/2009

Im Osten 2/3

Der zweite Tag war dann ganz der Kultur gewidmet, wir sind rüber nach Polen und haben uns einen der berühmten "Polenmärkte" angesehen, wo man unglaublich viel für unglaublich günstig einkaufen konnte, handeln, Spaß haben und am Rande der Legalität Raubkopien und Plagiate von so ziemlich allem kaufen konnte. Danach haben wir dann ein paar Sehenswürdigkeiten besichtigt. Es war so unfassbar heiß, dass ich fast Angst habe heute Nacht im Garten zu übernachten, wo ich mein Zelt aufgebaut habe, weil starke Gewitter gemeldet sind. Und am See, na mal schauen...





8/01/2009

Im Osten 1/3

Ostdeutschland ist wunderschön, in vielen Gegenden sieht es einfach so unglaublich naturbelassen aus, anderswo wie aus einer vergangenen Zeit, heute ist der erste von drei Tagen vorbei, die ich mit meinen Ellis und meinem Bruder bei Freunden am Schwielochsee verbringen werden. Hier ein paar Impressionen:










7/28/2009

Butterfly

Welch eine seltene Gelegenheit gleich 4! der Pfauenaugen so nah beieinander zu erwischen, die Krönung eines schönen Sommertags mit der Familie im heimischen Garten!


7/25/2009

Little girl


Ach ja, Storkrau-Liga zweiter Spieltag und neben Fußball habe ich natürlich auch wieder was anderes im Kopf, Mädchen hör doch einfach auf so zuckersüß zu sein. Es tut immer noch unglaublich weh, wenn ich dran denke, dass der Mottentanz ohne mich stattfindet. Irgendwas äußerst Merkwürdiges geht da bei uns vor.



7/24/2009

Berlin is schon geil

Das weiß ich ja nun schon länger und seit wir hier auf Abschlussfahrt vom Gymnasium waren 2001 bin ich einfach verliebt in die Stadt. Es fühlt sich jedes Mal an, wie heimkommen. Die diesjährige Fahrt stand unter dem Motto: Sightseeing für alle - Für jeden was dabei.
Letztes Jahr war ich ja schon zum Fußball hier, wo die Fanmeile noch offen war und wir dort das Pokalfinale unserer Borussia geguckt haben nachdem ich ein kleines Schnelldurchlauf Sightseeing mit Emma veranstaltet hatte. Quasi Berlin in 5 Stunden.
Diesmal wollten wir es etwas ruhiger angehen lassen und sind deshalb auch mit dem Auto angereist, um pünktlich um halb 10 am Olympiastadion die "Sightseeing für Alle"-Tour zu beginnen.

Unglaublich, wie viele Autos hier stehen, obwohl eigentlich nix los ist, man aber auch nicht rein durfte. War aber auch nicht so wichtig, hat man ja schon zigmal gesehen und steht heute nicht auf dem Besichtigungsplan.
Stattdessen ging es mit der U-Bahn direkt in die Innenstadt, wobei schon auffiel, dass wir mehr zu Fuß gehen werden müssen, als geplant. Denn ausgerechnet heute muss die BVG streiken und das Streckennetz ist damit extrem eingeschränkt. Aber wir waren ja gut zu Fuß.


Na dann mal ab zum Gesundbrunnen, den Emma und ich noch gut kannten vom Vorjahr, vor allem wegen seiner Performance unvergessen: Der BVB Pirat und eine der famosesten Faneinheizungen, die ich in den vielen Jahren erlebt habe.

So ganz ohne das grüne Wasser und die vielen Schwarzgelben wirkte das Ganze irgendwie deutlich unspektakulärer, aber als erstem Punkt unserer Tour fand ich das passend. Hier konnten wir dann auch das erste Mal aufmunitionieren und ne Kleinigkeit zu schnabulieren.



Direkt in Sichtweite findet sich dann auch eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt an der Spree, den die Ortsansässigen auch den hohlen Zahn nennen, die Gedächtniskirche. Unser U-Boot Christ musste natürlich einmal reingucken, war aber wenig begeistert und machte lieber ein paar Außenaufnahmen.

Unser nächster Checkpoint führte uns in den Tiergarten, der im Sommer ja wirklich eine absolute Oase der Ruhe und der Natur ist und das direkt ein paar Meter von vierspurigen Betonstraßen entfernt. Hier rasteten wir dann erneut, weil es gegen Mittag schon wieder ernsthaft warm geworden war und die Lauferei erste Tribute gefordert hatte. Von dem gesamten mitgenommenen Bananenvorrat gingen hier die ersten 3 drauf.

Ich hätte auf die Tour zur Siegessäule ja verzichten können, aber was tut man nicht alles für die Fans? Der Weg ist einfach so weit zu Fuß, weil man keine Bahnverbindung direkt zur Sehenswürdigkeit bekommt. Irgendwas war da dann auch noch mit, wer sie einmal umrundet und dann berührt hat ein Jahr lang Glück oder etwas ähnliches, warum natürlich der Käpt'n dieses machen musste. Ich bekam das erste Mal Angst, dass wir meinen Zeitplan nicht einhalten würden.

Auf meinem Zettel standen noch so viele Sachen, ich entschied kurzerhand, dass der Potsdamer Platz auf jeden Fall einen Blick wert sei, weil ich auch das Filmmuseum sehen wollte und so machten wir dort einen kurzen Zwischenstopp, bevor wir uns Richtung Alexanderplatz aufmachten. Dort angekommen mussten wir uns erstmal unterstellen, weil es einen kleinen Regenschauer gab, der die eh schon aufgeheizte Luft auch noch feucht werden ließ und somit endgültig einen anstrengenden Tag einleitete. Leider konnte man den Fernsehturm selbst nicht besteigen, bzw. oben ins Restaurant, weil irgendwas renoviert wurde. Es war das erste Mal, dass ein wenig schlechte Stimmung aufkam, weil "NICHTS" auf hatte.
Ich schmiss dann kurzfristig ein paar kleinere Ziele aus dem Programm und versuchte auf dem Stadtplan den Standort von Lestats Wunschziel zu finden. Auf dem Weg dorthin kamen wir noch beim Roten Rathaus und dem prächtigen aber leider von Touristen überlaufenen Neptunbrunnen, den die einheimischen fast schon abwertend Forkenbecken nennen. Wie man schon an der Uhr erkennen könnte geht uns langsam die Zeit aus, denn die meisten der Museen und anderen begehbaren Sehenswürdigkeiten machen gegen 18 Uhr zu, also mussten wir jetzt ein wenig hoffen.

Die BVG tat uns den Gefallen und so erreichten wir die nächstgelegene U-Bahn Station unseres Zieles rascher als ich erwartet hatte. Meine Reisegruppe zweifelte schon, dass ich es nicht finden würde und wurde etwas hektisch. Aber dann wurde alles gut, Emma und ich tranken ein kühles Getränk, während Lestat und der Käpt'n die Tour machten und mit vielen lustigen Bildern und interessantem Detailwissen zurück kamen.


Nach einer Stunde waren wir noch circa 10 Minuten Fußweg vom eigentlichen Höhepunkt des Tages entfernt; Madame Tussaud's. Lestat motivierte uns noch einmal Gas zu geben, obwohl er selbst am Ende seiner Kräfte war und Emma die ganze Zeit: "Das schaffen wir nicht mehr..." vor sich hinmurmelte. Doch schlussendlich waren wir 5 Minuten vor Torschluss dort und alle hatten dann in den folgenden 45 Minuten viel Spaß mit den unglaublich lebensechten Figuren, viele Fotos wurden gemacht und am Ende waren alle sehr gelöst und glücklich.


Unter den Linden pausierten wir dann noch auf einer Bank und stärkten uns noch einmal mit den restlichen Bananen, blickten auf einen bislang tollen Tag und klärten die Route zurück zum Auto, mir fiel ein, dass wir ja in der Nähe des Bundestags waren und sowohl der Spreebogen, als auch das Kanzleramt sowie der Hauptbahnhof fußläufig erreichbar waren. Also zogen wir einen großen Bogen, während sich der Himmel langsam verdunkelte, da wir aber ja auch in der Nähe der Museumsinsel waren und ich wusste, dass die etwas länger auf hatten am Donnerstag schnappte ich mir Emma und wir machten noch einen schnellen Spaziergang Richtung Pergamonmuseum, aber dort wurde überall gebaut und das Gewitter hing am Himmel, so entstand dann am Ende nur noch dieses faszinierende Bild vom Berliner Dom und danach gab der Akku meiner Kamera auch den Geist auf,
Ein wundervoller Tag ging zu Ende und ich bin dankbar, dass schlussendlich alles gut verlaufen ist.