4/21/2019

Wieder kein Kind zum Frühlingsbeginn

Ich kann euch beruhigen und muss die enttäuschen, die immer noch denken, ich tue der Welt, mir und dem Wesen selbst an in dieser Welt aufwachsen zu müssen.

Aber jeder braucht ja was kleines zum drum kümmern und behüten und betüddeln, bla. Ich hasse Hunde (nicht nur wegen Allergie), Fische und Vögel sind mir zu pflegeintensiv und ein Hausschwein, naja. Einzig ne Katze könnte ich mir noch am ehesten vorstellen, aber dann hätte ich ne feste Freundin, das kann man gleichsetzen, was den Stress und Beschäftigungslevel angeht. Naja und Baby, ganz im Ernst? Ich wär sicher ein toller Vater, einzig ich kann es mir nicht vorstellen...

Daher bin ich auch so dankbar, dass eine sehr gute Freundin mich so gut kannte, dass sie mir letztes Jahr diesen kleinen Freund schenkte, den ich durch den Winter gebracht habe und der sich jetzt mit den ersten warmen Tagen anschickt zu explodieren und außerdem zum Ende des Sommers einen Beitrag zu leisten, damit ich meinen Wodka nicht mehr pur trinken muss.

In diesem Sinne, viva la Feigi!


Euer Tickman


P.S.: Die größten Vorteile einer solchen Pflanze sind: Sie ist wirklich pflegeleicht, muss selten gegossen werden und hat keinen Hunger, schreit nicht, scheißt sich nicht ein, meckert nicht, wenn man nicht direkt für sie Zeit hat, wenn sie es besser wüsste, behält sie es für sich, bekommt keine Depression, weil man Freiraum braucht und vieles mehr...

4/18/2019

Die Ex zu Besuch

Wer kennt es nicht, man steht morgens auf und will ins Bad, aber es ist besetzt. Eigentlich kann das gar nicht sein, weil man alleine wohnt und mit einer Mischung aus Zittern und Unsicherheit in der Stimme fragt man, wer denn da drin ist. Die Antwort war zumindest für mich sehr überraschend, denn es antwortete meine Ex. Soweit so relativ normal, wäre diese Ex nicht vor circa 11 Jahren gestorben. Sie öffnete von innen die Tür und da war sie, in all ihrer Schönheit, so wie ich sie in Erinnerung behalten hatte, ein Engel unter Menschen, eine Offenbarung allen Guten, was man sich vorstellen kann. Ihr breites Lächeln und die grünen Augen trafen mich wie ein Schlag - im wahrsten Sinne des Wortes, ich merkte wie mein Herz einen Sprung machte und ich begann zu schwitzen, weißes Licht, total unwirklich.
Eine gefühlte ewige Sekunde verging, bis sie sagte: "Bin quasi fertig, wollte mir nur noch die Haare machen, Dusche ist frei." Kein: "Hallo lange nicht gesehen...", oder so was...
Mir war das alles total suspekt und ich musste mich hinsetzten, da sagte sie: "Ich habe uns Frühstück gemacht, Schatz...!"
Ich wollte sie nur berühren, sie küssen, irgendeine körperliche Erfahrung, dass ich nicht komplett geisteskrank bin. Als hätte sie diesen Gedanken gelesen, kam sie noch in Unterwäsche zu mir an den Tisch und küsste mir auf die Stirn, ich hatte so viele Fragen. Sie verhielt sich, als ob wir nie getrennt waren, als wäre sie immer da gewesen und wir wären die letzten 11 Jahre glücklich gewesen und sie wäre nicht damals gestorben, als ich versucht habe ihr einen Heiratsantrag zu machen. Ich wendete meinen Blick ganz kurz von ihr ab, um mir ein Stück Brot zu nehmen, ihr Duft umschmeichelte meinen Geruchssinn. Ich sah wieder hoch und blickte in das Gesicht einer grausamen Gestalt, eine Kreatur, die am Besten als Zombie zu beschreiben war, Fleischfetzen hingen von der Haut und das Gesicht war zur Unkenntlichkeit verzerrt.
Ich schrie und als ich aufwachte schrie ich immer noch, Albtraum fuck!!!

4/12/2019

Beziehungsmathe?!

Du willst eine Beziehung mit jemandem und dieser jemand auch mit dir, jeder will 100%, man trifft sich in der Mitte, jeder bekommt 50%, mit Ausschlägen zu beiden Seiten.
Klingt logisch, klappt zumindest bei 'nem Kontroll- und Egofreak wie mir nie. Bei mir müssen es auf lange Sicht schon mindestens 90% sein, 10% sind fauler Kompromiss, aber Mittel zum Zweck. Ich brauche meine Freiheit sage ich dann immer, meine aber, dass ich tun will, was ich eben will und am Ende der Nacht dafür kein schlechtes Gewissen haben. Er hat mir angeboten, eine offene Beziehung zu führen, dass ich mich auslebe, aber Moment, er will das dann ja auch dürfen, no way, mich oder Keinen. Ich bin doch schon immer der Alles oder Nichts Typ, ganz oft war es am Ende dann eben Nichts. Aber die Hoffnung auf Alles ist immer da.
Wie selbstsüchtig, ihr Heuchler, wenn es euch egal wäre, ihr wärt genauso. Ich bin nicht böse, ich helfe Menschen, mach das beruflich, das ist mein Ausgleich, hier opfere ich mich für Fremde auf. Reicht das nicht?
Ihr denkt ich bin charakterlich missraten, weil ich einfach nur ich sein will? Stellt euch die Frage warum nicht? Rosen sind schön, sie haben aber auch Dornen, ihr wisst worauf ihr euch einlasst, wir wollen nur blühen. Und das können wir als schönste Blume im Garten, erhaben und begehrenswert aber nur kurz dann sind es die Kompromisse um uns, die uns verblühen lassen.
Wenn ich liebe, dann liebe ich intensiv und ohne Abstriche, solange es geht, ein Feuer der Sonne gleich, alles verbrennend, 100%, bis nichts mehr bleibt.
Das ist nicht für jeden was, aber so bin ich und get the fuck out my way, wer damit ein Problem hat!

4/07/2019

Vorsprechen zur Schnappschildkröte

Die erste Szene vom langerwarteten Tickbuster aus der KK2 Entertainment Schmiede "Die Huffe" ist fertig geschrieben.

Ohne zuviel verraten zu wollen geht es um ein Casting für die Rolle als Schnappschildkröte, bei der diverse Darsteller in ein Schildkrötenkostüm gesteckt werden und dann eine aggressive Form davon darstellen, die mit ihrem Schnabel in Sand rumwühlen.
Daraufhin springt die Handlung in ein früheres Zeitalter, in dem außerirdische Schnappschildkrötenähnliche auf 2 Beinen bereits nach der "Huffe" suchten, bevor sie den Planeten dann ohne Erfolg wieder verließen.

Was es damit auf sich hat und wie es weiter geht erfahrt ihr hier in einigen Wochen/Monaten.

Außerdem wurde bekannt, dass die "Ajieh" eine tragende Rolle in "Die Huffe" einnehmen wird.

4/04/2019

Musik hören hilft

Hier ist wieder euer StanleyH, der musiksüchtige ausm Örtchen, wir leben schon in 'ner geilen Welt, wo man die Musik überall mitnehmen kann und das völlig unkompliziert, wo man keine Diskmans, Walkmans oder tragbare Plattenspieler mehr transportieren muss, es reicht das Ding, was man eh immer dabei hat, das Smartphone. Ich bin ja nun auch schon die Ü30 Generation über die wir früher noch gewitzelt haben. Aber ganz ehrlich, es ist cool, ich verlass den Schreibtisch und die Playlist nehme ich mit, sie setzt dann auf der Busfahrt da ein, wo ich aufgehört habe, an meinem zugegebenermaßen sehr toleranten Arbeitsplatz schalt ich mir die gleiche Musik auf die Arbeitsrechnerdesktopapp und weiter geht's, es ist für jemanden wie mich, der die Musik zur Entfaltung all seiner Fähigkeiten eine schöne Welt in der wir dank Dauer und Überallvernetzung leben.

Das derzeitige Projekt ist es die ersten 10 Jahre meines erfassten Musikhörens durch Playlistenerstellung zusammenzufassen und erneut zu durchleben, was welcher Song in mir auslöst, am Ende kommt dann eine wahrscheinlich recht umfangreiche Playlist dabei raus, die sich mit den Jahren 2006-2016 meines Lebens befasst, welche zu den härtesten meines bisherigen gehört. Immerhin bin ich in der Zeit einmal gestorben und habe den Abstieg von ganz oben nach unten und zurück zu einer relativen Normalität erlebt. In ein paar Tagen gibt es dann den Link zur Playlist bei Spotify.
Wer trotzdem mal Bock hat ein wenig durch mein Profil zu stöbern und reinzuhören...
Stanley Hardcore / Alexander Lewis Krause Profilseite

Keep on rocking! Music is life!!! Kultur ist Brot für die Seele!

Fridays for Future? Freitag is Hirnwäsche...

Wo fang ich da an?
Zehntausende gehen auf die Straße um für etwas zu protestieren, auf das die Menschheit keinen (na gut einen nicht erwähnenswerten) Einfluss hat, weil wir falsch denken. Wenn ich so drüber nachdenke, was ich jetzt eigentlich schreiben wollte könnte man das schon als etwas misanthrop verstehen, ist aber eher eine rationale Überlegung. Nehmen wir an in einem Raum ohne Luftzufuhr sind 2 Personen, diese überleben solange sie Atemluft haben. machen wir aus diesen 2 Personen aber 4 haben sie nur noch halb so viel Lebenszeit. Global betrachtet ist also eines der Probleme, die ständig wachsende Gesamtanzahl, die den Lebensraum Erde als solches überlastet, Ausbeutung, Ressourcen, der ganze Kram eben, kennt man ja.
Was hat das alles mit dem Klima zu tun? Nun ehrlich gesagt bedingt soviel, dass ganze Tierpopulationen aussterben, weil es uns Menschen gibt, einfach weil eben nur Platz für eine dominante Spezies in einem Lebensraum ist. Oder anders formuliert, wo der Mensch hinkommt (übrigens rein biologisch gesehen auch ein Tier) verschwindet der natürliche Lebensraum und wird an die Wünsche des Menschen angepasst (Wälder abholzen, Tierbestände reduzieren, Boden umgraben etc.).
Wo demonstrieren denn die Teenager, die Friday on their mind haben? In den Städten, dem Hauptlebensraum des Menschen, da wo die Natur in den meisten Teilen schon komplett zurückgedrängt ist, da wo man den sogenannten menschgemachten Klimawandel am ehesten spürt, ist das so? Ich lebe recht ländlich und wir hatten auch 'nen warmen Sommer letztes Jahr, ehrlicherweise fand ich das gut, bin aber auch kein Landwirt und der Fatalismus, dass die Welt untergeht, wenn es im SOMMER heiß ist erscheint mir auch völlig übertrieben. Fragt mal die älteren Generationen, wie das mit Sommer und Winter war? Damals gab es sogar noch längere Zwischenjahreszeiten, die man Herbst und Frühling nannte, die wir heute in 4-6 Wochen durchpeitschen und dafür dann Übergangsjacken kaufen, die bestimmt total klimaschonend hergestellt wurden.
Aber da ist das Wort, KLIMASCHONEND und das ist am Ende des Pudels Kern, denn wir sind global gesehen unwichtig. Die Menschheit nimmt sich schon immer viel zu wichtig, jetzt sogar in der Größenordnung, dass sie obwohl sie noch nicht einmal weiß, was sich in den Tiefen ihrer Ozeane befindet meint sie könne die Welt retten durch irgendwelche Klimaabkommen und Klimaziele, etc. Ehrlich, denkt ihr denn wirklich, dass die Dinosaurier nicht ausgestorben wären, wenn sie damals über Maßnahmen zum Verhindern eines katastrophalen weltweiten Ereignisses nachgedacht hätten? Oder unsere gesamten Vorfahren, die nicht anpassungsfähig an ihre jeweilige Klimasituation genug waren, dass sie (vermutlich auch ein bisschen mit Hilfe der Gewalt unserer Spezies) ausgestorben sind. Nebenbei bemerkt schwankt die Temperatur auf der Erde seit ihrer Entstehung und das bedeutet, es gibt warme Phasen und kalte Phasen, wir befinden uns in einer Phase, die gegen Warm tendiert.
Es ist schon interessant, dass sich ein Klimagipfel aus führenden Wirtschaftsnationen darauf geeinigt hat, dass der Mensch hauptsächlich dafür verantwortlich ist und daher neue Technologien entwickeln muss, die dem entgegenwirken (E-Autos, erneuerbare Energien etc.) Das ist so bizarr, dass es einem fast das Grinsen ins Gesicht meißelt. Menschen, die damit ihr Geld verdienen bestimmen, dass etwas natürliches auf ihren Mist gewachsen ist und kurbeln nun eine Wirtschaft an, etwas dagegen zu tun, was man eh nicht aufhalten kann. Im Endeffekt geht es bei den ganzen grünen Energien und Erfindungen nur um eine einzige Sache, die in Amerika, die ja nicht mitmachen wollen, auch grün ist, Moneten.
Und darum tun mir die ganzen verirrten Teenagerseelen so leid, die mit einer guten Idee auf die Straße gehen, eine längst verlorene Zukunft zu retten, aber in Wirklichkeit nur Werbeträger einer Green Economy sind, die sich als Weltretter feiern lassen, obwohl sie bloß daran denken, wie sie mit der derzeitig aufgeheizten Stimmung Geld machen können.

Versteht mich nicht falsch, ich habe mit 18 keinen Führerschein gemacht, aus Umweltgründen, nutze ausschließlich Mehrweg-Produkte, hinterlasse einen sehr kleinen Klimasünderfußabdruck und bin ein Freund der grünen Ideen, aber ich fühle, dass der ursprüngliche Gedanke, die Welt so zu hinterlassen, wie ich sie vorgefunden habe pervertiert wird und einem Goldrausch weichen muss, bei dem Elektroautos hergestellt werden, die in ihrem gesamten Leben nicht den Klimaschaden wettmachen können, die ihre Herstellung verursacht. Und noch einmal, wir ändern gar nichts, es ist nur löblich als jeder Einzelne sorgsam mit dem umzugehen, was die Natur uns gab. Die wird uns überleben, Klimawandel hin oder her!