Ich weiß nicht, was mich geritten hat, mir Green Day ausgerechnet in Südafrika angucken zu wollen, aber hey, was tut man nicht alles für eine seiner Lieblingsbands. Einmal um die halbe Welt für eine Band, die vor 20 Jahren auf dem Peak war, klingt schon bescheuert, doch das soll erst der Anfang sein.
Der Ford Taunus, extra für diese Fahrt schwarz-grün umlackiert, stand bereit wie ein zu groß geratenes Versprechen. Wir stopften alles hinein, was irgendwie reinpasste: Schlafsäcke, Zelte, Ersatzteile, Werkzeug, Klamotten für jedes Klima – und absurd viel Klopapier., man weiß ja nie. Dazu palettenweise Bier, obwohl ich mir fest vorgenommen hatte, spätestens in Afrika auf lokales Bier umzusteigen. Ich meinte, es gibt doch bestimmt afrikanisches Bier.
Vor der weißen viktorianischen Villa in einer winterlichen deutschen Kleinstadt wirkte das Setup fast surreal: Frost in der Luft, Atemwolken vor dem Gesicht, der Taunus bis unters Dach beladen. Ein letzter Blick auf die vertraute Umgebung, dann war klar: Das hier wird kein Wochenendausflug.
Dann sprang der Motor an und wir rollten von der Auffahrt auf die vereisten Straßen...
... dies ist eine imaginäre Reise, die ich gerne gemacht hätte, also nagelt mich nicht auf irgendwelche Sachen fest, es ist nur eine Geschichte, die euch hoffentlich etwas Spaß macht, so wie sie mir Spaß gemacht hat.

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