"Der größte Feind von einem guten Plan ist der perfekte Plan"
(John Bogle)
Ich glaube, jeder kennt das, man hat etwas vor und denkt sich aus, wie es laufen soll und verliert sich irgendwann so sehr in Kleinigkeiten, dass es gar nicht mehr so laufen kann in der Umsetzung. Wir verzetteln uns, weil wir es perfekt machen wollen, anstatt einfach einen Rahmen zu schaffen und den Rest dann situativ so anzunehmen, wie er eben kommt, vorbereitet auf etwaige Variablen, aber nicht starr in unserem Gerüst verfangen.
Der perfekte Plan hat nämlich immer einen Haken: Die Realität. Denn auch wenn sogar ich der Realität oft eine Perfektion ausspreche, kollidiert jene Perfektion von Allem als Ganzes mit jener, die jeder individuell als Solche wahrnimmt. Der Grund ist leicht; wir sind nicht in der Lage das Gesamtbild sehen zu können, wie sollte das auch gehen, bei einer Lebensspanne von circa 100 Jahren im Vergleich zur bislang unklaren Gesamtzeit, die der Kosmos existiert und dem Wissen einer Person im Vergleich zu allen Menschen, die je gelebt haben und je Leben werden. Alleine das lässt Perfektion zu einer Illusion werden, die uns als ach so perfekten Kreaturen nicht gegeben ist... Wohin das führt, überlasse ich euch.
Mein Punkt soll hier nur sein, dass ein guter Plan in 99% der Fälle der beste Plan ist, solange man für den Notfall einen gleichwertigen Plan B oder C in der Hinterhand hat. Meine Meinung!

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