9/10/2025

Es gibt nicht DAS CHRISTENTUM?! (Part 5)

Das Christentum hat eine Geschichte voller Gewalt, Unterdrückung und Machtmissbrauch – und trotzdem behaupten viele Christen, ihre Religion sei moralisch überlegen, dazu nimmt der geineigte Sünder dann den Blankoscheck "Jesus ist für unsere Sünden gestorben, alles ist vergeben", her und ist mit sich fein.

Das mag unglaublich tröstlich klingen, ist aber historisch gesehen ein Werkzeug zur Verantwortungslosigkeit geworden.
Inquisition & Hexenverfolgung
Zwangsmissionierung & Kolonialverbrechen
Kirchenstaatliche Gewalt & Missbrauch in kirchlichen Einrichtungen
wurden nicht nur von ein paar „verirrten Christen“ begangen, sondern systematisch, organisiert und über Jahrhunderte hinweg.

Dass manche Christen heute sagen: „Das gehört der Vergangenheit an, Jesus hat uns vergeben!“, wirkt wie ein moralisches Reset, das ihnen erlaubt, über die historischen Folgen hinwegzugehen. Leider ist das kein Glaube sondern ein Narrativ zum Schutz der eigenen Identität. 

Die Inquisitoren dachten, sie würden Seelen retten. Die Autoren des Hexenhammers dachten, sie verteidigten Gottes Ordnung. Die Conquistadoren dachten, sie missionieren und erhöhen die göttliche Herrlichkeit. Keiner dieser Leute dachte: „Ich tue Böses.“ Sie dachten: „Ich bin das Werkzeug des Guten.“ Und das Gleiche gibt es heute, ich bin davon überzeugt, dass diese Menschen denken, sie tun etwas gutes wenn sie sich folgenden Agenden hingeben:
• homofeindliche Predigten & transfeindliche Ideologien
• anti-islamische oder antisemitische Rhetorik
• Wohlstands-Evangelium („Gott will, dass du spendest“)
• Dämonenaustreibungen & Wunder gegen Geld & Flammen-Hirnwäscherituale

Wobei vielleicht nicht alle wirklich glauben, moralisch zu handeln, weil sie Gottes Stimme zu kennen glauben, vielleicht ist die Stimme der Selbstbereicherung in einigen Fällen noch etwas lauter, aber das ist natürlich nur eine Vermutung meinerseits, was ich dann anprangern würde.

Und hey, da kommt ja dann Christen-Life-Hack für jede Lebenslage ins Speil, selbst wenn irgendwas davon falsch wäre, entweder ließe Gott es mich gar nicht erst tun oder es ist sein Plan oder es ist vergeben, wie kann man das heute noch sagen?

Man nutzt die Vergebung als Glaubensgrundsatz und ordnet dem kollektiv alles unter, was als individuelles Fehlverhalten nicht toleriert würde, niemand sagt schließlich gerne: „Ich gehöre zu einer Religion, die tausendfach Mord, Gewalt und Unterdrückung zu verantworten hat und denjenigen hingerichtet hat, der ihre Glaubensgrundsätze in die Welt gebracht hat.", "Wir wurden doch verfolgt als Christen!", klingt doch viel besser

Und "Moderne Christen" sehen sich sowieso als viel besser als die der Vergangenheit, denn das war ja dunkle Vergangenheit und heute ist man aufgeklärter und moralisch ganzheitlicher. Oft ist das jedoch nur ein Deckmantel, um nicht über die Widersprüche nachzudenken.

Die zentrale Frage, abschließend zu klären: Es gibt nicht DAS CHRISTENTUM, die Doppelmoral ist zeitlos, weil strukturell. Individuell gibt es eine Vielzahl von Gläubigen, die sich als Christen empfinden, ohne einer übergeordneten Instanz anzugehören, wie einer Kirche/Freikirche, einer Gemeinde oder irgendwelchen sektenähnlichen Gemeinschaften.

Es gibt heute Christen, die die Vergangenheit aufarbeiten, die Diskriminierung jeglicher Art bekämpfen, die historisch reflektiert sind, die offen sagen: „Wir waren Täter“, die ohne Absolutheitsanspruch glauben und sogar solche, die Psychologie, Wissenschaft und Glauben verbinden und damit einem Ansatz von Gottes Liebe über Allem näherkommen als jene, die sich in die entgegengesetzte Richtung entwickelten, denn es gibt auch immer noch: religiöse Machtmissbrauchsstrukturen, Menschenverachtung unter dem Deckmantel Gottes,  Heuchelei, Bigotterie, den Missbrauch geistlicher Autorität, Angst basierte Theologie und jegliche Leistungen des Glaubens gegen Geld, obwohl das Gebet heute wie damals immer noch die schnellste Verbindung zu Gott ist.

Es gibt nicht DAS CHRISTENTUM?! (Part 4)

Hat sich die Doppelmoral mancher Christen geändert?

Ehrlich? Nein, nicht wirklich. Es gibt viele Christen, und die möchte ich hier wirklich herausnehmen, die sich weiterentwickelt haben, sie leben nach den Werten Jesu und verhalten sich dementsprechend, unabhängig davon ob es ihnen persönliche Vorteile verschafft oder ihr Leben erleichtert, naja und dann gibt es halt die Doppelmoralisten, die der Meinung sind, dass der Glauben ein Baukastensystem ist oder nur das "Privatleben" betrifft oder irgend so einen Blödsinn. Der Mechanismus ist derselbe wie vor 500 Jahren: Religion wird als Machtinstrument benutzt und Christ sein bedeutet Erhabenheit und "Herrschaft". Auch heute benutzen manche christliche Gemeinden Religion um: • Geldströme zu sichern • psychischen Druck aufzubauen • Hierarchien zu stabilisieren • Menschen abhängig zu machen • politische Agenden zu pushen

Dass ist aber kein theologisches Problem, sondern ein soziologisches, wo Gruppen Macht bekommen, entsteht Missbrauchspotenzial, egal ob Kirche, Verein, Partei oder Sekte. Die Gefahr liegt in der Semantik. "Gott will es", ist zeitlos gefährlich. Sätze wie dieser sind Rechtfertigung für moralisch fragwürdiges bis verwerfliches Handeln, das ist nicht Glaube – das ist Manipulation.

Manipulation einzelner zum Wohl des Goldsäckerls der Kirche war schon früh ein systemisches Problem machtbesessener vermeintlicher Christen, die an der Spitze von Kirchen oder Glaubensgemeinden saßen. Die Conquistadoren boten den Eroberten „Rettung“ an, sie in die Kirche aufzunehmen, Kirchen verkauften Ablassbriefe, wo gegen Gold Sünden erlassen wurden. (Anm. d. Autors: Jesus hat alle Sünden vergeben, wie konnte das ein Geschäft sein?)
Heute verkaufen manche Freikirchen: • Wunder • Segnungen • göttliche Geschäftsstrategien
und wer weiß was nicht sonst noch Alles, das geht von gesegneten Cremes gegen Akne bis hin zu Wasser aus irgendeiner x-beliebigen Quelle gegen Krebs für hunderte von Dollars. Und alles läuft nach dem gleichen Prinzip:  Spirituelles Versprechen → gegen Geld → gegen Loyalität → gegen Identität.

Damit es fair bleibt muss deutlich erwähnt werden, dass heute viele christliche Bewegungen existieren, die UNGLEICH ethischer sind, es gibt: • progressive Kirchen • queere Gemeinden • sozial engagierte Gemeinden • ökumenische Bewegungen • Christen, die gegen Diskriminierung kämpfen • Christen, die Antimissbrauchsarbeit machen • Christen, die sehr reflektiert glauben Diese wären im 16. Jahrhundert schlicht verboten oder verbrannt worden. Der Graben zwischen missbräuchlichen und ethisch integren Christen ist heute viel größer sichtbar. Vor Allem fallen die radikalen Gruppen auf und freuen sich eines Zulaufs, weil sie ganz dem Zeitgeist nach handeln und Sensation statt Substanz anbieten. Wenn interessiert schon, dass still und heimlich ein Christenmensch auf der Straße einem echten Bettler eine warme Mahlzeit ausgibt, wenn nebenan eine Reinigung der Seele durch das Starren in eine Flamme angeboten wird oder Exorzismen als Heilung für Depressionen medial einer viel größeren Masse gezeigt werden, als der stille Christ, der jeden Monat einen Teil seiner Zeit damit verbringt, einfach mit älteren Menschen zu sprechen, die niemanden mehr haben. Die Show hat wieder einmal Einzug gehalten. Ich bin nicht bibelfest genug, um das mit nem Zitat zu belegen, ich meine aber, dass schon Jesus verurteilt hat seine Wunder als Zaubershow zu verstehen und noch mehr hätte er vermutlich die Betrügerei von Gläubigen verurteilt, denen man Geld aus der Tasche zieht um sich auf Kosten der Gemeinde irgendwo eine Insel zu kaufen, weil man zwei drei Schauspieler dazu gebracht hat in einem Gottesdienst wieder laufen zu können, obwohl man im Rollstuhl kam. Ich prangere das jedenfalls entschiden an.

Vermutlich ist das Hauptproblem des Ganzen der Mensch, der der ist seit damals der gleiche geblieben und anfällig für:  Macht, Führung, Angst, Überzeugung und Gruppenzwang, ob im Mittelalter oder 2025, der einzige Unterschied ist vermutlich, dass man nicht mehr zwangsweise Teil einer solchen Gruppe sein muss. Kirchen werben zwar mit Show und Entertainment, deinen Weg zu Gott kannst du heute jedoch ohne staatlichen Druck und individuell finden, ohne Unterdrückung und Androhung von Tod und Unterwerfung, wenn du es nicht tust. Das gilt natürlich nur für jene freiheitlich lebenden Menschen.

Das führt dazu, dass es Christen gibt (vermutlich gilt das auch für Gläubige anderer Richtungen), die heute ehrlicher, reflektierter, moralischer leben als je zuvor. Und es gibt Christen, die exakt dieselben Muster nutzen wie die schlimmsten religiösen Machtapparate der Vergangenheit. Der Unterschied liegt nicht im Glauben, sondern im Menschen und im System, das er baut. Interessanter Denkansatz, oder?

Es gibt nicht DAS CHRISTENTUM?! (Part 3)

Wie kann sich das Christentum für moralisch überlegen halten?

Nehmen wir als Beispiel die Conquistadoren, die missionierten und mordeten im Namen ihres Königs, Gottes und im Namen der Kirche und ein bisschen wegen Gold, maybe (Anm. d. Autors). Die Moral war zu dieser Zeit ein Kann, kein Muss, "Christ sein" bedeutete vor allem Identität, politische Legitimatioin, Rechtfertigung von Herrschaft, das Christentum war Ausweis von Zivilisation und Macht. Hauptsache man war getauft, besuchte regelmäßig die Messe und hielt die Fahne des richtigen Königs hoch. Die Kirche finanzierte das Ganze und hoffte auf Rendite, neue Seelen für Gott und verkaufte die Kolonisation Amerikas als heiligen Auftrag, direkt von Gott, wilder Take, wenn man da heute drüber nachdenkt. Oder?

Gibt es nicht heute auch noch diesen moralischen blinden Fleck, des Denkens: "Wir sind die Guten"? Christen, heute wie damals kommen nicht auf die Idee, dass sie vielleicht etwas Falsches tun, weil der Grund immer der richtige ist. Während sie einem Kind die Eltern wegschlachten und dieses dann in den Schoß der Kirche aufnehmen wähnen sie sich auf der richtigen Seite, da die Getöten ja sowieso den wahren Gott nicht kannten, also unterworfen oder getötet werden dürfen, da ihre Leben nichts wert sind. Es gibt diese Denkweisen noch heute und so sehr ich verstehe, wo das herkommt (Gruppendynamiken ohne persönliche Ethik und Kadavergehorsam) ist mein christliches Verständnis jenes, das jedes Leben schätzt und jeden, der "anders" ist ehrt, jeder Mensch ist lebenswert und ein Kind von Gottes Liebe, ob er/sie nun an ihn glaubt oder nicht. Es gibt religiöse christliche Strömungen, die besagen, dass man sich für Gott entscheiden kann, dementsprechend sollte man niemanden, der (noch) nicht an ihn glaubt vorverurteilen und ihm die Liebe Gottes absprechen, oder?

Viele Conquistadoren führten ein Doppelleben: • brutal in der Eroberung • fromm im Gottesdienst, Work-Life Balance vor 600 Jahren, man trennte strikt zwischen persönlicher Sünde und dem, was man im Namen des jeweiligen Arbeitgebers tat, ob das nun wieder das Ding mit der Verantwortung an Gott geben war oder ob sie wirklich einfach nicht drüber nachgedacht haben, dass sich ihre beiden Lebensbereiche komplett konträr verhalten weiß ich nicht, aber ich prangere das an.

Was ich allerdings "damals" verstehe, ist: „Christlich“ definierte nicht das Verhalten, sondern die Zugehörigkeit: zur christlichen Kultur, unter einem christlichen König lebend, getauft sein, rituell geschult. Die Obrigkeit bestimmte dann, was zu tun sein, im Namen der Krone, im Namen der Kirche und im Endeffekt im Namen Gottes. Ein moralisches Auflehnen fand vermutlich nicht statt, weil die Möglichkeit als direkter Verrat an Gott und somit zu bestrafender Sünde angesehen wurde. Man darf nicht vergessen, dass es früher fast ausnahmslos totalitäre Reiche gab, die den Machtanspruch oft brutal und mit grausamer Härte gegen das eigene Volk durchsetzten, gerne auch im Namen Gottes natürlich.

Es gibt nicht DAS CHRISTENTUM?! (Part 2)

Die Entstehungsgeschichte des Christentums mit seinen unzählbaren Unterkategorien ist mannigfaltig und wie im ersten Part berichtet von ebenso unzähligen Einflüssen und Zielen geprägt.

Warum beansprucht jede Gruppe, dann recht zu haben, liegt ihnen doch allen das gleiche Konzept zu Grunde?

Und hier kommen wir zu dem, was ich an Religionen nicht verstehen kann und vielleicht auch gar nicht will, denn für mich deckt es sich nicht mit der Grundidee. Religion hat fast immer absolutistische Wahrheitsansprüche. Wenn man glaubt, die Wahrheit komme von Gott, dann glauben viele automatisch:„Wir haben die richtige Auslegung – die anderen liegen falsch.“ Doch wenn die Wahrheit von Gott kommt, dann ist die richtige Auslegung doch nicht das, was irgendein Kirchenoberhaupt sagt oder jemand, der das Buch interpretiert, sondern, das, was Gott sagt und das muss doch schlussendlich jeder Gläubige für sich selbst leben, wahrnehmen und erforschen, oder?

Es wäre falsch, dies als alleinige Problematik des Christentums zu sehen, es ist ein  kultureller Mechanismus, der auch in Islam, Judentum, Hinduismus und sogar in politischen Ideologien existiert.

Wir unterscheiden hierbei in: Wahrheitsmonopol („Nur unsere Gemeinde/Kirche versteht die Bibel richtig.“), Heilsversprechen („Nur bei uns bekommst du Rettung/Erleuchtung/Vergebung.“) und Gruppenzugehörigkeit („Wir sind die, die’s richtig machen.“). Und als Bonus gibt es obendrauf ja noch den deterministischen Ansatz: "Gott hat einen Plan", "alles geschieht aus göttlicher Prägung" und "Gott entscheidet letztlich über Leben, Tod und Schicksal" und deswegen ist die jeweilige Gruppe die richtige, weil Gott es so gewollt hat. Der Widerstreit mit freiem Willen, den Gott auch gegeben hat will ich hier gar nicht erst thematisieren. Viele christliche Gruppen übernehmen das, weil es Komfort bietet: • Das Leben ist kein Zufall • Leid hat einen Sinn • Alles läuft auf etwas zu • Gott „führt“ alles
Und schon diese Punkte zeigen, wie Worte von Menschen es schwieriger machen mit Gott zu sein, spannend, oder?

Es gibt nicht DAS CHRISTENTUM?! (Part 1)

Als ich mich letztens mal wieder mit dem Christentum auseinandersetzte, als es in einer Diskussion darum ging, ob man nur dann Christ sein kann, wenn man römisch-katholisch ist...?

Obwohl es sich um eine größtenteils deterministische monotheistische Religion handelt, gehen ihre kulturellen Richtungen so weit auseinander, dass es beispielsweise in Brasilien eine Ausprägung gibt, die sich Candomblé nennt und eine Mischung aus christlichen Glaubenseinflüssen und traditionellen afrikanischen Riten ist. 

Sind sie dann keine Christen mehr? Vermutlich sehen sie sich selbst nicht als solche an, das wäre der einzige Grund für mich als Christ sie nicht als solche zu sehen, sicher nicht, weil sie an Naturgeister glauben und viel trommeln. Aber hier kann ich noch verstehen, dass Traditionalisten sich abgrenzen. Schwieriger wird es zwischen Johannitern und Lukasevangelisten oder allem, was sich im Freikirchenbereich tummelt. Dort hat man oft das Gefühl, dass ein Anspruch auf einzig und alleinige Richtigkeit der Auslegung des Glaubens gehegt wird, und das prangere ich an.

Was haben alle gemein: Die Bibel; sollte man meinen, was ist die Bibel denn im weltlichen Sinne? Ein Text aus der Antike, mehrdeutig, von vielen Autoren (Menschen) und so wird sie auch gelesen, mit verschiedenen Schwerpunkten, die dann quasi zu verschiedenen Auslegungen des Christentums führt

• Gnade • Moral • Mystik • Dogmen • Endzeit • Mission • Tradition

Und neben der Auslegung der Texte sind es dann auch die Vermischung von Kirche und Staat, die über die Jahrhunderte mit ihren Einflüssen verschiedenste Ausprägungen des Christentums geschaffen haben. Religion ist und war schon immer auch ein Machtprojekt. Kirchen haben sich historisch abgespalten, weil es um: • Autorität • Politik • Eigentum • Königreiche • oder gesellschaftliche Kontrolle ging.

Alle diese Strömungen haben für sich Schwerpunkte gesetzt und für sich beansprucht, das "wahre Christentum" zu sein. Gott hat in den meisten dieser bislang genannten Überlegungen keine Rolle gespielt oder der Glaube, ist das nicht faszinierend?

9/07/2025

Bibel noch das gleiche Buch?

Natürlich nicht. Wie könnte es?

Ist die Botschaft noch die gleiche?

Christen glauben daran.

Wurden sie alle betrogen? Sind sie Gläubige einer von Kirchen pervertierten und zu menschlichen Interessen veränderten Kopie einer originalen Botschaft?

Sprache ist mächtig, Schrift einst die Möglichkeit von Mächtigen über die Untertanen zu herrschen.

Das Wort ist das stärkste Schwert all jener, die es zu führen wissen.

Die Behauptung es habe nur Anpassungen der Sprache gegeben kann man nicht glauben, wenn man an kirchliche Konzile zur Festlegung eines Kanons denkt.

Müsste nicht Gott entscheiden, was in sein Buch gehört, und wer kann sagen, was Gott sagte außer der Gläubige selbst. Wieso enthält man dem Gläubigen Wissen vor, weil man der Meinung ist, es könnte den Gläubigen verwirren, wenn man Henoch streicht oder das Judasevangelium und warum ist es in anderen Richtungen des Christentums vorhanden. Wieso stimmen Judentum und Islam sowie ostasiatische Schriften in Vielem mit der Bibel überein, glauben aber nicht den gleichen Gott zu haben.

Warum denken wir in Trennung und nicht im Glauben an den einen Gott der trinitär ist? Sollten wir wirklich so arrogant sein uns als etwas Besseres zu sehen als jenen, der das alles erschaffen hat?

Das wird ein guter Tag

Gyros morgens um 6, das ist Feeling 20 again und trotzdem wissen, dass man einen harten katerigen Sonntag vor sich hat. Früher hat das Leben viel lockerer darauf reagiert, wenn man sich mal etwas zu viel gegönnt hat, umso bemerkenswerter, wie gerade ältere Leute auf Feiern eskalieren, oder wissen die schon wieder eine Stufe weiter, dass es nichts Schlimmeres mehr gibt und der Tod bloß eine Erlösung ist? Irgendwie möchte ich so noch nicht an die Sache herangehen. Ich habe noch zu viel vor. Und diese Woche war insgesamt auch eine gute Woche, da gehe ich doch mit positiver Einstellung nachher zur Kita. In diesem Sinne...

9/04/2025

Mut - Zitate

Ich habe in den letzten Wochen ziemlich viel aufgeräumt und dabei sind mir diverse Schriftstücke in die Hände gefallen, unter anderem eine Sammlung mit Zitaten zum Thema "Mut" und ich denke, ich habe die damals wohl gebraucht und vielleicht kann ich dem ein oder anderen da draußen auch ein wenig Motivation mitgeben, wenn ich ein paar daraus weitergebe, von viel weiseren Menschen, als ich einer bin zum Thema:

"Zwischen Hochmut und Demut steht ein drittes, dem das Leben gehört, und das ist Mut."
(Theodor Fontane)

"Ich habe gelernt, dass Mut nicht die Abwesenheit von Furcht ist, sondern der Triumph darüber."
(Nelson Mandela)

"Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen."
(Franz Kafka)

"Fallen ist weder gefährlich noch eine Schande. Liegebleiben ist beides."
(Konrad Adenauer)

"Ein Pfund Mut ist mehr wert als eine Tonne Glück."
(James Abram Garfield)

Wie ist das mit euch, seid ihr mutig? Ich persönlich arbeite jeden neuen Tag daran, den Mut aufzubringen, gänzlich und vor aller Augen stets ich selbst zu sein. Wer das mal versucht hat, wird wissen, welche Aufgabe das ist. Kennt ihr gute Zitate zum Thema, die Kommentare sind offen.

9/03/2025

What the Yargle?

Yargle ist ein Froschgeist, der in Urborg auf der Welt Dominaria haust und in der Mending-Ära existiert. Yargle ist gigantisch – etwa 15 Meter (50 Fuß) hoch –, mit einem riesigen Maul, leeren Augenhöhlen, teuflischen Klauen und mehreren skurrilen Beinen. 

Der Ursprung seiner Existenz ist ebenso grotesk wie faszinierend: Belzenloks überambitionierter Leutnant Yar-Kul wurde in einen Madenwurm verwandelt. Dieser wurde von einem Frosch gefressen – und der Frosch wuchs so enorm, dass ein gefräßiger Geist aus ihm hervorbrach: Yargle. 

Er fungierte als erste Verteidigung gegen die Angreifer, als die Skyship Weatherlight die Cabal-Starkfeste angriff, wurde aber schließlich von Muldrotha in den Sumpf zurückgezogen. 

Warum Yargle Tag?

Yargle wurde zur Meme-Figur. Magic - The Gathering Spieler feiern jährlich den „Yargle Day“ am 9. September (9/3) – ein Tribut an seine ikonische 9/3-Statistik.

9/01/2025

KK2 Entertainment T&Fs 2025 - August

Wahnsinn, schon September, wie schnell das dies Jahr geht finde ich beängstigend. Ein durchschnittlicher Filmmonat liegt hinter mir, der eigentlich gar nicht so durchschnittlich war. Ich habe gegen Anfang und gegen Ende recht viel gesehen, dazwischen war ich relativ busy und das werdet ihr auch bald sehen. Heute aber erstmal der Grund, warum ihr hier seid, entweder guckt ihr direkt in meinem Filmtagebuch des Monats August auf letterboxd selbst nach, wo ihr 26 Filme geloggt seht von denen 24 Neusichtigungen waren oder ihr gönnt euch die folgenden Tops und Flops, wie immer mit den Flop 5 startend, wobei Flop 5 natülich der bessere der schlechten ist und dann die Top 5, wo der ungute von den guten platziert ist, ihr kennt das Spiel. Wie immer verlinkt zu den Kurzreviews, wo ihr genau wie hier gerne kommentieren und liken dürft. In diesem Sinne


Flop 5

1 - Bob Marley: One love

2 - Claw

3 - The best man

4 - Tschitti Tschitti Bäng Bäng

5 -Fast Charlie


Top 5

5 - Im Rausch der Sterne

4 - The Fall Guy

3 - Die drei Amigos

2 - The Pickup

1 - The Holdovers


Was habt ihr so geguckt, Empfehlungen, Warnungen, die Kommentare stehen immer offen.