8/28/2026

There's no business...

like Showbusiness.

Ich war gestern abend unglaublich in Stimmung und habe satte 5 Songs geschrieben für das neue Broken Hair Album. Als Inspirationsquelle diente mir neben dem wohl zweitbesten Coming of Age Film aller Zeiten "Detroit Rock City" (der erste Platz ist unumstritten vergeben an "Can't hardly wait") der experimentelle Konzertfilm "Rite here - Rite now", von Ghost gewesen, die Entertainment einfach durchgespielt haben. Ich war schon ein riesiger Fan ihrer Musik und der ganzen Show, doch gestern Abend hatte ich das Gefühl ich habe es verstanden, was für eine wunderbare Vermischung von gesellschaftlich geächteten Motiven, um sich versteckt hinter all dem einen Motivationslobpreis anzusehen.

Super spannend, dass ich generell von solcher Musik angezogen werde, die kritisch ist, hinterfragt und ganz klar trennt in Bühnenidentität(en) und persönliche Meinung und dazu religiöse und mythische Verblendung nutzt um einen Spiegel denen vorzuhalten, die es eh nicht verstehen werden, während alle anderen eine richtig motivierende Party haben, nur weil ich es jetzt schon angekratzt habe, "Die Apokalyptischen Reiter"; "Subway To Sally"; "Powerwolf"; ja gar "Unheilig" gehörte früher in diese Kategorie, früher "Alice Cooper"; "KISS"; "King Diamond", ich denke ich könnte so weiter machen, doch "Ghost" sind schon noch mal einen drüber.

Generell möchte ich hier warnen, Kunst als das wahrzunehmen, wie es wirkt und sich nicht mehr damit beschäftigen, denn dann könnte man schließlich auch die Welt in Schwarz-Weiß anmalen und wer schon mal gelebt hat, der weiß, das ist nicht die Welt da draußen, denn die ist bunt und facettenreicher als das Auge einer Fliege. Ich jedenfalls bin wirklich dankbar, diesem Erlebnis beigewohnt zu haben und einmal mehr die Faszination von Sender-Empfänger Modellen zu verstehen. Wir sind einfach alle so sehr Teil vom Ganzen, das ist schon crazy.

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