7/30/2026

Anderswacken dies Jahr (30.7.)

Keine Ahnung, ob es daran liegt, dass es seit Jahren mal wieder richtig warm ist, während der Wacken-Woche oder ich irgendwie anders drauf bin, oder der Magenta-Stream sich merkwürdig anders anfühlt, wenn man über den Bravia-Gott schaut und mit der Fernbedienung zwischen Faster, Harder, Louder hin und herschalten kann und der Sound.... oh Triggerwarnung, was habe ich das weiße T auf Magentagrund in den letzten Jahren für den Sound gelobt, naja nichts ist für immer...

Zwölf Uhr Mittags - Alien Ant Farm
Nachdem Magenta die Soundprobleme vom Anfang behoben hatte, war es dann auch geil, fast wie früher, nicht ganz die übliche Wacken Musik, aber was heißt das schon heutzutage. Kurz wieder sechzehn sein ist schon cool und dann merken, dass man mit sechzehn wahrscheinlich während so eines Sets die ganze Bude demoliert hätte, naja

Dreizehnfünfundvierzig - H-Blockx
Ja etwas älter sind wir alle geworden, und die Drogen waren früher und heute sind wir alle wieder trocken und nicht mehr druff, fast die gleiche Ansage ans Publikum, wie schon bei AAF und man merkt auch hier die Spielfreude und Dankbarkeit, dass man die Kurve gekriegt hat. Starkes Set auch wenn das ja eher zu viel Hip Hop Einflüsse hat für mich, Crossover oder so, Weiß nicht mag die Energie immer noch.

Dann entschied sich Magenta kurz Force aus Chile beim Metal Battle einzuspielen, die ich so auf den ersten Blick wirklich sehr cool fand, auch wenn sie wirken, als seien sie noch sehr jung, ähnliches Gefühl wie damals bei Kissin' Dynamite

Nachdem ich bei Skyline endlich das Wacken-Gefühl bekam und mir auch ein Bierchen aufgemacht habe, mich gefreut habe Alissa White-Gluz als Gast auf der Bühne zu sehen, die Frau hat einfach Ausstrahlung, kam dann mit Uli Jon Roth eine echte Legende und war was ist das für tolle Musik. Leider hat Magenta es nicht hinbekommen, die Ansagen vernünftig hörbar rüberzubringen, wodurch es Abzug in der B-Note gibt, aber ich kenne das vor Ort ja auch, wenn es sehr windig ist, dann wird eben der Schall weggeweht, komisch nur, dass die Instrumente alle voll da waren und beim Gesang auch alles okay war,, naja.

Europe, die ich irgendwann mal deutlich mehr mochte habe ich dann am Abend nur so nebenbei gehört, weil ich die meiste Zeit damit beschäftigt war, irgendwie die Wohnung runterzukühlen ohne das gesamte Bouchet der nachbarlichen Grillparty ins Haus zu holen, obwohl das dann auch schon ein gewisses Wacken-Feeling hatte, denn wer schon mal da war, der kennt diese Mischung aus frisch gegrilltem, halb verbranntem und irgendwo in der Nähe ist ein Dixi-Klo, irgendwo zwischen eklig und besonders. 

In diesem Sinne...

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