11/03/2023

Ausgleich auf dem Zwillingspendel?

"Außerdem können Zwillinge auf ihrer scheinbar endlosen Suche nach intellektueller Stimulation auch oft einmal dazu neigen, ihre eigenen Bedürfnisse über die anderer zu stellen, sie haben also auch leider ein großes Problem mit Egoismus."

(Stylevamp.de)

Tja, wenn ICH egoistisch bin, dann geht die Welt aber auch unter oder? Ein Teil von mir neigt vielleicht in der äußersten Not zum Egoismus, aber im Normalfall ist mein Hauptproblem doch vor allem, dass ich so wenig an mich denke, dass es mich eher in die entgegengesetzte Richtung reißt und irgendwann wenn ich dann wieder Richtung Ausgleich strebe kann es von außen so wirken, als sei ich auf Egotour, das ist dann das Pendel das zur Mitte schwingt. Es haben mich schon viele in merkwürdigen Phasen meines Lebens kennengelernt, nicht oder Marla?

TrInItI?

Individualismus
Wer wir selbst sind!

Identität
Wer wir für andere sind!

Idealismus
Wer wir gern wären!

Die Identität ist immer das was die Gruppe aus uns macht, der Idealismus, das was wir denken dadurch sein zu müssen, der Individualismus ermöglicht uns zu wählen.

Und Gott? Dreieinigkeit!

Fortschrittsverweigerung?

Wie kannst du dich für weltoffen halten, wenn du mit jeder Möglichkeit des Fortschrittes einen zurück in eine Ideologie gehst?
Diese Frage stellt sich mir, wenn ich mir so manchen unserer lieben Mitmenschen angucke, die immer von Friede, Freude, Reibekuchen faseln, es aber nicht fertig bringen, Religionszugehörigkeit als absoluten Nonsens abzutun und den individuellen Glauben jedes Einzelnen als Fortschritt anzuerkennen. Niemand muss ein Christenmensch sein um Freunde zu finden, die aber bitte auch Christenmenschen sind, denn sonst sind sie wertlos? Ist das deine Ansicht? Das Diesseits ist jetzt! Leben heißt Lieben! Und wann wenn nicht jetzt können wir einem wie auch immer genannten oder verstandenen Gott zeigen, dass wir seine Lehren verstehen und es mit Liebe zeigen? Ich weiß schon, Kriege in seinem Namen führen, bliblablubb, ich meine euer Ernst? Nur eine Gemeinschaft von Religioten versteht unter Liebe etwas wie Terrorismusbekämpfung im Namen eines Gottes. Wie anmaßend!

Liebe hat keine Richtung, sie ist nicht rechts, sie ist nicht links und schon gar nicht geradeaus. Mir ist bewusst, dass ich mittlerweile klingen muss, wie der zugedröhnte Hippie, den ein guter Freund schon vor 10 Jahren aus mir machen wollte, aber Liebe ist.
Die Menschheit versucht seit Jahrtausenden zivilisierter zu werden, durch Religion, Politik und Geld und vergisst dabei, dass nur eine Macht sie ins Licht führen kann und das ist nun einmal die Liebe. Ich weiß, dass es ein paar gibt, die hier mitlesen, die es wie ich Sternenstaub nennen und andere Allah, wieder andere Gott und ein paar auch das Spaghettimonster, wobei ich bei letzterem nicht ganz sicher bin mit der Liebe (obwohl, ich liebe auch Spaghetti). Am Ende ist es nicht wichtig, wie wir es nennen, sondern wie wir es leben und Fortschritt ist gemeinsam.
Solange man uns von Oben vorlebt, dass Trennung und Unterschiede das ist, was entscheidet sind wir nicht bereit und Angst und Untergang schweben über unseren Köpfen und wir werden nicht frei sein für das Geschenk, welches die Liebe nun einmal ist.
Wer in den Spiegel blickt sieht immer das, was hinter ihm ist, wozu? Nichts hinter euch wird jemals wieder das Jetzt sein, sorry für diese Wahrheit, aber nach hinten sehen ist genauso Fortschrittsverweigerung, wie das was man so oft verkrusteten Systemen vorwirft, die ihre Frauen verstecken, auspeitschen und steinigen lassen im Namen ihrer was Religion, oder ist es einfach nur rückwärtsgewandte Minderwertigkeitskomplexbewältigung von Männern mit kleinen Pimmeln? Und ich verstehe das hier nur als Beispiel, jeder kann sich seinen Teil dazu denken, doch so leid es mir tut, Religion wird halt so oft eingesetzt, wenn irgendeine Scheiße keinen nachvollziehbaren Grund für eine Rechtfertigung hat um sie im Jahr 2023 zu legitimieren, das muss aufhören. Das ist Fortschrittsverweigerung! Und noch einmal, damit mir hier niemand was falsch versteht, ich trenne strikt zwischen Glauben und Religion! Ein wahrer Gläubiger würde das niemals verwechseln, genauso wenig wie jemand, der einen gewissen Grad an Intelligenz aufweist, was ja vermutlich das Hauptproblem der gesamten Menschheit ist, denn immer schneller einem Abgrund entgegen zu laufen ist auch nicht das, was man unter Fortschritt versteht...
Genug für heute, bin schon wieder am Glühen!


Zerrissen im jetzt

"Wir sind alle Teil des gleichen stinkenden Komposthaufens." (frei aus Fight Club)

Bewahren wir uns das Ich, wenn wir uns unterwerfen?
Luxus ist kein Glaubensgrundsatz.
Ich höre in letzter Zeit wirklich krude Gedanken von Menschen, die ich in den meisten Fällen als geistig relativ gesund eingeschätzt habe und das macht mir Sorgen. Zur Frage, das Ich ist das, was wir uns in jahrelanger Kleinarbeit zusammengepuzzelt haben und zu dem immer wieder Teile auftauchen und verschwinden, es ist unser Bewusstsein, das was uns zu dem besonderen Etwas macht, das nur wir sind. Unterwerfung hat oft damit zu tun, diesen Gedanken des Ichs auszulöschen um sich einer größeren Sache hinzugeben, so wie ich es verstehe... geht auch Beides. Denn ich kann sowohl unterwürfig sein in der Sache als auch Ich bleiben im Allgemeinen. Nehmen wir ein Beispiel: Soldaten! Sie unterwerfen sich ihrem Heerführer im Kampf und geben sich hin für ihre Kameraden, doch in Friedenszeiten sind sie ganz sie selbst... ich bin nicht sicher ob damit ankommt, was ich zu vermitteln versuche.
Luxus ist definitiv etwas, das der eigenen Person und dem Ich zuzuordnen ist und nicht dem Glauben oder der Unterwerfung dient. Aber das ist ja klar, sogar denen, die den Drahtseilakt wagen zwischen Selbsterfüllung und Unterwerfung...

WOW - Alexandra Prince

Ich möchte gar nichts hinzufügen eigentlich, außer dass ich damals mit 14 oder so schon total auf ihre Stimme abgefahren bin, ja die STIMME. Was habe ich diese Frau als Teenager angehimmelt, im Video in ihrem Mantel neben Mazaya, wie eine dunkle Herrscherin und auch damals schon oversized, kein Bodyshaming, kein Thema, weil sie die Stimme hatte. Und wow, was hat diese Frau alles produziert und geschrieben in den letzten 30 Jahren und wie oft ich ihre Stimme unbewusst gehört habe seitdem. Faszinierend, eine echte Woman of my World ohne, dass ich es gemerkt habe. In ihrem speziellen Fall würde ich ihr gern einfach nur danken, dass sie mich verzaubert hat über all die Zeit.
Hier noch einmal ein Bild (aus dem discogs Archiv) von diesem Kraftpaket von Frau, in jeglicher Hinsicht, WOW!

Meine WOW-Version wird aber immer die aus diesem Video sein, dass ich euch unten verlinkt habe.


11/02/2023

Pflück ich dir ne Sonnenblume

"And when the rain begins to fall
You'll ride my rainbow in the sky
And I will catch you if you fall
You'll never have to ask me why
And when the rain begins to fall
I'll be the sunshine in your life
You know that we can have it all
And everything will be alright"

Und es gibt nichts, was das jemals ändern wird...

Songschreiber: Buelent Aris, Toni Cottura, Robert Jan Van Der Toorn, Mike Bradley, Necdet Tiglioglu, Stephen Wittmack, Peggy March, June Rollocks.

Wer könnte sein wie Gott? - Wer könnte das nicht?

Mir wurde vor einigen Tagen ein Dokument zugespielt, welches ich hier einmal mit euch durchgehen möchte, denn es stellte mir die Frage, wer könnte sein wie Gott? Und das brachte mich unweigerlich in Wut, denn wieso stellt man sich eine solche Frage? Es ist nahezu an sich gotteslästerlich, denn es läuft ja faktisch auf einen Vergleich hinaus, den man nicht gewinnen kann. Und warum sollte man das auch anstreben, würde man den eigenen Glauben damit nicht negieren? Sind nicht alljene, die von Gott nach seinem Ebenbild geschaffen wurden, wie Gott? Und was sollte daran so schwer sein?

Ich will niemandem ans Bein pinkeln, mich nervt nur die fatalistische und unreflektierte Ausspeicherung von einer als faktischen Wahrheit dargestellten Gottessicht! Wir hinterfragen jetzt so ziemlich jeden Punkt, der mich erreicht hat darauf, ob man dazu Gott sein muss und inwiefern es hier nicht viel mehr um das Ich geht und der Verantwortung für sein Leben zu tragen...

Schuldbegleicher - nun ja, ihr kennt meine Meinung über Schuld, es ist für mich nichts, was einem irgendjemand oder Etwas abnehmen kann, man selbst ist verantwortlich und das fängt damit an, erst gar keine Schuld auf sich zu laden, dann muss auch nichts beglichen werden. Gott als Schuldbegleicher heranzuziehen ist, als würde man die Verantwortungslosigkeit des eigenen Handelns legitimieren und das ist alles nicht sehr göttlich, oder?

Es passiert, was er sagt - kann ich weder beweisen noch widerlegen, weil es (bisher) keine Möglichkeit gibt Gottgesagtes zu verifizieren. Ich selbst habe schon die Stimme gehört, doch ob wirklich passiert, was dort gesagt wurde, kann ich final nicht beantworten, es ist doch stets der Prozess des Seins, der die Stimme Gottes langfristig wahr macht. Jemand oder etwas mit ein paar überragenden Fähigkeiten in Wahrscheinlichkeitsrechnung und damit verbundener wissenschaftlicher Skills könnte vermutlich vieles sagen, was dann eintritt, eher nicht so göttlich, oder?

guter Hirte - weil wir Schafe sind? Schafe, die über die Erde regieren sollen? Und wieso die Wertung "gut"? Geht's der Herde denn gut? Sind wir nicht einfach nur zu dumm, um überhaupt EINE Herde zu sein und differenzieren uns aus in unzählbare Richtungen, anstatt dem einen Hirten zu folgen, der das aber alles zulässt. Jeder Mensch kann ein guter Hirte sein, wenn er es nur schafft Mind-Control über ein paar Schafe zu erlangen. Nimmt er ihnen damit den freien Willen? Sehr wahrscheinlich, oder? Wie göttlich ist das?

vollkommen, perfekt - dagegen kann man nichts schreiben, außer das was ich schon geschrieben habe, wäre Vollkommenheit und Perfektion nicht Stillstand und wenn wir nach dem Ebenbild Gottes erschaffen sind, dann müssten wir auch perfekt und vollkommen sein. Sind wir das? Warum lernen wir dann noch Dinge, warum verändern wir uns und die Welt um uns herum, wenn doch Vollkommenheit herrscht? Ist das vielmehr eine Metapher für erstrebenswerte Einheit mit sich selbst?

ER ist Herr! - Puh, hier wird es jetzt richtig schwierig, denn das ist für mich weder eine Eigenschaft noch irgendwas von Bedeutung, bloß Worte der Maskulinität und im Ernst, wer weiß wie das mit uns Menschen so läuft, ohne SIE gibts auch keinen ER, den Punkt verstehe ich nur als verblendetes Bruchstück der Sehnsucht nach Geborgenheit und Beschützertum, welches einem Mann/Herr zugesprochen wird. Vielmehr klingt das für mich nach kirchlicher Indoktrination, die Kontrolle über das weibliche Geschlecht zu behalten in Zeiten von female empowerment wichtiger als je zuvor. Hier könnten circa 50% der Menschheit jetzt Gott sein, oder?

unvergleichlich, unermüdlich, kraftvoll - Auweia, unvergleichlich sind wir doch Alle, auf die ein oder andere Weise, unermüdlich und kraftvoll sind Dinge, die man sich mit Mind-Set und Training aneignen kann, ich kenne so viele Menschen auf, die alle drei Eigenschaften zutreffen, weil sie von einem unerschütterlichen Glauben angetrieben werden, nichts, was typisch Gott ist, oder?

Boah Leute, ich kann das nicht..., es macht einfach keinen Sinn sich damit auseinanderzusetzen. Jeder muss für sich sehen, was Gott für ihn/sie ist, wer bin ich zu urteilen? Ich frage mich bloß, ob man Gott gerecht wird, wenn man eine Liste seiner vermeintlichen Eigenschaften aufschreibt und dann für sich entscheidet daran zu glauben. Meine persönliche Liste hätte begonnen mit "rachsüchtig", "Vernichter", "Erschaffer", "allmächtig" und ich hab mich schon so oft mit dem Thema beschäftigt, dass es okay ist, Gott muss nicht irgendwas sein, irgendwas sagen oder irgendwas machen, ER/SIE/ES IST EINFACH. Wir haben die Möglichkeit daran zu glauben, doch wir sollten uns nicht anmaßen Gott zu kennen, selbst im stärksten Glauben liegt niemals die Chance gottgleich zu sein, so vermag es die Religion darzustellen, am Ende ist das Alles eine Sache von Kontrolle und Unterwürfigkeit. Das ist es, was wir Menschen brauchen, irgendwas über uns. "Alles Tun und Trachten der Menschen ist böse immerdar und es reute Gott, dass er sie gemacht hatte", so oder so ähnlich begann die Sintflut. Sanftmütiger Beschützer? Wir alle sind Gott, alle zusammen as one, was dann ja auch wieder etwas Größeres ist, als jeder einzelne von uns sein kann. Und nur so kriegen wir alle Eigenschaften zusammen und ja, die Guten wie die Schlechten, denn wenn Gott vollkommen ist, dann ist er das Alpha und das Omega, der Tag und die Nacht, das Leben und der Tod, das Gute und das Urböse. Es gibt keinen Gegenspieler, alles ist EINS.

Leicht für mich als Zwilling so zu denken, doch ich habe es erlebt, niemand ist ganz Licht, niemand absolute Finsternis, es mag uns vorkommen, dass wir einen geistigen Führer brauchen, eine übernatürliche Instanz, die uns Recht und Ordnung beibringt, doch das Alles kommt von innen, Gott ist im Glauben und der Glauben ist in uns. Das eint uns und das sollte es auch, LIEBE siegt immer!

Strudel des Vergessens

Wenn wir aufhören am Leben teilzunehmen sind wir bereits gestorben.

Der Käpt'n blickt in den Abgrund seines Geistes.

Lass endlich los!

Ich weiß nicht, woher der Gedanke kommt, dass man festhält, was einen klein macht und loslässt, was gut für einen ist? Ich weiß nicht ob der Glaube an einen Gott einen irgendetwas loslassen lässt, immerhin bindet man sich ja nun an etwas, dem man nie gerecht werden könnte (nach eigener Ansicht). Warum akzeptieren, dass man nicht so perfekt ist wie "es" und dass das etwas Schlechtes ist? Und wie perfekt kann jemand oder etwas schon sein, dass die eigene Schöpfung ausrottet und einfach nach Belieben neu anfängt? Nur so ein Denkanstoß!


Dies geht raus an alle, die ihr eigenes Ich nicht hinter etwas verstecken sollten, das ihnen bloß eine Ausrede gibt Scheiße zu sein, lasst den ganzen Bullshit los und steht zu euch selbst, das ist es was ihr seid und nichts in dieser oder irgendeiner anderen Welt kann daran etwas ändern außer euch selbst.
BE DU!

11/01/2023

T&Fs Oktober '23


Der Oktober, dieses Jahr ein echter Horrormonat, was die Filme im KK2 Entertainment Center angeht, 54 Sichtungen insgesamt, sieben davon waren schon bekannt, so dass es dann immerhin 47 Neusichtungen gab und wie das Bild schon verrät habe ich dieses Jahr endlich die "Freitag der Dreizehnte"-Reihe mal chronologisch geguckt mit Ausnahme von "X" und dem Freddy-Crossover zu denen ich gestern nicht mehr gekommen bin. 

Die hinterlegten Links führen euch wie immer zu meiner Kurzrezension des jeweiligen Films.

TOP FÜNF

1 - Verdammt, die Zombies kommen

2 - Spider-Man: No way home

3 - Superintelligence

4 - Friday the 13th VI - Jason lives

5 - Are we dead yet


FLOP FÜNF

5 - Amputiert - Der Henker der Apokalypse

4 - The Pope's Exorcist

3 - We have a ghost

2 - Night of something strange

1 - Shed of the dead


Ist der Horrorctober für euch auch eine Pflichtveranstaltung oder ist Halloween nicht so euer Schwerpunkt? Stöbert gerne auch auf meinem Profil auf Letterboxd, was ich mir sonst so angucke, ich freue mich über Alles, Kritik und Anregungen, Tipps fürs nächste Jahr oder wenn ihr einfach mal über Filme quatschen wollt.
All das könnt ihr natürlich auch an tickman.lifeentertainment@gmx.de schicken.