5/22/2025

An mein zukünftiges Ich

Hey Alex,

zum jetzigen Zeitpunkt bist du schon durch einiges an Scheiße gewatet, du weißt das besser als ich. Ich gehe davon aus, dass wir es noch eine gewisse Zeit machen auf Erden und hoffe, du bist straight geblieben und du kannst stolz auf dich sein. Die derzeitigen Krisen wirst du überlebt haben und vermutlich irgendein Karma oder ein Schicksal dafür verantwortlich gemacht haben. Liebst du sie immer noch, gibt es was Neues in eurem Status, ist der Mond immer noch ein wenig heller als der hellste Stern? Was wurde aus deiner Kunst, kannst du mittlerweile davon leben? Ist es nicht vollkommen bescheuert Fragen an sein zukünftiges Ich zu stellen? Ja, sorry aber diese Aufgabe im Save-a-star-Challenge Kalender ist echt blöd. Ich kann meinem zukünftigen Ich keine Tipps geben, denn du wirst ja alles erleben, bis dahin. Vielleicht schreibe ich bald mal einen Brief an mein früheres Ich, dem könnte ich ja vielleicht helfen, oder? Weißt du was? Du solltest einen Brief an mich schreiben, damit ich kapiere, wie ich hier grad rauskomme und ob das meine Prime ist oder schon bergab geht? Und Tipps, am besten an mein Ich vor ein paar Jahren, vor einem Point-Of-No-Return, in diesem Sinne, danke dafür!

5/20/2025

Was macht eigentlich Natascha B.

Da war diese dralle Blondine in meiner Grundschulklasse, die ich seitdem leider nie mehr gesehen habe, obwohl wir gerade mal 3 Straßen auseinander gewohnt haben, ist schon verrückt, wie schnell Kinder sich auseinanderleben, da verschwindet jemand nach den Sommerferien aus dem Blickfeld und peng, ist der Kontakt weg und 30 Jahre später fällt die Person dir aus einem Zufall wieder ein und du fragst, dich, was macht eigentlich?

Ich weiß nicht, wie das bei euch so ist... es ist unglaublich schwer geworden Menschen aus der eigenen Vergangenheit wiederzufinden, kommt das nur mir so vor? Früher sagte man doch, dass man jeden im Internet findet, aber hey machen wir mal die klassische Variante der Nadel im Heuhaufen.

Falls irgendwer eine Natascha B. aus Bünde kennt und das hier liest, lasst mich wissen, was sie so macht, gerne auch private Kontaktdaten sicher an tickman.lifeentertainment@gmx.de senden... Ich hoffe, das ist die anonymste, legalste und sicherste Weise.

Denn wer weiß, vielleicht lebt sie unter anderem Namen mittlerweile in Südamerika im Zeugenschutz oder ist die Frau eines Oligarchen und darf gar nicht gefunden werden, bei ihr kann ich mir echt so gar nichts vorstellen und Alles.

ungefähres Aussehen mit 9 Jahren, KI erstellt aus der Erinnerung

5/19/2025

Bin ich doof geworden?

2. Samuel 14

Leute, ich check die ganze Story nicht, was geschieht hier? Das klingt wie 'ne Folge Game of Thrones auf Teilen, werde ich langsam blöd, dass ich die Handlung nicht nachvollziehen kann oder fehlt mir die Vorgeschichte, braucht man hier Background? Wer sind diese ganzen Leute? Und warum sind sie wichtig und was soll mir die Geschichte sagen? Geht es um eine verbotene Liebe? Ganz im Ernst, ich war selten so verwirrt während meines Bibelstudiums, wie nach diesem Kapitel. Ich würde mich um einen erklärenden Diskurs zum Thema sehr freuen.

In diesem Sinne...

5/18/2025

Das beste am ESC war das erste Halbfinale

No shit, Sherlock! Das hat mich mitgenommen, das wirkte frisch, selbstironisch und voller wahrer Emotion. Die Antisemiten unter euch werden jetzt irgendeine Kacke von "das war ja auch vor der Teilnahme Israels" oder irgend sowas parat haben. Packt euch mal an den Kopf. So unpolitisch, wie in diesem Jahr war es selten und ich mochte das sehr. Es gibt zwar immer noch Menschen, die der Meinung sind, dass man Israel, Judentum und die Regierung Israels gleichsetzen kann mit jedem einzelnen Menschen, der in Region oder Glauben großgeworden ist und das (wie in Deutschland?) alle kronloyal mit einer Stimme den Gaza-Krieg unterstützen und mitmachen, euch ist vermutlich nicht mehr zu helfen. Doch mit dem ESC sollte das ja alles nichts zu tun haben. Und dennoch kommt man nicht umhin, wenn die mediale Aufmerksamkeit nicht auf dem Titel und der Künstlerin in diesen 3 Minuten ihres Auftritts liegt sondern man mit ihrer Lebensgeschichte und der Tragik dahinter zugebombt wird. Und ich wähle das Wort zugebombt, denn es wirkte so wie (die Älteren werden es noch kennen) diese tragischen MAZen, die RTL bei DSDS immer vor gewisse Leute geschnitten hat, die dann ihre Eltern verloren haben oder irgendeine schlimme Krankheit überwunden und deswegen so einen Emotionsbonus bekommen. Ich fand das schon damals ekelhaft und finde es noch. Ja, schlimmes Schicksal, verstanden. Ist das dein Ansatz? Oder willst du deine Kunst präsentieren? Ich bin jemand, der selbst der Meinung ist, dass gute Kunst hauptsächlich aus Schmerz entsteht oder wenigstens aus tiefer Emotion und das ist auch gut so, allerdings möchte ich die Hintergrundgeschichte eines Songs oder Kunstwerks nicht wissen, denn es ist ja an mir es wahr zu nehmen, im Nachhinein kann man gerne darüber diskutieren und es breit treten und Interpretieren, der Künstler kann erklären und so weiter, versteht mich nicht falsch, ich möchte nicht, dass die Botschaft totgeschwiegen wird a-Bär stellt euch mal vor, Fußball-Pokalfinale und während die Aufstellung vorgelesen wird, werden erstmal alle Lebensgeschichten erzählt, kürzliche Trennungen, Tode in der Familie etc. Und am besten noch, welche Sexualität sie haben, was sie wählen und was weiß ich nicht was. Und danach wird dann gespielt. Vielleicht ist Hochsprung oder Ski-Alpin oder sowas ein besseres Beispiel, weil man da ja auch als Einzel-Athlet antritt und am Ende zählt da doch auch die Leistung, hast du die 5 Meter gerissen oder nicht, ja oder nein, gut oder schlecht, fail or win. Ob du am Tag vorher vielleicht deine Katze beerdigen musstest oder deine Familie bei einem Terroranschlag ums Leben kam spielt keine Rolle. Diese Veranstaltungen, Großveranstaltungen sollen doch genau das sein, Orte des Friedens, wo Politik, Krieg und der ganze zwischenmenschliche Scheiß, der uns trennt, draußen bleibt. Olympische Spiele waren damals Zeiten des Waffenstillstands und ich habe auch den ESC immer so verstanden, dass es EIN europäischer Abend ist, wo wir die Waffen ruhen lassen und die nationalen Unterschiede der Musik unterwerfen. Ich hatte auch schon die Idee, dass man auf die Wahl nach Ländern verzichtet, man ruft nur noch für den jeweiligen Auftritt an und genauso bei den Jurys, man verrät denen bei ihrer Wahl nicht, woher der jeweilige Künstler kommt. Natürlich hört das geschulte Ohr das vermutlich dennoch raus, obwohl wir dieses Jahr viel französisch, italienisch, englisch und ja sogar "hust" zweimal deutsch dabei hatten. Im Ernst, wenn man einen echten Wettbewerb der Songs haben will, dann sollte man anonymisieren wo es möglich ist und ähnlich wie früher eine komplette OnAir Sperre einhalten, die Lieder sollten nicht zugänglich sein, der Abend des Contest sollte die Weltpremiere sein. Und wenn ich jetzt schon mal in Rage bin, das Bewertungssystem ist scheiße. Titel, die europaweit vielleicht nicht zu den TopTen gehören, aber insgesamt immer bei den Votings im Mittelfeld abschneiden bekommen am Ende 0 Punkte vom Publikum, das ist eine Schelle für jeden Künstler und auch wenn man sich mit der Teilnahme darauf einlässt, es müsste nicht sein. In einer Zeit in der wir eine Bühnenshow geboten bekommen, die bei jedem einzelnen Auftritt zum Staunen einlädt, wo der ganze Abend wie ein Fiebertraum aus der Twilight-Zone daherkommt sollte es technisch möglich sein, die Punktevergabe auf 25 zu erweitern. 25 Zahlen zu sortieren, das schafft ein Siebtklässler mit Excel Grundkenntnissen in 10 Minuten und mit den technischen Möglichkeiten unserer Zeit? Die Formel 1 hat auch irgendwann mal die Punkte umgestellt und die Welt ging nicht unter. Kommt mir nicht mit den Traditionalisten, ihr habt das ganze ESC-Ding schon so weit von der Tradition entfernt, da sollte die Punkteregel ein leichtes sein, zu kippen. Natürlich würde man mit etwas größeren Zahlen hantieren, wenn jeder 25 Punkte vergeben kann, absteigend zu einem. A-Bär das tun die Jurys doch sowieso schon und das Publikum wählt doch auch nicht nur aus 10 von 26 aus, so entsteht hier automatisch auch eine Punktevergabe, oder nicht? Und würde man die Jurys rausnehmen aus der Wertung, könnte man auch die letzten 3 von jedem Land wieder von den Flitzpiepen ansagen lassen, die heutzutage nur noch die 12 Punkte der Jurys ansagen. So viel zum abkotzen.

Der Abend an sich war wertig und gut inszeniert, zwar waren drei für mich eine zu viel und das muss gar nicht Frau Hunziker gewesen sein, allerdings fehlte mir die harmonische Chemie der Halbfinals. Die musikalische Darbietung und Bühnenperformances waren zum Teil über- und zu einem anderen Teil unterwältigend, der erwähnte Fiebertraum fühlte sich für mich jedoch bei weitem nicht mehr so unangenehm aufdringlich mit in your face preaching an wie die Jahre zuvor. Und auch wenn die queerness und lgbtq+xy der Veranstaltung aus allen Poren tropft, es fühlte sich nie an, wie ein Statement oder etwas, dass man den Menschen aufdrängen muss, weil es sich normal und längst integriert anfühlt. Zumindest an diesem Abend in Basel und das war schön, ganz unaufgeregt (mal von dem ein oder anderen Auftritt abgesehen) die Vielschichtigkeit von uns Menschen zu leben, zu lieben und zu lassen ohne, dass es Thema sein muss. United in Music, das ist am Ende die wichtigste Botschaft, die man auch dieses Jahr wieder herausnehmen kann und das sollten wir auch tun. Alle!

Gewonnen hat übrigens Österreich.

Tanz der Teufel (Songtext)

Wenn Menschen Politik verstehen,

können sie nicht mehr schlafen gehen

Denn sie sind der Bodensatz

Und keiner macht freiwillig Platz 


Tazr der Teufel auf dem Dorfplatz,

Tanzt die Macht am seidenen Fahren

Tanzt der Fritze laut Rabatz

Wird die Kalaschnikow geladen


Krieg und Tod und Pest und Hunger

Sind sie die vier von Apo Kaly

Wenn ich auf Straße 6 rumlunger

bin ich 6 late 6 auf der Party


Und alles brennt

Es tanzt der Teufel

Seit seinem Fall

Tief in der Eifel


(Text: ATK)

Die heilende Kraft der Liebe durch Musik

Manchmal fragt man sich: Was kann in einer Welt voller Lärm, Kälte und Unruhe wirklich noch heilen? Die Antwort ist so alt wie die Menschheit selbst – Liebe.

Und oft erreicht uns diese Liebe auf ganz besondere Weise: durch Musik. Im ersten Buch Samuel heißt es: „Und wenn der böse Geist über Saul kam, nahm David die Harfe und spielte mit seiner Hand. Da wurde Saul erleichtert und es ging ihm besser, und der böse Geist wich von ihm.“
(1. Samuel 16,23)

Musik heilt. Musik beruhigt. Musik verbindet. Und manchmal bringt sie uns sogar Gott näher. Denn Musik ist nicht nur Klang. Sie ist Herzenssprache. Wenn Worte fehlen, singt das Herz. Wenn Gebete stocken, summt die Seele. Jesus selbst sprach oft in Gleichnissen – bilderreich und voller Gefühl. Das ist es, was Musik tut: Sie öffnet unser Innerstes für die göttliche Botschaft. Und manchmal ist ein Popsong ehrlicher als ein Zeitungsartikel, direkter als ein Vortrag. So sang Whitney Houston einmal: „Learning to love yourself – it is the greatest love of all.“ („Die größte Liebe von allen ist es, sich selbst lieben zu lernen.“) Das ist kein Song über Egoismus, sondern Erkenntnis: Wer sich selbst liebt, wie Gott uns liebt, kann auch andere lieben – und heilen. Oder hören wir Herbert Grönemeyer: „Musik nur, wenn sie laut ist, Musik ist Trumpf – Musik ist, was uns zusammenhält." Gerade in schwierigen Zeiten, wenn Menschen sich verloren fühlen, kann ein Lied – vielleicht im Radio, vielleicht in der Kirche – der Funke sein, der Hoffnung entfacht.

Kolosser 3,16 sagt: „Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen in aller Weisheit; lehrt und ermahnt euch gegenseitig mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt Gott dankbar in euren Herzen.“

Lassen wir also Musik nicht nur erklingen – lassen wir sie wirken. Ob im Gottesdienst, zu Hause oder im Herzen: Wenn Musik aus Liebe kommt, wird sie zur Medizin. Und wenn sie von Gott kommt, wird sie zum Wunder. Ein Wunder, das jeder von uns jeden Tag, zu jeder Zeit empfangen kann, ja auch im Übertragenen, wenn das Lied von Liebe sein Lied in uns ist.

Amen.

Handy-Verbot für Kinder?

Wie willst du ein Handy-Verbot für Kinder politisch vorschreiben, ohne in die Persönlichkeitsrechte von Millionen Eltern einzugreifen? Die Idee an sich kann ich durchaus nachvollziehen, wenn man bedenkt, dass Studien mittlerweile belegen, dass wir durch tägliche Bildschirmzeit verdummen und sich sogar schon Prognosen ziehen lassen, dass die Menschheit sich zu einem gebückten Zweibeiner wegen Smartphone entwickelt. Aber wie soll die Durchführung funktionieren? Überwachen dann Eltern ihre Kinder und der Staat überwacht die Eltern, aber wie will man es beweisen? Gibt es dann eine Digital-Stasi, die alle beobachtet, wer wie lange und wann seinen Kindern das Handy überlässt? Ich denke mit Verboten kommt man gar nirgendwohin, denn die waren schon immer Anreiz es doch zu tun. Vielmehr sollte man sich Gedanken machen, wie man den Heranwachsenden, und zwar von klein auf Medienkompetenz beibringen will, denn das ist es, was wir brauchen, einen verständnisvollen Umgang mit Techniken, die für den Großteil unserer Zivilisation Normalität sind.

5/17/2025

Früher war der Gag, dass es zwei sind

Ich meine, dass Twix mal Raider hieß wissen wahrscheinlich nur noch die Ältesten, dass der Gag aber die zwei Riegel in einer Packung sind, das sollte sogar die derzeitige Generation Zuckerjunkies noch mitbekommen haben, warum kann man sie dann einzeln kaufen? Und dann kam mir eben beim Verzehr einer dieser sündhaften Leckerlis die Idee, dass man sie doch auch mit weißer Schokolade überziehen könnte für noch mehr Süße. Und dann ist es vor meinem geistigen Auge entstanden und dann in einen Prompt gewandert und ich möchte hier keine Werbung machen

a-bär :-)

Und wenn es da rechtliche Probleme gibt, sagt Bescheid, dann geht das direkt runter, schmeckt das jetzt grad noch wer? Yummi, als würde es das wirklich geben, oder?

Rainbow to the stars und Königsklasse

Danke!

Danke für diesen unfassbaren Regenbogen, den ich euch leider nicht so zeigen kann, wie er wirklich war, denn so wie ich ihn gesehen habe, habe ich den nicht auf Bild bekommen, daher gibt es am Ende des Beitrags einen generierten.

Lasst uns mal zu diesem wundervollen Gefühl kommen, was man hat, wenn man dabei zusieht, wie sich Menschen, die wirklich hart für eine Sache gekämpft haben, belohnen und man das Dortmund-Trikot endlich wieder mit dem nötigen Stolz tragen kann und nicht bloß, weil es einfach zur Garderobe gehört. Klar schleichen sich die Gedanken ein, dass man mit 7 guten, vor Allem konstanten Spielen eine Saison retten kann, was irgendwie auch viel über die Liga aussagt, man fragt sich, warum das fast drei Jahre nicht immer so laufen konnte, dann guckt man an die Seitenlinie und da steht ein Typ, der sich wirklich freut und den alle unterschätzt haben inklusive meiner Selbst. Ich werde heute Abend ein paar Schluck auf die Qualifikation zur Champions League (vor 7 Spieltagen waren wir 10. und ich habe nicht mehr dran geglaubt) trinken und mir den Fiebertraum ESC reinziehen, der Bericht folgt dann morgen irgendwann und ich freue mich jetzt tatsächlich sogar auf diese ominöse Club-WM.

Habt ein wundervolles Restwochenende ihr Lieben, Peace and love for all mankind.

Ölprinz und Mondschein

Ich bin kein Fan von Unerwartetem, denn das bedeutet meistens einen Kontrollverlust und die mag ich gar nicht, es gibt mir das Gefühl von Machtlosigkeit und das wiederum führt zu dem Gefühl von Wertlosigkeit und das führt dann wieder in die Depression. Und boah Leute, es gibt wenige Zustände meines Lebens, die ich mir so NICHT zurückwünsche, als die Zeit als Depressionalex. Doch selbst in dieser Zeit gab es diese Meteoritenschauer, diese unerwarteten Ereignisse, die gut für mich waren. Ich ging auf Feiern, nur um mich weg zu dübeln, hab Menschen kennengelernt, die genauso vom Leben genug hatten und irgendwann gegen zwölf oder so stand ich am Fenster und eine harsch klingende weibliche Stimme fragt mich, wie es wohl aussieht, wenn man unten aufkommt, ob man sich eher alle Knochen bricht oder mit dem Kopf aufkommt und dieser zerplatzt. Mit einer Mischung aus ungläubigem Abscheu und morbidem Interesse drehe ich mich zu ihr und eine lilahaarige Traumfrau blickt mich an. Ihr Gesicht war eine Mischung aus fröhlicher Traurigkeit und Weltschmerz. Wir stellten uns vor und redeten lange, sie wurde eine meiner besten Freunde.
Das unerwartetste Ereignis meines Lebens habt ihr vor ungefähr zweieinhalb Jahren der Verrat des Ölprinzens an seiner Familie, ich habe da mittlerweile fast alles zu kund getan, was dazu zu sagen war, hier die Ölprinz-Seite und im Nachhinein war die Situation plötzlich die komplette Verantwortung für mein Leben und das meiner Lieben zu bekommen für mich ein absoluter Schub. Obwohl ich Angst hatte in alte Muster zu fallen (Depressionalex mäßig), konnte ich jetzt endlich all das, was ich im Leben bisher gelernt habe anwenden und die Gerechtigkeit ein wenig vorantreiben, auch wenn am Ende vieles aus Rücksicht nicht gänzlich ausgefochten wurde. Manchmal hat Recht nichts mit Gerechtigkeit zu tun.