8/13/2024

WOW - Heike Makatsch

Heike Makatsch ist am 13. August 1971 geboren und das krasse daran, in Düsseldorf und nicht wie ich immer dachte in Berlin. Tja.
Schon in ihren Anfängen, als sie bei VIVA war, fiel mir Ihre begeisternde Ausstrahlung und ihr natürliches Talent auf, Menschen für sich einzunehmen. Ich glaube das nächste Mal fiel sie mir im Kino bei "Resident Evil" auf, wo, obwohl ihre Rolle echt mini war, ihr Auftritt dennoch einen bleibenden Eindruck hinterließ. Diese frühen Momente waren der Auftakt zu einer beeindruckenden Karriere, die mich immer wieder fasziniert hat, auch ihre Darstellung der Hildegard Knef ist Gold.

Ich stelle mir vor, wir würden gemeinsam einen Abend in einem klassischen Theater in Berlin oder in einem alten, charmanten Kino verbringen – ein Abend, an dem der Zauber der Bühne und die Magie vergangener Zeiten den Ton angeben. Bei solch einem Treffen, umgeben von der besonderen Atmosphäre der Hauptstadt, könnten wir über Kunst, Film und das Leben plaudern, während die ehrwürdigen Mauern von kreativen Geschichten zeugen.

Doch was Heike Makatsch wirklich auszeichnet, sind ihre unverwechselbaren Augen und deswegen ist sie für mich eine absolute WOW. Seht euch mal im Internet ein paar Bilder von ihr an, es ist verrückt, wenn man sie reden hört und dann diese Augen sieht, das ist für mich auch heute noch purer Sex.

8/12/2024

Dialysezeit ist Lebenszeit Song

2 Schläuche,
Blut heraus
Und Blut hinein
Lasst es Dialyse sein

Dialysezeit ist Lebenszeit!
Seelen fahren zur Hölle!
Ich hab zwei Nadeln im aarm
Dialysezeit ist Lebenszeit
Seid bereit

Sterben ist Routine
Wie sterben alle Zeiten
Doch nicht während unser roter Saft
durch die Maschine rinnt

Der Ausblick großartig
die Schwestern ein Fest,
kompetente Ärzte
Sorgen für den Rest 

Blut ist unser Business
Es geht hier nur um Lebenssaft
und darum, dass man auch morgen noch
das Überleben schafft 

Ist Kreativität gegen Gott?

Ist sie das? Sind wir nicht von Gott geschaffen, um selbst zu Erschaffern zu werden, uns die Welt so zu machen, wie sie uns gefällt? Wenn nicht, warum haben wir die Fähigkeiten bekommen, warum haben wir die Chancen zu entscheiden, was wir tun, wenn wir es nicht sollten? Solange wir dabei nicht gegen Gott schaffen und im Sinne des Einen für Alles und Alle, sind unsere schöpferischen Fähigkeiten gottgleich und irgendwie erfüllen wir damit ja dann auch den Kram mit dem Ebenbild ohne uns ein Bild zu machen oder? Irgendwie macht mich die Widersprüchlichkeit vieler Dinge im Buch der Bücher derzeit mal wieder so richtig mürbe. Ich vertraue einfach darauf, dass ich schon nichts mache, was scheiße für Gott wär. Und dann schauen wir mal was wird, was wird!

8/11/2024

Ich tippe echt auf ADS oder so...

Kann man das einfach so bekommen? Ich dachte immer, das wäre was von Kind auf? Irgendwie scheine ich mir das irgendwie antrainiert zu haben, ich bin so hyperfokussiert zum Teil, aber dann auch wieder von jeder Polle einer Blume einzeln abzulenken, dass ich an manchen Tagen Kreativschübe des Todes habe, zwanzig dreißig Post-Ideen, Songs, Gedichte, Dinge, die man bauen könnte, Erfindungen und dann will ich wieder nur an einer Sache machen, voll konzentriert und nichts kann mich rausholen, Schlaf unnütz und einfach volle Kanne...

Wochenende M'era Luna war so eine Initialzündung, die Schmerzen gehen langsam weg und ich hatte das Gefühl, irgendwie mit meinen Wurzeln Kontakt aufzunehmen, was für großartige Künstler und Musiker die schwarze Szene doch hat. Ich zähle am Ende ein paar wenige auf, deren Auftritte mich so sehr begeistert haben, vor allem weil ich sie so gefühlt habe, ich nehme mal Zeraphine raus, wo der Sänger von neuer Platte sprach und Musik aus 2006 gespielt hat und genauso fühl ich mich manchmal, hängen geblieben in der besten und schlechtesten Phase meines Lebens, aber ohne etwas ändern zu können, nur immer wieder daran erinnert und das schöne sehen wollend ohne das hässliche zu akzeptieren, ich werde definitiv spätestens Ende 2025 etwas basteln, womit wir dann gemeinsam in meine "Vor-Blog-Zeit" reisen uns schauen hinter den Vorhang, hinter das davor... In die Zeit, wo ich rote, mintfarbene und blaue Haare hatte, ein Blick in die Schwärze, die Anfänge von all dem, was ich heute bin.

Vielleicht schaffe ich es sogar nächstes Jahr zum Luna zu fahren, es wäre so ein Triumpf des Willens für mich...

Ja eigentliches Thema, im Grunde perfekt textlich vorgeführt... Zum M'era mach ich eh noch einen Post die Tage, da gibt's dann auch die versprochenen Bands mit Links und Bla Bla...
Trotzdem hier kurz, VNV Nation, Deine Lakaien, Dartagnan, Oomph!, alle auf ihre Weise einzigartig.

Musik von Leuten die man kennt...

Mag man diese Musik einfach schon von Grund auf mehr, als jene die irgendwelche fremden Popstars machen? Oder hat das keinen Einfluss, also ich habe eine Zeitlang mit vielen Musikern rumgehangen, die mittlerweile keine Musik mehr machen oder auf Kleinbühnen und Festivals herumtingeln, war ja selbst mal sowas wie ein Singer Songwriter mit Band, Grüße an die Jungs und das Mädel von A Glorious Mess, wollte das hier gar micht nochmal zur Sprache bringen, aber zu der Zeit hatte ich halt viel mit echten Musikern zu tun, ob es auf den Partys, im Club oder einfach mal so auf n Nachmittagsjam war, irgendwie kam man immer zur Musik.

so sah das dann ungefähr aus früher bei uns...


Und ich habe ganz ehrlich damals vieles nicht gemocht, vielleicht noch nicht mal viel von unserem eigenen Kram, ich mochte auch diese Schreikapellen nicht, oder auch die Musik von den teilweisen Möchtegerns bei den Kickers, einige wie der blaue Krankenpfleger und die blaue Stimmgewalt waren richtig gut nur leider zu blau, als dass man da ne Collabo hätte starten können. 

Jetzt kriege ich die Tage mit, dass der beste Freund von Allen da draußen als "DJ Cornerkick" einen rausgehauen hat und ich wollte eigentlich nur mal seinen 2 Minuten Track ein paar Mal loopen und ihm was dazu sagen, bin dann aus irgendeinem Grund aus dem Zimmer und statt vielleicht 15-mal, habe ich jetzt 125 Plays für den einen Track gescrobbelt, also sorry, falls das irgendwelche Statistiken crasht, so nice das Ding auch is, 99 hätten es auch getan.
Wie auch immer, ihr solltet da unbedingt mal reinhören, hab gehört da kommt demnächst auch noch ein Album und ich glaub die Biene und der Kobold stehen auch drauf, ist halt genau deren Ding.
Hier ist mal der Spotify-Link und auch wenn da nur der eine Tag gefeiert wird, ich sollte ihn mal fragen, warum eigentlich Donnerstag, kann man sich das auch an allen sechs Tagen der Woche reinziehen. 

GraGraGras am Meer

Gib mir bitte bitte bitte was zu trinken!

Wär schon schön wenn's was Grünes wär!

Grün wie Gragragragragras aus dem Dorf am Meer!

Wär schon geil, ist so lange her


Gib mir bitte bitte bitte was zu rauchen!

Wär schon schön wenn's was Grünes wär!

Grün wie Gragragragragras aus dem Dorf am Meer

Ach scheiße ist das lange her


Gib mir bittte bitte bitte was zu malen!

Wär schon schön, wenn's was Grünes wär!

Grün wie, was was was auch immeeeeer

Ich weiß, es ist verdammt lang her


Erinnerungen an die Tage

bei den Klippen

bei den Schafen

und bei dir

Erinnerungen an die Liebe

bei den Klippen

bei den Schafen

und bei dir


Es ist verdammt, verdammt lang her

Du warst so jung, ich war es auch

grünes Gras und grüner Rauch

Kreidefelsen und das Meer


geplant als Depri Rap mit dem Wunsch nach dem Gras von damals, als wir uns so weggemacht haben, dass wir nackt an einer Klippe aufgewacht sind und die Schafe uns ganz komisch ansahen mit unseren merkwürdigen schwarzen Labyrinthen auf dem Körper ist der Text von Depressionalex und am Ende wird es ein Ballermann Song von Ralf Fetenbrink

Lilly La Lisa

Als ich darüber nachdachte, dass ich ja noch keine Feindbild-Version von dem manisch-depressiven Tag-Nacht Song "every mornings yesterday" hatte fiel mir Lisa ein, ein Charakter, der auf einer real existierenden Person basiert, die aber bloß in Berlin Lisa heißen würde. Während mir die Geschichte von Lilly La Lisa durch den Kopf geht, einer Prostituierten in Berlin, die als die ungekrönte Königin der Unterwelt ein Leben führt, das man sich gar nicht vorstellen kann, verändert sich ihre Geschichte immer mehr zu einer Heldenreise, obwohl ich doch eigentlich eine traurige Geschichte einer gespaltenen Persönlichkeit schreiben wollte, die am Tag helfende Krankenschwester und bei Nacht ausschweifende Göttin der Unterwelt Berlins ist, was jedoch irgendwann zu ihrem Verhängnis wird und sich als Selbstbetrug und Lüge herausstellt, weil sie eigentlich nur eine drogenabhängige ehemalige Krankenschwester ist, die sich wegschießt und in ihrer Traumwelt gefangen bleibt und schlussendlich stirbt. Aber irgendwie hat sich im Kreativprozess einiges verändert. Auch spannend, dass die ganze Story mit der Idee in einer dunklen Gothic Welt begonnen hat und mittlerweile rüber gewandert ist in eine Noir Welt der 1920er Jahre und sie zu einem Punk Idol wird, als es noch gar keinen Punk gab.

Schi-scha-scheisse

Essen gleich Laufen 

Keramik gesucht

Wenn ich zu viel esse

So mehr als 500 Gramm 


Das sind zwei kleine Burger und ein Erdbeershake

Oder zwei drei Kaffee und ein Stückchen vom Cheesecake 


Und nach einer Stunde

ist die Plauze wieder leer

So nimmt man auch nicht zu

Irgendwie fair


Schi-Scha-Scheisse

Es gibt täglich Kot

Schi-Scha-Scheisse 

Auch in höchster Not


Keep on Darmfunktion

Schnelle Verdauung 

Pass auf dich auf

Denk an den Klogang 

Schieb das nicht auf


Mal ist es dick

Mal ist es dünn 

Mal sehr klebrig

Und sogar grün 


Der Schiss des Tages

Kann sehr heilsam sein

Und haste se mit Flitze

so kackste auch mal ein 


Schi-Scha-Scheisse

Es gibt täglich Kot

Schi-Scha-Scheisse 

Auch in höchster Not


Geschissen wird immer

morgens mittags abends

da mach dir mal keine Sorgen,

nur friss nicht soviel


1000 Gramm

(zu viel)

2000 Gramm

(zu viel)

5000 Gramm

(viel zu viel)

10000 Gramm

(viel zu viel zu viel)


Schischascheisstausendgramm

Schischascheisstausendgramm

Schischascheisstausendgramm


Schi-Scha-Scheisse

Es gibt täglich Kot

Schi-Scha-Scheisse 

Auch in höchster Not



Nixenwesen (Vers)

Ich will sterben an der See,
Schluck das Salz von tausend Jahren
Der Wind verweht die Asche
Mein irdener Körper zerschellt am Kai
am Kai der Hoffnung

Schwimm mit mir davon
wundervolles Nixenwesen
Gib mir mehr davon
wundervolles Nixenwesen
Lass mich deine Muschel sein

...

Is wohl wieder son Tag, wo es einfach raus sprudelt, kein Plan, was ich damit anfangen soll... ooooooh :-)

Every morning turns to yesterday (Emo Version)

Und wie versprochen gibt es natürlich auch eine Version für Christina, oder sollte ich sagen in Gedenken an sie, nennt es wie ihr wollt, für mich wird sie immer einer der Retterinnen bleiben in einer Zeit als viele verlorene Seelen bei ihr das fanden, was sie nirgendwo anders fanden, eine Zuflucht, eine Unterkunft, ein Sanktuarium, dafür werde ich immer dankbar sein.

Every morning turns to yesterday (Emo-Version)

The lights distort the room, I drift through hazy corridors, Faces blur into fleeting shadows, A whisper that lures, an abyss that calls.

The world spins faster until all dissolves, Footsteps echo on waves of darkness. Chaos sings its songs in time, A dance without end that tears me apart.

Every morning turns to yesterday, turns grey, turns black, turns night, Every morning turns to yesterday, turns grey, turns black, turns night. Woohoo hooo, turns black, turns yesterday, turns night, Woohoo hooo.

Morning awakens in ghostly silence, I feel the weight dragging me down. The shadows of the night rest cool on my skin, I search for myself in the emptiness of light.

Cold breath draws waves on windows, A stranger’s bed, scattered thoughts. The streets scream in muted groans, Time drips slowly, drained and lifeless.

Every morning turns to yesterday, turns grey, turns black, turns night, Every morning turns to yesterday, turns grey, turns black, turns night. Woohoo hooo, turns black, turns yesterday, turns night, Woohoo hooo.

Silence cracks my thoughts, I run but never far enough. The echo of the night clings like smoke to my lungs, I lose myself again in the circles of time.

The bridge crumbles, but I keep moving, A narrow edge between forgetting and pain. The scars speak, they tell of yesterday, I see my reflection and only find shadows.

Every morning turns to yesterday, turns grey, turns black, turns night, Every morning turns to yesterday, turns grey, turns black, turns night. Woohoo hooo, turns black, turns yesterday, turns night, Woohoo hooo.

The shadows grow longer, the emptiness heavier, Yet somewhere a spark glows, a wish. The search for comfort in the flames of the night, Will it save me or consume me whole?

One breath, a faint trace of salvation, But the darkness still holds me tight. I dive deep into the morning’s abyss, Yet the past pulls me back into its grasp.

Every morning turns to yesterday, turns grey, turns black, turns night, Every morning turns to yesterday, turns grey, turns black, turns night. Woohoo hooo, turns black, turns yesterday, turns night, Woohoo hooo.

The darkness whispers in tender promises, Like a lover who never forgives. Its cloak envelops me, soft as a shroud, A kiss that ends where all begins. The stars fade in tear-soaked eyes, The blood of roses drips cold into the deep, An eternal embrace in the heart of the night.

The shadows dance like long-forgotten ghosts, They carry me, weightless, into the void. Their song is a lullaby of lost dreams, The night kisses me, and I let myself fall. No morning remains, only the silence of the dark, A sleep that cradles me where time does not exist.

Every morning drowns, turns black, becomes night, Every morning drowns, turns black, becomes night. Woohoo hooo, turns black, remains night, remains night, Woohoo hooo.

Text: ATK