5/15/2025

Energy-Drink Parfüm

Liebe Freunde,

ich bin ja so der Geruchstyp und als Grizzlybär frage ich mich oft, wie mein Fell riechen sollte, oft entscheide ich mich für Natur, was dann besonders nach ausgiebigen griechischen Nächten äußerst schwer auszuwaschen ist. Ich könnte weiter ins Detail gehen und ... ich spare mir den Ekli-Mekli Tag und denke lieber positiv. So frisch nach dem Duschen gibt es für mich ja nach der Rasur nichts fresheres als die in Zigarren abgefüllten After-Shaves von Cuba Blue oder Cuba Orange, ich liebe den Duft einfach, leider verfliegt er schnell und duftet im Nachgang dann irgendwann nach Alkoholiker und das ist nicht so geil... Ach ja, als ich zwanzig oder so war, da gab es eine Füchsin, die hatte ein Parfüm drauf, dass ich bis heute in der Nase habe, wenn ich ganz stark an sie denke, es war der süßlichste Duft, den meine Nase je roch. Das Ding ist, sie behauptete oft, sie hätte gar nichts aufgelegt, irgendwann verriet sie mir aber dann doch den Namen und ich. Ich vergas ihn. Heute macht sie selbst Parfüme, wie ich hörte. Ob ich mich wohl mal an sie wende, dass sie mir diesen speziellen Duft rekonstruiert mit persönlicher Note und als Kontrast den Geruch von Wodka-E, allerdings ganz sanft, so wie er stets in der Media Hall hing, als die Nächte länger waren und das Gras grüner? Ich sollte sie unbedingt fragen. Ich habe sogar schon Bilder erstellt, wie das Zeug aussehen könnte.

Grizzly's Blue Foxxy

Grizzly's Orange Energy

5/13/2025

Kennt ihr Helena Petrowna von Hahn-Rottenstein?

Habt ihr mal von der theosophischen Gesellschaft gehört?
„Was auch immer die persönliche Ansicht der Mitglieder sei, hat unsere Gesellschaft keine allgemeingültigen Dogmen, keine Glaubensbekenntnisse, die sie zu verbreiten gedenkt. Sie ist nicht Schisma des Spiritismus noch Gegner oder Verbündeter einer, wie auch immer gearteten, sektenähnlichen oder philosophischen Bewegung. Ihr einziger Grundsatz ist die Omnipotenz der Wahrheit, ihr einziges Glaubensbekenntnis deren Entdeckung und Verbreitung."
(Daniel Caldwell: The Esoteric World of Madame Blavatsky)

Die Sache ist die, im Grunde kann ich ganz gut mit der ursprünglichen Idee fitten, dass Alles Eins ist. Informiert euch mal ein wenig über Die, ich will das jetzt grad gar nicht, es wirkt sonst als wollte ich einfach nur eine Rage provozieren. Glaubt mir mal, das liegt mir fremd, ich denke Wahrheit und Liebe sind Werte, denen man sich verschreiben kann und es widerspricht keinem Glauben, sich einer theosophischen Gesellschaft zugehörig zu sehen, denn wir sind alle verbunden (im Christentum zum Beispiel in Gott). In diesem Sinne...

Lachen, weinen, Fiebertraum

Das erste Halbfinale vom ESC war einfach nur ein zweieinhalbstündiger Husarenritt. Vollgestopft und völlig drüber ohne Politik und den ganzen LGBTQ+ Paradenkram. Und dennoch war genug Fetisch, Trippy, Voice-Escalation, Emotionen, Liebe und Ironie drin. Und das tat so gut, einfach mal zweieinhalb Stunden Alltag ausschalten und mehr oder weniger gute Musik und Show genießen. Danke dafür.

Ich will mich gar nicht damit auseinandersetzen, wie qualitativ hochwertig das war, es war für mich vor allem Unterhaltung und selbst Hazel Brugger konnte punkten, als sie im nicht enden wollenden Voting Segment den Greenroom aufmischte. Die Schweizer haben den Zirkus so aufgezogen, wie er sein sollte, "United by music", wie dann am Ende einer der Olsens so schön intonierte. Rundum gelungen.

Bleibt zu hoffen, dass man das am Donnerstag wiederholen kann und dann am Samstag bei der großen Finalshow zu toppen vermag. Liebe geht raus.

Konter-Rubrik - Zum letzten Mal

Gibt es Dinge, die man zum letzten Mal getan haben kann?

Also, wissen kann man das ja nie, aber zum Beispiel, wenn man einen Menschen umarmt hat, der dann starb oder solche Dinge. Oder solche, die man sich entscheidet zum letzten Mal zu tun, rauchen, etc.

Als Kategorie-Soundtrack-Intro empfehle ich "Die Ärzte - Zum letzten Mal"

5/12/2025

Save a Star to Save Your Life – Challenge: Albert Einstein

Im Rahmen der "Save a star to save your life - Challenge" soll ich über eine inspirierende Persönlichkeit schreiben und was ich von ihr lernen kann. Vor einigen Jahren wäre die Wahl zwischen Steven Hawking, Albert Einstein, Jesus und Elon Musk geschwankt. 

Ich glaube letzterer hat sich selbst disqualifiziert und ich finde Stephen Hawking zwar einfach nur bemerkenswert, weil er gefangen in seiner Hülle dennoch mit seinem Intellekt so viel für die zukünftige Menschheit getan hat. Genau wie die beiden Juden, die übrig sind. Es wäre so einfach Jesus zu wählen, denn wer könnte inspirierender sein als ein Mann ohne Nachnamen, ne im Ernst, God Bless.

A-Bär ich wähle Albert Einstein. Ich muss direkt lachen, weil er ja AlBÄRt heißt... 

Albert Einstein hat nicht nur Physik betrieben – er hat unser Verständnis vom Universum neu justiert. Mit seiner Relativitätstheorie wurde Raum zu einer Bühne, Zeit zu einer variablen Größe und Gravitation zu einer geometrischen Krümmung des Raums. Er gab den Sternen Sprache und den schwarzen Löchern Struktur. Er half der Menschheit, ihren Platz im Kosmos neu zu begreifen – nicht als Zentrum, sondern als staunender Teil eines viel größeren Wunders.
Einstein glaubte nicht an einen persönlichen Gott, aber an etwas Größeres. "Gott würfelt nicht", sagte er – und meinte damit, dass er an eine tiefe Ordnung glaubte, auch wenn sie uns verborgen bleibt. Für Einstein war Spiritualität kein Dogma, sondern ein Staunen über die Gesetzmäßigkeit des Kosmos. Er fand Glaube nicht in Kirchen, sondern in der Mathematik, der Musik und der Schönheit des Universums.

Einstein war multibegabt, er war Violinist, Freigeist, Briefeschreiber, Träumer. Er liebte einfache Dinge: Spaziergänge, Humor, Musik, das Andersdenken. Seine Wohnstube war sein Labor – und seine Haare, nun ja, ein Statement. Ich erkenne mich in ihm wieder, nur ohne das Genie. Doch sein Style und seine Kompromisslosigkeit, die Freiheit zu sein, wie er eben war, lehrte mich, dass große Gedanken oft dort wachsen, wo man sich nicht verbiegt.

Was mich an Einstein am meisten bewegt: Er war nie fertig. Nie am Ziel. Immer auf der Suche nach der Wahrheit – und offen dafür, sie nie ganz zu finden. Er war mutig genug, Fehler zu machen. Und menschlich genug, um sie zuzugeben. Er war ein Mann des Wissens – und der Menschlichkeit. Vielleicht ist das einer der wichtigsten Gedanken, den er uns hinterlassen hat.

Nie aufhören zu fragen, nie wissenssatt zu sein, nie mit der einfachen Antwort zufrieden zu sein, wenn es sich anfühlt, als sei da mehr. Das verzerrte Spiegelbild nicht als gegeben akzeptieren, sondern nach der Gravitation dahinter zu suchen, Unmögliches denken, Versuchen der Unendlichkeit ein wenig näher zu kommen, indem man Teil davon wird, am Ende bin ich ein echter Fanboy... Und das ja auch nicht erst seit gestern (Einstein Zitate, die auch von mir sein könnten)

5/11/2025

Sternenhimmel mit Bärchis

Die heutige Challenge wäre gewesen einen Sternenhimmel für mein Zimmer zu basteln, allerdings bin ich ganz schlecht in sowas und daher hätte mein Sternenhimmel wahrscheinlich so ausgesehen, wie mein Krankenzimmer in den 90ern, wo zwei drei Leuchtsterne an der Decke klebten und man sich beim Einschlafen immer fragte, ob die am nächsten Tag noch da hängen würden. Tatsächlich ist mal ein Stern heruntergefallen und ich bin morgens neben ihm aufgewacht. Ich hatte also schon früh übersinnliche Erfahrungen, wenn man so will, ha ha.

Ich habe mich also in Ermangelung der Möglichkeiten und weil ich mich mit fast 40 wirklich nicht mehr dazu hinreißen lassen möchte, eine Kinderzimmerdecke in mein Schlafzimmer zu etablieren, das erscheint mir doch etwas sehr weird, selbst für meine Verhältnisse habe ich ein wenig mit dem Bing Image Creator herumgespielt (man könnte auch sagen meine mittleren Prompt Engineering Skills getestet) und einen Sternenhimmel erstellt, wie ich ihn als Kind gern in meinem Schlafzimmer gehabt hätte. Vielleicht etwas zu unruhig zum Schlafen, aber definitiv mein Stil.

Was sagt ihr?

Mütter

Jeder von uns hat eine Mutter und das ist evolutionärer Fakt, denn so sind wir einfach, es ist eine Konstante der Menschheit, Mütter kriegen Kinder. Ungefähr die Hälfte davon kann wieder Mutter werden und so weiter und so weiter. Wobei wenn man dieser Rechnung folgt, wäre irgendwann Feierabend mit Kinderkriegen oder vertue ich mich da?
Ich muss das mal grad für mich durchdenken, wenn ich eine Mutter habe, die zwei Kinder bekommen hat, eines männlich, eines weiblich, dann hat die weibliche die Chance ebenfalls zu 50% eine Tochter zu bekommen, bekommt sie jedoch nur ein Kind und es ist ein Junge, wird es keine weitere Mutter mehr geben in dieser Familienlinie, oder? Ich verstehe gerade in erheblichem Ausmaß die Wichtigkeit von Zwangsheiraten in Zeitaltern der Adelshäuser...
Biologisch gesehen ist es natürlich Blödsinn, denn die Linien von Familien und Adelshäusern sind im Gesamtkonzept Menschheit natürlich absurd und unwichtig irrelevant.

Doch Mütter werden niemals irrelevant sein, sie sind der eine Mensch, der dich liebt bis zum Ende und darüber hinaus und die kämpfen wird, bis aufs Blut, dass du es schaffst, was immer du dir vornimmst, die für dich Alles gibt, nicht unbedingt, weil sie das will, sondern weil sie muss. Die Natur / Gott hat das so gemacht, es ist ein unzertrennliches Band, eine Blutverbindung, die man mit dem Vater niemals haben wird. Und doch will ich auch an diesem Tage der schlechten Mütter wähnen. Sie soll es auch geben, ich bin froh, dass ich bislang erst eine Einzige kennengelernt habe, die ich jetzt mal für all die schlechten Mütter als Stellvertreterin nehme und für sie bete. Denn liebe Mütter, wir müssen beten für die missratenen, für die vom Weg abgekommenen, für jene, die es nicht schaffen ihre Kinder zu lieben. Ich bete für sie alle und dass sie die Liebe zu ihren Kindern finden, das tiefe Gefühl der Verbindung zum eigenen Fleisch und Blut, das eine Mutter ausmacht und dessen Gegenliebe der Kinder vielleicht das Mächtigste ist, was Menschen empfinden können. In diesem Sinne... Amen

Loch im Herz

Blue Flame

Glaube

aus Sehnsucht nach Liebe 


Leben heißt den Schmerz zu spüren

und dann weiterzuleben

keine Gebühren


Schönheits-OPs und Rumgefigge

Selbstverletzung

Scheiß drauf Digge


(Text: ATK)

5/10/2025

Neue Rubrik - Nochmal zum ersten Mal

Wisst ihr noch euer erster richtiger Kuss? Das erste Mal Vollrausch?

Das erste Mal Freizeitpark, Kino, Super Nintendo, Zelten?

So viele Dinge haben eine Magie des ersten Mals, die sich im Laufe des Lebens abnutzen, vieles bleibt schön, Anderes wird Routine, ich möchte mich in diese Situationen zurückversetzen und nochmal zum ersten Mal erleben. Aus heutiger Sicht vielleicht mit der Verklärung und allem, was dazu gehört.

Was würdet ihr gerne nochmal zum ersten Mal erleben?

Oft kam bei mir im Brainstorming zu "nochmal zum ersten Mal" die Frage auf, ob man etwas anders gemacht hätte, wenn man die Konsequenzen hätte absehen können, darum soll es hier auch um die Frage gehen, was wäre wenn...?

5/08/2025

Drei Dinge

Ich bin dankbar für tausend Dinge, für DAS Alles hier.

Ich bin dankbar für meine Möglichkeiten fast alle von Gott gegebenen oder natürlichen Nachteile ausgleichen zu können durch Technik, Medizin und Intellekt.

Genauso dankbar bin ich natürlich für meinen unbändigen Lebenswillen diese Möglichkeiten auch zu nutzen. Denn die beste Brille bringt nichts, wenn der Sehbehinderte sie nicht trägt.

Als Drittes bin ich dankbar für die Disziplin, dass ich auch durchziehen kann, wenn es notwendig ist.

A-Bär wie erwähnt, ich bin für tausend Dinge dankbar, heute hebe ich einfach mal nur diese Drei heraus. In diesem Sinne...