Jeder von uns hat eine Mutter und das ist evolutionärer Fakt, denn so sind wir einfach, es ist eine Konstante der Menschheit, Mütter kriegen Kinder. Ungefähr die Hälfte davon kann wieder Mutter werden und so weiter und so weiter. Wobei wenn man dieser Rechnung folgt, wäre irgendwann Feierabend mit Kinderkriegen oder vertue ich mich da?
Ich muss das mal grad für mich durchdenken, wenn ich eine Mutter habe, die zwei Kinder bekommen hat, eines männlich, eines weiblich, dann hat die weibliche die Chance ebenfalls zu 50% eine Tochter zu bekommen, bekommt sie jedoch nur ein Kind und es ist ein Junge, wird es keine weitere Mutter mehr geben in dieser Familienlinie, oder? Ich verstehe gerade in erheblichem Ausmaß die Wichtigkeit von Zwangsheiraten in Zeitaltern der Adelshäuser...
Biologisch gesehen ist es natürlich Blödsinn, denn die Linien von Familien und Adelshäusern sind im Gesamtkonzept Menschheit natürlich absurd und unwichtig irrelevant.
Doch Mütter werden niemals irrelevant sein, sie sind der eine Mensch, der dich liebt bis zum Ende und darüber hinaus und die kämpfen wird, bis aufs Blut, dass du es schaffst, was immer du dir vornimmst, die für dich Alles gibt, nicht unbedingt, weil sie das will, sondern weil sie muss. Die Natur / Gott hat das so gemacht, es ist ein unzertrennliches Band, eine Blutverbindung, die man mit dem Vater niemals haben wird. Und doch will ich auch an diesem Tage der schlechten Mütter wähnen. Sie soll es auch geben, ich bin froh, dass ich bislang erst eine Einzige kennengelernt habe, die ich jetzt mal für all die schlechten Mütter als Stellvertreterin nehme und für sie bete. Denn liebe Mütter, wir müssen beten für die missratenen, für die vom Weg abgekommenen, für jene, die es nicht schaffen ihre Kinder zu lieben. Ich bete für sie alle und dass sie die Liebe zu ihren Kindern finden, das tiefe Gefühl der Verbindung zum eigenen Fleisch und Blut, das eine Mutter ausmacht und dessen Gegenliebe der Kinder vielleicht das Mächtigste ist, was Menschen empfinden können. In diesem Sinne... Amen

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