5/03/2025

Wann sterben wir?

Ich habe mich gerade gefragt, wann eigentlich die meisten Menschen sterben, zu welcher Tageszeit? Vom Gefühl her tendiere ich zu den Abendstunden, irgendwie fände ich das passend und beruhigend, die Sonne geht unter, das Licht geht aus, die Augen schließen sich, der Atem erstirbt, Abblende, Schnitt und Ende.

Ich war natürlich zu faul, stundenlang auf Recherche zu gehen, bei der ich dann auf fünfzehn andere Themen gestoßen wäre, die mich in ihren Bann gezogen hätten und ich hätte bis Mittag keine Antwort auf die Frage, also habe ich ChatGPT gefragt und folgende interessante Antwort erhalten:

"Statistisch gesehen sterben die meisten Menschen weltweit in den frühen Morgenstunden, meist zwischen 4:00 und 6:00 Uhr. Dieser Zeitraum wird oft mit folgenden Faktoren in Verbindung gebracht:

Biologische Schwachstelle: Der zirkadiane Rhythmus des Körpers erreicht in diesen Stunden einen Tiefpunkt – Körpertemperatur, Blutdruck und Atemfrequenz sind am niedrigsten.
Herz-Kreislauf-Risiken: Viele Herzinfarkte und Schlaganfälle treten vermehrt in den frühen Morgenstunden auf, da der Körper gegen 6 Uhr beginnt, Stresshormone wie Cortisol auszuschütten, was zu plötzlichen Belastungen führen kann.
Palliativmedizinische Beobachtungen: Auch in Hospizen oder auf Intensivstationen wird dieser Zeitraum häufig als „kritische Phase“ beschrieben.

Das ist keine absolute Regel, aber eine gut belegte Tendenz in der Medizin und Epidemiologie."

Und wenn ich so drüber nachdenke macht das durchaus Sinn, ist ja auch so, dass man sagt dass es am kältesten ist, wenn die Sonne am längsten weg war, was auch mit dem Sonnenaufgang korreliert und wenn man den menschlichen Mechanismus als solchen bezeichnen, wird er in den Morgenstunden neu gestartet und wie jeder mit einem älteren PC oder in die Jahre gekommenem Auto weiß, da ist es auch jedes Mal der Neustart, das Hochfahren, wo die Teile am wahrscheinlichsten (neben Höchstbelastung) den Geist aufgeben.
Fragt mich nicht warum ich derzeit vermehrt wieder solche Gedanken habe, wo ich doch behaupte und es sich auch so anfühlt, als ob es derzeit gesundheitlich bei mir eigentlich aufwärts geht. Sagen wir einfach, eine gewisse Instabilität schleicht sich wieder ein. Auf 3 gute Tage folgt ja schon mal ne Woche wo alles nicht so geil ist, wenn ich ehrlich bin. Aber so ist das eben - LEBEN!

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