Asterix & Obelix - Le Combat des Chefs (Kampf der Häuptlinge)
(zum Trailer)
Die neue Netflix-Serie ist im Grunde eine Extended Edition vom früheren Operation Hinkelstein Zeichentrickfilm, der für mich der beste Asterix Film von Allen ist. Gleichzeitig ist sie aber auch näher am Original-Comic, was den Handlungsbogen angeht.
Das ist aber auch fast schon alles, was ich wirklich mochte, denn zumindest in der deutschen Sprachfassung sind die Namensspielereien für mich persönlich mehr als meh, auch Bezüge zu Zeitgeschehen und popkulturelle Anspielungen fand ich störend und unnötig. Mir ist klar, dass die Reihe das schon immer so gemacht hat, allerdings finde ich diese Adaption schwierig zu mögen, obwohl der kleine Alex in mir natürlich fröhlich war, endlich mal wieder was von den Galliern zu sehen. Leider fühlten sie sich zu keiner Zeit an, wie die Gallier von früher und dazu trägt auch bei, dass der Stil mir viel zu bunt und fast schon spiderversig aussieht. Aber schaut ruhig mal rein, gibt Schlimmeres und den Kleinen wird es sicherlich Freude machen.
Die Geschichte des Drachenlord
(Link zur YouTube Reihe)
Ich weiß, ich scheine unter einem Stein gelebt zu haben, doch das sogenannte Drachen-Game ist weitestgehend an mir vorbeigegangen und ich bin erst durch das kürzliche Wiederauftauchen dieser Internetpersönlichkeit in diversen Reactions von You-Tubern denen ich folge auf ihn aufmerksam geworden. Und da ich keine unqualifizierte Meinung äußern wollte oder mich der vorherrschenden Meinung irgendwelcher Leute anschließen wollte, entschied ich mich zu Recherchezwecken mal diese Doku-Reihe zu sichten. Und wow, das ist echtes Drama, ich weiß nicht, wie traurig ich es wirklich finde, jedoch gab und gibt es Phasen, wo ich es einfach nur nicht fassen kann, dass das nicht irgendeine kranke gescriptete Berlin Tag und Nacht Nummer ist, sondern wirklich geschehen ist. Das Intro stellt die richtigen Fragen, was ist so faszinierend an diesem Menschen, den ich als absolut tragische Figur wahrnehme. Vermutlich bin ich viel zu empathisch, um zu verstehen, wie die ganze Hate-Geschichte überhaupt funktioniert hat. Es ist schon sehr detailliert und dennoch fragt man sich, wie viel intrinsische Energie man aufwenden muss, um eine solche immerhin 114 Folgen lange Dokumentation zu erstellen. Mindestens streitbar.

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