5/03/2025

Erkenne dein inneres schwarzes Loch!

Tja, wenn ich einfach nur stumpf wäre, dann würde jetzt ein plumber Post über Hunger und das Loch im Bauch folgen und auch wenn das nicht der Post ist, den ich schreiben werde, irgendwie ist es doch näher dran als man denken sollte. Hunger spielt eine wirklich große Rolle bei den Dingen, die mich Energie kosten, neben Stress, toxischen Menschen und einer Art Blockade, wenn es um meine kreative Selbstverwirklichung geht.

A-Bär der Reihe nach, fangen wir mit dem an, was man am leichtesten lösen kann, Hunger. Der Bedarf an Nahrung ist oft da, leider bin ich viel zu oft nicht in der Lage den auch wirklich als solchen zu identifizieren und es muss erst zu Symptomen wie Gereiztheit, Schlappheit und zum Teil Kopfschmerzen und Magenkrämpfen kommen, bevor ich daran denke, dass ich schon lange nichts gegessen habe. Heute gab es dann zur Abwechslung mal ne Pizza, dazu gibts übrigens noch einen Extra-Post, sowas ist mir noch nie passiert, faszinierend eigentlich müsste sowas öfter passieren, mehr dazu in "Wie kann man aus einhundertfünfundfünfzig einhundertfünfundzwanzig verstehen?"

Stress, nun ja, ist vermutlich eher ein Symptom, das mir sagen soll, dass ich etwas mehr chillen sollte und mir nicht so viele Probleme wegen Nichtigkeiten machen, sollte und vor allem Distanz zu Situationen und Menschen aufbauen sollte, die mir nicht guttun. Die Agoraphobie sagt, es tut mir nicht gut, rauszugehen. Warum hat es dann so viel Spaß gemacht vor ein paar Tagen einfach mal eine Fahrt ins Blaue zu machen, weil man ja eh schon unterwegs war? Weil ich vielleicht genau das brauche, der Aufwand sich nur vorher immer so groß anfühlt, sich dann in der Situation jedoch komplett als Einbildung herausstellt. Und darin bin ich auch gut, denn die erwähnte kreative Blockade in der Selbstverwirklichung besteht auch nur in meinem Kopf. Würde ich einfach mal wirklich anfangen und einen Plan aufstellen, würde ich den auch durchziehen, da haben wir doch schon einen ersten Lösungsansatz!

Tja und im Grunde ist das Loslassen der Agoraphobie auch die Chance, die toxischen Menschen aus meinem Leben etwas auf Distanz zu halten. Es fällt mir aufgrund des fortschreitenden Verfalls des Käptn's und meiner viel zu weichen Art zunehmend schwerer ihn seinem Schicksal zu überlassen und so begebe ich mich immer wieder in die Kita, um mit dem mittlerweile 7jährigen Alter-Ego eines einstmals vernünftigen Menschen zu spielen, damit dessen Gehirn sich nicht völlig verabschiedet und ich nicht irgendwann mit einem hart gekochten Ei am Tisch sitze und das Toastbrot mir erzählt, dass es schimmeln kann. Schwierig, wenn die Menschen, die man eigentlich über Bord werfen müsste, weil sie eine reine Belastung sind, die sind die man nicht loswird, weil man sonst geliebten Menschen noch mehr Schaden zufügt.

In diesem Sinne...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen