9/15/2026

Ist DAS reflektierte Spiegelung oder Projektion?

War ich früher eigentlich auch so, als ich noch dachte, ich sei wichtig? Dass, der Mittepunkt der sicherste Platz ist, wenn die Welt ins Schleudern gerät? Man einfach nur immer ne coole Story parat haben muss, um anerkannt zu werden, es gar nicht peinlich rüberkommt, wenn man alles übertreibt, was man von sich gibt? Oder haben manche Menschen einfach wirklich so viel Zeug erlebt, dass sie zu Allem was zu sagen haben, auch wenn niemand fragt? War ich so?

Ich fürchte schon, das ist wahrscheinlich genau der Grund, warum ich das bei anderen kaum ertragen kann, weil sie meine "Lüge" widerspiegeln, wobei wirklich ausgedacht habe ich mir selten was, meist habe ich es nur bis zur Unkenntlichkeit ausgeschmückt und mich selbst zum Helden der Geschichte gemacht, natürlich, das macht der grandiose Narzisst so, der eigentlich nur so sein wollte, wie die Vaterfigur, der er nacheiferte, weil er nur die Maske sah, anderes Thema, kommt auch bald ein neues Album von Ruffy & Steve übrigens, könnt ihr euch schonmal vormerken (23.10.2026 Unter Geiern), sorry für die kleine Eigenwerbung an dieser Stelle.

Eigentlich sollte es ja um eine weitere Paulanergartengeschichte gehen, allerdings stecke ich mir das und sammle lieber noch ein wenig, dann kann man da vielleicht auch ein nettes Tribute-Album von machen, denn eigentlich mag ich den Schwafelkopp ja und er erzählt das ja auch in diesem onkeligen Ton, immer leicht gefärbt mit einer Note zwischen Neid und Bewunderung, nie ohne (ich glaub ich nenn ihn Reiner) seine Beteiligung und Meinung als richtig und wichtig zu manifestieren. Es gibt sie echt überall, das Positivste daran ist, dass ich es geschafft habe, aus diesem Spiel auszusteigen und einfach Ich sein kann, ohne Schminke, ohne Maske, ohne Show, das ist zwar oft ernüchternd und erschütternd blass, doch das bin dann ich. Die Kunst leben genug Aliases für mich aus. In diesem Sinne...

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