4/15/2025

Sendet mir die Welt!

Wie die meisten von Euch wissen, leide ich seit langer Zeit unter Agoraphobie und einigen weiteren Erkrankungen, die es mir nahezu unmöglich machen längerfristig auf Reisen zu gehen und somit bin ich oft darauf angewiesen von euren Urlaubsbildern und Reisegeschichten zu zehren. Ich verstehe, dass es etwas weird ist, allerdings bin ich dafür unglaublich dankbar, wenn ihr mir in Statusanzeigen teilhaben lasst, mir eine Postkarte schickt oder sonst wie dafür sorgt, dass ich eure Freude spüre, wenn ihr ganz weit weg seid.
Ich habe gerade ein Lied zu Ende geschrieben, dass ich seit September in der Pipeline hatte, allerdings würde ich ihm gerne noch ein Video spendieren und dazu rufe ich euch auf, schickt mir doch bitte Urlaubsbilder, egal woher, ihr müsst auch gar nicht groß drauf eingehen (dürft ihr natürlich, ich lese ja eh alles), was dort zu sehen ist. Was ihr dazuschreiben solltet, ist eine Ortsangabe, damit ich es zuordnen kann... ach und wenn ihr nicht wollt, dass ihr mit im Video seid, seid einfach nicht auf den Fotos, ich liebe übrigens die Dämmerungsstimmung auf Fotos und generell...
Je nach Resonanz nutze ich ansonsten Bilder, die mir die verschiedenen Artificial Agents erstellen können, ich fände echte Bilder nur viel schöner, vielleicht winkt ja sogar ein kleines Dankeschön. Auf jeden Fall erwähne ich jeden, der mir ein Bild schickt unter dem Video in der Info Card bei You-Tube.

Und damit ihr wisst, worum es geht, hier der Refrain des Songs:

"Ihr seid meine Fotografen
Ihr seht für mich die Welt
Ich kann dreimal so gut schlafen,
Wenn euch der Trip gefällt "

Geplanter Release ist am 01.06.2025, Einsendeschluss 15.05.2025
tickman.lifeentertainment@gmx.de

Bubblebreaker

Wir alle sind in unseren Bubbles gefangen und haben oft das Problem, dass wir Dinge, die zu weit außerhalb dessen geschieht, was uns betrifft gar nicht mitbekommen. Die Frage, die sich mir stellt, ist, ob das nicht schon immer so ist bzw. war. Denn früher bestand unsere Welt aus den Menschen, mit denen wir uns umgaben, heute umgeben wir uns mit Menschen, die so sind wie wir, so denken, die gleichen Interessen haben, usw., unsere Bubble. Früher war unsere Bubble örtlich begrenzt (also vor dem Internet) und konnte ähnlich eingeschränkt sein, weil kein Input von außen dazu kam (Dorfkinderschicksal). Heute machen wir das gleiche, nur dass wir uns unsere eigenen Dörfer schaffen und ich habe das Gefühl, je älter wir werden, umso weniger umgeben wir uns mit Neuem und versuchen Neues in unsere bestehende Bubble zu integrieren.
Und da kommen wir zum Post-Titel, ich glaube wir sollten alle stets versuchen unsere Bubble zu brechen, immer und immer wieder, dann wieder zusammenbauen und gucken ob es passt. Wir sollten uns nie endgültig irgendwo einrichten, denn ich weiß ja nicht, ob ihr es wusstet, in so einer Bubble ist auch nur begrenzt Luft, irgendwann ist das ein Vakuum und alles, was darin so schön lebendig war, ist unbeweglich, weil tot. Also, Bubblebreaker vor! In diesem Sinne...

4/11/2025

Freihandelsabkommen mit den Emiraten?

Klingt irgendwie nach einem zweischneidigen Schwert, oder? Ich mag die Idee, dass man durch Geld tiefe kulturelle und religiöse Gräben überwindet und zusammenarbeitet, obwohl man komplett andere Ansichten von der Lebensweise des jeweils anderen hat., Zeigt, dass Geld so ziemlich jede Moral besiegt. Gänzlich losgelöst geht man Geschäfte ein mit denen, die man stets verdammt und verteufelt hat, weil sie so genannte Menschenrechte missachten und zu den Schurkenstaaten gehören, wenn man mal wieder einen Krieg im mittleren Osten vom Zaun brechen will oder deren Rohstoffe doch lieber stehlen, statt kaufen will. Spannende Welt in der wir leben, oder? tickman.lifeentertainment@gmx.de



Datenspeicherung 2025?

Es ist das Eine "freiwillig" einem Unternehmen die eigenen Daten zur Nachverfolgung zu übergeben als von einem Staat unter dem Decknamen von innerer Sicherheit überwacht zu werden. eine dreimonatige IP-Speicherung ist ein kleiner Schritt hin zu dem, was die Demokratiefeinde wollen... eure Meinung? tickman.lifeentertainment@gmx.de

Ist die Demokratie in Gefahr?

Nein?

Ja?

Wenn sich demokratisch gewählte Parteien nicht an ihren Auftrag halten oder demokratisch gewählte Parteien nicht beachtet werden ist es schwer der demokratischen Idee die Treue zu halten. Oder ist es bloß das Parteiensystem als solches, was das wahre Problem ist, denn es sind ja demokratisch gewählte Vertreter des Volkes, die sich nicht an ihren Auftrag erinnern wollen, die vorher parteitaktisch Dieses und Jenes ausgeschlossen haben, um es am ersten Tag ihrer Regierung dann umzusetzen. Und was bringt ein Parteiensystem, wenn es faktisch auf Personenwahlkämpfe herausläuft und dort dann auch viel Politik in Personalunion vereint wird, obwohl innerhalb der Partei vielleicht diverse andere Meinungen herrschen. Schwierig.

Allerdings ist eben nicht bloß eine AfD, sondern vor allem das Zusehen Untätiger, welches dem Bösen Tür und Tor öffnet. Und das Böse beginnt in der Mitte, nicht an den Rändern, die waren immer da und verändern sich nur marginal, es ist immer die Mitte, die sich verändert. Vielleicht so als kleiner Denkanstoß, der mir grad in den Kopf kam.

4/08/2025

Von der Schöpfung zum Schöpfer

"Wir sind unsrer Kinder Götter bis sie lernen Fluss zu sein!", soll ich gestern bedeutungsschwanger gesagt haben und damit tief beeindruckte Blicke kassiert haben. Ist ja was Wahres dran, denn Eltern sind immer Vorbilder, die allerersten Bezugspersonen, die Kinder haben und jene, die sie sozialisieren. Und bevor jetzt wieder die Systemsprenger kommen und mich aufklären wollen, dass nicht jedes Leben so abläuft, Leute, das weiß ich. Dennoch beschreibe ich diese utopische Adoleszenz, um den Punkt zu machen. Man kann schon sagen, dass wir in den ersten Jahren wie Götter für unsere Kleinen sind. Sie sind gänzlich davon abhängig, dass wir ihnen Essen, Trinken und Liebe zukommen lassen, wir zeigen ihnen die Welt, erklären wie alles läuft, wir bringen ihnen bei, wie sie irgendwann selbst überleben können. Und irgendwann lernen sie schwimmen, Fahrad fahren und werden Teil der Welt, nabeln sich ab, verlassen die elterliche Geborgenheit, lernen den Fluss kennen und werden irgendwann ein Teil von ihm. Ob wir wollen oder nicht! Und irgendwann geht der Weg von vorne los und sie werden vielleicht die Götter ihrer Schöpfung, die lernen müssen irgendwann loszulassen.

Wann entstand das Konzept von Liebe?

Liebe ist, wenn wir es mal wissenschaftlich betrachten, eine Art Verwirrungszustand, der unsere Wahrnehmung und unseren Hormonhaushalt gewaltig durcheinanderbringt. Ich muss gar nicht von "Liebe macht blind!", und Ähnlichem anfangen, ihr wisst genau, was ich meine.

Und wann wurde es zu etwas, das mit einer tiefen moralischen Verbindung zwischen zwei Menschen einhergeht. Wir lieben heute anders, als wir es früher taten, Liebe ist generell so vielfältig geworden, dass es sich beinahe verbietet ein gemeingültige Aussage darüber zu treffen. Daher versteht diesen Post bitte nur als Meinung, die sich durch meine Vita und meine Erfahrungen sowie ein paar Gedankenspielen zusammensetzt und keineswegs final sein muss. Ich liebe meine Freunde, wir haben eine tiefe seelische Verbindung, Ereignisse durchlebt, Zeiten miteinander durchschritten, Erfolge gefeiert, Verluste betrauert, Gläser geleert, Enttäuschungen erduldet und uns kennengelernt. Ich behaupte, einen Menschen zu kennen (wirklich zu kennen) bedeutet, einen Menschen zu lieben. Denn obwohl man all dessen Abgründe gesehen hat, bleibt man in seiner Nähe und das ist Liebe, in guten, wie in schlechten Zeiten. Natürlich gibt es da noch die romantische Liebe, die körperliche Liebe und sicher zig Facetten ein und derselben Sache, kurzum erklärbar ist das alles kaum. Muss es auch nicht.

Und hier übernimmt dann die KI mit ein wenig Recherche und Zusammenfassungsarbeit, die ich derzeit einfach nicht leisten kann:

Liebe – Eine kurze Geschichte eines großen Gefühls

Einleitung

Die Vorstellung von „Liebe“ als zentrales menschliches Gefühl ist heute tief in unserer Alltagskultur verankert. Doch Liebe in ihrer heutigen Form – insbesondere romantische Liebe – ist kein statisches, sondern ein historisch gewachsenes Konzept. Diese Arbeit untersucht die Entwicklung der Liebesvorstellung von der Antike bis zur Gegenwart und beleuchtet deren kulturellen Wandel. Sie geht der Frage nach, ob es sich bei Liebe um ein universelles Gefühl handelt oder um ein soziales Konstrukt, das in unterschiedlichen Epochen verschieden verstanden wurde.


1. Erste Erwähnungen: Liebe in frühen Texten

In den ältesten schriftlichen Quellen der Menschheit – wie dem Gilgamesch-Epos (ca. 2100 v. Chr.) – tauchen Formen von emotionaler Bindung auf, wenngleich sie nicht dem heutigen Liebesverständnis entsprechen. Sexualität und Macht sind dort eng miteinander verknüpft, romantische Liebe ist keine zentrale Kategorie^[1^]. Auch die hebräische Bibel thematisiert Liebe, besonders im Hohelied, jedoch primär als erotische oder spirituelle Anziehung, nicht als partnerschaftlich-romantische Beziehung^[2^].


2. Philosophische Begriffe: Eros, Agape und Philia

In der griechischen Philosophie wird Liebe erstmals systematisch analysiert. Platon unterscheidet in seinem Werk Symposion zwischen Eros (körperliches Begehren), Philia (freundschaftliche Zuneigung) und Agape (selbstlose Liebe)^[3^]. Diese Differenzierung prägt bis heute sowohl die christliche Theologie – etwa im Konzept der Nächstenliebe – als auch die westliche Begriffsbildung von Liebe. Liebe wird damit nicht nur als Leidenschaft, sondern auch als moralisches Ideal gedacht.


3. Höfische Liebe: Die Romantisierung des Begehrens

Im Hochmittelalter entwickelt sich in der höfischen Literatur ein neues Liebesideal: die sogenannte hohe Minne. In dieser Konzeption wird Liebe zum Gegenstand der Verehrung, oft unerfüllt und idealisiert^[4^]. Die Frau wird zu einem erhabenen Objekt stilisiert, das den Mann veredelt. Diese Form der Liebesdarstellung steht am Ursprung des späteren romantischen Liebesideals, das sich über die Literatur bis in die Moderne fortsetzt.


4. Aufklärung bis Moderne: Liebe als Lebensziel

Mit der Aufklärung und dem sich entwickelnden Bürgertum tritt ein Paradigmenwechsel ein: Liebe wird zunehmend zur Voraussetzung für Ehe und Partnerschaft. Eheliche Bindung aus rein pragmatischen oder ökonomischen Gründen wird zunehmend infrage gestellt^[5^]. In der Romantik wird die Liebe sogar zum höchsten Gut erklärt – als Vereinigung zweier Seelen, oft tragisch, aber sinnstiftend. Das 19. Jahrhundert bringt damit die Idee der romantischen Liebe als Lebenssinn in die breite Gesellschaft.


5. Zeitgenössisches Verständnis: Liebe als Konstrukt und Gefühl

In der heutigen Zeit ist Liebe ein mehrdeutiges Konzept. Soziologische, psychologische und neurobiologische Perspektiven liefern unterschiedliche Erklärungen: Während Hirnforschung Liebe über Hormone wie Dopamin und Oxytocin beschreibt, betrachtet etwa der Soziologe Niklas Luhmann sie als „Kommunikationsmedium“ moderner Gesellschaften^[6^]. Gleichzeitig wird Liebe auch politisiert: Queer-feministische Theorien kritisieren traditionelle Liebesnormen als machtgestützt und exkludierend^[7^]. Dennoch bleibt der Wunsch nach echter, verbindlicher Zuneigung zentral – trotz Dating-Apps, Individualisierung und wachsender Beziehungsmodelle.


Fazit

Liebe ist kein universales, sondern ein kulturell gewachsenes Konzept. Sie verändert sich mit dem Zeitgeist, den religiösen Vorstellungen und gesellschaftlichen Bedingungen. Von einem göttlichen Prinzip über eine höfische Idee bis zum emotionalen Zielbild der Moderne ist Liebe ein Spiegel menschlicher Selbstbilder. Ob sie „die Realität zur besten aller Welten“ macht, bleibt offen – doch ihre Geschichte zeigt, wie stark Kultur unsere tiefsten Gefühle prägt.


Literaturverzeichnis

[1] George, Andrew R.: The Epic of Gilgamesh. Penguin Classics, London 1999.

[2] Janowski, Bernd: Das Hohelied der Liebe. In: Biblische Hermeneutik, Mohr Siebeck, Tübingen 2007, S. 313–324.

[3] Platon: Symposion, übers. von Otto Apelt, Reclam, Stuttgart 2001.

[4] Bumke, Joachim: Höfische Kultur – Literatur und Gesellschaft im hohen Mittelalter. dtv, München 1986.

[5] Illouz, Eva: Warum Liebe weh tut: Eine soziologische Erklärung. Suhrkamp, Berlin 2011.

[6] Luhmann, Niklas: Liebe als Passion: Zur Codierung von Intimität. Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1982.

[7] hooks, bell: All About Love: New Visions. William Morrow Paperbacks, New York 2000.

4/07/2025

Frühlingsgefühle

Die Sonne erhellt morgens schon
Die Welt in ihren hellen Ton
Die Vögel singen Laute Lieder
Und ich denk dabei immer wieder 
An deine Stimme
An unsre Zeit
An deine Augen,
An dieses Jahr
In dem für mich immer Frühling war.

Frühlingsgefühle mitten im Juli
Weil du die Sonne mir vom Himmel Holst
Frühlingsgefühle mitten im August
Weil du die Vögel in die Suppe tust
Frühlingsgefühle mitten im Dezember 
Weil deine Liebe mir das Herz erwärmt 

Ich will den zweiten,
dritten,
vierten Frühling
mit dir erleben,
will meine Sommer immer bei dir sein 
Und auch im Herbst und auch im Winter unsres Lebens
Stets treu und voller Liebe
noch immer dein nur sein 

In den letzten Jahren Unsres Lebens,
wenn unser Haar schon grau und ganz dünn
am Friedhofstor liegt.
Wenn die Haut verschrumpelt
das Hirn lässt nach,
ein kleiner Vogel südwärts fliegt
Dann hab ich stets den Frühling
in dem es nur dich für mich gibt.

Frühlingsgefühle la la la..
(Text: ATK)

4/06/2025

Es ist nicht lieb von mir

"Live for nothing or die for something!" (John Rambo)

Ich habe diesen Spruch lange Zeit nicht verstanden und als Machismo eines nihilistischen verbitterten alten Mannes abgetan. Allerdings bringt er es auf den Punkt, dass man das, wofür man sich einsetzt, nicht mit seinem Leben verteidigen kann, denn es ist endlich und damit so wie leere Worten, erst wenn man seinen eigenen Tod auf den Tisch legt, riskiert man faktisch alles. Und weil ich weiß, dass ein Leben mit dir stets am Rande einer Katastrophe entlang tanzt, ist es mein Tod, den ich dir schenken will. Nicht jetzt und nicht in 20 Jahren, sondern wenn er zwischen dem steht, woran wir glauben und meiner Liebe zu dir.

Es ist nicht lieb von mir, dir ab und an mal zu sagen, dass ich dich liebe, es ist die Wahrheit. Es ist Loyalität, es ist das Versprechen, dass ich niemals zu brechen gelobte, nicht vor irgendeiner weltlichen Macht, sondern vor Gott. Ich starb bereits für etwas, ich starb für eine zweite Chance und ich versuche jeden Tag diese zu nutzen. Und Sterben für ein Leben mit dir erscheint mir schlussendlich wie ein fairer Tausch.

"Muss ich denn sterben, um zu leben?" (Falco)

4/05/2025

Sind wir an der Grenze zur Nutzlosigkeit von Arbeitskraft durch Menschen?

Was müssen wir noch tun, wenn alles, was wir tun können, effektiver von KIs erledigt werden kann und warum sollten wir noch irgendwas tun, wenn wir es nicht müssen?

Es ist beängstigend und verheißungsvoll... es ist tja, sind wir Götter geworden, die ihrer eigenen Schöpfung erlauben, wie wir zu sein, oder erlauben wir ihr gar nicht an uns zu glauben? Dürfen wir diese Macht ausüben, wessen Urteil unterwerfen wir uns schlussendlich? Unserem eigenen oder doch der Gottheit, die uns erschuf. Oder sind wir schlussendlich an jenem Punkt, wo wir die Entscheidung längst nicht mehr treffen, und unser Gott entschieden hat, dass wir den Stab weitergeben.

Ja Langeweile mit einer existenziellen Frage nach dem Sein zu verknüpfen, mag irres Geschwurbel sein, doch welcher Gott könnte uns verzeihen, was wir seit unserer Existenz angerichtet haben, mit dem Garten, mit der Macht, mit Allem, was er uns gab. Man könnte argumentieren, dass wir uns den freien Willen und die Erkenntnis selbst vom Baum gepflückt haben und damit den ersten Schritt in unser Schicksal gingen, aber jeder hat jeden Tag die Chance diese Entscheidung rückgängig zu machen, dem Drang zu entsagen Gottgleich zu werden, die Macht durch Unterwerfung zu leben. Sein zu sein. In Jesus Christus. Amen

Das Einzige, was Menschen abhält zu tun, was immer sie wollen ist die Angst vor dem Tod, die Vergänglichkeit. Sie ist die Schranke zur Vollendung, denn wären wir unsterblich, oder besser würden nicht altern, hätten wir keine Begrenzung, was Wissen, technischen Fortschritt und damit die Gottwerdung angeht. Doch wir haben das. Eingebaut, als wären wir mit einem Killcode in unserer DNA versehen. Unsere Knochen zerbröseln, die Organe verwesen im Körper und Muskeln schrumpfen, die Zähne fallen uns aus, all das sorgt langfristig für unseren Tod. Selbst unser Hirn verfällt und lässt uns diesen unvermeidbaren Zustand nicht aufhalten. Wir haben einfach nicht genug Zeit dahinterzukommen und wir sind zu dumm über mehrere Generationen hinweg nur einer einzigen Sache zu dienen, der Forschung an der Verhinderung von Vergänglichkeit. Das würde uns zu Göttern machen. Sicher nicht, dass wir Maschinen erschaffen, die uns ersetzen und all das zwar erreichen, aber eben keine Seele haben. Und am Ende ist es die Seele, die uns zu Jesus bringt, oder?

Damit wir zusammen in Gott aufgehen...