10/24/2024

Projekt: Top 250 – Eisbrecher

Eisbrecher, die Vision eines äußerst extrovertierten Menschen, mit dem ich nicht nur den Namen gemein habe. Strittig sicherlich, allerdings mit einem enormen Output in den letzten 30? Jahren und ich liebe so vieles davon. Die Verwechslung mit Megaherz hatten wir ja schon, dies ist aber dann doch der große Bruder und das mir näher liegende Projekt. Auch wenn mir die Lyrics auf dem neuen Album etwas zu plakativ und platt sind, sollte aber ja wohl so sein.

Bei mir war das damals die Zeit als Unheilig noch ähnliche Musik gemacht haben, dass ich Eisbrecher öfter in der Rotation hatte, höre einige Songs jedoch auch heute immer wieder gern. Gute Band insgesamt verdiente Platzierung und Alex ist über jeden Zweifel erhaben, ich meine haben er und Noel Pix doch die Pokemon Musik gemacht.

Für alle, die mal reinhören möchten, gibt es hier, wie immer den Spotify-Link zur Band und für mehr Infos den last.fm-Link zur Band.

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Projekt: Top 250 – Mr. Oizo

Mr. Oizo, das ist doch dieser gelbe Plüschfreak aus der Levi’s-Werbung gewesen, oder? So ein Muppet auf Acid, der zu einem der weirdesten Beats der Spätrneunziger abging wie ein Gummiball in der Mikrowelle. Der Song? Natürlich: „Flat Beat“. Ein Track, der aus einer TV-Werbung heraus die Clubs eroberte und irgendwie alle zur Weißglut oder zum Kopfnicken brachte. Ich frage mich manchmal ernsthaft, wie genau das passiert ist und wie konnte jemand wie Mr. Oizo es in meine Top 250 meistgehörten Künstler überhaupt schaffen? Ich erinnere mich an keine konkrete Phase, keinen Sommer, kein Projekt, kein Mixtape, bei dem ich gesagt hätte: „So, jetzt mal richtig schön 80 Minuten Ed Banger Sound auf Repeat.“ Und trotzdem steht da ein Trackcount jenseits von Gut und Böse.

So kaputt seine Tracks auch klingen mögen, sie haben Rhythmus, Struktur und dieses leicht neurotische Zucken, das den französischen Electro der 2000er durchzieht. Und ein One-Hit-Wonder Künstler? Kommerziell wahrscheinlich schon. Obwohl Songs wie: „Positif“, „Stunt“ oder das absurde „Transexual“ zeigen, dass Mr. Oizo kein Ausrutscher, sondern ein verdammt konsequentes Konzept ist.

Und auch hier haben wir halt eben mit Quentin Dupieux (so heißt der Mann wirklich) einen multimedialen Künstler, der nicht nur Musiker, sondern auch Filmemacher (kennt ihr den komplett absurden "Rubber"), visueller Provokateur und Krachmacher par excellence ist. Mir war dieser Fakt bis gerade eben gar nicht bewusst und doch scheint es jetzt alles Sinn zu machen.

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Projekt: Top 250 – Imbiss Bronko

Imbiss Bronko – ein musikalisches Erlebnis wie ein durchzechter Imbissbudenbesuch um 3 Uhr morgens, wenn die letzten Hemmungen gefallen sind und das Hirn auf Durchzug geschaltet hat. Objektiv betrachtet? Vielleicht komplett gaga. Subjektiv? Eine Offenbarung.

Musikalisch irgendwo zwischen Atzen-Techno, Trashpop und Kirmesbeat zu verorten, inhaltlich voll auf Foodporn, Kalorienkult und einem Hauch von Sozialkritik im Dönerspießformat. Die Texte sind so stumpf wie eingängig, der Sound so primitiv wie tanzbar – und genau das macht's aus. Einmal gehört, nie vergessen

Ich erinnere mich noch gut, wie ich auf Imbiss Bronko gestoßen bin. Das war einfach so anders als alles, was ich bis dahin gehört hatte – so komplett aus dem Raster gefallen, dass ich gar nicht anders konnte, als dran hängen zu bleiben.

🌭 „Mit Darm, ohne Darm“

🌶️ „Pfeffermühle“

🍔 „Fett und Faul in Mexico“

wurden insgeheim zu Ohrwürmern, die ihren Weg in meine Playlists fanden, auch wenn ich’s nie groß an die Glocke hängen würde – wobei... jetzt ja schon.

„Fett und Faul in Mexico“ ist für mich bis heute die Sommerhymne eines völlig bekloppten Jahres – irgendwo zwischen Freibadpommes, Sonnenbrand und Wodka-Eis. Und vielleicht erklärt genau das den Reiz: Imbiss Bronko ist anarchisch, albern und absolut ehrlich, weil sie sich nicht im Geringsten ernst nehmen. Und manchmal braucht es genau das.

Also ja, streitet gern über meinen Musikgeschmack, aber Imbiss Bronko gehört da rein. Fett. Mit Käse überbacken.

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Projekt: Top 250 - mia.

MIA. – eine Band, die mich immer wieder staunen lässt. Während andere an Mietze Katz’ Stimme scheitern und sich darüber beschweren, sie sei „nervig“, denke ich mir: Habt ihr die Frau mal live erlebt? Das ist keine Stimme, die nervt – das ist eine Stimme, die glänzt, die strahlt, die durch Mark und Bein geht, und zwar genau deshalb, weil sie sich abhebt. Wie die Musik selbst – irgendwo zwischen Elektrozirkus, Bitpunk und Großstadtherzschmerz – ein musikalischer Flickenteppich, der knallt, flimmert, flackert und dann wieder streichelt.

Für mich sind MIA. ein Stück Lebensgefühl. Ihre Musik war der Soundtrack zu unvergesslichen Momenten: Sektfrühstücke mit den Mädels, Deutsch-LK-Philosophierunden, nächtliches Heimkommen mit Sternenglitzer in der Nase und eben dieser ganz bestimmte Vibe von „Es ist alles möglich, solange du tanzt“. Ich kann mich nicht erinnern, wie oft mir Songs von MIA. Kraft zurückgegeben haben, ein Lächeln ins Gesicht zauberten, mich daran erinnerten, wer ich bin. Die Auswahl an Lieblingssongs fällt mir hier extrem schwer, weil es einfach so viele gibt, die etwas in mir auslösen.

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Projekt: Top 250 - Grave Digger

Der Grave Digger – das war für mich immer dieser legendäre Monstertruck, der bei spektakulären Events (Link zu Monster Jam), irre Stunts abgeliefert hat. Ein Ungetüm mit Totenkopfdesign, das alles platt machte, was sich ihm in den Weg stellte. Und genauso ging's mir auch, als ich dann viele Jahre später feststellte: "Ach krass, das ist auch der Name einer Metalband." Und was für eine. Ein fester Bestandteil im Kosmos des deutschen Heavy Metal, zwischen Accept, Running Wild und Rage. Und wenn man sie mal live erlebt, weiß man: Die reißen alles ab. Ganz egal, ob man sie vorher bewusst gehört hat oder nicht.

Grave Digger gehören für mich zu den ehrlichsten Metalbands Deutschlands – keine Spielereien, kein Schnickschnack, einfach volle Power aus der Gruft. Ihr Sound ist rau, direkt, schroff, und genau das macht den Reiz aus. Wenn ich zu Hause die Boxen aufreiße und “Rebellion (The Clans Are Marching)” oder “Excalibur” durch die Wohnung ballert, dann ist das wie eine Reise zurück in die 80er – aber mit dem Sounddruck von heute. Da schrebbelt es durch die Bude, und mein innerer Retro-Metaller nickt zustimmend.

In meiner Liste landen sie damit eher als Gesamterlebnis – eine Band, die ich nie richtig verehrt, aber immer respektiert habe. Und wenn ich heute an Grave Digger denke, denke ich irgendwie an beides: den knatternden Monstertruck und die wuchtige Stimme von Chris Boltendahl, die mit jeder Note sagt: "Metal ist kein Trend. Metal ist ein Lebensgefühl."

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Projekt: Top 250 - At Vance

Als ich den Metal kennen lernte, waren At Vance eine der Bands, die ich als recht einzigartigen Kontrast zwischen den ganzen klassischen Power Metal Bands hatte. Ihre Songauswahl als Mischung aus Klassik auf E-Gitarren, Coverversionen von Abba, Supertramp und anderen kombiniert mit eigenem Material war für mich etwas mit dem ich sehr gut klarkam. Bei Brettspielen würde man sie wohl Gatekeeper nennen, eine Band, mit der man in das Genre eintauchen kann, obwohl man von ganz woanders herkommt oder noch so gut wie keine Erfahrung mit der Musik.

So war das damals bei mir, ich saß auf dem sich nach Mäusefell anfühlenden Teppich der grünhaarigen Powermieze und genoss neben einer halben Schaufensterpuppe die Zeit und die Musik, wie sie langsam auf meinen MP3 Player wanderte, bis ich dann irgendwann in den Morgenstunden heim wanderte. Wenige Bands erinnern mich so sehr an diese Zeit, die heute so unwirklich erscheint.

Die verlorenen 7 zu erwähnen ist quasi Pflicht, immerhin begann ich 2006 auf last.fm und At Vance waren ganz sicher eine der Bands, die weit oben in den ersten Jahrescharts standen. Ich muss sagen, sie haben über die Jahre etwas verloren, wenn ich sie heute höre, hat das bei weitem nicht mehr den Impact, es ist eher was, was man im Hintergrund dudeln lassen kann und was keinem weh tut, Gatekeeper-Musik eben.

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10/23/2024

Copenhagen Cowboy, Matroshka, Geheimnisse der Vorzeit

Copenhagen Cowboy

Netflix zeichnet sich seit Jahren dadurch aus, dass sie eben auch diese speziellen, etwas anderen Serien einfach raushauen und zumindest hier bin ich dafür mal wieder sehr dankbar. Etwas sehr weird ist das ganze schon und ich bin mir auch nicht sicher, ob mir das wirklich gefällt, allerdings ist es für jemanden, der schon wirklich viel gesehen hat was Neues und allein das ist für mich schon manchmal Grund genug. Habe dann auch direkt durchgebinged, sind ja nur 6 Folgen und joa 6/10

Matroshka

Tja, man hatte mir das Ding empfohlen und irgendwie finde ich die Idee auch witzig, aber ich komme mit den Figuren nicht klar, die sind mir alle zu theatralisch, zu drüber, zu unecht, habe auch gar nicht die erste Folge zu Ende geschafft... Vermutlich wird die Serie ein Publikum haben, sieht ja alles nett aus und so, ist nur so gar nicht meins. 4/10

Geheimnisse der Vorzeit

Ja geil, ich hab mir notiert, dass ich das mochte und kein Wort dazu, was es eigentlich ist und wo es gelaufen hat, darf man das noch hilfreich nennen. Zeigt sehr deutlich, dass ich mal wieder mehr schlafen sollte, oder? Also falls ihr drüber stolpert, gönnt euch, ich fand es gut 7/10

10/22/2024

Die ganze Welt ist krank...

und vor 4 Jahren waren deswegen alle hysterisch und haben davon gefaselt sich unerprobtes Gift zu spritzen, was dann schlussendlich auch getan wurde und heute haben alle irgendeinen Scheiss, den keiner identifizieren kann und Lady C ist wieder in aller Munde und vor allem Hals. Ist es das, was ich vor 8 Wochen hatte, als ich die 10 Kilo abgenommen hatte und heute noch spüre? Sollte der Titellose Recht gehabt haben? Ich wage es zu bezweifeln und schmeisse den Kommissar Zufall mit in den Ring oder eben den Gott des Schicksals, die Außerirdischen, die uns ausrotten wollen, andere Schwurbelmonster aus der Alptraumecke, ist ja immerhin grad Spooktober.

Ne im Ernst, alle sagen ihre Termine ab, das Impfen beginnt wieder und ich bin geneigt aus Selbstschutz wieder Maske zu tragen. Life is so crazy sometimes. Hoffen wir mal, dass nicht alle wieder bekloppt werden und jetzt vielleicht Papiertaschentücher und Hustensaft kaufen, weil der Erreger ja dieses mal auf Magen-Darm-Trakt gehen soll. Vielleicht haben ja auch noch einige Klopapier übrig. Ach Leute, manchmal lach ich mich echt kaputt, während ich diesen Unsinn schreibe, danke dafür.



Was macht eigentlich "der Holländer"

Simon war der erste Trekkie, den ich in meinem Leben kennenlernte, der schon Trekkie war, bevor ich überhaupt je Star Trek oder Raumschiff Enterprise gesehen habe, er kannte alle Rassen, konnte verschiedene Sprachen und wusste in welcher Folge, was geschieht, ein absoluter Trek-Nerd. Als ich ihn kennen lernte, war ich 10 Jahre alt, an meinem 17. Geburtstag trennten sich unsere Wege und ich habe ihn zwischendurch nur einmal wiedergesehen, was ist aus ihm geworden, arbeitet er mittlerweile bei der NASA?

Wie immer, wer was weiß oder wenn du es selbst liest, schreibt mir ne E-Mail an tickman.lifeenteratainment@gmx.de, würde mich sehr freuen, wieder Kontakt aufzunehmen.

10/20/2024

Carrie2010

Die religiös verblendete Tochter des Ölprinz, der Einfachheit halber als Carrie2010 bezeichnet ist wahrscheinlich immer noch der Meinung, dass Geld ihr wahrer Gott ist und man da nicht so emotional sein soll, wenn man wen über die Klinge springen lässt. Wahrscheinlich wertet sie das Jahr 2022 auch als eines der besten ihres Lebens. Ein Jahr in dem man die unliebsame Verwandtschaft losgeworden ist, einen Arsch voll Geld geerbt hat und von einem grandiosen Narzissten ein Versprechen auf Geld aus dem Verkauf der aus ihrer Sicht durchgeschleiften Tante erhalten hat.

Ach Mädchen, sauf du weiter dein Schweineblut und bete den dunklen Lord an in deiner Weltuntergangssekte, mir tun vor Allem deine Flying Monkeys leid, die in die Fänge des Ölprinz und dir gelangen und es wahrscheinlich zu spät merken. Aber hey, ich schenke dir und deinem verkommenen Vater Liebe, ihr braucht sie mehr als die guten Menschen, die ich um mich habe, denn es ist leicht die guten Seelen zu lieben, die Verlorenen dagegen...

In diesem Sinne...