10/24/2024

Projekt: Top 250 - Grave Digger

Der Grave Digger – das war für mich immer dieser legendäre Monstertruck, der bei spektakulären Events (Link zu Monster Jam), irre Stunts abgeliefert hat. Ein Ungetüm mit Totenkopfdesign, das alles platt machte, was sich ihm in den Weg stellte. Und genauso ging's mir auch, als ich dann viele Jahre später feststellte: "Ach krass, das ist auch der Name einer Metalband." Und was für eine. Ein fester Bestandteil im Kosmos des deutschen Heavy Metal, zwischen Accept, Running Wild und Rage. Und wenn man sie mal live erlebt, weiß man: Die reißen alles ab. Ganz egal, ob man sie vorher bewusst gehört hat oder nicht.

Grave Digger gehören für mich zu den ehrlichsten Metalbands Deutschlands – keine Spielereien, kein Schnickschnack, einfach volle Power aus der Gruft. Ihr Sound ist rau, direkt, schroff, und genau das macht den Reiz aus. Wenn ich zu Hause die Boxen aufreiße und “Rebellion (The Clans Are Marching)” oder “Excalibur” durch die Wohnung ballert, dann ist das wie eine Reise zurück in die 80er – aber mit dem Sounddruck von heute. Da schrebbelt es durch die Bude, und mein innerer Retro-Metaller nickt zustimmend.

In meiner Liste landen sie damit eher als Gesamterlebnis – eine Band, die ich nie richtig verehrt, aber immer respektiert habe. Und wenn ich heute an Grave Digger denke, denke ich irgendwie an beides: den knatternden Monstertruck und die wuchtige Stimme von Chris Boltendahl, die mit jeder Note sagt: "Metal ist kein Trend. Metal ist ein Lebensgefühl."

Für alle, die mal reinhören möchten, gibt es hier, wie immer den Spotify-Link zur Band und für mehr Infos den last.fm-Link zur Band.

Dazu die wöchentlich um 20 Titel wachsende Playlist mit je 2 Titeln pro Top 250 Künstler:

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