10/24/2024

Projekt: Top 250 - At Vance

Als ich den Metal kennen lernte, waren At Vance eine der Bands, die ich als recht einzigartigen Kontrast zwischen den ganzen klassischen Power Metal Bands hatte. Ihre Songauswahl als Mischung aus Klassik auf E-Gitarren, Coverversionen von Abba, Supertramp und anderen kombiniert mit eigenem Material war für mich etwas mit dem ich sehr gut klarkam. Bei Brettspielen würde man sie wohl Gatekeeper nennen, eine Band, mit der man in das Genre eintauchen kann, obwohl man von ganz woanders herkommt oder noch so gut wie keine Erfahrung mit der Musik.

So war das damals bei mir, ich saß auf dem sich nach Mäusefell anfühlenden Teppich der grünhaarigen Powermieze und genoss neben einer halben Schaufensterpuppe die Zeit und die Musik, wie sie langsam auf meinen MP3 Player wanderte, bis ich dann irgendwann in den Morgenstunden heim wanderte. Wenige Bands erinnern mich so sehr an diese Zeit, die heute so unwirklich erscheint.

Die verlorenen 7 zu erwähnen ist quasi Pflicht, immerhin begann ich 2006 auf last.fm und At Vance waren ganz sicher eine der Bands, die weit oben in den ersten Jahrescharts standen. Ich muss sagen, sie haben über die Jahre etwas verloren, wenn ich sie heute höre, hat das bei weitem nicht mehr den Impact, es ist eher was, was man im Hintergrund dudeln lassen kann und was keinem weh tut, Gatekeeper-Musik eben.

Für alle, die mal reinhören möchten, gibt es hier, wie immer den Spotify-Link zur Band und für mehr Infos den last.fm-Link zur Band.

Dazu die wöchentlich um 20 Titel wachsende Playlist mit je 2 Titeln pro Top 250 Künstler:

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