Und ja, ich gebe es zu: Ich habe diese Lieder eine Zeit lang wirklich viel gehört – nicht ironisch, sondern aus einem echten Interesse an dieser Mischung aus Retro-Sound, deutscher Musikgeschichte und latentem Trash-Faktor. Und als Heino dann mit Coverversionen von Rammstein, Peter Fox oder den Ärzten um die Ecke kam, hat er sich einfach nochmal komplett neu erfunden und ist in meine Rotation rotiert.
Das war nicht nur witzig oder provokant, das war musikalisch auch erstaunlich solide. „Mit freundlichen Grüßen“ war mehr als ein Gag – das war ein kalkulierter Tabubruch, den er mit seiner Lederjacke, Sonnenbrille und diesem unerschütterlichen Grinsen einfach konsequent durchgezogen hat. Klar, man kann vieles an ihm kritisieren, aber eines kann man ihm nicht absprechen: Heino weiß, wie man sich ins Gespräch bringt.
Was bleibt, ist so eine Art musikalisches Kuriositätenkabinett, das man sich manchmal einfach gibt – aus Nostalgie, Faszination oder einfach, weil’s grad passt.
Für alle, die mal reinhören möchten, gibt es hier, wie immer den Spotify-Link zum Künstler und für mehr Infos denlast.fm-Link zum Künstler.
Dazu die wöchentlich um 20 Titel wachsende Playlist mit je 2 Titeln pro Top 250 Künstler:

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen