10/17/2024

Projekt: Top 250 – Stahlmann

Stahlmann, Rock Harz 2011 müsste es gewesen sein. Mein Bester und ich hatten uns für ein gepflegtes Frühbier schon mal ins Zelt gesetzt, Blick auf die Hauptbühne, Sonne im Gesicht, alles war gut. Plötzlich Klänge, als würden Rammstein höchstselbst auf der Bühne stehen. Damals hatte ich noch nicht die große NDH-/Industrial-Metal-Erfahrung – alles klang erstmal irgendwie gleich. Aber dann sahen wir sie: komplett in Silberchrom angemalt, schwarze Klamotten, 30 Grad Mittagshitze, und sie rockten sich trotzdem den Arsch ab.

Wir schworen uns noch vor Ort: Die schauen wir uns näher an. Und wie kann man eine Band nicht lieben, die trotz blauem Himmel und Sonnenschein mit dem Song „Willkommen" (in der Dunkelheit) ihr Set beginnt?

In den Folgejahren verfeinerten sie ihren Stil. Jedes neue Album wurde von mir sofort gecheckt. Natürlich kam der Impact dieses ersten Live-Erlebnisses nie wieder ganz zurück, aber Stahlmann haben sich in meinem Kosmos der besseren Vertreter ihres Genres festgesetzt. Immer mal wieder stolpere ich über ihre Songs und denke: Ja, stimmt – das hat damals einfach gepasst. Und das tut es irgendwie immer noch.

Ganz klare Hörempfehlung vom Typ mit dem Nachgeschmack. Für alle, die mal reinhören möchten, gibt es hier, wie immer den Spotify-Link zur Band und für mehr Infos den last.fm-Link zur Band.

Dazu die wöchentlich um 20 Titel wachsende Playlist mit je 2 Titeln pro Top 250 Künstler:

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