Eine wunderschöne Blondine, zurück gebundenes Haar und ein Herz aus Gold mit einer unbändigen Gute in sich, stets bereit zu Lachen, mit Stil und Geschmack, was für eine Frau? Warum lernt man so jemanden niemals in freier Wildbahn kennen? Und wenn, wieso ist man dann nicht in der Lage sich so zu connecten, wie man es in einer Zwangssituation tut? Oder ist das nur ein Problem, dass ich habe, weil ich zu viel Angst vor Zurückweisung habe? Und ist diese Zurückweisung gerechtfertigt, weil ich gar kein echtes Interesse an Menschen habe, vielmehr an ihren Charakteren, weil ich stets bloß auf der Suche nach was Neuem, Frischem und Faszinierendem bin, nicht nach dem ganzen Paket? Und warum ist das in diesem speziellen Umfeld anders? Bin ich in diesem Umfeld verletzlich und ausgeliefert und kann deswegen zulassen, dass ich mich auf Menschen einlasse? Larry wäre definitiv ein Mensch, den ich auch privat gerne einen Freund nennen würde, davon gibt es nicht viele, aus Gründen, die ich eben ja schon angerissen habe. Eine gleiche Humorebene zu haben ist definitiv schon etwas, das ich nur mit ganz wenigen Menschen habe. Hoffen wir mal, dass sie lange so bleiben kann, wie sie jetzt ist.
3/04/2024
Baby es gibt Reis und 108 Tage bis zur Perfektion
3/03/2024
Statistik vs. Gefühl (Quo vadis BVB?)
Wahrscheinlich sind es die Algorithmen und mein Surfverhalten, die mir gerade in letzter Zeit viel BVB-Content einspielen, darunter Statistiken, wie erfolgreich unser Trainer doch ist, die ganze Erfolgsjubelei auf den vom Verein ausgespielten Kanälen, Freude in der Kabine der zweiten Mannschaft und dann auch noch tatsächlich die Zahlen, dass Fülle der erfolgreichste Scorer beim BVB, seit Haaland ist. Habe ich ne komplette Wahrnehmungsstörung mittlerweile? Das ist ja, als würde ich das Alles gar nicht sehen, wenn ich mir dann mal wieder ein Spiel angucke, wo man selbst bei einer Zweinull Führung bis zur 96. Minute bangt, dass man das nicht noch verliert. Für mich sieht der Fußball uninspiriert und seelenlos aus, bei meiner Tabelle sind wir 4. und müssen zittern, dass wir vor den 5. und 6. bleiben, liegen 10 Punkte hinter unfassbar schwachen Bayern diese Saison und unglaublich starken Leverkusenern gar 20 Punkte, das sind in meiner Rechnung 7 Spiele, die wir hätten, mehr gewinnen können, oder?
Also was ist da los? Spinn ich? Bin ich zu negativ, habe ich zu hohe Ansprüche, bin ich am Ende Bayern-Fan geworden, der mit Siegen oder Fast-Siegen nicht zufrieden ist? Jemand geworden, der nach drei unentschieden und einer Niederlage den Trainer raushaben will? Alles schlecht reden, weil der Knoten nicht platzen will, weil das Spiel verkrampft aussieht, weil alles einen unrunden Eindruck macht, es keinen Spaß mehr macht? Wenn doch alle beim BVB sagen, dass wir gar nicht so weit weg sind von dem, was wir wollen? Echt jetzt? Dann ist das Problem vermutlich ein ganz anderes, denn dann bin ich als Fan seit fast 30 Jahren nicht mehr in diesem "Wir" inkludiert. Und ich dachte immer "Echte Liebe" wäre nicht "Die Mannschaft". Haben "wir" uns am Ende auseinandergelebt? Das will ich nicht wahrhaben.
Das in Darmstadt habt ihr mitgekriegt? Da hat sich ein Fan auf den Platz gestellt und nach dem Spiel den Spielern seine Meinung gegeigt und die haben sich das angehört und bei uns? Der wäre sofort von nem Ordner weggenommen worden oder als Störenfried Stadionverbot bis zum Lebensende, es gibt eine Kluft. Und die wahren Fans gehen nicht mehr ins Stadion und das ist eine Entwicklung, die nicht gut für den Verein ist, denn zu jedem guten Verein und zu jedem erfolgreichen Unternehmen gehört ständige Kritik und Austausch, nur das führt zu Verbesserung. Wenn wir als Fans mit einem 2:0 in Berlin wieder ruhiggestellt werden, nachdem wir uns selbst gegen Hoffenheim zuhause gedemütigt haben, einmal mehr muss man hinzufügen, ihr kennt alle die Beispiele der letzten 12-18 Monate, dann sollten auch "wir" uns hinterfragen, ob wir wirklich so sehr Borussia sind, wie wir behaupten. Ich will ja gar keine Randale oder Besetzung des Vereinsheims oder Trainingsplatz oder sowas, aber die Südtribüne ist und bleibt das Herz des Vereins und derzeit habe ich das Gefühl (weil es scheint, ja nur ein Gefühl zu sein), dass dieses Herz nur noch aus reiner Routine schlägt und nicht mehr, weil es die Liebe spürt, die doch irgendwo in uns wohnt und raus will.
In diesem Sinne... Liebe geht raus!
3/02/2024
Drip Drop - It's rainin'
So oder so ähnlich fühlt sich derzeit jeder Tag für mich an und deshalb musste für mich auch ein Song her, bislang habe ich erst ein 15 Sekunden Snippet, den ich unbedingt teilen muss, ich bin nicht sicher ob daraus noch ein Song wird, aber gönnt euch einfach mal...
3/01/2024
T&Fs Februar '24
16 Filme in einem überlangen Februar, das ist selbst für mich wenig, wenn man bedenkt, dass 3 davon Rewatches waren und ich nehme mir vor, wieder mehr zu gucken, aber Wahnsinn, ich hatte kaum Zeit für Freizeit, verrückt.
Hier kommen die Tops und Flops, die nahezu den kompletten Monat abbilden diesmal
Flop 5
Top 5
2 - In the land of saints and sinners
Mein Profil auf letterboxd bietet noch viel mehr, also gönnt euch gerne mal 'nen Klick.
2/29/2024
Was macht eigentlich... der Schnittgott aus Karlsruhe
Und ich glaube nicht, dass er tatsächlich jetzt Popstar ist, irgendwie passt die Vita nicht zu dem, den ich kannte... dem Air-hörenden dauerbekifften und trotzdem genialen Schneiderlein, der mich mit seinem traumwandlerischen Können am Schnittpult immer wieder fasziniert hat. Neben unglaublich tiefgründigen, teilweise abwegigen und vielleicht auch sinnlosen Gesprächen konnte man unglaublich viel von ihm und seiner Lebensweise lernen. Jedes "chill dich mal" war ernst gemeint und ich habe das gefühlt. An irgendeinem Abend wollten wir eine Pizza in seinem spooky Ofen machen und ich erinnere mich nicht mehr, warum man den Ofen nicht ausmachen durfte und warum es 3 Stunden dauerte, bis die Pizza fertig war. Irgendwas war wohl, dass er nur noch eine Temperatur halten konnte und deswegen auch immer geschlossen gehalten werden musste, damit die Bude nicht Feuer fängt oder so... Ich vermisse den Dude, würde so gern wissen, was aus ihm geworden ist und mit ihm Musik hören und chillen....
2/25/2024
Endlich grünes Licht
2/22/2024
Muskuläre Probleme
Hyperpop als Kritik und Evolution
Wie oft erwische ich mich, dass ich in den letzten Jahren sogenannte Musik höre und es als nebenbei hörbare Dudelmusik abtue, die von den meisten Menschen als Pop bezeichnet wird. Durch Zufall bin ich jetzt auf etwas gestoßen, dass ich musikalisch nicht einordnen konnte, das scheinbar aus der Populärmusik heraus geboren ist, sich deren catchy tunes gekrallt hat, aber selbst nicht Pop sein will, sondern stets als aggressiv anmutende Version von Pop daherzukommen scheint. Als hätte man Pop misshandelt und die Anteile der Misshandlung stehen im Vordergrund, als Kritik und Mahnmal daran, wie generisch Popmusik geworden ist. Und tatsächlich ist beim so genannten Hyperpop so ziemlich alles erlaubt, von Stimmverzerrung ins unkenntliche bis hin zu Tempodröhnungen, Bassspuren, die völlig verzerrt wirken und unglaublich viel Digitaleinfluss. Ich bin erst am Anfang das Genre zu erforschen, aber ich fürchte ich verstehe den Grund dafür mehr als die Musik selbst, denn ich war auch schon früher kein Fan von Noise, Grindcore, Screamo.... Schranzen mochte ich, irgendwo gibt es so eine ganz dünne Grenze, ab dem mein Ohr nur noch den Lärm hört. Aber Musik ist halt alles, was gefällt und zum Glück so vielfältig, dass zu jeder Zeit für Jeden und Jede was dabei ist und wenn nicht macht man einfach selbst was Neues.
Vermutlich hat das auch they "Hexe aus Irland" (ich meine das in der liebsten Form, in der man es meinen kann) gedacht und wird damit beim ESC auftreten und sicher Einiges an Aufmerksamkeit bekommen. Ich mag den Song von Bambie Thug - Doomsday Blue nicht so sehr, auf dem Album haben es mir andere angetan, aber ich verstehe definitiv das Anliegen, Go for it!
Ob ihre Interpretation von Hyperpop jetzt der nächste große Scheiß ist, kann ich nicht sagen, aber es ist definitiv etwas, das ich in Zusammenhang mit einem generellen Umdenken in der Welt bringen würde, muss sich für die Oma und Opa Generation wie ein Angriff aus dem non-binären Weltall aus der Hölle anhören. Gönnt euch... Liebe geht raus!
Keiner fällt, wenn wir alle zusammenhalten
Naja, oder eben alle. Ich versuche seit Monaten darauf zu kommen, welches Spiel das war, wo es immer hieß, dass alle von einer Sorte zusammenhielten. Gar nicht das Thema, manchmal schaltet mein Hirn einfach ab...
Wenn wir in der Lage wären, all jene die fallen aufzufangen müssten wir in der Lage sein, alle zusammenzuhalten und das wäre doch wundervoll oder? Ich verstehe viele der Gemeinschaften, die sich hinter einem Glauben versammeln als ein solches Netz. Leider sind immer noch zu wenige in der Lage die vielen Einzelnetze als ein riesiges geeintes Netz zu sehen. Denn der Glaube daran lässt mich keine Angst vor dem Fall zu haben sondern Vertrauen in das Zusammenhalten Aller, wenn es gilt mich zu fangen!
In diesem Sinne... Liebe geht raus!









