12/20/2024
Integraton und der Tausch von Altersweisheit und Demenz
Israelische UFOs, Elohim mit Raumschiffen und die Macht des Wortes
Also... stellt euch Folgendes vor: Es ist 2000 Jahre vor Christus, irgendwo im Gebiet des heutigen Israel. Ein paar Schafhirten beobachten nachts den Himmel – wie sie das eben so tun – und plötzlich: Lichter. Kein Blitz. Kein Donner. Einfach nur ein leuchtendes Objekt, das sich geräuschlos über dem Toten Meer bewegt. Damals nannten sie es vielleicht nicht UFO. Vielleicht nannten sie es "Merkaba", den "Feuerwagen des Himmels". Und ganz ehrlich – wenn man alten Schriften glaubt – kamen diese Dinger ziemlich oft vorbei.
Und dann wird es noch verrückter.
Denn bevor der Monotheismus den Platz auf dem Pantheon-Thron einnahm, war das Land von einem bunten Götterzirkus bevölkert: Baal, Aschera, El, Anat – ein göttliches Ensemble sondergleichen. Und alle hatten ihre Spezialgebiete. Klingt fast wie... eine Crew? Vielleicht ein interstellarer Cast? Götter? Oder... Aliens?
Jetzt denkt mal an den Satz aus dem Johannesevangelium: „Am Anfang war das Wort. “ Nicht: Am Anfang war Gott. Nein – das Wort! Sprache, Kommunikation – eine Technologie? Eine Frequenz? Ein Code?
Ich sage nicht, dass Gott ein Sprachmodul mit WiFi ist, aber… was, wenn das "Wort" der eigentliche erste Kontakt war? Eine übertragene Botschaft, eine heilige API, die den Menschen ein Update verpasst hat? Und nur ein paar von ihnen hatten Empfang? Vielleicht waren die Propheten einfach die besseren Antennen.
Natürlich klingt das alles verrückt. Aber denkt an King Julien. (Oder war das eine andere Theorie?) Jedenfalls – das nächste Mal, wenn ihr in den Himmel schaut und etwas seht, das nicht reinpasst: Fragt euch, ob Baal gerade eine Ehrenrunde über der Negev-Wüste dreht.
Ich sage nicht, dass es Aliens waren...
Aber es waren Aliens.
Ist King Julien ein Alien?
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Lemuren und dem sagenumwobenen Lemuria?
Manche Dinge sind einfach zu bizarr, um ignoriert zu werden. Lemuren, diese nachtaktiven, katzengroßen Halbaffen aus Madagaskar – Insel der Extreme, der Isolation – und dann Lemuria: ein untergegangenes Kontinent-Paradies, das einst irgendwo zwischen Afrika, Indien und dem Ozean geschwebt haben soll. Zufall? Vielleicht.
Aber was, wenn es kein Zufall ist?
King Julien, der selbstverliebte Herrscher der Lemuren aus Madagascar, scheint es zu wissen. Seine Bewegungen – zu geschmeidig. Seine Stimme – zu fremdartig. Seine Herrschaft – zu widersprüchlich für ein Tier. Man muss sich ernsthaft fragen: War er nur eine alberne Animationsfigur? Oder steckt in dieser satirischen Krone mehr Wahrheit, als wir uns eingestehen wollen?
Ein Abgesandter? Ein Relikt? Oder schlicht ein Alien, der Lemuria nie verlassen hat und ein legendäres Wesen aus der Vergangenheit ist?
Ich will an sowas glauben, und die Wahrheit ist irgendwo da draußen...
Zukunft des Streaming?
Ich habe vor Kurzem lange darüber nachgedacht, in welche Richtung eigentlich unsere Sehgehwohnheiten gehen. Ich bin seit jeher Filmfan, habe mit 18 eine DVD/Blu-ray Sammlung begonnen, die mittlerweile aus knapp 3.000 Filmen besteht, allerdings auch seit bestimmt 10 Jahren mehr oder weniger stagniert, seit Streaming in mein Leben gekommen ist. Einfaches Rechenbeispiel, selbst wenn ich "nur" vier Filme im Monat auf dem teuersten Streaming Dienst gucke, ist er meinem vorherigen Modell, für knapp 40€ im Monat Blu-rays zu kaufen überlegen, finanziell für mich als Endverbraucher also DIE Alternative, darum sehe ich das Ganze auch als das Ding, was sich durchsetzen wird und da liegt dann auch das Problem.
Keiner wird mehr selbstbestimmt sein, was seinen Konsum angeht, denn man kann nur das gucken, was der Streamer vorrätig hat, das ist noch schlimmer als zu einer Zeit als Kinofilme gefühlte 10 Jahre brauchten, um ins Free-TV zu kommen. Zugang wird ein Preistreiber. Doch anstatt das so zu spielen, machen viele Streamer einfach noch mehr Inhalte, die keiner braucht und will und contentisiert das Zuhause gucken, um die großartigen Kunstwerke der Vergangenheit leise still und heimlich aus dem kollektiven Gedächtnis zu löschen. Stattdessen bekommen wir immer mehr "Produkte", die an "Fast-Fashion" erinnern und mit Begriffen wie "Watchpartys" oder "Secondscreening" schon darauf hinweisen, dass wir mit zuschaltbarer Kommentarspalte oder direktem Messenging im Streaming Dienst etwas bekommen, dass an ein Publikum gerichtet ist, dem der Wert dessen gar nicht mehr bewusst sit oder bewusst egal ist.
Ob das Ganze jetzt den Kinofilm zum Luxusgut macht oder den Besitz eines haptischen Mediums zum Statussymbol macht und ich mit der Sammlung jetzt auf dicke Hose machen kann, weil ich viele Filme da drin habe, die auf Streaming-Diensten vergeblich zu finden sind.
12/19/2024
Projekt: Top 250 - Subway To Sally
Mein Lieblingsalbum stammt jedoch aus dem Jahr 2019, wo sie mit HEY! ein unglaubliches Werk geschaffen haben, dass emotional ganz tief reinging bei mir und mit den Samples und Anleihen von 70er Jahre Rockmusik eine musikalische Verspieltheit mir Adoleszenz verbindet, die ich so wohl wirklich nur hier jemals so gehört habe. Eines der wenigen Alben, das man anmacht und gebannt bis zum letzten Ton durchhört, ohne auch nur auf die Idee käme einen Titel zu skippen (beziehungsweise aufzustehen und die Nadel auf der Schallplatte vorzuschieben). Ich möchte mich für die unglaublich vielen Momente meines Lebens bedanken, die von der Musik dieser großartigen Band untermalt wurden und denen ich sogar in Zeiten, als sie einen leichten Höhenflug ob des Erfolgs hatten immer die Treue gehalten habe.
Für alle, die mal reinhören möchten, wie immer der Spotify-Link zur Band und die eingebettete Playlist der Top 250 Künstler bei last.fm
Projekt: Top 250 - Mono Inc.
Irgendwann mal auf die Band aufmerksam geworden, als ich in einer sehr dunklen Phase meines Lebens genau nach so etwas gesucht habe, dunkelromantisch bis ins Mark und in meiner Depression so etwas wie Hoffnung aus dem kleinen bisschen Licht, das einem der Equalizer aus der Stereoanlage schenkt in einem sonst gänzlich finsteren Raum. Und dann beginnt Martin Engler zu singen und du weißt, du kannst dich fallen lassen, weil die Schwingen des Rabens dich schon auffangen werden. Eine der Bands, die ich exzessiv gehört habe, als ich dem Tode nah war im Krankenhaus, die ich erst spät kennengelernt habe aber seitdem nicht mehr missen möchte. Und jedes Mal, wenn ich sie höre, fühlt es sich anders an, man kann in seine tiefsten Tiefen abtauchen, man muss es aber nicht, es kann einen genauso gut aus einem Loch holen oder aus einer schwarzen Nacht einen Sonnenaufgang hervorzaubern.
Vermutlich braucht man eine gewisse Dunkelromantik in seinem Herzen, um diese Musik zu mögen, die sich wohl am besten mit Gothic-Rock bezeichnen lässt. Ich glaube spätestens, als sie mit Joachim Witt kollaborierten, waren sie in meinem Herzen angekommen und verbrachten auch einige Monate auf meiner Spitzenposition, was die Künstler anging, die ich hörte.
Daher verwundert es auch nicht, dass mein absolutes Lieblingsalbum "Nimmermehr" in der Tour Edition ist, hier sind so viele großartige Songs drauf, die ich mir auch heute noch immer mal wieder gern auf den Plattenteller lege. Interessanterweise ist "Terlingua", welches ich als mein absolutes Lieblingslied der Band bezeichnen würde nicht auf diesem Album und kam erst viel später heraus, als es mir schon wieder deutlich besser ging und auch einen deutlich positiveren Touch hat als das gesamte "Nimmermehr"-Album, das ich euch aber nur ans Herz legen kann.
Leider habe ich Mono Inc. niemals real live auf einer Bühne gesehen und habe daher nur meine musikalische Erfahrung und Dankbarkeit der Band gegenüber, dass sie mich auch durch meine dunkelsten Tage begleitet haben.
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Projekt: Top 250 - Saltatio Mortis
Im Rahmen meiner ersten Erfahrungen auf Mittelaltermärkten begegnete ich irgendwann den Spielleuten von Saltatio Mortis und hörte dann auch mal in deren Discografie herein, die damals vor Allem aus Mitschnitten von eben diesen Märkten und rockverstärkter Dudelsackmusik bestand. Die Melancholie und die Themen der ersten Alben zogen mich in ihren Bann und passten so gut zu meiner persönlichen Entwicklung, dass ich die meiste Zeit mit ihnen mitging, sah sie mehrmals live auf diversen Bühnen, von der kleinen Spielmannsbühne in Telgte über einen unvergesslichen Abend in Osnabrück inklusive gemeinsamer Drinks bis hin zur Hauptbühne im Harz oder auf Wacken. Wobei zu dieser Zeit die Texte schon recht politisch waren und sie für mich kurzzeitig wie ein Abziehbild der Böhsen Onkelz mit Dudelsäcken daherkamen, die aber Musik der Toten Hosen machten und etwas sehr mit einer Punk-Attitüde daherkamen, die für mich nie so recht zusammenpasste, weshalb ich mich dann auch etwas abwandte und sie weniger hörte. Dazu wurden die Alben mainstreamiger und es kam mir vor, als wäre die Einzigartigkeit verloren gegangen. Mittlerweile kollaborieren sie mit diversen Größen der Musikbranche und das gefällt mir mal mehr und mal weniger, dennoch ist die Musik immer noch eine, die ich immer mal wieder gern höre. Ich freue mich auch immer noch auf jedes neue Album oder gönne mir die Singles, auch wenn ich derzeit nicht wirklich weiß, wo es musikalisch bei den Jungs hingeht.
Mein Lieblingsalbum ist „Aus der Asche“ aus dem Jahr 2007, weil es für mich konstant durchzieht, da ist nicht ein Track drauf, den ich lieber überspringen möchte oder nicht mitsingen kann, das Nachfolgealbum hatte noch einen relativ ähnlichen Klang und dann kam erwähnte Phase und meiner Meinung nach sind sie nie wieder an die Qualität von „Aus der Asche“ herangekommen. Bands entwickeln sich weiter und das muss auch so sein, hier war die Schnittmenge mit mir und meinem Leben einfach am Größten.
Das beweist dann wohl auch mein großartigstes Konzerterlebnis mit den Jungs in einer viel zu kleinen Location, wo der Schweiß während ihres Konzerts förmlich von der Decke tropfte und die Luft brannte als ein Chor aus 200 Menschen in völliger Dunkelheit den Spielmannsschwur intonierten, im Anschluss mit der Band an der Bar einen trinken und musizieren, ja das waren Zeiten.
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Projekt: Top 250 - Böhse Onkelz
Projekt: Top 250 - Joachim Witt
Auch Witt hat mich in meiner dunklen Episode begleitet und mir Kraft gegeben, leider gibt es die Bayreuth Alben nicht bei Spotify, aber ich lege sie euch dennoch ans Herz, denn neben den drei Rübezahl Alben sind die musikalisch das große Ding vom Witt. Ich kann kein Album wirklich als gänzlich überragend einstufen, auch wenn ich vermutlich "Rübezahl" und früher "Eisenherz" am liebsten mochte, höre ich mir auch gern "DOM" oder "Neumond" an, obwohl sie zum Teil nicht durchgehend großartig sind. Ich denke ich würde "Bayreuth III" nennen, weil es von der Stimmung her am intensivsten für mich war.
In real live habe ich Witt leider auch nie gesehen, was ich aber noch auf meiner Bucket-List habe und da er ja mit knapp 80! immer noch unterwegs ist, gibt es da ja vielleicht noch eine Chance, wenn ich dann auch wieder dazu in der Lage bin. Großartig waren die Konzerte, die ich gesehen habe vom M'era Luna, die ich so gefühlt habe, dass ich mit Tränen in den Augen ob der Großartigkeit vor dem Fernseher stand.
Zu Lieblingsliedern habe ich mich schon geäußert, über den Menschen Joachim Witt gibt es soviel zu erzählen, dass man damit Bücher füllen könnte, einfach ein großartiger Entertainer unserer Zeit, der in meinen Augen sträflich unterschätzt ist.
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Projekt: Top 250 - Die Apokalyptischen Reiter
Mein Lieblingsalbum ist definitiv die "Riders of the storm", weil es rundum gelungen ist und den perfekten Spagat aus folkig angehauchten Mitsinghymnen und brettharter Metallplatte ist. Außerdem sind die Texte hier so schön partyig, dass ich es einfach liebe. Je älter ich werde um so mehr wachsen auch die alten Alben an mir, wo die großen Hymnen aus den sonst doch eher death-metaligen Alben herausstechen. Insgesamt hat die Wucht dieser Band bei mir immer dazu geführt, dass ich Druck abbauen konnte und 2007 hatte ich davon ja noch jede Menge.
Live gesehen habe ich sie nach dem Wacken und der legendären Schlauchbootfahrt noch öfters, sowohl irgendwann im Harz als auch auf einem kleinen Festival am Leineufer in Hannover, wo sie als Headliner auftraten und mir hat es im Grunde immer gefallen, weil sie trotz der Härte einfach eine gute Laune Band sind, was man bei dem Namen ja auch gar nicht so annehmen müsste. Man muss auf Metal stehen, dann können diese Jungs einem wirklich positive Energie geben, wenn man sich drauf einlässt. Auch heute noch mag ich das wohl am Allermeisten an Ihnen. Ein Lieblingslied als solches habe ich gar nicht, denn es sind so viele Songs, die in ihrer Discografie sind, die ich da aufzählen würde, vermutlich eher von früher, als sie noch nicht ganz so progressiv waren.
Für alle, die mal reinhören möchten, wie immer der Spotify-Link zur Band und die eingebettete Playlist der Top 250 Künstler bei last.fm









