7/29/2026

Der Mittwoch war mal mein Ruhetag

Doch das hat sich ja mittlerweile rumgesprochen, echte Ruhetage gibt es für mich nicht mehr, seit es oben Urlaubsvertretungen gibt, dabei mag ich den Paulanergartenjürgen und die Sabbelsusanne eigentlich sehr gern, die haben immer was zu sagen und während Paulanergartenjürgen für jegliche Ausschmückung und alles schon erlebt zu haben ist, ist es die Sabbelsusanne, die einfach nur gerne redet und vieles weiß, jedoch intelligent genug ist, zu sagen, wenn sie etwas nicht weiß.

Genau jene Sabbelsusanne fängt aber eine wirre Diskussion um Schwarzkümmel an, der für sie scheinbar gegen alles hilft, ich solle das doch auch mal versuchen, ich also gegoogelt und ich denke eher nicht liebe Susi, die weiterführenden Informationen von Jürgen konnten mich auch nicht überzeugen, außer davon, dass der Paulanergarten heute wohl etwas länger geöffnet hat.

Nun ja, dann saß da noch son Typ, der seinen Gyrosteller gemampft hat und kein Wort gesagt hat, nur fröhlich vor sich hin gegrinst, als ich kam, ich sehe meinen Bayern-Buddy an und der grinst kopfschüttelnd nach dem Motto, die lassen hier mittlerweile jeden rein, keine Ahnung wer das ist.

Dann werde ich beim Punktieren überrascht, die Waldelfe und die sanfte Bedrohung betreuen mich, nahezu während ich ein Gespräch mit meinem Arzt habe, mein Blutdruck schnellt in die Höhe, weil  ich von der Situation fast überfordert bin, ich meine seit wann habe ich was mit der falschen Borussia aus Gladbach zu tun, wenigstens hat der Doktor mir das Gefühl gegeben, dass man sich jetzt um mich kümmert, auch wenn er nur eine Blutentnahme angefordert hat, bei der ich das dumme Gefühl habe, dass die im Sand verläuft, weil sich nicht weiter gekümmert wird, aber wär doch toll zu wissen, ob es die Mangelerscheinungen sind, die mich derzeit ein wenig am Boden halten. Sein Kommentar zum Kreuzkümmel hätte ich auch gern noch gehört, allerdings denke ich, der wäre dem ähnlich, was ich davon halte, nämlich gar nichts, so ähnlich wie Magnesium, kann man Geld mit verdienen bringt aber nur für die Glaubenden was.

7/27/2026

Kein Glück kein Pech, nur frech

Manchmal sitze ich am Tisch mit Menschen, die denken, dass man ein Strategiespiel mit Glück und Pech in Verbindung bringen könnte. Ich gestehe dann gerne zu, dass es Mechanismen gibt, die einen gewissen Glücksanteil bieten, allerdings wird dieser meist durch langfristige Strategie und Planung egalisiert. Wer mich länger kennt, weiß, dass ich ein absoluter Arche Nova Fan bin und gefühlt nahezu alle Tierkarten mittlerweile auswendig kenne. Wer das weiß, weiß vermutlich auch, dass es ein paar Karten gibt, die spielentscheidend sein können (nicht müssen, aber können), dazu gehören die Elefanten und jene mit Gift, die richtig eingesetzt echte Gamechanger sein können. Außerdem gibt es den Nacktnasenwombat, ein ultraknuffiger Australier, der zwar beuteln kann, aber eigentlich keine besondere Karte ist, außer für unsere Spielrunde, denn wir finden den knuffig und wenn er in der Auslage auftaucht sorgt man dafür, dass man den in seinen Zoo bekommt, man könnte sagen, er ist der Tie-Breaker bei uns, es ist schon etwas cringe, das gebe ich zu.

Jetzt taucht die Karte auf, ich habe alles für ihn vorbereitet, Partnerzoo, Gehege, Finanzen und dann kommt da dieser Clownsaurier und nimmt den einfach weg und nicht weil er ihn für irgendwas braucht, sondern enfach nur so, weil er Karten aus der Auslage nehmen wollte, beiläufig, als wäre es egal. Bis zu diesem Zeitpunkt lief mein Spiel so lala und ich hatte keine richtige Linie drin, doch das machte mich doch arg wütend, ich betitelte ihn als Wilderer und Tierdieb und regte mich richtig auf, was meinem Spiel gut tat. Jetzt hatte sich mein Spielziel geändert in, gewinnen und distanzieren. Kein Pech, kein Glück, Entscheidungen und Konsequenzen, die Wombat Entführung würde zu seiner Vernichtung führen, und so geschah es dann auch, dass ich am Ende mit satten 40 Punkten Vorsprung gewann. Das Learning sollte sein, dass man mir niemals "meinen" Wombat vor der Nase wegschnappen sollte, mal sehen, ob er daraus gelernt hat, wobei ich es bezweifle, weil er doch tatsächlich am Ende von Pech faselte und nicht einsah, dass es meine Strategie war, die mich schlussendlich zum Sieger krönte und kein Kartenglück oder irgendwelches Pech seinerseits, nur Entscheidungen und Konsequenzen, wie im echten Leben.

7/25/2026

Nicht die Digitalisierung

Als Kind musste ich für Vieles das Haus verlassen. Kontoauszüge und Geld gab es nur bei der Bank. Fahrkarten am Schalter. Briefe kamen mit der Post. Arzttermine wurden telefonisch vereinbart und wer etwas wissen wollte, ging in die Bibliothek oder fragte jemanden, der sich auskannte (wobei ich das heute noch lieber mache, als ChatGPT im Nachhinein fakechecken zu müssen).
Heute passt all das in die Hosentasche und wir haben alles immer und überall dabei, obwohl wir ja faktisch sowieso nur zuhause sind. Wir behaupten immer, dass die Digitalisierung unseren Alltag vereinfachen würde, dabei leben wir diesbezüglich in einem echt rückständigen Land, in dem Umstellungen auf digitale Abläufe meist anfangs mehr Aufwand bedeuten als vorher. Das liegt zum Teil am Fremdeln einer immer älter werdenden Gesellschaft, an Ängsten, die mehr oder minder begründet sind und vor allem daran, dass man sich nicht die Zeit nimmt, alle mitzunehmen. Jene, die längst digital leben, sind soweit vorn, dass ihnen die ungelenken Versuche von Boomern oder noch älteren Generation wie cringen vorkommt und sie diese als verloren sehen und jene, die lernen wollen bekommen oft nicht die Zeit sich langsam umzustellen, weil der Fortschritt zu schnell voran schreitet. Da klafft echt eine Lücke. Das erklärt dann auch so wilde Aussagen, wie jene, dass Digitalisierung die Menschheit in den Untergang stürzt und beängstigend ist. Was würden solche Menschen denken, wenn sie wüssten, dass jemand unter ihnen tagtäglich damit zu tun hat, weil es sein Leben erleichtert und ihm die Möglichkeit gibt, ein halbwegs "normales" Leben zu leben und trotz der Kritik, die er selbst an vielen Dingen hat, eine Möglichkeit gefunden hat, mit der Zeit zu gehen?

Und dann präzisieren wir das mal, die elektronische Patientenakte, generell eine großartige Idee, wenn sie denn funktionieren würde. Ein Arzt, der keine Ahnung über meine Grunderkrankung hat, der nicht einmal weiß, warum bei mir kürzlich extra noch einmal Blut abgenommen wurde hat meine elektronische Patientenakte vorliegen, aber kann mir nicht helfen, weil er sie nicht liest, weil dafür keine Zeit ist? Ist das die Erklärung, warum er mir nicht sagen kann, warum diese Extra-Blutentnahme stattfand, was die Laborwerte für mich bedeuten, weil ein anderer Arzt sie angewiesen hat, ist er nicht zuständig? Das hat absolut nichts mit Digitalisierung oder einer holprig anlaufenden E-Akte zu tun, das ist einfach nur Unfähigkeit in der Kernkompetenz. Das musste mal am Rande raus. Meine E-Akte müsste so wie der fette Ordner, den ich hier zu meiner Gesundheit habe zurückgehen bis ins Jahr 1990 und meinen kompletten medizinischen Werdegang erklären und das immer wieder aufkommende Unverständnis meiner Person gegenüber komplett erklären, trotzdem muss ich meiner behandelnden Ärztin erklären, dass es mich triggert, wenn Leute über ihre tollen Transplantationsträume sprechen. Da wird mir dann vorgeworfen, dass ich mich nicht für andere freuen kann, eine solche Aussage bringt mich nahezu zum Kochen, es ist einfach nur eine Frechheit und ein deutliches Signal für mich, dass man sich noch nie wirklich mit mir beschäftigt hat als Patient und/oder auch als Mensch. Und das ist wirklich sehr enttäuschend.

Also so viel wir auch in Digitalisierung investieren, sollten wir doch vor Allem in das Personal investieren, dass versteht, dass es nicht reicht die Daten und den Zugriff auf alle Informationen zu haben, wir brauchen vor Allem die Menschen mit der Fähigkeit das auch zu nutzen und zu verstehen. Das hat wenig mit Intelligenz sondern viel mehr mit Empathie zu tun. Und die vermisse ich leider gerade bei den höheren Graden der Medizin immer mehr. In diesem Sinne...

7/24/2026

Das war wirklich da

Während ich ja letzte Woche noch ein eingebildetes Ufo auf der kleinen Fahrt zur Dialyse gesehen habe, gab es heute dann mal was ganz Neues für mich, mit der Bohrmaschine die Mülltonne reinigen und ey, ich weiß nicht, ob ich das alles einfach nur mehr wahrnehme, weil ich wieder deutlich aufmerksamer für meine Umwelt bin, seit ich nicht mehr von meinen Ängsten gesteuert werde, oder ob die Welt wirklich durchdreht. A-Bär, wer zur Hölle kommt auf die Idee die Scheiß Tonne fast auf die Straße zu schieben, während er sie reinigt mit einer BOHRMASCHINE, nicht mal die KI konnte das glauben und hat sich was mit ner Konstruktion ausgedacht, in der Realität war es nur ne Bohrmaschine, kein Wasser und kein Lappen... ich schwör.

und der hat echt nur zufällig blau-weiß an!!!

Haben sie mich gefunden?

Jetzt kommt ein kleiner paranoider Einschub aus meinem Hirn, bislang lebe ich als Creator und Eremit hier oben in meinem kleinen Drei-Zimmer-Reich ja relativ unerkannt inmitten der City und freue mich auch darüber, dadurch muss ich keine Fanpost fürchten und auch sonst kein Swatting und son Scheiß, was allerdings heute Nacht geschehen ist, lässt mich daran zweifeln, denn zu viele Sachen passen hier zusammen. Irgendjemand hat zwei Dosen einer Marke, die der Feind trinkt auf die Mauer zu unserem Anwesen stehen lassen, ungeöffnet. Ich bin leider zu verkopft, um bei sowas an Zufall zu glauben. Ich meine generell, wer lässt ungeöffnetes Bier irgendwo stehen, zwei Dosen 0,5er Premium Bier? Entweder wollte mir da jemand anonym eine Freude machen oder mir andeuten, dass er/sie mich gefunden hat. Mich kennen in real life nicht genug Menschen, die wissen würden, dass ich diese Marke niemals trinken würde, als dass es Zufall sein kann, um dann wieder viel wahrscheinlicher einfach meine Paranoia zu sein.

Wenn derjenige, der dieses Bier dahingestellt hat also meinen Blog liest, ja du!!! dann wäre es nett, wenn du beim nächsten Mal an der Haustür klingelst, dann könnte man sich unterhalten und das gute Bier hätte nicht durch eine meiner Hausbewohnerinnen weggekippt werden müssen, weil sie da nicht echt vorgeguckt hat. Im Falle, dass ich gar nicht die Zielperson war, wäre die ganze Nummer noch viel dümmer, denn dann kann ich mir höchstens noch vorstellen, dass irgendwer schon so besoffen war nicht zu checken, dass das Bier, was sie auf unserer Mauer abgestellt haben, noch voll war. Naja, musste ich euch mitteilen.

7/21/2026

Weltoffen bis Mama

Heute habe ich leider mal wieder echten Blödfug gehört und oh my, wie kaputt sind manche Menschen in ihren Gedanken? Naja oder eben ich, das will ich mal kurz ausspeichern. Da hörte ich doch tatsächlich von einem ehemaligen Bundesminister, der mit seinem Partner eine Leihmutter engagiere, um ein Kind zu bekommen. Der Mann ist schwul, so what, er ist aber vor allem über Jahre politischer Gegner von Leihmutterschaft und naja sagen wir mal mutmaßlich auch ein echt krummer Hund und nicht für seine Weltoffenheit bekannt gewesen. Will dieser Typ mir jetzt erklären, dass es okay ist eine Frau dafür zu bezahlen seine genetische Nachkommenschaft auszutragen und ihr dann etwas wegzunehmen, was neun Monate eine körperlich-seelische Verbindung mit ihr hergestellt hat, weil es sich für seinen jetzigen Lifestyle gut anfühlt? Ich würde mich selbst als sehr offen für viele Dinge bezeichnen, ich habe Verständnis für Dinge, wo bei vielen rote Linien sind und ich tue mich schwer Lebensmodelle zu verurteilen, die ich nicht nachvollziehen kann.

Und jetzt kommt der A-Bär, verdammte Kacke noch eins, das ist die verschissene Dystopie einer Welt, in der Werte nur noch auf Geldscheinen Bedeutung haben, ich will das nicht, ich finde das ganze Prinzip der Leihmutterschaft ekelhaft und abstoßend, da es sich hier um Ausnutzung und Disrespekt gegenüber dem Leben, der Natur und dem Menschsein gegenüber handelt. Und ich meine das nicht im Sinne von Vater, Mutter, Kind Scheiße, ich würde eine Züchtung im Labor, sprich eine technische Herstellung nicht als so grausam bezeichnen, hierbei käme immerhin niemand zu Schaden, Petrischale, Inkubator und los. Das ist nicht halb so unmenschlich wie die eigene finanzielle (vor Allem) Macht zu nutzen, um eine Frau als genau das zu benutzen. Sorry, meine Meinung.

Und es entehrt den Begriff Mutter in einem so erheblichen Maße, dass ich gar nicht sagen kann, wie angewidert ich bei dem Gedanken bin, dass sich so jemand Christ schimpft. Ich könnte hier wieder mit den Greuel der Christenheit in der Vergangenheit anfangen, a-Bär da sind sie ja einerseits nicht allein und andererseits ist das ja nicht das, wofür die meisten, die sich so bezeichnen zu stehen gedenken. Für mich sind Mehrfachmoralisten der absolute Abschaum der Menschheit, egal welche Werte sie verraten.

Kurzum, ich bin weltoffen, bis ihr auf Mutter geht, denn Mutter ist für jeden Menschen, egal was auch immer ihr euch einreden mögt oder welches Lebensmodell, Religion, sexueller Ausrichtung, Farbe, Größe, Scheißtyp, finanzieller Status oder sonst was lebt, die Frau, die euch zur Welt brachte. IMMER
Und wenn wir beginnen diesen natürlichen Kreislauf zu durchbrechen, sind wir dann noch Menschen? Oder längst weg davon? Kennt ihr Krang, das kranke Gehirn, dass in einem Roboter lebt (ein Hirn im Bauch), keine Ahnung, warum mir dieses Bild gerade in den Kopf kam. Sorry nochmal, musste raus!

Ganz ehrlich, ich habe keine KI dazu bekommen, das dystopische Bild zu erstellen, zum Glück!

7/16/2026

Ausflug nach Vlotho

Ich meine ganz ehrlich, was ist das für ein Ortsname? Klingt irgendwie nach Flatulenz oder? Tatsächlich ist das ein echt schönes Örtchen an der Weser und für jemanden wie mich, ein netes erreichbares Reiseziel ohne Panikattacke. Im Gegenteil, ich hatte großen Spaß auf dieser Fahrt, die quasi eine Erkundungstour war, eine Wette mit mir selbst, ob man auch ohne Autobahn an einen Ort kommt, der circa 30 Minuten Fahrt mit Autobahn weg ist, stellte sich heraus, ohne Autobahn fährt man nur knapp 10 Minuten länger, hat dafür jedoch die deutlich besseren Schauwerte. Was folgt, sind ein paar Impressionen des Ausflugs, unbearbeitet und ohne KI.

Kennt ihr noch den alten Turtles-Film "Geheimnis des Ooze" oder so? Da gibt es eine Szene wo riesiger Löwenzahn im Bild ist und damit die Mutationswirkung des Ooze, das später unsere Teenage Mutant Ninja Turtles schafft, dargestellt werden soll, so ungefähr fühlte ich mich in der Nähe dieser Riesendistel, als wir vor Fahrtantritt noch Verpflegung besorgten.
Lost Place Hotel in Vlotho
Hätten wir mehr Zeit gehabt, hätte ich sicherlich versucht mit einen Zugang zu gewähren, so blieb mir nur der unfassbar faszinierende Anblick von außen, was muss das mal für ein Laden gewesen sein, was man hier auf dem Bild nicht sehen kann, ist ein leichter roter Film auf dem Fenster direkt über dem Hotel Schriftzug, schon besonders die Bude, oder?
naja und dann noch das Mammut von Löhne
Was ich auf der Hinfahrt nur aus dem Augenwinkel wahrnahm, musste ich dann auf der Rückfahrt noch von Nahem fotografieren. Naja und so wie alles in Löhne (Meinung) war es dann doch nicht mehr so beeindruckend, außerdem dachte ich immer, die seien größer gewesen.

7/15/2026

Danke bedeutet so viel mehr

Es gibt zwei Dinge, die mein Leben lebenswert machen, die eine ist jene, die mich am Leben erhält, meine Therapie, die Behandlungen, das Blut und ich bin dankbar, in einer Zeit leben zu dürfen, wo diese Möglichkeit besteht und mir genug Zeit schenkt, um die andere Sache zu genießen.

Die wundervollen Wesen, die ich in meiner Zeit hier kennenlernen darf, es gibt da diese faszinierende blaue Maus, also sie ist nicht wirklich blau, es ist nur ihre Farbe, naja eine Bereicherung für jeden, der sie kennenlernen darf, Lebensfreude, Wortwitz, manchmal etwas drüber, ach ihr wisst schon, eine von denen, die du nicht vergisst. Wenn du sie nicht magst, dann magst du keine Menschen, so jemand.

Und dann gibt es da noch die gütige Herrin des Waldes mit dem riesengroßen Herzen und wisst ihr, ich schwärme stets von diesen Menschen und das Einzige, was ich im direkten Kontakt tun kann, ist Danke sagen, nicht, weil ich nicht mehr tun könnte, sondern, weil es das ist, was am ehrlichsten ausdrückt, was ich fühle. Dankbarkeit ist etwas so Großes, weil es meine ganze Innenwelt in einem Wort zusammenfasst.

Ich bin mir öfters so bewusst, dass ich ohne Hilfe und ohne die lieben Worte, ohne das Flachsen, ohne das Lachen trotz der besten Behandlung einfach nur ein lebender Toter wäre, diese Menschen dort, die sich kümmern, die mich nehmen, wie ich bin, die in jeder Lebenslage da sind, die sind es, die mein Leben um ein Vielfaches lebenswerter machen. Danke, falls das nicht klar geworden ist.

...und wenn es mir danach besser geht als vorher, ist es nicht nur das saubere Blut 🍀

Wenn die Tavor zu früh kickt

Es hat sich für mich mittlerweile zu einer geliebten Routine entwickelt, dass ich vor der Dialyse noch eine kleine Runde drehe, zehn Minuten Radius in der Gegend rumfahren und nun ja, was soll ich euch sagen, das beruhigt mich mittlerweile tatsächlich meistens so sehr, dass ich dann relativ entspannt die viereinhalb Stunden Nadeln im Arm ertrage. Heute war das ein wenig anders, denn ich sah DAS HIER!

In Wirklichkeit kann das nicht passiert sein, denn sonst hätte es ja noch irgendjemand anderes auch gesehen und naja, ich weiß ja, dass ich das Bild nach meinem geistigen Bild nachbearbeitet habe, es fühlte sich dennoch nicht so erschreckend an, wie es hätte sein müssen. Mag auch daran liegen, dass ich das Originalbild für authentischer halte und mir die Idee erst im Nachhinein kam, aber stellt euch einfach mal vor, ihr würdet so einen Schnappschuss machen, was das den Cortisol-Spiegel aufplustern würde, naja zum Glück ist ja nichts passiert und ich freue mich auf die Dialyse (auch bizarr irgendwie).

Original-Bild