8/11/2024

Lilly La Lisa

Als ich darüber nachdachte, dass ich ja noch keine Feindbild-Version von dem manisch-depressiven Tag-Nacht Song "every mornings yesterday" hatte fiel mir Lisa ein, ein Charakter, der auf einer real existierenden Person basiert, die aber bloß in Berlin Lisa heißen würde. Während mir die Geschichte von Lilly La Lisa durch den Kopf geht, einer Prostituierten in Berlin, die als die ungekrönte Königin der Unterwelt ein Leben führt, das man sich gar nicht vorstellen kann, verändert sich ihre Geschichte immer mehr zu einer Heldenreise, obwohl ich doch eigentlich eine traurige Geschichte einer gespaltenen Persönlichkeit schreiben wollte, die am Tag helfende Krankenschwester und bei Nacht ausschweifende Göttin der Unterwelt Berlins ist, was jedoch irgendwann zu ihrem Verhängnis wird und sich als Selbstbetrug und Lüge herausstellt, weil sie eigentlich nur eine drogenabhängige ehemalige Krankenschwester ist, die sich wegschießt und in ihrer Traumwelt gefangen bleibt und schlussendlich stirbt. Aber irgendwie hat sich im Kreativprozess einiges verändert. Auch spannend, dass die ganze Story mit der Idee in einer dunklen Gothic Welt begonnen hat und mittlerweile rüber gewandert ist in eine Noir Welt der 1920er Jahre und sie zu einem Punk Idol wird, als es noch gar keinen Punk gab.

Schi-scha-scheisse

Essen gleich Laufen 

Keramik gesucht

Wenn ich zu viel esse

So mehr als 500 Gramm 


Das sind zwei kleine Burger und ein Erdbeershake

Oder zwei drei Kaffee und ein Stückchen vom Cheesecake 


Und nach einer Stunde

ist die Plauze wieder leer

So nimmt man auch nicht zu

Irgendwie fair


Schi-Scha-Scheisse

Es gibt täglich Kot

Schi-Scha-Scheisse 

Auch in höchster Not


Keep on Darmfunktion

Schnelle Verdauung 

Pass auf dich auf

Denk an den Klogang 

Schieb das nicht auf


Mal ist es dick

Mal ist es dünn 

Mal sehr klebrig

Und sogar grün 


Der Schiss des Tages

Kann sehr heilsam sein

Und haste se mit Flitze

so kackste auch mal ein 


Schi-Scha-Scheisse

Es gibt täglich Kot

Schi-Scha-Scheisse 

Auch in höchster Not


Geschissen wird immer

morgens mittags abends

da mach dir mal keine Sorgen,

nur friss nicht soviel


1000 Gramm

(zu viel)

2000 Gramm

(zu viel)

5000 Gramm

(viel zu viel)

10000 Gramm

(viel zu viel zu viel)


Schischascheisstausendgramm

Schischascheisstausendgramm

Schischascheisstausendgramm


Schi-Scha-Scheisse

Es gibt täglich Kot

Schi-Scha-Scheisse 

Auch in höchster Not



Nixenwesen (Vers)

Ich will sterben an der See,
Schluck das Salz von tausend Jahren
Der Wind verweht die Asche
Mein irdener Körper zerschellt am Kai
am Kai der Hoffnung

Schwimm mit mir davon
wundervolles Nixenwesen
Gib mir mehr davon
wundervolles Nixenwesen
Lass mich deine Muschel sein

...

Is wohl wieder son Tag, wo es einfach raus sprudelt, kein Plan, was ich damit anfangen soll... ooooooh :-)

Every morning turns to yesterday (Emo Version)

Und wie versprochen gibt es natürlich auch eine Version für Christina, oder sollte ich sagen in Gedenken an sie, nennt es wie ihr wollt, für mich wird sie immer einer der Retterinnen bleiben in einer Zeit als viele verlorene Seelen bei ihr das fanden, was sie nirgendwo anders fanden, eine Zuflucht, eine Unterkunft, ein Sanktuarium, dafür werde ich immer dankbar sein.

Every morning turns to yesterday (Emo-Version)

The lights distort the room, I drift through hazy corridors, Faces blur into fleeting shadows, A whisper that lures, an abyss that calls.

The world spins faster until all dissolves, Footsteps echo on waves of darkness. Chaos sings its songs in time, A dance without end that tears me apart.

Every morning turns to yesterday, turns grey, turns black, turns night, Every morning turns to yesterday, turns grey, turns black, turns night. Woohoo hooo, turns black, turns yesterday, turns night, Woohoo hooo.

Morning awakens in ghostly silence, I feel the weight dragging me down. The shadows of the night rest cool on my skin, I search for myself in the emptiness of light.

Cold breath draws waves on windows, A stranger’s bed, scattered thoughts. The streets scream in muted groans, Time drips slowly, drained and lifeless.

Every morning turns to yesterday, turns grey, turns black, turns night, Every morning turns to yesterday, turns grey, turns black, turns night. Woohoo hooo, turns black, turns yesterday, turns night, Woohoo hooo.

Silence cracks my thoughts, I run but never far enough. The echo of the night clings like smoke to my lungs, I lose myself again in the circles of time.

The bridge crumbles, but I keep moving, A narrow edge between forgetting and pain. The scars speak, they tell of yesterday, I see my reflection and only find shadows.

Every morning turns to yesterday, turns grey, turns black, turns night, Every morning turns to yesterday, turns grey, turns black, turns night. Woohoo hooo, turns black, turns yesterday, turns night, Woohoo hooo.

The shadows grow longer, the emptiness heavier, Yet somewhere a spark glows, a wish. The search for comfort in the flames of the night, Will it save me or consume me whole?

One breath, a faint trace of salvation, But the darkness still holds me tight. I dive deep into the morning’s abyss, Yet the past pulls me back into its grasp.

Every morning turns to yesterday, turns grey, turns black, turns night, Every morning turns to yesterday, turns grey, turns black, turns night. Woohoo hooo, turns black, turns yesterday, turns night, Woohoo hooo.

The darkness whispers in tender promises, Like a lover who never forgives. Its cloak envelops me, soft as a shroud, A kiss that ends where all begins. The stars fade in tear-soaked eyes, The blood of roses drips cold into the deep, An eternal embrace in the heart of the night.

The shadows dance like long-forgotten ghosts, They carry me, weightless, into the void. Their song is a lullaby of lost dreams, The night kisses me, and I let myself fall. No morning remains, only the silence of the dark, A sleep that cradles me where time does not exist.

Every morning drowns, turns black, becomes night, Every morning drowns, turns black, becomes night. Woohoo hooo, turns black, remains night, remains night, Woohoo hooo.

Text: ATK

Jeden morgen gestern (Mondschein-Version)

Nach langer Arbeit und viel kreativem Austausch mit mehreren KIs entstand ein Prototyp eines neuen Songs, den ich all jenen widmen möchte, die damals an meiner Seite waren, vor allem der wundervollen Mama Christina, it's still panic at the disco, baby, dem Mondschein und natürlich Feindbild, deine Version wird noch etwas tanzbarer, mein Freund.

Jeden morgen gestern (Mondschein-Version)

Die Lichter verzerren den Raum, Ich treibe durch dunstige Korridore, Gesichter verschwimmen zu flüchtigen Schatten, Ein Flüstern, das lockt, ein Abgrund, der ruft.

Die Welt dreht sich schneller, bis alles verschwimmt, Schritte hallen auf Wellen aus Dunkelheit. Das Chaos singt seine Lieder im Takt, Ein Tanz ohne Ende, der mich zerreißt.

Jeder Morgen wird gestern, wird grau, wird schwarz, wird Nacht, Jeder Morgen wird gestern, wird grau, wird schwarz, wird Nacht. Woohoo hooo, wird schwarz, wird gestern, wird Nacht, Woohoo hooo.

Der Morgen wacht auf in gespenstischem Schweigen, Ich spüre die Schwere, die mich niederzieht. Die Schatten der Nacht liegen kühl auf der Haut, Ich suche mein Ich in der Leere des Lichts.

Kalter Atem malt Wellen auf Fenster, Ein fremdes Bett, zerwühlte Gedanken. Die Straßen schreien in stummem Grollen, Die Zeit tropft träge und blutleer dahin.

Jeder Morgen wird gestern, wird grau, wird schwarz, wird Nacht, Jeder Morgen wird gestern, wird grau, wird schwarz, wird Nacht. Woohoo hooo, wird schwarz, wird gestern, wird Nacht, Woohoo hooo.

Die Stille schlägt Risse in meine Gedanken, Ich renne, doch komme nicht weit genug weg. Das Echo der Nacht klebt wie Rauch in den Lungen, Ich verliere mich erneut in den Kreisen der Zeit.

Die Brücke bröckelt, doch ich laufe weiter, Ein schmaler Grat zwischen Vergessen und Schmerz. Die Narben sprechen, sie erzählen von gestern, Ich sehe mein Spiegelbild und finde nur Schatten.

Jeder Morgen wird gestern, wird grau, wird schwarz, wird Nacht, Jeder Morgen wird gestern, wird grau, wird schwarz, wird Nacht. Woohoo hooo, wird schwarz, wird gestern, wird Nacht, Woohoo hooo.

Die Schatten werden länger, die Leere schwerer, Doch irgendwo glimmt ein Funken, ein Wunsch. Die Suche nach Trost in den Flammen der Nacht, Wird sie mich retten, oder verbrennen?

Ein Atemzug, ein Hauch von Erlösung, Doch die Dunkelheit hält mich noch fest. Ich tauche ein in die Tiefe des Morgens, Doch die Vergangenheit schließt mich immer wieder ein.

Jeder Morgen wird gestern, wird grau, wird schwarz, wird Nacht, Jeder Morgen wird gestern, wird grau, wird schwarz, wird Nacht. Woohoo hooo, wird schwarz, wird gestern, wird Nacht, Woohoo hooo.

Die Schwärze flüstert in zarten Versprechen, Wie ein Liebhaber, der niemals vergibt. Ihr Mantel umhüllt mich, sanft wie ein Schleier, Ein Kuss, der endet, wo alles beginnt. Die Sterne verblassen in tränengetränkten Augen, Das Blut der Rosen tropft kalt in die Tiefe, Eine ewige Umarmung im Herzen der Nacht.

Die Schatten tanzen wie lang vergessene Geister, Sie tragen mich, federleicht, in das Nichts. Ihr Lied ist ein Wiegenlied aus verlorenen Träumen, Die Nacht küsst mich, und ich lasse mich fallen. Kein Morgen mehr, nur die Stille der Dunkelheit, Ein Schlaf, der mich wiegt, wo Zeit nicht existiert.

Jeder Morgen ertrinkt, wird schwarz, wird Nacht, Jeder Morgen ertrinkt, wird schwarz, wird Nacht. Woohoo hooo, wird schwarz, bleibt Nacht, bleibt Nacht. Woohoo hooo.

Text: ATK

8/10/2024

Marionetten, Es schmerzt links zu sein, Bitte geh damit zu Gott

Marionetten 

Mario ist eine nette Puppe, Pinocchio ist aus Holz

Und Chucky aus Plastik, besessen von nem Killer

Marionetten

Marionetten

Stets geführt von Marias Ketten

...

Es schmerzt links zu sein

Alles tut weh, linke Hüfte, linkes Bein, linker Arm und sogar im Kopf

Bin ich zu links?

Zu links?

Zu links? Zu links um ohne Schmerzen

Zu leben

Zu links?

Zu links?

Zu links zu leben? 

...

Bitte geh damit zu Gott 

Du bist zu fett fürs Fitness Studio 

Du bist zu dumm fürs Lehramt Studium

Du bist zu hässlich für den Laufsteg 

Dann bitte geh zu Gott

BVB - Saison 2024/2025

Hey Leute,

ich muss sagen, die Sommeraktivitäten bei unserem Verein haben mich in eine Art neue Hoffnung Stimmung gebracht, so als ob sich beim BVB wirklich was getan hat und wir einmal die Reset Taste gedrückt haben. Das Personal und auch die Berichterstattung um den BVB machen mir Mut, dass da was gehen kann, dieses Jahr. Und so habe ich mich auch nochmal hingesetzt und lasse mir die Spieltage wieder heilig werden und dafür eine gibt es die passende Playlist, die quasi eine Best-Of der letzten Jahre Spieltagsheißmacher ist und auch für mich ein kleiner Neuanfang mit unserem Verein ist, der mir in den letzten Jahren immer egaler geworden sit, was ich sehr traurig fand.

Bin sehr gespannt! Wenn ihr mal reinhören wollt, gebt euch!


8/08/2024

Projekt: Top 250 - Ash

Ash waren zu Zeiten des großen e-Mule Booms für mich einer der schwerstens zu findenden Discografien, weil drei Buchstaben einfach viel schwerer zu finden waren als irgendwelche langen Bandnamen, daher musste ich mit "Kung Fu" und "Burn Baby Burn" aus Soundtracks Vorlieb nehmen, was meine Ash-Songs anging, irgendwann kam dann Spotify und ich erhielt quasi all Access on Ash, eine Band, die meine Freunde früher in der Zeit als liberale besoffene Punks auch gerne im Hintergrund laufen hatten, neben Green Day und Offspring, die aber nie wirklich ne breitere Öffentlichkeit hatten, zumindest hatte ich das nie wahrgenommen.

Und doch war da dieser eine Song, den ich immer geliebt habe "Shining light", es aber tatsächlich bis zur VÖ von "Race the night" gedauert hat, bis ich wieder voll into die Band kam und auch einige Wochen "Crashed out wasted" rauf und runter gehört habe, weil ich es für ein verfluchtes musikalisches Meisterwerk halte. Naja, ansonsten ist das Musik aus meiner Teenie Zeit und mit dem neuen Album, was ich mir gerade in einer Limited Edition auf Vinyl aus Nordirland bestellt habe für stolze 50 $, aber denken wir nicht weiter drüber nach, kann ich noch einmal komplett dahin zurück, wie gesagt, musikalisch großartig.

Für alle, die mal reinhören möchten, gibt es hier, wie immer den Spotify-Link zur Band und für mehr Infos den last.fm-Link zur Band. Witzig, hier wird ihre Musik sogar als Brit-Pop bezeichnet, nun ja.

Dazu die wöchentlich um 20 Titel wachsende Playlist mit je 2 Titeln pro Top 250 Künstler: 

Projekt: Top 250 - Fettes Brot

Fettes Brot waren in den 90ern die Art von deutschem Hip-Hop, den sogar ich mochte. "Meh' Bier" und "Nordisch by nature" lehrten mich damals, dass Hip-Hop nicht nur, yeah yeah yeah, ich bin so cool Songs waren, sondern mitsingbar und sogar unterhaltsam und in einem Tempo, dass man auch den Text verstehen konnte. Aber das ist ja nur eine exklusive Meinung, ich mochte dieses schnellsprechende Superrappen nicht, allerdings hatte ich schon immer Respekt davor, das zu können. Ich mochte damals die "Auf einem Auge blöd", war was Anderes für mich.
"Jein" kannte dann jeder, weil es ultra gechartet ist und von da an ging es ja stark Richtung Mainstream und Feier-Hop mit politischer Botschaft und das mochte ich dann auch, habe mir grade mal das Best-Of Album angeguckt und Leute, ich kann hier unmöglich 20 Songs aufzählen, die sind echt gut gewesen, auch wenn es zum Ende dann doch etwas gequält wirkte und kaum noch was an die lockeren "Emanuela" oder "Bettina" Zeiten erinnerte. Fettes Brot sollte man aber definitiv nennen, wenn man über deutschen Hip-Hop redet und dessen Siegeszug in den Mainstream, auch wenn das, was man heute darunter versteht, wirklich sehr wenig mit dem zu tun hat, was ich in den 90ern und frühen 2000ern gehört habe.
Für alle, die mal reinhören möchten, gibt es hier, wie immer den Spotify-Link zur Band und für mehr Infos den last.fm-Link zur Band.
Dazu die wöchentlich um 20 Titel wachsende Playlist mit je 2 Titeln pro Top 250 Künstler: 

Projekt: Top 250 - Rotersand

Rotersand sind vor Allem eins, ORANGE! Ich mag den Elektrosound und dieses Gefühl, ich würde mir die Musik auf dem Mars anhören, die Trommeln und den Sci-Fi-Sound. Es kommt mir vor, als hätte ich diesen Post schon einmal geschrieben, was daran liegen mag, dass ich als Vorbereitung auf das Projekt: Top 250 ein paar Bands, zufällig ausgewählt hatte, um mal zu gucken, wie lange ich brauche und wie es sich anfühlt. Dadurch habe ich gerade Rotersand so viel gehört, dass sie sich dann natürlich auch platziert haben. Und das zu Recht. Ich kann nicht genau erklären, warum ich gerade diesen Sound so mag, sonst aber in der Richtung eher weniger unterwegs bin. Manchmal ist es mir ein absolutes Rätsel, dass ich Musik mag und warum eigentlich, wobei ich jetzt wo ich wieder rein höre die Trommeln schon klar als mein Ding ausmache.

Aber auch hier haben wir wieder Künstler, wo ich es gern höre, aber keinen Song einfach so herausgreifen könnte, den ich beim Namen nennen würde, kennt ihr sowas? Ihr mögt zwar die Musik, aber habt nicht den geringsten Plan, wie die Songs heißen? A-Bär eins möchte ich gern machen, wenn ich Rotersand höre, eben diesen verteilen und einen Mars-Rover durch die Gegend schieben und darauf tanzen, Bilder einer Mars-Parade kommen mir in den Kopf.

das ist der KI dazu eingefallen...
Für alle, die mal reinhören möchten, gibt es hier, wie immer den Spotify-Link zur Band und für mehr Infos den last.fm-Link zur Band.
Dazu die wöchentlich um 20 Titel wachsende Playlist mit je 2 Titeln pro Top 250 Künstler: