10/01/2024

T and Fs September '24

September war auch wieder kacke, so vom Feeling her, viel Zeit im Bett verbracht, eher Serien als Filme gesuchtet und mich zu meinen Freunden in den Urlaub geträumt.

Daher gab es gerade einmal 12 Filme, die im September im KK2 Entertainment Center liefen.

Und so erlaube ich mir auch nur 3 T und Fs zu ranken.

Flop Three
1 - The Ritual
2 - The Superdeep
3 - Left behind

Top Three
3 - The Union
2 - Fräulein Smillas Gespür für Schnee
1 - Scream VI

In diesem Sinne folgt der Horrorktober, the Road to Halloween sozusagen, mal schaun, wie viel Horror ich in meiner derzeitigen Verfassung vertrage.

9/29/2024

Vfl Bochum (B1 Derby)

Da liegst du nach der Behandlung völlig geplättet im Bett und erwartest eine Reaktion und dann schaffen es die Pappnasen doch tatsächlich schon Mitte der ersten Hälfte mit 2:0 in Führung zu sein...

Im Ernst, ich war kurz vor finaler Wut, dennoch fühlte es sich an, als ob sie sich danach berappelten und ich sagte noch zur Halbzeit zu meiner Mom, dass wir noch 4:2 gewinnen, tja und am Ende ist Fußball dann auch Ergebnissport und auch wenn das jetzt wieder so ein Spiel war, wo man sich denkt, dass man das doch auch mal ohne 2 Gegentore hinkriegen muss, aber am Ende haben sie gezeigt, dass sie es können. Einmal mehr etwas, dass mich so hoch fährt, weil man nicht weiß, warum es manchmal einfach nicht funktioniert.

Derbysieger? Ja irgendwie schon, aber es ist nicht das Gleiche wie die großen Blauen!

9/27/2024

Schwester Dusselig ist nicht

Schwester XXElla schlägt vor sie Schwester Dusselig zu nennen, sehe ich gar nicht so und wird auch nicht geschehen, auch wenn sie ja eigentlich schon sehr lange nicht mehr XXElla ist. Sie ist Zucker und ein absoluter Profi. Wenn sie mit den Patienten quatscht, ist es herzlich, manchmal privat, aber nie persönlich, da kann man schon mal vergessen den Patienten anzuschließen. Ich habe irgendwie das Gefühl, sie liest meinen Blog, sollte dem so sein, liebe Grüße, a-Bär Schwester Dusselig kannste knicken. Vielleicht nenn ich dich, Schwester Herzstopper oder so.

Gibt doch nur Lachen in dieser finsteren Welt um uns herum! In diesem Sinne...

9/26/2024

Projekt: Top 250 – T. Rex

T. Rex – das ist Musik, bei der meine Mom sofort mit den Füßen wippt. Und ich ehrlich gesagt auch. Glam-Rock in seiner reinsten Form, überdreht, schillernd, tanzbar – eine Mischung aus Glitter, Rausch und Groove. Das ist Musik gewordener Trip, aber nicht psychedelisch im Sinne von „Licht aus, Welt verschwimmt“, sondern eher ein schimmernder Schleier, durch den man tanzt, mit Schlaghosen und Glitzerstirnband.

Marc Bolan war ein echtes Mastermind – charismatisch, eigensinnig, und leider viel zu früh abgereist. Es ist jedes Mal eine Wonne, wenn T. Rex auf dem Plattenteller liegt. Die Songs sind wie eine Zeitreise in eine Ära, in der Rockmusik noch mehr Pailletten als Leder trug – und trotzdem cool war.

Und dann knistert's und "Metal Guru" is it you? Ein Refrain wie ein Ruf ins Weltall, und ein Beat, der sofort in die Beine geht. Aber auch „Get It On (Bang a Gong)“ oder „Children of the Revolution“ gehören für mich zu diesen Tracks, die einfach immer funktionieren. Egal ob als Hintergrundsound beim Aufräumen oder volle Dröhnung auf der Anlage – T. Rex geht rein.

Für alle, die mal reinhören möchten, gibt es hier wie immer den Spotify-Link zur Band und für mehr Infos den last.fm-Link zur Band.

Dazu die wöchentlich um 20 Titel wachsende Playlist mit je 2 Titeln pro Top 250 Künstler: 

Projekt: Top 250 – Hardcore Superstar

Hardcore Superstar sind für mich: Blitzkrieg (ha ha und selbst das ist von den "Deathstars")

An mehr erinnere ich mich gar nicht, aber das reicht irgendwie auch schon. Der Song hat sich eingebrannt – laut, dreckig, rotzig, genau richtig für die Phasen, in denen man was zwischen Sleaze, Punk und Metal braucht, ohne groß nachzudenken. Die Band verschwindet bei mir im Nebel von „irgendwann mal gehört“ und „irgendwie cool“, aber nie so präsent gewesen, dass sich mehr daraus entwickelt hätte.

Für alle, die mal reinhören möchten, gibt es hier wie immer den Spotify-Link zur Band und für mehr Infos den last.fm-Link zur Band.

Dazu die wöchentlich um 20 Titel wachsende Playlist mit je 2 Titeln pro Top 250 Künstler:

Projekt: Top 250 – Elvis Presley

Elvis war einfach immer da. Schon als Kind liefen die Filme im Fernsehen, mit Tanzszenen, Hüftschwung und diesen seltsam synchronisierten Dialogen. Die Musik – ein fester Bestandteil meiner Kindheit. Mein Vater bestand sogar beim Umzug darauf, dass er irgendwo ein Poster von Elvis unterbringt. Und ganz ehrlich: Ich versteh ihn. Elvis ist nicht irgendein Musiker, Elvis ist Popkultur. Er ist Mythos, Legende, Ikone – und dabei der Ursprung so vieler Entwicklungen in Musik, Mode und Medien.

Was will man da noch groß sagen? Den muss man nicht erklären – man hört ihn einfach und weiß, warum er „The King“ genannt wird.

Ich habe so viele Elvis-Lieblinge, da könnte ich ne eigene Playlist draus machen, vor Allem gibt es ein paar so geile Remakes von Songs, Samples, Remixe, die Stimme ist ewig. Schaut mal rein auf Spotify und in die Playlist der Top 250, welche ich ausgesucht habe:

Projekt: Top 250 – Avantasia


2008, Wacken Open Air. Ich will mir Avantasia anschauen, als ich auf dem Vorplatz ein paar Finnen treffe. Die wollten eigentlich nur Iron Maiden sehen, standen aber ausgerechnet bei Tobias Sammet und fragten mich mit schwer gebrochenem Englisch, was da gerade auf der Bühne abgeht – nur um dann festzustellen, dass es laut ihnen die homoerotischste Stimme des Festivals sei. Der eine kämpfte im Hintergrund mit dem Magen, der andere bot mir finnischen Wodka an – ein Angebot, das ich natürlich nicht ausschlug. Mit einem lauten „WACKEN!!!“ trennten sich unsere Wege. Und was soll ich sagen? Ich habe dann aus irgendeinem Grund auch nicht den Weg aufs Festivalgelände gefunden und es mir etwas aus der Ferne angesehen, fand’s großartig. Gerade das Übertriebene, Bombastische, Musical-mäßige, das Sammet da auffährt – das ist genau mein Ding. Die ganze Idee einer Metal-Oper mit wechselnden Sänger*innen, grandiosen Melodien und Storytelling wie im Theater, aber mit Stromgitarre – das ist schon ziemlich einzigartig.

„Mystery of a Blood Red Rose“ – was für ein Hit! Ich find’s bis heute schade, dass das nicht beim ESC gelandet ist. So catchy, so over-the-top, so wunderbar Avantasia. Aber auch viele andere Songs verdienen es, laut gehört zu werden – am besten nachts, mit einem Glas Wein, unter einem dramatisch bewölkten Himmel.

Auch wenn es die Finnen vielleicht anders sehen, Tobias Sammets Stimme gehört für mich zu den besten in diesem Genre und auch wenn die große Inszenierung nicht jedermanns Sache ist, selbst ich "Edguy" eigentlich besser finde, ist Avantasia doch ein echtes Brett und damit völlig zu Recht in den Top 250.

Für alle, die mal reinhören möchten, gibt es hier, wie immer den Spotify-Link zur Band und für mehr Infos den last.fm-Link zur Band.

Dazu die wöchentlich um 20 Titel wachsende Playlist mit je 2 Titeln pro Top 250 Künstler:

Projekt: Top 250 – Dritte Wahl

Tja, Dritte Wahl – ist bei mir ziemlich genau das geblieben, was der Name verspricht. Keine Ahnung gehabt, wer das eigentlich ist, bevor ich mich mal durch die Discografie gewühlt hab. Beim Durchhören war mein Eindruck eher... „meh“. Klar, handwerklich solide, mit Message, aber hat bei mir einfach nicht gezündet. Vielleicht war’s der Sound, vielleicht der Vibe, vielleicht auch einfach nicht der richtige Moment. Ich bin mit vielen Punkbands warm geworden – hier leider nicht. Warum trotzdem so ein hoher Trackcount? Na ja, Punkband eben, kurze Songs dafür richtig viele und immerhin sind Dritte Wahl 30 Jahre im Geschäft.

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Dazu die wöchentlich um 20 Titel wachsende Playlist mit je 2 Titeln pro Top 250 Künstler:

Projekt: Top 250 – Axel Rudi Pell

Axel Rudi Pell war für mich von Anfang an dabei, als ich tiefer in die Welt des Metals eingetaucht bin. Eine dieser Bands, die man irgendwie immer auf dem Radar hatte, ohne dass sie sich jemals so ganz in den Vordergrund gedrängt hätte. Er gehört für mich zu den klassischen Gitarrenhelden des melodischen Metals – bombastisch, episch, technisch versiert, und irgendwo zwischen Dio und Rainbow einzuordnen. Und trotzdem... irgendwas an seiner Stimme (oder vielleicht auch einfach der Gesamtvibe des Gesangs) hat bei mir nie voll eingeschlagen. Schwer zu greifen, denn eigentlich müsste ich es lieben. Es ist mein Sound. Nur eben mit angezogener Handbremse.

Den U2-Coversong „Beautiful Day“ finde ich überragend, ich glaube damit bin ich nach damals wieder auf ihn gestoßen und hab die Discografie noch einmal durchgehört.

Axel Rudi Pell steht für klassischen Metal-Pathos, für Gitarrensoli aus dem Bilderbuch und für ein Stück musikalisches Zuhause, auch wenn man sich nie ganz in seinen vier Wänden eingerichtet hat. Kein Dauerbrenner, aber einer, den ich immer wieder gern mal auflege.

Für alle, die mal reinhören möchten, gibt es hier, wie immer den Spotify-Link zur Band und für mehr Infos den last.fm-Link zur Band.

Dazu die wöchentlich um 20 Titel wachsende Playlist mit je 2 Titeln pro Top 250 Künstler:


Projekt: Top 250 – Megaherz

Megaherz – das war für mich lange Zeit eine Band, bei der ich nie genau wusste: War das jetzt die mit „Miststück“ oder doch Eisbrecher? Spoiler: War beides. Die Schnittmengen zwischen beiden Bands sind nicht nur musikalisch, sondern auch personell da – was die Verwechslungsgefahr in meiner Jugend nicht gerade kleiner machte. Damals war das wohl auch gar nicht so wichtig. Hauptsache es ballerte.

Und Megaherz ballerten. Dicke Riffs, harte Beats, düstere Stimme – genau das, was ich wollte, wenn ich mich mit zu viel zu vielen Gedanken durchs Leben schleppte. Rückblickend betrachtet war bei Megaherz oft vieles ein bisschen zu plakativ, zu einfach, zu offensichtlich. Am Ende war Megaherz für mich nie die Band des einen Songs, sondern eher so ein Soundteppich, den man auflegte, wenn man mal wieder durch seine Abgründe tanzen wollte.

Für alle, die mal reinhören möchten, gibt es hier, wie immer den Spotify-Link zur Band und für mehr Infos den last.fm-Link zur Band.

Dazu die wöchentlich um 20 Titel wachsende Playlist mit je 2 Titeln pro Top 250 Künstler: