1/30/2025

Hanuta erstmals Plant-based?

Manchmal überrascht Werbung ja doch noch, ich erinnere mich noch, als ich total hyped von "Kurt-Die Kiste" war, als man mir das Prinzip der Pfandkiste vor ein paar Jahren als die Weltneuheit verkaufen wollte, obwohl ich schon mein Leben lang damit zu tun habe, WTF?

Und heute sehe ich was ganz Wildes, da wird Hanuta, diese Schokoknusperwaffel mit Nussstückchen als Plant-Based beworben, erstmals? Was bei Zeus fettem Arsch war denn da vorher drin?

1/25/2025

Whix

Und auch heute bekomme ich keine Kohle für vermeintliche Werbung, denn das hier ist keine...

Ich sehe nur stets die Werbung für den Doppelriegel und frage mich, was es mir sagen soll, dass wir erst zwei Typen auf nem Baumstamm sehen, die den Doppelriegel verspeisen und darüber reden, wie knackig und lecker die sind, bis die Kamera rausfährt und zwei Bären zeigt, die sich auch darüber unterhalten. Allerdings bleibt bei mir der Gedanke, dass sie doch lieber die fleischigeren Stücke meinen und das Knacken der Knochen gemeint ist. Vielleicht bin ich auch einfach zu sehr mit Horrorfilmen sozialisiert worden...

Damn of Man

Das Problem sind nicht selbstständig lernende künstlerische Intelligenzen sondern Menschen, die damit Schindluder treiben wollen und das von Anfang an, ihre Gedanken, ihre Ideen, einfach alles, was ihnen einfällt ist bloß darauf ausgerichtet Grenzen zu überschreiten.

Egal bei welchem Thema am Ende lande ich immer wieder beim Makel Mensch. Wie könnte Gott sehen, dass wir gut sind? Ist das die wahre Hoffnung, die der Glaube bringt. Dass wir nicht verdammt sind und alles, was wir vollbringen und all unser Handeln und Trachten böse ist immerdar?

Get down

Heute möchte ich mich bedanken, vielen Dank liebes Nordlicht, für das Grounden oder war das gar der große Meister selbst? Ein grauenvoller Tag, der Blutdruck war so hoch, dass ich Angst hatte, dass mir das Herz platzt. Und dann - fast plötzlich schreibst du und bist da. Wirklich da! Ich spüre unsere Verbindung, lange her, dass es so war. Bei mir passiert so viel im Kopf, vielleicht alles. Und vielleicht ist es das, was du meinst, wenn du von Liebe sprichst; das All in uns und Gott und wir in ihm und Alles!

1/23/2025

Projekt: Top 250 – Was wäre wenn…? - Die verlorenen 7

Ich hab’s getan. Ich hab die Top 250 nochmal gegen die „verlorenen 7“ abgeglichen – jene Bands, die sich im Laufe der Jahre aus meiner Rotation verflüchtigt haben und deshalb nicht mehr ins offizielle Ranking rutschten, obwohl sie mal meine Welt bedeuteten. Und was soll ich sagen? Der 2K13 Breakdown hatte schon teilweise harten Einfluss.

Joachim Witt zum Beispiel: In den verlorenen 7 nur auf Platz 188, in der Top 250 dagegen auf Platz 5 – das ist nicht bloß ein Sprung, das ist ein Dimensionsriss, einer der wenigen, die sich in diese Richtung verzeichnen lassen. Edguy zum Beispiel waren Platz 6, sind jetzt 76. Sonata Arctica (3 vs. 15) und Schandmaul (5 vs. 19) zeigen deutlich: der 2K13 Breakdown, der die verlorenen 7 überhaupt erst zu einem Thema machte hat einiges ins Wanken gebracht. Tanzwut etwa: in der Verlorene 7-Welt nur Platz 62, aber in der Top 250 auf Platz 8 – also wohl ein Spätzünder. Ebenso Matthias Reim (106 vs. 32) oder Queen (59 vs. 41), die erst später wieder richtig Fahrt aufgenommen haben.

Die „verlorenen 7“ sind keine Fußnote – sie sind eine alternative Realität. Eine, wie ich feststellen musste dunklere Welt, eingeschränkter und von Depressioalex und Metallex beherrscht, die zwar immer noch irgendwo bei mir sind, aber längst nicht mehr das Sagen haben über meinen Musikgeschmack und schon gar nicht über meinen Geist. Trotzdem ne verdammt spannende Reise durch die Zeit und danke euch, dass ihr euch das mit mir gegeben habt. In diesem Sinne...

1/20/2025

Millionen meiner Worte (Songtext)

Wie die Ziegel Stein für Stein
Wort für Wort, in ewig bliebe
eine Mauer meiner Liebe
verdammt, geehrt solltest du sein.

Ich schreibe so vieles ohne Wert
doch eine ganze Mauer schaff ich nur,
wenn sich mein Herz nach dir verzehrt
und Blut schmückt seine Spur.

Zeitalter gehen vorüber
doch die Mauer bleibt bestehn
Millionen meiner Worte
und alle soll’n sie sehn

Es gibt kein Ende, keinen Anfang,
denn das Thema bist nur du
alle Mauern dieser Erde
schmier ich für dich zu

Geschichten vom Vermissen,
von was du für mich bist,
voll Schmerz und voller Liebe
wirst du immer noch vermisst

Zeitalter gehen vorüber
doch die Mauer bleibt bestehn
Millionen meiner Worte
und alle soll’n sie sehn

Die Worte die, die Gedanken,
der Liebe und des Schmerzes
Millionen meiner Worte
und alle war’n für dich!

Alle Mauern diese Erde,
ich bemal sie nur für dich,
wenn du willst auch ohne Worte
schweig ein Leben lang für dich!

Zeitalter gehen vorüber
doch die Mauer bleibt bestehn
Millionen meiner Worte
und alle soll’n sie sehn

Millionen meiner Worte
und alle soll’n sie sehn

(Text: ATK)

1/19/2025

Winnetou-Winter-Watching abgebrochen

Eigentlich hielt ich es für absolut machbar mich jeden Sonntagabend hinzusetzen und nen alten Winnetou-Schinken zu gucken, ganz entspannt als Abschluss von nem schönen Spieltag bei den Eltern. Der A-Bär hinterlässt jedoch immer öfter das Gefühl, dass ich mich entspannen muss, nachdem ich nach Hause komme und am liebsten in totaler Dunkelheit und bei Stille oft sehr früh ins Bett gehe, weil ich einfach erschöpft davon bin, vor Allem den Käpt'n im übertragenen Sinne den ganzen Tag übers Deck zu tragen und zu füttern und im Grunde auch alles andere, damit er einen schönen Tag hat. Das Ding ist eben, wenn ich mich vor 10 Jahren entschieden hätte, noch Kinder zu kriegen (wobei der Ofen ja noch nicht aus ist) dann wäre mir klar gewesen, dass solche Tage auf mich zu kommen, wo ich den kleinen zuliebe durch die ein oder andere Stressphase gegangen wäre und auf meinen eigenen Spaß und Entspannung zu verzichten. Bei einer alten Ratte, die sich noch daran ergötzt, dass sie im Mittelpunkt steht und gar nicht versteht, warum man denn so gereizt ist, irgendwann... Ich weiß nicht, wie lange ich das noch durchhalte.

Winnetou ist jedenfalls erstmal auf Eis. Bedankt euch beim Käpt'n, er wird immer mehr zum Ölprinz.

1/16/2025

Die verlorenen 7 – Sentenced

Sentenced waren für mich ein finsterer Leuchtturm in einer Zeit, in der ich mich selbst kaum noch gespürt habe. Ich hatte nur ein einziges Album auf dem MP3-Player: "The Cold White Light", aber das reichte. Ich habe es rauf und runter gehört, so oft, dass ich manche Songs wahrscheinlich heute noch auswendig könnte.

Es war düster, melancholisch und doch wunderschön melodisch. Die Texte kreisten um Tod, Abschied und das Ende von allem – und ich verstand sie damals nur zu gut. Ich muss ganz ehrlich sein: Ich vermisse das Gefühl von damals, auch wenn ich diese Sehnsucht nach dem Jenseits heute nicht mehr nachvollziehen kann. Damals war das meine Wahrheit, heute bin ich froh, dass ich sie hinter mir lassen konnte.

Vielleicht ist genau das der Grund, warum Sentenced in die "verlorenen 7" gerutscht sind. Sie sind ein Beweis für eine Zeit, in der Depressionalex die Musik dominiert hat – ein Kapitel, das wichtig war, aber das ich heute nur noch mit viel Abstand betrachten kann.

Wenn man nur die verlorenen 7 werten würde, wären sie auf Platz 63 of all gewesen und in der Kombination mit allem danach auf Platz 236 mit 274 Plays.

Die verlorenen 7 – Zeraphine

Zeraphine sind für mich die dunkle Umarmung einer längst vergangenen Zeit, ein Soundtrack aus Melancholie und Sehnsucht, der mich durch meine finstersten Nächte begleitet hat. Als ich kürzlich ein Live-Konzert von ihnen gesehen habe, war es fast wie ein Déjà-vu: dieselben Songs, dieselben Zeilen, die mir damals so viel bedeutet haben – und der Running-Gag, dass sie "etwas vom neuesten Album" spielen, obwohl das von 2010 ist.

Trotzdem war da nichts Altbackenes. Jede Zeile, jede Melodie traf mich wieder direkt ins Herz, und für einen kurzen Moment war ich wieder dort: in der Dunkelheit, am Steinbruch, irgendwo zwischen Friedhofsstille und Weltflucht. Zeraphine waren meine Medizin in einer Zeit, in der ich keine Worte für meinen Schmerz hatte. Die Musik war das Pflaster, das alles zusammenhielt.

Dass ich sie zwischenzeitlich vernachlässigt habe, liegt wohl daran, dass es seit 2010 keine neue Musik von ihnen gibt – und trotzdem sind sie so tief in mir verankert, dass sie zu den konstantesten Stimmen meiner dunkleren Phasen gehören. Heute frage ich mich oft, wie wohl ein neues Album klingen würde, wenn sie sich noch einmal melden würden.

Wenn man nur die verlorenen 7 werten würde, wären sie auf Platz 58 of all gewesen und in der Kombination mit allem danach auf Platz 221 mit 293 Plays.

Die verlorenen 7 – Angra


Angra – eine dieser Power-Metal-Bands, die in meiner aktiven Metal-Phase voll in meine Welt gepasst haben, aber danach einfach aus meiner Rotation verschwanden. Und zwar komplett.

Ich kann nicht einmal genau sagen, warum. Angra hatten alles, was ich an Power Metal liebe: große Melodien, epische Gitarren, eine leicht progressive Schlagseite und diese gewisse technische Brillanz, die mich bei anderen Bands oft so beeindruckt hat. Trotzdem: Punkt. Aus. Ende.

Vielleicht war es einfach zu viel Angebot, zu wenig Zeit, zu viele andere Lieblingsbands, die sich in den Vordergrund gespielt haben. Vielleicht war es auch, weil Angra nie wirklich den einen Hit hatten, der sich mir eingebrannt hätte – kein "Hearts on Fire", kein "Emerald Sword", kein "The Last Stand". Aber verdient hätten sie es allemal.

Angra ist also eine dieser Bands, die ich früher oft und gerne gehört habe, von denen aber kaum etwas geblieben ist außer dem Namen. Trotzdem: Ihre Präsenz als eine der verlorenen 7 zeigt, wie intensiv diese Phase mal war. Vielleicht ist es Zeit, nochmal reinzuhören.

Wenn man nur die verlorenen 7 werten würde, wären sie auf Platz 50 of all gewesen und in der Kombination mit allem danach auf Platz 200 mit 322 Plays.