1/31/2024
An wen glaubt Gott?
1/30/2024
Goldmund sicher nicht
"Knowledge is nothing without pride" (Ob Nixilis, der Hasserfüllte)
Wir könnten alle ein wenig stolzer auf uns selbst sein, solange wir es nicht mit Selbstverherrlichung und purem Egoismus verwechseln. Niemand ist jemand anderem überlegen, weil er etwas besser kann. Auch wenn ihr das schnell widerlegen könnt, werdet ihr mich nicht davon überzeugen, dass jemand, der in irgendetwas besser ist als jemand anders diesem nicht in irgendeiner anderen Sache unterlegen ist und vor Allem nicht, dass ihn das zu etwas oder jemandem macht, der sich über ihn erheben darf und ihn sich Untertan macht.
Ihr versteht das schon, ihr seid schlau! Ich musste es nur mal wieder raushauen, weil ich mit dem Thema stetig konfrontiert werde. Ich bin (zu) selten stolz auf Leistungen, die ich erbringe, weil ich mir nicht selbst auf die Schultern klopfen will und andere meine Leistungen gar nicht sehen (können), weil ich aus dem Hintergrund wirke und das Rampenlicht scheue. Ist das so? Oder versuche ich bloß das nach außen zu verkaufen? Bin ich in Wirklichkeit der Narzisst und vergifte das gesamte Umfeld um mich herum? Betrüge ich mich selbst als unfassbarer Empath und lebe in Wirklichkeit von den Emotionen meiner Mitmenschen, bin ich das Monster?
An so viel Denken
Hey Freunde,
das Leben ist hart, da erzähl ich euch nichts Neues, das Leben des Einzelnen. Wenn dann dazu noch das Leben anderer kommt, für die man Mitdenken und zum Teil Mitleben muss, dann wird es zur Tortur. Kennt ihr Menschen, die euch dafür verantwortlich machen, dass sie selbst nicht mehr handlungsfähig sind? Ich kenne solche Menschen, toxische Persönlichkeiten, vielleicht pathologische Narzissten. Ich kenne vielleicht sogar die Gründe ihres Narzissmus. Was ich nicht weiß ist, warum ich ihr Opfer sein soll? Und darum bin ich das auch nicht länger. Ich weiß, ich weiß, der Kampf ist einer, den man nicht gewinnen kann. Doch so wie ich das sehe, habe ich noch deutlich mehr Sand in der Uhr und so leid es mir tut, die Zeit wird nicht aufhören zu vergehen und tada, sind sie irgendwann weg. Wird mir auch nicht gefallen, ist aber nun einmal der Lauf der Dinge und bis dahin muss ich Resilienz lernen. Ja eine sehr ungesunde Form davon, aber ich muss es lernen. Und ihr seid einer der Gründe, warum ich das schaffe, denn wenn es eines gibt, dass mich stets zu mir zurückbringt, dann ist das dieser Blog, die ursprüngliche Idee meiner Seele den Druck zu nehmen und mich auszulassen. Und ich bin euch echt dankbar, dass ihr ein Teil davon seid.
Falsche Christen!
Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht. (Albert Schweitzer)
Das Leben ist boogie woogie dancing shoes...
Was will uns der Tickman denn heute wieder ins Gehirn einpflanzen, was nach übelster Blasphemie und Geschwurbel klingt und dann auch noch mit dem Bild?
Es geht darum, dass viele Menschen mit unglaublicher Oberflächlichkeit unterwegs sind (mich zuckte es "gesegnet" zu schreiben) und denken, sie könnten einfach sein, ohne dafür etwas zu tun. "Dir Federn in den Arsch zu stecken, macht dich nicht zum Huhn!" schlägt in dieselbe Kerbe und ich habe mich sicher auch schon darüber ausgelassen. Stein des Anstoßes war einmal mehr eine nächtliche Diskussion mit einem Menschen, der sich seiner eigenen Mehrfachmoral und Zerrissenheit nicht bewusst war. "Ich bin jetzt schon so lange in der Kirche, ich bin viel mehr Christ als du!", könnt ihr sowas ernst nehmen? Oder sehe ich das vielleicht falsch, dass es bei christlichen Werten um die Lehren Jesu geht und dem, wie er gelebt hat und nicht um die Mitgliedschaft in einem Club, wo man sich trifft und dann palavert, anstatt einfach zu leben, wie er es gewollt hätte... oder um es noch weiter zu fassen, denn so empfinde ich die Lehre, gut zu sein, ein Leben als guter Mensch, ehrlich, offen und dem Leben zugewandt, in Einklang mit dem großen Ganzen, Eins! Und diese Menschen, die sich Christen nennen, täglich nur an das eigene Ich denken und urteilen, sich komplett ihren Gelüsten hingeben und einfach drauf scheißen, nur um dann Sonntags um 10 Uhr gestriegelt in der Kirche ihrer Wahl einem Gottesdienst beizuwohnen, dementgegen ihr Leben der blanke Hohn ist. Ich will nicht darüber urteilen, aber es erscheint mir irgendwie falsch!
Na, da habe ich mich doch deutlich zurückgehalten in meiner Rage, die ich über sowas immer bekomme. Hier noch das Bild!
Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß wie Wolken duften!
1/29/2024
WOW - Sarah Kuttner
Die vielleicht "normalste" Frau in der gesamten Women of my World Liste oder ist natürlich das bessere Wort. In jedem Fall besonders und fantastisch, so aus der Ferne. Sie ist Autorin und Moderatorin und sollte für viele Frauen ein Vorbild sein, weil sie nebenbei noch ganz doll sie selbst zu sein scheint und das ist doch das Beeindruckendste, was man sein kann, man selbst!
Vermutlich sind wir uns recht ähnlich, wenn auch unsere ersten 10 Jahre vermutlich deutlich anders verlaufen sind, ist sie doch am 29. Januar 1979 geboren und damit gerade einmal sechs Jahre älter als ich. Wir gehören der Generation an, die das mit dem Erwachsensein immer noch als Experiment zu empfinden scheint. Ich würde mir ein Treffen wünschen, bei dem wir einfach quatschen, obwohl ich gemerkt habe, dass ich zwar unglaublich viel Übereinstimmung habe mit dem, was sie so sagt (Quelle ist da hauptsächlich der Podcast mit Frau Bauerfeind [Grüße gehen raus]), doch ich fürchte mich vor dem dauerhaften Klang ihrer Stimme.
Ich glaube ich habe sie damals bei Viva zuerst gesehen, oder war es Viva II, ich weiß es nicht, ich war jedenfalls noch sehr jung und da kam diese junge Frau, die so lieb gegen den Strich war, hart in den Ansichten und klar in der Ansage, aber irgendwie lieb. Sie war/ist für mich die Charlotte Roche (Grüße gehen raus) für die ich mich nicht schämen müsste, wenn ich mit ihr feiern gehe.
1/28/2024
Das Klima retten?
Wir sind mehr, selbst wenn sie meinen lauter zu sein!
Wir, die guten Menschen sind in der Überzahl, doch viele von uns sind still und schüchtern, zurückhaltend und hilfsbereit. Wir schreien nicht rum, wir müssen uns nicht erheben über Andere, ihre Meinung, ihre Ideale, ihre Art zu sein. Wir sind schon immer! MEHR!
Habt keine Angst, dass die lauten und radikal Wirkenden sich wieder aufschwingen und uns in Verruf bringen, uns ihren Willen aufdrängen, uns vernichten. Sie sind die Gleichen, wie damals, wir haben gelernt und auch wenn wir lieber leise und friedlich sind, WIR können auch anders, denn anders ist unser normal. Wir haben keine Angst vor euch, ich fürchte es ist anders herum aber wir werden versuchen euch die Angst zu nehmen, denn dann braucht es kein Wir und Ihr mehr, denn dann gibt es es bloß Eins, denn das ist das worum es geht, wir sind alle Eins, auch wenn wir derzeit einfach nur mehr sein müssen.
Empfangen wir die Fehlgeleiteten und nehmen sie in unserer Mitte auf, wie es einst ein Jesus getan hätte, denn er kannte die Bosheit bloß von Ferne, ihm war nichts davon inne uns so sind wir. Lasst uns einfach etwas mehr davon sein.
1/27/2024
Süle Bashing - Meinung
Hey Freunde, vor allem schwarzgelbe Freunde,
was los? Niklas Süle ist ein Mensch, wie du und ich. Ja er hat mehr Möglichkeiten, wenn es darum geht seinen Körper zu stählen. Aber hat er diese wirklich? Wer von uns weiß, wie es in seinem Kopf und Körper so abgeht? Ich denke da trifft es der alte Daum Spruch mit den Mokassins, der wiederum ein alter Spruch der Native Americans ist, ganz gut, dass man erst zwei Wochen in den Mokassins von jemand herumgelaufen sein sollte, bevor man sich über ihn das Maul zerreißt... so sinngemäß.
Ich weiß nicht, ob ihr euch noch an Paul Gascoigne erinnert, der fällt mir immer wieder bei dem Thema ein, wenn auch mit völlig anderer Problematik, er wäre auch ein begnadeter Fußballer gewesen, wenn nicht seine Eskapaden und privaten gesundheitlichen Probleme immer wieder ein Problem waren. Naja und ohne hier auch nur den Ansatz von Bodyshaming zu erwecken handelt es sich bei ihm ja "nur" um Übergewicht. Das mindert seine Leistungsfähigkeit und passt nicht zum von Öffentlichkeit und Verein als profiesk angesehenen Standard eines Fußballprofis mit Millionärsgehalt.
Er selbst bezeichnete es kürzlich sehr selbstironisch als "Arbeitsgewicht", was ich einerseits lustig fänd, wenn er trotzdem seine Leistung bringt. Doch scheinbar soll das ja mittlerweile nicht mehr der Fall sein und da horche ich dann auf. Als er zu uns kam war ich froh, dass wir so einen Brecher hinten drin haben, der richtig was kann. Mittlerweile darf er das so selten zeigen, dass ich mir vorstellen kann, dass er auch selbst unzufrieden ist. Und jeder, der schon mal versucht hat gegen den eigenen Geist anzuarbeiten, der einem vielleicht suggeriert, dieses Arbeitsgewicht zu brauchen weiß, dass es hundert Gründe geben kann, warum man den Körper nicht auf Pro-Standard bekommt.
Ich selbst habe auch gern immer etwas mehr drauf, weil ich oft krank werde und da geht das dann ganz schnell, dass ich Gewicht verliere, ich habe keine Ahnung, ob das bei Sportlererkrankungen auch so ist, aber vielleicht ist es irgendwas im Mindset vom Niklas und er braucht keinen eigenen Koch oder Ernährungscoach, sondern einen Psychologen oder Motivationscoach, um den Schalter umzulegen. Je nachdem, wie er sich und seine Karriere fortführen will, das ist ja seine Sache, in der sein Körper nun einmal sein Kapital ist, muss er sich halt überlegen, ob er sein Geld als der Dicke aus Dortmund auf der Bank verbringen will oder Süle, das Viech in der IV von Borussia Dortmund stehend Gegnern wahre Angst einjagen will.
Und nur, weil ich das Bild einfach mal sehen wollte, habe ich den DESIGNER ein karikaturistisches Bild anfertigen lassen. Keep on rocking Niklas!
1/26/2024
Toxic Positivity
Was für ein unglaublich bescheuerter Begriff ist das denn? Das erste Bild was mir einschoss war die Oma, die dem hübschen Schneewittchen an der Haustür den vergifteten Apfel schenkt. Allerdings ist das damit gar nicht gemeint, vielmehr geht es bei "Toxic Positivity" darum, immer gerade so fraglich zu sein, dass man anderen damit das Gefühl gibt, dass in ihrem Leben gerade tiefste Trauer herrscht. Das Wichtigste - selbst wenn das nicht stimmt. Beispiele machen alles so viel leichter, daher etwas aus meinem Alltag. Ich bin ja eher so der Typ, der versucht alles mit Leichtigkeit zu nehmen und sich nicht aufzuregen, "Könnte-schlimmer-sein-Mentalität". Begegnet mir einer dieser Menschen mit einer "Toxic Positivity" und bemerkt (oder eben nicht), dass ich gerade einen nicht so guten Tag habe und ballert mich dann mit all den tollen Dingen voll, die sein Leben gerade ausmachen und ihn zum Schweben bringen (ob das nun wirklich so ist, lasse ich mal dahingestellt), ist meine Reaktion meist ein relativ neutrales: "Freut mich für dich!". Doch das ist dann schon wieder passiv aggressiv meinerseits, weil ich ja nicht miteinstimme in den Lobgesang und daher ein Miesepeter bin. Müsste man mal über den Begriff Miesepeter reden und ob es bei Frauen die Miesepetra ist? Anderes Thema... aber im Ernst, wenn ich neutral bin und jemand so total drüber ist und mir das dann übelnimmt, obwohl ich doch kundtue, dass ich mich mitfreue, dann fühlt sich das toxisch an. Ich meine, ich kenne das auch, dass man total happy ist, weil man eine seiner Lebensaufgaben geschafft hat, die Welt umarmen könnte, aber keiner ist da zum Mitfreuen und alle gehen ganz normal ihrem Tagewerk nach und man ist mit dem Stolz auf sein Geleistetes und der Freude darüber ganz allein, aber ich dränge dann doch niemandem meine Freude auf und erwarte noch weniger, dass er dann in Freudentänze oder ähnliches ausbricht, ist doch total übergriffig und asozial, nahe dran an emotionaler Verletzung oder? Eine gute Bekannte hat mir erzählt, dass sie eine Freundin hat, die ihr immer bei Treffen die Bilder ihrer Enkel zeigt und dabei immer voll der Freude ist, warum? Ich mein ja, toll Enkelkinder aber diese Übergriffigkeit, wenn jetzt meine Bekannte Enkelkinder auf tragische Weise verloren hätte oder selbst keine Kinder kriegen hätte können oder Ähnliches wäre das für mich nahe dran an richtiger Arschlochigkeit, sowas tut man doch seinen Freunden nicht an? Ein wenig Sensibilität kann man doch von jedem erwarten und vor Allem von Menschen, die einen kennen. Es gönnt euch jeder eure Freude und euer Glück aber belästigt damit nicht Menschen, die das grade nicht fühlen und vor Allem macht sie dann nicht deswegen fertig, dass sie es grad nicht fühlen (wollen vielleicht).









