Tausend Namen,
eine Liebe,
Supernova,
hellster Schein
Dich hätt ich niemals sehen sollen
hast meine Welt zu Asche verbrannt
dich hätt ich niemals haben wollen
nur die dunkle Seite des Mondes gekannt
Ein Wald zu Asche gefallen
hätt nie dein Lächeln gesehn
Die Stimmen im Weltall verhallen
nie meine Liebe dir durfte gesteh'n
Dem hellen Licht nie gewahr sein
gebrochen stets das Farbenmeer
den ultravioletten Megaschein
von dir ausgegangen wär
Tausend Namen,
eine Liebe,
Supernova,
hellster Schein
Schmetterling in finstrer Nacht
als Motte kamst zu mir ins Licht
die weißen Flügel ich entfacht
die Dunkelheit vergaßt du nicht
Im steten Flattern, auf und ab
im Borderline von Tod und Liebe
hielst du mich stundenlang auf Trab
und zwischendurch, da gab es Hiebe
Du schlugst mich bis ich windelweich
dann liebtest du mich mit Gewalt
ich fühlte mich beschenkt und reich
und wurde doch nur schwach und alt
Tausend Namen,
eine Liebe,
Supernova
hellster Schein
Johanna, Joe, Jasmin und Juanita
Ich liebte jede Einzelne
Doch niemals kam ich einer nahe
denn alljene waren Du
Und du warst für mich stets die Eine
Nordstern, Phänomen und Krümel
Supernova, Schmetterling und Sonne,
nichts was ich dich nicht nannte,
nie groß genug für dich
nie hell genug, nie groß genug, nie göttlich
stets unter dir verbrannte
Tausend Namen,
eine Liebe,
Supernova
hellster Schein
Weißer Riese
Roter Zwerg
Schwarze Sonne
Feuerberg
Für immer brennen
für immer du
für immer Eine
doch nie die Meine
Tausend Namen,
eine Liebe,
Supernova,
hellster Schein
(Text: ATK)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen