5/31/2025

Je höher man steigt, desto tiefer fällt man

"The harder they come, the harder they fall", oder auch "Wer hochfliegt, fällt tief!" (wie ich es kenne), ist die sprichwörtliche Entsprechung was physikalisch gesehen schon Newton's Apfel gezeigt hat. Wobei das vielleicht nochmal was anderes ist, Gravitation hat hiermit nur bedingt etwas zu tun. Wenn man das Sprichwort benutzt, will man zumeist darauf hinweisen, dass Überheblichkeit und übersteigerte Selbstzufriedenheit über Erfolg auch eine Kehrseite haben. "Hochmut kommt vor dem Fall", schlägt hier in dieselbe Kerbe und meine lieben Freunde, ich will hier nur ganz kurz Elon Musk erwähnen, denn dieser Typ kann gar nicht so tief fallen, dass er einen Aufprall erlebt. Und hier kommen wir dann zum eigentlichen Thema.
Ist dieser Spruch, in welcher Variante auch immer eine Warnung, es nicht zu übertreiben oder vielmehr ein Spott jener, die nie gelernt haben, wie fliegen geht? Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen, fliegen ist leicht, man muss nur ein wenig Feenstaub nehmen und sich günstig in den Wind stellen, dazu noch eine geeignete Rampe und ein wenig Geschwindigkeit. Ergebnis: Schweben, fliegen, fallen, Aufprall! Das mit dem Aufstieg ist eine andere Sache, vernünftig gesichert und mit der richtigen Crew an der Seite kann man jeden Berg bezwingen und ihn auch sicher wieder verlassen, der Fall ist kein notwendiges Übel, jedoch würde man bei einem Fahltritt tief fallen, so will es das Naturgesetz. Und hier wird es interessant, denn nur wenn man nicht richtig gesichert ist, oder Freunde hat, die einen dann stützen. Und hier möchte ich mich mal wieder bedanken. Denn ich hatte die ein oder andere Phase, in der ich das Gefühl hatte, zu fliegen, zu schweben und vor Allem zu fallen. Und viele Freunde waren da, um zu verhindern, dass ich den Aufprall erlebe. Danke dafür, doch es war unvermeidlich und die einzige Chance, dass ich erkannt habe, dass es nicht ums Fliegen geht, sondern darum gesichert aufzusteigen. GOTT hat uns keine Flügel gegeben, damit wir das Fallen als Lektion empfinden können. Und vermutlich ist ein Aufprall die letzte Option wirklich aufzuwachen. Und soviel sei gesagt, wacher bin ich vorher nie gewesen.
Doch viele schaffen es nicht, sich selbst auf ihrem vermeintlichen Weg nach oben zu sichern, einen Plan für den Abstieg zu machen oder denken, dass es gar nicht mehr nötig ist, nach unten zu sehen, wenn man doch schwebt? "Warum willst du laufen, wenn du - fliegen kannst?"-Prinzip! Ganz einfache Antwort? Weil Demut der Pfad zu Glückseligkeit ist. Und wenn man die Chance hat den Berglift zu nehmen ist die Besteigung des Bergs ein unnötiges Risiko, mag so sein.
"Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt." (Hesios, griechischer Dichter) sagt uns, auch wenn wir nur an einen GOTT glauben, dass man etwas tun muss, wenn man etwas erreichen will. Es geht im Endeffekt um Willen. Wenn ich fliegen will, dann muss ich mir was einfallen lassen, das die Kräfte, die gegen dieses Vorhaben sprechen aushebelt, sie besänftigt oder unterdrückt. "Dir Federn in den Arsch zu schieben, macht dich noch lange nicht zum Huhn!", um es etwas zeitgenössischer auszudrücken. Ein Erfolg, den man nicht mit Willen und eigener Tatkraft erreicht, ist im Nachhinein nicht viel wert und kann sich schnell in Misserfolg verkehren, als würde man nur über seinem Volk thronen, weil der Thron vom Volk getragen wird, obwohl man ihn nie bestiegen hat. Entzieht man dem Thron das Volk... ich verrenne mich gerade ein wenig in imperialen Allegorien.
Worauf ich schlussendlich hinaus will, ist, Wachstum, Aufstieg und Erfolg sollten in einem homogenen Maße geschehen, auf dem Pfad der Demut, der Selbstreflektion und der Anerkennung all jener, die Stützen, Hilfen und Absicherung sind. Bestimmt gibt es ein paar Menschen, die ALLES aus eigener Kraft hinbekommen, wobei ich behaupte, dass dies dann nicht unbedingt der redliche Weg ist, doch ich fürchte, sie werden einsam sein und von der Liebe, ja vielleicht sogar der Liebe Gottes niemals in ihrem Leben kosten. Und SIE werden vielleicht hochfliegen und vermutlich noch tiefer fallen.
Und da es schon in diese Richtung abgedriftet ist: Wenn GOTT will, dass Du fliegst, dann fliegst du auch, ganz egal was Naturgesetze oder irgendeine andere Macht der Welt dazu sagen.

5/29/2025

Screensaver

Als ich in die digitale Welt eintauchte, an nem Windows 95 PC waren meine ersten positiven Erlebnisse Blasen, die gegeneinander ballern. Und als dann das Internet verfügbar wurde hat klein-Alex nichts besseres zu tun, als haufenweise Screensaver runter zu laden. Und damals gab es tatsächlich Seiten, die voll waren mit Bildschirmschonern und ich hatte tausende auf der Festplatte, vom knisternden Lagerfeuer über sich drehende BVB-Logos hin zu 3-D Animationen von Horrorkreaturen, Ladys in Lingerie oder Sternenhimmeln. Es war eine ganze Welt von Bildschirmschonern, die ich dann auf 10 Minuten Inaktivität eingestellt habe und gewartet habe, bis sie sich einschalten. Es hat etwas gedauert, bis ich kapiert habe, dass es auch eine Vorschau gab. Ich kann mir heute nicht mehr vorstellen, wie das damals war, als ich diese Welt zum ersten Mal betrat, ich weiß nur, dass ich leuchtende Augen hatte und auch heute noch manchmal daran denke, ob die überhaupt notwendig waren, oder die Grenze von Notwendigkeit (damit sich Bilder nicht in den Bildschirm einbrennen) irgendwann zu Unterhaltung verschoben wurde.

5/28/2025

Was sich liebt...

Also manchmal weiß ich nicht, ob es gut ist, wenn Menschen zusammenarbeiten, die sich eher weniger gut verstehen. Zur Farce wird das Ganze, wenn sie es offen ausleben und dann aber so tun, als ob es das Gegenteil wäre. Ach Leute, wenn das Ganze dann noch zur Belustigung der Patienten dient, dann kann ich das nicht verurteilen, warum sollte ich. Am Ende ist es euer Ding und ich habe nicht das geringste Recht, das zu verurteilen, ist halt nur merkwürdig von außen mit anzusehen...

Ärzte lachen über Schmerzen der Patienten

Wenn man sich als Patient mal wieder richtig kacke fühlt und neben den alltäglichen Ängsten zu sterben, weil man alt und gebrechlich ist und die Maschinen, die einen die nächsten paar Stunden am Leben halten, fast genauso alt sind, dann braucht man eines unter Garantie: den gut gelaunten Hobbynephrologen, der irgendwelche Gags reißt und dich so ernst nimmt, wie einen Radrennfahrer, der bei einem Anstieg von mehr als 5% vom Rad steigt und lieber schiebt.

Hohn und Spott und lustige Anekdoten sind ja bekanntermaßen das Allheilmittel, wenn man sich sorgt, warum plötzlich alles im Körper schmerzt, das Muskel, Knochen und Gelenk ist.  Im Weggehen dann mit einem gleichermaßen wissenden, wie herablassenden Lachen die Lösung:

Muskelkater soll ich haben, na schönen Dank, manchmal sind die Kombinationen der medizinischen Disziplinen von Ärzten auch echt merkwürdig, oder?

Ein kleiner Garten

Drei Bäume, zehn Kakteen
haben wir im Garten steh'n
Wenn es regnet, wird es nass
nur die Bäume haben Spaß

Zig Lupinen, Rosenbeet
Auch Kokarden, die ihr seht
Wenn es regnet, wird es nass
alle Blumen haben Spaß

Rote, gelbe, lila, blaue,
komm vorbei und schaue
Was ein schöner Garten hat
an Betonplatz statt

Darüber die Sterne,
darüber die Nacht,
ach, Natur Schönheit
die über ihm wacht.

(Text: ATK)

Ja, es ist vielleicht nicht das Beste, was ich in den letzten Jahren raushaue, aber für ein Spontangedicht in ein paar Minuten ist es besser, als was mir ChatGPT erschaffen würde.

5/27/2025

Käpt'n Chaos ein realer Drachenlord?

Leute, ich will nicht ins Game, ich habe dafür zu wenig Zeit, keine Lust auf Psychokrieg im Internet und ich will vor allem keine Seite einnehmen, denn ich führe seit Jahren meinen kleinen eigenen Krieg. Narzissten sind unfassbar, es kommt ihnen nicht in den Sinn, dass sie Schuld an etwas sein könnten und selbst wenn man es ihnen lückenlos beweist, werden sie anfangen zu relativieren und sich in die Opferrolle zu begeben. Tatsächlich ist der Drachenlord, weil so gut dokumentiert ein schulbuchhaftes Beispiel, wie der Narzissmus einerseits Überlebensstrategie zu sein scheint, als auch Niedergang wegen "ÜBERLEBEN" der eigenen Person ist. Der Käpt'n hat dementsprechend heute auch ein gutes Beispiel gebracht, denn mit seinem Schiff zu fahren ist nicht nur anstrengend, vielmehr lässt er den Käpt'n auch an jeder Stelle heraushängen, nur um dann nach erledigter Kaperfahrt und Raubzug nicht zum richtigen Treffpunkt zu erscheinen und sich dann über die Wegführung, Ausschilderung, fehlenden Leuchtturm und natürlich klassischem "Ich dachte"-Realtivierungswahnsinn daher zu kommen, während Emma und ich durch die unglaublich windige Bucht von Fahhradeo laufen mussten. Ich meine, danke für 10.000 Schritte, habe ich lange nicht geschafft, allerdings hätte mich ne Zugfahrt nicht so gestresst und vor allem hätte ich mir am Ende nicht meinen Erfolg nehmen lassen müssen, einen für mich unglaublich schweren Termin absolviert zu haben, der dann im allgemeinen Groll gegen den immer noch unglaublich selbstgerechten Käpt'n unterging, der selbst meine persönliche Belohnung in Form eines Cheat-Days für sich beanspruchte und so tat als wäre es seine Idee gewesen, Essen zu bestellen. Widerlicher Kerl, Schade!

Der letzte Tag

Aufgewacht 01:38h!

Bewusstwerdung, dass vielleicht heute mein letzter Tag auf dieser Erde naht, weil ich statt auf Öffis auf den Käpt'n und seinen Klapperkahn zurückgreife. Wirklich widerlich finde ich die Freude, die der Käpt'n hat, weil er genau weiß, dass er mein notwendiges Übel ist, es sich aber einredet, als ob er sowieso nie was anderes als die erste Wahl für die Reise war, weil er ja der Einzige ist, der über die Autobahn fahren kann (auf der Welt).

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob Bahnfahren nicht die bessere Wahl ist, immerhin vibriert das Teil nicht die ganze Zeit. Und schon beginnt das Karussell sich wieder in meinem Kopf zu drehen, Schlafen hat sich jedenfalls erledigt. Ich sollte mir ein paar Klamotten anziehen, einen Tee aufsetzen und Skyrim zocken zum Ablenken...

5/26/2025

Werden Dubai & Co. bald zu Wakanda?

In der arabischen Welt entstehen derzeit Megaprojekte, die in ihrer Dimension und Hightech-Ausrichtung durchaus dem fiktiven Wakanda ähneln könnten – jedenfalls wenn sie tatsächlich realisiert werden. Für die Recherche habe ich natürlich den AI-Agent rangelassen, der das irre Zeug, von dem ich nur gelesen und gehört habe mal kurz listet. In diesem Sinne...

1. NEOM – The Line (Saudi-Arabien)

Projekt: futuristische, autofreie Stadt (vertikaler Streifen)

Ursprüngliche Länge: ca. 170 km; aktuell auf 2,4 km geplant

Bevölkerung: 200.000–300.000 Menschen

Kosten: ursprünglich bis $500 Mrd, inzwischen unsicher und vermutlich teils verkleinert 

Status: 1 % bis 2030, Fertigstellung erst in 50 Jahren erwartet 


2. Mukaab (Riad, Saudi-Arabien)

Ein Würfelgebäude von ca. 396 m Höhe und Breite, der 20 Empire State Buildings fasst

Mixed-Use: Wohnen, Hotels, Retail, AI-Angebote

Kosten: ca. $50 Mrd

Fertigstellung geplant: 2030 


3. Rise Tower / North Pole (Riad)

Geplant: 2.000 m Wolkenkratzer – doppelt so hoch wie Burj Khalifa

Teil eines 300 km² großen megaurbanen Projekts

Kosten: rund $5 Mrd

Status: frühe Planungsphase 


4. Jeddah Economic City & Jeddah Tower (Saudi-Arabien)

Jeddah Tower: geplant 1 km hoch, mit 165 Etagen, Fertigstellung ca. 2028

Gesamtkosten City: bis $30 Mrd

Fläche: ca. 56 km² 


5. Diriyah Gate Development (Riad)

UNESCO-Welterbe und kulturelles Zentrum in Riyadh

Größe: etwa 7 km²; Kosten: rund $63 Mrd

Fertigstellung geplant bis 2030 


6. Qiddiya Entertainment City (Riad)

Freizeit-, Sport- und Kulturkomplex

Fläche: 360 km²; Kosten: ca. $9,8 Mrd

Opening Phase: ab 2026, Motorsportstrecke für F1 ab ~2027 


7. Masar Destination (Mekka, Saudi-Arabien)

3,65 km langer Pilger-Weg zur Heiligen Moschee

Kosten: ca. $26,7 Mrd; Beschäftigungsschnittstelle für Millionen Pilger

Ziel: bis 2030 fertiggestellt


8. Al Maktoum International Airport – Dubai (DWC)

Angepeilte Kapazität: 160–260 Millionen Passagiere / Jahr

Fläche: ca. 56 km², 5 parallele Bahnen, 400 Gates

Projektkosten: ca. $82 Mrd; erste Phase bis 2030 geplant 


9. Dubailand & Palm Jebel Ali (Dubai)

Dubailand: Freizeitkomplex über 278 km², Budget ca. $64 Mrd 

Palm Jebel Ali: künstliche Insel 13,4 km², zweifache Größe der Palm Jumeirah, ca. AED 17 Mrd ($4,6 Mrd) 

Fazit: Wird Arabien bald Wakanda?

In puncto Technologie, Gigantismus und Vision, ja!
Saudi-Arabien schlägt derzeit in der Liga von Wakanda auf, besonders mit NEOM, dem Mukaab und dem Jeddah Tower. Dubai, mit Mega­projekten wie DWC, Dubailand und Palm Jebel Ali, bleibt dagegen der Entertainment- und Logistikhub – eher Wakanda meets Disneyland, wobei sich das ja fast schon harmonisch anfühlt.

Wichtig zu bedenken: Viele dieser Vorhaben sind extrem kostenintensiv, hoch kontrovers und in einigen Fällen politisch oder technisch stark angezweifelt. Doch der Anspruch ist klar: Moderne Mega­projekte mit globalem Signalcharakter – zumindest auf dem Papier.

Moral und Gott - Muss das?

Könnt ihr euch ein göttliches Wesen vorstellen, das moralisch sein muss?

Eben drum sagt Gott auch nie: "Seid wie ich!", oder doch? Und ob

Ich habe da mal ein paar Bibelstellen, in denen Gott fordert, wie er zu sein:


Ihr sollt heilig sein, denn ich, der HERR, euer Gott, bin heilig.

3. Mose 19,2

Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!

Lukas 6,36

Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe. “

1. Johannes 4,8

Liebt einander, wie ich euch geliebt habe.

Johannes 15,12


... und dennoch ist immer wieder die Rede davon, dass wir nicht danach streben sollen göttlich zu sein, vielleicht eine andere Geschichte aber dennoch eine Frage wert, oder?

Nun ja und dann die Sache mit der Moral, das ist etwa ähnlich schwierig, denn einerseits ist Gott ja die Quelle der Moral, weil sein Wille definiert, was gut ist und keinem weiteren Maßstab unterworfen ist, andererseits gab es schon vor der Bibel die Idee davon, dass selbst ein Gott sich an eine übergeordnete Wahrheit oder einer Idee des Guten halten muss, was seinen Zorn als fragwürdige Eigenschaft erscheinen lässt, denn ein Gott des reinen Guten dürfte kaum etwas wie Wut verspüren und Reue über eigenes Versagen.


"Und der HERR sprach: Ich will die Menschen, die ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln unter dem Himmel; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe.

1. Mose 6, 6-7

„Und der HERR sprach zu Mose: Ich habe dies Volk gesehen, und siehe, es ist ein halsstarriges Volk. Und nun lass mich, dass mein Zorn über sie entbrenne und sie verzehre; dich aber will ich zu einem großen Volk machen.“

2. Mose 32, 9-10

„Und das Volk klagte vor dem HERRN, dass es so übel ergangen sei. Und als der HERR das hörte, entbrannte sein Zorn, und das Feuer des HERRN entbrannte unter ihnen und fraß am Rand des Lagers. Da schrie das Volk zu Mose; und Mose bat den HERRN, da erlosch das Feuer. “

4. Mose 11, 1-2


Für Gläubige ist Gottes Charakter gleichzeitig Vorbild, Maßstab und Ziel menschlichen Handelns. In diesem Sinne sollten wir hingehen und Gutes tun im Namen des HERRN immerdar, oder?

Amen

Online Reality Social Starburst?

Leute, ich habe mich in den letzten Wochen in ein Rabbithole begeben, das ich nicht verstehe. Ich bin noch nicht sicher, ob das nicht sogar gut ist, denn irgendwie wirkt das ALLES unglaublich toxisch und wie aus einer Welt, in der es unglaublich viele Menschen gibt, die sich für Götter halten, deren Follower sie vergöttern oder verachten, teilweise beides. Davon können Menschen leben, die sich einen Scherz draus machen, davon zu leben, haben aber faktisch gar kein Leben außerhalb ihrer sogenannten Bubble und versinken in einer Welt, die es gar nicht gibt.

Was soll das alles bedeuten, drifte ich jetzt auch ab oder schlafe ich einfach zu wenig, um noch vernünftigen Content zu posten. Teilweise ist letzteres wohl ein ernstes Problem. Ich hoffe selbst, dass es besser wird, wenn ein unglaublich beängstigender Termin am Dienstag hinter mir liegt und ich gewisse Klarheit über meine Lebenszukunft habe.

Angefangen hat alles damit, dass ich mir die unglaubliche Dokumentarreihe über die Geschichte vom Drachenlord ansah, die so viele Fragen aufwirft, warum Menschen so sind und was diese Eskalation und Verwischung von Internetaktivität und Realität auslöst. Und es war sicherlich nicht der Auslöser, dass ein gekränkter Erwachsener mit vermeintlich kindlichem Gemüt in einem Anflug von fehlender Impulskontrolle Streit mit seinem Chat hat und seine Realadresse online bekannt gibt. Wir sind heute soweit, 10? 15? Jahre später, dass es ganze Kanäle gibt, die sich ausschließlich mit der Reaction auf Reactions von untereinander verfeindeter YouTuber beschäftigen, wo dann einzelne bei jedem Stream beobachtet und geshamed werden, für was auch immer gerade Thema ist. Und das ganze hat so sehr System, dass der Content längst egal ist. Ähnlich wie bei diesen ganzen Reality-TV Formaten, wie einst bei den Daily-Soaps geht es im Grunde immer um das Gleiche, Sandkastenspielchen, die auf staatstragende Ebene heraufgekocht werden, dahinter eine Maschinerie von zweitverwertender "Journallie", die noch genug Krümel für Drittverwerter übriglassen und alle verdienen daran Geld. Auch wenn man sich fragen darf, wieviel davon nach dem gegenseitigen Überziehen mit Klagen und Gegenklagen und so etwas übrig bleiben soll.

Ich verstehe das ganze Game nicht! Nach nur einer Woche, in der ich mich intensiv mal da reingearbeitet habe bin ich gestresst und größtenteils angewidert, frage mich, was es allen Beteiligten, außer Geld durch Klicks (manchmal denkt man ja, dass die Alle offline zusammenarbeiten und vieles von dem ganzen Unfug von ChatGPT gescripted ist) bringt. Als ich meine Chance sah, mich selbst dem Internet mitzuteilen, sprich der Welt, da war meine Intention (im Grunde generell seit ich mich mitteilen [sprechen] kann) die Welt besser zu machen, was beizutragen, zu helfen, Wissen vermehren, lernen, Grenzen und Trennung vermindern, einfach Gutes tun. Ich verstehe nicht, wann das kippte, ist das gekippt, es gab doch mal ne Zeit, wo Internet, YouTube, Discord, BlueSky, was weiss ich etwas Gutes war, oder? Wo wir uns ins Netz geflüchtet haben, weil da alles gut war, wo wir noch klar getrennt haben zwischen onlife und offfline. Vielleicht bin ich auch einfach nur ein high peak cringer Grizzlybär im Hawaiihemd, der nicht genug Reichweite hat um nicht anderen zu überlassen zu judgen, sondern vielmehr Zeit für Reflektion nutzt, einen geregelten Tagesablauf versucht, der nicht an seine Onlinezeiten gekoppelt ist, der immer wieder von außen drauf guckt und sich fragt, ob das noch die Welt ist, die er als so faszinierend und wundervoll und befruchtend wahrnahm, als er damals das erste Mal in einem Chat mit einem Mädchen aus Österreich über seine Lieblingsmusik schrieb und Grenzen einfach nicht existierten. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass gewisse Leute das Internet und alle möglichen Räume darin nur noch nutzen, um Grenzen und Trennungsmöglichkeiten auszuloten und zu generieren, die wir in der Realität längst abgebaut glauben. Für mich gilt on oder off der Grundsatz des Liebens und Leben Lassens... Jeder soll alles tun, was er/sie/es will, solange niemand anderes dadurch Schaden nimmt, allgemeingültig, immer und überall. Und das heißt nicht, dass man nicht kritisch sein darf oder Fragen stellen sollte. Es bedeutet RESPEKT zu haben, vielleicht sogar mal drüber nachzudenken, dass alles, was wir tun, irgendwann einer letzten Instanz unterzogen wird. Oder eben, man kann morgens ohne Probleme in den Spiegel gucken, was immer einen antreibt, oder?

5/22/2025

Doxxen, Crashouten, snatched sein, Swatting?

Ja wild, ich bin eigentlich zu alt für diese Wörter oder? Habe ich zu viel mit Internet-Kiddies zu tun? Ist das etwas, was ich verstehen muss, um den Kontakt zur Generation Alpha nicht zu verlieren mit denen ich eigentlich gar nichts zu tun habe, obwohl mein Kleiner dies Jahr 8 wird und derzeit wieder einmal eine extreme konjunktive Phase hat. Begriffe wie, doxxen, crashouten und snatched sein sind da noch nicht vorhanden. Spannend fand ich vielmehr bei meiner Recherche, dass ich laut diesem Artikel der Stuttgarter Nachrichten selbst schon zu den Millenials zähle, wo ich immer dachte, die Generation Y (Die Fragenden) wäre noch davor, denn Millenials waren für mich immer jene, die komplett digital um die Jahrtausendwende aufgewachsen sind, Aber hey, nennt es doch wie ihr wollt. Und damit sind wir wieder bei der Überschrift.

Doxxen bedeutet jemandes Dokumente zu veröffentlichen, wie z.B.: Klarnamen, Adressen, etc. meistens im Rahmen von irgendwelchen Racheaktionen oder Boshaftigkeit.

Crashouten kann man sich schon denken, es ist das theatralische Ausrasten, meist von Internetpersönlichkeiten, die damit auf mehr Reichweite hoffen

Swatting scheint das Auslösen von Notrufsituationen zu sein (früher noch Scherzanrufe bei der Polizei, Notarzt, Feuerwehr) ohne, dass ein Notfall herrscht, meist mit der Intention den jeweils Ansässigen in Schwierigkeiten zu bringen.

Und Snatched sein, naja wenn ihr schonmal so jemanden gesehen habt, wo ihr gedacht habt, wow, die/den würde ich aber nicht von der Bettkante stoßen, unfassbar hübsch, zum wegschnappen sozusagen.

Schreibt mir gern weiteren Jugendsprech, den ihr irgendwo aufschnappt und ich entschlüssle euch das. Ich merke selbst, dass ich manchmal selbst Jugendsprache von vor 10 Jahren nutze und mich damit selbst als cringe oder weird oute obwohl ich einfach nur superfly sein will. Wie auch immer, die Sprache ist im Wandel und ich find das interessant.

An mein zukünftiges Ich

Hey Alex,

zum jetzigen Zeitpunkt bist du schon durch einiges an Scheiße gewatet, du weißt das besser als ich. Ich gehe davon aus, dass wir es noch eine gewisse Zeit machen auf Erden und hoffe, du bist straight geblieben und du kannst stolz auf dich sein. Die derzeitigen Krisen wirst du überlebt haben und vermutlich irgendein Karma oder ein Schicksal dafür verantwortlich gemacht haben. Liebst du sie immer noch, gibt es was Neues in eurem Status, ist der Mond immer noch ein wenig heller als der hellste Stern? Was wurde aus deiner Kunst, kannst du mittlerweile davon leben? Ist es nicht vollkommen bescheuert Fragen an sein zukünftiges Ich zu stellen? Ja, sorry aber diese Aufgabe im Save-a-star-Challenge Kalender ist echt blöd. Ich kann meinem zukünftigen Ich keine Tipps geben, denn du wirst ja alles erleben, bis dahin. Vielleicht schreibe ich bald mal einen Brief an mein früheres Ich, dem könnte ich ja vielleicht helfen, oder? Weißt du was? Du solltest einen Brief an mich schreiben, damit ich kapiere, wie ich hier grad rauskomme und ob das meine Prime ist oder schon bergab geht? Und Tipps, am besten an mein Ich vor ein paar Jahren, vor einem Point-Of-No-Return, in diesem Sinne, danke dafür!

5/20/2025

Was macht eigentlich Natascha B.

Da war diese dralle Blondine in meiner Grundschulklasse, die ich seitdem leider nie mehr gesehen habe, obwohl wir gerade mal 3 Straßen auseinander gewohnt haben, ist schon verrückt, wie schnell Kinder sich auseinanderleben, da verschwindet jemand nach den Sommerferien aus dem Blickfeld und peng, ist der Kontakt weg und 30 Jahre später fällt die Person dir aus einem Zufall wieder ein und du fragst, dich, was macht eigentlich?

Ich weiß nicht, wie das bei euch so ist... es ist unglaublich schwer geworden Menschen aus der eigenen Vergangenheit wiederzufinden, kommt das nur mir so vor? Früher sagte man doch, dass man jeden im Internet findet, aber hey machen wir mal die klassische Variante der Nadel im Heuhaufen.

Falls irgendwer eine Natascha B. aus Bünde kennt und das hier liest, lasst mich wissen, was sie so macht, gerne auch private Kontaktdaten sicher an tickman.lifeentertainment@gmx.de senden... Ich hoffe, das ist die anonymste, legalste und sicherste Weise.

Denn wer weiß, vielleicht lebt sie unter anderem Namen mittlerweile in Südamerika im Zeugenschutz oder ist die Frau eines Oligarchen und darf gar nicht gefunden werden, bei ihr kann ich mir echt so gar nichts vorstellen und Alles.

ungefähres Aussehen mit 9 Jahren, KI erstellt aus der Erinnerung

5/19/2025

Bin ich doof geworden?

2. Samuel 14

Leute, ich check die ganze Story nicht, was geschieht hier? Das klingt wie 'ne Folge Game of Thrones auf Teilen, werde ich langsam blöd, dass ich die Handlung nicht nachvollziehen kann oder fehlt mir die Vorgeschichte, braucht man hier Background? Wer sind diese ganzen Leute? Und warum sind sie wichtig und was soll mir die Geschichte sagen? Geht es um eine verbotene Liebe? Ganz im Ernst, ich war selten so verwirrt während meines Bibelstudiums, wie nach diesem Kapitel. Ich würde mich um einen erklärenden Diskurs zum Thema sehr freuen.

In diesem Sinne...

5/18/2025

Das beste am ESC war das erste Halbfinale

No shit, Sherlock! Das hat mich mitgenommen, das wirkte frisch, selbstironisch und voller wahrer Emotion. Die Antisemiten unter euch werden jetzt irgendeine Kacke von "das war ja auch vor der Teilnahme Israels" oder irgend sowas parat haben. Packt euch mal an den Kopf. So unpolitisch, wie in diesem Jahr war es selten und ich mochte das sehr. Es gibt zwar immer noch Menschen, die der Meinung sind, dass man Israel, Judentum und die Regierung Israels gleichsetzen kann mit jedem einzelnen Menschen, der in Region oder Glauben großgeworden ist und das (wie in Deutschland?) alle kronloyal mit einer Stimme den Gaza-Krieg unterstützen und mitmachen, euch ist vermutlich nicht mehr zu helfen. Doch mit dem ESC sollte das ja alles nichts zu tun haben. Und dennoch kommt man nicht umhin, wenn die mediale Aufmerksamkeit nicht auf dem Titel und der Künstlerin in diesen 3 Minuten ihres Auftritts liegt sondern man mit ihrer Lebensgeschichte und der Tragik dahinter zugebombt wird. Und ich wähle das Wort zugebombt, denn es wirkte so wie (die Älteren werden es noch kennen) diese tragischen MAZen, die RTL bei DSDS immer vor gewisse Leute geschnitten hat, die dann ihre Eltern verloren haben oder irgendeine schlimme Krankheit überwunden und deswegen so einen Emotionsbonus bekommen. Ich fand das schon damals ekelhaft und finde es noch. Ja, schlimmes Schicksal, verstanden. Ist das dein Ansatz? Oder willst du deine Kunst präsentieren? Ich bin jemand, der selbst der Meinung ist, dass gute Kunst hauptsächlich aus Schmerz entsteht oder wenigstens aus tiefer Emotion und das ist auch gut so, allerdings möchte ich die Hintergrundgeschichte eines Songs oder Kunstwerks nicht wissen, denn es ist ja an mir es wahr zu nehmen, im Nachhinein kann man gerne darüber diskutieren und es breit treten und Interpretieren, der Künstler kann erklären und so weiter, versteht mich nicht falsch, ich möchte nicht, dass die Botschaft totgeschwiegen wird a-Bär stellt euch mal vor, Fußball-Pokalfinale und während die Aufstellung vorgelesen wird, werden erstmal alle Lebensgeschichten erzählt, kürzliche Trennungen, Tode in der Familie etc. Und am besten noch, welche Sexualität sie haben, was sie wählen und was weiß ich nicht was. Und danach wird dann gespielt. Vielleicht ist Hochsprung oder Ski-Alpin oder sowas ein besseres Beispiel, weil man da ja auch als Einzel-Athlet antritt und am Ende zählt da doch auch die Leistung, hast du die 5 Meter gerissen oder nicht, ja oder nein, gut oder schlecht, fail or win. Ob du am Tag vorher vielleicht deine Katze beerdigen musstest oder deine Familie bei einem Terroranschlag ums Leben kam spielt keine Rolle. Diese Veranstaltungen, Großveranstaltungen sollen doch genau das sein, Orte des Friedens, wo Politik, Krieg und der ganze zwischenmenschliche Scheiß, der uns trennt, draußen bleibt. Olympische Spiele waren damals Zeiten des Waffenstillstands und ich habe auch den ESC immer so verstanden, dass es EIN europäischer Abend ist, wo wir die Waffen ruhen lassen und die nationalen Unterschiede der Musik unterwerfen. Ich hatte auch schon die Idee, dass man auf die Wahl nach Ländern verzichtet, man ruft nur noch für den jeweiligen Auftritt an und genauso bei den Jurys, man verrät denen bei ihrer Wahl nicht, woher der jeweilige Künstler kommt. Natürlich hört das geschulte Ohr das vermutlich dennoch raus, obwohl wir dieses Jahr viel französisch, italienisch, englisch und ja sogar "hust" zweimal deutsch dabei hatten. Im Ernst, wenn man einen echten Wettbewerb der Songs haben will, dann sollte man anonymisieren wo es möglich ist und ähnlich wie früher eine komplette OnAir Sperre einhalten, die Lieder sollten nicht zugänglich sein, der Abend des Contest sollte die Weltpremiere sein. Und wenn ich jetzt schon mal in Rage bin, das Bewertungssystem ist scheiße. Titel, die europaweit vielleicht nicht zu den TopTen gehören, aber insgesamt immer bei den Votings im Mittelfeld abschneiden bekommen am Ende 0 Punkte vom Publikum, das ist eine Schelle für jeden Künstler und auch wenn man sich mit der Teilnahme darauf einlässt, es müsste nicht sein. In einer Zeit in der wir eine Bühnenshow geboten bekommen, die bei jedem einzelnen Auftritt zum Staunen einlädt, wo der ganze Abend wie ein Fiebertraum aus der Twilight-Zone daherkommt sollte es technisch möglich sein, die Punktevergabe auf 25 zu erweitern. 25 Zahlen zu sortieren, das schafft ein Siebtklässler mit Excel Grundkenntnissen in 10 Minuten und mit den technischen Möglichkeiten unserer Zeit? Die Formel 1 hat auch irgendwann mal die Punkte umgestellt und die Welt ging nicht unter. Kommt mir nicht mit den Traditionalisten, ihr habt das ganze ESC-Ding schon so weit von der Tradition entfernt, da sollte die Punkteregel ein leichtes sein, zu kippen. Natürlich würde man mit etwas größeren Zahlen hantieren, wenn jeder 25 Punkte vergeben kann, absteigend zu einem. A-Bär das tun die Jurys doch sowieso schon und das Publikum wählt doch auch nicht nur aus 10 von 26 aus, so entsteht hier automatisch auch eine Punktevergabe, oder nicht? Und würde man die Jurys rausnehmen aus der Wertung, könnte man auch die letzten 3 von jedem Land wieder von den Flitzpiepen ansagen lassen, die heutzutage nur noch die 12 Punkte der Jurys ansagen. So viel zum abkotzen.

Der Abend an sich war wertig und gut inszeniert, zwar waren drei für mich eine zu viel und das muss gar nicht Frau Hunziker gewesen sein, allerdings fehlte mir die harmonische Chemie der Halbfinals. Die musikalische Darbietung und Bühnenperformances waren zum Teil über- und zu einem anderen Teil unterwältigend, der erwähnte Fiebertraum fühlte sich für mich jedoch bei weitem nicht mehr so unangenehm aufdringlich mit in your face preaching an wie die Jahre zuvor. Und auch wenn die queerness und lgbtq+xy der Veranstaltung aus allen Poren tropft, es fühlte sich nie an, wie ein Statement oder etwas, dass man den Menschen aufdrängen muss, weil es sich normal und längst integriert anfühlt. Zumindest an diesem Abend in Basel und das war schön, ganz unaufgeregt (mal von dem ein oder anderen Auftritt abgesehen) die Vielschichtigkeit von uns Menschen zu leben, zu lieben und zu lassen ohne, dass es Thema sein muss. United in Music, das ist am Ende die wichtigste Botschaft, die man auch dieses Jahr wieder herausnehmen kann und das sollten wir auch tun. Alle!

Gewonnen hat übrigens Österreich.

Tanz der Teufel (Songtext)

Wenn Menschen Politik verstehen,

können sie nicht mehr schlafen gehen

Denn sie sind der Bodensatz

Und keiner macht freiwillig Platz 


Tazr der Teufel auf dem Dorfplatz,

Tanzt die Macht am seidenen Fahren

Tanzt der Fritze laut Rabatz

Wird die Kalaschnikow geladen


Krieg und Tod und Pest und Hunger

Sind sie die vier von Apo Kaly

Wenn ich auf Straße 6 rumlunger

bin ich 6 late 6 auf der Party


Und alles brennt

Es tanzt der Teufel

Seit seinem Fall

Tief in der Eifel


(Text: ATK)

Die heilende Kraft der Liebe durch Musik

Manchmal fragt man sich: Was kann in einer Welt voller Lärm, Kälte und Unruhe wirklich noch heilen? Die Antwort ist so alt wie die Menschheit selbst – Liebe.

Und oft erreicht uns diese Liebe auf ganz besondere Weise: durch Musik. Im ersten Buch Samuel heißt es: „Und wenn der böse Geist über Saul kam, nahm David die Harfe und spielte mit seiner Hand. Da wurde Saul erleichtert und es ging ihm besser, und der böse Geist wich von ihm.“
(1. Samuel 16,23)

Musik heilt. Musik beruhigt. Musik verbindet. Und manchmal bringt sie uns sogar Gott näher. Denn Musik ist nicht nur Klang. Sie ist Herzenssprache. Wenn Worte fehlen, singt das Herz. Wenn Gebete stocken, summt die Seele. Jesus selbst sprach oft in Gleichnissen – bilderreich und voller Gefühl. Das ist es, was Musik tut: Sie öffnet unser Innerstes für die göttliche Botschaft. Und manchmal ist ein Popsong ehrlicher als ein Zeitungsartikel, direkter als ein Vortrag. So sang Whitney Houston einmal: „Learning to love yourself – it is the greatest love of all.“ („Die größte Liebe von allen ist es, sich selbst lieben zu lernen.“) Das ist kein Song über Egoismus, sondern Erkenntnis: Wer sich selbst liebt, wie Gott uns liebt, kann auch andere lieben – und heilen. Oder hören wir Herbert Grönemeyer: „Musik nur, wenn sie laut ist, Musik ist Trumpf – Musik ist, was uns zusammenhält." Gerade in schwierigen Zeiten, wenn Menschen sich verloren fühlen, kann ein Lied – vielleicht im Radio, vielleicht in der Kirche – der Funke sein, der Hoffnung entfacht.

Kolosser 3,16 sagt: „Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen in aller Weisheit; lehrt und ermahnt euch gegenseitig mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt Gott dankbar in euren Herzen.“

Lassen wir also Musik nicht nur erklingen – lassen wir sie wirken. Ob im Gottesdienst, zu Hause oder im Herzen: Wenn Musik aus Liebe kommt, wird sie zur Medizin. Und wenn sie von Gott kommt, wird sie zum Wunder. Ein Wunder, das jeder von uns jeden Tag, zu jeder Zeit empfangen kann, ja auch im Übertragenen, wenn das Lied von Liebe sein Lied in uns ist.

Amen.

Handy-Verbot für Kinder?

Wie willst du ein Handy-Verbot für Kinder politisch vorschreiben, ohne in die Persönlichkeitsrechte von Millionen Eltern einzugreifen? Die Idee an sich kann ich durchaus nachvollziehen, wenn man bedenkt, dass Studien mittlerweile belegen, dass wir durch tägliche Bildschirmzeit verdummen und sich sogar schon Prognosen ziehen lassen, dass die Menschheit sich zu einem gebückten Zweibeiner wegen Smartphone entwickelt. Aber wie soll die Durchführung funktionieren? Überwachen dann Eltern ihre Kinder und der Staat überwacht die Eltern, aber wie will man es beweisen? Gibt es dann eine Digital-Stasi, die alle beobachtet, wer wie lange und wann seinen Kindern das Handy überlässt? Ich denke mit Verboten kommt man gar nirgendwohin, denn die waren schon immer Anreiz es doch zu tun. Vielmehr sollte man sich Gedanken machen, wie man den Heranwachsenden, und zwar von klein auf Medienkompetenz beibringen will, denn das ist es, was wir brauchen, einen verständnisvollen Umgang mit Techniken, die für den Großteil unserer Zivilisation Normalität sind.

5/17/2025

Früher war der Gag, dass es zwei sind

Ich meine, dass Twix mal Raider hieß wissen wahrscheinlich nur noch die Ältesten, dass der Gag aber die zwei Riegel in einer Packung sind, das sollte sogar die derzeitige Generation Zuckerjunkies noch mitbekommen haben, warum kann man sie dann einzeln kaufen? Und dann kam mir eben beim Verzehr einer dieser sündhaften Leckerlis die Idee, dass man sie doch auch mit weißer Schokolade überziehen könnte für noch mehr Süße. Und dann ist es vor meinem geistigen Auge entstanden und dann in einen Prompt gewandert und ich möchte hier keine Werbung machen

a-bär :-)

Und wenn es da rechtliche Probleme gibt, sagt Bescheid, dann geht das direkt runter, schmeckt das jetzt grad noch wer? Yummi, als würde es das wirklich geben, oder?

Rainbow to the stars und Königsklasse

Danke!

Danke für diesen unfassbaren Regenbogen, den ich euch leider nicht so zeigen kann, wie er wirklich war, denn so wie ich ihn gesehen habe, habe ich den nicht auf Bild bekommen, daher gibt es am Ende des Beitrags einen generierten.

Lasst uns mal zu diesem wundervollen Gefühl kommen, was man hat, wenn man dabei zusieht, wie sich Menschen, die wirklich hart für eine Sache gekämpft haben, belohnen und man das Dortmund-Trikot endlich wieder mit dem nötigen Stolz tragen kann und nicht bloß, weil es einfach zur Garderobe gehört. Klar schleichen sich die Gedanken ein, dass man mit 7 guten, vor Allem konstanten Spielen eine Saison retten kann, was irgendwie auch viel über die Liga aussagt, man fragt sich, warum das fast drei Jahre nicht immer so laufen konnte, dann guckt man an die Seitenlinie und da steht ein Typ, der sich wirklich freut und den alle unterschätzt haben inklusive meiner Selbst. Ich werde heute Abend ein paar Schluck auf die Qualifikation zur Champions League (vor 7 Spieltagen waren wir 10. und ich habe nicht mehr dran geglaubt) trinken und mir den Fiebertraum ESC reinziehen, der Bericht folgt dann morgen irgendwann und ich freue mich jetzt tatsächlich sogar auf diese ominöse Club-WM.

Habt ein wundervolles Restwochenende ihr Lieben, Peace and love for all mankind.

Ölprinz und Mondschein

Ich bin kein Fan von Unerwartetem, denn das bedeutet meistens einen Kontrollverlust und die mag ich gar nicht, es gibt mir das Gefühl von Machtlosigkeit und das wiederum führt zu dem Gefühl von Wertlosigkeit und das führt dann wieder in die Depression. Und boah Leute, es gibt wenige Zustände meines Lebens, die ich mir so NICHT zurückwünsche, als die Zeit als Depressionalex. Doch selbst in dieser Zeit gab es diese Meteoritenschauer, diese unerwarteten Ereignisse, die gut für mich waren. Ich ging auf Feiern, nur um mich weg zu dübeln, hab Menschen kennengelernt, die genauso vom Leben genug hatten und irgendwann gegen zwölf oder so stand ich am Fenster und eine harsch klingende weibliche Stimme fragt mich, wie es wohl aussieht, wenn man unten aufkommt, ob man sich eher alle Knochen bricht oder mit dem Kopf aufkommt und dieser zerplatzt. Mit einer Mischung aus ungläubigem Abscheu und morbidem Interesse drehe ich mich zu ihr und eine lilahaarige Traumfrau blickt mich an. Ihr Gesicht war eine Mischung aus fröhlicher Traurigkeit und Weltschmerz. Wir stellten uns vor und redeten lange, sie wurde eine meiner besten Freunde.
Das unerwartetste Ereignis meines Lebens habt ihr vor ungefähr zweieinhalb Jahren der Verrat des Ölprinzens an seiner Familie, ich habe da mittlerweile fast alles zu kund getan, was dazu zu sagen war, hier die Ölprinz-Seite und im Nachhinein war die Situation plötzlich die komplette Verantwortung für mein Leben und das meiner Lieben zu bekommen für mich ein absoluter Schub. Obwohl ich Angst hatte in alte Muster zu fallen (Depressionalex mäßig), konnte ich jetzt endlich all das, was ich im Leben bisher gelernt habe anwenden und die Gerechtigkeit ein wenig vorantreiben, auch wenn am Ende vieles aus Rücksicht nicht gänzlich ausgefochten wurde. Manchmal hat Recht nichts mit Gerechtigkeit zu tun.

5/15/2025

Energy-Drink Parfüm

Liebe Freunde,

ich bin ja so der Geruchstyp und als Grizzlybär frage ich mich oft, wie mein Fell riechen sollte, oft entscheide ich mich für Natur, was dann besonders nach ausgiebigen griechischen Nächten äußerst schwer auszuwaschen ist. Ich könnte weiter ins Detail gehen und ... ich spare mir den Ekli-Mekli Tag und denke lieber positiv. So frisch nach dem Duschen gibt es für mich ja nach der Rasur nichts fresheres als die in Zigarren abgefüllten After-Shaves von Cuba Blue oder Cuba Orange, ich liebe den Duft einfach, leider verfliegt er schnell und duftet im Nachgang dann irgendwann nach Alkoholiker und das ist nicht so geil... Ach ja, als ich zwanzig oder so war, da gab es eine Füchsin, die hatte ein Parfüm drauf, dass ich bis heute in der Nase habe, wenn ich ganz stark an sie denke, es war der süßlichste Duft, den meine Nase je roch. Das Ding ist, sie behauptete oft, sie hätte gar nichts aufgelegt, irgendwann verriet sie mir aber dann doch den Namen und ich. Ich vergas ihn. Heute macht sie selbst Parfüme, wie ich hörte. Ob ich mich wohl mal an sie wende, dass sie mir diesen speziellen Duft rekonstruiert mit persönlicher Note und als Kontrast den Geruch von Wodka-E, allerdings ganz sanft, so wie er stets in der Media Hall hing, als die Nächte länger waren und das Gras grüner? Ich sollte sie unbedingt fragen. Ich habe sogar schon Bilder erstellt, wie das Zeug aussehen könnte.

Grizzly's Blue Foxxy

Grizzly's Orange Energy

5/13/2025

Kennt ihr Helena Petrowna von Hahn-Rottenstein?

Habt ihr mal von der theosophischen Gesellschaft gehört?
„Was auch immer die persönliche Ansicht der Mitglieder sei, hat unsere Gesellschaft keine allgemeingültigen Dogmen, keine Glaubensbekenntnisse, die sie zu verbreiten gedenkt. Sie ist nicht Schisma des Spiritismus noch Gegner oder Verbündeter einer, wie auch immer gearteten, sektenähnlichen oder philosophischen Bewegung. Ihr einziger Grundsatz ist die Omnipotenz der Wahrheit, ihr einziges Glaubensbekenntnis deren Entdeckung und Verbreitung."
(Daniel Caldwell: The Esoteric World of Madame Blavatsky)

Die Sache ist die, im Grunde kann ich ganz gut mit der ursprünglichen Idee fitten, dass Alles Eins ist. Informiert euch mal ein wenig über Die, ich will das jetzt grad gar nicht, es wirkt sonst als wollte ich einfach nur eine Rage provozieren. Glaubt mir mal, das liegt mir fremd, ich denke Wahrheit und Liebe sind Werte, denen man sich verschreiben kann und es widerspricht keinem Glauben, sich einer theosophischen Gesellschaft zugehörig zu sehen, denn wir sind alle verbunden (im Christentum zum Beispiel in Gott). In diesem Sinne...

Lachen, weinen, Fiebertraum

Das erste Halbfinale vom ESC war einfach nur ein zweieinhalbstündiger Husarenritt. Vollgestopft und völlig drüber ohne Politik und den ganzen LGBTQ+ Paradenkram. Und dennoch war genug Fetisch, Trippy, Voice-Escalation, Emotionen, Liebe und Ironie drin. Und das tat so gut, einfach mal zweieinhalb Stunden Alltag ausschalten und mehr oder weniger gute Musik und Show genießen. Danke dafür.

Ich will mich gar nicht damit auseinandersetzen, wie qualitativ hochwertig das war, es war für mich vor allem Unterhaltung und selbst Hazel Brugger konnte punkten, als sie im nicht enden wollenden Voting Segment den Greenroom aufmischte. Die Schweizer haben den Zirkus so aufgezogen, wie er sein sollte, "United by music", wie dann am Ende einer der Olsens so schön intonierte. Rundum gelungen.

Bleibt zu hoffen, dass man das am Donnerstag wiederholen kann und dann am Samstag bei der großen Finalshow zu toppen vermag. Liebe geht raus.

Konter-Rubrik - Zum letzten Mal

Gibt es Dinge, die man zum letzten Mal getan haben kann?

Also, wissen kann man das ja nie, aber zum Beispiel, wenn man einen Menschen umarmt hat, der dann starb oder solche Dinge. Oder solche, die man sich entscheidet zum letzten Mal zu tun, rauchen, etc.

Als Kategorie-Soundtrack-Intro empfehle ich "Die Ärzte - Zum letzten Mal"

5/12/2025

Save a Star to Save Your Life – Challenge: Albert Einstein

Im Rahmen der "Save a star to save your life - Challenge" soll ich über eine inspirierende Persönlichkeit schreiben und was ich von ihr lernen kann. Vor einigen Jahren wäre die Wahl zwischen Steven Hawking, Albert Einstein, Jesus und Elon Musk geschwankt. 

Ich glaube letzterer hat sich selbst disqualifiziert und ich finde Stephen Hawking zwar einfach nur bemerkenswert, weil er gefangen in seiner Hülle dennoch mit seinem Intellekt so viel für die zukünftige Menschheit getan hat. Genau wie die beiden Juden, die übrig sind. Es wäre so einfach Jesus zu wählen, denn wer könnte inspirierender sein als ein Mann ohne Nachnamen, ne im Ernst, God Bless.

A-Bär ich wähle Albert Einstein. Ich muss direkt lachen, weil er ja AlBÄRt heißt... 

Albert Einstein hat nicht nur Physik betrieben – er hat unser Verständnis vom Universum neu justiert. Mit seiner Relativitätstheorie wurde Raum zu einer Bühne, Zeit zu einer variablen Größe und Gravitation zu einer geometrischen Krümmung des Raums. Er gab den Sternen Sprache und den schwarzen Löchern Struktur. Er half der Menschheit, ihren Platz im Kosmos neu zu begreifen – nicht als Zentrum, sondern als staunender Teil eines viel größeren Wunders.
Einstein glaubte nicht an einen persönlichen Gott, aber an etwas Größeres. "Gott würfelt nicht", sagte er – und meinte damit, dass er an eine tiefe Ordnung glaubte, auch wenn sie uns verborgen bleibt. Für Einstein war Spiritualität kein Dogma, sondern ein Staunen über die Gesetzmäßigkeit des Kosmos. Er fand Glaube nicht in Kirchen, sondern in der Mathematik, der Musik und der Schönheit des Universums.

Einstein war multibegabt, er war Violinist, Freigeist, Briefeschreiber, Träumer. Er liebte einfache Dinge: Spaziergänge, Humor, Musik, das Andersdenken. Seine Wohnstube war sein Labor – und seine Haare, nun ja, ein Statement. Ich erkenne mich in ihm wieder, nur ohne das Genie. Doch sein Style und seine Kompromisslosigkeit, die Freiheit zu sein, wie er eben war, lehrte mich, dass große Gedanken oft dort wachsen, wo man sich nicht verbiegt.

Was mich an Einstein am meisten bewegt: Er war nie fertig. Nie am Ziel. Immer auf der Suche nach der Wahrheit – und offen dafür, sie nie ganz zu finden. Er war mutig genug, Fehler zu machen. Und menschlich genug, um sie zuzugeben. Er war ein Mann des Wissens – und der Menschlichkeit. Vielleicht ist das einer der wichtigsten Gedanken, den er uns hinterlassen hat.

Nie aufhören zu fragen, nie wissenssatt zu sein, nie mit der einfachen Antwort zufrieden zu sein, wenn es sich anfühlt, als sei da mehr. Das verzerrte Spiegelbild nicht als gegeben akzeptieren, sondern nach der Gravitation dahinter zu suchen, Unmögliches denken, Versuchen der Unendlichkeit ein wenig näher zu kommen, indem man Teil davon wird, am Ende bin ich ein echter Fanboy... Und das ja auch nicht erst seit gestern (Einstein Zitate, die auch von mir sein könnten)

5/11/2025

Sternenhimmel mit Bärchis

Die heutige Challenge wäre gewesen einen Sternenhimmel für mein Zimmer zu basteln, allerdings bin ich ganz schlecht in sowas und daher hätte mein Sternenhimmel wahrscheinlich so ausgesehen, wie mein Krankenzimmer in den 90ern, wo zwei drei Leuchtsterne an der Decke klebten und man sich beim Einschlafen immer fragte, ob die am nächsten Tag noch da hängen würden. Tatsächlich ist mal ein Stern heruntergefallen und ich bin morgens neben ihm aufgewacht. Ich hatte also schon früh übersinnliche Erfahrungen, wenn man so will, ha ha.

Ich habe mich also in Ermangelung der Möglichkeiten und weil ich mich mit fast 40 wirklich nicht mehr dazu hinreißen lassen möchte, eine Kinderzimmerdecke in mein Schlafzimmer zu etablieren, das erscheint mir doch etwas sehr weird, selbst für meine Verhältnisse habe ich ein wenig mit dem Bing Image Creator herumgespielt (man könnte auch sagen meine mittleren Prompt Engineering Skills getestet) und einen Sternenhimmel erstellt, wie ich ihn als Kind gern in meinem Schlafzimmer gehabt hätte. Vielleicht etwas zu unruhig zum Schlafen, aber definitiv mein Stil.

Was sagt ihr?

Mütter

Jeder von uns hat eine Mutter und das ist evolutionärer Fakt, denn so sind wir einfach, es ist eine Konstante der Menschheit, Mütter kriegen Kinder. Ungefähr die Hälfte davon kann wieder Mutter werden und so weiter und so weiter. Wobei wenn man dieser Rechnung folgt, wäre irgendwann Feierabend mit Kinderkriegen oder vertue ich mich da?
Ich muss das mal grad für mich durchdenken, wenn ich eine Mutter habe, die zwei Kinder bekommen hat, eines männlich, eines weiblich, dann hat die weibliche die Chance ebenfalls zu 50% eine Tochter zu bekommen, bekommt sie jedoch nur ein Kind und es ist ein Junge, wird es keine weitere Mutter mehr geben in dieser Familienlinie, oder? Ich verstehe gerade in erheblichem Ausmaß die Wichtigkeit von Zwangsheiraten in Zeitaltern der Adelshäuser...
Biologisch gesehen ist es natürlich Blödsinn, denn die Linien von Familien und Adelshäusern sind im Gesamtkonzept Menschheit natürlich absurd und unwichtig irrelevant.

Doch Mütter werden niemals irrelevant sein, sie sind der eine Mensch, der dich liebt bis zum Ende und darüber hinaus und die kämpfen wird, bis aufs Blut, dass du es schaffst, was immer du dir vornimmst, die für dich Alles gibt, nicht unbedingt, weil sie das will, sondern weil sie muss. Die Natur / Gott hat das so gemacht, es ist ein unzertrennliches Band, eine Blutverbindung, die man mit dem Vater niemals haben wird. Und doch will ich auch an diesem Tage der schlechten Mütter wähnen. Sie soll es auch geben, ich bin froh, dass ich bislang erst eine Einzige kennengelernt habe, die ich jetzt mal für all die schlechten Mütter als Stellvertreterin nehme und für sie bete. Denn liebe Mütter, wir müssen beten für die missratenen, für die vom Weg abgekommenen, für jene, die es nicht schaffen ihre Kinder zu lieben. Ich bete für sie alle und dass sie die Liebe zu ihren Kindern finden, das tiefe Gefühl der Verbindung zum eigenen Fleisch und Blut, das eine Mutter ausmacht und dessen Gegenliebe der Kinder vielleicht das Mächtigste ist, was Menschen empfinden können. In diesem Sinne... Amen

Loch im Herz

Blue Flame

Glaube

aus Sehnsucht nach Liebe 


Leben heißt den Schmerz zu spüren

und dann weiterzuleben

keine Gebühren


Schönheits-OPs und Rumgefigge

Selbstverletzung

Scheiß drauf Digge


(Text: ATK)

5/10/2025

Neue Rubrik - Nochmal zum ersten Mal

Wisst ihr noch euer erster richtiger Kuss? Das erste Mal Vollrausch?

Das erste Mal Freizeitpark, Kino, Super Nintendo, Zelten?

So viele Dinge haben eine Magie des ersten Mals, die sich im Laufe des Lebens abnutzen, vieles bleibt schön, Anderes wird Routine, ich möchte mich in diese Situationen zurückversetzen und nochmal zum ersten Mal erleben. Aus heutiger Sicht vielleicht mit der Verklärung und allem, was dazu gehört.

Was würdet ihr gerne nochmal zum ersten Mal erleben?

Oft kam bei mir im Brainstorming zu "nochmal zum ersten Mal" die Frage auf, ob man etwas anders gemacht hätte, wenn man die Konsequenzen hätte absehen können, darum soll es hier auch um die Frage gehen, was wäre wenn...?

5/08/2025

Drei Dinge

Ich bin dankbar für tausend Dinge, für DAS Alles hier.

Ich bin dankbar für meine Möglichkeiten fast alle von Gott gegebenen oder natürlichen Nachteile ausgleichen zu können durch Technik, Medizin und Intellekt.

Genauso dankbar bin ich natürlich für meinen unbändigen Lebenswillen diese Möglichkeiten auch zu nutzen. Denn die beste Brille bringt nichts, wenn der Sehbehinderte sie nicht trägt.

Als Drittes bin ich dankbar für die Disziplin, dass ich auch durchziehen kann, wenn es notwendig ist.

A-Bär wie erwähnt, ich bin für tausend Dinge dankbar, heute hebe ich einfach mal nur diese Drei heraus. In diesem Sinne...

5/07/2025

Song for a love so faraway

Es ist sicherlich keine Überraschung, dass ich diesen Song ausgewählt habe: Ein Stern

Er ist auch nicht ganz so neu, wie er sein sollte, allerdings ist es die neueste Version 4.5 von Suno (wie immer natürlich mit Original-Text von ATK) und im Rahmen meiner Save a star to save your life - Challenge bot es sich einfach an. Mehr muss dazu gar nicht gesagt werden, hört mal rein und gebt Daumen ihr Lieben. Machen wir die Welt jeden Tag ein wenig besser! Liebe geht raus.


Ein Stern (Text: ATK)

Sie sagen du heißt Arktus,
das will ich gar nicht wissen,
du bist der hellste Stern,
das hilft nicht beim Vermissen

Sie sagen du heißt Wega,
das will ich gar nicht wissen,
du bist der hellste Stern,
das hilft nicht beim Vermissen

Und dann funkelst,
funkelst, funkelst du,
so hell in meinen Augen,
ich bau ne Leiter zum Mond
und dann spring ich ins Nichts
(ins dunkle All)

EIn Stern, (na na na na)
ein Stern, (na na na na)
den hab' ich gern
Und bist du mir auch noch so fern
MEIN STERN (na na na na)
MEIN STERN (na na na na)
Ich hab 'dich gern
(so unglaublich gern)

J'adore mon étoile polaire

Polaris

Dein Name soll Capella sein,
das will ich gar nicht wissen,
du bist der hellste Stern,
das hilft nicht beim Vermissen

Sag nicht, dass du Sirius bist,
das will ich gar nicht wissen,
du bist der hellste Stern,
das hilft nicht beim Vermissen

Und dann funkelst,
funkelst, funkelst du,
so hell in meinen Augen,
ich bau ne Leiter zum Mond
und dann spring ich ins Nichts
(ins dunkle All)

EIn Stern, (na na na na)
ein Stern, (na na na na)
den hab' ich gern
Und bist du mir auch noch so fern
MEIN STERN (na na na na)
MEIN STERN (na na na na)
Ich hab 'dich gern
(so unglaublich gern)

Dein Name ist mir ganz egal
ich will nur zu dir
auch wenn ich weiß,
dass dein Licht
vor Ewigkeiten erlosch
(Supernova Style)

EIn Stern, (na na na na)
ein Stern, (na na na na)
den hab' ich gern
Und bist du mir auch noch so fern
MEIN STERN (na na na na)
MEIN STERN (na na na na)
Ich hab 'dich gern
(so unglaublich gern)

MEIN STERN (na na na na)
MEIN STERN (na na na na)
Ich hab 'dich gern
Und bist du mir auch noch so fern
MEIN STERN (na na na na)
MEIN STERN (na na na na)
Ich hab 'dich gern
(so unglaublich gern)

na na na na
na na na na
na na na na
na na na na
na na na na
na na na na
na na na na
na na na na
(so unglaublich gern)

EIn Stern, (na na na na)
ein Stern, (na na na na)
den hab' ich gern
Und bist du mir auch noch so fern
MEIN STERN (na na na na)
MEIN STERN (na na na na)
Ich hab 'dich gern
(so unglaublich gern)

MEIN STERN (na na na na)
MEIN STERN (na na na na)
Ich hab 'dich gern
Und bist du mir auch noch so fern
MEIN STERN (na na na na)
MEIN STERN (na na na na)
Ich hab 'dich gern
(so unglaublich gern)

Naaa naaa (na na na na)
Naaa naaa (na na na na)
Naaa naaa (na na na na)
Naaa naaa (na na na na)
Naaa naaa (na na na na)
Naaa naaa (na na na na)
Naaa naaa (na na na na)
Naaa naaa (na na na na)
(so unglaublich gern)

Warum bist du gegangen, ohne tschüss zu sagen?

Es ist mittlerweile fast 20 Jahre her, dass du uns verlassen hast. Und ehrlich gesagt, weiß ich nicht, warum du gegangen bist, als wir dich am meisten gebraucht haben, noch schlimmer du hast dich nicht einmal verabschiedet, einfach weg. Deine Hülle hast du uns dagelassen und die geistert nun wie ein ungebetener Gast ständig hier herum, als hätte sie unerledigte Aufgaben, aber keine Lust diese anzugehen. Jetzt könnte man natürlich sagen, dass du auch viel durchmachen musstest, so wie wir Alle, in den letzten Jahren noch einmal etwas mehr, weil sich das Leben noch einmal in eine komplett andere Richtung gewendet hat und all das, was für dich alltäglich war jetzt neu ist. Und ich sage das auch so, allerdings war es auch jetzt wieder an dir sich anzupassen und diese Chance zu erkennen und noch einmal durchzustarten, stattdessen hast du es geschafft noch unsichtbarer zu werden und wie ein Energievampir durch die Räume zu schleichen auf der Suche nach jemandem, dem du Energie absaugen kannst. Und scheinbar ziehst du am meisten Energie daraus, wenn sie andere Menschen aufregen oder in Problemsituationen geraten, daraus ziehst du dann ein Überlegenheitsgefühl und wirst nahezu wütend, wenn du feststellst, dass diese Menschen im Gegensatz zu dir, damit klarkommen und Probleme immer direkt als eine Chance für Lösungen erkennen. Du versuchst sie zu imitieren und scheiterst, weil du die Fähigkeit der Analyse, der Planung, das Lernen durch Beobachtung vor 20 Jahren abgelegt hast. Bist du der Meinung, dass du damals gestorben bist und jetzt seelenlos auf Erden wanderst? Wenn ja, warum? "Wie krieg ich die Zeit bis zu meiner Beerdigung noch rum?", ist das deine Frage? Es ist nicht so, dass ich dir das Leben aufschwatzen will, aber wäre es nicht toll die nächsten 20 Jahre, denn die sind es sicher noch, die du hier rumtanzt, du wirst uns alle überleben, eine gute Zeit zu haben und nicht so weiterzumachen? Du hast so über den Ölprinz geschimpft und dabei nicht einmal gemerkt, dass du ihm mit jedem Tag ähnlicher wirst. Wie kann man nicht merken, dass nicht die Anderen, sondern man selbst für die eigene Lebenssituation verantwortlich ist. Ich verzeihe dir, dass du dich nicht verabschiedet hast, ich verzeihe dir auch, dass du jeden Tag die Menschen um dich herum verletzt und ihnen die Lebensenergie absaugst. Was ich nicht vergeben kann, ist das Geeiere, die Nichtfestlegung, die Unwahrheit, das nicht du selbst sein. Entscheide dich endlich, was du willst und formulier die Scheiße klar für alle um dich herum, damit man weiß, woran man ist und sich nicht abmüht jemanden retten zu wollen, der nicht gerettet werden will. Also, entscheide dich endlich und tu etwas Gutes, indem du die entlastest auf deren Schultern dein Leben stattfindet. Wenn du jemals so etwas wie Liebe in dir hattest und irgendetwas von dem, was du vor unendlich vielen Jahren mal von dir gegeben hast, ernst meintest, dann entscheide dich und befrei dich endlich von der Last, die du dir für die Ewigkeit auflädst mit dem Leben, dass du derzeit führst!

What's so civil about war?

"Wenn der Tod jedes Menschen einem gleich nahe ginge, gäbe es wohl keine Kriege mehr."

(frei nach Richard David Precht)

Ich glaube wir sind in einer Zeit angekommen, wo wir keine Kriege mehr brauchen würden, wenn wir intelligent genug wären uns zu einigen. Wir haben von allem genug, wir müssen nur teilen. Ich habe das Prinzip Krieg nie wirklich verstanden, warum töten, um zu leben und dann doch zu sterben? Wenn ein Mensch stirbt, gibt es im Normalfall Menschen, die trauern, je näher man sich steht, um so stärker der Schmerz, weil es sich anfühlt, als wenn ein Teil von einem selbst der Ewigkeit übereignet wird. Was wäre, wenn der Schmerz immer da wäre, weil jeder Mensch, der stirbt, egal wo und wann diesen Schmerz auslösen würde. Wäre der Mensch in der Lage mit sofortiger Wirkung alle Kampfhandlungen zu beenden und seinen Fokus lieber auf die Erhaltung von Leben durch Zusammenarbeit zu richten, anstatt Leben zu vernichten, um gar nichts zu erreichen? Wahrscheinlich eine Utopie, die von einem Apex-Predator wie dem Menschen nicht zu leisten ist, denn all sein Streben nach Macht und MEHR lässt ihn böse sein, immerdar und wir wenigen guten Menschen kämpfen einen friedvollen Kampf der Kritik, doch müssen wir uns immer wieder eingestehen, DIE SIND MEHR und selbst wenn man mathematisch denken sollte, wenn ständig kriegerische Menschen gegeneinander Kriege führen und dabei nutzloserweise auf beiden Seiten stets Menschen sterben würden die irgendwann einfach nicht mehr weitermachen können, weil sie sich gegenseitig auslöschen, wird es immer einen Sieger geben und einen Verlierer, der wartet bis er zurückschlagen kann. Wie männlich und wie verblendet, wie dumm? Warum zeugen wir immer noch Kinder, die in dieser Welt leben müssen? Wegen Liebe oder wegen Überleben? Ich fürchte, wir sind einfach zu dumm und zu empathielos für Frieden. Und scheinbar auch zu lernunwillig, um zu erkennen, dass wir die Geschichte immer wieder wiederholen, obwohl es bessere Lösungen gäbe, viele!

5/05/2025

Am Rande des Lebens

Die Tage mehren sich, an denen ich das Gefühl habe, dem Tod nicht mehr lange von der Schippe springen zu können. Ich habe mich lange Zeit nicht mehr so intensiv mit ihm beschäftigt und ich möchte es eigentlich auch nicht, denn das käme mir gerade unglaublich ungelegen, ich habe dafür noch keine Zeit, meine Aufgaben sind noch nicht erledigt.

Da kam es gerade gelegen, dass die Quietschige heute für unsere kleine Gruppe von Überlebenden verantwortlich war. Und mir klar zu verstehen gab, dass ich nicht sterbe, nicht in ihrer Schicht. Und ihr gewinnendes Lächeln hat mich kurz glauben lassen, dass sie recht hat.

Olo - Internet-Hoax oder irreale Wissenschaft?

Vor ein paar Tagen habe ich irgendwo aufgeschnappt, dass die Wissenschaft eine neue Farbe entdeckt haben will. Ich dachte natürlich sofort an Blödsinn, als dann dieser Artikel erschien war ich grundverirrt. Meinen die das ernst? Eine Farbe, die man nicht sehen kann, was soll das bringen? Andererseits gibt es so viele Dinge, die wir als Menschen aufgrund unserer beschränkten Ausrüstung nicht sehen oder wahrnehmen können, dass es durchaus im Bereich des möglichen liegt, dass es auch Farben gibt, die wir nicht sehen können. Wie bei vielen Dingen, die Glauben erfordern oder eben wissenschaftlich bewiesen werden können, jedoch dennoch nicht für die Allgemeinheit wahrnehmbar sind, oder Dinge, die auf Beweisen und Logik basieren, aber nicht wahrnehmbar sind. Ich will nicht mit Gott anfangen, aber man kann Gott beweisen, ohne wahrzunehmen, dass er existiert. Es gibt unendlich vieles zwischen Himmel und Erde, was wir einfach nur nicht sehen können. Wenn im Wald ein Baum umfällt, und niemand bekommt es mit, ist es dann passiert? Ihr wisst schon und hey, wenn niemand Olo sehen kann? Ihr versteht schon, in diesem Sinn...