12/19/2024
Projekt: Top 250 - Böhse Onkelz
Projekt: Top 250 - Joachim Witt
Auch Witt hat mich in meiner dunklen Episode begleitet und mir Kraft gegeben, leider gibt es die Bayreuth Alben nicht bei Spotify, aber ich lege sie euch dennoch ans Herz, denn neben den drei Rübezahl Alben sind die musikalisch das große Ding vom Witt. Ich kann kein Album wirklich als gänzlich überragend einstufen, auch wenn ich vermutlich "Rübezahl" und früher "Eisenherz" am liebsten mochte, höre ich mir auch gern "DOM" oder "Neumond" an, obwohl sie zum Teil nicht durchgehend großartig sind. Ich denke ich würde "Bayreuth III" nennen, weil es von der Stimmung her am intensivsten für mich war.
In real live habe ich Witt leider auch nie gesehen, was ich aber noch auf meiner Bucket-List habe und da er ja mit knapp 80! immer noch unterwegs ist, gibt es da ja vielleicht noch eine Chance, wenn ich dann auch wieder dazu in der Lage bin. Großartig waren die Konzerte, die ich gesehen habe vom M'era Luna, die ich so gefühlt habe, dass ich mit Tränen in den Augen ob der Großartigkeit vor dem Fernseher stand.
Zu Lieblingsliedern habe ich mich schon geäußert, über den Menschen Joachim Witt gibt es soviel zu erzählen, dass man damit Bücher füllen könnte, einfach ein großartiger Entertainer unserer Zeit, der in meinen Augen sträflich unterschätzt ist.
Für alle, die mal reinhören möchten, wie immer der Spotify-Link zum Künstler und die eingebettete Playlist der Top 250 Künstler bei last.fm
Projekt: Top 250 - Die Apokalyptischen Reiter
Mein Lieblingsalbum ist definitiv die "Riders of the storm", weil es rundum gelungen ist und den perfekten Spagat aus folkig angehauchten Mitsinghymnen und brettharter Metallplatte ist. Außerdem sind die Texte hier so schön partyig, dass ich es einfach liebe. Je älter ich werde um so mehr wachsen auch die alten Alben an mir, wo die großen Hymnen aus den sonst doch eher death-metaligen Alben herausstechen. Insgesamt hat die Wucht dieser Band bei mir immer dazu geführt, dass ich Druck abbauen konnte und 2007 hatte ich davon ja noch jede Menge.
Live gesehen habe ich sie nach dem Wacken und der legendären Schlauchbootfahrt noch öfters, sowohl irgendwann im Harz als auch auf einem kleinen Festival am Leineufer in Hannover, wo sie als Headliner auftraten und mir hat es im Grunde immer gefallen, weil sie trotz der Härte einfach eine gute Laune Band sind, was man bei dem Namen ja auch gar nicht so annehmen müsste. Man muss auf Metal stehen, dann können diese Jungs einem wirklich positive Energie geben, wenn man sich drauf einlässt. Auch heute noch mag ich das wohl am Allermeisten an Ihnen. Ein Lieblingslied als solches habe ich gar nicht, denn es sind so viele Songs, die in ihrer Discografie sind, die ich da aufzählen würde, vermutlich eher von früher, als sie noch nicht ganz so progressiv waren.
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Projekt: Top 250 - Scooter
Projekt: Top 250 - Tanzwut
Die Tanzwut packte mich im Jahr 2006 in unserem kleinen Lieblingsclub "X", als ich das Ärztecover "Bitte Bitte" zum ersten Mal mit Sackpfeifen hörte. Vermutlich lag viel daran, dass die Band sich über die Jahre immer mehr in mein Herz gespielt hat an ihrer spannenden Mischung aus elektronischer Musik, Gitarren und Sackpfeifen mit Themen, die mich interessieren zwischen Mittelalter und Moderne. Während ich die elektronisch befreite Version der Band als "Corvus Corax" schon live auf der Wacken Bühne gesehen habe, ist es fast tragisch, dass ich einst Tanzwut-Tickets hatte und diese dann nicht wahrnahm, weil ich sie als Versöhnungsgeschenk für meinen Herzensmenschen gekauft hatte, sie sich dann aber was Anderes vornahm, nachdem ich sie ihr schenken wollte. Und etwas von dem Schmerz liegt irgendwie auch heute noch darin, wenn ich selbst die Gute-Laune-Lieder höre. Tanzwut waren für mich persönlich musikalisch immer der Cousin von Saltatio Mortis, Schelmish, In Extremo und Letzte Instanz, die ich auch alle sehr gern gehört habe, mittlerweile fiebere ich den Tanzwut Alben eher entgegen als den eben genannten. Und auch wenn man mich immer wieder in diese Ecke drängen will, hat es nichts mit dem provokanten Frontmann zu tun, der sich selbst aufgrund seiner Haarzipfel "Teufel" nennt.
Mein Lieblingsalbum war lange Zeit der "Schattenreiter" und wurde dann irgendwann vom deutlich mehr nach Mittelalter-Rock klingenden "Schreib es mit Blut" abgelöst, das insgesamt in meinen Ohren bis heute das rundeste Werk der Truppe ist. Beim Lieblingssong geben sich "Das Meer" und "Spielzeugland" nicht viel, denn beide bedeuten mir unglaublich viel und geben Einblick in meine Seele jedes Mal, wenn ich sie höre, spüre ich etwas und das macht für mich Lieblingslieder aus. Großartige Band, die noch viel mehr dieser Lieder produziert hat, die ich aber nicht alle aufzählen will.
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Projekt: Top 250 - Welle:Erdball
Die Musik kippt so ziemlich aus allem, was ich so höre, heraus, weil sie zwar stets irgendwie in Verbindung mit der "schwarzen Szene" standen, aber eben vor Allem C64-gestützten Bit-Pop machten mit zum Teil philosophisch düsteren Texten. Wenn ich höre, dass was Neues rauskommt, dann höre ich da heute immer mal wieder rein, aber für mich wird das "Sinn des Lebens"-Album immer ihr bestes Werk bleiben, wo auch die meisten meiner Favoriten drauf sind. Live ist das Ganze ein echtes Erlebnis, als würde man abtauchen in eine Steampunk-Noir Welt, die einem echt hilft, mal ein paar Stunden dem Eskapismus zu frönen. Mein Lieblingslied ist bis heute das schon erwähnte "1000 weiße Lilien", ich mag aber auch "Träumen, Schweben, Fliegen", aber die tollen Songs waren halt größtenteils auf der "Sinn des Lebens", "Arbeit adelt", "Gib mir mein Gefühl zurück" oder "Deine Augen" sind für mich persönlich ganz besondere Songs, na ja.
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Projekt: Top 250 - Powerwolf
12/18/2024
Dschungelcamppause 2025
Scheinbar stehen die Kandidaten des Dschungelcamps für 2025 fest wie BUNTE und "bild.de" berichten. Das Gute daran ist für mich auch das Schlechte daran. Denn ich werde mir das dann wohl diesmal schenken, denn ich kenne nicht einen dieser Namen und wenn ich mir die Liste angucke, erscheint es mir so, dass man die auch nicht kennen muss, da sie scheinbar nichts mehr mit dem ursprünglichen Prinzip zu tun haben, Promis in den Dschungel zu schicken, die man von früher kennt und die Geldprobleme haben. Erscheint mir eher, als würde man hier Karrierepushing für Menschen betreiben, die gerade eine Durststrecke haben oder MEHR Fame brauchen. Seht euch mal die Listen der Leute an, die in den ersten Staffeln dabei waren, die kannte man wenigstens flächendeckend. Und da war es dann auch besonders, wenn sie an Ekelprüfungen teilnehmen, während ich die Leute der letzten Staffeln schon genau da gesehen hatte, im Ekel-TV und Reality-Sumpf. RTL trifft in meinen Augen derzeit ein paar echt schlechte Entscheidungen, was ihre Personalaufstellung angeht. Und weil ich grad dabei bin, die Raab-Show, Golden Bachelor und jetzt das... Ich weiß nicht, ich denke ich werde mal eine Staffel aussetzen.
Kennt ihr irgendwen, der da mitmacht? Ist das überhaupt noch ein Thema oder ist RTL auch da nicht mehr am Puls der Zeit, was ihre Hauptzielgruppe angeht? Ihr habt eine umfangreichere Meinung? tickman.lifeentertainment@gmx.de oder in kurz hier in die Kommentare, wenn ihr mögt...
12/17/2024
Cheat-Day im Glauben?
Manchmal frage ich mich, wie gewisse Menschen ihr Handeln und Leben (vor allem jene, die behaupten im Glauben zu leben) vor sich und vor Gott rechtfertigen. Denken die, das sei so wie Rosinenpicken oder Diät halten? Ich mach das jetzt mal und nehme mir das, was für mich passend ist und wenn meine Gelüste überhandnehmen, dann nehme ich mir halt einen Cheat-Day und nehme den schicken jungen Mann mit nach Hause? Ich weiß nicht Leute, ich glaub das mit der Doppelmoral zieht sich durch, wenn man sich in selbstgewählte Fesseln einer Glaubensrichtlinie begibt, oder? Wäre es nicht viel ehrlicher mit sich und vor allem mit dem durch jene Richtlinie verbundenen Gott, wenn man sagt, dass man nach den Werten lebt, sich der eigenen Fehlbarkeit aber bewusst ist und seine eigene Unperfektheit annimmt, so wie Gott uns annimmt, wie wir sind. Irgendwer sagte mal, es sei besser gar nicht erst Mist zu bauen, als sich anschließend zu entschuldigen. Im Übertragenen wäre das dann gar nicht erst sündigen um nicht um Vergebung zu bitten, denn wer weiß irgendwann kommt der Punkt, wo es keine mehr gibt.
Wie haltet ihr das? Eher so eine Art Richtlinie oder tief verwurzelt und an ausgewählte Regeln und Gesetze einer Schrift gebunden und auch keine Cheat-Days, wenn man mal unglaublich Druck hat? Gerne ausformulierte Diskussionsansätze an: tickman.lifeentertainment@gmx.de, oder hier in die Kommentare, respektvoll und lieb bleiben, dann kann ich das hier alles veröffentlichen...
Verlorengegangene Posts... spannendes Zeichen
Erst gestern habe ich eine kleine Zeitreise unternommen, wo wir herkamen und wie schlecht es uns eigentlich immer ging in der Unterdrückung von Herrschmenschen, die einem das Gefühl geben mussten, dass man selbst es sei, der nichts auf die Reihe bekommt und von "Schuften" und "Durchschleppen" sprachen, wenn sie das Versagen ihres Lebens auf uns projizierten.
Und wie wir so redeten, wurde mir klar, dass ich dafür gar kein Gefühl mehr habe, also 0, Zero, als wäre das Alles nur eine Anekdote, etwas, dass man sich so erzählt, wenn man sich trifft, um böse Filmfiguren zu brainstormen oder so. Mit diesem Eindruck dachte ich, ich schau mal in den Blog, da müssten doch noch die 20 Folgen "10 Jahre vs. "Betreutes Wohnen" sein und oh Schock, da sind nur 12! Wo zur Hölle sind die fehlenden Folgen...?
Ja witzig, scheinbar habe ich letztens die vermeintlichen Entwürfe verworfen, beim Aufräumen und damit dann wohl auch die Veröffentlichten gelöscht, im Papierkorb ist auch nichts mehr, vielleicht ja ein Zeichen, dass ich mit dem Thema endgültig abgeschlossen haben sollte, immerhin sind ja alle Beteiligten nicht mehr wirklich existent. Tja selbst hier wirke ich nicht allein, wie es scheint.









