8/29/2024

Projekt: Top 250 - Varg

Varg ist eine dieser Bands, die ich im Rahmen meines Eintauchens in die Welt des sogenannten Pagan- oder auch Viking-Metals kennenlernen durfte, es handelt sich um eine meist harte Form des Folk-Metals, der nicht mehr ganz so melodisch daherkommt und teilweise an der Grenze zum Black-Metal wandelt. Ich mochte die Urkraft des hier zum Teil vorkommenden Geschreis oder auch Gutturalgesangs gepaart mit meist Themen aus der mythischen Götterwelt und Themen wie Natur und Tierwelt oder eben auch Geschichte der Nordmänner und sowas.

Ich weiß nicht, wer Ringe der Macht Staffel 2 zu Ende geguckt hat, diese Art Musik hätte sicher nicht nur die eine Folge mit dem Troll besser gemacht. Whatever Varg sind im Laufe der Jahre etwas von ihrem doch eher rauen Klang abgewichen und auch wenn es immer noch nichts für die Popmusikfraktion ist, klingen sie mir heutzutage irgendwie "weicher" und ich weiß noch nicht, ob ich das mag.

Wie auch immer sagt die Platzierung in den Top 250 ja schon einiges aus und ich höre mir auch immer mal wieder gerne was von ihnen an, auch wenn meine Wahl dann meist auf eines der älteren Alben fällt, das ist wohl etwas, das wir mittelalten Männer irgendwann so machen, die Sachen von früher den heutigen vorziehen...

Für alle, die mal reinhören möchten, gibt es hier, wie immer den Spotify-Link zur Band und für mehr Infos den last.fm-Link zur Band.

Dazu die wöchentlich um 20 Titel wachsende Playlist mit je 2 Titeln pro Top 250 Künstler:

Projekt: Top 250 - Dreamtale

Alles begann mit "Beyond Reality" und einem Intro, das vielleicht nahezu das passendste aller Power Metal Alben ist, ist es doch die Musik aus dem Blockbuster "The Rock - Fels der Entscheidung" mit Nic Cage und Sean Connery in den Hauptrollen, der damals wie heute zu meinen Lieblingsfilmen zählt und vom großartigen Michael Bay inszeniert wurde. Und ich verstehe, dass man da ne andere Meinung haben kann, so ist meine, live with it.

Zu Dreamtale kann man sagen, dass sie in der Phase, als ich mich langsam in den Metal einlebte, eine dieser Bands waren, deren erstes Album ich halt hatte und rauf und runter dudelte, nachdem ich es digitalisiert auf meinen tragbaren MP3 Player geladen hatte. Ich kann da jetzt auch keinen Song herausnehmen, da es für mich als Ganzes funktioniert und aus einem Guss von Anfang bis Ende auch heute noch hörbar ist, auch wenn die Production Value naja, es gibt halt nicht nur die Over-The-Top-State-Of-The-Art-Avantasia Produktionen in dieser Welt.

Das Vergnügen eines Live-Auftritts ist mir leider auch nie zu Teil geworden, allerdings sei erwähnt, dass sie eine der Lieblingsbands meiner Frau Mutter sind und damit natürlich schon zusätzlich geadelt, denn die hat mit ihren 60+ einen ausgezeichneten Musikgeschmack irgendwo zwischen Bon Jovi und Scooter. Danke Mama!

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Projekt: Top 250 - Coppelius

Coppelius, deren Schreibweise ich erst jetzt richtig hinbekomme, wusste nie ob es zwei P oder zwei L sind machen eine Art Kammermusik mit etwas härterem Einschlag, fast avantgardistischer Folk-Rock mit Geigen oder so. Schwer einzuordnen sind sie vor Allem eine gute Live-Band, die ich vor zig Jahren einmal auf dem RockHarz Open Air gesehen habe, wo ich einen der größten Fans der Band treffen wollte. Wir hatten uns bei last.fm kennen gelernt und wollten uns dort dann zusammen das Konzert ansehen, jedoch sind wir das ganze Wochenende aneinander vorbeigelaufen und das bei so einem doch eher kleinen Festival, a-Bär so ist das manchmal.

Ich habe sie vor allem in der Anfangszeit gehört, wohl auch in den verlorenen 7, jedoch konnte ich nie so richtig etwas damit anfangen, weil ich zumindest beim "Nur hören" eine ganz besondere Stimmung brauche, um da into it zu gehen, es ist nicht so die Musik, wo man sich danach einfach gut fühlt, weil die Musik einen in den Bann zieht, in meinen Ohren.

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Projekt: Top 250 - Spongebob Schwammkopf

Ich sehe so viel Kopfschütteln auf eurer Seite der Bildschirme. Ich bin kein Freund von Spongebob Schwammkopf, aber ich verstehe seine Existenz und es war im Jahre 2006, da war auch Spongebob ein wichtiger Bestandteil meines Lebens, beziehungsweise im Leben der Frau, die mich ausgehalten hat und wo ich unter der Woche einige Zeit übernachtet habe, Gruß und Dank geht wie immer raus.

Dieser Spongebob ist jedoch so wie früher die Techno-Schlümpfe und Mainzelmännchen waren. Texte von bekannten Popsongs werden in ein themenbezogenes Gewand geschrieben und dann an die Kids von heute verscherbelt. Und teilweise ist das wirklich gute Laune Musik für groß und klein. Nennt mich weird aber so kann ich die nervtötende Stimme zum Teil nicht nur ertragen sondern auch feiern. Und es scheint ja auch sonst ganz erfolgreich zu sein.

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Projekt: Top 250 - The Beatles

The Beatles sind nicht nur eine Band, es ist förmlich der Begriff einer Bewegung, eines Zeitalters, eines Lebensgefühls und für mich bleibt es trotzdem bloß Musik. Früher wenig komplex, heute vielleicht nicht mehr ganz so simpel aber eben bloß Musik, gute Musik.
Allerdings mag ich wohl trotzdem, die eher nicht so bekannten (gibt es das bei den Beatles) Songs, die etwas anders sind.
Im Ernst, jedes Wort über die Beatles ist schon geschrieben und vermutlich wird ihre Musik uns alle überdauern und irgendwann in einem Atemzug mit Mozart und Beethoven genannt, Ehre wem Ehre gebührt.
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Projekt: Top 250 - Alestorm

Alestorm waren 2008 als sie gegründet wurden für mich eine absolute Randerscheinung auf meinem Musikkompass, aber ich mochte die Idee von themenbasiertem Metal schon immer und Piratenmetal gab es nicht so viel, also gab ich ihnen eine Chance und ging dann auch eine Zeitlang wirklich stark darauf ab. Ich bin mir nicht sicher, weil ich die Ticketkarten meine Konzerte irgendwann nicht mehr gesammelt habe, aber ich meine die habe ich mal zusammen mit Swashbuckle gesehen, oder war das auf 'nem Festival, oder war es mit Gloryhammer, wie auch immer, das war eine tolle piratige Veranstaltung mit Metal und a lot of scottish.

Während die Jungs am Anfang noch wirklich sehr thematisch waren und ich weiß nicht, ob sie es je ernst meinten, es fühlte sich jedenfalls härter an, ist es heute eine der Bands, die man auf jedem Festival besuchen sollte, wenn einem nach Party ist. Ich mein wer Songs wie "In the Navy", "You are a pirate" oder "Pirate Pizza Party" in seiner Setlist hat, da kann nix schief gehen...

Ob ich wirklich Lieblingslieder von ihnen habe, kann ich nicht sagen, es ist mehr das Gefühl, die Masse an Songs, wenn ich Alestorm höre. Meist höre ich dann mit einigen Skips auch erst einmal größere Teil der Discografie und lass mich davon anstecken. Am liebsten mag ich danach auch einen guten Piratenfilm gucken, da würde ich mal ganz keck in die Runde fragen, ob ihr was empfehlen könnt, gern auch bei letterboxd, bitte keine Fluch der Karibik-Empfehlung, "Black Sails at midnight" ist davon so inspiriert und so großartig und ich denke der Reihe gönne ich um Weihnachten sowieso mal einen Rewatch, hab festgestellt, dass ich die noch nicht reviewed habe, eine Schande...  Ja ich glaube "Black Sails at midnight" ist wohl mein Lieblingsalbum, weil es diesen cineastischen Hintergrund hat, Epik mitbringt und einem einfach dieses piratige Gefühl gibt.

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Projekt: Top 250 - Britney Spears

Britney Spears war eine sehr lange Zeit meiner Jugend mein #1 Crush, wie man aus meinem WOW-Artikel über sie bereits herauslesen konnte, denke ich. Aber auch musikalisch hat sie mich seit ich das erste Mal das Mädchen mit den Zöpfen auf Viva in der Schule aus der Reihe tanzen sah.

Ich weiß gar nicht ob man hier Musik und Künstler wirklich trennen kann, denn irgendwie scheint ja doch die Geschichte des Menschen Britney Spears auch die Musik zu sein. Das merkt man vor allem am Anfang, wo die Musik noch davon handelt, vielleicht gar nicht der große Star sein zu wollen und alles so einen Unterton hat (besonders "Lucky" finde ich entlarvend autobiografisch), bis dieser dann in so eine Art sexualisierte Version von Everybody's Darling übergeht ("Slave 4 U"), was auch unterschwellig eine Gefangenschaft andeutet in der Rolle. Bei "In the zone" spürt man den Konflikt, wenn zwischen Bangern wie "Toxic" und dem umstrittenen Duett mit Madonna "Me against the music" auch Titel wie "Early Morning" und eines der traurigsten Lieder, die ich je gehört habe mit "Evertytime" Raum haben. Hier war damals für mich der Punkt erreicht, wo ich als guter Freund gern geholfen hätte, denn irgendwie hörte man den Aufprall schon von Weitem.

Mit dem "It's Britney Bitch"... begann für mich dann der Fallen-Star Modus und ich wendete mich etwas ab, das wird zum einen daran gelegen hat, das mir das melodische wohlklingende verloren ging und vielleicht auch der Plastiksound, der sie nicht mehr wirklich unterschied, ihre Musik war wie sie zu etwas popmatschigem geworden, einer Art Wegwerfartikel, hätte ich zu der Zeit nicht schon viel mit gebrochenem Herzen zu tun gehabt, es wäre erneut gebrochen.

Und seitdem trage ich irgendwie das Bild der kleinen jungen Britney in meinem Herzen, die vor aller Welt zum Star wurde und innerlich zerbrach, einer tragischen Figur, die sich aber irgendwann als starke Frau aufrichtete und aus Allem rauskommt und der Welt zeigt, dass sie es geschafft hat und ich hoffe so sehr für sie, dass sie "Stronger" bleiben kann und als Fanwunsch hätte ich natürlich auch gern wieder richtig gute Musik von ihr, denn die letzten Alben waren dann doch eher so meh.

Für alle, (C'MON, wer kennt denn nicht BRITNEY?) der SPOTIFY-Link

Dazu die wöchentlich um 20 Titel wachsende Playlist mit je 2 Titeln pro Top 250 Künstler:

300 Kilometer für ein Fischbrötchen?

Wenn ich dich um ein Fischbrötchen bitten würde, weil ich das Gefühl nach letzten Wünschen habe, würdest du mir eins bringen?

8/28/2024

WOW - Amanda Tapping

Amanda Tapping hat uns alle in "Stargate" begeistert und war für mich auch in "Sanctuary" mit dunklen Haaren der absolute Scene-Stealer. Generell habe ich mich jedes Mal, wenn ich sie irgendwo in 'nem Cameo oder sonst wo gesehen habe gefreut. Sie vermittelt diese weibliche Wärme einer Mutter aber auch die knallharte Kämpferin und ist dabei natürlich auch noch unglaublich gutaussehend. Auch ihre Arbeiten hinter der Kamera fand ich überzeugend. Wer noch ein wenig mehr über diese faszinierende Frau wissen will, dem lege ich diesen VIP.de Link ans Herz.

Geboren am 28. August 1965 könnte sie zwar durchaus meine Mutter sein und fühlt sich für mich auch genau so an, wie die Kategorie der älteren Frauen mit denen ich nahezu Tag für Tag zu tun habe. Sie ist für mich eine Women of my World weil sie mich eine ganze Zeit meines Lebens wöchentlich als Samantha Carter begleitet hat und ich hätte sie gerne mal auf einen Tee getroffen und mit ihr über ihre Ansichten über die Welt gesprochen und vielleicht auch generell über das Übernatürliche.

Ihre absolute WOW-Version ist für mich die auf dem Bild ihres Wikipediaartikels, wo sie aussieht wie eine meiner Allzeit-Traumfrauen außer, dass sie blaue Augen hat.

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8/26/2024

Heute kein Fieber mehr

Gewicht passt nicht zum Blutdruck, wir erinnern uns in einer Dialyseeinrichtung gilt, Blutdruck = Wasser! Tja und ich habe halt einfach mal Gewicht verloren aber der Blutdruck ist oben. Habe ich vielleicht am Wochenende doch mehr getrunken als ich mitbekommen habe?

Na ja, man verweigert mir den Ultraschall, der das ja hätte abklären können und kündigt eine Blutuntersuchung an, ich solle ganz normal zur Dialyse kommen, teilte man mir mit, nachdem ich mich wegen meiner wochenendlichen Beschwerden gemeldet hatte und eindeutig abgeklärt hatte, dass es nicht Corona ist!!!

Beim Ankommen liege ich dann unten und werde wie ein Verbrecher behandelt, angemeckert, isoliert und mein Coronatrauma wird wieder hochgeholt. Und jetzt liege ich im Zugwind, muss die Lärmbelästigung der Baustelle von nebenan ertragen und werde als dumm dargestellt.

Den erwarteten Arztbesuch desjenigen, der das scheinbar entgegen dessen, was er mir am Telefon sagte, eingeleitet hat kann ich mir in die Haare schmieren, scheint eine neue Strategie zu sein mich mürbe zu machen... aber Leute ihr kennt mich mittlerweile gut genug, den mach ich fertig, bevor er mich fertig macht, davon kannst du ausgehen.

Faulheit und Inkompetenz darf niemals siegen!