11/03/2023
Zerrissen im jetzt
WOW - Alexandra Prince
Meine WOW-Version wird aber immer die aus diesem Video sein, dass ich euch unten verlinkt habe.
11/02/2023
Pflück ich dir ne Sonnenblume
You'll ride my rainbow in the sky
And I will catch you if you fall
You'll never have to ask me why
And when the rain begins to fall
I'll be the sunshine in your life
You know that we can have it all
And everything will be alright"
Und es gibt nichts, was das jemals ändern wird... |
Songschreiber: Buelent Aris, Toni Cottura, Robert Jan Van Der Toorn, Mike Bradley, Necdet Tiglioglu, Stephen Wittmack, Peggy March, June Rollocks.
Wer könnte sein wie Gott? - Wer könnte das nicht?
Mir wurde vor einigen Tagen ein Dokument zugespielt, welches ich hier einmal mit euch durchgehen möchte, denn es stellte mir die Frage, wer könnte sein wie Gott? Und das brachte mich unweigerlich in Wut, denn wieso stellt man sich eine solche Frage? Es ist nahezu an sich gotteslästerlich, denn es läuft ja faktisch auf einen Vergleich hinaus, den man nicht gewinnen kann. Und warum sollte man das auch anstreben, würde man den eigenen Glauben damit nicht negieren? Sind nicht alljene, die von Gott nach seinem Ebenbild geschaffen wurden, wie Gott? Und was sollte daran so schwer sein?
Ich will niemandem ans Bein pinkeln, mich nervt nur die fatalistische und unreflektierte Ausspeicherung von einer als faktischen Wahrheit dargestellten Gottessicht! Wir hinterfragen jetzt so ziemlich jeden Punkt, der mich erreicht hat darauf, ob man dazu Gott sein muss und inwiefern es hier nicht viel mehr um das Ich geht und der Verantwortung für sein Leben zu tragen...
Schuldbegleicher - nun ja, ihr kennt meine Meinung über Schuld, es ist für mich nichts, was einem irgendjemand oder Etwas abnehmen kann, man selbst ist verantwortlich und das fängt damit an, erst gar keine Schuld auf sich zu laden, dann muss auch nichts beglichen werden. Gott als Schuldbegleicher heranzuziehen ist, als würde man die Verantwortungslosigkeit des eigenen Handelns legitimieren und das ist alles nicht sehr göttlich, oder?
Es passiert, was er sagt - kann ich weder beweisen noch widerlegen, weil es (bisher) keine Möglichkeit gibt Gottgesagtes zu verifizieren. Ich selbst habe schon die Stimme gehört, doch ob wirklich passiert, was dort gesagt wurde, kann ich final nicht beantworten, es ist doch stets der Prozess des Seins, der die Stimme Gottes langfristig wahr macht. Jemand oder etwas mit ein paar überragenden Fähigkeiten in Wahrscheinlichkeitsrechnung und damit verbundener wissenschaftlicher Skills könnte vermutlich vieles sagen, was dann eintritt, eher nicht so göttlich, oder?
guter Hirte - weil wir Schafe sind? Schafe, die über die Erde regieren sollen? Und wieso die Wertung "gut"? Geht's der Herde denn gut? Sind wir nicht einfach nur zu dumm, um überhaupt EINE Herde zu sein und differenzieren uns aus in unzählbare Richtungen, anstatt dem einen Hirten zu folgen, der das aber alles zulässt. Jeder Mensch kann ein guter Hirte sein, wenn er es nur schafft Mind-Control über ein paar Schafe zu erlangen. Nimmt er ihnen damit den freien Willen? Sehr wahrscheinlich, oder? Wie göttlich ist das?
vollkommen, perfekt - dagegen kann man nichts schreiben, außer das was ich schon geschrieben habe, wäre Vollkommenheit und Perfektion nicht Stillstand und wenn wir nach dem Ebenbild Gottes erschaffen sind, dann müssten wir auch perfekt und vollkommen sein. Sind wir das? Warum lernen wir dann noch Dinge, warum verändern wir uns und die Welt um uns herum, wenn doch Vollkommenheit herrscht? Ist das vielmehr eine Metapher für erstrebenswerte Einheit mit sich selbst?
ER ist Herr! - Puh, hier wird es jetzt richtig schwierig, denn das ist für mich weder eine Eigenschaft noch irgendwas von Bedeutung, bloß Worte der Maskulinität und im Ernst, wer weiß wie das mit uns Menschen so läuft, ohne SIE gibts auch keinen ER, den Punkt verstehe ich nur als verblendetes Bruchstück der Sehnsucht nach Geborgenheit und Beschützertum, welches einem Mann/Herr zugesprochen wird. Vielmehr klingt das für mich nach kirchlicher Indoktrination, die Kontrolle über das weibliche Geschlecht zu behalten in Zeiten von female empowerment wichtiger als je zuvor. Hier könnten circa 50% der Menschheit jetzt Gott sein, oder?
unvergleichlich, unermüdlich, kraftvoll - Auweia, unvergleichlich sind wir doch Alle, auf die ein oder andere Weise, unermüdlich und kraftvoll sind Dinge, die man sich mit Mind-Set und Training aneignen kann, ich kenne so viele Menschen auf, die alle drei Eigenschaften zutreffen, weil sie von einem unerschütterlichen Glauben angetrieben werden, nichts, was typisch Gott ist, oder?
Boah Leute, ich kann das nicht..., es macht einfach keinen Sinn sich damit auseinanderzusetzen. Jeder muss für sich sehen, was Gott für ihn/sie ist, wer bin ich zu urteilen? Ich frage mich bloß, ob man Gott gerecht wird, wenn man eine Liste seiner vermeintlichen Eigenschaften aufschreibt und dann für sich entscheidet daran zu glauben. Meine persönliche Liste hätte begonnen mit "rachsüchtig", "Vernichter", "Erschaffer", "allmächtig" und ich hab mich schon so oft mit dem Thema beschäftigt, dass es okay ist, Gott muss nicht irgendwas sein, irgendwas sagen oder irgendwas machen, ER/SIE/ES IST EINFACH. Wir haben die Möglichkeit daran zu glauben, doch wir sollten uns nicht anmaßen Gott zu kennen, selbst im stärksten Glauben liegt niemals die Chance gottgleich zu sein, so vermag es die Religion darzustellen, am Ende ist das Alles eine Sache von Kontrolle und Unterwürfigkeit. Das ist es, was wir Menschen brauchen, irgendwas über uns. "Alles Tun und Trachten der Menschen ist böse immerdar und es reute Gott, dass er sie gemacht hatte", so oder so ähnlich begann die Sintflut. Sanftmütiger Beschützer? Wir alle sind Gott, alle zusammen as one, was dann ja auch wieder etwas Größeres ist, als jeder einzelne von uns sein kann. Und nur so kriegen wir alle Eigenschaften zusammen und ja, die Guten wie die Schlechten, denn wenn Gott vollkommen ist, dann ist er das Alpha und das Omega, der Tag und die Nacht, das Leben und der Tod, das Gute und das Urböse. Es gibt keinen Gegenspieler, alles ist EINS.
Leicht für mich als Zwilling so zu denken, doch ich habe es erlebt, niemand ist ganz Licht, niemand absolute Finsternis, es mag uns vorkommen, dass wir einen geistigen Führer brauchen, eine übernatürliche Instanz, die uns Recht und Ordnung beibringt, doch das Alles kommt von innen, Gott ist im Glauben und der Glauben ist in uns. Das eint uns und das sollte es auch, LIEBE siegt immer!
Strudel des Vergessens
Lass endlich los!
Ich weiß nicht, woher der Gedanke kommt, dass man festhält, was einen klein macht und loslässt, was gut für einen ist? Ich weiß nicht ob der Glaube an einen Gott einen irgendetwas loslassen lässt, immerhin bindet man sich ja nun an etwas, dem man nie gerecht werden könnte (nach eigener Ansicht). Warum akzeptieren, dass man nicht so perfekt ist wie "es" und dass das etwas Schlechtes ist? Und wie perfekt kann jemand oder etwas schon sein, dass die eigene Schöpfung ausrottet und einfach nach Belieben neu anfängt? Nur so ein Denkanstoß!
BE DU!
11/01/2023
T&Fs Oktober '23
Der Oktober, dieses Jahr ein echter Horrormonat, was die Filme im KK2 Entertainment Center angeht, 54 Sichtungen insgesamt, sieben davon waren schon bekannt, so dass es dann immerhin 47 Neusichtungen gab und wie das Bild schon verrät habe ich dieses Jahr endlich die "Freitag der Dreizehnte"-Reihe mal chronologisch geguckt mit Ausnahme von "X" und dem Freddy-Crossover zu denen ich gestern nicht mehr gekommen bin.
TOP FÜNF
1 - Verdammt, die Zombies kommen
4 - Friday the 13th VI - Jason lives
FLOP FÜNF
5 - Amputiert - Der Henker der Apokalypse
2 - Night of something strange
Ist der Horrorctober für euch auch eine Pflichtveranstaltung oder ist Halloween nicht so euer Schwerpunkt? Stöbert gerne auch auf meinem Profil auf Letterboxd, was ich mir sonst so angucke, ich freue mich über Alles, Kritik und Anregungen, Tipps fürs nächste Jahr oder wenn ihr einfach mal über Filme quatschen wollt.
All das könnt ihr natürlich auch an tickman.lifeentertainment@gmx.de schicken.
10/31/2023
This is Halloween / Filmtipps 2023
Es gibt so ein paar Pflichtfilme, die man sich zu dieser Jahreszeit reinziehen sollte, einer davon ist definitiv "Nightmare before Christmas". Generell kann man das Gefühl von Halloween mit den Burton Filmen von früher meiner Meinung nach am allerbesten einfangen. Für den ein oder anderen tut es dann auch der Horrormarathon, ich zum Beispiel habe mir dieses Jahr alle Teile von Freitag, der 13. gegönnt, kröne den dann heute mit Freddy vs. Jason, weil ich den lange nicht gesehen habe und er musikalisch einfach rockt. Halloween ist für mich eine gute Zeit haben und das ganze mit meiner morbiden Seite zu kombinieren, die eine Art Todessehnsucht ohne Angst hat. Die Halloween wie ich zelebrieren werden das schon verstehen. Es wird nachher viel geschlickert, den ein oder anderen trashigen aber gute Laune bringenden Film geguckt und vorher was leckeres gemümmelt. Dazu den Super-Willie an meiner Seite und ab gehter der Peter.
Nächstes Jahr dann etwas früher, damit ihr euch die Filme auch angucken könnt. Irgendwie verging der Oktober dieses Jahr viel schneller als sonst. Happy Halloween ihr Lieben!
Body Count früher und heute!
Wir leben in einer anderen Welt heutzutage, wurde mir eben gerade wieder klar, als ich den Bodycount in den Filmen meines Abendprogramms einschätzen wollte. Früher zählte man mit dem Bodycount die Leichen in Filmen, die on oder zum Teil auch offscreen produziert wurden, einer der krassesten Actionfilme diesbezüglich ist übrigens der Director's Cut vom zweiten Lethal Weapon. Es gab eine Zeit wo ich neben dem Genießen des Films auch die Kills gezählt habe und mir den Bodycount notiert habe. Und je nachdem wie hoch der dann ausfiel war ein Film dann noch einen halben Stern besser oder so.
Töten im Film ist halt einfach was sehr Großartiges, vor allem wenn man sich die Mühe gibt sie so zu inszenieren, dass sie etwas bedeuten, jeder kann ein Schlachtgetümmel herstellen und digitale Kreaturen in Massen wegmetzeln wie Peter Jackson, Spannend sind die One-Liner Kills oder die unendlichen Kämpfe eines John Wick, gibt es den betreffend eigentlich Zahlen? Mit den 146 Kills von Jason Vorhees und den unzählbaren aus John Wick 4 dürfte ich einen der todbringendsten Monate der jüngsten Vergangenheit über meinen Fernseher gejagt haben. Wer drauf steht...
Hättet ihr Lust, dass ich in den T&Fs weitere Statistiken einbaue oder meinen Rezensionen einen Killcount hinzufüge oder etwas in der Richtung? Schreibt mir eure Ideen an tickman.liveentertainment@gmx.de
Heute gilt der Begriff Body Count scheinbar als Zahl der bisherigen Sexualpartner, ich vermute da wird meine bisherige Bedeutung immer die Oberhand behalten, es wird einfach viel mehr getötet als sich geliebt. Eigentlich schade aber so ist das eben. Happy Halloween meine Lieben.
Kein Feiertag - kein Karneval
Auch wenn in unseren Zeiten Feiertage und merkwürdige Festivitäten aus dem Boden wachsen wie Kürbisse ist heute keiner davon. Denn Halloween ist kein Feiertag im eigentlichen Sinne, es ist vielmehr ein Gedenktag, ein Tag der Ehrung und des Kontakts. Wir die wir Halloween begehen gedenken in dieser Nacht der Toten und feiern einmal im Jahr mit ihnen die Nähe zwischen dem Diesseits und dem Jenseits, weil es in dieser Nacht möglich ist noch einmal gemeinsam mit den Verstorbenen zu sein. Wir halten keine heidnischen Rituale ab oder trinken Blut oder so einen Unfug, es ist einfach nur die Bewusstmachung der Endlichkeit, ein wenig Gruseln und sich der Vergänglichkeit hinzugeben und vielleicht dem ein oder anderen noch einmal zu begegnen.
Ich persönlich finde dieses Verschwimmern von Leben und Tod, den ja auch die Natur in dieser Zeit hat unglaublich inspirierend, für mich ist Halloween die wichtigste Zeit des Jahres. Ich habe keine Todessehnsucht oder so, aber der Tod ist in dieser Zeit allgegenwärtig und zeigt sich im Herbstlaub in den wundervollen Sonnenauf und -untergängen. Und die, die es fühlen spüren auch das Leben, wie es seine letzten Atemzüge nimmt, bevor es sich zu winterlicher Ruhe begibt. Die Kreaturen der Nacht brechen einmal im Jahr auf um sich mit uns zu treffen und wir mischen uns in Verkleidungen unter sie um das Böse fern zu halten. Denn egal, was die Popkultur aus Halloween gemacht hat um sie zu einem verkaufsträchtigen Vorweihnachten im Frühherbst zu machen, für mich bleibt es ein Tag des lauten Gedenkens an alle, denen gedacht werden will. Und das ganze Süßes und Streiche Zeug ist was für die Kinder, die sich in morbide Verkleidungen stecken und angruseln, ein wenig in der Nachbarschaft rumlaufen und einen Tag im Jahr mal die dunkle Seite von sich herauskitzeln.
Am Ende gruselt sich jeder mal gern, für mich ist das ganze so ein saisonales Ding, der Herbst ist für mich Orange und das ist für mich auch die vorherrschende Farbe zu Halloween, dazu ist es gewissermaßen ja auch ein Erntedankfest, die Natur gibt ihre Schätze frei, wir bedanken uns bei den Naturgöttern oder dem Einen oder der Mutter Natur, dazu stirbt die Welt und wird in wundervolle Farben getaucht...